May 13th, 2013 3:12 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages
May 3rd, 2013 3:12 PM UTC
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Apr 29th, 2013 4:50 PM UTC
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Apr 26th, 2013 4:43 PM UTC
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Apr 25th, 2013 3:04 PM UTC
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Apr 23rd, 2013 3:09 PM UTC
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Apr 12th, 2013 3:56 PM UTC
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Apr 5th, 2013 5:03 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages
Apr 2nd, 2013 6:36 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages
Mar 22nd, 2013 4:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 22nd, 2013 10:30 AM UTC
By ONE Deutschland
Wenn du dir eine Organisation mit dem Namen Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria vorstellst, was siehst du da? Vielleicht Sex (da HIV durch ungeschützten Sex übertragen werden kann), vielleicht auch Drugs – Arzneimittel – (Malariatabletten die auf einer Reise in ein Gebiet mit Malariamücken eingenommen werden), aber ich vermute nicht Rock’n’Roll.
Jede Minute sterben drei Menschen an Tuberkulose (kurz TB) – das sind 1,4 Millionen Menschen jährlich. TB ist eine ansteckende Krankheit, die über die Luft übertragen wird und Rachen und Lungen infiziert. Ohne geeignete Medikamente, ist sie tödlich. TB trifft besonders die verwundbarsten: Die Armen. Sie trifft aber auch jene, die bereits schwach sind: Besonders Menschen, die HIV infiziert sind.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht jedes Jahr einen Welt-TB-Bericht. Der aktuellste Report zeigt, dass im Jahr 2011 1,1 Millionen Menschen mit HIV, zusätzlich auch an TB erkrankt sind (von insgesamt 8,7 Millionen Menschen mit Tuberkulose). Davon entfallen fast 80% auf Afrika südlich der Sahara. Der Report warnt, dass sich Afrika einer TB, HIV sowie einer kombinierten TB/HIV Epidemie gegenüber sieht, die sich auf Afrikas Kampf gegen Armut, sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents auswirkt.
Zum Glück gibt es eine Vielzahl von Organisationen und engagierten Menschen, die an der Beseitigung von TB arbeiten. Wie schon bei HIV/Aids und Malaria, scheint dank aktueller wissenschaftlicher Entwicklungen auch das Ende von Tuberkulose so nahe wie nie zu vor. Eine kombinierte Behandlung von TB und HIV/Aids ist möglich. Global gesehen sind die Neu- Infizierungsraten mit TB zwischen 2010 und 2011 um 2,2% gesunken. Die Welt ist auf dem Weg, das Millenniums-Entwicklungsziel (MDG) einer Reduktion um 50% bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Seit 2002 hat der Globale Fonds, in dem über 80% der internationalen Finanzmittel für TB gebündelt werden, die Behandlung von 9,7 Millionen Menschen gegen Tuberkulose ermöglicht.
Problematisch ist jedoch, dass der globale Erfolg die regionalen Unterschiede verschleiert. Afrika ist weit von der Erreichung der MDG Ziele entfernt, multiresistente Tuberkulose (MDR-TB) ist auf dem Vormarsch. Für den Kampf gegen TB besteht eine jährliche Finanzierungslücke von 3 Milliarden US- Dollar, dies trifft die ärmsten 35 Länder (von denen 25 in Afrika liegen) am härtesten.
Im Gegensatz zu HIV/Aids und Malaria, die auch für Menschen in den Industrieländern tödlich verlaufen können, ist TB, solange frühzeitig erkannt, behandelbar. TB muss nicht tödlich sein und Millionen Menschenleben können durch Organisationen wie den Globalen Fonds gerettet werden.
Der Globale Fond ist von der Geberfinanzierung abhängig und muss alle paar Jahre aufgestockt werden. Für die nächste Wiederauffüllungsrunde, Ende 2013, ziehen einige Staaten auf Grund der Finanzkriese Kürzungen in Betracht. Kürzungen für den Fonds bedeuten Kürzungen bei den Programmen und den Medikamenten für die Ärmsten der Armen. Rock’n’Roll oder nicht, es ist Zeit deiner Stimme Gehör zu verschaffen.
