May 14th, 2013 6:10 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Apr 16th, 2013 3:47 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 15th, 2013 4:56 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
TAGS: Afrika, Allgemeines, China, Gesundheit von Kindern, HIV/Aids, Mosambik, ONE, Rohstoffe, Südafrika, UNO, Was wir lesen
Mar 6th, 2013 6:11 PM UTC
By ONE Deutschland
Mit Ausnahme des Welt-Aids-Tages ist es selten, dass ein Thema bei Twitter zum Trend wird, das mit HIV / Aids zu tun hat. Noch seltener wenn es dabei um eine gute Nachricht geht. Am Montag jedoch wurde die Welt – online und offline – über die Nachrichten der CROI Conference in Aufregung versetzt: In Mississippi war ein kleines Mädchen von ihrer HIV-Infektion „funktionell“ geheilt worden.
Ihre Heilung wurde nicht durch eine besonders teure oder experimentelle Behandlung erzielt, sondern durch eine dreifache antiretrovirale Therapie, die dem Mädchen innerhalb der ersten 30 Stunden nach der Geburt verabreicht wurde, noch bevor die Ärzte ihre HIV- Erkrankung nachgewiesen hatten. Diese proaktiv-aggressive Behandlung sollte einen noch nie da gewesenen Erfolg erzielt haben. Mutter und Tochter waren bald darauf aus dem medizinischen System ausgeschieden, die Mutter setzte die antiretrovirale Therapie für ihr Kind ab. Als sie dann schließlich wieder in die Klinik kamen, konnten die Ärzte lediglich eine äußerst geringe Viruslast nachweisen, der HI-Virus hatte sich nicht vermehrt oder verbreitet und das ohne nachhaltige Behandlung.
Es gibt noch immer eine Reihe von Dingen, die wir nicht über die Studie wissen: Ob diese „funktionelle Heilung“ Lebenslang anhält, ob sie nur bei Kindern funktioniert oder auch bei neuinfizierten Jugendlichen und Erwachsenen, wie genau das Medikament den Virus besiegen konnte und so weiter. Den Erfolg zu wiederholen, besonders an Orten mit beschränkten Ressourcen wie in entwickelnden Ländern, könnte eine ziemliche Herausforderung darstellen. In den meisten Ländern Afrikas südlich der Sahara werden HIV-Tests an Kinder innerhalb der ersten Wochen und nicht innerhalb der ersten Stunden nach der Geburt durchgeführt – ein Zeitverlust der womöglich die Wirkung der Behandlung abschwächt. Darüber hinaus werden den dreifachen antiretroviralen Therapien oft einfachere und kostengünstigere Behandlungsmethoden vorgezogen. Die Geschichte des Mädchens verdeutlicht darüber hinaus auch die vielen Herausforderungen des Gesundheitssystems. So erinnert uns das Beispiel der Mutter daran, wie oft Patienten aus einer kontinuierlichen HIV / Aids Behandlung aussteigen und sie später wieder neu beginnen, wodurch das Monitoring und die Behandlung der Patienten erschwert wird.
Die Studie sollte der globalen Aids-Community jedoch einen Anstoß geben, denn sie bietet eine weitere Erkenntnis über die bahnbrechenden Erfolge, die unsere derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten im Kampf gegen HIV / Aids erzielen können. Genauso wie wir in den vergangenen zwei Jahren gelernt haben, dass antiretrovirale Therapie einen effektiven Schutz in der Prävention darstellt und die medizinische Beschneidung einen signifikanten Vorteil für Männer in der Prävention bedeutet. Die Studie sollte darüber hinaus von den Verfechtern der HIV / Aids – Therapien als eine gute Ausrede war genommen werden, um diejenigen, die sich auf Grund der Geschichte zum ersten Mal mit dem Thema befassen, daran zu erinnern, dass uns bereits einfache Mittel zur Verfügung stehen, mit deren Hilfe eine Übertragung des HI-Virus von Mutter zu Kind verhindert werden kann und das in über 95 Prozent der Fälle. Der Weg bis zum Anfang vom Ende von Aids wird kein leichter Weg sein, aber die Nachrichten aus Mississippi sollten uns ermutigen, mit einer extra Portion Hoffnung für diese Woche.
