Nov 7th, 2012 2:32 PM UTC
By Alicia Blázquez
Trommelwirbel und Vorhang auf! Heute präsentieren wir unser neues Video zur Lifesaver-Kampagne. Für das Video haben wir Berliner und Berlinbesucher gefragt, was sie über die Entwicklungspolitik der Europäischen Union wissen und wie sie dazu stehen. Schaut euch hier das Video an und teilt es mit euren Freunden:
Und, wie findet ihr es? Hoffentlich gefällt es euch.
Mit der Lifesaver-Kampagne und mit diesem Video wollen wir die Erfolge der europäischen Entwicklungszusammenarbeit sichtbar machen. Unser Beitrag zu diesen Erfolgen ist Grund zur Freude – aber kein Grund, sich entspannt zurücklehnen! Aktuell verhandelt die EU nämlich über ihren Haushalt für die kommenden sieben Jahre. Viele EU-Mitgliedstaaten wollen den EU-Haushalt möglichst knapp halten und einige schrecken nicht davor zurück, auch bei den lebensrettenden Entwicklungsprogrammen der EU zu kürzen.
Um das zu verhindern, haben wir eine Petition ins Leben gerufen. Über 110.000 Menschen haben schon unterschrieben. Die Verhandlungen über den EU-Haushalt gehen jetzt in die entscheidende Phase. Der große EU-Gipfel dazu findet Ende November statt. An der Verhandlung und Entscheidung sind die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten beteiligt.
Wir halten euch dazu hier auf dem Laufenden. In der Zwischenzeit könnt ihr uns helfen, Druck zu machen und mehr Menschen zu informieren, indem ihr die Petition unterzeichnet und das Video mit euren Freunden teilt.
– Alicia Blázquez —
Oct 2nd, 2012 6:44 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vor ein paar Wochen war ONE auf einer Reise in Honduras, bei der sich ONE-Mitarbeiter von Ort ein Bild davon machen konnten, welche zentrale Rolle Frauen und Mädchen im Kampf gegen extreme Armut spielen.
Mit dabei waren nicht nur Entwicklungsexpertinnen von ONE, sondern wir hatten auch prominente Unterstützung von America Ferrera, bekannt aus der US-Serie „Ugly Betty“, Claire Díaz-Ortiz, die bei Twitter für das spannende Themenfeld „Social Innovation“ verantwortlich ist, und Alexis Bledel, die in Deutschland als Rory von den „Gilmore Girls“ viele Fans gewonnen hat (mich eingeschlossen).
Außerdem war auch der Filmemacher Jesse Dylan mit ONE in Honduras. Er hat einen Film von der Reise gemacht, der nur 5 Minuten dauert und schön zeigt, wie wichtig es ist, Frauen und Mädchen zu unterstützen, um extreme Armut langfristig zu bekämpfen.
Schaut ihn euch an und teilt den Film mit den wichtigen Frauen in eurem Leben, und mit den Männern natürlich auch. Damit alle erfahren: Wer die extreme Armut langfristig besiegen will, muss Frauen und Mädchen stärken. Film ab!
- Alicia Blázquez –
Jun 1st, 2012 5:55 PM UTC
By Jeff Davidoff
Bereite dich vor für (RED) RUSH TO ZERO, eine fantastische neue Kampagne von unseren Freunden bei (RED), die heute startet. Das Ziel von (RED) ist es, Geld aufzubringen und Menschen zu sensibilisieren, um bis 2015 eine Generation frei von AIDS zu erreichen. Denn heute werden noch immer 1.000 Kinder mit HIV geboren – und bis 2015 kann diese Zahl auf fast null reduziert werden.
(RED) RUSH TO ZERO vereint Marken, Prominente, Gamer, Musik-Fans, Power-Frauen und Konsumenten rund um den Globus, um Geld für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS zu erhalten. Alle Einnahmen werden Projekten des Globalen Fonds zu Gute kommen, der bereits heute 1,4 Millionen HIV-positive schwangere Frauen mit lebensrettenden Medikament versorgt, wodurch die Übertragung des HI-Virus von Mutter zu Kind verhindert wird. Wahnsinn, oder? Schau dir hier das Video von (RED) an:
Bei ONE wissen wir, was wir erreichen können, wenn wir gemeinsam handeln. Deshalb bitten wir dich, unsere Freunde von (RED) ab heute bis zum 10. Juni zu unterstützen. Hier sind ein paar Anregungen, wie du mithelfen kannst … worauf wartest du noch?
Der Anfang vom Ende von AIDS beginnt mit dir. Starte noch heute bei www.redrush.com
- Jeff Davidoff -
May 9th, 2012 7:40 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vergangene Woche fand zum sechsten Mal die re:publica statt – diesmal unter dem Motto „ACT!ON“. Die Losung sollte laut Veranstalter „die Schubkraft sozialer Medien für politische Bewegungen“ unterstreichen. Na, da musste ONE natürlich dabei sein! Drei spannende Tage mit unzähligen Eindrücken. Davon war einer besonders stark: Die Netzgemeinde ist politischer denn je – und versucht Online-Aktivismus und Offline-Aktivismus besser miteinander zu verbinden.
Die re:publica ist die größte Konferenz in Deutschland für Bloggerinnen und Blogger, für Fans des freien Internets, für Geeks und solche die es werden wollen – und für Leute, die mit Hilfe des Internets was in der Welt verändern wollen. Ich falle in letztere Kategorie. Ich könnte einen kleinen Roman über die re:publica schreibe, so vielfältig waren die Themen, die Redner und die Eindrücke. Eine Entwicklung fand ich jedoch besonders spannend, nämlich die Erkenntniss der Netzgemeinde, dass Aktivismus online und offline stattfinden muss, um langfristig was zu verändern.
Lass uns was Virales machen…
Wenn ich mich an meine erste re:publica und re:campaign vor drei Jahren erinnere (damals waren beide noch kombiniert), dann erinnere ich mich vor allem an die große Euphorie und Neugier, mit der Campaigner und Aktivisten den vielen neuen Möglichkeiten durch Soziale Medien gegenüber standen. Obama hatte gerade den Wahlkampf gewonnen, und zwar online, wie alle Feuilletonisten und politischen Kommentaroren betonten. Auf einmal wollten alle irgendwas „im Internet“ machen, am besten „etwas Virales“, weil es eben ging und 2.0 so modern war. Die Hoffnungen in das Internet als Instrument zur politischen Mobilsierung hätten kaum größer sein können.
Online + Offline = ACT!ON
Ein Jahr später kam man wieder zusammen. Viele Online-Kampagnen waren seither gemacht worden, teilweise sehr erfolgreich. Auch traditionelle Organisationen der Zivilgesellschaft setzten immer mehr auf Soziale Medien, um bestehende und neue Unterstützer zu mobilisieren. Gleichzeit hatte sich aber auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass digital alleine eben nicht besser ist. Das neue Mantra lautete also: Online- und Offline-Aktivismus müssen miteinander verbunden werden, um etwas zu bewegen.
Viele haben das im vergangenen Jahr mehr oder weniger wirkungsvoll gemacht. Ein paar erfolgreiche Beispiele aus Deutschland: Die Piratenpartei hat mit ihren digitalen Themen auch „offline“ wirkungsvoll Wahlkampf gemacht und die politische Landschaft ordentlich aufgemischt. Die Aktivisten von Guttenplag haben durch ihre Arbeit Guttenberg um seinen Ministerposten und seinen Doktortitel gebracht. Und die im vergangenen Jahr gegründete Digitale Gesellschaft und andere Netz-Aktivisten haben den Protest gegen ACTA auf die Straße getragen – und damit auch die in die Tagesschau und die in Tageszeitungen der Republik.
Gleichzeitig konnte man auf der diesjährigen re:publica aber immer wieder hören, wie mühsam es ist, die Online-Aktivisten dauerhaft zu Offline-Aktivismus zu bewegen. Bei der dritten ACTA-Demo gingen nicht mehr ganz so viele Menschen auf die Straße, stellten viele ernüchtert fest. Aber nicht nur junge Organisationen wie die Digitale Gesellschaft, die im Netz ihren Ursprung haben, tun sich manchmal schwer mit der Offline-Mobilisierung. Auch „alte Hasen“ der Zivilgesellschaft wie etwa der WWF stellten auf der re:publica die Frage, wie man vermeintliche „Slacktivisten“ dazu bewegen kann, sich weitergehend zu engagieren. Wir erinnern uns auch an die Pro-Guttenberg-Demos, die auf Facebook groß angekündigt waren, zu denen aber letztlich nur eine Handvoll Guttenberg-Getreuer erschien.
Eine Twitterwall zum Anfassen
All diese Beispiele zeigen: Die Verknüpfung von online und offline ist leichter gesagt als getan.Dabei sind die Übergänge dazwischen eigentlich fließend. Ein politisch weniger relevantes, aber dennoch sehr schönes Beispiel dafür war die Twitterwall, die diesmal eine echte Wand mitten im zentralen Raum der re:publica war.
Auf buntem Papier wurden kontinuierlich die Tweets mit dem Hashtag #rp12 ausgedruckt und an diese Wand geklebt. Wenn die Wand voll war, wurden die Tweets vom Anfang wieder überklebt, und so ging das immer weiter. Immerzu standen Leute vor dieser Wand und suchten ihre eigenen Tweets und die ihrer Freunde, manche fotografierten sie ab und twitterten sie wieder, und dann landeten sie wieder auf der Wand.
Wieso? Weil der Twitterer sich freut, wenn seine Tweets reell erfahrbar sind. Politischen Aktivisten geht es da nicht anders. Die meisten von ihnen wollen nicht primär das Netz verändern, sondern die Welt. ACT!ON ist in jedem Fall der richtige Ansatz. Ich bin schon gespannt auf das Motto der nächsten re:publica.
– Alicia Blázquez –
Apr 23rd, 2012 3:57 PM UTC
By Jugendbotschafter
Unsere Living Proof Botschafterin Sarah ist nicht zu stoppen. Nur wenige Tage nach dem Termin beim Europa-Abgeordneten Norbert Neuser hat sie dieses Wochenende schon ihre zweite Aktion gemacht, und sich dabei von ihren Freunden Unterstützung geholt.