- Katri Kemppainen-Bertram -
Mar 14th, 2013 1:12 PM UTC
By ONE Deutschland
Frauen verdienen unsere Anerkennung und Liebe für ihre wirtschaftlichen, politischen und sozialen Leistungen und das nicht nur am Internationalen Frauentag. Wir haben daher eine Reihe von Fotos zusammengestellt, in denen die Schönheit und Kraft afrikanischer Frauen sichtbar wird.
Diese Frauen üben ganz unterschiedliche Berufe aus, von Bäuerinnen über Hebammen bis hin zu Politikerinnen. Auch außerhalb ihrer beruflichen Tätigkeiten erfüllen sie unterschiedliche Rollen: Sie sind Mütter, Ehefrauen und oft auch Ernährerinnen ihrer Familie. Unsere Serie lässt nur erahnen, welch wichtige Rolle Frauen für den sich ständig weiter entwickelnden Kontinent spielen. Wir haben uns jedoch viel zu sehr in die Fotos verliebt um sie nur für uns zu behalten.

Auf Besuch bei der Nyohini Women’s Group, einem Zentrum zur Weiterverarbeitung von Reis, finanziert durch die Millennium Challenge Corporation (MCC), während dem „listening and learning trip“ von ONE nach Ghana. Foto: Morgana Wingard
Mitglieder der Nyohini Women’s Group kultivieren den Reis, der im Rahmen des MCC Weiterverarbeitungszentrum von Reis angebaut wird. Dadurch können sie über die Subsistenzwirtschaft hinaus auch am ghanaischen Markt handeln. Foto: Morgana Wingard
Georg’s Pineapple Farm, finanziert durch die Millenium Challenge Corporationin Ghana. Hier arbeiten die Frauen in einem sicheren und geschützten Arbeitsumfeld in der Produktion und dem Export von Ananas. Foto: Morgana Wingard
Mitarbeiterinnen einer Klinik für die Gesundheit von Kindern und Müttern in Sierra Leone. Einige dieser Frauen sind Hebammen, die einen wichtigen Beitrag zum Leben unzähliger Frauen und Kinder in Sierra Leone leisten, indem sie eine sichere Geburt und die notwendige Gesundheitsversorgung ermöglichen. Foto: Morgana Wingard
Yvonne Chaka Chaka spricht hier auf dem Forum for African Women Educationalists (FAWE). FAWE hat es sich zu Aufgabe gemacht, sicher zu stellen, dass Mädchen den Zugang zu einer umfassenden und wohlverdienten Bildung erhalten. FAWE vertritt die Ansicht, dass Bildung ein grundlegendes Menschenrecht ist und arbeitet mit einem vier-gliedrigen Zugang daran, die Bildung für Mädchen zu revolutionieren und Gerechtigkeit und Gleichheit in Bezug auf Gender in der Bildung überall in Afrika zu erreichen. Foto: Morgana Wingard
Ein Treffen mit Ghanas First Lady, Ernestina Naadu Mills, die für ihr Engagement bei der Bekämpfung der Müttersterblichkeit bekannt wurde und sich in zahlreichen Initiativen wie ihrer Campaign Against Maternal Mortality engagierte. Foto: Morgana Wingard
Die Werkstatt von FashionABLE in Äthiopien hilft Frauen dabei, ein nachhaltiges Einkommen zu schaffen. Foto: FashionABLE
Mit der Hilfe von USAID wird in Tansania die Mädchenschule Kidoti Primary School finanziert. Die Mädchen einen guten Start in das Leben ermöglicht. Foto: ONE
Ich liebe dieses wunderschöne Foto. Es zeigt Mädchen bei der Mary Joy Development Association in Addis Ababa, Ethiopia. Foto: Karen Walrond
Frauen und Mädchen sind die Zukunft, am deutlichsten zeigt sich das in der Landwirtschaft. Hier verdeutlichen zwei unterschiedliche Generationen von Frauen auf der – von TechnoServe mit finanzierten – Okyereko Rice Cooperative, die Reichweite der Landwirtschaft. Foto: Morgana Wingard
Ein wunderschönes Portrait einer Bäuerin der Okyereko Rice Cooperative. Foto: Morgana Wingard
Noluyanda Mqutwana in Pose vor dem kleinen Haus ihrer Familie in Khayelitsha, dem größten schwarzen Township bei Kapstadt, Südafrika. Noluyanda ist eins von 200 benachteiligten Kindern, die im Rahmen des Programms „Dance For All“ das Balletttanzen lernen. Viele der Kinder sind talentiert und die Disziplin im Tanzunterricht hat vielen dabei geholfen ihre Konzentration in der Schule zu verbessern. Foto: Dance for All
Welches Foto hat dir am besten gefallen? Schreib uns einen Kommentar!
