Nun da die Verhandlungen zur Bekämpfung des Klimawandels in Cancún eine Woche zurück liegen, lautet der Tenor in der allgemeinen Berichterstattung, dass gerade genug erreicht wurde, um den Klimaprozess der UN zu retten und um optimistischer auf die nächsten Gespräche 2011 in Südafrika schauen zu können. Dabei bemühen sich die Delegierten, nicht das Wort „Doha“ in den Mund zu nehmen – die Handelsgespräche, die 2001 in der Stadt am Persischen Golf begonnen wurden, liegen seit Jahren auf Eis. Daher lastete auf dem Cancún-Gipfel ein hoher Druck zu beweisen, dass multilaterale Klimapolitik funktionieren kann.
Die Themen des Tages:
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Inmitten aller Meinungsverschiedenheiten zwischen den Verhandlungsgruppen um Emissionen scheinen aus dem Gebiet der Klimafinanzierung ein paar Lichtstrahlen auf den UN-Klimagipfel in Cancún zu scheinen. Mehrere Staaten hielten Präsentationen zu der im letzten Jahr in Kopenhagen zugesagten „Schnellfinanzierung” und der Bericht des UN-Expertengremiums besagt, dass es möglich ist, spätestens im Jahr 2020 $100 Mrd. jährlich für die Entwicklungsländer aufzubringen. Jedoch bleibt der Schlüssel zu diesem Puzzle die Einrichtung eines „Globalen grünen Fonds“, der die Beiträge verwaltet.
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Unser Kollege Joe entflieht dieser Tage dem Winter. In diesem Augenblick sitzt er in einem Flugzeug ins sonnige Cancún. Was er dort will, erzählt er am besten selbst.
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Seit nunmehr 20 Jahren veröffentlicht das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) alljährlich seinen Bericht über die menschliche Entwicklung, den Human Development Report. In der letzten Woche wurde unter der Überschrift „Der wahre Wohlstand der Nationen: Wege zur menschlichen Entwicklung“ der 2010er Bericht in London vorgestellt. Neben dem thematischen Fokus enthalten die Berichte auch immer den Human Development Index (HDI), in welchem die Entwicklung der Staaten der Welt bewertet wird. Zu den Wertungsfaktoren zählen neben vielen anderen Wohlstand, Redefreiheit, Gesundheit und Zugang zu Stromversorgung. Auch wenn man den HDI dafür kritisieren kann, dass er versucht, die diversen Entwicklungsthemen in einen Indikator zusammenzupressen, sind die Daten des HDI im Zeitverlauf dennoch nützlich, da man so feststellen kann, ob sich die Bedingungen in einem Land verbessert haben.
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Der Klimawandel ist für Afrika eine große Bedrohung. Er kann alle aktuellen Fortschritte in der Beseitigung extremer Armut zunichtemachen. Andererseits steigen laut Berechnungen die Kosten für die Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) um 40 %, wenn wir Ausgaben für die Absicherung gegen Folgen des Klimawandels mit einbeziehen.
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In kaum mehr als einem Monat beginnt in Cancún, Mexiko, die nächste UN-Klimakonferenz. Einem globalen Abkommen zur Vermeidung des Klimawandels und der Bekämpfung seiner Folgen ist die Welt seit dem letzten Jahr noch nicht näher gekommen. Mugaaju Asman, Bauer aus Uganda, ist einer der Klimazeugen, die uns daran erinnern, warum wir in dem Bemühren darum nicht nachlassen dürfen.
Mein Name ist Mugaaju Asman. Ich bin 50 Jahre alt und lebe im Dorf Chayanja. Ich baue entlang des Semliki Basin Mais, Bohnen und Sorghum [eine Art Hirse] an. Das Semlike Basin führt zum Lake Edward in Uganda. Dort gehe ich auch fischen. Meine Familie arbeitet mit mir gemeinsam auf der Farm.
Jedes Jahr veröffentlichen die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (UN Food and Agriculture Organization, FAO) und die OECD gemeinsam ihren Agrarausblick (PDF). Dieser Bericht gibt einen Ausblick auf die Entwicklung von Ernährung und Landwirtschaft in den kommenden zehn Jahren.
In diesem Jahr konzentrierte sich der Bericht auf Bio-Kraftstoffe, Getreide, Ölsamen, Zucker, Fleisch- und Milchprodukte in den Jahren 2010 bis 2019. Das klingt köstlich, oder?
Okyereko Reis-Genossenschaft, Ghana. Es ist ein richtig heißer Tag und ich habe Durst. Könntest du mir bitte ein eiskaltes Glas Nahrung eingießen?
Ich weiß, das klingt unsinnig. Aber das Erreichen einiger Entwicklungsziele – das beginnt damit, den weltweiten Nahrungsbedarf zu decken und geht bis hin zum Aufbau einer besseren Zukunft (also Armutsbeseitigung) – hat sehr viel mit Wasser im Zusammenhang mit Nahrung zu tun. Genauer gesagt mit dem Vorhandensein und dem Zugang zu sauberem Wasser für arme Menschen in ländlichen Gegenden, die für ihren Lebensunterhalt, ihre Nahrung, Ernährung und Gesundheit auf die Landwirtschaft angewiesen sind.
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Morgen ist der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung. Passend dazu hat sich unsere Kollegin Veronica den aktuellen World Disasters Report angesehen.
Unsere Bild von extremer Armut ist oft bestimmt von Fotografien ländlicher Gegenden – karge Dörfer mit Nutzvieh, Landwirtschaft und ärmlichen Hütten. Doch diese Bilder entsprechen heute in der Mehrheit nicht mehr der Realität extremer Armut. Heute wird sie mehr und mehr durch die Entwicklungsdefizite bei der Verstädterung bestimmt.
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Entwicklungszusammenarbeit, Joe Powell, Klimavereinbarung, Klimawandel, REDD, UNO