Landwirtschaft

Klimaschutz günstiger als gedacht. Die Zeitungsschau

25.01.2012 18:51 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Klimaschutz günstiger als gedacht
  2. Bill Gates im Entwicklungsausschuss des EU-Parlaments
  3. Weltsozialforum in Porto Alegre
  4. Islamisten: Ernste Gefahr in Afrika Weiterlesen

Land Grabbing gefährdet Armutsbekämpfung in Afrika

25.01.2012 15:47 Uhr
von ONE Deutschland

Gestern stellte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin sein Strategiepapier zum Thema „Investitionen in Land und das Phänomen des ‚Land Grabbing‘“ und die damit verbundenen Herausforderungen für die Entwicklungspolitik vor. Nach jahrelanger Vernachlässigung bekommen ländliche Entwicklung und Landwirtschaftsförderung langsam wieder mehr Aufmerksamkeit durch die Entwicklungspolitik. Sie sind sogar „der Schlüssel im Kampf gegen Armut und Hunger und der Weg aus der Unterentwicklung“, so Stefan Schmitz, BMZ-Referatsleiter für Ländliche Entwicklung und Welternährung. Weiterlesen

Mein jährlicher Brief 2012

25.01.2012 14:04 Uhr
von Alicia Blázquez

Gestern konntet ihr live auf unserem Blog die Rede von Bill Gates vor dem Europäischen Parlament verfolgen und euch mit uns auf  Twitter über den Hashtag #livingproof dazu austauschen. Heute veröffentlichen wir hier einen Gastbeitrag von Bill Gates, der seinen “Annual Letter” vorstellt. Dies ist eine Übersetzung des englischen Originals, das zuerst auf “Impatient Optimist”, dem Blog der Bill & Melinda Gates Stiftung, veröffentlicht wurde. Es gibt auch eine deutschen Fassung von Bill Gates’ Brief. Wir twittern dazu heute unter dem Hashtag #Billsletter – und freuen uns, wenn ihr mitmacht.

Mein Job ist es, mehr über globale Gesundheit und Entwicklung zu lernen – und in arme Länder zu reisen, um Bauern zu treffen, die nicht genug Lebensmittel anbauen können, Mütter, die ihre Kinder nicht gesund aufziehen können, und Helden vor Ort, die etwas gegen diese Notstände machen. Nur sehr wenige Menschen haben die Zeit, um sich mit diesen komplexen Probleme umfassend zu beschäftigen. Noch weniger Menschen haben die Chance, jene Menschen treffen, diese sich abmühen, diese Probleme zu bewältigen. Deswegen schreibe ich jedes Jahr  einen Brief.

Ich möchte, dass die Leute über den unglaublichen Fortschritt Bescheid wissen, den wir gemacht haben. Ich möchte auch, dass sie wissen, wie viel Fortschritt noch nötig ist, damit wir in einer wirklich gerechten Welt leben.

alignleftDieses Jahr möchte ich mich in meinem Brief auf Ernährung und Landwirtschaft konzentrieren (obwohl ich auch Updates über unsere Arbeit zu den Themen globale Gesundheit und amerikanisches Schulwesen geben werde). Als ich in der High School war, zeichnete ein beliebtes Buch namens „Die Bevölkerungsbombe“ ein albtraumhaftes Bild über massenhaftes Hungersterben auf einem Planeten, der seine Grenzen seiner Tragfähigkeit erreicht hat. Diese Vorhersage war falsch, vor allen Dingen weil Forscher produktivere Samen und andere Hilfsmittel entwickelten, die armen Bauern in vielen Teilen der Welt halfen, ihre Ernte zu vervielfachen. Als eine Folge davon konnte der Prozentsatz der Menschen in extremer Armut in meiner Lebenszeit halbiert werden. Das ist der Teil der Geschichte über den großartigen Fortschritt, der gemacht wurde, und nicht genug Menschen wissen das.

Aber da ist auch der Teil über den Fortschritt, der noch gemacht werden muss. Auch das müssen die Menschen wissen. Es immer leben über eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Sie sind vor allem in Südasien und Subsahara-Afrika zu finden und sie leben am Rande des Hungertods. Dies ist ironisch, denn die meisten von ihnen sind Bauern. Wir können dieser Milliarde helfen, sich selbst zu versorgen, genau wie wir den Milliarden zuvor geholfen haben – aber wir haben aufgehört, es zu versuchen. An einem bestimmten Punkt verschwand die Krisenstimmung zum Thema Ernährung. Der Teil der Entwicklungsinvestitionen, die der Landwirtschaft zu Gute kamen, sank von einem Fünftel auf weniger als ein Zwanzigstel.

