Mar 22nd, 2013 4:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 1st, 2013 4:09 PM UTC
By ONE Deutschland
Lauren Pfeifer hat letzte Woche einen tollen Artikel darüber geschrieben, wie Programme wie GAVI oder der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose dazu beigetragen haben, Armut zu bekämpfen und den Millennium-Entwicklungszielen näher zu kommen.
In ihrem Artikel nannte sie die Fakten, aber manchmal muss man etwas mit eigenen Augen sehen. Also haben wir diese Woche die ONE-Fotoarchive durchforstet und unsere liebsten Fotos von lebensrettenden, lebensverbessernden und armutsbekämpfenden Aktionen rausgesucht. Davon sind viele Aktionen vom britischen Entwicklungsministerium DfID, der US-amerikanischen Organisation USAID, der Europäischen Union und des kanadischen Entwicklungsministeriums CIDA unterstützt worden. Wir arbeiten weltweit zusammen, um extreme Armut zu beenden!
ERNÄHRUNG
USAID unterstützt das Nyankpala Community Management of Acute Malnutrition, das um unterernährte Kinder kümmert. Foto: Morgana Wingard
Britische Unterstützung hat der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und Hilfsorganisationen wie Action Against Hunger geholfen, Unterernährung von Grund auf zu bekämpfen, indem sie eigene Kooperations-Farmen und Selbsthilfe-Gruppen bilden. Foto: DfID
BILDUNG
Die Mwangaza Tumaini Schule in Mukuru Nairobi ist eine teilweise von USAID und der Aga Khan Stiftung finanzierte Grundschule in einem Slum von Nairobi. Dort startete in der 1. und 2. Klasse gerade ein Leseprogramm, das sich auf Lernerfolge konzentriert. Foto: Morgana Wingard
Die Mawango Schule in Malawi wird von UNICEF und der Europäischen Union unterstützt. Zwischen den Jahren 2001 und 2011 sind die Schülerzahlen von 156 auf 777 gestiegen. Außerdem gibt es zwölf Lehrer. Dort startete in der 1. und 2. Klasse gerade ein Leseprogramm, das sich auf Lernerfolge konzentriert. Foto: Morgana Wingard/ONE
IMPFUNGEN
Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) – teilfinanziert von DfID, USAID, der Europäischen Union, Kanada und anderen – und deren Partner haben einen neuen Impfstoff gegen Lungenentzündung entwickelt. Die Mütter stehen Schlange, um ihre Kinder impfen zu lassen. Foto: Morgana Wingard/ONE.
Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) und deren Partner führen in Nairobi eine neue Impfung gegen Lungenentzündung ein. Säuglinge im Langata Gesundheitszentrum in Nairobi bekommen die Pneumokokken-Impfung. Foto: Morgana Wingard
HIV/AIDS-PRÄVENTION UND –BEHANDLUNG
Das Von-Mutter-zu-Mutter-Programm im Adama Referrat Hospital ist eine Selbsthilfegruppe für werdende Mütter, die kürzlich HIV-positiv diagnostiziert wurden. Dieses Programm wird von PEPFAR durch die amerikanische Gesundheitsorganisation JHPIEGO unterstützt. Das Krankenhaus wird von verschiedenen Spendern wie der Bill und Melinda Gates Stiftung finanziert. Foto: Morgana Wingard/ONE
Der Globale Fonds und PEPFAR helfen dabei, das Programm zur Prävention der HIV-Mutter-Kind-Übertragung in Accra zu finanzieren. Foto: Morgana Wingard
WASSER
Ein Wasser- und Hygieneprogramm von USAID und Rotary International in Ghana. Foto: Morgana Wingard/ONE
Ein Wasser- und Hygieneprogramm von USAID und Rotary International in Ghana. Foto: Morgana Wingard/ONE
LANDWIRTSCHAFT
Beim vom britischen Entwicklungsministerium finanzierten Vision 2020 Umurenge Programme (VUP) zur sozialen Sicherung, Ruandas „Aushängeschild“, arbeiten Frauen und Männer in Nord-Ruanda an einer öffentlichen Baustelle, wo durch den Bau von Terrassen Bodenerosion verhindert werden soll. Foto: DFID
In einer Region Ruandas, in der drei von vier Menschen in Armut leben, zeigt diese Frau stolz eine Karotte, die sie in ihrem Garten angebaut hat. Zuvor hatte sie an einem Projekt der Kanadischen Internationalen Entwicklungs-Agentur teilgenommen, bei der landwirtschaftliche Kenntnisse vermittelt wurden. CIDA hat die Unterstützung nachhaltiger landwirtschaftlicher Entwicklung zu einem zentralen Anliegen seiner Strategie gemacht. So konnte die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern gesteigert werden. Foto: CIDA
Gefallen dir diese Fotos? Sorge dafür, dass die nächsten Ziele zur Armutsbekämpfung, die Post-2015-Millennium-Entwicklungsziele, besser als die vorherigen sind.