- Brittany Walters -
Mar 12th, 2013 5:22 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 6th, 2013 6:11 PM UTC
By ONE Deutschland
Mit Ausnahme des Welt-Aids-Tages ist es selten, dass ein Thema bei Twitter zum Trend wird, das mit HIV / Aids zu tun hat. Noch seltener wenn es dabei um eine gute Nachricht geht. Am Montag jedoch wurde die Welt – online und offline – über die Nachrichten der CROI Conference in Aufregung versetzt: In Mississippi war ein kleines Mädchen von ihrer HIV-Infektion „funktionell“ geheilt worden.
Ihre Heilung wurde nicht durch eine besonders teure oder experimentelle Behandlung erzielt, sondern durch eine dreifache antiretrovirale Therapie, die dem Mädchen innerhalb der ersten 30 Stunden nach der Geburt verabreicht wurde, noch bevor die Ärzte ihre HIV- Erkrankung nachgewiesen hatten. Diese proaktiv-aggressive Behandlung sollte einen noch nie da gewesenen Erfolg erzielt haben. Mutter und Tochter waren bald darauf aus dem medizinischen System ausgeschieden, die Mutter setzte die antiretrovirale Therapie für ihr Kind ab. Als sie dann schließlich wieder in die Klinik kamen, konnten die Ärzte lediglich eine äußerst geringe Viruslast nachweisen, der HI-Virus hatte sich nicht vermehrt oder verbreitet und das ohne nachhaltige Behandlung.
Es gibt noch immer eine Reihe von Dingen, die wir nicht über die Studie wissen: Ob diese „funktionelle Heilung“ Lebenslang anhält, ob sie nur bei Kindern funktioniert oder auch bei neuinfizierten Jugendlichen und Erwachsenen, wie genau das Medikament den Virus besiegen konnte und so weiter. Den Erfolg zu wiederholen, besonders an Orten mit beschränkten Ressourcen wie in entwickelnden Ländern, könnte eine ziemliche Herausforderung darstellen. In den meisten Ländern Afrikas südlich der Sahara werden HIV-Tests an Kinder innerhalb der ersten Wochen und nicht innerhalb der ersten Stunden nach der Geburt durchgeführt – ein Zeitverlust der womöglich die Wirkung der Behandlung abschwächt. Darüber hinaus werden den dreifachen antiretroviralen Therapien oft einfachere und kostengünstigere Behandlungsmethoden vorgezogen. Die Geschichte des Mädchens verdeutlicht darüber hinaus auch die vielen Herausforderungen des Gesundheitssystems. So erinnert uns das Beispiel der Mutter daran, wie oft Patienten aus einer kontinuierlichen HIV / Aids Behandlung aussteigen und sie später wieder neu beginnen, wodurch das Monitoring und die Behandlung der Patienten erschwert wird.
