Mar 22nd, 2013 4:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 1st, 2013 4:09 PM UTC
By ONE Deutschland
Lauren Pfeifer hat letzte Woche einen tollen Artikel darüber geschrieben, wie Programme wie GAVI oder der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose dazu beigetragen haben, Armut zu bekämpfen und den Millennium-Entwicklungszielen näher zu kommen.
In ihrem Artikel nannte sie die Fakten, aber manchmal muss man etwas mit eigenen Augen sehen. Also haben wir diese Woche die ONE-Fotoarchive durchforstet und unsere liebsten Fotos von lebensrettenden, lebensverbessernden und armutsbekämpfenden Aktionen rausgesucht. Davon sind viele Aktionen vom britischen Entwicklungsministerium DfID, der US-amerikanischen Organisation USAID, der Europäischen Union und des kanadischen Entwicklungsministeriums CIDA unterstützt worden. Wir arbeiten weltweit zusammen, um extreme Armut zu beenden!
ERNÄHRUNG
USAID unterstützt das Nyankpala Community Management of Acute Malnutrition, das um unterernährte Kinder kümmert. Foto: Morgana Wingard
Britische Unterstützung hat der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und Hilfsorganisationen wie Action Against Hunger geholfen, Unterernährung von Grund auf zu bekämpfen, indem sie eigene Kooperations-Farmen und Selbsthilfe-Gruppen bilden. Foto: DfID
BILDUNG
Die Mwangaza Tumaini Schule in Mukuru Nairobi ist eine teilweise von USAID und der Aga Khan Stiftung finanzierte Grundschule in einem Slum von Nairobi. Dort startete in der 1. und 2. Klasse gerade ein Leseprogramm, das sich auf Lernerfolge konzentriert. Foto: Morgana Wingard
Die Mawango Schule in Malawi wird von UNICEF und der Europäischen Union unterstützt. Zwischen den Jahren 2001 und 2011 sind die Schülerzahlen von 156 auf 777 gestiegen. Außerdem gibt es zwölf Lehrer. Dort startete in der 1. und 2. Klasse gerade ein Leseprogramm, das sich auf Lernerfolge konzentriert. Foto: Morgana Wingard/ONE
IMPFUNGEN
Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) – teilfinanziert von DfID, USAID, der Europäischen Union, Kanada und anderen – und deren Partner haben einen neuen Impfstoff gegen Lungenentzündung entwickelt. Die Mütter stehen Schlange, um ihre Kinder impfen zu lassen. Foto: Morgana Wingard/ONE.
Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) und deren Partner führen in Nairobi eine neue Impfung gegen Lungenentzündung ein. Säuglinge im Langata Gesundheitszentrum in Nairobi bekommen die Pneumokokken-Impfung. Foto: Morgana Wingard
HIV/AIDS-PRÄVENTION UND –BEHANDLUNG
Das Von-Mutter-zu-Mutter-Programm im Adama Referrat Hospital ist eine Selbsthilfegruppe für werdende Mütter, die kürzlich HIV-positiv diagnostiziert wurden. Dieses Programm wird von PEPFAR durch die amerikanische Gesundheitsorganisation JHPIEGO unterstützt. Das Krankenhaus wird von verschiedenen Spendern wie der Bill und Melinda Gates Stiftung finanziert. Foto: Morgana Wingard/ONE
Der Globale Fonds und PEPFAR helfen dabei, das Programm zur Prävention der HIV-Mutter-Kind-Übertragung in Accra zu finanzieren. Foto: Morgana Wingard
WASSER
Ein Wasser- und Hygieneprogramm von USAID und Rotary International in Ghana. Foto: Morgana Wingard/ONE
Ein Wasser- und Hygieneprogramm von USAID und Rotary International in Ghana. Foto: Morgana Wingard/ONE
LANDWIRTSCHAFT
Beim vom britischen Entwicklungsministerium finanzierten Vision 2020 Umurenge Programme (VUP) zur sozialen Sicherung, Ruandas „Aushängeschild“, arbeiten Frauen und Männer in Nord-Ruanda an einer öffentlichen Baustelle, wo durch den Bau von Terrassen Bodenerosion verhindert werden soll. Foto: DFID
In einer Region Ruandas, in der drei von vier Menschen in Armut leben, zeigt diese Frau stolz eine Karotte, die sie in ihrem Garten angebaut hat. Zuvor hatte sie an einem Projekt der Kanadischen Internationalen Entwicklungs-Agentur teilgenommen, bei der landwirtschaftliche Kenntnisse vermittelt wurden. CIDA hat die Unterstützung nachhaltiger landwirtschaftlicher Entwicklung zu einem zentralen Anliegen seiner Strategie gemacht. So konnte die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern gesteigert werden. Foto: CIDA
Gefallen dir diese Fotos? Sorge dafür, dass die nächsten Ziele zur Armutsbekämpfung, die Post-2015-Millennium-Entwicklungsziele, besser als die vorherigen sind.
