Die Themen des Tages:
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Hallo liebe Unterstützer von ONE in Deutschland!
Ich möchte mich vorstellen. Mein Name ist Adrian Lovett und ich habe gerade als neuer Europadirektor von ONE angefangen. Ich freue mich, dass ich mich dieser spannenden Bewegung von Menschen aus allen Teilen des Erdballs anschließen konnte. Wie Ihr wisst, erleben wir allerdings gerade im Moment eine verzweifelte Situation für Millionen von Menschen am Horn von Afrika. Die Welt muss handeln. Jetzt. Weiterlesen
Die Themen des Tages:









Die Themen des Tages:
Zum Wochenabschluss veröffentlichen wir eine Nachricht von Dau’ud Ali, einem Mitarbeiter der Hilfsorganisation Hirja, die in Somalia vor Ort ist und eng mit Oxfam zusammenarbeitet:

Ich bin momentan mit der Hilfsorganisation Hirja, einer Partnerorganisation von Oxfam, in Somalia im Einsatz. Ich erlebe hier hautnah die dramatische Notlage von fast 12 Millionen Menschen, die unter der schlimmsten Dürre leiden, die diese Region in den vergangenen 60 Jahren gesehen hat. Oxfam tut alles nur Erdenkliche, um über 1,1 Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia mit sauberem Wasser zu versorgen. Wir sehen uns riesigen Herausforderungen und großer Not gegenüber. Wir müssen mehr Menschen helfen und können das nicht alleine schaffen.
Vergangene Woche stellten die Vereinten Nationen offiziell für zwei Regionen Somalias eine Hungersnot fest. Die UN hat gesagt, dass sich die Hungersnot in zwei Monaten auf ganz Südsomalia ausweiten wird, wenn wir nicht jetzt handeln. Es ist lebensnotwendig, dass die internationale Gemeinschaft jetzt Hilfe leistet, damit die unmittelbare Not gelindert und zugleich eine langfristige Lösung verfolgt wird. Doch trotz der Dringlichkeit der Situation geben viele Regierungen viel zu langsam die notwendigen Mittel frei, um den Hungernden zu helfen.
Die Petition im Wortlaut:
Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs, bitte stellen Sie umgehend in vollem Umfang die Unterstützung zur Verfügung, die laut der UN benötigt wird, um den Menschen am Horn von Afrika zu helfen. Bitte halten Sie auch Ihr Versprechen, langfristige Lösungen zu unterstützen, um Krisen wie diese in Zukunft zu verhindern.
Obwohl die Menschen in Ostafrika dringend Nothilfe brauchen, dürfen die Staats- und Regierungschefs dabei – anders als in der Vergangenheit – nicht die langfristigen Lösungen vergessen. Wir brauchen deine Hilfe beim Weitersagen, damit die Regierungen jetzt die Not lindern. Zugleich müssen sie endlich ihre Versprechen einlösen, langfristig in Ernährung und Landwirtschaft in Afrika zu investieren.
Wenn wir alle unsere Stimme erheben, können wir die Staats- und Regierungschefs dazu bewegen, entschieden zu handeln – damit der Hunger und seine Ursachen beseitigt werden. Danke für deine Unterstützung!
– Dau’ud Ali, Hijra (Partnerorganisation von Oxfam) —
Die Situation am Horn von Afrika ist nach wie vor dramatisch. Deutschland erhöhte gestern seine Nothilfe auf 30 Millionen Euro. Das ist ein guter erster Schritt, aber Deutschland kann mehr leisten. Zum Vergleich: Das von der Krise gebeutelte Kenia gibt selbst 34 Millionen Euro – also mehr als Deutschland! Deshalb machen wir weiterhin Druck für rasche Nothilfe und zugleich langfristige Unterstützung. Ihr könnt uns mit eurer Stimme helfen, indem ihr unsere Petition unterzeichnet. Wie ihr wisst, sammelt ONE keine Spenden. Aber andere Organisationen können eure finanzielle Unterstützung brauchen – zum Beispiel das Bündnis Entwicklung Hilft, zu dem auch die Organisation Brot für die Welt gehört. Im Interview erklärt Brot für die Welt-Mitarbeiter Rainer Lang, was mit euren Spenden passiert. Rainer Lang arbeitet seit drei Jahren für Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe. Er hat langjährige Erfahrung in Krisen- und Katastrophengebieten, war unter anderem nach dem Erdbeben in Haiti und der Flut in Pakistan vor Ort. Das Interview erschien ursprünglich auf der Website des Bündnis Entwicklung Hilft.
