Ich bin das Kind einer HIV-positiven Mutter. Doch glücklicherweise erhielt meine Mutter während der Geburt eine einfache medizinische Behandlung, dank derer ich HIV-negativ bin. Nicht alle Kinder haben so viel Glück – jeden Tag kommen über 1000 Kinder mit HIV zur Welt. Weiterlesen
Protest für Babies in New York
Bisher haben über 70.000 Menschen beim ONE Baby-Protest mitgemacht. Sie wollen, dass bis 2015 kein Baby mehr mit HIV zur Welt kommt. Mit unserem Baby-Protest wollen wir allen Babies mit HIV, die nicht für sich selbst sprechen können, eine Stimme geben. Zur Erinnerung: Jeden Tag werden 1000 Babies mit HIV geboren – obwohl dies mit einer einfachen Behandlung leicht vermeidbar wäre.
Dagegen haben wir mit eurer Unterstützung auf dem UN-Entwicklungsgipfel in New York protestiert. Für ONE war unter anderem ONE-Mitbegründer Jamie Drummond vor Ort. Er traf sich mit Robert C. Orr, einem der engsten Mitarbeiter von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, präsentierte ihm unseren Baby-Protest und bat ihn, unsere Botschaft an die Staats- und Regierungschefs weiterzugeben.
Die Themen heute:
Initiativen in Höhe von $40 Mrd. passieren meistens nicht unbemerkt. Daher habt ihr vielleicht in der letzten Woche davon gehört, dass UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon eine Globale Strategie für die Gesundheit von Frauen und Kindern (PDF) vorgestellt hat. Dieser Plan soll bei den Millennium-Entwicklungszielen 4 und 5 schnellere Fortschritte bringen, indem die weltweiten Zusagen in einem umfassenden Plan verschmolzen werden. Das UN-Generalsekretariat vermeldete, dass die bisher gemachten Zusagen dabei helfen werden,
Ausnahmezustand MDG-Gipfel. Der Einsatz von Sicherheitsfahrzeugen, Polizisten und Secret-Service-Personal ist gewaltig. Die Geduld der Gipfelerprobten New Yorker wird arg strapaziert, zu zäh bewegt es sich auf den Straßen rund um die VN. Auch den Gipfelteilnehmern und Beobachtern geht es oftmals viel zu langsam voran: Die Emotionen zur MDG-Zwischenbilanz oszillieren zwischen großer Ungeduld, teils gar Frust, angesichts der Rückstände und hoffnungsfrohem Optimismus in Anbetracht der erzielten Fortschritte. Von „Licht und Schatten“ wird an diesen drei Tagen viel gesprochen. Malawis Präsident und AU-Chef Bingu wa Mutharika betonte die ermutigenden Nachrichten über Fortschritte Afrikas und die heroischen Anstrengungen afrikanischer Regierungen. Zugleich mahnen NGO-Vertreter wie Regierungschefs in starker Rhetorik eine massive Verstärkung der Anstrengungen an. Insbesondere Präsident Obamas Rede, der US-amerikanische Führung im Bereich der Entwicklungspolitik ankündigt, ist bemerkenswert: „We must do better!“
Die Themen heute:
Die Themen heute:
Ihr habt bestimmt schon mitbekommen, dass wir mit unserer Kampagne rund um den UN-Entwicklungsgipfel gerade alles daran setzen, dass bis 2015 kein Kind mit HIV zur Welt kommt. Viele von euch wollten deshalb in den vergangenen Tagen genauer wissen, wie die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf ihr Kind verhindert werden kann. Unsere Kollegin Erin Hohlfelder gibt euch heute eine kurze Einführung: Weiterlesen
Heute hat der UN-Entwicklungsgipfel in New York begonnen. Tobias Kahler aus dem Berliner ONE-Team ist nach New York gereist, um gemeinsam mit unseren internationalen Kollegen vor Ort Druck für die Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele zu machen. Man muss allerdings nicht selbst nach New York fahren, um etwas zu bewegen.
