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Unser ONE-Volunteer Sascha Müller war mal wieder in seiner Region unterwegs, um bei politischen Entscheidern und Multiplikatoren für ONEs Anliegen geworben. Lest hier seinen Bericht:
Nach einer kurzen Begrüßung durch Norbert Neuser hielt Willi Lemke, vielen noch bekannt als ehemaliger Manager von Werder Bremen, einen Vortrag über seine Arbeit als Sonderberater des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden. In seinem einstündigen Vortrag zeigte Willi Lemke anhand konkreter Beispiele wie Sport positiv für die Entwicklung der ärmsten Länder eingesetzt werden kann. Zum Beispiel berichtete er von einem Fußballprojekt der Vereinten Nationen in Nairobi. Dort unterstützt die UN die ansässigen Fußballvereine durch den Bau von Fußballplätzen oder stattet die Mannschaften mit Bällen und weiterer Ausrüstung aus. Zugleich wird dabei großer Wert auf die Vebindung mit Bildung und Aufklärung gesetzt, so wird bei einem Unentschieden der Sieger nicht durch Verlängerung oder Elfmeterschießen ermittelt, sondern die Mannschaften müssen Fragen zu Themen wie zum Beispiel der Prävention von Aids beantworten. Die Mannschaft mit den meisten richtigen Antworten gewinnt. Auch Arbeitsplätze wurden durch dieses Projekt geschaffen. So werden in einer Fabrik in Nairobi Fußbälle individuell produziert und verkauft. Die Arbeiter bekommen hier eine angemessene Bezahlung. Dieses und zahlreiche weitere spannende Beispiele belegen eindrucksvoll, wie Sport dazu beitragen kann, Menschen in den Entwicklungsländern zu helfen. Nach dem Vortrag hatte ich Gelegenheit, mit Willi Lemke persönlich zu sprechen! Ich stellte ihm ONE und auch Living Proof vor, und berichtete von dem Judolehrgang, den ich letztes Jahr zusammen mit ONE und dem Deutschen Judobund unter dem Motto „Judoka kämpfen gegen extreme Armut“ organisiert habe. Er erzählte mir, dass er selbst ebenfalls ein Judoprojekt in Afrika unterstützt habe, und gab mir ein paar Anregungen für die Neuauflage meines Judo-Lehrgangs in 2012. Auch mit dem EU-Abgeordneten Norbert Neuser konnte ich kurz sprechen, und vereinbarten ein baldiges persönliches Gespräch, bei dem ich ihm dann auch ein paar Fragen über die Entwicklungspolitik der Europäischen Union stellen kann. Für mich war es ein sehr spannender Abend. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, mit wie viel Herzblut sich Menschen für die Ärmsten der Welt einsetzten, und Willi Lemke ist hierfür ein gutes Beispiel! - Sascha Müller – |
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Unsere Blogserie über Living Proof geht weiter – heute mit einem Post von unserer ehemaligen Living Proof-Botschafterin Johanna, die sich weiterhin dafür engagiert, dass mehr Menschen von den Erfolgen im Kampf gegen extreme Armut erfahren. Deshalb nahm sie im November im Auftrang von ONE bei der Schülerkonferenz Model United Nations Berlin, kurz BERMUN 2011, an der John F. Kennedy Schule teil und stellte den Schülern Living Proof vor:
Die diesjährige Veranstaltung stand ganz unter dem Motto: “Armut abschaffen – ein Imperativ für diese Generation”. ONE wurde vom 18-jährigen Jasper Lanz eingeladen, der die Organisation und Wortführung für den ECOSOC-Schüler-Rat inne hatte, dem Äquivalent des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen. Spezifische Themen, die auf der Agenda der Schüler standen, waren:
Ein zentrales Anliegen von ONE ist es bekanntlich, die Erreichung der UN-Millenniums-Entwicklungsziele zu fördern, indem Politiker durch uns immer wieder eindringlich an ihre Versprechungen im Jahr 2000 erinnert werden und auch die Öffentlichkeit stetig über aktuelle Geschehnisse informiert wird. Mit den Schülern aus verschiedenen Nationen konnte ich in Bezug dazu die einzelnen Themengebiete und deren jeweilige Herausforderungen detailliert diskutieren. Es wurden viele kritische und sehr differenzierte Fragen gestellt, und wie so oft war die Zeit viel zu knapp, all die wichtigen Themengebiete wirklich ausreichend zu erörtern. Es ist in der Tat ein trauriges Erbe und eine enorme Herausforderung, der sich die jetzige junge Generation stellen muss. Umso erfreulicher ist es angesichts globaler Krisen wie Klimawandel, Finanzkrise und immer wiederkehrender Hungersnöten auf so viele hoch engagierte und an globalen Themen interessierte Jugendliche zu treffen. Jungen Menschen sollte endlich auch mehr Mitspracherecht in den entscheidenden Foren gewährt werden. - Johanna Havemann – |
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Vielleicht hast du dir ja fürs neue Jahr vorgenommen, mehr Sport zu machen und dich für eine gute Sache zu engagieren? Dann kombinier doch beides miteinander und meld dich bei uns unter mitmachen@one.org. Wir unterstützen dich gerne. - Alicia Blázquez - |
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Sascha Müller ist auch nach seiner “Amtszeit” als Jugendbotschafter nicht zu bremsen. Er und die lokale ONE-Gruppe lassen sich auch von kalten Temperaturen nicht davon abhalten, rauszugehen, um Menschen über den Kampf gegen extreme Armut zu informieren. Wir sagen: Hut ab!
