May 15th, 2013 5:32 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
May 12th, 2013 7:00 AM UTC
By ONE Deutschland

Am Sonntag den 12. Mai wird in Deutschland und vielen anderen Ländern Muttertag gefeiert. Ein Tag den die meisten von uns mit Blumen, Glückwunschkarten, Pralinen und möglicherweise einem spät-abends-aber-gerade-noch-rechtzeitigen-ich-habe –nicht-darauf-vergessen-Anruf verbinden. Viele von uns – und ich gehöre als Mutter von drei kleinen Kindern selbst zu den Glücklichen - verbinden mit diesem Tag auch herzförmige Glückwunschkarten, auf denen in krakeliger Handschrift steht: „Mama I Love You“.
Wie eine neue Studie von Save the Children zeigt, hatte ich großes Glück mit dem Ort, an dem ich meine Kinder zur Welt brachte. Finnland (mein Heimatland) und Deutschland (wo meine Kinder geboren wurden) belegen den ersten und neunten Platz unter allen Ländern weltweit, wenn es um das Wohlergehen von Müttern und Neugeborenen geht.
Scrollt man in der Liste jedoch nach unten zu Platz 169 (Nigeria), Platz 173 (Mali) oder bis zum letzten Platz 172 (DR Kongo), dann sehen die Dinge anders aus. Hier geht es nicht um Wohlbefinden, sondern darum zu überleben. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Kindersterblichkeitsrate in Afrika noch immer fast um das sechsfache höher als in Europa. Die Müttersterblichkeitsrate ist nirgendwo so hoch wie in Afrika südlich der Sahara, wobei Blutungen während der Geburt laut UNICEF, die häufigste Todesursache darstellen.
Drei Millionen neugeborene sterben innerhalb der ersten fünf Monate ihres Lebens. 2,25 Millionen dieser Kinder könnten mit Hilfe von einfachen, kosteneffektiven Behandlungen vor dem Tod bewahrt werden. Impfungen und Vitaminpräparate retten Leben von Kindern und Müttern. Moskitonetze bieten in Regionen mit einem hohen Malariarisiko einen effektiven Schutz, besonders für Schwangere und Kleinkinder. Der Zugang zu einer Hebamme kann unnötige Todesfälle und Komplikationen währen Schwangerschaft, Geburt und den ersten Lebenswochen eines Neugeborenen verhindern.
In dem du die Kampagnen von ONE unterstützt, kannst du sicherstellen, dass effektive Organisationen ihre Arbeit fortsetzten können, um vermeidbares Leid und vermeidbare Todesfälle zu verhindern. Mit unserem ONE-Blog halten wir dich über eine Reihe von Möglichkeiten auf dem Laufenden, wie du gemeinsam mit unseren Partnern auf diesem Gebiet aktiv werden kannst und informieren dich über globale Events wie zum Beispiel Women Deliver, einer Konferenz die Ende diesen Monates stattfinden wird.
- Katri Kemppainen-Bertram -
Apr 18th, 2013 12:46 PM UTC
By ONE Deutschland
Update vom 22. April: Unsere Gästeliste ist leider voll, danke für euer Interesse. Falls eure Anmeldung berücksichtigt werden konnte, solltet ihr eine Bestätigung erhalten haben. Wir sehen uns im Kino!
++ Einlass nur nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung ++
Es gibt mal wieder gute Nachrichten. Nächste Woche, am Vorabend des Weltmalariatags, zeigt ONE in Berlin als exklusive Deutschlandpremiere den Film „Mary and Martha“ mit Hilary Swank in der Hauptrolle. Offiziell läuft der Film erst einen Tag später im Fernsehen auf Sky. Drehbuchautor Richard Curtis, der schon Filme wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Tatsächlich Liebe“ oder auch „Mr. Bean“ gemacht, ist der schlaue Kopf dahinter.
Jetzt hat er den Kampf gegen Malaria zum Thema seines neuen Films gemacht. Anhand einer ergreifenden Geschichte zeigt er Malaria als tödliche, aber vermeidbare und behandelbare Krankheit. Denn Moskitonetze, Sprays, Medikamente und Behandlung für Schwangere sind einfache und kostengünstige Lebensretter. „Mary & Martha“ erzählt eine packende Geschichte und regt zu einer Debatte an über die richtigen Mittel und Wege bei der Bekämpfung dieser Krankheit. Diese Debatte wollen wir nächste Woche führen – mit Experten und mit EUCH!