Ihr könnt euch auch von zuhause aus dafür einsetzen, dass der UN-Gipfel greifbare Ergebnisse im Kampf gegen extreme Armut bringt. Am einfachsten geht das mit dem ONE Baby-Protest. Weiterlesen
Die Themen heute:
„Achtung, Baby“ …dieser Ausdruck ist nicht nur Musikfans ein Begriff. „Achtung, Baby“ ist auch die Überschrift, unter der der frischgebackene Vater Michael Mittermeier seine Erfahrungen mit dem Elterndasein in Buchform zusammenfasste. Gestern nun war Deutschlands wohl bekanntester Comedian in München erneut in Sachen Babys unterwegs. Weiterlesen
Die Themen heute:
Die Themen heute:
Die Themen heute:
Ein Bericht des US-amerikanischen Zentrums für Kontrolle und Prävention von Krankheiten, CDC, enthielt Anfang Juli vielversprechende neue Zahlen zur Anzahl der Polio-Fälle in Nigeria. Der Morbidity und Mortality Weekly Report vom 9. Juli berichtet, dass Nigeria unter den vier Ländern weltweit, in denen Polio – oder Kinderlähmung – noch endemisch ist, 2008 das mit den höchsten Fallzahlen war (etwa 798). 2009 allerdings wurde die Anzahl bereits halbiert – auf 388 Fälle. Und seit Anfang dieses Jahres wurden lediglich drei Fälle gemeldet. Das sind so wenige wie nie und entspricht einen Rückgang um mehr als 99 %.
Ende Juni fand in Kanada der G8-Gipfel statt. Eines der Themen auf der Agenda war die Gesundheit von Müttern, Neugeborenen und Kindern. Dazu sind die reichen Staaten akzeptable, wenn auch nicht ausreichende Verpflichtungen eingegangen. Nun trafen sich die afrikanischen Staats- und Regierungschefs in der ugandischen Hauptstadt Kampala zum 15. Gipfel der Afrikanischen Union. Dr. Jotham Musinguzi, Afrikachef der NGO Partners in Population & Development, fasst für uns seine Sicht auf die Themen des AU-Gipfels zusammen und gibt einen Ausblick darauf, welchen Einfluss die Ergebnisse auf den MDG-Gipfel der Vereinten Nationen im September und darüber hinaus haben können.
Hier ein Gastbeitrag von der International Partnership for Microbicides über die Möglichkeiten für Frauen, sich selbst aktiv vor einer HIV-Infektion zu schützen.
Noch immer sind viel zu viele Frauen der Bedrohung durch HIV schutzlos ausgesetzt – besonders in Afrika südlich der Sahara, wo ca. 60 % der HIV-Infektionen bei Frauen und Kindern vorkommen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist Aids weltweit die häufigste Todesursache. Die heute gängigen Mittel zur HIV-Prävention (wie etwa Kondome) sind, obwohl effektiv, für viele Frauen nicht praktikabel: Weil sie ihre Ehemänner oder Partner nicht davon überzeugen können, diese zu benutzen, weil sie Kinder haben wollen oder weil sie von sexueller Gewalt bedroht sind. Es fehlt Frauen immer noch ein wirkungsvolles Mittel, sich selbst aktiv vor HIV zu schützen.
Ich freue mich, auch in diesem Jahr wieder den ONE Africa Award ankündigen zu dürfen. Einzelpersonen und Organisationen aus Afrika, mit Sitz in Afrika sind aufgerufen, sich und ihr Projekt im Kampf gegen extreme Armut vorzustellen. Ziel des mit bis zu $100.000 dotierten Afrika-Preises von ONE ist es, die Arbeit der afrikanischen Zivilgesellschaft einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. In diesem Jahr suchen wir insbesondere nach Organisationen, die sich gegenüber Regierungen mit innovativen und interessanten Strategien für mehr Anstrengungen zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) einsetzen.
Die Themen heute:
Die Themen heute:

Bevor sich Ende der Woche in Johannesburg führende Politikerinnen und Politiker zum Bildungsgipfel im Rahmen der Fußball-WM treffen, hier ein Beitrag von Batonga , einer Organisation, die sich dafür einsetzt, dass Mädchen in Afrika höhere und weiterführende Schulen besuchen können.
