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Jul 9th, 2012 6:39 PM UTC
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Apr 27th, 2012 3:48 PM UTC
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Apr 25th, 2012 2:51 PM UTC
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Apr 24th, 2012 2:47 PM UTC
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Apr 16th, 2012 5:23 PM UTC
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Apr 13th, 2012 2:19 PM UTC
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Apr 12th, 2012 5:16 PM UTC
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Mar 29th, 2012 5:11 PM UTC
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Mar 28th, 2012 6:05 PM UTC
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Mar 14th, 2012 6:57 PM UTC
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TAGS: Afrika, Angela Merkel, Barack Obama, CDU/CSU, Deutschland, Dirk Niebel, DR Kongo, Entwicklungszusammenarbeit, EU, FDP, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), InWEnt, Italien, Nigeria, Somalia, Südsudan, Uganda, USA, Was wir lesen, Zentralafrikanische Republik
Mar 12th, 2012 7:55 PM UTC
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Mar 6th, 2012 5:43 PM UTC
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Am Montag, den 5. März 2012 fand der CDU-Kongress “Rohstoffhandel – Brauchen wir mehr Regulierung?” im Reichstagsgebäude statt. Von den verschiedenen Aspekten, die dort diskutiert wurden, beleuchtet ONE die entwicklungspolitischen Ergebnisse.
“Rohstoffe sind Grundlage des Wohlstandes” – für ein rohstoffarmes Land mit einer großen weiterverarbeitenden Industrie wie Deutschland eine Binsenwahrheit. Da viele der rohstoffreichen Lieferländer arm sind, versteckt sich in der Aussage aber auch die Frage: “Wessen Wohlstand?”. Mehrere Experten und Politiker diskutierten am Montag nachmittag die Rolle des Rohstoffhandels im Kampf gegen Armut. Die Kontroverse entspann sich unter anderem an vier Kernfragen:
Sollten rohstoffreiche, arme Länder durch Exportzölle ihre Eigeneinnahmen verbessern?
Herr Wieck vom BDI sprach sich dagegen aus, unter anderem, da Exportzölle die “Dutch Disease” fördern. Prof. Peter Eigen, Gründer von EITI hielt mit dem Länderbeispiel Botswana dagegen. Hier haben Exportzölle wesentlich zur Erfolgsgeschichte beigetragen. Peter Wolff vom DIE unterstützt indirekt Herrn Eigen, als er allgemeiner von Exportrestriktionen sprach: seiner Ansicht können Exportrestriktionen aus Sicht von Entwicklungsländern teilweise sinnvoll sein. Diese Fälle sollten aber von der WTO geregelt werden, um Missbrauch zu verhindern.
Wie erhöhen wir die Transparenz im Rohstoffsektor?
Transparenz war eines der meistbenutzten Worte der Konferenz, aber nur wenige Wortbeiträge machten konkrete Vorschläge, wie sie erhöht werden könne. Anders die entwicklungspolitische Beraterin Dr. Heidi Feldt. Sie forderte, die von der EU Kommission vorgeschlagene projektgenaue Berichtspflicht von Zahlungen der Rohstoffunternehmen an ausländische Regierungen umzusetzen. Sie kritisierte, dass die Bundesregierung in Brüssel hierbei jedoch als Bremser auftritt.
Gibt es Handlungsbedarf, um für afrikanische Länder nachteilige Verträge neu zu verhandeln?
MdB Johannes Selle berichtete aus dem Südsudan. Dort sei der neu gegründete Staat sehr schnell auf Einkünfte zum Aufbau der Regierung angewiesen. Es zeige sich aber, dass die schnellsten Verträge nicht unbedingt vorteilhaft seien. Peter Eigen wies auch auf die Verantwortung westlicher Regierungen: in den 90′er Jahren war Unternehmen in Deutschland und anderen OECD-Staaten erlaubt im Ausland zu bestechen. Diese “Ausgaben” konnten sogar von der Steuer abgesetzt werden. Hierdurch seien viele unsaubere Verträge unterstützt worden. Peter Eigen warb außerdem für die “African Legal Support Facility” der afrikanischen Entwicklungsbank, die afrikanische Regierungen in Verhandlungen mit großen Rohstoffunternehmen unterstützt.
Wie kann man Multi-Stakeholder-Prozesse einsetzen, um den Entwicklungsbeitrag des Rohstoffsektors zu stärken?