Mein zweites Auftreten als Living Proof Botschafterin war sportlicher Natur: Mit Mirco und Hannah, die sich schnell für einen Lauf gegen die Armut begeistern ließen, spurteten und schwitzen wir gemeinsam am vergangenen Samstag beim 10km Lauf in Mainz Laubenheim. Zugegeben, es war anfänglich wirklich schwer… Wer hat schon Lust im strömenden Regen bei gefühlten 3 Grad, dazu noch in kurzer Hose, über die Felder von Mainz zu keuchen?! Doch gemäß der “Steh auf, wenn du am Boden bist”-Philosophie der Toten Hosen haben wir unsere Gesichter gegen den Wind gehalten, sodass ich sogar meine persönliche Bestzeit von 52 Minuten und 41 Sekunden geschafft habe! Mit dem Sport ist es wie mit der Entwicklungszusammenarbeit: Jeder noch so kleine Schritt bringt dich voran. Jede noch so kleine Anstrengung bringt dich zum Ziel. Jede noch so kleine Unterschrift hilft anderen Menschen!
Hier seht ihr ein Video von uns nach dem Lauf.
–Sarah Jaax –
TAGS: Botschafter, Living Proof, Mitmachen, Videos
Mar 20th, 2012 4:21 PM UTC
By Katja Riemann
In diesen Tagen entscheidet der Bundestag über den Haushalt für 2013. Wir machen Druck, damit Deutschland seine Zusagen an die Ärmsten der Armen einhält. Dabei zählen wir auf die Unterstützung von Culcha Candela, Bob Geldof, Cherno Jobatey, Benno Fürmann, Katja Riemann – und nicht zuletzt auf DICH! Deshalb mach bitte auch du bei unserer neuen Online-Kampagne ONE Call mit. Die langjährige ONE-Unterstützerin Katja Riemann erklärt, wie’s geht und worum es geht:
In diesen Tagen entscheidet die Bundesregierung, mit wie viel Geld sie 2013 die Ärmsten der Armen unterstützen will. Wir von ONE befürchten, dass Deutschland seine Versprechen brechen wird; womöglich werden sogar Gelder gestrichen, die Leben retten könnten. Das wäre eine Katastrophe!
Die ONE-Unterstützer Bob Geldof, Culcha Candela, Cherno Jobatey, Benno Fürmann und ich möchten mit dir gemeinsam Druck auf die Politik machen. Mach mit und wir rufen noch heute deine Freunde an.
Ja, okay, der Anruf ist aufgezeichnet, wir wollen ja viele tausend Menschen erreichen – wäre sonst etwas schwierig für mich, oder? Aber das ist eine spannende Kampagne, die es so noch nie gegeben hat. Mach mit, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Du musst dir nur einen von uns aussuchen, der für dich anrufen soll – und schon klingelt’s bei deinen Freunden. Ich freue mich drauf. Probier’s am besten gleich aus!
Es geht es um eine verdammt ernste Sache. Denn es reicht nicht, wenn es nur bei deinen Freunden klingelt. Es muss auch bei der Regierung klingeln. Sie muss verstehen, dass die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass Deutschland sein Versprechen hält.
Es ist Zeit, laut zu werden. Mach einen Anruf, für mehr Gerechtigkeit. Bitte hilf uns dabei mit deiner Stimme.
– Katja Riemann, ONE-Unterstützerin —
Jan 30th, 2012 12:48 PM UTC
By Sergius Seebohm
Diese Woche feiert ONE zehn Jahre lebensrettende Arbeit des Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Der Fonds ist innovativ, weil es einen so konstruierten Mechanismus vorher noch nie gab. Der Fonds ist transparent, weil er sich in beispielhafter Weise extern prüfen lässt und alle Prüfberichte sofort veröffentlicht. Und das Wichtigste: Er rettet Leben. Monat für Monat überleben mehr als 100 000 Menschen, dank des Globalen Fonds. (more…)
Dec 16th, 2011 4:34 PM UTC
By Alicia Blázquez
Anfang Dezember waren die ONE-Volunteers Jessica und Jonas beim SPD-Parteitag in Berlin. Sie haben dort die Besucher über ONE informiert und nach ihrer Meinung zum Thema Entwicklungszusammenarbeit gefragt – und die Antworten gleich mal auf Video festgehalten. Hier sind einige der Statements. Was meinst du dazu? Und was hättest du geantwortet?
– Alicia Blázquez —
TAGS: Alicia Blázquez, Deutschland, Mitmachen, SPD, Veranstaltungen, Videos
Dec 12th, 2011 7:48 PM UTC
By ONE Deutschland
Vielen Dank an alle ONE-Unterstützer, die bei unserer Kampagne gegen die Hungersnot mitgemacht haben. Unser aller Stimmen haben dazu beigetragen, dass der UN-Aufruf zur Nothilfefinanzierung für das Horn von Afrika um eine Milliarde US-Dollar aufgestockt und weitere 700 Millionen US-Dollar in Form von Zusagen eingeholt werden konnten. Zusammen genommen würden diese Zusagen die Finanzierungslücke von 530 Millionen US-Dollar mehr als füllen.
Während ONE weiterhin Druck auf Staats- und Regierungschefs ausübt, ihre Zusagen einzuhalten und dringend notwendige, lebensrettende Maßnahmen zu unternehmen, sind viele Menschen am Horn von Afrika noch lange nicht über den Berg. Obwohl die Situationen in den Regionen Bay, Bakool und Lower Shabelle in Südsomalia seit dem 18. November nicht mehr den Status einer „Hungersnot“, sondern (lediglich) den einer „humanitären Notsituation“ besitzen, ist die Lage in Somalia nach wie vor besonders schlimm.
Vier Millionen Menschen in Somalia haben nach wir vor einen sehr unsicheren Zugang zu Lebensmitteln, und 250.000 davon in Südsomalia sehen sich weiterhin einer Hungersnot ausgesetzt. Diese Zustände werden voraussichtlich bis mindestens Dezember 2011 und in Abhängigkeit von den Regenfällen möglicherweise sogar bis zum Frühjahr 2012 andauern.
Vertriebene Menschen sind aufgrund der Mangelernährung, der beengten Wohnsituation (bspw. in Flüchtlingslagern) sowie der unzureichenden sanitären Versorgung einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an Masern, Cholera, Kinderlähmung, Durchfall oder anderen Krankheiten zu erkranken. In Somalia hat sich die Zahl der Kinder mit schwerer Mangelernährung in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 fast verdoppelt. Die Cholera-Fälle mit anschließender Todesfolge setzen sich fort. Die Zahl der Maserausbrüche ist zwar seit September rückläufig, zeigte aber im November einen kleinen Anstieg.
Die internationale Gemeinschaft und lokale NGOs haben 4.000 aufgrund der Dürre vertriebene somalische Familien (24.000Menschen) umgesiedelt, die zuvor im Flüchtlingslager in Mogadishu untergebracht waren. Die Rückkehr der Menschen erfolgt dabei auf freiwilliger Basis, damit diese durch die bevorstehende Regenzeit und die sich bietenden Chancen ihr Leben wieder aufbauen können. Die Rote-Halbmond-Vereinigung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die neben anderen Agenturen am Umsiedlungsprozess beteiligt ist, stellt jeder rückkehrenden Familie neben einem Drei-Monats-Versorgungs-Paket bestehend aus Lebensmitteln, Vieh und anderen Ressourcen 150 US-Dollar zusätzlich zur Verfügung.
Ein neues zweiteiliges TV-Programm von Al Jazeera English mit dem Titel “Fault Lines” (zu sehen oben im Player) zeigt einen Einblick in das Flüchtlingslager in Mogadischu, wo Eltern ihre Kinder begraben. Sie fragen sich, was noch getan hätte werden können, um die Krise zu verhindern, und was nun weiter geschehen kann. Diese Frage ist heute noch aktuell, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Al-Shabaab-Miliz 16 Hilfsorganisationen den Einsatz im Krisengebiet untersagt hat.
Nach vereinzelten Angriffen und Entführungen innerhalb des kenianischen Staatsgebietes durch die Al-Shabaab-Miliz marschierten kenianische Streitkräfte letzten Monat in Somalia ein. Das Ziel dabei war die Verkehrsknotenpunkte Afmadow und die Hafenstadt Kismayo zu ergreifen, beides wichtige Hochburgen der Al-Shabaab südlich von Mogadischu. Kenia erhofft sich hierdurch eine Pufferzone im Süden Somalias zu errichten, um die Infiltration von Terroristen verhindern und Hilfsorganisationen einen besseren Zugang zur Region ermöglichen zu können. Kenia konnte bereits mehrere Städte unter seine Kontrolle bringen und forderte Hilfsorganisationen zur Rückkehr auf. Reuters berichtet, dass Kenia seit dem Einmarsch in Somalia “von einer Welle von Anschlägen heimgesucht wurde”.
Trotz der Verluste im Zuge der Invasion von 2006 bis 2009 hat auch Äthiopien die Grenze zu Somalia überquert. Obwohl die äthiopische Regierung ihre Teilnahme an den militärischen Aktionen gegen die Al-Shabaab-Miliz nicht bestätigt hat, berichten viele Augenzeugen von äthiopischen Truppen in der Stadt Guriel. Über die Absichten Äthiopiens ist zu diesem Zeitpunkt wenig bekannt.
Und was ist der somalischen Regierung? Richard Dowden von der Royal African Society schreibt, dass die Regierung – die sogenannte “Transitional Federal Governmnet (TFG) – durch den Rückzug der Al-Shabaab aus Mogadischu Mitte August und ”mit der kenianischen Militärintervention im Süden, eine Chance erhalten hat, die eigene Handlungsfähigkeit zu beweisen und die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und Sicherheit zu gewährleisten. Aber das ist eher unwahrscheinlich …“ Er zitiert den Spezialisten für das Horn von Afrika Ken Menkhaus: „die Bilanz der TFG lässt bislang einen gegenteiligen Schluss zu. Diese hat nie eine Gelegenheit verpasst, eine Gelegenheit zu verpassen.”
– Emily Alpert —
Nov 1st, 2011 8:56 PM UTC
By Alicia Blázquez
Was ist besser als der berühmte Kuss vor dem Hôtel de Ville? Ganz klar: Der Stunt vor dem Hôtel de Ville!
Das Hôtel de Ville ist das Rathaus von Paris. Dort hat ONE mit Unterstützung der Stadt Paris am Montagabend, wenige Tage vor dem G20-Gipfel, ein Zeichen gegen Hungersnot gesetzt. Am Abend löschte das Rathaus die Lichter, und die Fassade des Gebäudes verwandelte sich in eine Leinwand, auf die unsere Videos “The F-Word” und “Eine Zukunft ohne Hungersnot” projiziert wurden. Unsere Forderungen an die G20 wurden auf Französisch, Deutsch und Englisch auf das Hôtel de Ville gestrahlt, ebenso wie die Namen der Unterzeichner unserer Petition.
