Die Themen des Tages:
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Viele von euch haben sicher schon mitbekommen, dass ONE eine globale Kampagne gestartet hat, damit auch Kinder in Entwicklungsländern Zugang zu lebensrettenden Impfungen erhalten. Mehr als 120.000 Menschen haben die Petition schon unterzeichnet – wirklich super! Der Anlass der Petition ist die Geberkonferenz der globalen Impfallianz “GAVI Alliance” am 13. Juni in London. GAVI setzt sich hocheffektiv dafür ein, dass Impfstoffe bei den Menschen ankommen, die sie am dringendsten benötigen. Bei der Geberkonferenz entscheiden hochranginge Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft über die Finanzierung von Impfprogrammen in Entwicklungsländern. Auch die Bundesregierung wird dort vertreten.
Vor diesem Hintergrund möchten wir euch in den nächsten Wochen mit einer Blog-Serie über Impfungen informieren. Wieso sind Impfungen sinnvoll? Wie genau arbeitet GAVI? Und was trägt Deutschland bei? Diese und andere Aspekte rund ums Thema Impfen möchten wir in den kommenden Wochen beleuchten. Falls euch bestimmte Fragen zum Thema unter den Nägeln brennen, schickt uns bitte eine Email an mitmachen@one.org. Wir werden die wichtigsten und häufigsten Fragen sammeln, und diese auf unserer Blogserie nach und nach beantworten.
- Alicia Blázquez –
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Seit nunmehr 20 Jahren veröffentlicht das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) alljährlich seinen Bericht über die menschliche Entwicklung, den Human Development Report. In der letzten Woche wurde unter der Überschrift „Der wahre Wohlstand der Nationen: Wege zur menschlichen Entwicklung“ der 2010er Bericht in London vorgestellt. Neben dem thematischen Fokus enthalten die Berichte auch immer den Human Development Index (HDI), in welchem die Entwicklung der Staaten der Welt bewertet wird. Zu den Wertungsfaktoren zählen neben vielen anderen Wohlstand, Redefreiheit, Gesundheit und Zugang zu Stromversorgung. Auch wenn man den HDI dafür kritisieren kann, dass er versucht, die diversen Entwicklungsthemen in einen Indikator zusammenzupressen, sind die Daten des HDI im Zeitverlauf dennoch nützlich, da man so feststellen kann, ob sich die Bedingungen in einem Land verbessert haben.
Heute teilt unsere Londoner Kollegin Jessica Eindrücke von ihrer Reise nach Malawi Anfang des Monats.
Für eine Nacht machten wir Halt im Bezirk Neno im Süden des Landes, um am nächsten Morgen eine nahegelegene Schule zu besuchen. Dort lernten wir ein innovatives Radioprojekt kennen, das im ganzen Land Bildungsprogramme sendet und in dieser Schule über Solarradios empfangen wird. Zu den Themen der Sendungen gehören Englisch, Mathe, Chichewa (die lokale Sprache) und ein Fach mit dem Namen Life Skills, in welchem den Kindern der Umgang mit alltäglichen Dingen von Geld über Hygiene bis hin zur Ernährung nähergebracht werden soll. All diese Fächer gehören in Malawi auch zum normalen Stundenplan.
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Jedes Jahr veröffentlichen die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (UN Food and Agriculture Organization, FAO) und die OECD gemeinsam ihren Agrarausblick (PDF). Dieser Bericht gibt einen Ausblick auf die Entwicklung von Ernährung und Landwirtschaft in den kommenden zehn Jahren.
In diesem Jahr konzentrierte sich der Bericht auf Bio-Kraftstoffe, Getreide, Ölsamen, Zucker, Fleisch- und Milchprodukte in den Jahren 2010 bis 2019. Das klingt köstlich, oder?
In der letzten Woche veröffentlichte das Weltwirtschaftsforum seinen diesjährigen Global Gender Gap Report. In diesem Bericht werden 134 Länder nach Ungleichheiten, die bei der Behandlung von Frauen und Männern bestehen, gelistet. Dabei geht es vor allem um vier Bereiche: wirtschaftliche Teilhabe und Möglichkeiten, Bildungsleistung, politische Teilhabe sowie Gesundheit und Überleben. Zum Teil werden dazu Daten anderer internationaler Quellen herangezogen, z.B. des Entwicklungsprogrammes der Vereinten Nationen oder der Weltgesundheitsorganisation.