Die ersten 20 von euch, die eine E-Mail an deutschland@one.org mit dem Betreff „Mary and Martha“ schicken, setzen wir auf die Gästeliste. Damit habt ihr freien Eintritt ins Kino, könnt mit unseren Experten diskutieren und nachher mit dem Team von ONE und den anderen Gästen noch einen Drink nehmen! Das Beste ist: Ihr müsst nicht alleine gehen, sondern dürft noch einen Freund oder eine Freundin mitbringen. Vergesst nicht, euren Namen und den eurer Begleitung anzugeben, damit ihr auf jeden Fall ins Kino kommt.
Das Film-Screening findet statt am:
Mittwoch 24. April 2013 | 20:00 Uhr | Einlass 19:30 Uhr
hackesche höfe kino | Rosenthaler Straße 40/41/Hof 1 | 10178 Berlin
Es werden u.a. folgende Experten diskutieren:
Die Erfolge im Kampf gegen Malaria sind enorm. Seit dem Jahr 2000 konnten die Malariafälle in acht afrikanischen Ländern um 75 Prozent reduziert und über eine Million afrikanischer Kinder vor der Krankheit bewahrt werden. Die Hälfte der internationalen Gelder im Kampf gegen die Krankheit laufen über den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Unterstützt die internationale Gemeinschaft wirksame Instrumente wie den Globalen Fonds weiter, können wir den Kampf gegen Malaria gewinnen.

Das Film-Screening ist Teil unserer aktuellen ONE-Kampagne zur Bundestagswahl 2013 „Ich schaue hin!” – www.one.org/ichschauehin
Apr 16th, 2013 3:47 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 25th, 2013 6:06 PM UTC
By ONE Deutschland
In Ruanda ist man sehr für die Gesundheit der Bevölkerung engagiert – die Kindersterblichkeit wurde bereits als halbiert. Jetzt hat das ostafrikanische Land mit Unterstützung der GAVI Alliance einen Impfstoff gegen Masern und Röteln eingeführt. Agnès Binagwaho ist nicht nur die Gesundheitsministerin von Ruanda, sondern auch Kinderärztin und sie hat ihre Gedanken dazu aufgeschrieben.
Jeden Abend gehe ich mit der Gewissheit zu Bett, dass die Gesundheit der Kinder in Ruanda und in der ganzen Welt besser wird. Das ist es, was mich Tag für Tag voranbringt. Diesen Monat bin ich besonders stolz, denn Ruanda war das erste Land in Afrika, das einen Impfstoff eingeführt hat, der vor Masern und Röteln schützt. Ermöglicht wurde dies dank der Hilfe der Impfallianz GAVI.

Der neue Impfstoff ist von großer Bedeutung, nicht nur für Ruanda, sondern für die ganze Welt. Besonders für Schwangere sind Röteln sind eine gefährliche Erkrankung, die eine Totgeburt oder lebenslange Behinderungen des Kindes zur Folge haben können. Gegen Röteln gibt es keine ursächliche medizinische Behandlung; nur wenige Menschen sind vor dieser Infektion geschützt.
In Europa konnten Röteln durch Impfen eingedämmt werden. In Afrika hingegen kommt diese Krankheit immer noch sehr häufig vor. Der neue Impfstoff schützt die Menschen zudem noch wirksamer vor Masern, die in Afrika immer noch sehr weit verbreitet sind. In Ruanda haben wir diese Krankheit in den Griff bekommen, aber es gibt noch immer noch viel zu tun. Sowohl für Masern als auch für Röteln ist Impfen der einzige Weg, um zwei potenziell tödlichen Infektionen zu vermeiden und Erkrankungen einzudämmen.
In gerade mal vier Tagen, vom 12. bis zum 15. März, haben wir den Impfstoff gegen Masern und Röteln im ganzen Land eingeführt. Alle, die im Gesundheitswesen arbeiten, haben mitgeholfen, in allen Städten und in jedem Dorf. Auf diese Weise haben wir sichergestellt, dass wir kein Kind vergessen. Sogar Krankenpflegeschulen wurden miteingebunden. Die Mitarbeiter im Gesundheitswesen haben fast rund um die Uhr gearbeitet, um nahezu fünf Millionen Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 14 Jahren zu impfen. Kinder unter fünf Jahren haben die Impfung in Gesundheitszentren bekommen und Kinder im schulpflichtigen Alter wurden in den Schulen geimpft. Es war das erste Mal, dass wir Impfungen in Schulen durchgeführt haben. Mit dem Impfstoff gegen den humanen Papillomavirus (HPV) hatten wir die Vorgehensweise zuvor getestet und es hat gut funktioniert.