- Erin Hohlfelder -
Feb 25th, 2013 7:02 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Feb 19th, 2013 4:56 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Feb 6th, 2013 4:45 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Jan 18th, 2013 4:23 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Nov 30th, 2012 8:07 PM UTC
By Gast-Blogger
In der Vergangenheit fühlte ich mich sehr hilflos, wenn ich meinen Patienten sagen musste, dass sie HIV-positiv sind. Ich konnte kaum etwas für sie tun. Wir hatten keine Medikamente, um sie zu behandeln. Viele erlebten die nächste Woche nicht. Es war eine Zeit der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung.
Als wir endlich Medikamente erhielten, unter anderem dank des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, schöpfte ich wieder Hoffnung. Meine Patienten würden den nächsten Tag erleben. Und den Tag darauf. Inzwischen ist das zehn Jahre her. Die meisten von ihnen leben noch.
Jede Mutter, jedes Kind, jeder Mensch verdient die Chance auf ein Morgen. Doch dazu müssen wir heute handeln. Deshalb bitte ich dich im Vorfeld des Weltaidstag am 1. Dezember ONEs Petition zu unterzeichnen.
Die Petition im Wortlaut:
Sehr geehrte Staats-und Regierungschefs,
bitte strengen Sie sich im Kampf gegen Aids mehr an. Erhöhen Sie Ihre Zusagen an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, damit wir 2015 den Anfang vom Ende von Aids erleben.
Wir stehen an einem entscheidenden Punkt im Kampf gegen Aids. Die Welt hat unglaubliche Fortschritte gemacht. Wir wissen heute viel mehr über HIV/Aids, und wie wir Aids vorbeugen und behandeln können. Wenn wir auf diesem Weg weitergehen, können wir den Anfang vom Ende von Aids erleben. Wir wissen, wie’s geht. Jetzt müssen wir es anpacken. Du kannst mithelfen. Bitte unterzeichne die Petition. Der Anfang vom Ende von Aids beginnt mit dir.
Vielen Dank!
Dr. Patricia Nkansah-Asamoah
Tema Clinic, Ghana & ONE-Unterstützerin
Nov 12th, 2012 7:45 PM UTC
By Gast-Blogger
Die Finanzierung von Programmen zur Bekämpfung von Lungenentzündung muss sicher sein – Lungenentzündung ist weltweit die Haupttodesursache bei Kindern.
Heute begeht die internationale Gemeinschaft den „Welttag zur Bekämpfung von Lungenentzündung“. Damit will sie auf diese weitgehend vermeidbare und behandelbare Krankheit aufmerksam machen, die Haupttodesursache von Kindern unter fünf Jahren. Etwa 1,3 Millionen Kinder sterben jedes Jahr an Lungenentzündung. Es gibt sichere, wirksame Impfstoffe, um Kinder vor den Haupterregern einer schweren Lungenentzündung zu schützen – aber viele der Kinder, die am meisten gefährdet sind, erreicht die Impfung noch nicht.

Für uns Ärzte ist es am Schlimmsten, wenn ein Kind im Gesundheitszentrum ankommt, für das jede Hilfe zu spät kommt. In Entwicklungsländern ist dies viel zu häufig bei jungen Patienten mit Lungenentzündung der Fall. Es bricht einem das Herz, die Kinder husten zu sehen, um Luft ringend, zitternd vor Fieber und Schmerzen in der Brust. Ärzte können Antibiotika und Sauerstoff verabreichen und diese Behandlungen retten vielen Kindern, die an bakterieller Lungenentzündung erkrankt sind, das Leben. Aber für viele andere Kinder kommen diese Behandlungen nicht rechtzeitig. Wir waren beide schon in der schrecklichen Situation, Babys an Lungenentzündung sterben zu sehen. Ebenso furchtbar ist es, die Trauer der Eltern mitzuerleben. Denn als Ärzte und Gesundheitsexperten wissen wir, dass es Mittel wie Impfungen gibt, die solche Tragödien verhindern können.