Oct 25th, 2012 5:14 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Aug 16th, 2012 3:03 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
May 22nd, 2012 2:26 PM UTC
By ONE Deutschland
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„Entwicklung in fragilen Staaten: Krisen bewältigen, Perspektiven schaffen“ ist der Titel des Jahresberichtes der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), dessen Vorstellung ich gestern beiwohnen konnte. Nach einer kurzen Einführung von Leon Macioszek, Leiter des Berliner KfW Büros, warum die KfW sich in diesem Jahresbericht auf fragile Staaten fokussiert habe, berichteten Carla Berke, Teamleiterin KC Frieden und Sicherheit, Stephan Opitz, Leiter Länderbereich Grundsätze/Lateinamerika und Christiane Rudolph, Abteilungsleiterin für Strategie und Kommunikation (DEG) über ihre Erfahrungen und Erfolge in den Ländern. (more…)
Mar 22nd, 2012 7:44 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Bündnis 90 / Die Grünen, Care, CDU/CSU, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, FDP, Haushaltsverhandlungen, Klimawandel, Mali, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), Niger, Nigeria, Oxfam, Politik Aktuell, Sanitäre Versorgung, USA, Was wir lesen, Wasser
Nov 18th, 2011 5:38 PM UTC
By ONE Deutschland
Morgen ist Welttoilettentag – klingt komisch, ist aber so. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir heute einen Gastbeitrag von Thorsten Kiefer von WASH United, einer internationalen Koalition von NGOs, Regierungen, UN-Organisationen und Akteuren aus der Welt des Sports. Gemeinsam nutzen sie die positive Kraft des Sports und die Vorbildfunktion von Top-Stars wie Haile Gebreselassie, Didier Drogba oder auch Bastian Schweinsteiger, um die noch immer bestehenden Tabus rund um die Themen Sanitärversorgung und Hygiene aufzubrechen und diese Themen positiver zu belegen.
2,6 Milliarden Menschen – fast 40% der Weltbevölkerung – haben keinen Zugang zu einer privaten, sicheren, und hygienischen Toilette. 1,1 Milliarden haben keinerlei sanitäre Grundversorgung. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als sich in Plastiktüten, auf Bahngleisen oder in Straßengräben zu erleichtern. Auf diese Weise landen jeden Tag 500.000 Tonnen menschliche Exkremente in der direkten Lebensumgebung der ärmsten Menschen. Eine Menge, die das Berliner Olympiastadion jeden Tag bis zum Rand füllen würde!
In der Spirale des Schweigens
Die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Folgen der weltweiten Sanitärkrise sind kaum fassbar. Laut Schätzungen der Weltbank kosten die Folgen mangelnder Sanitärversorgung (Produktivitätsverluste, Gesundheitsausgaben, etc.) Indien 53.8 Milliarden US Dollar pro Jahr – das sind 6.4 % des indischen Bruttoinlandsprodukts. Auf fehlende Toiletten und schlechte Hygiene zurückzuführende Durchfallerkrankungen töten mittlerweile über 4000 Kinder pro Tag – mehr als Malaria, Masern und HIV/AIDS zusammen. Der britischen Fachzeitschrift The Lancet zufolge sind Durchfallerkrankungen mittlerweile die häufigste Todesursache bei Kindern unter 5 Jahren in Afrika.
