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Happy Birthday! Der Globale Fonds wird 10

30.01.2012 12:48 Uhr
von Sergius Seebohm

Logo Globaler FondsDiese Woche feiert ONE zehn Jahre lebensrettende Arbeit des Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Der Fonds ist innovativ, weil es einen so konstruierten Mechanismus vorher noch nie gab. Der Fonds ist transparent, weil er sich in beispielhafter Weise extern prüfen lässt und alle Prüfberichte sofort veröffentlicht. Und das Wichtigste: Er rettet Leben. Monat für Monat überleben mehr als 100 000 Menschen, dank des Globalen Fonds. Weiterlesen

“Solidarität ist keine Einbahnstraße” – Video von ONE-Volunteers auf dem SPD-Parteitag

16.12.2011 16:34 Uhr
von Alicia Blázquez

Anfang Dezember waren die ONE-Volunteers Jessica und Jonas beim SPD-Parteitag in Berlin. Sie haben dort die Besucher über ONE informiert und nach ihrer Meinung zum Thema Entwicklungszusammenarbeit gefragt – und die Antworten gleich mal auf Video festgehalten. Hier sind einige der Statements. Was meinst du dazu? Und was hättest du geantwortet?

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– Alicia Blázquez —

Über die aktuelle Lage am Horn von Afrika

12.12.2011 19:48 Uhr
von ONE Deutschland

Vielen Dank an alle ONE-Unterstützer, die bei unserer Kampagne gegen die Hungersnot mitgemacht haben. Unser aller Stimmen haben dazu beigetragen, dass der UN-Aufruf zur Nothilfefinanzierung für das Horn von Afrika um eine Milliarde US-Dollar aufgestockt und weitere 700 Millionen US-Dollar in Form von Zusagen eingeholt werden konnten. Zusammen genommen würden diese Zusagen die Finanzierungslücke von 530 Millionen US-Dollar mehr als füllen.

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Während ONE weiterhin Druck auf Staats- und Regierungschefs ausübt, ihre Zusagen einzuhalten und dringend notwendige, lebensrettende Maßnahmen zu unternehmen, sind viele Menschen am Horn von Afrika noch lange nicht über den Berg. Obwohl die Situationen in den Regionen Bay, Bakool und Lower Shabelle in Südsomalia seit dem 18. November nicht mehr den Status einer „Hungersnot“, sondern (lediglich) den einer „humanitären Notsituation“ besitzen, ist die Lage in Somalia nach wie vor besonders schlimm.

Vier Millionen Menschen in Somalia haben nach wir vor einen sehr unsicheren Zugang zu Lebensmitteln, und 250.000 davon in Südsomalia sehen sich weiterhin einer Hungersnot ausgesetzt. Diese Zustände werden voraussichtlich bis mindestens  Dezember 2011 und in Abhängigkeit von den Regenfällen möglicherweise sogar bis zum Frühjahr 2012 andauern.

Vertriebene Menschen sind aufgrund der Mangelernährung, der beengten Wohnsituation (bspw. in Flüchtlingslagern) sowie der unzureichenden sanitären Versorgung einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an Masern, Cholera, Kinderlähmung, Durchfall oder anderen Krankheiten zu erkranken. In Somalia hat sich die Zahl der Kinder mit schwerer Mangelernährung in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 fast verdoppelt. Die Cholera-Fälle mit anschließender Todesfolge setzen sich fort. Die Zahl der Maserausbrüche ist zwar seit September rückläufig, zeigte aber im November einen kleinen Anstieg.

Die internationale Gemeinschaft und lokale NGOs haben 4.000 aufgrund der Dürre vertriebene somalische Familien (24.000Menschen) umgesiedelt, die zuvor im Flüchtlingslager in Mogadishu untergebracht waren. Die Rückkehr der Menschen erfolgt dabei auf freiwilliger Basis, damit diese durch die bevorstehende Regenzeit und die sich bietenden Chancen ihr Leben wieder aufbauen können. Die Rote-Halbmond-Vereinigung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die neben anderen Agenturen am Umsiedlungsprozess beteiligt ist, stellt jeder rückkehrenden Familie neben einem Drei-Monats-Versorgungs-Paket bestehend aus Lebensmitteln, Vieh und anderen Ressourcen 150 US-Dollar zusätzlich zur Verfügung.