Zwar ist die medizinische Behandlung bei den häufigsten bakteriellen Lungenentzündungen erfolgreich. 99 Prozent der Todesfälle aufgrund von Lungenentzündung ereignen sich jedoch in Entwicklungsländern. Dort ist der Zugang zu medizinischer Versorgung eingeschränkt oder die Hilfe kommt zu spät. Gesundheitszentren sind oft weit weg, nicht zu erreichen oder nicht ausreichend ausgestattet, um die große Anzahl an Lungenentzündungsfällen zu bewältigen.
Uns ist bewusst, dass die Gesundheitssysteme insgesamt gestärkt werden müssen, damit alle Kinder Zugang zu Gesundheitsversorgung haben, sobald sie krank werden. Genauso deutlich wird aber auch, wie wichtig Prävention ist. Dazu gehören Impfungen – wie die gegen Pneumokokken und Haemophilus influenzae Typ b (Hib), aber auch gegen Keuchusten und Masern, denn sie verhindern, dass Kinder anfälliger für Lungenentzündung werden – genauso wie die Förderung von vollem Stillen und Händewaschen. Wenn wir Kinder vor Lungenentzündung schützen können, verhindern wir Todesfälle und viel Leid. Gleichzeitig senken wir die wirtschaftlichen und sozialen Kosten, die durch die Krankheit hervorgerufen werden.
Als Geschäftsführer von GAVI, einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die Impfungen in Entwicklungsländer fördert, und als GAVI-Partner und Forscher an der Johns Hopkins Universität, der sich mit Zugang zu Impfungen in unterversorgten Gemeinden beschäftigt, kennen wir beide das Potenzial von Impfungen: Sie reduzieren Krankheitsfälle und verhindern Leid und Tod. Aus diesem Grund haben wir uns dem Ziel verschrieben, den Zugang zu diesen Impfungen für alle Kinder zu ermöglichen.
Seit GAVI mit ihrer Arbeit im Jahr 2000 begonnen hat, sind wir weit gekommen. Damals lag eine Verzögerung von 10 bis 20 Jahren zwischen der Einführung eines Impfstoffs in Industrieländern und in Entwicklungsländern. Dieses Problem sind wir mit der Hib-Impfung im Rahmen der Hib-Initiative angegangen.
Wir haben viel erreicht: Nach nur drei Jahren hatten 50 Prozent aller GAVI-Länder die Hib-Impfung eingeführt. Inzwischen sind es fast alle Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO wird dies über 600 000 Todesfälle verhindern. Und sogar in Ländern, die die Hib-Impfung nicht in ihr Standard-Impfprogramm aufgenommen haben, sind wir voran gekommen. So hat zum Beispiel Indien letztes Jahr in zwei Bundesstaaten begonnen, Kinder als Teil einer Kombinationsimpfung gegen Hib zu impfen.
Dank GAVIs innovativer Finanzierungsmechanismen konnten wir mit der Pneumokokken-Impfung sogar noch schnellere Fortschritte machen. Im Jahr 2010 war Nicaragua das erste Entwicklungsland, das einen neuen Impfstoff gegen Pneumokokken eingeführt hat – nur ein Jahr nach den Industrieländern.
Bis heute hat die Pneumokokken-Impfung 21 GAVI-Länder erreicht, zuletzt Pakistan, Kongo und Madagaskar. Wir sind auf dem Weg, unser Ziel zu erreichen, dass 50 Länder bis zum Jahr 2015 die Pneumokokken-Impfung in ihr Routine-Impfprogramm aufnehmen.
Wir sind unseren Gebern überall auf der Welt dankbar, dass sie GAVIs Bemühungen unterstützen. Und wir sind sehr zufrieden mit unseren Partnerländern, dass sie für die erfolgreiche Einführung neuer Impfstoffe sorgen. Auch wenn diese Erfolge der internationalen Gemeinschaft und den Partnern in Entwicklungsländern Grund zu Anerkennung und Freude sind, können wir noch nicht zufrieden sein.