Dennoch besteht nur an einem Tag im Jahr überhaupt eine kleine Chance, dass das Thema Toiletten in den Medien Beachtung findet: am 19. November, dem Welttoilettentag.
Warum aber ist es so, dass diese gewaltige humanitäre Krise von der Welt noch immer weitestgehend ignoriert wird? Dem zweimaligen Olympiasieger und WASH United Botschafter Haile Gebreselassie zufolge liegt das vor allem daran, dass „Sanitärversorgung und Hygiene, vor allem Menstruationshygiene, noch immer als „schmutzige“ Themen betrachtet werden. Vielen Menschen ist unwohl dabei, diese Themen anzusprechen. Aber was man nicht ansprechen kann, kann man auch nicht ändern!“
Das Toilettentabu brechen – vom Brand Marketing lernen
Hailes Analyse bringt die Sache auf den Punkt. Sanitärversorgung ist als Thema nicht nur äußerst unattraktiv, es ist in vielen Ländern noch immer schlichtweg Tabu. Dies führt zu einem Teufelskreis: Ohne eine breite öffentliche Debatte erreicht das Thema keinen höheren politischen Stellenwert und bleibt dementsprechend auch bei der Vergabe begrenzter finanzieller Mittel noch immer außen vor.
Um diesen Kreis zu durchbrechen, versucht WASH United das Thema Sanitärversorgung wie eine Marke mit einem massiven PR Problem zu betrachten und von den Marken zu lernen, die ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich an die Armen vermarkten. Coca Cola oder Pepsi lassen sich nämlich an fast allen Orten finden, an denen es noch keine Toiletten gibt.
Was also kann man von solchen Marken lernen? Traditionell wurde die Notwendigkeit von Sanitärversorgung mit der Verbesserung der Gesundheit begründet. Solche Kampagnen sprechen jedoch allein die linke, rationale Hirnhälfte an. Erfolgreiche Marken sprechen aber auch die rechte Hirnhälfte an – den emotionalen Teil in uns. Sie benutzen aufregende und mitreißende Kommunikation, um die Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen zu erreichen. Ihre Produkte werden mit positiven Emotionen aufgeladen und die Kunden sollen sich damit cooler, sexier und glücklicher fühlen. Niemand kauft teure braune Zuckerbrause aus Vernunftsgründen, sondern weil das Produkt emotionale Bedürfnisse befriedigt. Jack Sim, Gründer der World Toilet Organization und Sanitärpionier, sagt dazu: „Auch die Armen haben Hoffnungen und Träume. Sie wollen nicht immer nur dreckig – staubig – billig.“ Zu dieser Einsicht kommen auch Abhijit Banerjee und Esther Duflo in ihrem Meisterwerk „Poor Economics“.
Spitzensportler als Champions für Sanitärversorgung
Marken nutzen auch gerne „Celebrity Endorsement“, also Prominente die Ihre Marke oder Produkte bewerben. So wie Pepsi mit Didier Drogba arbeitet, um seiner Cola in Afrika ein positives Image zu verleihen, arbeitet WASH United mit Didier als WASH United Champion daran, Sanitärversorgung attraktiver zu machen.
Viele der Stars, die WASH United dabei helfen, die Themen Sanitärversorgung und Hygiene von Tabus zu befreien, wissen aus eigener Erfahrung, was ein Leben ohne Sanitärversorgung bedeutet. Wie zum Beispiel Asamoah Gyan. Der Nationalspieler aus Ghana ist eines der neuesten Mitglieder im Team der WASH United Botschafter. Asamoah erinnert sich noch genau an die schrecklichen Sanitär- und Hygienebedingungen seiner Schulzeit. „Es gab keine Möglichkeit sich die Hände zu waschen. Wurmerkrankungen waren weitverbreitet und in der Schule fehlten viele wegen Durchfall. Mädchen waren regelmäßig abwesend wenn sie ihre Tage hatten, da sie sich nirgendwo in Ruhe reinigen konnten.“ WASH United arbeitet mit Asamoah und seiner kürzlich gegründeten Asamoah Gyan Stiftung zusammen, um vor allem die Lage für Mädchen in Schulen in zu verbessern.