Ein neues zweiteiliges TV-Programm von Al Jazeera English mit dem Titel “Fault Lines” (zu sehen oben im Player) zeigt einen Einblick in das Flüchtlingslager in Mogadischu, wo Eltern ihre Kinder begraben. Sie fragen sich, was noch getan hätte werden können, um die Krise zu verhindern, und was nun weiter geschehen kann. Diese Frage ist heute noch aktuell, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Al-Shabaab-Miliz 16 Hilfsorganisationen den Einsatz im Krisengebiet untersagt hat.

Nach vereinzelten Angriffen und Entführungen innerhalb des kenianischen Staatsgebietes durch die Al-Shabaab-Miliz marschierten kenianische Streitkräfte letzten Monat in Somalia ein. Das Ziel dabei war die Verkehrsknotenpunkte Afmadow und die Hafenstadt Kismayo zu ergreifen, beides wichtige Hochburgen der Al-Shabaab südlich von Mogadischu. Kenia erhofft sich hierdurch eine Pufferzone im Süden Somalias zu errichten, um die Infiltration von Terroristen verhindern und Hilfsorganisationen einen besseren Zugang zur Region ermöglichen zu können. Kenia konnte bereits mehrere Städte unter seine Kontrolle bringen und forderte Hilfsorganisationen zur Rückkehr auf. Reuters berichtet, dass Kenia seit dem Einmarsch in Somalia “von einer Welle von Anschlägen heimgesucht wurde”.

Trotz der Verluste im Zuge der Invasion von 2006 bis 2009 hat auch Äthiopien die Grenze zu Somalia überquert. Obwohl die äthiopische Regierung ihre Teilnahme an den militärischen Aktionen gegen die Al-Shabaab-Miliz nicht bestätigt hat, berichten viele Augenzeugen von äthiopischen Truppen in der Stadt Guriel. Über die Absichten Äthiopiens ist zu diesem Zeitpunkt wenig bekannt.

Und was ist der somalischen Regierung? Richard Dowden von der Royal African Society schreibt, dass die Regierung – die sogenannte “Transitional Federal Governmnet (TFG) – durch den Rückzug der Al-Shabaab aus Mogadischu Mitte August und ”mit der kenianischen Militärintervention im Süden, eine Chance erhalten hat, die eigene Handlungsfähigkeit zu beweisen und die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und Sicherheit zu gewährleisten. Aber das ist eher unwahrscheinlich …“ Er zitiert den Spezialisten für das Horn von Afrika Ken Menkhaus: „die Bilanz der TFG lässt bislang einen gegenteiligen Schluss zu. Diese hat nie eine Gelegenheit verpasst, eine Gelegenheit zu verpassen.”

– Emily Alpert —

Der Stunt vor dem Hôtel de Ville

01.11.2011 20:56 Uhr
von Alicia Blázquez

Was ist besser als der berühmte Kuss vor dem Hôtel de Ville? Ganz klar: Der Stunt vor dem Hôtel de Ville!

Das Hôtel de Ville ist das Rathaus von Paris. Dort hat ONE mit Unterstützung der Stadt Paris am Montagabend, wenige Tage vor dem G20-Gipfel, ein Zeichen gegen Hungersnot gesetzt. Am Abend löschte das Rathaus die Lichter, und die Fassade des Gebäudes verwandelte sich in eine Leinwand, auf die unsere Videos “The F-Word” und “Eine Zukunft ohne Hungersnot” projiziert wurden. Unsere Forderungen an die G20 wurden auf Französisch, Deutsch und Englisch auf das Hôtel de Ville gestrahlt, ebenso wie die Namen der Unterzeichner unserer Petition.

Dabei waren neben dem Pariser Team von ONE zahlreiche französische ONE-Volunteers, Journalisten und prominente Unterstützer aus Frankreich. Chapeau – eine großartige Aktion! Ich wäre zu gerne dabei gewesen. Für alle, die ebenfalls nicht dabei sein konnten, gibt es zumindest dieses Video von der Aktion.

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– Alicia Blázquez —

Madagascar!