Im November war ein Teil der ONE Gruppe Rheinland-Pfalz in Polch, um den Besuchern des alljährlich stattfindenden Katharinenmarkt ONE ein wenig näher zu bringen. Den ganzen Tag versuchten Anke Dzienudda, Kai Waldecker, Lars Oeljeschläger und meine Wenigkeit bei doch eisigen Temperaturen die Herzen der Besucher für die Ärmsten der Welt zu erwärmen. Dabei ergaben sich viele interessante Gespräche, unter anderem hatte ich nochmals Gelegenheit, mit dem Stadtbürgermeister zu sprechen, Der erzählte, dass die Stadt Polch Anfang November die Millenniumserklärung unterzeichnet hat und nun mit zu den bis jetzt 70 Millenniumskommunen in Rheinland-Pfalz gehört. Die Millenniumskommunen in Rheinland-Pfalz versuchen, die Millenniumsentwicklungsziele auf kommunaler Ebene umzusetzen, dazu gehört z.B. die Aufklärung der Bürger über wichtige Themen der Entwicklungszusammenarbeit oder etwa bei Bauvorhaben die Beschaffung von Fair gehandelten Baustoffen. ONE und die Gruppe Rheinland-Pfalz darf stolz sein, dazu einen Beitrag geleistet zu haben, denn ich habe im Juni 2011 in meiner Funktion als Living Proof-Botschafter dem Stadtbürgermeister vorgeschlagen, Millenniumskommune zu werden. Des weiteren wird auch die Verbandsgemeinde Maifeld mit großer Wahrscheinlichkeit die Millenniumserklärung unterzeichnen. Der Stadtbürgermeister unsere ONE-Gruppe auch bei zukünftig anstehenden Veranstaltungen in der Kommune mitzuwirken, was uns natürlich sehr freute! Die Besucher hatten auch dieses Mal die Gelegenheit ein ONE T-Shirt zu gewinnen. Dazu bereitete Anke zusammen mit Daniel Bullach ein kleines Quiz vor. Die Besucher versuchten möglichst viele afrikanische Staaten auf einer Karte zu zuordnen – bei 15 korrekten Antworten gab es dann ein T-Shirt. Gar nicht so einfach! Insgesamt war es für uns ein erfolgreicher Tag der Motivation für kommende Projekte gab. Ich möchte mich bei Anke, Kai, Lars und Daniel für ihr Mitwirken bedanken. Des Weiteren gilt mein Dank auch der Katholischen Kirchengemeinde in Polch, die uns kostenlos die Möglichkeit gab einen Stand aufzubauen. - Sascha Müller – |
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Vielen Dank an die fast 60.000 ONE-Unterstützer, die unsere Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicola Sarkozy unterzeichnet und “Merkozy” ermutigt haben, eine Steuer gegen Armut einzuführen und innerhalb Europas voranzutreiben.
Unsere Petition geht zwar weiter, aber wir wollten die Unterschriften dennoch vor dem heutigen EU-Gipfel übergeben – für den Fall der Fälle, dass dort über die Finanztransaktionssteuer beraten wird. Offiziell stand das Thema zwar nicht auf der Agenda, doch am Wochenende hatte sich in Punkto Finanztransaktionssteuer wieder einiges getan. Deshalb wird auf dem Gipfel bestimmt trotzdem darüber gesprochen. Am Wochenende hatte Präsident Nicolas Sarkozy im französischen Fernsehen nämlich angekündigt, Frankreich werde ab August eine 0,1-prozentige Steuer auf Finanztransaktionen erheben. Sigmar Gabriel forderte daraufhin: “Wir müssen jetzt auch Taten sehen.” Doch laut einem Sprecher von Finanzminister Schäuble will die Bundesregierung dem Vorpreschen von Sarkozy erst einmal nicht folgen. Stattdessen soll zunächst der bestehende Vorschlag der Europäischen Kommission weiter geprüft werden. Dieser sei umfassender als die französische Variante. Tatsächlich soll die Finanztransaktionssteuer von Nicolas Sarkozy einige Ausnahmen zulassen, weshalb einige französische Nichtregierungsorganisationen sie als unzureichend bewerten. Das heißt, sowohl unsere französischen Kollegen als auch wir in Deutschland müssen weiter Druck machen, damit eine Finanztransaktionssteuer gegen Armut kommt. Es geht weiter – wir halten euch auf dem Laufenden! - Alicia Blázquez – |
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Diese Woche haben wir auf dem Blog über die Living Proof-Präsentation von Bill Gates im Europäischen Parlament berichtet. Treue Leser unseres Blogs kannten die Living Proof-Kampagne natürlich schon, denn im vergangenen Jahr haben wir hier immer wieder über die tolle Arbeit unserer Living Proof-Jugendbotschafter berichtet. Das Botschafterprogramm dauerte sechs Monate und endete im September. Doch auch danach blieben viele Jugendbotschafter engagiert. In den nächsten Tagen werden wir berichten, was seither geschah… und wie es 2012 weitergeht. Den Anfang machen wir heute mit einem Bericht von unserer Botschafterin Lisa, die für ONE wieder zur Schule ist – aber diesmal als “Lehrerin”!