Einer von zehn Menschen auf diesem Planeten ist ein Mädchen, das in Armut lebt – das sind mehr als 600 Millionen Mädchen! Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich das Thema Grundschulbildung für alle Mädchen immer mehr zu einer Priorität der internationalen Zusammenarbeit entwickelt. Zu Recht: Denn Mädchen, die eine Grundschulbildung genossen haben, heiraten tendenziell später, bekommen weniger Kinder und haben gesündere Familien.

Dr. Fred Sai, früherer Berater der ghanaischen Regierung und Mit-Veranstalter der Women Deliver-Konferenz, die im Juni in Washington, D.C. stattfand, schreibt heute über die Rolle Afrikas bei der Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern.
Im März veröffentlichte das Magazin The Lancet neue Statistiken, die zeigen, dass die Zahl der Frauen, die jährlich während der Schwangerschaft und bei der Entbindung sterben, drastisch abgenommen hat. Laut der Studie ging die Müttersterblichkeit zwischen 1980 und 2008 weltweit von 500.000 auf 340.000 tote Frauen pro Jahr zurück.
Ich, der ich seit 40 Jahren in Ghana und weiten Teilen Afrikas im Bereich der Mütter- und Kindgesundheit tätig bin, habe mich über diese Fortschritte natürlich sehr gefreut. Allerdings, inmitten der weltweiten Freude, habe ich mich doch gefragt: Wie steht Afrika da?
Die Themen heute:
Wie wir am Dienstag berichteten, verkündete der kanadische Premierminister und Gastgeber des G8-Gipfels, Stephen Harper, dass die G8 zusätzliche $5 Mrd. für die Gesundheit von Müttern und Kindern zur Verfügung stellen wird. Andere Geber wie beispielsweise die Bill und Melinda Gates Stiftung, Norwegen, Neuseeland, die Republik Korea, Spanien und die Schweiz versprachen Gelder in Höhe von $2,3 Mrd. Somit beläuft sich die Summe der Zusagen nun auf $7,3 Mrd.
Während wir diesen Anstieg begrüßen, so ist er doch weit von den $30 Mrd. entfernt, die laut Schätzung von Experten notwendig sind, um die Millenniumziele für Mütter- und Kindergesundheit bis 2015 zu erreichen.

Gestern berichteten wir über die Ergebnisse des G8-Gipfels und warum wir darüber enttäuscht sind. Auch ONE-Mitbegründer Bono findet, dass der Plan zur Reduzierung der Müttersterblichkeit ein guter Anfang ist, aber spätestens beim UN-Millenniumgipfel diesen Herbst noch viel mehr passieren muss. Hier sein Kommentar zum Gipfel in Kanada:
„Der Plan von Premierminister Harper zur Müttersterblichkeit allein reicht nicht aus, um der moralischen Provokation zu begegnen, welche der Tod von Millionen schwangeren Frauen darstellt. Mit diesem Plan wurde die Arbeit begonnen. Nun muss sie von den Staats- und Regierungschefs beim Gipfel der Vereinten Nationen zu den Millennium-Entwicklungszielen im September beendet werden. Bei den MDGs liegt insbesondere Afrika weit zurück. Aber die Millionen von engagierten Menschen überall auf der Welt, die für sie geworben haben, lassen sich nicht so schnell entmutigen – und das sollten die politisch Verantwortlichen, deren Länder die Millennium-Entwicklungsziele unterzeichnet haben, genau so wenig. Präsident Obama versprach einen konkreten globalen Aktionsplan bei den Vereinte Nationen vorzulegen, der die Millennium-Entwicklungsziele „eine Realität“ machen würde. Die Millennium-Entwicklungsziele müssen im Zentrum der Arbeit der G8, G20 und der Vereinten Nationen bleiben, bis ein konkreter Plan steht, wie diese erreicht werden können. Die Uhr tickt.“
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Gesundheit, Gesundheit von Kindern, Gesundheit von Müttern und Kindern, Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), HIV/Aids, Mitmachen, UN-Gipfel 2010: Stand der Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele