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Gesundheit

Entscheidung über Finanztransaktionssteuer bis Ende März. Die Zeitungsschau

03.02.2012 16:58 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Entscheidung über Finanztransaktionssteuer bis Ende März
  2. Mehr Malaria-Tote als gedacht
  3. Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen
  4. Ausnahmezustand in Kano
  5. Privatwirtschaftliche und staatliche Kooperationen für eine bessere Gesundheitsversorgung Weiterlesen

Gemischte Reaktionen auf die französische Börsensteuer. Die Zeitungsschau

31.01.2012 19:01 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Gemischte Reaktionen auf die französische Börsensteuer
  2. Paul Collier über Transparenz im Rohstoffhandel
  3. Kein neuer Präsident für die Afrikanische Union
  4. Der Kampf gegen vernachlässigte Krankheiten geht voran
  5. Vorwurf der Unterstützung von Milizen Weiterlesen

Finanztransaktionssteuer ab August in Frankreich gültig. Die Zeitungsschau

30.01.2012 19:02 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Finanztransaktionssteuer ab August in Frankreich gültig
  2. Ausschreitungen im Senegal
  3. Lob und Kritik für das BMZ
  4. Rohstoffoffensive der deutschen Industrie
  5. Bill Gates im Interview mit der Frankfurter Rundschau Weiterlesen

Neue Berufung heizt Diskussion um BMZ Personalpolitik weiter an. Die Zeitungsschau

18.01.2012 16:53 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Neue Berufung heizt Diskussion um BMZ Personalpolitik weiter an
  2. Optimismus bei CDU und CSU über Einigung beim Thema Finanztransaktionssteuer
  3. Malariawirkstoff Artemisinin bald deutlich günstiger?
  4. Piraterie führt zu Wohlstand
  5. Anti-Korruptionskampagne in Nigeria Weiterlesen

Niebel weiter in der Kritik. Die Zeitungsschau

17.01.2012 18:34 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Niebel weiter in der Kritik
  2. Doch keine Erhöhung der Benzinpreise in Nigeria
  3. Johnson-Sirleaf bleibt Präsidentin
  4. Neuer resistenter Tuberkulose-Erreger in Indien
  5. Klimaziel der Bundesregierung erreicht Weiterlesen

Kampf gegen Malaria gefährdet. Die Zeitungsschau

06.01.2012 17:00 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Kampf gegen Malaria gefährdet
  2. Erneuter Angriff auf Christen in Nigeria
  3. Afrika als „Goldmine“
  4. Mehr Interesse an ethisch korrekten Geldanlagen Weiterlesen

Kosten durch Naturkatastrophen explodieren. Die Zeitungsschau

05.01.2012 19:15 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Kosten durch Naturkatastrophen explodieren
  2. Blutige Stammeskämpfe im Südsudan
  3. Der ANC wird 100!
  4. Weiterhin Hilfe in Ostafrika benötigt
  5. Hoffnung auf neue HIV-Impfstoffe Weiterlesen

Der Aufbau einer freien Presse in Südsudan. Die Zeitungsschau

20.12.2011 12:56 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Der Aufbau einer freien Presse in Südsudan
  2. Refugees United als Facebook für Flüchtlinge
  3. GAVI möchte HPV-Impfung in Entwicklungsländern einführen
  4. DSW fordert besseren Zugang zu Verhütung für Frauen in Entwicklungsländern
  5. Mosambik vom Klimawandel bedroht
  6. Deutsche spenden weniger Weiterlesen

UNO: HIV-Schutz durch Beschneidung. Die Zeitungsschau

19.12.2011 18:51 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. UNO: HIV-Schutz durch Beschneidung
  2. WTO-Konferenz ohne Fortschritte bezüglich der Liberalisierung des Welthandels
  3. Scheitern des Klimagipfels Vorteil für die EU?
  4. „Umweltschützer vs. Menschenrechtler“ Weiterlesen

