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	<title>ONE.org Deutschland</title>
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	<description>Der Blog von ONE Deutschland</description>
	<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 16:46:18 +0000</pubDate>
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		<title>Zeitungsschau – 20. November 2009</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/20/themen-des-tages-22/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche Unterstützung für die AU
Wie dpa und Financial Times Deutschland berichten, haben in Addis Ababa Verhandlungen über deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit der Afrikanischen Union (AU) stattgefunden. Die deutsche Delegation betonte die Schlüsselrolle der AU für den afrikanischen Integrationsprozess und für eine Partnerschaft in der globalisierten Welt von heute. Nach Angaben des BMZ soll insbesondere die Zusammenarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Unterstützung für die AU</strong></p>
<p>Wie <em>dpa</em> und <em>Financial Times Deutschland</em> berichten, haben in Addis Ababa Verhandlungen über deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit der Afrikanischen Union (AU) stattgefunden. Die deutsche Delegation betonte die Schlüsselrolle der AU für den afrikanischen Integrationsprozess und für eine Partnerschaft in der globalisierten Welt von heute. Nach Angaben des BMZ soll insbesondere die Zusammenarbeit in den Bereichen Frieden und Sicherheit sowie Demokratieförderung und Menschenrechte verstärkt werden. Die Afrikanische Union solle damit bei ihren Anstrengungen zur Entwicklung einer programmatischen Ausrichtung in diesen Bereichen unterstützt werden, schreibt <em>epo.de</em>. Insgesamt wurde die finanzielle Unterstützung auf 30 Mio. Euro verdoppelt. </p>
<p><span id="more-1877"></span></p>
<p>Die Meldung auf <em>epo.de</em>: <a href http://www.epo.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=5616:bmz-staerkt-die-afrikanische-union&#038;catid=45&#038;Itemid=90 =“_blank“>„BMZ stärkt die Afrikanische Union&#8221; </a></p>
<p><strong>Interview mit Dirk Niebel</strong></p>
<p>In einem Interview mit der <em>Frankfurter Allgemeinen Zeitung</em> erklärt der neue Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), sein Ziel sei es, dass Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sich selbst überflüssig mache. Er betont auch, wie wichtig es sei, wettbewerbsverzerrende Exportsubventionen abzubauen und zeigt auf, dass EZ auch immer von gegenseitigen Interessen geleitet wird. Merkels Zusagen für die internationale Nahrungsmittelsicherheit bedeuten 200 Mio. Euro zusätzliche Ausgaben pro Jahr. Bis zur Erreichung des 0,7% Ziels im Jahr 2015 bleibt noch ein weiter Weg zu gehen, so Niebel. </p>
<p><strong>Kopenhagen</strong></p>
<p>Die <em>tageszeitung</em> berichtet über die Kompensationsforderungen für die Folgen des Klimawandels der Afrikanischen Union. Jean Ping, Kommissionspräsident der AU, fordert Kompensationszahlungen der Industrienationen zusätzlich zur ODA. Ping und seine Kollegen lassen jedoch offen, wofür die Gelder verwendet werden sollen. Kritiker befürchten, dass dies ein neuer Versuch sei, seine Stimmen zu verkaufen, schreibt Marc Engelhardt. Der in den USA lehrende äthiopische Professor Alemayehu Mariam fragt, seit wann afrikanische Diktatoren engagierte Klimaschützer seien.<br />
Wie die <em>dpa</em> berichtet, erklärte Angela Merkel gestern in Brüssel, dass ein internationales Klimaabkommen in der ersten Hälfte 2010 beschlossen werden muss.</p>
<p><strong>Kinderrechte</strong></p>
<p>Wie der <em>Tagesspiegel</em> berichtet, hat UNICEF zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention gefordert, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Weltweit fehlten jedem zweiten Kind grundlegende Dinge zum Überleben und zu seiner Entwicklung wie ausreichende Nahrung, Schulbildung oder sauberes Wasser. Viele dieser Kinder seien besonders von den Folgen der globalen Finanzkrise, von Unterernährung, dem Klimawandel und wachsenden sozialen Gegensätzen bedroht. Rund 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind laut UNICEF durch chronischen Nahrungsmangel in ihrer Entwicklung geschädigt, so <em>AFP</em>. Entwicklungsminister Niebel  lehnt die Aufnahme der Konvention in das Grundgesetz ab. Die in Artikel 1 manifestierte Unantastbarkeit der Menschenwürde, umfasse auch die Rechte der Kinder, so Niebel. Darüber hinaus verweist er auf den Koalitionsvertrag, in dem festgehalten wurde, dass Investitionen in Kinder die beste Möglichkeit sind, extreme Armut zu verhindern. </p>
<p>Die komplette <em>AFP</em> Meldung zum Thema: <a href http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gjKvpiCj4DvIqqQVbc1cSEkGE4BQ target=“_blank“>„UNICEF fordert Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz&#8221; </a> </p>
<p><strong>Simbabwe</strong></p>
<p>Wie <em>Spiegel online</em> berichtet, überzieht eine neue Welle der Gewalt Simbabwe. Nach den jüngsten gewaltsamen Übergriffen auf den deutschen Jesuitenpriester Wolfgang Thamm durch bewaffnete Soldaten nordwestlich von Harare, hat die Deutsche Botschaft eine Protestnote an die Regierung Simbabwes geschickt. Menschenrechtsaktivisten beschuldigen schon lange die Armee, Mugabe und dessen ZANU PF Partei bei gewaltsamen Vorgehensweisen gegen politische Kontrahenten zu unterstützen. </p>
<p>Der ganze Artikel zum Weiterlesen: <a href: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,662055,00.html target="_blank"> „Mugabes Milizen misshandeln deutschen Priester&#8221; </a></p>
<p><strong>Wahlen im Sudan</strong></p>
<p>Die <em>tageszeitung</em> berichtet über die Vorbereitungen der Wahlen im Sudan im nächsten April, den ersten Präsidial- und Parlamentswahlen nach 24 Jahren. Die Wahlen sind ein wichtiger und letzter Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Referendum im darauffolgenden Jahr, dass über die Autonomie des Südsudans entscheiden wird.  Eine reibungslose Sezession bleibt  eine große Herausforderung für Norden und Süden, deren Verhältnis durch Spannungen, Missgunst und Misstrauen charakterisiert ist.  Derzeit zeichnen sich auch einige organisatorische Probleme im Vorfeld der Wahlen ab: Viele Menschen wissen nicht, dass sie sich registrieren lassen müssen oder sie leben zu weit von den Registrierungsstellen entfernt. Häufig leiden sie jedoch auch unter solch  katastrophalen Lebensbedingungen, dass die Wahl nur eine untergeordnete Rolle für sie spielt. In seiner Verzweiflung hat Salva Kiir, der Präsident des Südsudans einen einwöchigen Feiertag ausgerufen, um die Registrierungsfrist verlängern zu können. </p>
<p>Der komplette Beitrag: <a href: http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/wahlen-mit-hunger-und-angst/ target="_blank"> „Wahlen mit Hunger und Angst&#8221; </a></p>
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		<title>Großoffensive in Nigeria &#8212; gegen Malaria</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/19/grosoffensive-in-nigeria-gegen-malaria/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 16:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM)]]></category>