Vor dem Start dieser Kampagne haben wir die Kühlketten ausgebaut und modernisiert, um zu gewährleisten, dass alle Menschen in Ruanda sichere und wirksame Impfstoffe erhalten.
Und damit nicht genug. Ab Januar 2014 werden wir den Impfstoff gegen Masern und Röteln in unser Routine-Impfprogramm aufnehmen. Damit haben die Menschen in Ruanda Zugang zu allen elf Impfungen, die von der Weltgesundheitsorganisation als Regelimpfung empfohlen werden. Impfstoffe, die vor einer der Hauptursachen von Lungenentzündung schützen, haben wir bereits eingeführt und ebenso solche, die Durchfallerkrankungen durch Rotaviren verhindern. Auch die HPV-Impfung haben wir eingeführt. Und den Fünffachimpfstoff, der Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und Haemophilus influenzae Typ b (Hib, ein Erreger von Hirnhaut- und Lungenentzündung) bekämpft, verwenden wir schon lange.

Ich finde, unsere Leistungen sind beachtlich. Ruandas Impfrate für DTP (Diphterie, Tetanus, Keuchhusten) liegt bei über 95 Prozent. Das ist selten in Afrika. Politischer Willen und die Unterstützung der Bevölkerung machen diese Ergebnisse möglich, und selbstverständlich die Unterstützung unser internationalen Partner und Geber. Die Regierung und ich setzen uns wirklich sehr engagiert dafür ein, die Gesundheit aller Menschen zu fördern. Wir ziehen alle am selben Strang und durch diesen Zusammenhalt haben wir in Ruanda die Kindersterblichkeit bereits mehr als halbiert – hohen Impfraten haben dazu beigetragen.
Die Menschen in Ruanda haben Vertrauen in uns; wir haben sie nie belogen. In diese Impfkampagne haben wir alle miteingebunden, mich selbst eingeschlossen, denn alle Ruander müssen davon überzeugt sein, dass Impfen hilft. Menschen sind immer Teil der Lösung.
Agnès Binagwaho ist Gesundheitsministerin von Ruanda und Kinderärztin.
Mar 1st, 2013 4:09 PM UTC
By ONE Deutschland
Lauren Pfeifer hat letzte Woche einen tollen Artikel darüber geschrieben, wie Programme wie GAVI oder der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose dazu beigetragen haben, Armut zu bekämpfen und den Millennium-Entwicklungszielen näher zu kommen.
In ihrem Artikel nannte sie die Fakten, aber manchmal muss man etwas mit eigenen Augen sehen. Also haben wir diese Woche die ONE-Fotoarchive durchforstet und unsere liebsten Fotos von lebensrettenden, lebensverbessernden und armutsbekämpfenden Aktionen rausgesucht. Davon sind viele Aktionen vom britischen Entwicklungsministerium DfID, der US-amerikanischen Organisation USAID, der Europäischen Union und des kanadischen Entwicklungsministeriums CIDA unterstützt worden. Wir arbeiten weltweit zusammen, um extreme Armut zu beenden!
ERNÄHRUNG
USAID unterstützt das Nyankpala Community Management of Acute Malnutrition, das um unterernährte Kinder kümmert. Foto: Morgana Wingard
Britische Unterstützung hat der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und Hilfsorganisationen wie Action Against Hunger geholfen, Unterernährung von Grund auf zu bekämpfen, indem sie eigene Kooperations-Farmen und Selbsthilfe-Gruppen bilden. Foto: DfID
BILDUNG
Die Mwangaza Tumaini Schule in Mukuru Nairobi ist eine teilweise von USAID und der Aga Khan Stiftung finanzierte Grundschule in einem Slum von Nairobi. Dort startete in der 1. und 2. Klasse gerade ein Leseprogramm, das sich auf Lernerfolge konzentriert. Foto: Morgana Wingard
Die Mawango Schule in Malawi wird von UNICEF und der Europäischen Union unterstützt. Zwischen den Jahren 2001 und 2011 sind die Schülerzahlen von 156 auf 777 gestiegen. Außerdem gibt es zwölf Lehrer. Dort startete in der 1. und 2. Klasse gerade ein Leseprogramm, das sich auf Lernerfolge konzentriert. Foto: Morgana Wingard/ONE
IMPFUNGEN
Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) – teilfinanziert von DfID, USAID, der Europäischen Union, Kanada und anderen – und deren Partner haben einen neuen Impfstoff gegen Lungenentzündung entwickelt. Die Mütter stehen Schlange, um ihre Kinder impfen zu lassen. Foto: Morgana Wingard/ONE.
Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) und deren Partner führen in Nairobi eine neue Impfung gegen Lungenentzündung ein. Säuglinge im Langata Gesundheitszentrum in Nairobi bekommen die Pneumokokken-Impfung. Foto: Morgana Wingard
HIV/AIDS-PRÄVENTION UND –BEHANDLUNG
Das Von-Mutter-zu-Mutter-Programm im Adama Referrat Hospital ist eine Selbsthilfegruppe für werdende Mütter, die kürzlich HIV-positiv diagnostiziert wurden. Dieses Programm wird von PEPFAR durch die amerikanische Gesundheitsorganisation JHPIEGO unterstützt. Das Krankenhaus wird von verschiedenen Spendern wie der Bill und Melinda Gates Stiftung finanziert. Foto: Morgana Wingard/ONE
Der Globale Fonds und PEPFAR helfen dabei, das Programm zur Prävention der HIV-Mutter-Kind-Übertragung in Accra zu finanzieren. Foto: Morgana Wingard
WASSER
Ein Wasser- und Hygieneprogramm von USAID und Rotary International in Ghana. Foto: Morgana Wingard/ONE
Ein Wasser- und Hygieneprogramm von USAID und Rotary International in Ghana. Foto: Morgana Wingard/ONE
LANDWIRTSCHAFT
Beim vom britischen Entwicklungsministerium finanzierten Vision 2020 Umurenge Programme (VUP) zur sozialen Sicherung, Ruandas „Aushängeschild“, arbeiten Frauen und Männer in Nord-Ruanda an einer öffentlichen Baustelle, wo durch den Bau von Terrassen Bodenerosion verhindert werden soll. Foto: DFID
In einer Region Ruandas, in der drei von vier Menschen in Armut leben, zeigt diese Frau stolz eine Karotte, die sie in ihrem Garten angebaut hat. Zuvor hatte sie an einem Projekt der Kanadischen Internationalen Entwicklungs-Agentur teilgenommen, bei der landwirtschaftliche Kenntnisse vermittelt wurden. CIDA hat die Unterstützung nachhaltiger landwirtschaftlicher Entwicklung zu einem zentralen Anliegen seiner Strategie gemacht. So konnte die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern gesteigert werden. Foto: CIDA
Gefallen dir diese Fotos? Sorge dafür, dass die nächsten Ziele zur Armutsbekämpfung, die Post-2015-Millennium-Entwicklungsziele, besser als die vorherigen sind.
Jan 11th, 2013 2:12 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Nov 30th, 2012 8:07 PM UTC
By Gast-Blogger
In der Vergangenheit fühlte ich mich sehr hilflos, wenn ich meinen Patienten sagen musste, dass sie HIV-positiv sind. Ich konnte kaum etwas für sie tun. Wir hatten keine Medikamente, um sie zu behandeln. Viele erlebten die nächste Woche nicht. Es war eine Zeit der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung.
Als wir endlich Medikamente erhielten, unter anderem dank des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, schöpfte ich wieder Hoffnung. Meine Patienten würden den nächsten Tag erleben. Und den Tag darauf. Inzwischen ist das zehn Jahre her. Die meisten von ihnen leben noch.
Jede Mutter, jedes Kind, jeder Mensch verdient die Chance auf ein Morgen. Doch dazu müssen wir heute handeln. Deshalb bitte ich dich im Vorfeld des Weltaidstag am 1. Dezember ONEs Petition zu unterzeichnen.
Die Petition im Wortlaut:
Sehr geehrte Staats-und Regierungschefs,
bitte strengen Sie sich im Kampf gegen Aids mehr an. Erhöhen Sie Ihre Zusagen an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, damit wir 2015 den Anfang vom Ende von Aids erleben.