Dabei waren neben dem Pariser Team von ONE zahlreiche französische ONE-Volunteers, Journalisten und prominente Unterstützer aus Frankreich. Chapeau – eine großartige Aktion! Ich wäre zu gerne dabei gewesen. Für alle, die ebenfalls nicht dabei sein konnten, gibt es zumindest dieses Video von der Aktion.
– Alicia Blázquez —
Oct 17th, 2011 6:56 PM UTC
By Sergius Seebohm
Jetzt mal ehrlich: wer hat bei diesem Titel erstmal an Trickfilme mit süßen Tieren gedacht? Madagaskar kann aber auch aus anderen Gründen gute Assoziationen wecken. Von 1990 bis 2009 hat man dort die Kindersterblichkeit um 60 Prozent reduziert. Vor allem durch den massiven Einsatz der so genannten Fünffachimpfung. Eine echte Erfolgsstory. Ed Harris von der Impfallianz GAVI war in Madagaskar. Er ist dieser Erfolgsgeschichte auf den Grund gegangen. Auf dem ONE Blog erzählt er in Wort und Bild, was er erlebt hat — und erklärt außerdem, was eine Fünffachimpfung ist. (more…)
Oct 7th, 2011 3:32 PM UTC
By Bono
Heute veröffentlichen wir einen Blogbeitrag von ONE-Mitgründer Bono. Das Original erschien am 4. Oktober 2011 auf Englisch bei The Huffington Post.
Ich bin bekannt dafür, gelegentlich mit einem Schimpfwort um mich zu werfen. Das anstößigste Wort ist für mich jedoch nicht “f***” sondern Famine – zu Deutsch Hungersnot. Am anstößigsten finde ich die Hungersnot in Somalia.
Dürre, Gewalt und politische Instabilität haben den Tod auf den Plan gerufen, wie seit zwanzig Jahren nicht mehr… Mehr als 30.000 Kinder sind in nur drei Monaten gestorben. Die Bilder von Daddab sehen aus wie einen Albtraum aus einem vergangenen Jahrhundert. Und doch schreiben wir das 21. Jahrhundert, die Bilder sind real, bleiben jedoch zum großen Teil ungesehen. Die Nahrungsmittelkrise am Horn von Afrika ist nichts weniger als eine humanitäre Katastrophe, erhält aber weniger Aufmerksamkeit als der aktuellste Promi-Klatsch aus Hollywood.
ONEs neuer Film „The F-Word“ ist nicht gerade der typische emotionale Aufruf zur Nothilfe. Es geht darum, die Medienaufmerksamkeit auf die sich abspielende Tragödie zu richten. Es geht darum, weltweit politische Unterstützung zu mobilisieren, um die akute Not der Menschen zu stoppen und den Teufelskreislauf der Hungersnöte auch für die Zukunft zu durchbrechen. Vor allem geht es darum, zu handeln – denn die Hungersnot ist vom Menschen gemacht.
Natürlich ist die Lage komplex und die Lösung ist schwierig, gerade in Somalia, wo es seit zwanzig Jahren keine richtige Regierung gibt. Aber das ist keine Ausrede für die Welt, um wegzusehen. Die meisten von uns haben (glücklicherweise) keine Vorstellung davon, was es heißt, zu verhungern. Aber die meisten von uns wissen wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren. Jedes dieser 30.000 Kinder war jemandes Tochter oder Sohn, jemandes Schwester oder Bruder. Vom Horn von Afrika erreichen uns Berichte von Müttern, die entscheiden müssen, welches Kind sie füttern und welches sie sterben lassen; von Frauen, die wochenlang unterwegs sind, auf der Suche nach Essen und Wasser, und die dabei die toten Körper ihrer Kinder am Wegrand zurücklassen müssen, um für die noch lebenden Kinder weiterzusuchen.
Die Geschichte zeigt, dass es Möglichkeiten gibt, damit aus einer Dürre keine Hungersnot entsteht, auch wenn es kompliziert ist. Also seht euch den Film an und unterschreibt ONEs Petition an die Staats- und Regierungschefs, damit diese ihre eigenen Versprechen umsetzen und in Dinge investieren, die nachweislich funktionieren: Frühwarn- und Bewässerungssysteme, dürre-resistentes Saatgut… und, natürlich, Frieden und Sicherheit. Auf ONE.org findest du weitere Erklärungen und Informationen. Auch wenn ONE selbst keine Spenden sammelt, findest du dort auch Links anderer Organisationen, die am Horn von Afrika Nothilfe leisten und die jede Unterstützung brauchen können.
– Bono –
Oct 7th, 2011 2:05 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Sep 30th, 2011 12:05 PM UTC
By Alicia Blázquez
Am 28. und 29. September fand in Berlin die Open Aid Data Conference statt. Netzaktivisten, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitarbeiter von Entwicklungsorganisationen diskutierten, wie mehr Offenheit und Transparenz im Entwicklungssektor hergestellt werden können.