Die Studie sollte der globalen Aids-Community jedoch einen Anstoß geben, denn sie bietet eine weitere Erkenntnis über die bahnbrechenden Erfolge, die unsere derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten im Kampf gegen HIV / Aids erzielen können. Genauso wie wir in den vergangenen zwei Jahren gelernt haben, dass antiretrovirale Therapie einen effektiven Schutz in der Prävention darstellt und die medizinische Beschneidung einen signifikanten Vorteil für Männer in der Prävention bedeutet. Die Studie sollte darüber hinaus von den Verfechtern der HIV / Aids – Therapien als eine gute Ausrede war genommen werden, um diejenigen, die sich auf Grund der Geschichte zum ersten Mal mit dem Thema befassen, daran zu erinnern, dass uns bereits einfache Mittel zur Verfügung stehen, mit deren Hilfe eine Übertragung des HI-Virus von Mutter zu Kind verhindert werden kann und das in über 95 Prozent der Fälle. Der Weg bis zum Anfang vom Ende von Aids wird kein leichter Weg sein, aber die Nachrichten aus Mississippi sollten uns ermutigen, mit einer extra Portion Hoffnung für diese Woche.
- Erin Hohlfelder -
Mar 5th, 2013 6:25 PM UTC
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TAGS: Afrika, Allgemeines, Gesundheit, HIV/Aids, Kenia, ONE, Regierungsführung, USA, Was wir lesen
Feb 1st, 2013 4:58 PM UTC
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Jan 30th, 2013 5:51 PM UTC
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Jan 25th, 2013 4:00 PM UTC
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Diese Woche findet in Davos das Weltwirtschaftsforum statt. Dort treffen sich jedes Jahr hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft um drängende, globale Fragen zu diskutieren. Drängend ist zum Beispiel die Frage, wie man noch mehr Kindern in armen Ländern ein gesundes Leben ermöglichen kann. Seth Berkley, der Geschäftsführer der Impfallianz GAVI, hat seine Gedanken hierzu im nachstehenden Blog festgehalten.
Als Geschäftsführer der GAVI Alliance komme ich nach Davos, um über Möglichkeiten und Herausforderungen für öffentlich-private Partnerschaften zu sprechen, vor allem im Hinblick auf innovative Finanzierungsinstrumente. Das Weltwirtschaftsforum ist der ideale Ort für einen Dialog zwischen Wirtschaft, Zivilgesellschaft, den Vereinten Nationen und Ländern, um eine gemeinsame Antwort auf die Herausforderung zu finden, Kinder vor Krankheiten zu schützen, die durch Impfen vermeidbar sind.
Im Jahr 2000 war das Weltwirtschaftsforum Geburtshelfer der GAVI Alliance und seitdem arbeiten wir eng zusammen, stets mit einem einzigen Ziel: Kindern in Entwicklungsländern den gleichen Impfschutz zu ermöglichen wie Kindern in Industrieländern. In einer zunehmend komplexen Welt haben wir die einfache und zugleich mutige Vision, dass alle Kinder die Möglichkeit haben sollten, gesund aufzuwachsen.

„Widerstandsfähige Dynamik” (Resilient Dynamism) ist das zentrale Thema des Weltwirtschaftsforums 2013. Es fordert die Teilnehmer auf, über einfache Lösungen hinauszugehen und durch strategische Zusammenarbeit und neue Methoden eine gerechtere und nachhaltige Zukunft für alle zu schaffen. Die Teilnehmer des Forums haben diese Woche die Möglichkeit, sich mit den globalen Herausforderungen zu befassen – wie den Millenniumsentwicklungszielen. In der Vergangenheit haben diese Ziele häufig Krankheitsraten stellvertretend für Impfraten beleuchtet. Ich glaube, die internationale Gemeinschaft sollte nun einen Schritt weitergehen und ein neues Ziel anstreben: Das Ziel, Kinder vollständig zu impfen. Hierbei sollten wir die Anzahl der Kinder in den Blick nehmen, die alle von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Impfungen erhalten, die sie zum Schutz vor Krankheiten benötigen.