Gleichberechtigter Zugang zu lebensrettenden Impfstoffen ist ein Ziel der GAVI Alliance und wir wissen, dass noch immer Millionen Kinder nicht erreicht werden. Dies trifft nicht nur auf Impfstoffe zu, sondern ebenso auf andere Schutzmaßnahmen und lebensrettende Behandlungen. Wir haben die Mittel, um Lungenentzündungen zu verhindern und wir haben uns verpflichtet, alle Kinder erreichen.
Am heutigen Welttag zur Bekämpfung von Lungenentzündung erneuern wir unser Versprechen, die Impfraten zu steigern. In Industrieländern, wo die meisten Kinder Zugang zu Impfungen und Gesundheitsversorgung haben, ist nicht immer erkennbar, was für eine schwere Krankheit Lungenentzündung ist. Doch Lungenentzündungen können schwere Krankheiten und Tod mit sich bringen. Wir müssen dies als Ansporn verstehen, uns weiter dafür stark zu machen, den Schutz der Gesundheit von Kindern Kinder überall auf der Welt zu verbessern.
– By Dr. Seth Berkley und Dr. Mathuram Santosham —
Dr. Seth Berkley ist der Geschäftsführer der GAVI Alliance sowie Gründer, früherer Präsident und Geschäftsführer der Internationalen AIDS-Impfstoff-Initiative (IAVI). Sein Medizinstudium absolvierte er an der Brown University sowie an der Harvard University.
Dr. Mathuram Santosham ist Professor für Kinderheilkunde und Internationale Gesundheit an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, Maryland, USA. Er leitet das Zentrum für Amerikanisch-Indianische Gesundheit (Center for American Indian Health) und das Internationale Zentrum für Mütter- und Neugeborenengesundheit (International Center for Maternal and Neonatal Health). Er ist zudem als Chefberater am Internationalen Zentrum für den Zugang zu Impfungen (International Vaccine Access Center, IVAC) an der Johns Hopkins Universität.
Oct 25th, 2012 6:32 PM UTC
By Gast-Blogger
Ich heiße Agnes Kalya und bin Bäuerin im Bezirk Mukono in Uganda. Viele Jahre lang hatte ich große Schwierigkeiten, genug Essen anzubauen, um meine Familie zu ernähren. Doch eines Tages erfuhr ich von der orangefarbenen Süßkartoffel, die speziell für den Anbau in Afrika gezüchtet wurde – in einem natürlichen, traditionellen Zuchtverfahren. Diese orangefarbene Süßkartoffel ist voller Nährstoffe, wie etwa Vitamin A, das insbesondere für die Entwicklung von kleinen Kindern sehr wichtig ist.
Ich wurde im Süßkartoffelanbau geschult, und das hat mein Leben komplett verändert. Seitdem kann ich meine Familie ernähren und außerdem meine Süßkartoffeln auf dem Markt verkaufen. Ich verdiene jetzt ausreichend Geld, um meine Kinder in die Schule zu schicken. Als Mutter macht mich das unglaublich stolz.
Innovationen wie die vitaminreiche Süßkartoffel können im Kampf gegen den Hunger eine Menge ausrichten. Aber wir Bauern brauchen die Unterstützung der internationalen Staats- und Regierungschefs, um die Süßkartoffel und andere gesunde Nahrungsmittel weiter zu verbreiten.
Ich arbeite hart daran, mich aus der Armut zu befreien und gebe mein neues Wissen an die Menschen in meinem Umfeld weiter. Gemeinsam nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand. Mit etwas Unterstützung können wir gemeinsam eine bessere Zukunft aufbauen.
– Agnes Kalya, Bäuerin und ONE-Unterstützerin —
Oct 24th, 2012 3:46 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Oct 23rd, 2012 6:03 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Oct 2nd, 2012 6:44 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vor ein paar Wochen war ONE auf einer Reise in Honduras, bei der sich ONE-Mitarbeiter von Ort ein Bild davon machen konnten, welche zentrale Rolle Frauen und Mädchen im Kampf gegen extreme Armut spielen.
