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Kultur

Sonne im Herzen – mit der ONE Summer Music Playlist 2012


Jul 13th, 2012 2:13 PM UTC
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alignnoneWas für ein deprimierendes Wetter. Wir im Berliner ONE-Büro sind uns einig: Das hier zählt nicht als Sommer! Wir versuchen aber, uns nicht die Laune davon vermiesen zu lassen – und dabei hilft uns gute Musik. Damit auch ihr Sonne im Herzen habt, haben wir für euch eine 2012 Summer Music Playlist zusammengestellt.

Wir haben die Liste mit Spotify, einem kostenlosen Online-Musikanbieter erstellt, den ihr hier herunterladen könnt. Die Liste enthält verschiedene Musikrichtungen aus ganz Afrika, alt und neu, ausgewählt von ONE-Unterstützern auf Twitter. Mit dabei ist Musik aus Äthiopien von Popstar Aster Aweke, etwas Soulfunk von Dub Colossus, ein schönes Lied von K’naan und Nelly Furtado und etwas Ghanaisch-Amerikanischer Hip Hop von Blitz the Ambassador.

Hast du weitere Vorschläge für unsere Playlist? Dann poste sie in den Kommentaren unten und wir fügen sie der Liste hinzu.

Ehemaliger Kindersoldat auf Friedenstournee


Feb 16th, 2012 12:06 PM UTC
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Am 12. Februar war der Red Hand Day – ein globaler Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten. Die ehemalige Living Proof-Botschafterin 2011 und ONE-Volunteer Johanna Havemann nimmt dies zum Anlass, euch Emmanuel Jal vorzustellen:

Emmanuel Jal ist ein international anerkannter Hip Hop Star. In seiner Musik erzählt er von einschneidenden Erlebnissen aus seiner Kindheit und trägt damit eine ganz persönliche Botschaft in die Welt. Als Kind wuchs Emmanuel in dem Dorf Tonj im Süden des Sudan auf und geriet in die unerbittlichen Fänge des Krieges. Nachdem seine Mutter und viele Angehörige bei einem der Angriffe auf sein Dorf ermordet wurden und er nach Äthiopien in ein Trainingslager verschleppt wurde, ließ er sich überreden, als Kindersoldat seine Familie zu rächen. So kämpfte er mit tausenden anderen „Lost Boys“ über Jahre hinweg um sein Überleben. Zu Hunderten versuchten sie schließlich die Flucht, doch nur 12 Jungen erreichten das rettende Rebellenlager. Hier traf er auf Emma McCune, eine britische Mitarbeiterin der Hilfsorganisation „Street Kids“. Sie nahm sich seiner an und zeigte ihm in Kenia den Weg aus dem Teufelskreis der Gewalt. Emmanuel hatte keine Gelegenheit, sich bei Emma direkt zu bedanken, denn eines Tages kam sie in einem mysteriösen Autounfall ums Leben.

Doch er hat seinen Weg gemacht. Die Musik ist sein Sprachrohr. Er bedankte sich bei Emma mit einem Song bei Nelson Mandela’s 90. Geburtstag vor tausenden Zuschauern. Bei jeder Gelegenheit berichtet er unermüglich von seinen Erlebnissen während des Krieges, um die Menschen zu sensibilisieren. Er will uns mit seiner Musik ermutigen, unsere Stimmen für Frieden und Versöhnung zu erheben. Viele Prominente unterstützen ihn dabei, wie etwa dieses mitreißende Video zu “WE WANT PEACE“  mit Alicia Keyes, Peter Gabriel, George Clooney und Kofi Annan zeigt:

YouTube Preview Image

Es ist fast unmöglich sich vorzustellen, wo er den Mut und die Energie hernimmt, wieder und wieder diese schrecklichen Szenen zu beschreiben. Er sagt, die Musik hilft ihm dabei, im Rap geht es leichter. Und er ist fest davon überzeugt, dass er noch lebt, um darüber zu berichten – damit solcher Wahnsinn endlich irgendwann aufhört.

Die Verfilmung „War Child“ über Emmanuel Jal’s bisheriges Leben und seine Kampagnenarbeit hatte bei der Berlinale 2008 Weltpremiere. Unter dem gleichen Titel ist ein Buch und auch ein Album erschienen. Ein weiteres Album heißt Ceasefire (Waffenstillstand) und ist eine zeichensetzende Zusammenarbeit mit dem arabisch-stämmigen sudanesischen Künstler Abdel Gadir Salin. Um Familien in krisengeschüttelten und verarmten Regionen im Süd-Sudan und in Kenia die Chance auf ein glückliches Leben zu ermöglichen hat Emmanuel vor ein paar Jahren die Organisation gua africa gegründet. Ständig ist er unterwegs – weltweit, mit Auftritten in Australien, Mexico, England, den USA, etc.