Jan 22nd, 2013 4:41 PM UTC
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Nov 22nd, 2012 5:44 PM UTC
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TAGS: Afrika, DR Kongo, ONE, Was wir lesen, Wasser
Oct 4th, 2012 5:04 PM UTC
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Aug 13th, 2012 6:53 PM UTC
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TAGS: Afrika, Elfenbeinküste, FAO, Handel, Landwirtschaft, Rohstoffe, UNO, USA, Was wir lesen, Wasser
Jun 21st, 2012 4:54 PM UTC
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Mar 22nd, 2012 7:44 PM UTC
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TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Bündnis 90 / Die Grünen, Care, CDU/CSU, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, FDP, Haushaltsverhandlungen, Klimawandel, Mali, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), Niger, Nigeria, Oxfam, Politik Aktuell, Sanitäre Versorgung, USA, Was wir lesen, Wasser
Mar 20th, 2012 5:51 PM UTC
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Mar 13th, 2012 5:10 PM UTC
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Mar 12th, 2012 7:55 PM UTC
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Mar 7th, 2012 5:53 PM UTC
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Feb 27th, 2012 5:12 PM UTC
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Viele von euch haben sich im vergangengen Jahr mit ihrer Stimme für ein Ende der Hungersnot am Horn von Afrika eingesetzt. Unsere Kollegin Emily Alpert ist Expertin für Landwirtschaft. Sie erklärt euch, wie sich die Situation seither entwickelt hat.
Am 3. Februar wurde die Hungersnot in Somalia für beendet erklärt. Dies ist aber kaum ein Grund zum Feiern. Wenn man darüber nachdenkt, besagt die technische Definition einer Hungersnot lediglich, dass mehr als 2 Menschen oder 4 Kinder unter 5 Jahren auf 10.000 täglich wegen fehlender Lebensmittel und fehlendem Wasser sterben. Das heißt also nicht, das keine Menschen mehr sterben – sondern nur, dass weniger Menschen betroffen sind. Auch wenn die Hungersnot offiziell für beendet erklärt wurde, heißt das nicht, dass es keine Ernährungskrise gibt. Wir sind nicht aus dem Schneider.
Zum einen laufen immer noch viele Menschen in Somalia und in der gesamten Region um das Horn von Afrika Gefahr, zu verhungern, obwohl sich die Situation in Äthiopien und Kenia stabilisiert. In der gesamten Region gibt es 10,4 Millionen Menschen, die hilfsbedürftig sind. In Somalia sind 2,3 Millionen gefährdet, und 1,4 Millionen benötigen dringend Hilfe. Um diesen Somaliern zu helfen, gibt es einen neuen UN-Finanzierungsaufruf für das Jahr 2012 (den “2012 UN Consolidated Appeal Process“). Wenngleich er mehrere Male überarbeitet wurde, ist er doch schon seit September 2011 in Kraft. Obwohl die UN festgestellt hat, dass über 1,4 Milliarden Dollar benötigt werden, sind fünf Monate später lediglich sieben Prozent der Summe nach Somalia geflossen und nur 16 Prozent in die gesamte Region. Haben wir unsere auf harte Weise erlernte Lektion wirlich schon vergessen?
Es gibt keinen Zweifel, dass eine Hungersnot hätte verhindert werden können, wenn die Geberländer schneller reagiert hätten. ONEs Landwirtschaftskampagne hat hervorgehoben, dass Dürren unvermeidbar sind, Hungersnöte aber schon. Wir haben Frühwarnsysteme, die Warnungen wurden herausgegeben, aber es wurde wieder einmal zu langsam gehandelt.
Wir brauchen mehr Dynamik und Druck in dieser Diskussion. Denn zusätzlich zu der anhaltenden Krise in Somalia und am Horn von Afrika, läuft auch die Westküste Afrikas Gefahr, in eine Hungerkrise zu geraten. Bisher ist die Situation noch nicht eskaliert, aber wollen wir wirklich so lange warten, bis es wieder so weit ist? Laut TIME ist ein Drittel der Bevölkerung in der Sahel-Zone (eine hauptsächlich semiaride Region, die sich über ganz Westafrika erstreckt) gefährdet, Hunger zu leiden.
Aber das ist keine Neuigkeit. Hunger ist für viele Menschen in Westafrika chronisch und kommt jedes Jahr zur „Hungersaison“ wieder. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von langfristigen Investitionen in die Landwirtschaft – wie sie bereits von Geberländern 2008 beim L’Aquila-Gipfel sowie von afrikanischen Regierungen versprochen wurden.