Der WASH United Club
Dass Stars wie Haile und Asamoah bei WASH United offen über die Themen Sanitärversorgung und Hygiene sprechen, macht einen Riesenunterschied, wenn es darum geht, das Thema endlich verstärkt in die Medien zu bringen. WASH United Länderkoordinatorin Kerubo Okioga aus Kenia arbeitet schon seit 10 Jahren im Bereich an Wasser- und Sanitärversorgung und musste Journalisten bislang immer hinterherlaufen. Mit WASH United hat sich das geändert: jetzt kommen die Journalisten zu ihr, um Geschichten über Stars und Toiletten zu bekommen.

Thorsten Kiefer und Trevor Mulaudzki (aka. “Dr. Shit”) mit dem Toilet-Cup
Berühmte Botschafter sind jedoch nur ein Teil der Strategie von WASH United, um das Thema Sanitärversorgung attraktiver zu machen. Das Konzept beruht auch darauf, dass die Botschaften stets positiv und inspirierend übermittelt werden. Außerdem werden spielerische Ansätze und Lernspiele benutzt, damit vor allem Kinder und Jugendliche das Thema interaktiv erfahren anstatt nur passiv zu lernen. Und schließlich ist da noch das WASH United Clubkonzept: Kinder, die das WASH United Training absolvieren, werden in den WASH United Club aufgenommen – und spielen damit im gleichen Team wie ihren großen Helden. Damit verpflichten sie sich jedoch auch die Clubregeln einzuhalten: Händewaschen mit Seife (vor dem Essen, nach dem Toilettenbesuch), sowie stets Toiletten zu benutzen und diese sauber zu halten. Der 11-jährige Dennis Wanyoike von der Jehovah Jireh Grundschule in Nairobi erklärt was ihm die Aufnahme in den WASH United Club bedeutet: „Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich in den WASH United Club aufgenommen wurde und ich werde ihn niemals vergessen. Ich habe das Poster von Didier Drogba in meinem Zimmer aufgehängt, um mich an meine Verpflichtung gegenüber den WASH United Grundsätzen zu erinnern. Ich glaube, dass jeder Mensch ein Recht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung hat, ganz gleich woher er kommt.“
Wir müssen reden. Alle.
Um die weltweite Sanitärkrise endlich effektiver angehen zu können, müssen wir als erstes einmal lernen, offen und direkt über das Thema zu sprechen. Dies gilt nicht nur für Entwicklungsländer, sondern auch für uns hier in Deutschland, wo das Thema Sanitärversorgung in der öffentlichen Diskussion über Entwicklung bislang so gut wie gar nicht stattfindet. Um auch bei uns die politische Relevanz des Themas zu erhöhen und die Entscheider in den Ministerien zu mehr und qualitativ besserer Zusammenarbeit im Bereich Sanitärversorgung zu bewegen, bedarf es einer informierten Öffentlichkeit, die von der deutschen Regierung ein nachhaltiges und entschlossenes Handeln erwartet.
Dafür braucht es Champions. Sie könnten am World Toilet Day zum Champion für Sanitärversorgung werden! Ergreif die Initiative und leite diesen Artikel weiter oder sprich mit drei Freunden über das, was du heute gelesen hast.
Denn ist höchste Zeit, mehr über Toiletten zu sprechen!
- Thorsten Kiefer -
TAGS: ONE, Sanitäre Versorgung
Nov 18th, 2011 5:09 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Aug 11th, 2011 3:07 PM UTC
By ONE Deutschland

Die entwicklungspolitische Organisation ONE hat errechnet, welchen Teil der Verantwortung welches Mitglied des Entwicklungsausschusses (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) an der Antwort auf die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika tragen sollte. Wir haben außerdem eine Gesamtschau dazu erstellt, wie viel welches Land zum jetzigen Zeitpunkt bereits beigetragen hat. Zudem blicken wir auf Beiträge der so genannten Neuen Geber und Länder der Region. Dies ist eine Zusammenfassung der Analyse und eine Erläuterung dazu, wie sie erstellt wurde.