Töpfer nimmt Stellung zu Durban und weltweiter Klimapolitik. Die Zeitungsschau

15.12.2011 17:30 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Töpfer nimmt Stellung zu Durban und weltweiter Klimapolitik
  2. UN-Spendenaufruf: Acht Milliarden Dollar für internationale Nothilfe in 2012
  3. Afrikanische HIV-Patienten mit Resistenzen gegenüber Medikamenten
  4. Sansibar als Vorbild im Kampf gegen Malaria Weiterlesen

Kanada steigt vorzeitig aus Kyoto-Protokoll aus. Die Zeitungsschau

14.12.2011 14:29 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Kanada steigt vorzeitig aus Kyoto-Protokoll aus
  2. Südwind-Studie verurteilt Rohstoffpolitik der Industrienationen
  3. WHO braucht mehr Geld im Kampf gegen Malaria
  4. Parlamentswahlen in der Elfenbeinküste verlaufen friedlich
  5. UN fordert weitere 1,5 Milliarden Dollar für Hilfsmaßnahmen in Somalia Weiterlesen

Hungerkrise am Horn von Afrika gemildert, aber längt nicht überwunden. Die Zeitungsschau

13.12.2011 14:33 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Hungerkrise am Horn von Afrika gemildert, aber längt nicht überwunden
  2. Forschung an vernachlässigten Krankheiten mit mehr Geld
  3. Mugabe will wieder die Alleinherrschaft Weiterlesen

Über die aktuelle Lage am Horn von Afrika

12.12.2011 19:48 Uhr
von ONE Deutschland

Vielen Dank an alle ONE-Unterstützer, die bei unserer Kampagne gegen die Hungersnot mitgemacht haben. Unser aller Stimmen haben dazu beigetragen, dass der UN-Aufruf zur Nothilfefinanzierung für das Horn von Afrika um eine Milliarde US-Dollar aufgestockt und weitere 700 Millionen US-Dollar in Form von Zusagen eingeholt werden konnten. Zusammen genommen würden diese Zusagen die Finanzierungslücke von 530 Millionen US-Dollar mehr als füllen.

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Während ONE weiterhin Druck auf Staats- und Regierungschefs ausübt, ihre Zusagen einzuhalten und dringend notwendige, lebensrettende Maßnahmen zu unternehmen, sind viele Menschen am Horn von Afrika noch lange nicht über den Berg. Obwohl die Situationen in den Regionen Bay, Bakool und Lower Shabelle in Südsomalia seit dem 18. November nicht mehr den Status einer „Hungersnot“, sondern (lediglich) den einer „humanitären Notsituation“ besitzen, ist die Lage in Somalia nach wie vor besonders schlimm.

Vier Millionen Menschen in Somalia haben nach wir vor einen sehr unsicheren Zugang zu Lebensmitteln, und 250.000 davon in Südsomalia sehen sich weiterhin einer Hungersnot ausgesetzt. Diese Zustände werden voraussichtlich bis mindestens  Dezember 2011 und in Abhängigkeit von den Regenfällen möglicherweise sogar bis zum Frühjahr 2012 andauern.

Vertriebene Menschen sind aufgrund der Mangelernährung, der beengten Wohnsituation (bspw. in Flüchtlingslagern) sowie der unzureichenden sanitären Versorgung einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an Masern, Cholera, Kinderlähmung, Durchfall oder anderen Krankheiten zu erkranken. In Somalia hat sich die Zahl der Kinder mit schwerer Mangelernährung in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 fast verdoppelt. Die Cholera-Fälle mit anschließender Todesfolge setzen sich fort. Die Zahl der Maserausbrüche ist zwar seit September rückläufig, zeigte aber im November einen kleinen Anstieg.

Die internationale Gemeinschaft und lokale NGOs haben 4.000 aufgrund der Dürre vertriebene somalische Familien (24.000Menschen) umgesiedelt, die zuvor im Flüchtlingslager in Mogadishu untergebracht waren. Die Rückkehr der Menschen erfolgt dabei auf freiwilliger Basis, damit diese durch die bevorstehende Regenzeit und die sich bietenden Chancen ihr Leben wieder aufbauen können. Die Rote-Halbmond-Vereinigung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die neben anderen Agenturen am Umsiedlungsprozess beteiligt ist, stellt jeder rückkehrenden Familie neben einem Drei-Monats-Versorgungs-Paket bestehend aus Lebensmitteln, Vieh und anderen Ressourcen 150 US-Dollar zusätzlich zur Verfügung.