ONE wird weiterhin Geber an ihre Versprechen erinnern, mehr in Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Nahrung zu investieren. Indem wir frühzeitig auf Meldungen der Frühwarnungssysteme reagieren und in langfristige Lösungen investieren, können wir den Armutskreislauf durchbrechen.
-Emily Alpert-
Nov 22nd, 2011 5:42 PM UTC
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TAGS: Afrika, Angela Merkel, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, CDU/CSU, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FDP, Gesundheit, Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), Großbritannien, Handel, HIV/Aids, Intelligente Hilfe, Interviews, Kenia, Klimawandel, Landwirtschaft, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, ONE, Oxfam, Papst Benedikt XVI., Politik Aktuell, Regierungsführung, Somalia, Tschad, UNO, Veranstaltungen, Was wir lesen, Wasser, Wirksamkeit
Nov 18th, 2011 5:09 PM UTC
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Sep 27th, 2011 2:34 PM UTC
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Aug 23rd, 2011 3:03 PM UTC
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Aug 22nd, 2011 6:54 PM UTC
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TAGS: Afrika, Äthiopien, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Gesundheit, Ghana, Haushaltsverhandlungen, HIV/Aids, Interviews, Kenia, Malaria, Malawi, Nigeria, ONE, Oxfam, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Simbabwe, Somalia, Südafrika, Swasiland, Transparenz, Türkei, Uganda, UNO, Was wir lesen, Wasser, Welthungerhilfe, Wirksamkeit
Aug 10th, 2011 9:45 AM UTC
By ONE Deutschland
Hallo liebe Unterstützer von ONE in Deutschland!
Ich möchte mich vorstellen. Mein Name ist Adrian Lovett und ich habe gerade als neuer Europadirektor von ONE angefangen. Ich freue mich, dass ich mich dieser spannenden Bewegung von Menschen aus allen Teilen des Erdballs anschließen konnte. Wie Ihr wisst, erleben wir allerdings gerade im Moment eine verzweifelte Situation für Millionen von Menschen am Horn von Afrika. Die Welt muss handeln. Jetzt. (more…)
Aug 5th, 2011 2:19 PM UTC
By ONE Deutschland
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TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Äthiopien, China, Christine Lagarde, Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Gesundheit, Gesundheit von Müttern und Kindern, Handel, Infrastruktur, Intelligente Hilfe, Internationaler Währungsfonds (IWF), Kenia, Klimawandel, Migration, ONE, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Sanitäre Versorgung, Sierra Leone, Somalia, Südafrika, Swasiland, Transparenz, UNO, Was wir lesen, Wasser, Welternährungsprogramm (WFP)
Aug 1st, 2011 4:16 PM UTC
By ONE Deutschland
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TAGS: Afrikanische Union, Äthiopien, Barack Obama, China, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, Gesundheit, Günther Nooke, Handel, HIV/Aids, Infrastruktur, Intelligente Hilfe, Italien, Kenia, Landwirtschaft, Migration, ONE, Oxfam, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Ruanda, Sanitäre Versorgung, Somalia, UNO, USA, Was wir lesen, Wasser, Welternährungsprogramm (WFP), Welthungerhilfe, Wirksamkeit
Jul 29th, 2011 12:43 PM UTC
By Alicia Blázquez
Zum Wochenabschluss veröffentlichen wir eine Nachricht von Dau’ud Ali, einem Mitarbeiter der Hilfsorganisation Hirja, die in Somalia vor Ort ist und eng mit Oxfam zusammenarbeitet:

Ich bin momentan mit der Hilfsorganisation Hirja, einer Partnerorganisation von Oxfam, in Somalia im Einsatz. Ich erlebe hier hautnah die dramatische Notlage von fast 12 Millionen Menschen, die unter der schlimmsten Dürre leiden, die diese Region in den vergangenen 60 Jahren gesehen hat. Oxfam tut alles nur Erdenkliche, um über 1,1 Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia mit sauberem Wasser zu versorgen. Wir sehen uns riesigen Herausforderungen und großer Not gegenüber. Wir müssen mehr Menschen helfen und können das nicht alleine schaffen.
Vergangene Woche stellten die Vereinten Nationen offiziell für zwei Regionen Somalias eine Hungersnot fest. Die UN hat gesagt, dass sich die Hungersnot in zwei Monaten auf ganz Südsomalia ausweiten wird, wenn wir nicht jetzt handeln. Es ist lebensnotwendig, dass die internationale Gemeinschaft jetzt Hilfe leistet, damit die unmittelbare Not gelindert und zugleich eine langfristige Lösung verfolgt wird. Doch trotz der Dringlichkeit der Situation geben viele Regierungen viel zu langsam die notwendigen Mittel frei, um den Hungernden zu helfen.