Für eine nachhaltigere Zukunft für alle Kinder ist der Zugang zu den Grundbausteinen für Gesundheit unerlässlich. Dazu gehören Ernährung, Wasser und Impfungen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Unternehmen, Regierungen und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten und neue Wege finden, um Impfstoffe allen Kindern gleichermaßen zugänglich zu machen. Und wir müssen diesen Zugang messen. Dies nehmen wir bei GAVI ernst. Denn nur auf diese Weise helfen wir letztlich allen Ländern, ihren Beitrag zum gleichen Zugang zu Impfungen zu leisten – gleichen Zugang in allen Ländern und allen Landesteilen.
Seit dem Jahr 2000 hat GAVI in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Regierungen, der UN und Partnern aus der Zivilgesellschaft, von denen viele hier beim Weltwirtschaftsforum dabei sind, dazu beigetragen, mehr als 5,5 Millionen vorzeitige Todesfälle in den ärmsten Ländern der Welt zu verhindern. 7,2 Milliarden US-Dollar wurden für neue und bislang unzureichend genutzte Impfstoffe sowie die Stärkung von Gesundheitssystemen zugesagt. Wir haben neue Impfstoffe in unsere Programme aufgenommen, die vor Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen schützen – den beiden Haupttodesursachen bei Kindern. Und wir sind dabei, den zweiten Impfstoff gegen Krebs einzuführen: Die HPV-Impfung schützt vor Humanen Papillomaviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs verursachen und 275.000 Frauen pro Jahr das Leben kosten. Und dennoch: Wir schätzen, dass weiterhin 22 Millionen Kinder keinen Zugang zu Impfungen haben. Unser Arbeitsauftrag liegt also auf der Hand.
Ich verfolge unsere Mission leidenschaftlich – und mit einem Gefühl von Dringlichkeit. Denn ich weiß, dass Impfstoffe unglaublich kostenwirksam sind; eine Impfstoff-Dividende kann daran gemessen werden kann, wie viele Leben verbessert und gerettet werden konnten. Letzte Woche hat GAVI eine Expertengruppe berufen, um die Belege für den Nutzen von Impfstoffen zu prüfen. Wir wissen, dass Impfstoffe Krankheiten und Tod verhindern.
Aber es gibt auch wichtige Belege dafür, dass Impfen in vielerlei Hinsicht das Leben von Menschen verbessert. Es fördert ihre Gesundheit und sie widerstandsfähiger. Wenn Kinder gesund sind und ausreichend ernährt werden besuchen sie mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Schule. Menschen, die einen Schulabschluss haben und gute Leistungen erbringen, haben als Erwachsene Chancen auf ein besseres Einkommen. Unsere Hoffnung ist, dass diese jungen, gesunden Menschen ins Arbeitsleben eintreten und dazu beitragen, eine globale Wirtschaft aufzubauen.
Ich blicke optimistisch in die Zukunft, denn Impfungen wirken nachweislich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung. Wenn Eltern ihr Geld nicht für Arzneimittel oder medizinische Dienstleistungen ausgeben müssen, können Sie es in andere Dinge investieren. Beides trägt zum Wirtschaftswachstum bei und kommt somit den Gemeinden und dem ganzen Land zugute. Bei GAVI engagieren wir uns partnerschaftlich mit Unternehmen, Regierungen, den Vereinten Nationen und der Zivilgesellschaft, damit immer mehr Kinder auf dieser Welt alle notwendigen Schutzimpfungen erhalten – egal wo sie leben.
Seth Berkley ist der Geschäftsführer der GAVI Alliance.
Jan 25th, 2013 2:47 PM UTC
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Jan 22nd, 2013 4:41 PM UTC
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Jan 15th, 2013 2:03 PM UTC
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TAGS: Afrika, Allgemeines, Deutschland, Die Linke, FDP, Frankreich, Gesundheit, Guido Westerwelle, Mali, Migration, ONE, Somalia, SPD, UNO, Was wir lesen
Jan 11th, 2013 2:12 PM UTC
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Jan 3rd, 2013 2:17 PM UTC
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TAGS: Afrika, Angola, Frauen, G8, GAVI Alliance, Gesundheit, ONE, Transparenz, Was wir lesen
Jan 2nd, 2013 6:21 PM UTC
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
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