Hintergrund
Am Horn von Afrika erleben 12,4 Millionen Menschen derzeit die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. Es handelt sich hauptsächlich um Nomaden und Kleinbauern des südlichen Somalias, aus dem nördlichen Kenia und dem Südosten Äthiopiens. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Äthiopien 4,8 Millionen Menschen vom Hunger betroffen, in Kenia 3,7 Millionen, 165.000 in Dschibuti und 3,7 Millionen in Somalia, davon 2,8 Millionen aus dem südlichen Teil des Landes.
Die Vereinten Nationen haben einen Finanzbedarf von 2,48 Milliarden US-Dollar aufgerufen, um auf die Krise zu reagieren und Millionen vor dem Tod zu bewahren. Derzeit (Stand: 9. August) besteht allerdings noch eine Finanzierungslücke von 1,01 Milliarden US-Dollar. Diese Lücke muss umgehend geschlossen werden, um die Arbeit der Helfer in höchstmöglichem Tempo in Gang zu halten – um Leben zu retten und weitere Katastrophen abzuwenden.
Zusammenfassung der Berechnungen zum angemessenen Beitrag (“fair share”)
ONEs Analyse hat ergeben, dass die traditionellen Geber (damit meinen wir die 24 Mitglieder des OECD DAC) gemeinsam 2,11 Milliarden US-Dollar (entspricht 81,1 Prozent) des Finanzbedarfs tragen sollten.
Unsere Berechnungen zeigen, dass Akteure wie Großbritannien, die Niederlande, Schweden, Australien und die EU-Kommission bisher eine internationale Führungsrolle in der Antwort auf die Krise an den Tag legen und substantielle Beiträge zu dem Aufruf geleistet haben. Allerdings haben unter anderem Deutschland, Frankreich und Italien bislang erwartbare Beiträge vermissen lassen, um unnötiges Leid am Horn von Afrika zu vermeiden. Dies ist unentschuldbar und ONE ruft diese Staaten auf, sich ihrer Verantwortung bei der Hilfe für ihre globalen Mitbürger zu stellen, indem sie nunmehr umgehend ihren angemessenen Anteil zur Antwort auf die Krise beitragen. ONE ruft zudem die Europäische Kommission auf, ihre positive Rolle in dieser Angelegenheit fortzusetzen, auch indem sie die 27 Mitgliedstaaten dazu ermutigt, dass die EU insgesamt deutlich mehr tut, um diese Finanzierungslücke zu stopfen.
Dies ist eine enorme Krise, die Millionen von Menschen betrifft. Sie erfordert demnach eine internationale Reaktion. Die traditionellen Geber haben bislang immer den überwiegenden Großteil des Finanzbedarfs humanitärer Krisen getragen. Mittlerweile sind Neue Geber und Länder der Region allerdings zunehmend in der Lage in Notfällen wie diesen ebenfalls zu helfen. Dies konnte man etwa bereits 2004 in der Reaktion auf die Tsunami-Katastrophe in Südost-Asien beobachten als diese Akteure etwa fünf Prozent der Finanzierung zusagten.
Unter Beachtung dieses Umstands zeigt unsere Analyse, dass Neue Geber und regionale Partner 470 Millionen US-Dollar (18,9 Prozent) zur Krisenreaktion am Horn von Afrika beitragen sollten. Obwohl ein Großteil dieses Betrags bereits zugesagt wurde – hauptsächlich Dank der erheblichen Beiträge von Ländern wie Saudi-Arabien, Brasilien und multilateralen Fonds – waren die Beiträge der Golf- und anderer BRIC-Staaten bisher sehr gering. Mit Ausnahme von Saudi-Arabien haben die Golfstaaten vernachlässigbare Beträge aufgebracht. Die Kassen dieser Länder sind angesichts des hohen Ölpreises voll. Es ist von diesen Ländern leist- und erwartbar, dass sie sich Hilfe für Menschen leisten können, die praktisch direkt vor ihrer Haustür in größter Not sind. Dieser Ausfall steht in deutlichem Kontrast zu der Antwort afrikanischer Länder und Institutionen, einschließlich Sudan, der Afrikanischen Union und Kenia, die alle eine deutliche Reaktion zeigen und ihren Nachbarn mit Finanzierung und anderen Beiträgen zur Seite stehen.