Die Petition im Wortlaut:
Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs, bitte stellen Sie umgehend in vollem Umfang die Unterstützung zur Verfügung, die laut der UN benötigt wird, um den Menschen am Horn von Afrika zu helfen. Bitte halten Sie auch Ihr Versprechen, langfristige Lösungen zu unterstützen, um Krisen wie diese in Zukunft zu verhindern.
Obwohl die Menschen in Ostafrika dringend Nothilfe brauchen, dürfen die Staats- und Regierungschefs dabei – anders als in der Vergangenheit – nicht die langfristigen Lösungen vergessen. Wir brauchen deine Hilfe beim Weitersagen, damit die Regierungen jetzt die Not lindern. Zugleich müssen sie endlich ihre Versprechen einlösen, langfristig in Ernährung und Landwirtschaft in Afrika zu investieren.
Wenn wir alle unsere Stimme erheben, können wir die Staats- und Regierungschefs dazu bewegen, entschieden zu handeln – damit der Hunger und seine Ursachen beseitigt werden. Danke für deine Unterstützung!
– Dau’ud Ali, Hijra (Partnerorganisation von Oxfam) —
Jul 26th, 2011 5:20 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Situation am Horn von Afrika ist nach wie vor dramatisch. Deutschland erhöhte gestern seine Nothilfe auf 30 Millionen Euro. Das ist ein guter erster Schritt, aber Deutschland kann mehr leisten. Zum Vergleich: Das von der Krise gebeutelte Kenia gibt selbst 34 Millionen Euro – also mehr als Deutschland! Deshalb machen wir weiterhin Druck für rasche Nothilfe und zugleich langfristige Unterstützung. Ihr könnt uns mit eurer Stimme helfen, indem ihr unsere Petition unterzeichnet. Wie ihr wisst, sammelt ONE keine Spenden. Aber andere Organisationen können eure finanzielle Unterstützung brauchen – zum Beispiel das Bündnis Entwicklung Hilft, zu dem auch die Organisation Brot für die Welt gehört. Im Interview erklärt Brot für die Welt-Mitarbeiter Rainer Lang, was mit euren Spenden passiert. Rainer Lang arbeitet seit drei Jahren für Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe. Er hat langjährige Erfahrung in Krisen- und Katastrophengebieten, war unter anderem nach dem Erdbeben in Haiti und der Flut in Pakistan vor Ort. Das Interview erschien ursprünglich auf der Website des Bündnis Entwicklung Hilft.
Herr Lang, viele Menschen in Deutschland würden eigentlich gerne spenden, haben aber Sorge, dass das Geld nicht bei den Bedürftigen ankommt. Ist diese Sorge berechtigt?
Lang: Bei uns können die Spenderinnen und Spender sicher sein, dass das Geld auch denjenigen zugute kommt, die es dringend brauchen. Ich verweise diejenigen, die unsicher sind, immer auf bestimmte Kriterien, an denen sie sich orientieren können. Da ist zum einen das DZI-Spendensiegel, das die Organisationen im Bündnis Entwicklung Hilft erhalten haben. Es ist sozusagen ein Vertrauensbeweis und besagt, dass die damit ausgezeichneten Organisationen mit dem ihnen anvertrauten Geld gut umgehen und auch nach außen darstellen, wie sie das Geld verwenden. Außerdem sollte man auf den Verwaltungskostenanteil schauen, der bei den Mitgliedern im Bündnis im unteren Bereich angesiedelt ist. Entscheidend ist die Arbeit vor Ort. Die Hilfswerke des Bündnisses arbeiten mit lokalen Partnerorganisationen, die sich im Land gut auskennen und deshalb auch entscheiden können, wo und wie die Spendengelder am besten und effektivsten eingesetzt werden können. Mit diesen Partnern besteht meist eine jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Hier ist gerade bei einer Katastrophe Verlässlichkeit äußerst wichtig. Über unsere lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Einsatz gelangen die Spendengelder direkt zu den Menschen, die sie benötigen. Sie werden mit Hilfsgütern versorgt, ohne über staatliche Stellen zu gehen. Dadurch ist ausgeschlossen, dass durch Korruption etwas von dem Spendengeld verloren geht.
TAGS: Äthiopien, Brot für die Welt, Ernährung, Interviews, Kenia, Landwirtschaft, Partner, Somalia, Wasser
Jul 26th, 2011 1:14 PM UTC
By ONE Deutschland
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

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