		<category><![CDATA[Malaria]]></category>

		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>

		<category><![CDATA[Pooja Gupta]]></category>

		<category><![CDATA[Tuberkulose]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Oktober hat der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria gemeinsam mit dem nigerianischen Gesundheitsministerium die größte Einzelinitiative im Kampf gegen Malaria in der Geschichte des Fonds angekündigt. Diese umfasst Finanzmittel zur Bereitstellung von 30 Millionen Moskitonetzen für Nigeria. Jährlich gibt es in dem Land etwa 57 Millionen Malariafälle, von denen schätzungsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Oktober hat der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria gemeinsam mit dem nigerianischen Gesundheitsministerium die größte Einzelinitiative im Kampf gegen Malaria in der Geschichte des Fonds angekündigt.<span id="more-1873"></span> Diese umfasst Finanzmittel zur Bereitstellung von 30 Millionen Moskitonetzen für Nigeria. Jährlich gibt es in dem Land etwa 57 Millionen Malariafälle, von denen schätzungsweise 225.000 tödlich enden. </p>
<p>Als Teil der Bemühungen, die Malaria auszurotten, will Nigeria an jeden Haushalt des Landes zwei Moskitonetze ausgeben. Insgesamt sollen so bis Dezember 2010 62 Millionen Netze verteilt werden. Die Hälfte der Finanzierung wird vom Globalen Fonds übernommen. Für die andere Hälfte kommen unter anderem die Weltbank, das britische Entwicklungsministerium DfID, die US-amerikanische Entwicklungsorganisation USAID, UNICEF und Nigeria selbst auf.</p>
<p>„Es freut mich außerordentlich, dass unsere Partnerschaft mit Nigeria weiterhin wächst: sie zeigt Nigerias starken Willen, Malaria zu bekämpfen, und stärkt unsere Beziehungen, denn auch Nigeria ist ein Geber des Globalen Fonds”, sagte Professor Michel Kazatchkine, Direktor des Globalen Fonds. „Nigeria zeigt uns, warum die Erreichung globaler Ziele im Zusammenhang mit Malaria nicht länger fern der Wirklichkeit ist, sondern tatsächlich geschehen kann.“</p>
<p>Insgesamt stellt der Globale Fonds für die Initiative $285 Mio. über zwei Jahre zur Verfügung. Dabei war die Herangehensweise des Fonds sehr flexibel: im Juli diesen Jahres wurde zunächst eine Vereinbarung unterzeichnet, zeitnah 3,4 Millionen Netze zur Verfügung zu stellen. Diese sind gerade im Land angekommen und sollen im Dezember verteilt werden.<br />
Es wurden außerdem zwei weitere Zuwendungen gewährt: eine für Tuberkulose über $40 Mio. und eine zur Stärkung des nigerianischen Gesundheitssystems über $55 Mio.<br />
<em><br />
&#8211;Pooja Gupta</em></p>
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		<title>Zeitungsschau – 19. November 2009</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/19/themen-des-tages-21/</link>
		<comments>http://www.one.org/de/blog/2009/11/19/themen-des-tages-21/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 16:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>

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		<category><![CDATA[Was wir lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche Entwicklungszusammenarbeit
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur epd hat Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der Erhöhung des Entwicklungsetats nach dem EU-Stufenplan auf 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2010 eine Absage erteilt. Der EU-Stufenplan beschreibe eine Willensbekundung, aber keine völkerrechtliche Verpflichtung. In einem Jahr von 0,38 auf 0,51 Prozent zu kommen, sei „in der derzeitigen Situation nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Entwicklungszusammenarbeit</strong></p>
<p>In einem Interview mit der Nachrichtenagentur <em>epd</em> hat Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der Erhöhung des Entwicklungsetats nach dem EU-Stufenplan auf 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2010 eine Absage erteilt. Der EU-Stufenplan beschreibe eine Willensbekundung, aber keine völkerrechtliche Verpflichtung. In einem Jahr von 0,38 auf 0,51 Prozent zu kommen, sei „in der derzeitigen Situation nicht darstellbar“, so der Minister. Dennoch möchte er sich für eine Erhöhung des Etats einsetzen und benennt 0,7 Prozent im Jahr 2015 als übergeordnetes Ziel. Die Oppositionsparteien kritisierten ihn für diesen Bruch mit dem Stufenplan scharf. Hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung der deutschen EZ betonte er erneut die Wichtigkeit von klimawandelrelevanten Projekten und verkündete, dass er gemeinsame Projekte mit Israel in Afrika initiieren möchte. Auch eine deutsch-chinesische Zusammenarbeit fände er sehr interessant. Darüber hinaus möchte er, soweit dies möglich ist, Guido Westerwelles Forderung umsetzen, Ländern, die Frauen und Homosexuelle schwer diskriminieren, die Unterstützung zu verweigern. </p>
<p><span id="more-1868"></span></p>
<p><strong>EU Außenpolitik</strong></p>
<p>Die <em>Financial Times Deutschland</em> nennt eine mögliche Nominierung von Jean-Claude Juncker und David Miliband eine Traumbesetzung für die in der EU neu zu vergebenden Posten. EU Staatschefs treffen sich heute in Brüssel, um den ersten permanenten Ratspräsidenten und den europäischen Außenminister zu nominieren. Die Zeitung räumt hingegen ein, dass die Nominierung der beiden Herrn zwar noch im Bereich des Möglichen liegt, dennoch aber sehr unwahrscheinlich bleibt, da auch die Postenvergabe in der EU von strategischen Machtkalkülen sowie Partei- und Geschlechterquoten beeinflusst werde. Das <em>Handelsblatt</em> spricht im gleichen Kontext von „strategischer Konfusion“. Jetzt, da die EU nach Ratifizierung des Vertrags von Lissabon endlich voranschreiten könnte, läuft sie Gefahr, von ihren eigenen Mitgliedern geschnitten zu werden. </p>
<p>Ein Artikel zum Thema auf <em>Focus online</em>: <a href= http://www.focus.de/politik/ausland/tid-16268/eu-spitzenjobs-bruessels-bizarre-posten-soap_aid_455587.html target=“_blank“> „EU Spitzenjobs: Brüssels bizarre Posten Soap“ </a> </p>
<p><strong>Klimawandel und Bevölkerungswachstum</strong></p>
<p><em>Berliner Morgenpost online</em> berichtet über die gestrige Veröffentlichung des Weltbevölkerungsberichts 2009 des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA). Der Bericht verknüpft die Themenfelder Klima und Bevölkerung. Klimawandel wird häufig als rein wissenschaftlich-technologisches Problem betrachtet, aber die menschliche Dimension spielt eine essentielle Rolle für  sowohl das Problem per se als auch dessen Lösung. Deswegen sollte sich die Diskussion weniger um Zahlen und mehr um menschliche Akteure und deren Handlungsoptionen drehen. Renate Bähr (Deutsche Stiftung Weltbevölkerung) forderte anlässlich dessen mehr Investitionen in die Familienplanung in Entwicklungsländern. </p>
<p>Der ganze Beitrag: <a href= http://www.morgenpost.de/politik/article1209275/Bevoelkerungswachstum-zerstoert-das-Weltklima.html target=“_blank“> „Bevölkerungswachstum zerstört das Weltklima“ </a> </p>
<p><strong>Welternährungsgipfel</strong></p>
<p><em>Der Financial Times Deutschland</em> zufolge sind die Vereinten Nationen über die Ergebnisse des Welternährungsgipfels sehr enttäuscht. <em>Die Zeit</em> spricht sogar von einem „Gipfel des Hohns“ und verknüpft die Themenfelder Klima und Nahrungsmittelsicherheit. Einflussreiche Agrarlobbies und ignorante Politiker der Industrienationen seien für die enttäuschenden Ergebnisse verantwortlich, so <em>Die Zeit</em>. </p>
<p><strong>Bundeswehr in Somalia</strong></p>
<p>Das <em>Handelsblatt</em> berichtet, dass sich das Kabinett darüber verständigt hat, den Einsatz deutscher Soldaten im Kampf gegen Piraten am Horn von Afrika um ein Jahr zu verlängern. </p>
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		<title>Zeitungsschau – 18. November 2009</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/18/themen-des-tages-20/</link>
		<comments>http://www.one.org/de/blog/2009/11/18/themen-des-tages-20/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>

		<category><![CDATA[EU]]></category>

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		<category><![CDATA[Finanzierung von Entwicklung - Doha]]></category>

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		<category><![CDATA[Was wir lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bananen Krieg
Das Ende eines sehr langen und zähen Handelsstreit um Bananen und andere Tropenfrüchte scheint in Sicht. Der Financial Times Deutschland zufolge könnte dies zu niedrigeren Preisen für die Konsumenten führen. Laut einem der Zeitung vorliegenden Entwurf über eine mögliche Einigung, erklärt sich die EU bereit, ihre Zölle auf Bananen und Dutzende weitere tropische Produkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bananen Krieg</strong></p>
<p>Das Ende eines sehr langen und zähen Handelsstreit um Bananen und andere Tropenfrüchte scheint in Sicht. Der <em>Financial Times Deutschland</em> zufolge könnte dies zu niedrigeren Preisen für die Konsumenten führen. Laut einem der Zeitung vorliegenden Entwurf über eine mögliche Einigung, erklärt sich die EU bereit, ihre Zölle auf Bananen und Dutzende weitere tropische Produkte deutlich zu reduzieren. Die Übereinkunft könne noch diese Woche unterzeichnet werden und einen entscheidenden Impuls für die Doha Welthandelsrunde geben. </p>
<p><span id="more-1862"></span></p>
<p><strong>Transparency International Bericht</strong></p>
<p><em>AFP</em> und <em>Die Welt</em> berichten über die Veröffentlichung des jüngsten Berichts der Organisation Transparency International (TI) über die Wahrnehmung von Korruption und transparentes Regierungshandeln. Besonders selten kommt Korruption in Neuseeland, Dänemark, Singapur und Schweden vor. Verheerend ist dagegen die Lage in den Staaten, die von Krieg und anderen Konflikten erschüttert werden: Somalia, Afghanistan, Birma, Sudan und der Irak bilden die Schlusslichter des Rankings. &#8220;Diese Länder sind völlig durchzogen von Korruption&#8221;, sagt Sylvia Schenk, die Vorsitzende von Transparency International Deutschland. TI ermahnt die reichen Nationen, den armen Ländern nicht wegen hoher Korruption die Unterstützung zu verwehren. Sie bräuchten diese Unterstützung beim Aufbau stabiler demokratischer Institutionen. </p>
<p>Der ganze Artikel auf <em>Welt online</em>: <a href http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5250727/Europa-ist-korrupter-geworden.html target=“_blank“>„Europa ist korrupter geworden“</a></p>
<p><strong>Haushaltsverhandlungen</strong> </p>
<p>Anlässlich der Klausur des Bundeskabinetts in Meseberg, berichtet die Nachrichtenagentur <em>ddp</em>, dass die Minister für Entwicklung, Verkehr und Verteidigung insgesamt €1,8 Milliarden mehr fordern, als in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehenen war. Allerdings bleibt bis dato unklar, welches Ministerium jeweils welchen Betrag gefordert hat. </p>
<p>Ein Artikel zum Thema auf <em>Handelsblatt.com</em>: <a href http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/haushaltsplan-zu-guttenberg-ramsauer-und-niebel-wollen-mehr-geld;2485557 target=“_blank“>„Zu Guttenberg, Ramsauer und Niebel wollen mehr Geld“</a></p>
<p><strong>Anführer der FDLR in Deutschland verhaftet</strong></p>
<p><em>Die tageszeitung</em> berichtet über die Verhaftung zweier in Karlsruhe und Stuttgart lebender Führer der ruandischen Hutu-Miliz FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas), Ignace Murwanashyaka und Straton Musoni. Den beiden Männern wird Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen gegenüber der kongolesischen Zivilbevölkerung vorgeworfen. Laut Bundesanwaltschaft handelt es sich bei den Beschuldigten um die beiden Führungsfunktionäre der Milizenorganisation, so die Nachrichtenagentur <em>AFP</em>. Ruanda hatte schon vor längerer Zeit einen internationalen Haftbefehl auf die Milizenführer ausgestellt. </p>
<p>Die <em>AFP</em> Meldung: <a href http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jrwsNISX3nGNH0WyGUwhnQHVtNPw target=“_blank“> „Ruandische Milizen-Chefs lebten seit Jahren in Deutschland“</a></p>
<p><strong>SAP in Afrika</strong></p>
<p>Das <em>Handelsblatt</em> berichtet, dass der Software-Konzern SAP sich zunehmend den afrikanischen Markt erschließen und seine Software an Kleinbauern, ländliche Krankenhäuser und Ladenbesitzer verkaufen möchte. Der Verfasser des Artikels, Joachim Hofer, zeigt wie SAP Technologie dort bereits zur Wertschöpfungskettenoptimierung beitragen kann: In Südafrika wurden SAP Programme bei Großhändlern eingesetzt. Dies ermöglichte es den Besitzern kleiner Geschäfte, über Programme auf Mobiltelefonen ihre Waren zu bestellen und sich liefern zu lassen anstatt jedes Mal die weiten Entfernungen selbst zurückzulegen. </p>
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		<title>Drei Millionen Kinder</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/18/drei-millionen-kinder/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, diese UN-Wochen…  Jedes Jahr wenn die Vollversammlung Vereinten Nationen zusammenkommt (und dieses Jahr haben ja die Clinton Global Initiative und die G20 auch noch ihre Köpfe zusammengesteckt), versuchen Fürsprecher der Ärmsten der Armen Impulse für die Erfüllung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) zu setzen. Der acht Ziele, deren Erreichung zur Reduktion von weltweiter Armut und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, diese UN-Wochen…  Jedes Jahr wenn die Vollversammlung Vereinten Nationen zusammenkommt (und dieses Jahr haben ja die Clinton Global Initiative und die G20 auch noch ihre Köpfe zusammengesteckt), versuchen Fürsprecher der Ärmsten der Armen Impulse für die Erfüllung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) zu setzen. Der acht Ziele, deren Erreichung zur Reduktion von weltweiter Armut und Krankheit bis 2015 beitragen soll. In den vergangenen Jahren sind wir mit massiven Problemen, in die Diskussion eingestiegen. Aber dieses Jahr war etwas anders: Es gab große Fortschritte beim vierten MDG zu berichten -  der Senkung der Kindersterblichkeit. <span id="more-1848"></span></p>
<p>UNICEF hatte vor Beginn der Vollversammlung <a href="http://www.unicef.de/090910_kindersterbli.html">einen Bericht veröffentlicht</a>, demzufolge die Zahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben, auf jährlich 8,8 Millionen zurückgegangen ist -  die niedrigste Zahl, die je dokumentiert wurde. Und obwohl das noch immer 8,8 Millionen zu viel sind, ist die Zahl wenigstens von 12,5 Millionen Todesfällen im Jahr 1990 gesunken. Das bedeutet, dass Ärzte, Krankenschwestern, Gesundheitsbeauftragte, Lehrer und sogar Politiker und Geber gemeinsam 10.000 Kinder pro Tag vor dem Tod bewahren können. ZEHNTAUSEND.  Ein Kind unter diesen geretteten Töchtern und Söhnen könnte <em>die</em> entscheidende große, lebensrettende Idee der Zukunft entwickeln.</p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3622/3989208013_de8cd107e5.jpg" alt="Jungs in Schuluniform in einem Dorf im Umland von Arusha (Tansania)." id="center" /></p>
<p>Aber die Sache hat einen Haken: Im Moment benötigen wir eigentlich keine großen Ideen um signifikanten Fortschritt zu erzielen. Drei Millionen der 8,8 Millionen Kinder sterben an Dingen, die wir zu verhindern und behandeln wüssten:  Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen. In den nächsten Jahren, werden Impfungen gegen das Rotavirus und Pneumokokken – zwei der Hauptgründe für obengenannte Erkrankungen -  für sieben Dollar pro Impfung in Entwicklungsländern eingeführt, also zu einem Preis, der günstig genug ist, um die Impfungen realistischerweise in Entwicklungsländern zu verteilen.  Wir haben also die lebensrettende Impfung und wir wissen, was es bedarf, um diese zu verteilen. Nun brauchen wir das Geld, um dies auch umzusetzen.</p>
<p>Die <em><a href="http://www.gavialliance.org/">Global Alliance for Vaccines and Immunization (GAVI)</a></em> - eine innovative Finanzierungsorganisation, die Erwerb und Verteilung von Impfungen fördert -  wird hauptverantwortlich für den Erwerb der Impfungen gegen Pneumokokken und Rotaviren zu sein. Und während der GAVI langsam die Fördermittel ausgehen, wurden in einer hektischen UN-Woche aufregende Fortschritte erzielt.</p>
<p>Der britische Premier Gordon Brown und Weltbankpräsident Robert Zoellick kündigten einen historischen internationalen $5,3-Mrd.-Deal an, der die Gesundheit von Frauen und Kindern in Entwicklungsländern anpackt -  und schätzungsweise 10 Millionen Menschenleben rettet. Diese Vereinbarung - der den Höhepunkt der  einjähriger Bemühungen der Taskforce für innovative Finanzierung von Gesundheitssystemen markiert - beinhaltet: </p>
<ul>
<li>Neue Zusagen der Regierungen in Nepal, Malawi, Ghana, Liberia und Sierra Leone, den Zugang zu medizinischen Leistungen zu erleichtern.</li>
<li>Der Ausbau der internationalen Finanzierungseinrichtung für Immunisierung (<em> International Finance Facility for Immunization  - IFFIm</em>) um $1 Mrd.</li>
<li>Einen neuen Mechanismus, beim Kauf eines Flugtickets eine freiwillige Zusatzabgaben zu entrichten. Dies könnte bis 2015 schätzungsweise $3,2 Mrd. einbringen.</li>
<li>$ 515 Mio. für die ergebnisorientierte Förderung von Gesundheitsprogrammen,</li>
<li>Schuldenumwandlungen im Wert von $360 Mio.</li>
<li>Die Erprobung eines  Mehrwertsteuerkreditprogrammes, von dem jährliche Einnahmen in einer Höhe von $220 Mio. erwartet werden.</li>
<li>Die Zusage, zugunsten lebensrettenden Impfungen die Möglichkeiten eines zweiten <em>Advance Market Commitment</em> zu untersuchen</li>
</ul>
<p>Während diese spannende Ankündigung nicht das Finanzierungsproblem der GAVI löst, fungiert es hoffentlich als wichtiger Vorreiter, dem andere Geber bald folgen werden. Es wäre ein großer Erfolg, wenn es bei der nächsten Vollversammlung der Vereinten Nationen in einem Jahr neue gute Neuigkeiten zu berichten gäbe.</p>
<p>Das Leben von drei Millionen Kindern hängt davon ab.</p>
<p><em>-Josh Lozman-<br />
</em></p>
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		<title>Zeitungsschau – 17. November 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 15:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Kopenhagen
Epd berichtet, dass Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Weltklimakonferenz nach Kopenhagen begleiten wird. Niebel machte deutlich, dass er nicht mit einem verbindlichen Klimaabkommen rechne und sagte, dass er auch eine Verständigung auf klare politische und zeitliche Rahmen als Erfolg erachten würde.  
Christian Schwägel kritisiert auf Spiegel online Barack Obama heftig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kopenhagen</strong></p>
<p><em>Epd</em> berichtet, dass Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Weltklimakonferenz nach Kopenhagen begleiten wird. Niebel machte deutlich, dass er nicht mit einem verbindlichen Klimaabkommen rechne und sagte, dass er auch eine Verständigung auf klare politische und zeitliche Rahmen als Erfolg erachten würde.  </p>
<p>Christian Schwägel kritisiert auf <em>Spiegel online</em> Barack Obama heftig. Der US-Präsident hatte geäußert, dass er von Kopenhagen keinen Erfolg erwarte.<br />
In seinem Artikel „Klimakiller Obama” beschuldigt Schwägel Obama, die Europäer in seiner Selbstdarstellung als Weltenbürger belogen zu haben, da er nun in der Klimapolitik dem gleichen Ansatz wie George W. Bush folge. Wenn Kopenhagen scheitern sollte, seidies einzig und allein die Schuld der Amerikaner, so Schwägel. Denn dort sei man nicht bereit, Energieeffizienz und einen grüneren Lebensstil in Betracht zu ziehen. </p>
<p><span id="more-1843"></span></p>
<p>Der ganze Artikel: <a href=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,661622,00.html target=“_blank“> „Klimakiller Obama&#8221; </a></p>
<p><strong>Welternährungsgipfel in Rom</strong></p>
<p>Der Welternährungsgipfel erlebt weiterhin ein sehr starkes mediales Echo. Die <em>Bild</em> Zeitung kritisiert heute in der Rubrik “Post von Wagner” die verschwenderische Konsumhaltung des Westens im Bezug auf Nahrungsmittel. Der Tagesspiegel berichtet über die mahnenden Worte von Papst Benedikt XVI. und UN Generalsekretär Ban Ki Moon in Rom. Dabei wird kritisiert, dass sich die Teilnehmer des Gipfels bereits vor diesen Reden auf ihre Abschlusserklärung verständigt hatten und dass eben diese Abschlusserklärung keine überprüfbaren Zahlen und Zielvorgaben bezüglich der zugesagten Unterstützung enthalte. Dominic Johnson fordert in der tageszeitung die nationalen Regierungschefs auf, Hunger endlich als Chefsache zu betrachten und kritisiert die Abwesenheit vieler westlicher Regierungschefs in Rom. </p>
<p> Mehr zum Thema: <a href=http://www.ftd.de/politik/international/:fao-gipfel-hunger-bekaempfen-heisst-frieden-sichern/50037958.html targets="_blank"> „FTD: Hunger bekämpfen, heißt Frieden sichern&#8221; </a></p>
<p><strong>Industrielle Entwicklung</strong></p>
<p>Christian von Drachenfels und Dr. Michael Büntrup, beide wissenschaftliche Mitarbeiter am Deutschen Institut für Entwicklung (DIE) schreiben anlässlich des globalen Tages der Industrialisierung in Afrika am 20. November eine Kolumne für <em>Deutsche Welle online</em>. Die Autoren vertreten die Meinung, dass die industrielle Entwicklung in Afrika weitgehend gescheitert sei. So zeigen Sie, dass der Anteil der verarbeitenden Industrie am BIP im Afrika südlich der Sahara zwischen 1970 und 2006 von 11% auf nur 7,5% gesunken ist. Mit Ausnahme Südafrikas wären afrikanische Volkswirtschaften, wenn überhaupt, nur durch steigende Preise gewachsen. Darüber hinaus argumentieren sie, dass in der verarbeitenden Industrie per se nicht mehr der Schlüssel für afrikanische Entwicklung läge, da die Konkurrenz durch Niedrigpreise insbesondere aus Asien zu stark geworden wäre. Vielmehr sollte sich Afrika auf die Agro-Industrialisierung als exklusiven Motor für Entwicklung konzentrieren. </p>
<p> Der komplette Artikel: <a href=http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4897446,00.html targets="_blank"> „Wachstumsmotor Agro-Industrie &#8220;</a></p>
<p><strong>Rücküberweisungen</strong></p>
<p>Die <em>Neon</em> berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Rücküberweisungen von Gastarbeitern in ihre Heimatländer. Der Artikel zeigt die Bedeutung der Rücküberweisungen auf, und nennt sie „private Entwicklungszusammenarbeit“. Europas Arbeitskraft wird bis 2050 um 23 Prozent sinken während die afrikanische Arbeitskraft im gleichen Zeitraum um 123% steigen wird. Daher könnten Rücküberweisungen als perfekte Konstellation betrachtet werden, da Europa Arbeitskraft und Afrika Geld benötige. Darüber hinaus wird in dem Artikel argumentiert, Rücküberweisungen wären effizienter als staatliche Entwicklungszusammenarbeit, da sie nicht in bürokratischen und/oder korrupten Apparaten versickerten. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welternährungsgipfel in Rom</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Beth Adler]]></category>

		<category><![CDATA[FAO]]></category>

		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Politik Aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Welternährungsprogramm (WFP)]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern begann der UN-Gipfel zur Nahrungssicherheit, der noch bis Mittwoch in Rom tagt. Die Konferenz bringt etwa 60 Staats- und Regierungschefs, die verantwortlichen UN-Organisationen (wie die Welternährungsorganisation FAO und das Welternährungsprogramm WFP) sowie zahlreiche weitere Delegationen zusammen, um über die politischen Herausforderungen zur Wahrung der weltweiten Nahrungsmittelsicherheit zu beraten.
Die FAO hat die Gipfelteilnehmer aufgefordert, Gelder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fao.org/wsfs/world-summit/en/"><img src="http://www.fao.org/uploads/pics/wsfs-small-en.gif" alt="Logo des Welternährungsgipfels" id="left"/></a>Gestern begann der UN-Gipfel zur Nahrungssicherheit, der noch bis Mittwoch in Rom tagt. <span id="more-1832"></span>Die Konferenz bringt etwa 60 Staats- und Regierungschefs, die verantwortlichen UN-Organisationen (wie die Welternährungsorganisation FAO und das Welternährungsprogramm WFP) sowie zahlreiche weitere Delegationen zusammen, um über die politischen Herausforderungen zur Wahrung der weltweiten Nahrungsmittelsicherheit zu beraten.</p>
<p>Die FAO hat die Gipfelteilnehmer aufgefordert, Gelder in Höhe von mindestens $44 Mrd. pro Jahr in landwirtschaftliche Entwicklung zu investieren. Außerdem soll das Jahr 2025 als Zielmarke beschlossen werden, bis zu dem man den Hunger weltweit ausgerottet haben will.<br />
Heute leiden weltweit eine Milliarde Menschen an Hunger und Unterernährung. Das entspricht der doppelten Einwohnerzahl der Europäischen Union. Das Problem wird sich angesichts von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Landflucht eher noch verschärfen. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warnte daher heute auch, dass die Ernährungssicherheit der Welt <a href="http://www.one.org/c/de/brennpunkte/2791/">nicht losgelöst vom Klimawandel </a>betrachtet werden kann. „Nahrungsmittelsicherheit und Klimawandel sind eng miteinander verflochten“, sagte Ban. Der heutige Gipfel ist entscheidend – ebenso wie <a href="http://www.one.org/c/de/brennpunkte/2791/">Kopenhagen</a>. </p>
<p>Die FAO sagt voraus, dass die Welt bis 2050 etwa 70 Prozent mehr Nahrung benötigen wird. Zugleich aber muss man davon ausgehen, dass Bauern in Regionen die, wie in Afrika, ausschließlich auf Bewässerung durch Regenwasser angewiesen sind, deutlich unregelmäßigere Erträge erwirtschaften werden.</p>
<p>Im Vorfeld des Gipfels gab es bereits <a href="http://www.one.org/de/blog/2009/11/16/zeitungsschau-16-november-2009/">Kritik und Diskussionen</a> zur Beteiligung und zu den erwarteten Ergebnissen. <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/faogipfel102.html">Nachrichtenberichte </a>legten den Schluss nahe, der Gipfel werde kaum greifbare Ergebnisse für die Nahrungsmittelsicherheit erbringen. Der Entwurf der Abschlusserklärung, der Ende letzter Woche vorlag, enthielt zwar ehrgeizige Formulierungen, dafür aber kaum Konkretes wie etwa Zeitpläne oder überprüfbare Zielvorgaben. Bislang haben die Teilnehmer lediglich das erste der seit 2001 bestehenden Millennium-Entwicklungsziele bestätigt, nämlich die Zahl der Hungernden bis 2015 um die Hälfte zu reduzieren. Es scheint derzeit unwahrscheinlich, dass weitere, ehrgeizigere Ziele der Uno beschlossen werden.<br />
In den kommenden Tagen werden wir Euch noch weiter zum Ernährungsgipfel auf dem Laufenden halten. </p>
<p><em>&#8211; Beth Adler</em></p>
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		<title>Eine wahre, unwahrscheinliche Geschichte&#8230;</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/16/eine-wahre-unwahrscheinliche-geschichte/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 16:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bono]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin. Heiligendamm. Erinnerungen aus verschiedenen Jahren vor und nach dem Mauerfall. Der Stil eines Drehbuchs. Das sind Elemente des jüngsten Beitrags von Bono, Musiker und Mitgründer von ONE, für seine Kolumne in der New York Times.
Es geht um Musik, Geschichte, die Band und den Kampf gegen extreme Armut. Bonos Text-Collage rund um Berlin, Deutschland und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin. Heiligendamm. Erinnerungen aus verschiedenen Jahren vor und nach dem Mauerfall. Der Stil eines Drehbuchs. Das sind Elemente des jüngsten Beitrags von Bono, Musiker und Mitgründer von ONE, für seine Kolumne in der New York Times.</p>
<p>Es geht um Musik, Geschichte, die Band und den Kampf gegen extreme Armut. Bonos Text-Collage rund um Berlin, Deutschland und vieles mehr <a href="http://www.nytimes.com/2009/11/15/opinion/15bono.html?pagewanted=1">findet Ihr hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zeitungsschau - 16. November 2009</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/16/zeitungsschau-16-november-2009/</link>
		<comments>http://www.one.org/de/blog/2009/11/16/zeitungsschau-16-november-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 14:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>

		<category><![CDATA[FAO]]></category>

		<category><![CDATA[G8]]></category>

		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

		<category><![CDATA[Kopenhagen Prozess]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Was wir lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[FAO-Gipfel zur Nahrungsmittelsicherheit
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass offenbar keine Führungspersönlichkeit aus den Industrieländern an der Konferenz der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) teilnehmen will. Laut FAO sind jährlich 44 Milliarden Dollar an Investitionen nötig, um die Unterernährung zu beseitigen. Aber von bestehenden Entwicklungshilfegeldern werde zu wenig in die Landwirtschaft investiert. Während die FAO [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FAO-Gipfel zur Nahrungsmittelsicherheit</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.faz.net/s/Rub8ABC7442D5A84B929018132D629E21A7/Doc~EF5B9242C40BD4242885C8DA8B25D9AF9~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> berichtet</a>, dass offenbar keine Führungspersönlichkeit aus den Industrieländern an der Konferenz der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) teilnehmen will. Laut FAO sind jährlich 44 Milliarden Dollar an Investitionen nötig, um die Unterernährung zu beseitigen. Aber von bestehenden Entwicklungshilfegeldern werde zu wenig in die Landwirtschaft investiert. Während die FAO darauf hinweist, dass immerhin 31 Mitgliedsländern der FAO ihre Situation entscheidend verbessern konnten kritisiert die <em>FAZ</em>, dass die Organisation nicht benennt oder benennen darf, wenn einzelne Länder ihre Hungerkrisen selbst verschulden. </p>
<p><span id="more-1822"></span></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2082215_Welternaehrungsgipfel-in-Rom-Kleinbauern-nicht-im-Blick.html">Tobias Schwab berichtet in der <em>Frankfurter Rundschau</em></a>, dass zahlreiche NGOs den Gipfel bereits jetzt scharf kritisieren. Armin Paasch, Agrarexperte von FIAN vermisst im Kommunique Hinweise auf &#8220;den Ausverkauf von Land in Afrika und Asien an ausländische Staaten und Konzerne“ und auf das „Agrardumping vieler Industrieländer&#8221;. Der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Wolfgang Jamann verlangt eine bessere Steuerung der weltweiten Ernährungssicherung über eine Stärkung des verantwortlichen UN-Komitees CFS. Die Chefin von &#8220;Brot für die Welt&#8221;, Cornelia Füllkrug-Weitzel, kritisierte die Fokussierung auf Steigerung der Nahrungsmittelproduktion als den falschen Weg. Das Problem sei die ungerechte Verteilung. Die Mehrheit der Hungernden seien Kleinbauern. &#8220;Sie brauchen Zugang zu Land, Wasser, Krediten und angepassten Anbaumethoden.&#8221;</p>
<p>Die deutsche Delegation führt Agrarminsterin Ilse Aigner (CSU) an. Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) lässt sich durch seine parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp (FDP) vertreten. Kopp kündigte am Wochenende in der <em>Berliner Zeitung</em> an, die deutschen Hilfen für die Landwirtschaft in Entwicklungsländern zu erhöhen. Zu den 20 Milliarden Dollar, welche die G8-Staaten im Juni zugesagt hätten, trage Deutschland in den nächsten drei Jahren drei Milliarden Dollar bei.</p>
<p><strong>Vor Kopenhagen<br />
</strong><br />
Bundesumweltminister Norbert Röttgen appelliert vor dem UNO-Umweltgipfel in Kopenhagen an die USA, ein Klimaschutzabkommen nicht scheitern zu lassen. Dem Magazin <em>Focus</em> sagte er <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/umweltminister-roettgen-es-geht-um-das-schicksal-der-erde_aid_454266.html">in einem Interview</a>, dass es um eine Schicksalsfrage gehe: &#8220;Überlebt unser Planet oder geht er bald unter?&#8221; Werde der Klimawandel nicht gestoppt, würden Hunderte Millionen Menschen in Afrika von Wassermangel bedroht. Dann drohe ein &#8220;gigantisches Flüchtlingsdrama&#8221;. Bild und Welt berichten ebenfalls.</p>
<p><strong>Migration</strong></p>
<p>Judith Raupp berichtet in der heutigen Ausgabe der <em>Süddeutschen Zeitung</em> über den 64-jahre alten Senegalsen Sanou Mbaye, der die Gründung eines kostenlosen Überweisungsdienstes für die Überweisungen afrikanischstämmiger Gastarbeiter in ihre Heimat plant. Diese Rücküberweisungen sind für zahlreiche Entwicklungsländer von herausragender volkswirtschaftlicher Bedeutung. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewinner des ONE Africa Awards ist&#8230;</title>
		<link>http://www.one.org/de/blog/2009/11/16/gewinner-des-one-africa-awards-ist/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ONE Deutschland</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Edith Jibunoh]]></category>

		<category><![CDATA[Favoriten]]></category>

		<category><![CDATA[Kenia]]></category>

		<category><![CDATA[ONE Africa Award]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin bei der Mo Ibrahim Stiftung in Daressalam in Tansania. Gleich werde ich den Gewinner des ONE Africa Awards verkünden&#8230;
„Slums Information Development and Resource Centers” (SIDAREC) in Kenia. Herzlichen Glückwunsch!
SIDAREC wurde von einer Gruppe junger Menschen aus den Slums gegründet und konzentriert sich darauf, den Lebensstandard der Kinder und Jugendlichen in den Slums zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://serveafrica.info/wp-content/uploads/2009/07/one.jpg" alt="ONE Africa Award" id="left"/>Ich bin bei der Mo Ibrahim Stiftung in Daressalam in Tansania. Gleich werde ich den Gewinner des ONE Africa Awards verkünden&#8230;<span id="more-1813"></span></p>
<p>„Slums Information Development and Resource Centers” (SIDAREC) in Kenia. Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>SIDAREC wurde von einer Gruppe junger Menschen aus den Slums gegründet und konzentriert sich darauf, den Lebensstandard der Kinder und Jugendlichen in den Slums zu erhöhen, indem man auf ihre Talente und Fähigkeiten setzt. Die Slums in denen <a href="http://www.sidarec.org/">SIDAREC</a> arbeitet wurden von den Unruhen nach den Wahlen 2007 weitgehend verschont – weil SIDAREC ihnen eine alternative Plattform zum Austausch bot. </p>
<p>Die innovativen Ansätze gehen dabei von Kunst über Theater bis hin zum Radiosender 99,9 Ghetto FM, der die Bevölkerung mit Informationen rund um Entwicklung versorgt.</p>
<p><img src="http://s3.amazonaws.com/one.org/images/one-award-winner.jpg" alt="SIDAREC" /></p>
<p><a href="http://one.org/international/africaaward/">Hier findet Ihr mehr zu SIDAREC </a>und den anderen bemerkenswerten  Finalisten des ONE-Awards.</p>
<p>Wir vergeben den ONE Award in diesem Jahr zum zweiten Mal. Der Preis ist mit $100.000 dotiert und soll innovative afrikanische Leistungen zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele honorieren. Wir haben dieses Jahr 170 Bewerbungen erhalten aus denen wir acht Finalisten ausgewählt haben. Ihr findet sie auf unserer Website zum ONE-Award.</p>
<p><em align ="right">&#8211;Edith Jibunoh</em></p>
]]></content:encoded>
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