Wir stehen an einem entscheidenden Punkt im Kampf gegen Aids. Die Welt hat unglaubliche Fortschritte gemacht. Wir wissen heute viel mehr über HIV/Aids, und wie wir Aids vorbeugen und behandeln können. Wenn wir auf diesem Weg weitergehen, können wir den Anfang vom Ende von Aids erleben. Wir wissen, wie’s geht. Jetzt müssen wir es anpacken. Du kannst mithelfen. Bitte unterzeichne die Petition. Der Anfang vom Ende von Aids beginnt mit dir.
Vielen Dank!
Dr. Patricia Nkansah-Asamoah
Tema Clinic, Ghana & ONE-Unterstützerin
Nov 13th, 2012 5:50 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Nov 8th, 2012 5:16 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Oct 2nd, 2012 6:44 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vor ein paar Wochen war ONE auf einer Reise in Honduras, bei der sich ONE-Mitarbeiter von Ort ein Bild davon machen konnten, welche zentrale Rolle Frauen und Mädchen im Kampf gegen extreme Armut spielen.
Mit dabei waren nicht nur Entwicklungsexpertinnen von ONE, sondern wir hatten auch prominente Unterstützung von America Ferrera, bekannt aus der US-Serie „Ugly Betty“, Claire Díaz-Ortiz, die bei Twitter für das spannende Themenfeld „Social Innovation“ verantwortlich ist, und Alexis Bledel, die in Deutschland als Rory von den „Gilmore Girls“ viele Fans gewonnen hat (mich eingeschlossen).
Außerdem war auch der Filmemacher Jesse Dylan mit ONE in Honduras. Er hat einen Film von der Reise gemacht, der nur 5 Minuten dauert und schön zeigt, wie wichtig es ist, Frauen und Mädchen zu unterstützen, um extreme Armut langfristig zu bekämpfen.
Schaut ihn euch an und teilt den Film mit den wichtigen Frauen in eurem Leben, und mit den Männern natürlich auch. Damit alle erfahren: Wer die extreme Armut langfristig besiegen will, muss Frauen und Mädchen stärken. Film ab!
- Alicia Blázquez –
Sep 27th, 2012 4:26 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Aug 15th, 2012 3:31 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 12th, 2012 3:57 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 10th, 2012 4:10 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 9th, 2012 6:39 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jun 22nd, 2012 3:42 PM UTC
By ONE-Partner
Kürzlich veröffentlichte die internationale Kinderrechtsorganisation Save the Children zum 13. Mal den State of the World’s Mothers Report, der die Lebensumstände von Müttern in 165 Ländern vergleicht. Norwegen steht wie im Vorjahr an erster Stelle, Niger löst erstmals seit zwei Jahren Afghanistan als Schlusslicht ab. Deutschland findet sich auf Platz 12 wieder. Von den zehn Ländern am unteren Ende der Rangliste befinden sich sieben mitten in einer Nahrungsmittelkrise. Schlusslicht Niger erlebt derzeit eine sich stetig verschlimmernde Dürre, die das Leben von Hunderttausenden Kindern bedroht.
Der dreizehnte Mütter-Index von Save the Children vergleicht wichtige Lebensbedingung von Müttern und Kindern in 165 Ländern. Vergleicht man Spitzenreiter Norwegen mit Rangletztem Niger wird besonders der Unterschied in der Verfügbarkeit von medizinischer Grundversorgung deutlich. Die Bedingungen für Mütter und Kinder in den Ländern der unteren Rangliste sind katastrophal. Im Durchschnitt stirbt 1 von 30 Frauen durch schwangerschaftsbedingte Komplikationen. Jedes 7. Kind stirbt noch vor seinem 5. Geburtstag und mindestens jedes 3. Kind leidet unter Mangelernährung. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Der State oft the World’s Mothers Bericht analysiert aber nicht nur die Lage der Mütter weltweit, sondern zeigt mit welchen Maßnahmen und Mitteln Mangelernährung kostengünstig und effektiv bekämpft werden kann. Zu diesen gehören zum Beispiel das Stillen von Säuglingen und das Ausbilden und Einsetzen von Gesundheitspersonal in den Gemeinden der ärmsten Länder der Welt.