Mit dabei waren nicht nur Entwicklungsexpertinnen von ONE, sondern wir hatten auch prominente Unterstützung von America Ferrera, bekannt aus der US-Serie „Ugly Betty“, Claire Díaz-Ortiz, die bei Twitter für das spannende Themenfeld „Social Innovation“ verantwortlich ist, und Alexis Bledel, die in Deutschland als Rory von den „Gilmore Girls“ viele Fans gewonnen hat (mich eingeschlossen).
Außerdem war auch der Filmemacher Jesse Dylan mit ONE in Honduras. Er hat einen Film von der Reise gemacht, der nur 5 Minuten dauert und schön zeigt, wie wichtig es ist, Frauen und Mädchen zu unterstützen, um extreme Armut langfristig zu bekämpfen.
Schaut ihn euch an und teilt den Film mit den wichtigen Frauen in eurem Leben, und mit den Männern natürlich auch. Damit alle erfahren: Wer die extreme Armut langfristig besiegen will, muss Frauen und Mädchen stärken. Film ab!
- Alicia Blázquez –
Sep 13th, 2012 5:39 PM UTC
By Roxane Philson
Vorhin hat Colin Farrell eine E-Mail an hunderttausende ONE-Unterstützer geschickt und sie um eins gebeten: Staats- und Regierungschefs weltweit auf zufordern, die chronische Mangelernährung von 25 Millionen Kindern bis 2016 zu senken.
E-Mail nicht erhalten? Unterschreibe die Petition hier.
Auf unserer Petitionsseite haben die Unterzeichner das Maskottchen unserer Kampagne kennengelernt: die lustige, orangefarbene Süßkartoffel. So klein und bescheiden – und doch ein Superstar!
Jedes Jahr sterben weit über 3 Millionen Kinder an Mangelernährung. Du fragst dich jetzt, was die leckere Süßkartoffel damit zu tun hat? Nun, Süßkartoffeln enthalten eine geballte Ladung Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C, Vitamin A und Vitamin B6. Und diese Nährstoffe machen die „Superkräfte“ der Süßkartoffel aus. Sie sind wichtig, damit Kinder ihr volles Potenzial entfalten können und um irreversible Störungen in ihrer Entwicklung zu verhindern. Süßkartoffeln sind also supergesund.
Außerdem sind sie günstig im Anbau und sie wachsen auch unter schwierigen Bedingungen. Sie sind somit perfekt für Regionen geeignet, die von Dürre und Hungersnot bedroht sind.
Jedes Jahr werden über 7 Millionen Tonnen Süßkartoffeln angebaut und in großen Teilen Afrikas gegessen, doch dabei handelt es sich nicht um die Art Süßkartoffel mit den beschriebenen Nährstoffen. Diese Süßkartoffeln sind weiß und haben wenig Vitamin A. Doch vor einigen Jahren entwickelte ein ugandischer Züchter gemeinsam mit einer internationalen Forschungseinrichtung eine neue, orangefarbene Süßkartoffel, die voller Betacarotin ist. Daher kommt auch die orangene Farbe, und daraus wird später im Körper Vitamin A, welches Blindheit und Säuglingssterblichkeit vorbeugt.
Über 24.000 Haushalte in Uganda erhielten die Pflanze im Rahmen eines Pilotprojekts, um sie selbst anzubauen. Daraufhin aßen mehr Menschen Süßkartoffeln. Besonders beeindruckend: Die Aufnahme von Vitamin A bei Frauen und Kindern hat sich verdoppelt. Bei Kleinkindern zwischen 6 und 35 Monaten, die besonders schwach sind, stammten über 50 Prozent des aufgenommenen Vitamin A aus Süßkartoffeln.
Innovationen wie die orangefarbene Süßkartoffel können helfen, die Mangelernährung von Millionen Kindern zu beenden. Aber die Bauern in Entwicklungsländern brauchen Unterstützung, um diese und andere nährstoffreiche Pflanzen mehr Menschen zugänglich zu machen.
Genau deshalb fordern wir die Staats- und Regierungschefs auf, messbare und konkrete Zusagen zu machen, mit denen die chronische Mangelernährung von derzeit 25 Millionen Kindern bis 2016 reduziert werden kann. Also mach jetzt mit. Unterzeichne noch heute unsere Petition.