Aug 5th, 2011 2:19 PM UTC
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TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Äthiopien, China, Christine Lagarde, Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Gesundheit, Gesundheit von Müttern und Kindern, Handel, Infrastruktur, Intelligente Hilfe, Internationaler Währungsfonds (IWF), Kenia, Klimawandel, Migration, ONE, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Sanitäre Versorgung, Sierra Leone, Somalia, Südafrika, Swasiland, Transparenz, UNO, Was wir lesen, Wasser, Welternährungsprogramm (WFP)
Aug 4th, 2011 12:57 PM UTC
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(more…)TAGS: Afrika, Äthiopien, Bildung, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, Gesundheit, Handel, Haushaltsverhandlungen, Intelligente Hilfe, Internationaler Währungsfonds (IWF), Kenia, Migration, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), ONE, Partner, Politik Aktuell, Rohstoffe, Sanitäre Versorgung, Somalia, UNO, Was wir lesen, Weltbank, Wirksamkeit
Aug 2nd, 2011 3:58 PM UTC
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TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Äthiopien, Ban Ki-Moon, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Gesundheit, Handel, Infrastruktur, Intelligente Hilfe, Kenia, Landwirtschaft, Migration, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), ONE, Partner, Politik Aktuell, Regierungsführung, Sanitäre Versorgung, Somalia, UNO, Was wir lesen, Wirksamkeit
Aug 1st, 2011 4:16 PM UTC
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TAGS: Afrikanische Union, Äthiopien, Barack Obama, China, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, Gesundheit, Günther Nooke, Handel, HIV/Aids, Infrastruktur, Intelligente Hilfe, Italien, Kenia, Landwirtschaft, Migration, ONE, Oxfam, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Ruanda, Sanitäre Versorgung, Somalia, UNO, USA, Was wir lesen, Wasser, Welternährungsprogramm (WFP), Welthungerhilfe, Wirksamkeit
Jul 26th, 2011 1:14 PM UTC
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TAGS: Äthiopien, Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FAO, Frankreich, G20, Haushaltsverhandlungen, Impfungen, Intelligente Hilfe, Kenia, Klimawandel, Landwirtschaft, ONE, Politik Aktuell, Regierungsführung, Sanitäre Versorgung, Somalia, UNO, Vernachlässigte Tropenkrankheiten, Was wir lesen, Wasser, Welternährungsprogramm (WFP), Welthungerhilfe, Wirksamkeit
Jul 25th, 2011 4:50 PM UTC
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TAGS: Afrika, Äthiopien, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FAO, Frankreich, G20, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Gesundheit, Guido Westerwelle, Handel, Haushaltsverhandlungen, Impfungen, Infrastruktur, Intelligente Hilfe, Kenia, Klimawandel, Landwirtschaft, Malaria, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), ONE, Partner, Politik Aktuell, Regierungsführung, Sanitäre Versorgung, Somalia, Südsudan, UNO, Was wir lesen, Wasser, Welternährungsprogramm (WFP)
Jul 22nd, 2011 2:28 PM UTC
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TAGS: Äthiopien, Ban Ki-Moon, China, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, Gesundheit, Handel, Haushaltsverhandlungen, Infrastruktur, Kenia, Klimavereinbarung, Klimawandel, Landwirtschaft, Malawi, Migration, OECD, ONE, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Sanitäre Versorgung, UNO, USA, Was wir lesen, Wasser, Welternährungsprogramm (WFP)
Jul 21st, 2011 3:07 PM UTC
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TAGS: Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), Angola, Äthiopien, Deutschland, Dirk Niebel, Djibouti, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FAO, Gesundheit, Handel, Haushaltsverhandlungen, Kenia, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), ONE, Oxfam, Politik Aktuell, Regierungsführung, Sanitäre Versorgung, Somalia, Uganda, UNO, Was wir lesen, Wasser