Schon bei der Vorbereitung auf den Unterricht musste ich feststellen, dass es soviel gibt, über dass es sich zu reden lohnt – wofür jedoch leider die Zeit zu knapp sein würde. So entschied ich mich, die Schüler in den mir zur Verfügung stehenden 45 Minuten mit Fakten und Zahlen zu bombardieren. Ich wollte sie ins kalte Wasser werfen, denn bisher waren die Schüler – zumindest in der Schule – kaum mit diesen Dingen konfrontiert worden. Während meines Vortrages sah ich viele erstaunte Gesichter und es waren zahlreiche “Ohs” und “Ahs” zu hören. Ich merkte, dass sich in den Köpfen der Jungen und Mädchen etwas bewegte. Ich ließ sie auch ein Quiz ausfüllen, bei dem sie sich über die Tragweite von von Hunger, Armut und Krankheit Gedanken machen sollten. Ich stellte fest, dass viele zum ersten Mal mit den Ausmaßen dieser Probleme in Berührung kamen. Wir diskutierten auch über etwaige Vorurteile, die mit Entwicklungszusammenarbeit in Verbindung gebracht werden – so zum Beispiel die Befürchtung , dass die Entwicklungsgelder in die Hände korrupter Politiker gelangen. Hier lieferten die Schüler bereits sehr gut durchdachte Argumente, warum und wie Entwicklungshilfe trotzdem funktionieren kann. Und das war natürlich auch der wichtigste Teil der Stunde. Wir unterhielten uns über die Rolle von Schulen, Impfungen und Landwirtschaft im Kampg gegen Armut und überlegten, welche Faktoren noch zu einer besseren Entwicklungszusammenarbeit dazugehören. Sehr interessiert verfolgten die Schüler ein Video von Living Proof, welches eindrucksvoll bewies, dass für große Fortschritte meist schon kleine Veränderungen ausreichen. Veränderungen, die wir hier bei uns als selbstverständlich sehen, weil sie allgegenwärtig sind. – Lisa Ritschel – |
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Fast 60.000 ONE-Unterstützer haben bisher die Petition an “Merkozy” für eine Steuer gegen Armut unterzeichnet. Die Debatte darüber ist in vollem Gange. Heute haben ONE und die Cinema for Peace Stiftung einen Brief an alle Bundestagsabgeordneten geschrieben. Darin heißt es: “Leider spiegelte der Bundeshaushalt in den vergangenen Jahren nur ungenügendes Engagement zur Einhaltung der Millenniumsentwicklungsziele wider. Um seine internationale Verpflichtung einhalten zu können, das heißt bis 2015 mindestens 0,7 % des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen, müssten die dafür vorgesehenen Finanzmittel von 2012 bis 2015 im Schnitt um 2,5 Milliarden Euro pro Haushaltsjahr erhöht werden. Jedoch sieht auch der für das Jahr 2012 beschlossene Haushalt mit einer Erhöhung von 164 Millionen Euro für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unzureichende Schritte vor, obwohl eine klare Mehrheit der Bundestagsabgeordneten sich im entwicklungspolitischen Konsens für signifikante Aufwüchse stark gemacht hat. Wir bitten Sie sicherzustellen, dass die Erlöse einer Finanztransaktionssteuer in wirksame Programme der Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe fließen, um die Zahl der extrem Armen und Hungernden zu reduzieren, Aids, Malaria und Tuberkulose einzudämmen, allen Kindern die Möglichkeit auf Bildung zu geben und somit auch langfristig die Einhaltung von Menschenrechten zu stärken.” Hier findet ihr den vollständigen Brief.