Weitere Infos findet ihr auf http://We-Want-Peace.com, http://www.emmanueljal.com/ und auf meinem Blog African Perspectives.

-Johanna Havemann-

 

Die Geschichte der Auma Obama


Feb 9th, 2012 12:43 PM UTC
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Vor wenigen Tagen war ich bei der Berlin-Premiere des Films “Die Geschichte der Auma Obama” – präsentiert von AfricAvenir. Die Protagonistin und die Regisseurin waren nach dem Film zum Publikumsgespräch anwesend. Sowohl Auma Obama mit Ihrer Arbeit als auch der Film der Nigerianischen Regisseurin Branwen Okpako haben mich tief bewegt. (more…)

UNO: HIV-Schutz durch Beschneidung. Die Zeitungsschau


Dec 19th, 2011 6:51 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. UNO: HIV-Schutz durch Beschneidung
  2. WTO-Konferenz ohne Fortschritte bezüglich der Liberalisierung des Welthandels
  3. Scheitern des Klimagipfels Vorteil für die EU?
  4. „Umweltschützer vs. Menschenrechtler“ (more…)

Siebenmilliardster Mensch wird dieser Tage in Afrika geboren. Die Zeitungsschau


Oct 27th, 2011 4:06 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Siebenmilliardster Mensch wird dieser Tage in Afrika geboren
  2. Hilfsorganisationen warnen vor Ausweitung der Hungersnot in Somalia
  3. Leitlinien zur Landnutzung kommen später
  4. Weltgesundheitsgipfel appelliert an die Kreativität (more…)

Hilfe für die Helfer. Die Zeitungsschau


Oct 25th, 2011 3:15 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Hilfe für die Helfer
  2. Wüsten – ein Ökoproblem wird zum Wirtschaftsproblem
  3. Hans d’Orville über die aktuellen Herausforderungen für die UNESCO
  4. Nobelpreisträger Muhammad Yunus kämpft um guten Ruf (more…)

ONEs Kampagnenvideo „Das F-Wort“ erfährt breites Medienecho. Die Zeitungsschau


Oct 7th, 2011 2:05 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. ONEs Kampagnenvideo „Das F-Wort“ erfährt breites Medienecho
  2. Die mächtigste Frau Afrikas – Ellen Johnson-Sirleaf, Präsidentin von Liberia
  3. Innovatives Afrika – Bezahlen mit dem Handy
  4. Kieler Symposium kritisiert Spekulation mit Lebensmitteln
  5. UN-Studie: In Afrika und Lateinamerika gibt es die meisten Morde
  6. Greenpeace: Rauchen zerstört den Urwald (more…)

Globaler Aids-Fonds zu Reformen gedrängt. Die Zeitungsschau


Sep 20th, 2011 2:21 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Globaler Aids-Fonds zu Reformen gedrängt.
  2. Wolfgang Schäuble (CDU) pocht auf Finanztransaktionssteuer, Sparkassen auch dafür
  3. Kritik an Chinas Einfluss in Sambia
  4. “African Leadership Academy” – Kaderschmiede gegen Korruption und Willkür?
  5. Emanzipation gebildeter Frauen in Westafrika schreitet nur langsam voran

(more…)

Jennys Top Ten – Die besten afrikanischen MusikerInnen und Bands


Jul 13th, 2011 9:59 AM UTC
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Einige von euch würden vielleicht in diesem Punkt widersprechen, aber wir sind der Meinung: Man kann nicht immer nur U2 hören. Hin und wieder muss auch mal was anderes auf die Playlist. Unsere Living Proof-Botschafterin Jenny hat deshalb mal ein paar Musiktipps für euch zusammengetragen. Das Besondere daran: alle Künstler kommen aus Afrika.

alignnone1. Nneka: Die afrikanisch-deutsche Sängerin wuchs in Nigeria auf und kam nach ihrem Schulabschluss nach Hamburg, um ein Studium und ihre Musikkarriere zu beginnen. Nnekas Musik orientiert sich stark an ihrem Vorbild Fela Kuti und ist ein Mix aus traditionellen afrikanischen Rhythmen, HipHop, Reggae und Soul. Ihre Texte haben meist politische und religiöse Inhalte. Nneka hat eine US-Tour hinter sich und ist zurzeit eine der erfolgreichsten afrikanischen Sängerinnen.