2,6 Millionen Kinder sterben aufgrund von Mangelernährung
Mangelernährung ist der Hauptgrund dafür, dass jährlich 2,6 Millionen Kinder sterben. 171 Millionen Kinder – 27 % aller Kinder weltweit – sind durch Mangelernährung in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt und tragen irreversible Schäden davon. Die ersten 1000 Tage im Leben sind die kritische Phase in der Entwicklung eines Kindes. Der Bericht zeigt, wie wichtig nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung genau in dieser Zeit ist. In einer alarmierenden Zahl von Ländern werden Kinder aber nicht ausreichend mit Nahrung versorgt –diese Mangelernährung kann die körperliche und geistige Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen und es kann zu lebenslangen Defiziten kommen. Von 73 Entwicklungsländern – die für insgesamt 95 % der Kindersterblichkeit verantwortlich sind – erhielten nur vier die Note „sehr gut“ für Maßnahmen zur Kleinkindernährung.
Während es vielen Ländern gelingt, Fortschritte in der Reduzierung kindlicher Mangelernährung zu erzielen, nimmt die Häufigkeit von Entwicklungsstörungen in mindestens 14 Ländern Afrikas – die meisten davon südlich der Sahara gelegen – zu. Wenn die derzeitigen Trends anhalten, kann es gut sein, dass Afrika Asien als die am stärksten durch kindliche Mangelernährung belastete Region überholt.
Stillen kann das Leben von 1 Millionen Kindern pro Jahr retten
Stillen ist die effektivste Ernährungsintervention zur Rettung von Leben. Bei optimaler Anwendung könnte es den Tod von 1 Million Kindern pro Jahr verhindern. Doch weniger als 40% aller Säuglinge in Entwicklungsländern werden voll gestillt. In den meisten dieser Länder existieren keine Hilfsprogramme, die Mütter über die wichtigen Vorteile des Stillens informieren.
Save the Children hat sechs kostengünstige Maßnahmen mit dem größten Potenzial erarbeitet, um das Leben von Kindern in den ersten 1.000 Tagen und darüber hinaus zu retten. Die flächendeckende Verbreitung dieser „lebensrettenden sechs“ Lösungen auf globaler Ebene könnte den Tod von mehr als 2 Millionen Müttern und Kindern pro Jahr verhindern. Die lebensrettenden Sechs sind: Eisen-Folsäure, Stillen, Ergänzungsnahrung, Vitamin A, Zink und Hygiene. Das gesamte lebensrettende Paket kann zu einem Preis von weniger als 20 US-Dollar pro Kind für die ersten 1.000 Tage bereitgestellt werden. Tragischerweise hat die Hälfte der Kinder dieser Welt keinen Zugang dazu.
- Welella Negussie, Programmes & Advocacy, Save the Children –
Jun 13th, 2012 4:24 PM UTC
By ONE Deutschland
Heute vor einem Jahr, am 13. Juni 2011, hat die GAVI Alliance mit ihren Partnern einen großen Schritt gemacht, um das Leben von Millionen Menschen in den ärmsten Regionen der Welt zu retten. Bei der großen Geberkonferenz in London hatten die Partner von GAVI insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar mobilisiert, um bis 2015 vier Millionen weitere Menschenleben zu retten. Dank der Unterstützung unserer Geber konnten wir bereits im vergangenen Jahrzehnt 325 Millionen Kinder zusätzlich gegen eine Reihe von Krankheiten impfen und so über fünf Millionen wertvolle Leben retten.
Wir handeln aus Sorge um die Schwächsten auf dieser Welt, und wir glauben an Gerechtigkeit. Denn alle Kinder haben das Recht auf einen gesunden Start ins Leben. Auch Deutschland hat mit den zugesagten 30 Millionen Euro für das Jahr 2012 dazu beigetragen, diesem Ziel näher zu kommen.
Was haben wir heute, ein Jahr nach der Geberkonferenz, erreicht? Die Antwort ist: Wir haben Millionen Kinder geschützt. Wir haben neue Impfstoffe gegen die Hauptursachen von Kindersterblichkeit eingeführt. Und wir haben die Kosten für Impfstoffe
reduziert, um unser Budget optimal zu nutzen.
Für Menschen, die in Industriestaaten wie Deutschland leben, ist es selbstverständlich, dass Impfungen Krankheiten verhindern und so Leben retten. Als Arzt habe ich jedoch in vielen armen Ländern gesehen, wie verzweifelte Mütter viele Kilometer laufen müssen, um ihre schwer an Durchfall oder Lungenentzündung erkrankten Kinder behandeln zu lassen. An diesen Krankheiten sterben jedes Jahr immer noch mehr als eine Million Kinder. Doch jetzt haben wir auch dort Impfungen, um die vielen unnötigen Todesfälle zu verhindern.