Herr Lang, viele Menschen in Deutschland würden eigentlich gerne spenden, haben aber Sorge, dass das Geld nicht bei den Bedürftigen ankommt. Ist diese Sorge berechtigt?
Lang: Bei uns können die Spenderinnen und Spender sicher sein, dass das Geld auch denjenigen zugute kommt, die es dringend brauchen. Ich verweise diejenigen, die unsicher sind, immer auf bestimmte Kriterien, an denen sie sich orientieren können. Da ist zum einen das DZI-Spendensiegel, das die Organisationen im Bündnis Entwicklung Hilft erhalten haben. Es ist sozusagen ein Vertrauensbeweis und besagt, dass die damit ausgezeichneten Organisationen mit dem ihnen anvertrauten Geld gut umgehen und auch nach außen darstellen, wie sie das Geld verwenden. Außerdem sollte man auf den Verwaltungskostenanteil schauen, der bei den Mitgliedern im Bündnis im unteren Bereich angesiedelt ist. Entscheidend ist die Arbeit vor Ort. Die Hilfswerke des Bündnisses arbeiten mit lokalen Partnerorganisationen, die sich im Land gut auskennen und deshalb auch entscheiden können, wo und wie die Spendengelder am besten und effektivsten eingesetzt werden können. Mit diesen Partnern besteht meist eine jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Hier ist gerade bei einer Katastrophe Verlässlichkeit äußerst wichtig. Über unsere lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Einsatz gelangen die Spendengelder direkt zu den Menschen, die sie benötigen. Sie werden mit Hilfsgütern versorgt, ohne über staatliche Stellen zu gehen. Dadurch ist ausgeschlossen, dass durch Korruption etwas von dem Spendengeld verloren geht.
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Wie gestern angekündigt, werden wir in nächster Zeit auf unserem Blog veschiedene Partnerorganisationen zu Wort kommen lassen, die am Horn von Afrika vor Ort sind, um die Not zu lindern. Heute erreicht uns ein Bericht von der Deutschen Welthungerhilfe. Wenn ihr die Arbeit der Welthungerhilfe unterstützen wollt, könnt ihr das mittels Spenden tun. Und natürlich könnt ihr auch weiterhin unsere Petition zum Horn von Afrika unterstützen und weiterverbreiten. Hier der Bericht:

Was am Horn von Afrika derzeit geschieht, ist mehr als nur eine Dürre. Es ist eine Katastrophe, die die Lebensgrundlage von Millionen Menschen in Frage stellt. Und das für eine sehr lange Zeit.
„Die Menschen in der Region sind an einem Punkt angekommen, an dem sie nicht mehr wissen, wie sie weitermachen sollen“, sagt Bernd Serway, der für die Welthungerhilfe in Kenia tätig ist. „In den trockenen Gebieten haben wir fast einen kompletten Ausfall der Wasserversorgung. Viele Flüsse sind ausgetrocknet und auch der Grundwasserspiegel hat sich so extrem abgesenkt, dass die meisten Brunnen trocken liegen“. Trinkwasser ist somit ein echtes Problem. Und auch die kostbaren Viehherden finden seit längerem weder Futter noch Tränken. Viele Hirten mussten deshalb ihre Tiere notschlachten. Das ist ein herber Verlust, und ein tiefer Einschnitt in ihre Existenz.