17.10.2011 18:56 Uhr
von Sergius Seebohm

Jetzt mal ehrlich: wer hat bei diesem Titel erstmal an Trickfilme mit süßen Tieren gedacht? Madagaskar kann aber auch aus anderen Gründen gute Assoziationen wecken. Von 1990 bis 2009 hat man dort die Kindersterblichkeit um 60 Prozent reduziert. Vor allem durch den massiven Einsatz der so genannten Fünffachimpfung. Eine echte Erfolgsstory. Ed Harris von der Impfallianz GAVI war in Madagaskar. Er ist dieser Erfolgsgeschichte auf den Grund gegangen. Auf dem ONE Blog erzählt er in Wort und Bild, was er erlebt hat — und erklärt außerdem, was eine Fünffachimpfung ist. Weiterlesen

The F-Word

07.10.2011 15:32 Uhr
von Alicia Blázquez

Heute veröffentlichen wir einen Blogbeitrag von ONE-Mitbegründer Bono. Das Original erschien am 4. Oktober 2011 auf Englisch bei The Huffington Post.

alignnoneIch bin bekannt dafür, gelegentlich mit einem Schimpfwort um mich zu werfen. Das anstößigste Wort ist für mich jedoch nicht “f***” sondern  Famine – zu Deutsch Hungersnot. Am anstößigsten finde ich die Hungersnot in Somalia.

Dürre, Gewalt und politische Instabilität haben den Tod auf den Plan gerufen, wie seit zwanzig Jahren nicht mehr… Mehr als 30.000 Kinder sind in nur drei Monaten gestorben. Die Bilder von Daddab sehen aus wie einen Albtraum aus einem vergangenen Jahrhundert. Und doch schreiben wir das 21. Jahrhundert, die Bilder sind real, bleiben jedoch zum großen Teil ungesehen. Die Nahrungsmittelkrise am Horn von Afrika ist nichts weniger als eine humanitäre Katastrophe, erhält aber weniger Aufmerksamkeit als der aktuellste Promi-Klatsch aus Hollywood.

ONEs neuer Film „The F-Word“ ist nicht gerade der typische emotionale Aufruf zur Nothilfe. Es geht darum, die Medienaufmerksamkeit auf die sich abspielende Tragödie zu richten. Es geht darum, weltweit politische Unterstützung zu mobilisieren, um die akute Not der Menschen zu stoppen und den Teufelskreislauf der Hungersnöte auch für die Zukunft zu durchbrechen. Vor allem geht es darum, zu handeln – denn die Hungersnot ist vom Menschen gemacht.

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Natürlich ist die Lage komplex und die Lösung ist schwierig, gerade in Somalia, wo es seit zwanzig Jahren keine richtige Regierung gibt. Aber das ist keine Ausrede für die Welt, um wegzusehen. Die meisten von uns haben (glücklicherweise) keine Vorstellung davon, was es heißt, zu verhungern. Aber die meisten von uns wissen wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren. Jedes dieser 30.000 Kinder war jemandes Tochter oder Sohn, jemandes Schwester oder Bruder. Vom Horn von Afrika erreichen uns Berichte von Müttern, die entscheiden müssen, welches Kind sie füttern und welches sie sterben lassen; von Frauen, die wochenlang unterwegs sind, auf der Suche nach Essen und Wasser, und die dabei die toten Körper ihrer Kinder am Wegrand zurücklassen müssen, um für die noch lebenden Kinder weiterzusuchen.

Die Geschichte zeigt, dass es Möglichkeiten gibt, damit aus einer Dürre keine Hungersnot entsteht, auch wenn es kompliziert ist. Also seht euch den Film an und unterschreibt ONEs Petition an die Staats- und Regierungschefs, damit diese ihre eigenen Versprechen umsetzen und in Dinge investieren, die nachweislich funktionieren: Frühwarn- und Bewässerungssysteme, dürre-resistentes Saatgut… und, natürlich, Frieden und Sicherheit. Auf ONE.org findest du weitere Erklärungen und Informationen. Auch wenn ONE selbst keine Spenden sammelt, findest du dort auch Links anderer Organisationen, die am Horn von Afrika Nothilfe leisten und die jede Unterstützung brauchen können.

– Bono –

ONEs Kampagnenvideo „Das F-Wort“ erfährt breites Medienecho. Die Zeitungsschau

07.10.2011 14:05 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. ONEs Kampagnenvideo „Das F-Wort“ erfährt breites Medienecho
  2. Die mächtigste Frau Afrikas – Ellen Johnson-Sirleaf, Präsidentin von Liberia
  3. Innovatives Afrika – Bezahlen mit dem Handy
  4. Kieler Symposium kritisiert Spekulation mit Lebensmitteln
  5. UN-Studie: In Afrika und Lateinamerika gibt es die meisten Morde
  6. Greenpeace: Rauchen zerstört den Urwald Weiterlesen

Interview mit Christian Kreutz auf der Open Aid Data Conference

30.09.2011 12:05 Uhr
von Alicia Blázquez

Am 28. und 29. September fand in Berlin die Open Aid Data Conference statt. Netzaktivisten, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitarbeiter von Entwicklungsorganisationen diskutierten, wie mehr Offenheit und Transparenz im Entwicklungssektor hergestellt werden können.