Ein neues zweiteiliges TV-Programm von Al Jazeera English mit dem Titel “Fault Lines” (zu sehen oben im Player) zeigt einen Einblick in das Flüchtlingslager in Mogadischu, wo Eltern ihre Kinder begraben. Sie fragen sich, was noch getan hätte werden können, um die Krise zu verhindern, und was nun weiter geschehen kann. Diese Frage ist heute noch aktuell, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Al-Shabaab-Miliz 16 Hilfsorganisationen den Einsatz im Krisengebiet untersagt hat.

Nach vereinzelten Angriffen und Entführungen innerhalb des kenianischen Staatsgebietes durch die Al-Shabaab-Miliz marschierten kenianische Streitkräfte letzten Monat in Somalia ein. Das Ziel dabei war die Verkehrsknotenpunkte Afmadow und die Hafenstadt Kismayo zu ergreifen, beides wichtige Hochburgen der Al-Shabaab südlich von Mogadischu. Kenia erhofft sich hierdurch eine Pufferzone im Süden Somalias zu errichten, um die Infiltration von Terroristen verhindern und Hilfsorganisationen einen besseren Zugang zur Region ermöglichen zu können. Kenia konnte bereits mehrere Städte unter seine Kontrolle bringen und forderte Hilfsorganisationen zur Rückkehr auf. Reuters berichtet, dass Kenia seit dem Einmarsch in Somalia “von einer Welle von Anschlägen heimgesucht wurde”.

Trotz der Verluste im Zuge der Invasion von 2006 bis 2009 hat auch Äthiopien die Grenze zu Somalia überquert. Obwohl die äthiopische Regierung ihre Teilnahme an den militärischen Aktionen gegen die Al-Shabaab-Miliz nicht bestätigt hat, berichten viele Augenzeugen von äthiopischen Truppen in der Stadt Guriel. Über die Absichten Äthiopiens ist zu diesem Zeitpunkt wenig bekannt.

Und was ist der somalischen Regierung? Richard Dowden von der Royal African Society schreibt, dass die Regierung – die sogenannte “Transitional Federal Governmnet (TFG) – durch den Rückzug der Al-Shabaab aus Mogadischu Mitte August und ”mit der kenianischen Militärintervention im Süden, eine Chance erhalten hat, die eigene Handlungsfähigkeit zu beweisen und die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und Sicherheit zu gewährleisten. Aber das ist eher unwahrscheinlich …“ Er zitiert den Spezialisten für das Horn von Afrika Ken Menkhaus: „die Bilanz der TFG lässt bislang einen gegenteiligen Schluss zu. Diese hat nie eine Gelegenheit verpasst, eine Gelegenheit zu verpassen.”

– Emily Alpert —

Klimakonferenz in Durban geht auf Ministerebene weiter. Die Zeitungsschau

06.12.2011 17:09 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Klimakonferenz in Durban geht auf Ministerebene weiter
  2. Kontrolle bei Blutdiamanten versagt
  3. Gesunde Ernährung wichtig für HIV-Behandlung
  4. Menschenrechtlerin aus dem Tschad erhält Alternativen Nobelpreis Weiterlesen

Bono, Obama & Co. verkünden „den Beginn des Endes von Aids“. Die Zeitungsschau

05.12.2011 17:54 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Bono, Obama & Co. verkünden „den Beginn des Endes von Aids“
  2. Aigner will Agrarexportsubventionen abschaffen
  3. Minister Niebel besucht „Armenhaus Afrikas“
  4. Merkel dämpft Erwartungen an Klimagipfel Weiterlesen