Die Nichtregierungsorganisation Save the Children schätzt, dass die 1,1 Milliarden US-Dollar, die seit der Konferenz bereits ausgeschüttet wurden, eine Million zusätzliche Leben retten wird. Damit sind wir auf einem guten Weg, GAVIs Ziel, bis 2015 vier Millionen frühzeitige Todesfälle zu verhindern, zu erreichen. In den vergangenen zwölf Monaten haben durch GAVI diverse Hersteller ihre Impfstoffpreise für die ärmsten Länder gesenkt. Anfang des Jahres stimmte ein wichtiger Zulieferer zu, den Preis für den Impfstoff gegen den Rotavirus (einem Erreger schwerer Durchfallerkrankungen), um bis zu zwei Drittel zu
senken.
Dies hilft, den zeitlichen Abstand bei der Einführung von Impfstoffen in reichen und armen Ländern – der einst 15 Jahre betrug – weiter zu verringern. Der Impfstoff gegen Pneumokokken, der gegen Lungenentzündung schützt, wurde bereits zwei Jahre nach der Einführung in Europa in 15 afrikanischen Ländern eingeführt.
Doch es gibt noch mehr zu tun. Dieses Jahr werden noch immer 1,7, Millionen Kinder an Krankheiten sterben, für die wir Impfstoffe haben. Es müssen Gesundheitssysteme aufgebaut werden, die Entwicklungsländer in die Lage versetzen, wirkungsvolle Impf- und Gesundheitsprogramme durchführen zu können. Außerdem müssen wir alles daran setzen, die Vorteile, die GAVI durch seine Abnahmemengen bei den Herstellern hat, noch stärker zu nutzen, um die Impfstoffpreise weiter zu senken. Wir sind bereits auf einem sehr guten Weg.
GAVI wurde gegründet, um durch Impfungen Leben zu retten und diese allen Menschen zugänglich zu machen, ganz gleich, wo auf der Welt sie leben. Nur als öffentlich-private Partnerschaft von internationalen Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation, UNICEF und der Weltbank, den Regierungen der Entwicklungs- und Industrieländer, Impfstoffherstellern und philanthropischen Stiftungen wie etwa der Bill und Melinda Gates Foundation, kann GAVI dies erreichen.
Ich bin selber Vater, und meine Kinder hatten das Glück in einem Land aufzuwachsen, in dem sie automatisch den Schutz von Impfungen erhalten. Alle Kinder, ganz gleich wo sie leben, verdienen einen gesunden Start ins Leben.

Seth Berkley ist CEO der Impfstoffallianz GAVI
Jun 1st, 2012 5:55 PM UTC
By Jeff Davidoff
Bereite dich vor für (RED) RUSH TO ZERO, eine fantastische neue Kampagne von unseren Freunden bei (RED), die heute startet. Das Ziel von (RED) ist es, Geld aufzubringen und Menschen zu sensibilisieren, um bis 2015 eine Generation frei von AIDS zu erreichen. Denn heute werden noch immer 1.000 Kinder mit HIV geboren – und bis 2015 kann diese Zahl auf fast null reduziert werden.
(RED) RUSH TO ZERO vereint Marken, Prominente, Gamer, Musik-Fans, Power-Frauen und Konsumenten rund um den Globus, um Geld für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS zu erhalten. Alle Einnahmen werden Projekten des Globalen Fonds zu Gute kommen, der bereits heute 1,4 Millionen HIV-positive schwangere Frauen mit lebensrettenden Medikament versorgt, wodurch die Übertragung des HI-Virus von Mutter zu Kind verhindert wird. Wahnsinn, oder? Schau dir hier das Video von (RED) an:
Bei ONE wissen wir, was wir erreichen können, wenn wir gemeinsam handeln. Deshalb bitten wir dich, unsere Freunde von (RED) ab heute bis zum 10. Juni zu unterstützen. Hier sind ein paar Anregungen, wie du mithelfen kannst … worauf wartest du noch?