Organisiert wurde die Open Aid Data Conference von der Heinrich Böll Stifutung, der Open Knowledge Foundation, OpenAid und Transparency International. ONE gehörte zu den Unterstützern der Konferenz. Wir fanden sie sehr gelungen und freuten uns über das große Interesse. Das war offenbar nicht immer so: Mitveranstalter Christian Kreutz von der Open Knowledge Foundation erzählte mir am Rande der Konferenz, er habe vor Jahren einmal auf der re:publica auf einem Diskussionspanel über Offene Daten in der Entwicklungszusammenarbeit gesessen. Damals jedoch fast ohne Zuschauer, im Publikum wären kaum mehr Menschen gewesen als auf der Bühne. Heute wird die Diskussion um Offene Daten im Entwicklungssektor erfreulicherweise viel breiter geführt.

Nun mag das alles für viele ein bisschen technisch und abstrakt klingen. Ist es aber gar nicht, wie Christian Kreutz in unserem Video erklärt. Ich durfte ihm nach der Konferenz ein paar „Einsteigerfragen“ zu Open Data stellen. Worum geht es bei Offenen Daten? Welche Daten sollen wie geöffnet werden und wozu? Was hat diese auf den ersten Blick sehr technische Diskussion mit Entwicklungspolitik zu tun? Und wie weit ist Deutschland und das BMZ auf diesem Gebiet? Er beantwortet diese Fragen auf verständliche Weise:

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Falls ihr mehr erfahren wollt, schaut in den nächsten Tagen auf der Website zur Konferenz vorbei, dort werden die Präsentationen der Konferenz dokumentiert. Auf Twitter könnt ihr die Diskussion der vergangenen Tage unter dem Hashtag #OADC nachvollziehen. Und die Reden der Referenten findet ihr auf dem Vimeo-Kanal der Open Knowledge Foundation. Alles schön transparent, wie könnte es anders sein.

- Alicia Blázquez –

ONE in der Lindenstraße

09.09.2011 14:34 Uhr
von Alicia Blázquez

Erinnert ihr euch noch an unseren ONE-Baby Protest? Bei dieser Kampagne machten stinkige Babys ihrem Ärger darüber Luft, dass noch immer Kinder mit HIV zur Welt kommen. Jetzt ist der Baby-Protest in der Lindenstraße angekommen. Vergangenen Sonntag tauchte das Poster zur Kampagne in der aktuellen Folge der Erfolgsserie auf. In Minute 25 ist unser Protest-Baby mehrere Sekunden lang zu sehen. Da hat’s uns vor Freude direkt vom Sofa gehauen! Klick auf das Bild und schau dir die Folge vom 4. September an.

alignnoneAber von Anfang an: Unsere Kampagne kritisierte, dass immer noch Kinder mit HIV geboren werden, obwohl es doch längst Medikamente und Verfahren gibt, um zu verhindern, dass HIV-positive Schwangere das Virus auf ihr Baby übertragen. Mit unserer Kampagne forderten wir Staats- und Regierungschefs weltweit auf, sich in diesem Bereich mehr anzustrengen, damit bis 2015 kein Kind mehr mit HIV auf die Welt kommt.

ONE-Unterstützer aus Deutschland konnten im Vorfeld des Weltaidstages bei uns Poster zum Baby-Protest bestellen, um diese in ihrer Stadt aufzuhängen und Unterschriften zu sammeln. Aber auch online sammelten wir Unterschriften. Viele Prominente – darunter zum Beispiel Lady Gaga und Alicia Keys – und Tausende ONE-Unterstützer wie du und ich haben uns bei dieser Kampagne unterstützt. Fast 270.000 Unterschriften aus aller Welt kamen so zusammen. Diese haben wir natürlich in eurem Namen an mehrere Regierungen übergeben. Unsere politischen Experten beobachten, was sich seither in dem Bereich getan hat. Wir werden bald hier darüber berichten. Eins steht in jedem Fall fest: Zum Weltaidstag am 1. Dezember werden wir wieder öffentlichen Druck im Kampf gegen HIV/Aids aufbauen – und wir zählen auch diesmal wieder auf deine Hilfe. Zur Einstimmung seht ihr hier nochmal ausgewählte Fotos vom ONE Baby-Protest 2010.