Jul 20th, 2011 1:28 PM UTC
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Jul 19th, 2011 2:28 PM UTC
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TAGS: Afrika, Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), Angola, Äthiopien, China, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FAO, Frankreich, G20, Gesundheit, Guido Westerwelle, Handel, HIV/Aids, Impfungen, Intelligente Hilfe, Kenia, ONE, Oxfam, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Sanitäre Versorgung, Somalia, Südafrika, Uganda, UNO, Was wir lesen, Wirksamkeit
Jul 8th, 2011 6:06 PM UTC
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TAGS: Ban Ki-Moon, Bildung, Bill Gates, Bill und Melinda Gates Stiftung, China, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Gesundheit, Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), Handel, Haushaltsverhandlungen, HIV/Aids, Infrastruktur, Internationaler Währungsfonds (IWF), Millenniumkampagne, Nigeria, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Sanitäre Versorgung, Transparenz, Was wir lesen, Wasser
Jul 7th, 2011 3:38 PM UTC
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2000 haben sich die Staaten der Welt ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Die Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015. Gemssen wird der Fortschritt an acht Zielen, den so genannten Millennium-Entwicklungszielen (MDGs). Und es gab erhebliche Fortschritte. Dennoch wird es schwierig bleiben, alle Ziele bis 2015 zu erreichen, weil die ärmsten Menschen zurückbleiben. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Berichts, den UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon heute vorstellte. (more…)
Jun 16th, 2011 3:51 PM UTC
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TAGS: Amnesty International, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, GAVI Alliance, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Gesundheit von Kindern, Guido Westerwelle, HIV/Aids, Impfungen, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Sanitäre Versorgung, VENRO, Was wir lesen
Mar 22nd, 2011 6:30 PM UTC
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Nov 30th, 2010 5:33 PM UTC
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Seit nunmehr 20 Jahren veröffentlicht das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) alljährlich seinen Bericht über die menschliche Entwicklung, den Human Development Report. In der letzten Woche wurde unter der Überschrift „Der wahre Wohlstand der Nationen: Wege zur menschlichen Entwicklung“ der 2010er Bericht in London vorgestellt. Neben dem thematischen Fokus enthalten die Berichte auch immer den Human Development Index (HDI), in welchem die Entwicklung der Staaten der Welt bewertet wird. Zu den Wertungsfaktoren zählen neben vielen anderen Wohlstand, Redefreiheit, Gesundheit und Zugang zu Stromversorgung. Auch wenn man den HDI dafür kritisieren kann, dass er versucht, die diversen Entwicklungsthemen in einen Indikator zusammenzupressen, sind die Daten des HDI im Zeitverlauf dennoch nützlich, da man so feststellen kann, ob sich die Bedingungen in einem Land verbessert haben.
TAGS: Bildung, DR Kongo, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit, Gesundheit von Kindern, Gesundheit von Müttern und Kindern, Handel, HIV/Aids, Infrastruktur, Klimawandel, Landwirtschaft, Malaria, Migration, Politik Aktuell, Regierungsführung, Sambia, Sanitäre Versorgung, Schulden, Schuldenerlass, Simbabwe, Tom Wallace, Tuberkulose, UNO, Vernachlässigte Tropenkrankheiten, Vernachlässigte Tropenkrankheiten, Wasser, Wirksamkeit
Nov 19th, 2010 1:07 PM UTC
By Carola Bieniek
Jeder Mensch muss dann und wann auf’s Klo. So, jetzt habe ich es gesagt! Das ist ein Thema, über das kaum jemand wirklich gern spricht, aber das muss sich ändern. Und darum begehen wir heute den Welttoilettentag.
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

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