Ich erhoffe mir von meinem jährlichen Brief, dass er die Menschen auf die Entscheidung aufmerksam macht, die wir alle treffen müssen.  Relativ geringe Investitionen änderten die Zukunft für Hundert Millionen kleine Bauerfamilien. Jetzt müssen wir uns entscheiden: Setzen wir unsere Investitionen weiter fort, sodass die eine Milliarde Menschen, die immer noch arm sind, davon profitieren? Oder tolerieren wir eine Welt, in der ein Mensch von sieben unterernährt, unterentwickelt und vom Hungertod bedroht ist?

In Zeiten knapper Staatskassen müssen wir Prioritäten setzen. Natürlich besteht die Gefahr, dass wir in diesen besonderen Zeiten entscheiden, dass die Hilfe für die Ärmsten nicht zu unseren Prioritäten zählt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Menschen darauf bestehen würden mehr in Entwicklung zu investieren, und nicht weniger – wenn sie verstehen, was ihre Hilfe bereits vollbracht hat und was sie noch bewirken könnte. Deswegen habe ich meinen Brief geschrieben. Ich hoffe, dass ihr euch die Zeit nehmt, ih

Ich habe Schüler auf der ganzen Welt dazu eingeladen, ihre eigenen Briefe zu schreiben.  Du kannst deinen Brief oder Fragen, die du an mich hast, an annualletter@gatesfoundation.org schicken. Ich werde darauf antworten und über die Ideen in deinem Brief in einem Live-Webcast am 2. Februar auf meiner Facebook-Seite sprechen.

- Bill Gates –

EU-Kommission will in Handel mit Emissionsrechten eingreifen. Die Zeitungsschau

21.12.2011 17:28 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. EU-Kommission will in Handel mit Emissionsrechten eingreifen
  2. Ugandischer Kaffeanbau leidet unter Erderwärmung
  3. UN errichtet Luftbrücke zur Unterstützung sudanesischer Flüchtlinge
  4. Handy-Apps sollen Gesundheitswesen in Kenia verbessern
  5. Präsident Kabila trotz Protesten vereidigt
  6. „Afrika soll für Krise aufrüsten“ Weiterlesen

UN fordert Konzept zur Lösung humanitärer und politischer Probleme in Somalia. Die Zeitungsschau

16.12.2011 14:16 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. UN fordert Konzept zur Lösung humanitärer und politischer Probleme in Somalia
  2. Trotz Regen keine Entwarnung der Hungerkrise in Ostafrika
  3. Welthungerhilfe warnt vor Hunger in Westafrika Weiterlesen

Über die aktuelle Lage am Horn von Afrika

12.12.2011 19:48 Uhr
von ONE Deutschland

Vielen Dank an alle ONE-Unterstützer, die bei unserer Kampagne gegen die Hungersnot mitgemacht haben. Unser aller Stimmen haben dazu beigetragen, dass der UN-Aufruf zur Nothilfefinanzierung für das Horn von Afrika um eine Milliarde US-Dollar aufgestockt und weitere 700 Millionen US-Dollar in Form von Zusagen eingeholt werden konnten. Zusammen genommen würden diese Zusagen die Finanzierungslücke von 530 Millionen US-Dollar mehr als füllen.

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Während ONE weiterhin Druck auf Staats- und Regierungschefs ausübt, ihre Zusagen einzuhalten und dringend notwendige, lebensrettende Maßnahmen zu unternehmen, sind viele Menschen am Horn von Afrika noch lange nicht über den Berg. Obwohl die Situationen in den Regionen Bay, Bakool und Lower Shabelle in Südsomalia seit dem 18. November nicht mehr den Status einer „Hungersnot“, sondern (lediglich) den einer „humanitären Notsituation“ besitzen, ist die Lage in Somalia nach wie vor besonders schlimm.