Serway spricht derweil aus, was alle befürchten: „Wir stehen erst am Anfang“. In fünf der vergangenen sieben Jahre gab es zu wenig oder gar keinen Regen. Ernten wurden zerstört, Felder trockneten aus, Nahrungsmittelspeicher leerten sich. Mittlerweile sind Nahrungsmittel in der Region so teuer, dass viele sie sich nicht mehr leisten können.
Die Menschen brauchen dringend Hilfe. Bislang sind mehr als zehn Millionen von der Dürre betroffen, jeden Tag werden es mehr. Die Welthungerhilfe wird Wasserspeicher in Kenia mit dem Tanklaster auffüllen. In Äthiopien versorgen wir rund 16.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, und in Somalia unterstützen wir unseren Alliance2015-Partner Concern, der über 300.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Spezialernährung für Kinder versorgt.
Die akute Hilfe ist kurzfristig, aber überlebensnotwendig. Unser Ziel muss es sein, eine noch größere Katastrophe zu verhindern und den Menschen, die vor dem Hunger fliehen, eine Perspektive zu bieten. “So wichtig die schnelle Nothilfe im Moment ist, die Menschen in Ostafrika brauchen auch langfristige Unterstützung“, sagt Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe. Das bedeutet auch, dass sich die internationale Gemeinschaft nun endlich ernsthaft mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander setzen und Maßnahmen ergreifen muss, die Katastrophen wie diese zukünftig verhindern. Damit wir nicht noch mehr Geschichten vom Hunger erzählen müssen.
– Katharina Philipps für die Internetredaktion der Deutschen Welthungerhilfe –
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Unser Living Proof-JugendbotschafterAlex war neulich beim Kreis-Jugend-Ring Spielfest in Redwitz, wo er Groß und Klein über Living Proof und ONE informiert hat. Darüber berichtete er kürzlich auf seinem Botschafter-Blog, wir veröffentlichen den Beitrag nun auch hier. Und auf Facebook findet ihr eine Menge Fotos vom Spielfest:
Der Landkreis Lichtenfels veranstaltete dieses Jahr zufällig sein Spielfest in meinem Heimatort Redwitz. Diese Gelegenheit habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und war dort gemeinsam mit den ONE-Volunteers Antje, Pascale, Michaela und David (Danke!!!) mit einem Infostand vertreten. Teilweise machte uns das wechselhafte Wetter etwas zu schaffen, doch nachdem wir alle Utensilien am Tisch befestigt hatten (Tesa und Reißnägeln sei Dank), konnte es losgehen.
Für die Jüngeren hatten wir ein Balancierspiel aufgebaut. Hierbei musste ein kleiner Eimer Wasser vom “Brunnen” zum “Haus” transportiert werden. Geschmückt mit einer kurzen Geschichte konnten wir den Kleinen anschaulich darstellen, dass gerade Frauen und Mädchen in Afrika oft stundenlang unterwegs sind, um Wasser zum Kochen und Waschen zu holen. Bei den Älteren und Erwachsenen war geographisches Wissen gefragt. Eine leere Afrikakarte musste mit Ländernamen bestückt werden. Die meisten trauten sich erst gar nicht einen Versuch zu wagen, doch einige machten sich trotzdem an die schwere Aufgabe und konnten teilweise immerhin 10-15 Länder zuordnen, was dann auch mit einem coolen ONE T-Shirt honoriert wurde.
Außerdem konnten wir dank Pascale und Ravensburger viele kleine und große Spielchen unter den neuen ONE-Unterstützern, sowie unter den “Wasserträgern” verlosen. Nochmals vielen Dank an Ravensburger für die Spenden und herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner.
– Alex Bechtel —
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2000 haben sich die Staaten der Welt ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Die Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015. Gemssen wird der Fortschritt an acht Zielen, den so genannten Millennium-Entwicklungszielen (MDGs). Und es gab erhebliche Fortschritte. Dennoch wird es schwierig bleiben, alle Ziele bis 2015 zu erreichen, weil die ärmsten Menschen zurückbleiben. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Berichts, den UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon heute vorstellte. Weiterlesen
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
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