Weltaidstag: Sichtbare Erfolge. Die Zeitungsschau

01.12.2011 17:56 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Weltaidstag: Sichtbare Erfolge
  2. Niebel und Clinton für eine koordiniertere Entwicklungshilfe
  3. Merkel will 0,7 Prozent-Quote erreichen
  4. Ivorischer Ex-Präsident Gbagbo dem Internationalen Strafgerichtshof ausgeliefert
  5. Flassbeck enttäuscht über Fehlen einer ernsthaften Entwicklungsstrategie Weiterlesen

Präsident Südafrikas warnt vor Klimawandel. Die Zeitungsschau

29.11.2011 16:17 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Präsident Südafrikas warnt vor Klimawandel
  2. Oxfam rechnet mit starken Preisschüben bei Grundnahrungsmitteln
  3. FAO warnt vor Nahrungsmittelknappheit aufgrund von Wassermangel
  4. Erforschung von vernachlässigten Krankheiten  in den Fokus rücken
  5. Nestlé will Lieferkette von Kinderarbeit befreien Weiterlesen

Gastbeitrag: Kampagne gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten

29.11.2011 11:43 Uhr
von ONE Deutschland

Heute veröffentlichen wir den dritten und vorerst letzten Gastbeitrag des Global Network, einer Organisation zur Bekämpfung vernachlässigkter Tropenkrankheiten:

alignnoneDer World Health Summit 2011 hat vom 23. bis zum 26. Oktober mehr als 1.500 Gesundheitsexperten aus mehr als 75 Ländern vereint, um Bewusstsein für wichtige globale Gesundheitsprobleme zu schaffen. Ein solches Problem, mit dem sich die medizinische Fachwelt befassen muss, sind vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, NTDs). Im vergangenen Monat habe ich Ihnen hier im ONE Deutschland Blog über die weltweiten Auswirkungen von NTDs berichtet. Wir müssen unbedingt Aufmerksamkeit für diese Krankheiten wecken, öffentliches Bewusstsein schaffen und NTDs endlich besiegen. Anlässlich des World Health Summit hat das Global Network ein Symposium veranstaltet, bei dem wir über die Verbindung zwischen der Kontrolle von NTDs und der Kontrolle von HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria sprachen. Heute möchte ich Ihnen über diese Gespräche berichten.

Die Behandlung von NTDs verbessert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung und Bildung von Einzelpersonen und Gemeinschaften. Das Angehen von NTDs wird unerlässlich dafür sein, die acht Jahrtausend-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) zu erreichen, mit denen die ärmsten Länder der Welt bis zum Jahr 2015 aus ihrer extremen Armut geholt werden sollen. Darum haben sich die Vereinigten Staaten, Großbritannien und andere G8-Mitglieder in NTD-Programmen engagiert, die zu enormen Fortschritten bei der Behandlung und Vorbeugung dieser Krankheiten geführt haben.

Obwohl diese Programme damit begonnen haben, die NTD-Last anzugehen, bleibt noch viel zu tun. Wenn Programme zur Kontrolle von NTDs nicht ausgeweitet werden, werden derzeitige Entwicklungsbemühungen untergraben. Auch wenn Bildungsprogramme Studenten Laptops oder Bücher zur Verfügung stellen, ist es unwahrscheinlich, dass Studenten mit NTDs diese Ressourcen in vollem Umfang nutzen können. NTDs schränken die geistige Leistungsfähigkeit ein und führen zu Lethargie, wodurch Studenten nicht mehr in der Lage sind, am Unterricht teilzunehmen und sich auf Ihr Studium zu konzentrieren. Außerdem werden die Bemühungen, jungen Menschen regelmäßige, nahrhafte Mahlzeiten zu bieten, zunichtegemacht, wenn sie an einer Wurminfektion (Spulwurm, Peitschenwurm oder Hakenwurm) leiden, die all diese Nährstoffe und Vitamine aufnehmen.

Derzeit besteht ein deutliches Finanzierungsungleichgewicht zwischen der NTD-Kontrolle und der Kontrolle der „Großen Drei“ Krankheiten: HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria. Aber heute haben wir die Gelegenheit, durch die Integration von Kontrollprogrammen stärker auf NTDs und die „Großen Drei“ zu wirken. Wir wissen, dass NTDs dort auftreten, wo HIV/AIDS, Malaria und TB auftreten, und es gibt erste Belege dafür, dass NTD-Infektionen entweder die Anfälligkeit für diese Krankheiten steigern oder deren Verlauf verschlimmern können.