Vier Millionen Menschen in Somalia haben nach wir vor einen sehr unsicheren Zugang zu Lebensmitteln, und 250.000 davon in Südsomalia sehen sich weiterhin einer Hungersnot ausgesetzt. Diese Zustände werden voraussichtlich bis mindestens  Dezember 2011 und in Abhängigkeit von den Regenfällen möglicherweise sogar bis zum Frühjahr 2012 andauern.

Vertriebene Menschen sind aufgrund der Mangelernährung, der beengten Wohnsituation (bspw. in Flüchtlingslagern) sowie der unzureichenden sanitären Versorgung einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an Masern, Cholera, Kinderlähmung, Durchfall oder anderen Krankheiten zu erkranken. In Somalia hat sich die Zahl der Kinder mit schwerer Mangelernährung in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 fast verdoppelt. Die Cholera-Fälle mit anschließender Todesfolge setzen sich fort. Die Zahl der Maserausbrüche ist zwar seit September rückläufig, zeigte aber im November einen kleinen Anstieg.

Die internationale Gemeinschaft und lokale NGOs haben 4.000 aufgrund der Dürre vertriebene somalische Familien (24.000Menschen) umgesiedelt, die zuvor im Flüchtlingslager in Mogadishu untergebracht waren. Die Rückkehr der Menschen erfolgt dabei auf freiwilliger Basis, damit diese durch die bevorstehende Regenzeit und die sich bietenden Chancen ihr Leben wieder aufbauen können. Die Rote-Halbmond-Vereinigung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die neben anderen Agenturen am Umsiedlungsprozess beteiligt ist, stellt jeder rückkehrenden Familie neben einem Drei-Monats-Versorgungs-Paket bestehend aus Lebensmitteln, Vieh und anderen Ressourcen 150 US-Dollar zusätzlich zur Verfügung.

Ein neues zweiteiliges TV-Programm von Al Jazeera English mit dem Titel “Fault Lines” (zu sehen oben im Player) zeigt einen Einblick in das Flüchtlingslager in Mogadischu, wo Eltern ihre Kinder begraben. Sie fragen sich, was noch getan hätte werden können, um die Krise zu verhindern, und was nun weiter geschehen kann. Diese Frage ist heute noch aktuell, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Al-Shabaab-Miliz 16 Hilfsorganisationen den Einsatz im Krisengebiet untersagt hat.

Nach vereinzelten Angriffen und Entführungen innerhalb des kenianischen Staatsgebietes durch die Al-Shabaab-Miliz marschierten kenianische Streitkräfte letzten Monat in Somalia ein. Das Ziel dabei war die Verkehrsknotenpunkte Afmadow und die Hafenstadt Kismayo zu ergreifen, beides wichtige Hochburgen der Al-Shabaab südlich von Mogadischu. Kenia erhofft sich hierdurch eine Pufferzone im Süden Somalias zu errichten, um die Infiltration von Terroristen verhindern und Hilfsorganisationen einen besseren Zugang zur Region ermöglichen zu können. Kenia konnte bereits mehrere Städte unter seine Kontrolle bringen und forderte Hilfsorganisationen zur Rückkehr auf. Reuters berichtet, dass Kenia seit dem Einmarsch in Somalia “von einer Welle von Anschlägen heimgesucht wurde”.

Trotz der Verluste im Zuge der Invasion von 2006 bis 2009 hat auch Äthiopien die Grenze zu Somalia überquert. Obwohl die äthiopische Regierung ihre Teilnahme an den militärischen Aktionen gegen die Al-Shabaab-Miliz nicht bestätigt hat, berichten viele Augenzeugen von äthiopischen Truppen in der Stadt Guriel. Über die Absichten Äthiopiens ist zu diesem Zeitpunkt wenig bekannt.

Und was ist der somalischen Regierung? Richard Dowden von der Royal African Society schreibt, dass die Regierung – die sogenannte “Transitional Federal Governmnet (TFG) – durch den Rückzug der Al-Shabaab aus Mogadischu Mitte August und ”mit der kenianischen Militärintervention im Süden, eine Chance erhalten hat, die eigene Handlungsfähigkeit zu beweisen und die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und Sicherheit zu gewährleisten. Aber das ist eher unwahrscheinlich …“ Er zitiert den Spezialisten für das Horn von Afrika Ken Menkhaus: „die Bilanz der TFG lässt bislang einen gegenteiligen Schluss zu. Diese hat nie eine Gelegenheit verpasst, eine Gelegenheit zu verpassen.”