- Alicia Blázquez –
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Gestern stellte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin sein Strategiepapier zum Thema „Investitionen in Land und das Phänomen des ‚Land Grabbing‘“ und die damit verbundenen Herausforderungen für die Entwicklungspolitik vor. Nach jahrelanger Vernachlässigung bekommen ländliche Entwicklung und Landwirtschaftsförderung langsam wieder mehr Aufmerksamkeit durch die Entwicklungspolitik. Sie sind sogar „der Schlüssel im Kampf gegen Armut und Hunger und der Weg aus der Unterentwicklung“, so Stefan Schmitz, BMZ-Referatsleiter für Ländliche Entwicklung und Welternährung. Vollständigen Beitrag lesen |
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Gestern konntet ihr live auf unserem Blog die Rede von Bill Gates vor dem Europäischen Parlament verfolgen und euch mit uns auf Twitter über den Hashtag #livingproof dazu austauschen. Heute veröffentlichen wir hier einen Gastbeitrag von Bill Gates, der seinen “Annual Letter” vorstellt. Dies ist eine Übersetzung des englischen Originals, das zuerst auf “Impatient Optimist”, dem Blog der Bill & Melinda Gates Stiftung, veröffentlicht wurde. Es gibt auch eine deutschen Fassung von Bill Gates’ Brief. Wir twittern dazu heute unter dem Hashtag #Billsletter – und freuen uns, wenn ihr mitmacht. Mein Job ist es, mehr über globale Gesundheit und Entwicklung zu lernen – und in arme Länder zu reisen, um Bauern zu treffen, die nicht genug Lebensmittel anbauen können, Mütter, die ihre Kinder nicht gesund aufziehen können, und Helden vor Ort, die etwas gegen diese Notstände machen. Nur sehr wenige Menschen haben die Zeit, um sich mit diesen komplexen Probleme umfassend zu beschäftigen. Noch weniger Menschen haben die Chance, jene Menschen treffen, diese sich abmühen, diese Probleme zu bewältigen. Deswegen schreibe ich jedes Jahr einen Brief. Ich möchte, dass die Leute über den unglaublichen Fortschritt Bescheid wissen, den wir gemacht haben. Ich möchte auch, dass sie wissen, wie viel Fortschritt noch nötig ist, damit wir in einer wirklich gerechten Welt leben.
Aber da ist auch der Teil über den Fortschritt, der noch gemacht werden muss. Auch das müssen die Menschen wissen. Es immer leben über eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Sie sind vor allem in Südasien und Subsahara-Afrika zu finden und sie leben am Rande des Hungertods. Dies ist ironisch, denn die meisten von ihnen sind Bauern. Wir können dieser Milliarde helfen, sich selbst zu versorgen, genau wie wir den Milliarden zuvor geholfen haben – aber wir haben aufgehört, es zu versuchen. An einem bestimmten Punkt verschwand die Krisenstimmung zum Thema Ernährung. Der Teil der Entwicklungsinvestitionen, die der Landwirtschaft zu Gute kamen, sank von einem Fünftel auf weniger als ein Zwanzigstel. Ich erhoffe mir von meinem jährlichen Brief, dass er die Menschen auf die Entscheidung aufmerksam macht, die wir alle treffen müssen. Relativ geringe Investitionen änderten die Zukunft für Hundert Millionen kleine Bauerfamilien. Jetzt müssen wir uns entscheiden: Setzen wir unsere Investitionen weiter fort, sodass die eine Milliarde Menschen, die immer noch arm sind, davon profitieren? Oder tolerieren wir eine Welt, in der ein Mensch von sieben unterernährt, unterentwickelt und vom Hungertod bedroht ist? In Zeiten knapper Staatskassen müssen wir Prioritäten setzen. Natürlich besteht die Gefahr, dass wir in diesen besonderen Zeiten entscheiden, dass die Hilfe für die Ärmsten nicht zu unseren Prioritäten zählt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Menschen darauf bestehen würden mehr in Entwicklung zu investieren, und nicht weniger – wenn sie verstehen, was ihre Hilfe bereits vollbracht hat und was sie noch bewirken könnte. Deswegen habe ich meinen Brief geschrieben. Ich hoffe, dass ihr euch die Zeit nehmt, ih Ich habe Schüler auf der ganzen Welt dazu eingeladen, ihre eigenen Briefe zu schreiben. Du kannst deinen Brief oder Fragen, die du an mich hast, an annualletter@gatesfoundation.org schicken. Ich werde darauf antworten und über die Ideen in deinem Brief in einem Live-Webcast am 2. Februar auf meiner Facebook-Seite sprechen. - Bill Gates – |
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Afrika, BRIC-Staaten, Deutschland, Ernährung, Frankreich, Guido Westerwelle, Liberia, Nigeria, ONE, Sierra Leone, Simbabwe, Südafrika, Uganda