Die jährlichen Kosten für die Behandlung von NTDs betragen nur etwa 40 Cent pro Person. Die Integration von Maßnahmen zur NTD-Kontrolle in die Bemühungen zur Kontrolle der „Großen Drei“ ist eine der kostengünstigsten Gesundheitsmaßnahmen, die uns zur Verfügung stehen. Die Integration würde zu schnelleren Fortschritten bei der Kontrolle von HIV/AIDS, Malaria und TB führen und gleichzeitig mehr Menschen den Zugang zu NTD-Therapien ermöglichen, die ihr Leben verändern können. Eine echte Win-win-Situation. Außerdem verfügen wir bereits über die Medikamente – mehrere Länder mit Pharmaindustrie haben die Medikamente, die wir zur Behandlung von NTDs benötigen, kostenlos bereitgestellt.

Die Integration ist möglich und muss jetzt erfolgen. Wir können unnötiges Leid mindern, das durch NTDs verursacht wird, und wir können einen Beitrag dazu leisten, über eine Milliarde Menschen aus der Armut zu führen.

Beteiligen Sie sich an unserem Kampf gegen die sieben häufigsten vernachlässigten Tropenkrankheiten. In den kommenden Monaten werden wir eine neue Kampagne zur Schaffung von öffentlichem Bewusstsein beginnen, damit diese Krankheiten die Aufmerksamkeit und die dringenden finanziellen Mittel erhalten, die sie verdienen.

– Dr. Neeraj Mistry, Geschäftsführer des Global Network for Neglected Tropical Diseases -

 

UNAIDS: Todesfälle und Neuinfektionen rückläufig. Die Zeitungsschau

22.11.2011 17:42 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. UNAIDS: Todesfälle und Neuinfektionen rückläufig
  2. Papst Benedikt zu Besuch in Benin
  3. EU: Weitere zehn Millionen Euro gegen Hunger in der Sahelzone
  4. Aigner lädt zur Konferenz „Politik gegen den Hunger“ ein
  5. Großbritannien weiter gegen eine Finanztransaktionssteuer
  6. Äthiopische Truppen marschieren in Somalia ein
  7. IPCC stellt neuen Klimabericht vor – Verbände fordern Regierungen zum Handeln auf Weiterlesen

Welttoilettentag soll auf Hygiene-Missstände aufmerksam machen. Die Zeitungsschau

18.11.2011 17:09 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Welttoilettentag soll auf Hygiene-Missstände aufmerksam machen
  2. Armutsfalle lässt Entwicklungsländer ärmer werden
  3. Tabakanbau für großflächige Abholzungen verantwortlich Weiterlesen

Cholera-Ausbruch in kenianischem Flüchtlingslager Dadaab. Die Zeitungsschau

16.11.2011 17:21 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Cholera-Ausbruch in kenianischem Flüchtlingslager Dadaab
  2. EU: Einmarsch kenianischer Soldaten gefährdet Hilfe für Hungernde und Vertriebene
  3. Bundesbürger gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln
  4. Deutscher Entwicklungshilfe mangelt es an Transparenz
  5. IPCC mit „Sonderbericht Extremwetter“
  6. Wachstumsregion Afrika lockt Anleger Weiterlesen

ONE Africa Award 2011: Anspruch auf medizinische Versorgung in Ghana

15.11.2011 10:54 Uhr
von ONE Deutschland

Es ist Zeit, unseren zweiten Finalisten für den „2011 ONE Africa Award“ bekannt zu geben.