– Emily Alpert —

Bono, Obama & Co. verkünden „den Beginn des Endes von Aids“. Die Zeitungsschau

05.12.2011 17:54 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Bono, Obama & Co. verkünden „den Beginn des Endes von Aids“
  2. Aigner will Agrarexportsubventionen abschaffen
  3. Minister Niebel besucht „Armenhaus Afrikas“
  4. Merkel dämpft Erwartungen an Klimagipfel Weiterlesen

Präsident Südafrikas warnt vor Klimawandel. Die Zeitungsschau

29.11.2011 16:17 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Präsident Südafrikas warnt vor Klimawandel
  2. Oxfam rechnet mit starken Preisschüben bei Grundnahrungsmitteln
  3. FAO warnt vor Nahrungsmittelknappheit aufgrund von Wassermangel
  4. Erforschung von vernachlässigten Krankheiten  in den Fokus rücken
  5. Nestlé will Lieferkette von Kinderarbeit befreien Weiterlesen

Kampf gegen den Klimawandel geht in die nächste Runde. Die Zeitungsschau

28.11.2011 16:48 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Kampf gegen Klimawandel geht in die nächste Runde
  2. Deutsche Wirtschaft gegen Finanztransaktionssteuer
  3. Niebel: Entwicklungszusammenarbeit soll sich für deutsche Wirtschaft lohnen
  4. Kongo wählt Präsident und Parlament neu
  5. ANC schränkt Pressefreiheit in Südafrika ein Weiterlesen

95 Prozent der weltweiten Todesfälle durch Naturkatastrophen ereignen sich in Entwicklungsländern. Die Zeitungsschau

25.11.2011 12:44 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Klimawandel: 95 Prozent der weltweiten Todesfälle durch Naturkatastrophen ereignen sich in Entwicklungsländern
  2. Freiwillige Leitlinien gegen Landgrabbing nutzlos
  3. Impfung gegen Pneumokokken in Malawi enthusiastisch gefeiert Weiterlesen

UNAIDS: Todesfälle und Neuinfektionen rückläufig. Die Zeitungsschau

22.11.2011 17:42 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. UNAIDS: Todesfälle und Neuinfektionen rückläufig
  2. Papst Benedikt zu Besuch in Benin
  3. EU: Weitere zehn Millionen Euro gegen Hunger in der Sahelzone
  4. Aigner lädt zur Konferenz „Politik gegen den Hunger“ ein
  5. Großbritannien weiter gegen eine Finanztransaktionssteuer
  6. Äthiopische Truppen marschieren in Somalia ein
  7. IPCC stellt neuen Klimabericht vor – Verbände fordern Regierungen zum Handeln auf Weiterlesen

Welttoilettentag soll auf Hygiene-Missstände aufmerksam machen. Die Zeitungsschau

18.11.2011 17:09 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Welttoilettentag soll auf Hygiene-Missstände aufmerksam machen
  2. Armutsfalle lässt Entwicklungsländer ärmer werden
  3. Tabakanbau für großflächige Abholzungen verantwortlich Weiterlesen

BMZ mit Festakt zum 50-jährigen Jubiläum. Die Zeitungsschau

15.11.2011 15:43 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. BMZ mit Festakt zum 50-jährigen Jubiläum
  2. Ban Ki Moon für Schaffung eines Klimafonds
  3. Papst zu Besuch in Benin
  4. Sub-Sahara-Staaten mit hohen Wachstumsraten der Wirtschaft
  5. Smartphone-App für besseres Leben der Bauern in Ghana Weiterlesen

„Die beste Entwicklungspolitik ist die, die sich überflüssig macht“. Die Zeitungsschau

14.11.2011 17:46 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. „Die beste Entwicklungspolitik ist die, die sich überflüssig macht“
  2. Todesfalle Freiheit – Hunger im Südsudan
  3. Klimaaktivisten warnen vor den Folgen des Baus neuer Kohlekraftwerke
  4. UNESCO gründet Hilfsfonds wegen Geldmangel
  5. „Lob des Nichtstuns“ Weiterlesen

G20 unterstützen stärkere Regulierung der Agrarmärkte. Die Zeitungsschau

11.11.2011 16:38 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. G20 unterstützen stärkere Regulierung der Agrarmärkte
  2. Shell soll eine Milliarde Dollar zahlen
  3. Nestlé expandiert in Westafrika Weiterlesen