Multi-Stakeholder-Prozesse wurden als gutes Instrument angesehen. Heidi Feldt plädierte konkret dafür, einen Multi-Stakeholder-Prozess im Rahmen der Rohstoffpartnerschaften der Bundesregierung mit der Mongolei und Kasachstan zu integrieren. Da beide Länder bei EITI mitmachen, sei dies ein denkbarer Rahmen. Sie kritisierte, dass die Rohstoffpartnerschaften sich bisher auf einen Tauschhandel “Rohstoffe gegen Technik” beschränkten.
-Andreas Hübers-
Feb 16th, 2012 6:35 PM UTC
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Feb 16th, 2012 12:06 PM UTC
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Am 12. Februar war der Red Hand Day – ein globaler Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten. Die ehemalige Living Proof-Botschafterin 2011 und ONE-Volunteer Johanna Havemann nimmt dies zum Anlass, euch Emmanuel Jal vorzustellen:
Emmanuel Jal ist ein international anerkannter Hip Hop Star. In seiner Musik erzählt er von einschneidenden Erlebnissen aus seiner Kindheit und trägt damit eine ganz persönliche Botschaft in die Welt. Als Kind wuchs Emmanuel in dem Dorf Tonj im Süden des Sudan auf und geriet in die unerbittlichen Fänge des Krieges. Nachdem seine Mutter und viele Angehörige bei einem der Angriffe auf sein Dorf ermordet wurden und er nach Äthiopien in ein Trainingslager verschleppt wurde, ließ er sich überreden, als Kindersoldat seine Familie zu rächen. So kämpfte er mit tausenden anderen „Lost Boys“ über Jahre hinweg um sein Überleben. Zu Hunderten versuchten sie schließlich die Flucht, doch nur 12 Jungen erreichten das rettende Rebellenlager. Hier traf er auf Emma McCune, eine britische Mitarbeiterin der Hilfsorganisation „Street Kids“. Sie nahm sich seiner an und zeigte ihm in Kenia den Weg aus dem Teufelskreis der Gewalt. Emmanuel hatte keine Gelegenheit, sich bei Emma direkt zu bedanken, denn eines Tages kam sie in einem mysteriösen Autounfall ums Leben.
Doch er hat seinen Weg gemacht. Die Musik ist sein Sprachrohr. Er bedankte sich bei Emma mit einem Song bei Nelson Mandela’s 90. Geburtstag vor tausenden Zuschauern. Bei jeder Gelegenheit berichtet er unermüglich von seinen Erlebnissen während des Krieges, um die Menschen zu sensibilisieren. Er will uns mit seiner Musik ermutigen, unsere Stimmen für Frieden und Versöhnung zu erheben. Viele Prominente unterstützen ihn dabei, wie etwa dieses mitreißende Video zu “WE WANT PEACE“ mit Alicia Keyes, Peter Gabriel, George Clooney und Kofi Annan zeigt:
Es ist fast unmöglich sich vorzustellen, wo er den Mut und die Energie hernimmt, wieder und wieder diese schrecklichen Szenen zu beschreiben. Er sagt, die Musik hilft ihm dabei, im Rap geht es leichter. Und er ist fest davon überzeugt, dass er noch lebt, um darüber zu berichten – damit solcher Wahnsinn endlich irgendwann aufhört.
Die Verfilmung „War Child“ über Emmanuel Jal’s bisheriges Leben und seine Kampagnenarbeit hatte bei der Berlinale 2008 Weltpremiere. Unter dem gleichen Titel ist ein Buch und auch ein Album erschienen. Ein weiteres Album heißt Ceasefire (Waffenstillstand) und ist eine zeichensetzende Zusammenarbeit mit dem arabisch-stämmigen sudanesischen Künstler Abdel Gadir Salin. Um Familien in krisengeschüttelten und verarmten Regionen im Süd-Sudan und in Kenia die Chance auf ein glückliches Leben zu ermöglichen hat Emmanuel vor ein paar Jahren die Organisation gua africa gegründet. Ständig ist er unterwegs – weltweit, mit Auftritten in Australien, Mexico, England, den USA, etc.
Weitere Infos findet ihr auf http://We-Want-Peace.com, http://www.emmanueljal.com/ und auf meinem Blog African Perspectives.
-Johanna Havemann-
TAGS: Afrika, Botschafter, Johanna Havemann, Kultur, Living Proof, ONE, Sudan, Südsudan
Feb 15th, 2012 5:18 PM UTC
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

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