Organisiert wurde die Open Aid Data Conference von der Heinrich Böll Stifutung, der Open Knowledge Foundation, OpenAid und Transparency International. ONE gehörte zu den Unterstützern der Konferenz. Wir fanden sie sehr gelungen und freuten uns über das große Interesse. Das war offenbar nicht immer so: Mitveranstalter Christian Kreutz von der Open Knowledge Foundation erzählte mir am Rande der Konferenz, er habe vor Jahren einmal auf der re:publica auf einem Diskussionspanel über Offene Daten in der Entwicklungszusammenarbeit gesessen. Damals jedoch fast ohne Zuschauer, im Publikum wären kaum mehr Menschen gewesen als auf der Bühne. Heute wird die Diskussion um Offene Daten im Entwicklungssektor erfreulicherweise viel breiter geführt.
Nun mag das alles für viele ein bisschen technisch und abstrakt klingen. Ist es aber gar nicht, wie Christian Kreutz in unserem Video erklärt. Ich durfte ihm nach der Konferenz ein paar „Einsteigerfragen“ zu Open Data stellen. Worum geht es bei Offenen Daten? Welche Daten sollen wie geöffnet werden und wozu? Was hat diese auf den ersten Blick sehr technische Diskussion mit Entwicklungspolitik zu tun? Und wie weit ist Deutschland und das BMZ auf diesem Gebiet? Er beantwortet diese Fragen auf verständliche Weise:
Falls ihr mehr erfahren wollt, schaut in den nächsten Tagen auf der Website zur Konferenz vorbei, dort werden die Präsentationen der Konferenz dokumentiert. Auf Twitter könnt ihr die Diskussion der vergangenen Tage unter dem Hashtag #OADC nachvollziehen. Und die Reden der Referenten findet ihr auf dem Vimeo-Kanal der Open Knowledge Foundation. Alles schön transparent, wie könnte es anders sein.
- Alicia Blázquez –
Sep 9th, 2011 2:34 PM UTC
By Alicia Blázquez
Erinnert ihr euch noch an unseren ONE-Baby Protest? Bei dieser Kampagne machten stinkige Babys ihrem Ärger darüber Luft, dass noch immer Kinder mit HIV zur Welt kommen. Jetzt ist der Baby-Protest in der Lindenstraße angekommen. Vergangenen Sonntag tauchte das Poster zur Kampagne in der aktuellen Folge der Erfolgsserie auf. In Minute 25 ist unser Protest-Baby mehrere Sekunden lang zu sehen. Da hat’s uns vor Freude direkt vom Sofa gehauen! Klick auf das Bild und schau dir die Folge vom 4. September an.
Aber von Anfang an: Unsere Kampagne kritisierte, dass immer noch Kinder mit HIV geboren werden, obwohl es doch längst Medikamente und Verfahren gibt, um zu verhindern, dass HIV-positive Schwangere das Virus auf ihr Baby übertragen. Mit unserer Kampagne forderten wir Staats- und Regierungschefs weltweit auf, sich in diesem Bereich mehr anzustrengen, damit bis 2015 kein Kind mehr mit HIV auf die Welt kommt.
ONE-Unterstützer aus Deutschland konnten im Vorfeld des Weltaidstages bei uns Poster zum Baby-Protest bestellen, um diese in ihrer Stadt aufzuhängen und Unterschriften zu sammeln. Aber auch online sammelten wir Unterschriften. Viele Prominente – darunter zum Beispiel Lady Gaga und Alicia Keys – und Tausende ONE-Unterstützer wie du und ich haben uns bei dieser Kampagne unterstützt. Fast 270.000 Unterschriften aus aller Welt kamen so zusammen. Diese haben wir natürlich in eurem Namen an mehrere Regierungen übergeben. Unsere politischen Experten beobachten, was sich seither in dem Bereich getan hat. Wir werden bald hier darüber berichten. Eins steht in jedem Fall fest: Zum Weltaidstag am 1. Dezember werden wir wieder öffentlichen Druck im Kampf gegen HIV/Aids aufbauen – und wir zählen auch diesmal wieder auf deine Hilfe. Zur Einstimmung seht ihr hier nochmal ausgewählte Fotos vom ONE Baby-Protest 2010.





— Alicia Blázquez —
Aug 29th, 2011 10:20 AM UTC
By ONE Deutschland
Es ist nun schon ein paar Wochen her, dass wir hier geschrieben hatten, wie wichtig Impfungen für Kinder in Entwicklungsländern sind. Gerade auch dank der Hilfe von ONE-Unterstützern aus der ganzen Welt und nicht zuletzt aus Deutschland, konnten die Geber überzeugt werden, Impfungen nicht nur weiter stark zu unterstützen sondern auch die Einführung von zwei neuen Impfungen zu finanzieren: Mit den Impfungen gegen Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung werden Ärztinnen und Ärzte weltweit die beiden größten Kinderkiller in Entwicklungsländern weiter zurückdrängen können.
Auf der ersten Geberkonferenz der GAVI Alliance, die im Juni 2011 in London statt fand, sagten die Teilnehmer 4,3 Milliarden US-Dollar zu und überschritten damit das ursprüngliche Spendenziel von 3,7 Milliarden. Nun kommt es darauf an, dass die Versprechen umgesetzt werden. Wir müssen das Thema weiter wachsam verfolgen.
Wir zeigen Euch deshalb diesen Film aus Sierra Leone, der aus der Sicht der Impfallianz GAVI noch einmal die Bedeutung der Finanzierung von Impfkampagnen vor Augen führt. Freut Euch auf eindrucksvolle Bilder!