Der Anfang vom Ende von AIDS beginnt mit dir. Starte noch heute bei www.redrush.com
- Jeff Davidoff -
May 18th, 2012 5:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 9th, 2012 5:02 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 8th, 2012 4:31 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Apr 26th, 2012 1:03 PM UTC
By Verena von Derschau
Am 6. September 2000 haben 189 Staats- und Regierungschefs unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen die acht ehrgeizigen Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) unterzeichnet: deutliche Reduzierung weltweiter Armut, des Hungers, vermeidbarer Krankheiten wie AIDS und Malaria, Analphabetismus, der Diskriminierung von Frauen, der Kindersterblichkeit, aber auch Verbesserung der Gesundheit von Kindern und Müttern und der Solidarität Nord-Süd.
Um auf diese Ziele hinzuweisen haben acht berühmte Filmregisseure (Jane Campion, Mira Nair, Wim Wenders, Gus Van Sant, Gaspard Noé, Jan Kounen, Abderhamane Sissako und Gael Garcia Bernal) freie Hand gehabt und jeder einen Kurzfilm zu ihrer Weltsicht gedreht, die ihr euch auf www.letempspresse.org anschauen könnt. Diese Kurzfilme wurden unter dem Namen “8” in einem Film zusammengefasst.
Dieser Film ist der Ursprung des Abenteuers von „Le temps presse – Die Zeit drängt“, einem Festival für Kurzfilme, bei dem junge Talente ihren eigenen Blick auf die Welt frei darstellen können. Im Jahr 2011 wurden über 300 Filme eingesendet, von denen 20 in die engere Wahl kamen und sechs prämiert wurden. Die Gewinner erhielten für ihre Arbeit praktische Preise, etwa Profikameras und Unterstützung bei der Produktion einer Reportage.
Hier könnt ihr euch einen Film über die Regisseurin und Gewinnerin von “Le temps presse”, Fatou Diarra, ansehen, in dem sie erklärt, wieso die Zeit drängt:
Jetzt geht das Filmfestival in die zweite Runde. Junge Regisseure und solche, die es werden wollen, sind aufgefordert, ihre Kurzfilme einzureichen. Also, wie seht ihr die Welt von heute? Zeigt es uns mit euren Kurzfilmen. Bis zum 4. Mai habt ihr Zeit, uns eure Filme von drei bis zehn Minuten Länge zu einem der acht Themen zuzusenden: Armut, Bildung, Gleichberechtigung, Kindersterblichkeit, Gesundheit von Müttern, HIV oder Malaria, Umwelt und Solidarität Nord-Süd. Alle Filme, die zwischen Januar 2000 und heute realisiert worden sind, dürfen eingereicht werden.
Wir suchen Preisträger in sechs Kategorien: Le Temps presse/ Die Zeit drängt, Kino, Publikum, Umwelt, Kinder und Frauen. Die Preisträger werden von einer renommierten Jury ausgewählt. Die Preisübergabe findet am 7. Juni 2012 im Rathaus von Paris statt. Als Gewinne winken Profi-Kameras (Canon 5D/7D), Verträge über Reportagen und die Garantie, dass der prämierte Film über ein Partnernetzwerk verteilt wird.
Klingt spannend? Dann macht jetzt mit. Alle Infos dazu findet ihr auf www.letempspresse.org.
- Verena von Derschau –
Apr 23rd, 2012 4:28 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Bill und Melinda Gates Stiftung, Botschafter, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Deutschland, Dirk Niebel, DR Kongo, Entwicklungszusammenarbeit, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Gesundheit von Müttern und Kindern, Living Proof, ONE, Was wir lesen
Apr 14th, 2012 10:00 AM UTC
By ONE-Partner
Letzte Woche berichteten wir euch über die TEDxChange mit Melinda Gates in Berlin. Wir von ONE waren aber nicht die einzigen dort. Auch unsere Kollegen von der Globalen Impfallianz GAVI waren vor Ort. Wie sie den Event wahrgenommen haben und was für sie und ihre Arbeit besonders spannend war, wollen wir euch nicht vorenthalten!
Das Trafo in Berlin ist eigentlich besser bekannt als „Tresor“, der Disko, die vor allem in den 90er Jahren mit Technoparties für Schlagzeilen gesorgt hat. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal hier sein würde, um Melinda Gates sprechen zu hören. Aber hier bin ich, und es ist ziemlich cool. Die Blogger-Lounge sieht ein bisschen aus wie ein Filmset – eine altmodische Variante von Star Trek vielleicht. Hier werden wir also gleich Melinda Gates ganz privat sprechen hören. (more…)
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

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