Concord: Die EU unterminiert ihre eigene Entwicklungspolitik. Die Zeitungsschau

08.11.2011 14:41 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Concord: EU unterminiert eigene Entwicklungspolitik
  2. Steigerung der Nahrungsmittelproduktion durch nächste grüne Revolution
  3. Größter Wildpark in Afrika geplant
  4. Mehr Autos für Afrika Weiterlesen

Hungertote und Klimawandel bei G20-Gipfel nur am Rande behandelt. Die Zeitungsschau

04.11.2011 14:37 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Hungertote und Klimawandel bei G20-Gipfel nur am Rande
  2. Erfolg des Klimagipfels gefährdet
  3. Verhütung darf kein Tabu sein
  4. Ruanda hat mehr gut ausgebildete Menschen als Arbeitsplätze Weiterlesen

Eure Stimmen wurden übergeben – in Paris, London, Berlin

02.11.2011 20:24 Uhr
von Alicia Blázquez

alignleftPuh, was für eine Woche! Am Montagabend machten unsere französischen Kollegen im Herzen von Paris eine großartige Aktion, um im Land des G20-Gastgebers Nicolas Sarkozy ein starkes Zeichen gegen die Hungersnot zu setzen. Am Dienstag übergaben unsere Kollegen in London eure 400.000 Unterschriften an die britische Regierung – und zwar ausgedruckt und verpackt in vielen schweren Kartons. Wahnsinn!

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Und heute hat das Team in Berlin die 400.000 Unterschriften zum Kanzleramt gebracht (allerdings gebrannt auf DVD, denn wir wollten keine 4897 Seiten ausdrucken). Wir gaben die Unterschriften bei einem sehr freundlichen Mitarbeiter der Poststelle ab, der versicherte, die DVD an die zuständigen Mitarbeiter der Bundeskanzlerin weiterzugeben. Auf Facebook könnt ihr euch weitere Fotos davon ansehen.

Aber damit nicht genug: Heute Mittag starteten wir noch eine Aktion, um die Bundeskanzlerin und ihr Team auf dem Weg zum Gipfel daran zu erinnern, dass die G20 in langfristige Lösungen gegen die Hungersnot investieren müssen. Die Bundesregierung trägt zur Bewältigung der aktuellen Hungerkrise am Horn von Afrika zwar ihren fairen Anteil bei. Allerdings sind mehr Anstrengungen nötig, um die Situation der Kleinbauern und die Landwirtschaft in Afrika nachhaltig zu stärken.

Damit diese Nachricht ankommt haben heute zahlreiche ONE-Unterstützer E-Mails ans Kanzleramt geschickt, Nachrichten auf der Website von Angela Merkel hinterlassen und den Regierungssprecher über Twitter angesprochen. Der hat auch auch prompt über Twitter geantwortet: “Die Themen Landwirtschaft, Nahrungsmittelpreise- und versorgung sind wichtiger Teil der G20-Tagesordnung.”

Das ist schon mal gut. Wir hoffen nun, dass dieser Tagesordnungspunkt starke und konkrete Ergebnisse hervorbringt. Dafür setzt sich vor Ort  in Cannes übrigens auch ein kleines internationales ONE-Team im Austausch mit Journalisten, Politikern und Vertretern anderer Organisationen ein. Wir hoffen, dass unsere Stimmen gehört werden und halten euch auf dem Laufenden.

- Alicia Blázquez –

 

 

Endspurt zum G20-Gipfel – jetzt nochmal Druck machen!

02.11.2011 14:08 Uhr
von Alicia Blázquez

Morgen beginnt der G20-Gipfel, jetzt wird es ernst! Alles spricht über Griechenland und den Euro. So beunruhigend das alles auch ist, dürfen wir darüber nicht die Menschen vergessen, die gerade unter einer unfassbaren und vermeidbaren (!) Hungersnot leiden.

Darauf machen wir mit unserer aktuellen Petition aufmerksam. Über 400.000 Menschen haben unsere Petition für ein endgültiges Ende der Hungersnot inzwischen unterzeichnet. Die Signale aus Frankreich sind ermutigend: Kürzlich erklärte der französische Präsident und Gastgeber des G20-Gipfels Nicolas Sarkozy, dass Politiker die Macht und Pflicht haben, sich gegen den Hunger einzusetzen. Er forderte, dass die G20 einen Aktionsplan für eine Stärkung der Landwirtschaft in armen Ländern verabschieden. Es sieht also nicht schlecht aus. Aber wir möchten sicherstellen, dass diesen Worten Taten folgen und dass unser Anliegen angesichts der Diskussion um den Euro beim G20-Gipfel nicht untergeht.