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— Alicia Blázquez —

 

Noch einmal: Impfen rettet Leben

29.08.2011 10:20 Uhr
von ONE Deutschland

Es ist nun schon ein paar Wochen her, dass wir hier geschrieben hatten, wie wichtig Impfungen für Kinder in Entwicklungsländern sind. Gerade auch dank der Hilfe von ONE-Unterstützern aus der ganzen Welt und nicht zuletzt aus Deutschland, konnten die Geber überzeugt werden, Impfungen nicht nur weiter stark zu unterstützen sondern auch die Einführung von zwei neuen Impfungen zu finanzieren: Mit den Impfungen gegen Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung werden Ärztinnen und Ärzte weltweit die beiden größten Kinderkiller in Entwicklungsländern weiter zurückdrängen können.

Auf der ersten Geberkonferenz der GAVI Alliance, die im Juni 2011 in London statt fand, sagten die Teilnehmer 4,3 Milliarden US-Dollar zu und überschritten damit das ursprüngliche Spendenziel von 3,7 Milliarden. Nun kommt es darauf an, dass die Versprechen umgesetzt werden. Wir müssen das Thema weiter wachsam verfolgen.

Wir zeigen Euch deshalb diesen Film aus Sierra Leone, der aus der Sicht der Impfallianz GAVI noch einmal die Bedeutung der Finanzierung von Impfkampagnen vor Augen führt. Freut Euch auf eindrucksvolle Bilder!

Mobile Revolution für Kleinbauern?

24.08.2011 15:05 Uhr
von ONE Deutschland

Prosper Biche baut im Ostteil Ghanas Süßkartoffeln an, und war bisher für den Verkauf und Transport seiner Erzeugnisse zum Markt auf ein völlig veraltetes System angewiesen: Prosper verkauft seine Ware an einzelne Käufer, die auf dem Fahrrad über Land fahren, dann Zwischenhändler beliefern, welche sie wiederum an Vertrieb, Verkauf oder Export verteilen. Was bedeutet das? Weiterlesen

Was heißt denn das eigentlich, Nahrungsmittelspekulation?

23.08.2011 10:35 Uhr
von ONE Deutschland

Seit der ersten großen Nahrungsmittelpreiskrise im Jahr 2008 wird die Spekulation mit Nahrungsmitteln mit als Ursache für hohe und stark schwankende Preise genannt. Und hohe Preise für Essen bedeuten für Menschen mit wenig Geld noch weniger Geld – oder sogar Hunger.

In diesem Jahr sind die Preise für Grundnahrungsmittel wieder so hoch, wie damals und die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika facht erneut die Diskussionen darüber an, was die Ursachen für knappe und teure Nahrungsmittel sind.

Aber was heißt das eigentlich: Spekulation mit Nahrungsmitteln? Warum gibt es das überhaupt? Wieso ist es jetzt plötztlich ein Problem (und nicht schon früher) und inwiefern kann man wirklich sagen, dass die Spekulationen zu hohen Preisen beitragen? Unsere Kollegen von weed haben dazu einen Film gemacht, der all diese Fragen erklärt und der uns so gut gefällt, dass wir ihn Euch hier hier gleich vorführen möchten.

Übrigens: Frankreich will seinen Vorsitz in der G20 dieses Jahr nutzen, um bei Thema Nahrungsmittelspekulation ein paar Schritte voran zu kommen.

Bono und K’naan zur Krise am Horn von Afrika

11.08.2011 15:34 Uhr
von ONE Deutschland

Angesichts einer der schwersten Hungersnöte in der jüngeren Geschichte der Menschheit haben sich U2-Sänger und ONE-Mitbegründer Bono und der somalisch-stämmige Musiker K’naan den Fragen von Anderson Cooper bei CNN gestellt. Bereits vor zwei Wochen hatten sich Bono und K’naan mit Vertretern der somalischen Diaspora in den USA getroffen, um die Situation und mögliche Unterstützung zu diskutieren.