Aug 24th, 2011 3:05 PM UTC
By ONE Deutschland
Prosper Biche baut im Ostteil Ghanas Süßkartoffeln an, und war bisher für den Verkauf und Transport seiner Erzeugnisse zum Markt auf ein völlig veraltetes System angewiesen: Prosper verkauft seine Ware an einzelne Käufer, die auf dem Fahrrad über Land fahren, dann Zwischenhändler beliefern, welche sie wiederum an Vertrieb, Verkauf oder Export verteilen. Was bedeutet das? (more…)
TAGS: Afrika, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Ghana, Handel, Landwirtschaft, Malawi, Nigeria, ONE, Videos
Aug 23rd, 2011 10:35 AM UTC
By ONE Deutschland
Seit der ersten großen Nahrungsmittelpreiskrise im Jahr 2008 wird die Spekulation mit Nahrungsmitteln mit als Ursache für hohe und stark schwankende Preise genannt. Und hohe Preise für Essen bedeuten für Menschen mit wenig Geld noch weniger Geld – oder sogar Hunger.
In diesem Jahr sind die Preise für Grundnahrungsmittel wieder so hoch, wie damals und die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika facht erneut die Diskussionen darüber an, was die Ursachen für knappe und teure Nahrungsmittel sind.
Aber was heißt das eigentlich: Spekulation mit Nahrungsmitteln? Warum gibt es das überhaupt? Wieso ist es jetzt plötztlich ein Problem (und nicht schon früher) und inwiefern kann man wirklich sagen, dass die Spekulationen zu hohen Preisen beitragen? Unsere Kollegen von weed haben dazu einen Film gemacht, der all diese Fragen erklärt und der uns so gut gefällt, dass wir ihn Euch hier hier gleich vorführen möchten.
Übrigens: Frankreich will seinen Vorsitz in der G20 dieses Jahr nutzen, um bei Thema Nahrungsmittelspekulation ein paar Schritte voran zu kommen.
TAGS: Ernährung, Frankreich, Klimawandel, Landwirtschaft, Partner, Videos
Aug 11th, 2011 3:34 PM UTC
By ONE Deutschland
Angesichts einer der schwersten Hungersnöte in der jüngeren Geschichte der Menschheit haben sich U2-Sänger und ONE-Mitbegründer Bono und der somalisch-stämmige Musiker K’naan den Fragen von Anderson Cooper bei CNN gestellt. Bereits vor zwei Wochen hatten sich Bono und K’naan mit Vertretern der somalischen Diaspora in den USA getroffen, um die Situation und mögliche Unterstützung zu diskutieren.
Im Interview mit CNN erläutert K’naan Gefühle vieler Somalis angesichts der Katastrophe und einer möglichen Müdigkeit der Welt, Somalia nach zwanzig Jahren Bürgerkrieg nun noch zu helfen. Bono nimmt Stellung zu möglichen Gegenstrategien und weist darauf hin, dass diese Krise – trotz aller anderen Herausforderungen der Welt – die Aufmerksamkeit der Welt benötigt. Bono lobt ausdrücklich die Großzügigkeit der Deutschen, die privat bereits fast 100 Millionen Euro gespendet haben und sagt, er erhofft sich eine ähnliche Summe von der deutschen Regierung. Die Krise sei so schwer, dass man jeden nur dringen aufrufen könne, sich mit voller Kraft zu engagieren.
Das ganze Interview auf Englisch seht Ihr mit einem Klick auf das Bild unten.
Jun 23rd, 2011 11:50 AM UTC
By ONE Deutschland
In den vergangenen Monaten haben wir ONE-Unterstützer in aller Welt um ihre Unterstützung für unsere Impfkampagne gebeten. Unser Ziel war es in den nächsten 5 Jahren 4 Millionen Kinder zu retten. Dafür haben wir gemeinsam mehr als 300.000 Unterschriften für unsere Petition gesammelt.
In Großbritannien schickten ONE-Unterstützer hunderte von Briefen an ihre Abgeordneten, in den USA haben wir das Weiße Haus mit Tweets überflutet, im Rahmen der U2-Tour in Südamerika haben sich uns tausende neuer ONE-Unterstützer angeschlossen und unsere Petition mitgetragen, in Australien sorgten unsere Unterstützer dafür, dass das Telefon des Außenministers nicht mehr still stand, und in Deutschland haben unsere engagierten Jugendbotschafter für die Petition getrommelt.
Dank eures Einsatzes und eures Könnens hat all die harte Arbeit Früchte getragen. Wir haben gewonnen! Vergangene Woche haben in London Regierungsvertreter und private Geldgeber bemerkenswerte 4,3 Milliarden US-Dollar für die nächsten 5 Jahren zur Verfügung gestellt. Das liegt weit über den 3,7 Milliarden, auf die wir gehofft hatten. Als Bill Gates angekündigt hat, dass er eine Milliarde beitragen will, erwähnte er in seiner Rede unsere Kampagne.
Das war wirklich eine historische Woche. Unser Executive Director Jamie Drummond hat eine Videobotschaft aufgenommen, um euch für euren Einsatz zu danken:
Ich kann euch gar nicht sagen, wie stolz ich als Kampagnenmitarbeiter bei ONE auf jeden einzelnen von euch bin, und ihr solltet auch auf euch stolz sein.