- Roxanne Philson –
Jul 27th, 2012 2:56 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jun 22nd, 2012 3:42 PM UTC
By ONE-Partner
Kürzlich veröffentlichte die internationale Kinderrechtsorganisation Save the Children zum 13. Mal den State of the World’s Mothers Report, der die Lebensumstände von Müttern in 165 Ländern vergleicht. Norwegen steht wie im Vorjahr an erster Stelle, Niger löst erstmals seit zwei Jahren Afghanistan als Schlusslicht ab. Deutschland findet sich auf Platz 12 wieder. Von den zehn Ländern am unteren Ende der Rangliste befinden sich sieben mitten in einer Nahrungsmittelkrise. Schlusslicht Niger erlebt derzeit eine sich stetig verschlimmernde Dürre, die das Leben von Hunderttausenden Kindern bedroht.
Der dreizehnte Mütter-Index von Save the Children vergleicht wichtige Lebensbedingung von Müttern und Kindern in 165 Ländern. Vergleicht man Spitzenreiter Norwegen mit Rangletztem Niger wird besonders der Unterschied in der Verfügbarkeit von medizinischer Grundversorgung deutlich. Die Bedingungen für Mütter und Kinder in den Ländern der unteren Rangliste sind katastrophal. Im Durchschnitt stirbt 1 von 30 Frauen durch schwangerschaftsbedingte Komplikationen. Jedes 7. Kind stirbt noch vor seinem 5. Geburtstag und mindestens jedes 3. Kind leidet unter Mangelernährung. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Der State oft the World’s Mothers Bericht analysiert aber nicht nur die Lage der Mütter weltweit, sondern zeigt mit welchen Maßnahmen und Mitteln Mangelernährung kostengünstig und effektiv bekämpft werden kann. Zu diesen gehören zum Beispiel das Stillen von Säuglingen und das Ausbilden und Einsetzen von Gesundheitspersonal in den Gemeinden der ärmsten Länder der Welt.
2,6 Millionen Kinder sterben aufgrund von Mangelernährung
Mangelernährung ist der Hauptgrund dafür, dass jährlich 2,6 Millionen Kinder sterben. 171 Millionen Kinder – 27 % aller Kinder weltweit – sind durch Mangelernährung in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt und tragen irreversible Schäden davon. Die ersten 1000 Tage im Leben sind die kritische Phase in der Entwicklung eines Kindes. Der Bericht zeigt, wie wichtig nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung genau in dieser Zeit ist. In einer alarmierenden Zahl von Ländern werden Kinder aber nicht ausreichend mit Nahrung versorgt –diese Mangelernährung kann die körperliche und geistige Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen und es kann zu lebenslangen Defiziten kommen. Von 73 Entwicklungsländern – die für insgesamt 95 % der Kindersterblichkeit verantwortlich sind – erhielten nur vier die Note „sehr gut“ für Maßnahmen zur Kleinkindernährung.
Während es vielen Ländern gelingt, Fortschritte in der Reduzierung kindlicher Mangelernährung zu erzielen, nimmt die Häufigkeit von Entwicklungsstörungen in mindestens 14 Ländern Afrikas – die meisten davon südlich der Sahara gelegen – zu. Wenn die derzeitigen Trends anhalten, kann es gut sein, dass Afrika Asien als die am stärksten durch kindliche Mangelernährung belastete Region überholt.
Stillen kann das Leben von 1 Millionen Kindern pro Jahr retten
Stillen ist die effektivste Ernährungsintervention zur Rettung von Leben. Bei optimaler Anwendung könnte es den Tod von 1 Million Kindern pro Jahr verhindern. Doch weniger als 40% aller Säuglinge in Entwicklungsländern werden voll gestillt. In den meisten dieser Länder existieren keine Hilfsprogramme, die Mütter über die wichtigen Vorteile des Stillens informieren.