Einige der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts sind:
Die Themen heute:
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Noch einen Monat läuft die Bewerbungsfrist für den ONE Africa Award 2010. Grund genug für uns, uns anzusehen, woran der letztjährige Gewinner SIDAREC heute arbeitet. Dazu Barb Alvarado von der Organisation Architecture for Humanity, die ein großes SIDAREC-Projekt mit Know-How und tatkräftiger Hilfe unterstützt.
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Nach einem aufregenden Monat ist die Fußball-WM nun vorbei und der Alltag – mehr oder minder – wieder eingekehrt. Ganz gleich welche Mannschaft ihr unterstützt habt, Afrika ist als Gewinner dieser Weltmeisterschaft hervorgegangen. Die WM setzte Afrika in Szene und trug dazu bei, die negative Wahrnehmung, die dem Kontinent oft entgegenschlägt, positiv zu verändern. 
Aber es ging nicht nur auf dem Fußballfeld spannend zu, denn diese Woche trafen sich Staats- und Regierungschefs in Johannesburg zu einem Bildungsgipfel. Mehr als hundert Delegierte und Staatsoberhäupter aus Kenia, Mosambik und Botswana sowie FIFA-Präsident Sepp Blatter und Desmond Tutu, Erzbischof und Co-Vorsitzender von 1GOAL , folgten der Einladung des südafrikanischen Präsidenten Jakob Zuma.
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Bevor sich Ende der Woche in Johannesburg führende Politikerinnen und Politiker zum Bildungsgipfel im Rahmen der Fußball-WM treffen, hier ein Beitrag von Batonga , einer Organisation, die sich dafür einsetzt, dass Mädchen in Afrika höhere und weiterführende Schulen besuchen können.
Einer von zehn Menschen auf diesem Planeten ist ein Mädchen, das in Armut lebt – das sind mehr als 600 Millionen Mädchen! Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich das Thema Grundschulbildung für alle Mädchen immer mehr zu einer Priorität der internationalen Zusammenarbeit entwickelt. Zu Recht: Denn Mädchen, die eine Grundschulbildung genossen haben, heiraten tendenziell später, bekommen weniger Kinder und haben gesündere Familien.
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Dr. Fred Sai, früherer Berater der ghanaischen Regierung und Mit-Veranstalter der Women Deliver-Konferenz, die im Juni in Washington, D.C. stattfand, schreibt heute über die Rolle Afrikas bei der Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern.
Im März veröffentlichte das Magazin The Lancet neue Statistiken, die zeigen, dass die Zahl der Frauen, die jährlich während der Schwangerschaft und bei der Entbindung sterben, drastisch abgenommen hat. Laut der Studie ging die Müttersterblichkeit zwischen 1980 und 2008 weltweit von 500.000 auf 340.000 tote Frauen pro Jahr zurück.
Ich, der ich seit 40 Jahren in Ghana und weiten Teilen Afrikas im Bereich der Mütter- und Kindgesundheit tätig bin, habe mich über diese Fortschritte natürlich sehr gefreut. Allerdings, inmitten der weltweiten Freude, habe ich mich doch gefragt: Wie steht Afrika da?
72 Millionen Menschen auf der Welt haben noch immer keine Chance auf Bildung. Ziel der Kampagne 1GOAL ist es, anlässlich der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft über eine Online-Petition mindestens 30 Millionen Stimmen zu sammeln. So wollen wir gemeinsam Aufmerksamkeit für die schlechte Bildungssituation in armen Ländern schaffen. Staats- und Regierungschefs in Nord und Süd sollen so an ihr Versprechen aus dem Jahr 2000 erinnert werden, mehr für Bildung in armen Ländern zu tun. Das konnte man auch in Berlin sehen und erleben. Weiterlesen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit von Müttern und Kindern, Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), ONE, Politik Aktuell, Wasser