Du kannst uns helfen, indem du persönlich die Bundeskanzlerin und ihr Team wissen lässt, dass du ein Ende der Hungersnot forderst – ein für alle Mal. Du kannst verschiedene Sachen machen: Dem Regierungssprecher von Angela Merkel eine Nachricht über Twitter schicken, dem Team von Frau Merkel eine E-Mail schreiben oder eine Nachricht auf der Website der Bundeskanzlerin hinterlassen. Oder vielleicht hast du eine andere Idee? Hast du Lust? Dann klick hier für Aktionsideen und Tipps.

Du hast damit nicht nur die Chance, im Endspurt zum G20-Gipfel noch etwas zu bewegen. Du erhältst damit auch die Chance, ONEs Kampagnenarbeit mitzugestalten. Denn ONE plant in Kürze einen neuen Kampagnenbeirat einzurichten, in dem uns die engagiertesten ONE-Unterstützer beraten sollen. Je mehr du dich engagierst, desto besser sind deine Chancen, in diesen Beirat berufen zu werden. Vielleicht gehörst du ja bald dazu?

Also, werde aktiv und dokumentiere deine Aktion mit einem Kommentar unten. Lass uns die Zeit bis zum Gipfel so gut wie möglich nutzen!

– Alicia Blázquez —

 

Der Stunt vor dem Hôtel de Ville

01.11.2011 20:56 Uhr
von Alicia Blázquez

Was ist besser als der berühmte Kuss vor dem Hôtel de Ville? Ganz klar: Der Stunt vor dem Hôtel de Ville!

Das Hôtel de Ville ist das Rathaus von Paris. Dort hat ONE mit Unterstützung der Stadt Paris am Montagabend, wenige Tage vor dem G20-Gipfel, ein Zeichen gegen Hungersnot gesetzt. Am Abend löschte das Rathaus die Lichter, und die Fassade des Gebäudes verwandelte sich in eine Leinwand, auf die unsere Videos “The F-Word” und “Eine Zukunft ohne Hungersnot” projiziert wurden. Unsere Forderungen an die G20 wurden auf Französisch, Deutsch und Englisch auf das Hôtel de Ville gestrahlt, ebenso wie die Namen der Unterzeichner unserer Petition.

Dabei waren neben dem Pariser Team von ONE zahlreiche französische ONE-Volunteers, Journalisten und prominente Unterstützer aus Frankreich. Chapeau – eine großartige Aktion! Ich wäre zu gerne dabei gewesen. Für alle, die ebenfalls nicht dabei sein konnten, gibt es zumindest dieses Video von der Aktion.

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– Alicia Blázquez —

Welthungerhilfe warnt vor Hunger im Sahel. Die Zeitungsschau

01.11.2011 14:17 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Welthungerhilfe warnt vor Hunger im Sahel
  2. Die wahren Opfer der Finanzkrise
  3. Steuerschlupflöcher für internationale Rohstoffkonzerne stopfen
  4. Europas Elektroschrott vergiftet Ghana
  5. Spanien: In Afrika entführte Helfer wohlauf Weiterlesen

Siebenmilliardster Mensch wird dieser Tage in Afrika geboren. Die Zeitungsschau

27.10.2011 16:06 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Siebenmilliardster Mensch wird dieser Tage in Afrika geboren
  2. Hilfsorganisationen warnen vor Ausweitung der Hungersnot in Somalia
  3. Leitlinien zur Landnutzung kommen später
  4. Weltgesundheitsgipfel appelliert an die Kreativität Weiterlesen

Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet. Die Zeitungsschau

19.10.2011 13:19 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet
  2. Foodwatch: Spekulation mit Lebensmitteln muss eingedämmt werden
  3. Aigner hofft auf Verabschiedung von Richtlinien zu Land Grabbing
  4. Entwicklungsministerium feiert 50-jähriges Bestehen
  5. Minister Dirk Niebel beruft „Innovationsbeirat“ Weiterlesen

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.