Nach Togo begaben wir uns für ein Treffen mit der Alliance for Reproductive Health Rights (ARHR) nach Accra, Ghana. Die 2004 von einer Gruppe von Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufene Allianz übernahm eine nicht länger aktive Initiative von Save the Children und setzt sich heute für den Anspruch auf medizinische Fürsorge im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit ein. Vicky Okine, Geschäftsführerin der ARHR und ehemalige Leiterin des Save the Children-Programms, erkannte wie wichtig es war, das bestehende Programm fortzuführen. Dieses gründet sich auf das Potenzial der Gesundheitsorganisationen in den lokalen Gemeinden, ihre Gemeinschaften zu stärken und den Anspruch auf leicht zugängliche medizinische Versorgung im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu fördern. Hierzu koordiniert die Allianz die Gemeindeorganisationen, stellt ihnen die Charta der Patientenrechte bereit und führt Schulungen im Bereich der reproduktiven Gesundheit durch. Zudem werden lokale Organisationen durch die Allianz darin unterstützt, zusammenzukommen und ihre Erfahrungen in der Gemeinde auszutauschen, voneinander zu lernen und sich zusammenzuschließen.

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Das Team der Alliance for Reproductive Health Rights

Mit ihrem rechtsbasierten Ansatz als Grundlage ihrer Aktivitäten bestärkt die ARHR lokale Gemeinden in ihrem Anspruch, medizinische Versorgung von ihren Regierungen zu fordern. Obwohl Ghana Richtlinien für die medizinische Betreuung von Schwangeren und Müttern eingeführt hat, werden diese in dörflichen Gegenden prinzipiell nicht berücksichtigt. Aufgrund der mangelnden Information der Bevölkerung erhalten viele Menschen von den Gesundheitsbehörden lediglich eine unzureichende medizinische Versorgung. Mithilfe der Allianz sind die lokalen Organisationen nun jedoch in der Lage, gemeinsam Lobbyarbeit für eine bessere Versorgung zu betreiben und den Menschen lokal Schulungen anzubieten, damit diese ihre Rechte kennen, die unzureichende medizinische Versorgung öffentlich machen und gemeinsam mit anderen eine bessere Versorgung einfordern können.

Dank einer vor Kurzem durchgeführten Initiative gelang es Patienten beispielsweise, Treffen mit den Gesundheitsbehörden der einzelnen Bezirke zu organisieren, um ihren Anspruch auf eine bessere medizinische Versorgung durchzusetzen.

Das ARHR-Konzept ist einzigartig, denn der rechtsbasierte Ansatz der Allianz überträgt das Prinzip von Nachfrage und Angebot auf den Bereich der Sozialdienste. Die Allianz versorgt die Menschen mit den Informationen, die sie benötigen, um diese Sozialleistungen einzufordern, und beeinflusst zudem die öffentliche Gesundheitspolitik. Des Weiteren veröffentlicht die ARHR Materialien zur Aufklärung der Bevölkerung über die Regierungspolitik und leitet auf lokaler Ebene gesammelte Informationen wiederum an das Gesundheitsministerium weiter, um so Änderungen der bestehenden Gesetze herbeizuführen.

Da die ARHR für ihre Lobbyarbeit die Medien, einschließlich Radio und Fernsehen, nutzt, sind die Betroffenen mittlerweile besser darüber informiert, welche Fortschritte Ghana bezüglich der Millennium-Entwicklungsziele erreicht hat. Anfangs des Jahres produzierte die ARHR einen Dokumentarbericht mit dem Titel „The Lights Have Gone Out Again“ („Die Lichter sind wieder ausgegangen“), welcher im ghanaischen Fernsehen ausgestrahlt wurde und so auf die Versorgungslage im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit aufmerksam machte.

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ARHR-Mitarbeiter

Mit ihren zahlreichen Initiativen konnte die ARHR die Vorgehensweise der Regierung erfolgreich beeinflussen. Erste Verbesserungen im Gesundheitswesen in Form einer erweiterten medizinischen Versorgung sind bereits erkennbar. Medizinische Einrichtungen können Gemeindemitglieder nicht länger abweisen und ihnen die Gesundheitsfürsorge verweigern, denn diese sind heute mit Informationen der Allianz gewappnet und bestehen auf ihrem Recht auf medizinische Versorgung.

Weiterhin alles Gute für die Alliance for Reproductive Health Rights!

– Edith Jibunoh –

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.