2. Simphiwe Dana: Die Musik von Simphiwe Dana bewegt sich zwischen Jazz, Soul und Gospel. Sie singt hauptsächlich in ihrer Muttersprache isiXhosa und ist eine der bekanntesten südafrikanischen Sängerinnen. Ihre Texte handeln oft von der Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung in Südafrika und haben das Ziel ihren Zuhörern, besonders Frauen, mehr Selbstvertrauen zu verleihen.

3. Freshly Ground: Freshly Ground ist eine Popband aus Südafrika, die besonders durch ihre Kollaboration mit Shakira bei dem WM-Song 2010 „Waka Waka (This time for Africa)“ viele Fans gewonnen hat. Die siebenköpfige Band hat sich bereits 2002 in Kapstadt gegründet. Ihre Mitglieder haben Wurzeln in Südafrika, Mosambik und Simbabwe.

4. Amadou und Mariam: Das Duo stammt aus Mali und macht schon seit den 70er Jahren zusammen Musik. Die beiden sehbehinderten Musiker sind verheiratet. Obwohl auch westliche Elemente in ihren Songs zu finden sind, bleiben sie inhaltlich ihrer malischen Herkunft treu. So handeln die Texte von Malis Kultur und Gesellschaft. Sie singen in ihrer Landessprache und auf Französisch. Für die Produktion ihres Albums „Dimanche à Bamako“ (2005) konnte sie Manu Chao als Gastmusiker und Produzent gewinnen.

5. Alsarah: Die Sängerin Alsarah stammt ursprünglich aus dem Sudan und lebt heute in Brooklyn (NYC). Ihre Musik ist sehr von ihren nubischen Wurzeln geprägt. Alsarah hat eine sehr soulige, kraftvolle Stimme und singt hauptsächlich in ihrer Muttersprache. Dabei kombiniert sie ostafrikanische und traditionelle Musikelemente aus dem Mittleren Osten. Bei ihren Auftritten wird sie oft von der Band „The Nubatones“ begleitet.

6. Fela Kuti: Er gilt als Begründer des Afrobeat, welcher eine Mischung aus Jazz, Funk, High-life, psychedelischem Rock und traditionellen westafrikanischen Gesängen und Rhythmen darstellt. Fela war er einer der wenigen afrikanischen Musiker, die sich einen internationalen Bekanntheitsgrad erschaffen konnten. Der nigerianische Multi-Instrumentalist und Komponist war sehr umstritten, da er mit Hilfe seiner Musik seine Wut über die nigerianische Politik und die Unterdrückung des Westens ausdrückte. Seine Präsidentschaftskandidatur für das Amt in Nigeria wurde durch seine offensive und provokative Art abgelehnt. Fela Kuti verstarb 1997 an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung

7. Tinariwen: Die Mitglieder der Band stammen vom Volk der Tuareg und ihr Name bedeutet Wüste. In ihrer Musik finden sich traditionelle Musik der Tuareg sowie Rock- und Popmusik. Sie singen auf Französisch und in Tamaschek.

8. BLK JKS: Die Musiker stammen zum Teil aus Johannesburg und aus umliegenden Townships der Stadt. Sie waren 2009 die Musiksensation Südafrikas und haben weltweit getourt. Die Besonderheit der BLK JKS ist, dass sie sich der Rockmusik, also der Musik der Weißen, verschrieben haben und sie sich deshalb einiges an Kritik gefallen lassen mussten, da auch nach Jahren der Apartheid immer noch gravierende Unterschiede zwischen der weißen und der schwarzen Bevölkerung in Südafrika herrschen und manche auf die kulturellen Unterschiede nach wie vor viel Wert legen.

9. Ukoo Flani: Ukoo Flani ist ein Zusammenschluss von Musikern, Performern und Schauspielern aus Mombasa, Kenia. Mit Hilfe von Poesie, Liedern und Story-Telling wollen sie besonders Jugendliche über die Tradition und Geschichte Kenias informieren. Ihre Musikrichtung ist HipHop und ihre Sprache ist Swahili. Sie wollen durch ihre Auftritte insbesondere Missstände in der kenianischen Gesellschaft ansprechen, um ein Bewusstsein der Zuhörer darüber zu erlangen.

10. Lura: Obwohl Lura in Lissabon zur Welt kam, sieht sie sich als Tochter kapverdischer Eltern als kapverdische Sängerin und Komponistin. Sie singt in der kreolischen Sprache der Insel und vereint die Musik der Kapverden wie Morna, Funana und Batuku mit westlichen und anderen afrikanischen Musikelementen.

Und was darf auf eurer Playlist nicht fehlen? Hinterlasst uns einen Kommentar mit euren Lieblingskünstlern. Wir freuen uns, wenn es von euch was “auf die Ohren” gibt.

– Jenny Menninger —

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

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