Im Interview mit CNN erläutert K’naan Gefühle vieler Somalis angesichts der Katastrophe und einer möglichen Müdigkeit der Welt, Somalia nach zwanzig Jahren Bürgerkrieg nun noch zu helfen. Bono nimmt Stellung zu möglichen Gegenstrategien und weist darauf hin, dass diese Krise – trotz aller anderen Herausforderungen der Welt – die Aufmerksamkeit der Welt benötigt. Bono lobt ausdrücklich die Großzügigkeit der Deutschen, die privat bereits fast 100 Millionen Euro gespendet haben und sagt, er erhofft sich eine ähnliche Summe von der deutschen Regierung. Die Krise sei so schwer, dass man jeden nur dringen aufrufen könne, sich mit voller Kraft zu engagieren.

Das ganze Interview auf Englisch seht Ihr mit einem Klick auf das Bild unten.

CNN Interview Bono und K'naan

Ihr seid der Wahnsinn. Vielen Dank!

23.06.2011 11:50 Uhr
von ONE Deutschland

In den vergangenen Monaten haben wir ONE-Unterstützer in aller Welt um ihre Unterstützung für unsere Impfkampagne gebeten. Unser Ziel war es in den nächsten 5 Jahren 4 Millionen Kinder zu retten. Dafür haben wir gemeinsam mehr als 300.000 Unterschriften für unsere Petition gesammelt.

In Großbritannien schickten ONE-Unterstützer hunderte von Briefen an ihre Abgeordneten, in den USA haben wir das Weiße Haus mit Tweets überflutet, im Rahmen der U2-Tour in Südamerika haben sich uns tausende neuer ONE-Unterstützer angeschlossen und unsere Petition mitgetragen, in Australien sorgten unsere Unterstützer dafür, dass das Telefon des Außenministers nicht mehr still stand, und in Deutschland haben unsere engagierten Jugendbotschafter für die Petition getrommelt.

Dank eures Einsatzes und eures Könnens hat all die harte Arbeit Früchte getragen. Wir haben gewonnen! Vergangene Woche haben in London Regierungsvertreter und private Geldgeber bemerkenswerte 4,3 Milliarden US-Dollar für die nächsten 5 Jahren zur Verfügung gestellt. Das liegt weit über den 3,7 Milliarden, auf die wir gehofft hatten. Als Bill Gates angekündigt hat, dass er eine Milliarde beitragen will, erwähnte er in seiner Rede unsere Kampagne.

Das war wirklich eine historische Woche. Unser Executive Director Jamie Drummond hat eine Videobotschaft aufgenommen, um euch für euren Einsatz zu danken:

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Ich kann euch gar nicht sagen, wie stolz ich als Kampagnenmitarbeiter bei ONE auf jeden einzelnen von euch bin, und ihr solltet auch auf euch stolz sein.

Dieser schöne Erfolg zeigt, dass wir die Welt auf wunderbare Weise für immer verändern können, wenn wir unsere Stimmen vereinen. Also, klopft euch auf die Schulter und erzählt uns, wie ihr euch angesichts dieser tollen Neuigkeiten fühlt. Dank euch sieht die Zukunft von Millionen von Kindern weltweit besser aus!

- Nadeem Javaid –

Benin in Bremen: Filmabend “Voodoo & Vaccines”

08.06.2011 10:35 Uhr
von Alicia Blázquez

Schau dir am 23. Juni gemeinsam mit den Bremer Living Proof-Botschaftern Luca Graf, Kathleen Pauleweit und Lisa Ritschel die neue Doku von ONE und VBS „Vodoo and Vaccines in Benin, Africa“ an. Der Filmabend findet im Paradox in Bremen statt. Der Eintritt ist frei.

Die Doku führt in das afrikanische Land Benin und zeigt, wie traditionelle Heiler und moderne Mediziner zusammenarbeiten, damit Kinder Zugang lebensrettenden Impfstoffen erhalten. Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit unseren Botschaftern, die Besucher können sich informieren und selbst aktiv werden. Hier kannst du dir zur Einstimmung schon mal den Trailer ansehen.

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Um über die Veranstaltung auf dem Laufenden zu bleiben, melde dich über Facebook an und lade auch deine Freunde ein.

– Alicia Blázquez –

Neue ONE-Doku: “Voodoo & Vaccines in Benin, Africa”

02.06.2011 19:44 Uhr
von Alicia Blázquez

Hast du die Premiere unseres Films “Voodoo & Vaccines in Benin, Africa” verpasst? Macht nichts, du kannst dir den Film ab sofort auch hier ansehen. Wie findest du ihn? Hinterlass uns einen Kommentar, zeig den Film deinen Freunden und  unterzeichne unsere Petition, damit wir in den nächsten 5 Jahren 4 Millionen Kindern das Leben retten können.

- Alicia Blázquez –

Kommst du zur Premiere?

02.06.2011 11:50 Uhr
von Alicia Blázquez

Heute Abend noch nichts vor? Dann haben wir für dich einen Vorschlag: Heute um 20 Uhr findet auf Facebook die große internationale Premiere unserer Kurzdoku “Voodoo and Vaccines in Benin, Africa statt – und du bist eingeladen!

ONE hat bei dieser Produktion mit dem Online-Sender VBS zusammengearbeitet, der übrigens von Regisseur Spike Jonze geleitet wird. Die Doku führt uns in das afrikanische Land Benin und zeigt, wie traditionelle Heiler und moderne Mediziner zusammenarbeiten, damit Kinder Zugang lebensrettenden Impfstoffen erhalten. Schamanen und Schulmediziner ziehen an einem Strang, um gemeinsam Kinderleben zu retten.

Meld dich jetzt zur Premiere an.

Die Doku dauert 22 Minuten und wird direkt auf Facebook gezeigt, du kannst dir den Film also bequem von deinem Computer aus ansehen. Meld dich einfach bei Facebook Live an und warte, bis der Film startet. Während des Films kannst du mit anderen ONE-Unterstützern aus aller Welt live chatten, und auch ONE-Mitarbeiter und Experten werden dabei sein, um deine Fragen zu beantworten.

Der Film ist Teil von ONEs aktueller globalen Impfstoff-Kampagne. Wir möchten, dass auch Kinder in armen Ländern Zugang zu lebensrettenden Impfungen erhalten, denn so könnten wir in den nächsten 5 Jahren sage und schreibe 4 Millionen Kinderleben retten. 300.000 ONE-Unterstützer haben die Petition schon unterzeichnet. Bitte unterstütze auch du die Petition mit deinem Namen.

- Alicia Blázquez –

Bitte nicht so zynisch!

12.05.2011 17:26 Uhr
von Alicia Blázquez

Wenn man sich die Nachrichten so ansieht, könnte man meinen, es geht gar nichts voran in der Welt. Überall nur Elend, Tod, Konflikte – da kann man leicht ein bisschen zynisch werden. Man will das ja auch alles nicht so an sich ranlassen – einerseits. Andererseits gibt es aber auch gewaltige Fortschritte im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Genau davon handelt unser neues Video – vom Zynismus einerseits, und den enormen Erfolgen und der Hoffnung auf eine gerechtere Welt andererseits. Schau dir das Video an, unterzeichne unsere Petition und bitte deine Freunde, auch mitzumachen.

Why Bother? Video

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Tag der Internationalen Pressefreiheit

03.05.2011 17:22 Uhr
von ONE Deutschland

Heute ist der offizielle „Tag der internationalen Pressefreiheit“. Häufig hören wir, dass in Deutschland und auch in Europa die Pressefreiheit besonders ausgeprägt ist. In afrikanischen Ländern hingegen, heißt es oft, sei die Pressefreiheit besonders gering.

Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbands, erklärt im SWR Interview, dass es in Deutschland und Europa mit der 100%igen Pressefreiheit gar nicht so weit her ist, wie immer alle denken. Deutschland befindet sich im europäischen Vergleich schließlich nur um Mittelfeld. Hört euch selber an, was er über die Pressefreiheit in Deutschland und Europa zu sagen hat!

Auch beim Ranking von Reporter ohne Grenzen kommt Deutschland im internationalen Vergleich nur auf Platz 17. Und wer hätte das gedacht: Auf Platz 21 folgt schon Namibia als das beste afrikanische Land.

“Ihr Christen, wo seid ihr denn bitteschön?”

21.04.2011 11:36 Uhr
von Alicia Blázquez

Samuel “Sammy” Diekmann ist 30 Jahre alt, kommt aus Dietzenbach und ist dort Pastor. Ohne den vielen engagierten Pastoren da draußen zu nahe treten zu wollen: Sammy ist definitiv kein Durchschnittspastor. Er ist in seiner Gemeinde sehr aktiv, blickt dabei aber immer über den Tellerrand seiner Gemeinde und unseres Landes hinaus. Aus dieser Motivation heraus hat er gemeinsam mit einem Kollegen die Aktion “Eine Schale Reis” ins Leben gerufen.

Seit April ist er nun auch als Botschafter für ONE und Living Proof unterwegs. Nach seinem “Einstand” als Botschafter hat er seine Eindrücke auf seinem Videoblog festgehalten. In seinem Video spricht Sammy vom Geruch des Geldes und über “Reichtum verpflichtet”, darüber wie jeder Einzelne von uns was bewegen kann, und er fragt mit Bono: “Ihr Christen, wo seid denn ihr bitteschön?”

Viel Spaß beim Anschauen und schöne Ostern!

- Alicia Blázquez -

TV-Tipp: “Dritte Welt im Ausverkauf” – Reportage über die Folgen vom Wettlauf um Agrarflächen in Entwicklungsländern

19.04.2011 17:33 Uhr
von ONE Deutschland

Noch ein TV-Tipp für heute Abend um 20:15 Uhr auf auf Arte. Die Reportage “Dritte Welt im Ausverkauf“.

Zum Inhalt:
Die Nahrungs- und Finanzkrise, welche die Welt 2008 heimsuchte, hat einen unglaublichen Wettlauf um die Kontrolle von Agrarflächen rund um den Globus hervorgerufen. In nur zwei Jahren haben bereits fünfzig Millionen Hektar Land den Besitzer gewechselt. Und mehrere Dutzend Millionen werden gerade auf den internationalen Märkten gehandelt. Ein Geschäft, das mittlerweile sogar die UNO besorgt. FAO-Chef Jacques Diouf sprach in diesem Zusammenhang von der „Gefahr eines landwirtschaftlichen Neokolonialismus’“. Die Käufer sind Investoren und Industrielle aus reichen Staaten oder Schwellenländern (Japan, China, Indien, zahlreiche Golfstaaten), die durch ihre Regierungen unterstützt werden.
Dieser Film forscht auf drei Kontinenten nach, denn das Problem ist global. Drei Kontinente und drei emblematische Fälle, die jedes Mal die gleiche Geschichte erzählen: Jene von einem internationalen Monopoly, das schon jetzt dramatische Konsequenzen für Kleinbauern und Menschen in der Dritten Welt hat.

Viel Spaß beim schauen,
Euer ONE-Team

Rea will’s schneller

04.04.2011 20:44 Uhr
von Sergius Seebohm

Vor wenigen Tagen hatte ich über die Redensart geschrieben, nach der ein Bild mehr als 1000 Worte sagt. Ihr erinnert Euch sicher an unsere Filme — die nur eine Botschaft haben: Schneller.

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und ein Film?

21.03.2011 17:00 Uhr
von Sergius Seebohm

Jeder kennt die Redensart: “Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.” Ich habe mich letztens gefragt, wie viele Worte dann eigentlich ein Film sagt. Filme setzen sich ja bekanntermaßen aus tausenden von Bildern zusammen. Und wenn die Aussage eines Filmes nun wiederum ein einziges Wort ist? Ich weiß, jetzt wird’s verwirrend. Weiterlesen

Schneller ist anders

16.03.2011 10:52 Uhr
von Sergius Seebohm

Wortbildmarke Das Bundeskabinett beschließt heute die Eckwerte des Bundeshaushalts für 2012. ONE weiß schon jetzt: es wird gerade mal 113,8 Millionen Euro mehr für den Haushalt von Entwicklungsminister Dirk Niebel geben. Damit rückt die Einhaltung von Deutschlands internationaler Zusage für Entwicklungsfinanzierung in immer weitere Ferne. Weiterlesen

Maroon 5 + ONE

24.02.2011 17:29 Uhr
von Alicia Blázquez

Viele von euch wissen bestimmt, dass die Grammy-prämierte Band Maroon 5 ONE schon seit längerem unterstützt. Vergangenen September sind Maroon 5 zum Beispiel in der beliebten US-Show „Today“ in ONE-Shirts aufgetreten. Außerdem durften wir 2010 mit der Band auf US-Tournee gehen, um mit Hilfe unserer Volunteers möglichst viele Fans als ONE-Unterstützer zu gewinnen. Weiterlesen

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.