Save the Children hat sechs kostengünstige Maßnahmen mit dem größten Potenzial erarbeitet, um das Leben von Kindern in den ersten 1.000 Tagen und darüber hinaus zu retten. Die flächendeckende Verbreitung dieser „lebensrettenden sechs“ Lösungen auf globaler Ebene könnte den Tod von mehr als 2 Millionen Müttern und Kindern pro Jahr verhindern. Die lebensrettenden Sechs sind: Eisen-Folsäure, Stillen, Ergänzungsnahrung, Vitamin A, Zink und Hygiene. Das gesamte lebensrettende Paket kann zu einem Preis von weniger als 20 US-Dollar pro Kind für die ersten 1.000 Tage bereitgestellt werden. Tragischerweise hat die Hälfte der Kinder dieser Welt keinen Zugang dazu.
- Welella Negussie, Programmes & Advocacy, Save the Children –
Jun 13th, 2012 4:24 PM UTC
By ONE Deutschland
Heute vor einem Jahr, am 13. Juni 2011, hat die GAVI Alliance mit ihren Partnern einen großen Schritt gemacht, um das Leben von Millionen Menschen in den ärmsten Regionen der Welt zu retten. Bei der großen Geberkonferenz in London hatten die Partner von GAVI insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar mobilisiert, um bis 2015 vier Millionen weitere Menschenleben zu retten. Dank der Unterstützung unserer Geber konnten wir bereits im vergangenen Jahrzehnt 325 Millionen Kinder zusätzlich gegen eine Reihe von Krankheiten impfen und so über fünf Millionen wertvolle Leben retten.
Wir handeln aus Sorge um die Schwächsten auf dieser Welt, und wir glauben an Gerechtigkeit. Denn alle Kinder haben das Recht auf einen gesunden Start ins Leben. Auch Deutschland hat mit den zugesagten 30 Millionen Euro für das Jahr 2012 dazu beigetragen, diesem Ziel näher zu kommen.
Was haben wir heute, ein Jahr nach der Geberkonferenz, erreicht? Die Antwort ist: Wir haben Millionen Kinder geschützt. Wir haben neue Impfstoffe gegen die Hauptursachen von Kindersterblichkeit eingeführt. Und wir haben die Kosten für Impfstoffe
reduziert, um unser Budget optimal zu nutzen.
Für Menschen, die in Industriestaaten wie Deutschland leben, ist es selbstverständlich, dass Impfungen Krankheiten verhindern und so Leben retten. Als Arzt habe ich jedoch in vielen armen Ländern gesehen, wie verzweifelte Mütter viele Kilometer laufen müssen, um ihre schwer an Durchfall oder Lungenentzündung erkrankten Kinder behandeln zu lassen. An diesen Krankheiten sterben jedes Jahr immer noch mehr als eine Million Kinder. Doch jetzt haben wir auch dort Impfungen, um die vielen unnötigen Todesfälle zu verhindern.
Die Nichtregierungsorganisation Save the Children schätzt, dass die 1,1 Milliarden US-Dollar, die seit der Konferenz bereits ausgeschüttet wurden, eine Million zusätzliche Leben retten wird. Damit sind wir auf einem guten Weg, GAVIs Ziel, bis 2015 vier Millionen frühzeitige Todesfälle zu verhindern, zu erreichen. In den vergangenen zwölf Monaten haben durch GAVI diverse Hersteller ihre Impfstoffpreise für die ärmsten Länder gesenkt. Anfang des Jahres stimmte ein wichtiger Zulieferer zu, den Preis für den Impfstoff gegen den Rotavirus (einem Erreger schwerer Durchfallerkrankungen), um bis zu zwei Drittel zu
senken.
Dies hilft, den zeitlichen Abstand bei der Einführung von Impfstoffen in reichen und armen Ländern – der einst 15 Jahre betrug – weiter zu verringern. Der Impfstoff gegen Pneumokokken, der gegen Lungenentzündung schützt, wurde bereits zwei Jahre nach der Einführung in Europa in 15 afrikanischen Ländern eingeführt.
Doch es gibt noch mehr zu tun. Dieses Jahr werden noch immer 1,7, Millionen Kinder an Krankheiten sterben, für die wir Impfstoffe haben. Es müssen Gesundheitssysteme aufgebaut werden, die Entwicklungsländer in die Lage versetzen, wirkungsvolle Impf- und Gesundheitsprogramme durchführen zu können. Außerdem müssen wir alles daran setzen, die Vorteile, die GAVI durch seine Abnahmemengen bei den Herstellern hat, noch stärker zu nutzen, um die Impfstoffpreise weiter zu senken. Wir sind bereits auf einem sehr guten Weg.