Dieser schöne Erfolg zeigt, dass wir die Welt auf wunderbare Weise für immer verändern können, wenn wir unsere Stimmen vereinen. Also, klopft euch auf die Schulter und erzählt uns, wie ihr euch angesichts dieser tollen Neuigkeiten fühlt. Dank euch sieht die Zukunft von Millionen von Kindern weltweit besser aus!
- Nadeem Javaid –
Jun 8th, 2011 10:35 AM UTC
By Alicia Blázquez
Schau dir am 23. Juni gemeinsam mit den Bremer Living Proof-Botschaftern Luca Graf, Kathleen Pauleweit und Lisa Ritschel die neue Doku von ONE und VBS „Vodoo and Vaccines in Benin, Africa“ an. Der Filmabend findet im Paradox in Bremen statt. Der Eintritt ist frei.
Die Doku führt in das afrikanische Land Benin und zeigt, wie traditionelle Heiler und moderne Mediziner zusammenarbeiten, damit Kinder Zugang lebensrettenden Impfstoffen erhalten. Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit unseren Botschaftern, die Besucher können sich informieren und selbst aktiv werden. Hier kannst du dir zur Einstimmung schon mal den Trailer ansehen.
Um über die Veranstaltung auf dem Laufenden zu bleiben, melde dich über Facebook an und lade auch deine Freunde ein.
– Alicia Blázquez –
Jun 2nd, 2011 7:44 PM UTC
By Alicia Blázquez
Hast du die Premiere unseres Films “Voodoo & Vaccines in Benin, Africa” verpasst? Macht nichts, du kannst dir den Film ab sofort auch hier ansehen. Wie findest du ihn? Hinterlass uns einen Kommentar, zeig den Film deinen Freunden und unterzeichne unsere Petition, damit wir in den nächsten 5 Jahren 4 Millionen Kindern das Leben retten können.
- Alicia Blázquez –
Jun 2nd, 2011 11:50 AM UTC
By Alicia Blázquez
Heute Abend noch nichts vor? Dann haben wir für dich einen Vorschlag: Heute um 20 Uhr findet auf Facebook die große internationale Premiere unserer Kurzdoku “Voodoo and Vaccines in Benin, Africa“ statt – und du bist eingeladen!
ONE hat bei dieser Produktion mit dem Online-Sender VBS zusammengearbeitet, der übrigens von Regisseur Spike Jonze geleitet wird. Die Doku führt uns in das afrikanische Land Benin und zeigt, wie traditionelle Heiler und moderne Mediziner zusammenarbeiten, damit Kinder Zugang lebensrettenden Impfstoffen erhalten. Schamanen und Schulmediziner ziehen an einem Strang, um gemeinsam Kinderleben zu retten.
Meld dich jetzt zur Premiere an.
Die Doku dauert 22 Minuten und wird direkt auf Facebook gezeigt, du kannst dir den Film also bequem von deinem Computer aus ansehen. Meld dich einfach bei Facebook Live an und warte, bis der Film startet. Während des Films kannst du mit anderen ONE-Unterstützern aus aller Welt live chatten, und auch ONE-Mitarbeiter und Experten werden dabei sein, um deine Fragen zu beantworten.
Der Film ist Teil von ONEs aktueller globalen Impfstoff-Kampagne. Wir möchten, dass auch Kinder in armen Ländern Zugang zu lebensrettenden Impfungen erhalten, denn so könnten wir in den nächsten 5 Jahren sage und schreibe 4 Millionen Kinderleben retten. 300.000 ONE-Unterstützer haben die Petition schon unterzeichnet. Bitte unterstütze auch du die Petition mit deinem Namen.
- Alicia Blázquez –
May 12th, 2011 5:26 PM UTC
By Alicia Blázquez
Wenn man sich die Nachrichten so ansieht, könnte man meinen, es geht gar nichts voran in der Welt. Überall nur Elend, Tod, Konflikte – da kann man leicht ein bisschen zynisch werden. Man will das ja auch alles nicht so an sich ranlassen – einerseits. Andererseits gibt es aber auch gewaltige Fortschritte im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Genau davon handelt unser neues Video – vom Zynismus einerseits, und den enormen Erfolgen und der Hoffnung auf eine gerechtere Welt andererseits. Schau dir das Video an, unterzeichne unsere Petition und bitte deine Freunde, auch mitzumachen.
May 3rd, 2011 5:22 PM UTC
By ONE Deutschland
Heute ist der offizielle „Tag der internationalen Pressefreiheit“. Häufig hören wir, dass in Deutschland und auch in Europa die Pressefreiheit besonders ausgeprägt ist. In afrikanischen Ländern hingegen, heißt es oft, sei die Pressefreiheit besonders gering.
Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbands, erklärt im SWR Interview, dass es in Deutschland und Europa mit der 100%igen Pressefreiheit gar nicht so weit her ist, wie immer alle denken. Deutschland befindet sich im europäischen Vergleich schließlich nur um Mittelfeld. Hört euch selber an, was er über die Pressefreiheit in Deutschland und Europa zu sagen hat!
Auch beim Ranking von Reporter ohne Grenzen kommt Deutschland im internationalen Vergleich nur auf Platz 17. Und wer hätte das gedacht: Auf Platz 21 folgt schon Namibia als das beste afrikanische Land.
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

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