GAVI wurde gegründet, um durch Impfungen Leben zu retten und diese allen Menschen zugänglich zu machen, ganz gleich, wo auf der Welt sie leben. Nur als öffentlich-private Partnerschaft von internationalen Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation, UNICEF und der Weltbank, den Regierungen der Entwicklungs- und Industrieländer, Impfstoffherstellern und philanthropischen Stiftungen wie etwa der Bill und Melinda Gates Foundation, kann GAVI dies erreichen.
Ich bin selber Vater, und meine Kinder hatten das Glück in einem Land aufzuwachsen, in dem sie automatisch den Schutz von Impfungen erhalten. Alle Kinder, ganz gleich wo sie leben, verdienen einen gesunden Start ins Leben.

Seth Berkley ist CEO der Impfstoffallianz GAVI
Jun 1st, 2012 5:55 PM UTC
By Jeff Davidoff
Bereite dich vor für (RED) RUSH TO ZERO, eine fantastische neue Kampagne von unseren Freunden bei (RED), die heute startet. Das Ziel von (RED) ist es, Geld aufzubringen und Menschen zu sensibilisieren, um bis 2015 eine Generation frei von AIDS zu erreichen. Denn heute werden noch immer 1.000 Kinder mit HIV geboren – und bis 2015 kann diese Zahl auf fast null reduziert werden.
(RED) RUSH TO ZERO vereint Marken, Prominente, Gamer, Musik-Fans, Power-Frauen und Konsumenten rund um den Globus, um Geld für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS zu erhalten. Alle Einnahmen werden Projekten des Globalen Fonds zu Gute kommen, der bereits heute 1,4 Millionen HIV-positive schwangere Frauen mit lebensrettenden Medikament versorgt, wodurch die Übertragung des HI-Virus von Mutter zu Kind verhindert wird. Wahnsinn, oder? Schau dir hier das Video von (RED) an:
Bei ONE wissen wir, was wir erreichen können, wenn wir gemeinsam handeln. Deshalb bitten wir dich, unsere Freunde von (RED) ab heute bis zum 10. Juni zu unterstützen. Hier sind ein paar Anregungen, wie du mithelfen kannst … worauf wartest du noch?
Der Anfang vom Ende von AIDS beginnt mit dir. Starte noch heute bei www.redrush.com
- Jeff Davidoff -
May 25th, 2012 4:31 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Allgemeines, Angela Merkel, Bündnis 90 / Die Grünen, CDU/CSU, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, FDP, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Gesundheit, Gesundheit von Kindern, HIV/Aids, Mosambik, Politik Aktuell, SPD, Transparency International, Was wir lesen
May 24th, 2012 10:05 AM UTC
By ONE Deutschland

Gestern Morgen konnte ich bei eine Informationsrunde von UNICEF mehr über die große Chance „Ausrottung von Polio weltweit“ erfahren. Pieter Bult, Senior Advisor on Government Relations, Public Sector Alliances and Resource Mobilization Office, berichtete über den aktuellen Stand der weltweiten Poliobekämpfung. (more…)
May 21st, 2012 5:57 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 11th, 2012 3:21 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Angela Merkel, Bündnis 90 / Die Grünen, Deutschland, Die Linke, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, FDP, Frank-Walter Steinmeier, Gesundheit, Gesundheit von Kindern, Guido Westerwelle, Impfungen, Landwirtschaft, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), Politik Aktuell, Somalia, SPD, Transparenz, Was wir lesen, Welternährungsprogramm (WFP)
May 8th, 2012 4:31 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Apr 26th, 2012 3:34 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

TAGS: Afrika, Allgemeines, Bill Gates, Bill und Melinda Gates Stiftung, Deutschland, Gesundheit von Kindern, Infrastruktur, Kenia, Mali, ONE, Was wir lesen