Die Themen des Tages:
Vergangene Woche haben wir schon kurz berichtet, dass unser Botschafter Alex Bechtel es geschafft hat Hartmut Koschyk, den Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär im Finanzministerium, zur Unterschrift für den Entwicklungspolitischen Konsens zu bewegen. Inzwischen hat Alex auf seinem Living Proof-Blog ausführlicher geschildert, wie das Treffen abgelaufen ist und worüber die beiden im Detail gesprochen haben. Und weil wir dachten, das findet ihr bestimmt auch spannend, veröffentlichen wir seinen Beitrag auch auf unserem Blog: Weiterlesen
In unserer Blog-Serie zu Impfungen könnt ihr diesmal an Hand der Erfahrungen der Ärztin Mercy Ahun in Ghana lesen, wie wichtig die Impfung gegen Meningitis A in Afrika ist (den original Text könnt ihr hier lesen). Damit die Arbeit von GAVI ausgeweitet werden kann, unterzeichnet jetzt unsere Petition.
Wenn man wie ich in einem Dorf an der ghanaischen Küste aufwächst, verbindet man die trockenen und staubigen Passatwinde, die aus der Sahara herüberwehen, mit Advent, Weihnachten und Fröhlichkeit. Seit ich wegen meiner Arbeit ins Inland gezogen bin, sind diese Winde auch mit Meningitis A verbunden. Meningitis ist die häufigste Form von Hirnhautentzündung hier in Ghana, die alle acht bis zwölf Jahre für schwere Epidemien sorgt.
In unserer Block-Serie zu Impfungen, erzählt heute Raj Kumar von GAVI, warum es bei der Gesundheit von Kindern in Afghanistan Fortschritte gibt. Und wenn ihr euch dafür einsetzten wollt, dass Dank der Arbeit von GAVI die Kindersterblichkeit in Afghanistan weiter reduziert wird, unterzeichnet jetzt unsere Petition:
Mein letzter Besuch in Afghanistan war eine der besten Reisen, die ich je für GAVI unternommen habe. Die Sicherheitslage ist nach wie vor angespannt, aber man kann den Optimismus spüren. Wir unterstützen Impfungen in Afganistan und arbeiten vor Ort mit unseren Partnern zusammen, die voll Tatendrang sind. Weiterlesen
Wenn man sich die Nachrichten so ansieht, könnte man meinen, es geht gar nichts voran in der Welt. Überall nur Elend, Tod, Konflikte – da kann man leicht ein bisschen zynisch werden. Man will das ja auch alles nicht so an sich ranlassen – einerseits. Andererseits gibt es aber auch gewaltige Fortschritte im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Genau davon handelt unser neues Video – vom Zynismus einerseits, und den enormen Erfolgen und der Hoffnung auf eine gerechtere Welt andererseits. Schau dir das Video an, unterzeichne unsere Petition und bitte deine Freunde, auch mitzumachen.
Letzte Woche konntet ihr in unserer Blog-Serie zu Impfungen lesen, warum Impfungen so wichtig sind, und wie die Impfallianz GAVI funktioniert. Heute zeigen wir euch am Beispiel Burkina Faso, wie Meningitis, auch bekannt als Hirnhautentzündung, in den Griff zu kriegen ist. Wenn ihr wollt, dass GAVI auch in anderen Ländern diese Krankheit in den Griff bekommt, setzt euch dafür ein indem ihr jetzt unsere Petition unterzeichnet.
Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder weltweit. Laut dem „Human Development Index“, einem Wohlstandsindikator der Vereinten Nationen, lag das binnenafrikanische Land 2009 auf Rang 177 von 182. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 342 Euro – im Jahr! Rund 15 Millionen Menschen leben hier. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 53 Jahren.
Burkina Faso liegt mitten im sogenannten Meningitis Gürtel. So bezeichnen Fachleute das Gürtelförmige Gebiet, das sich von Äthiopien im Osten Afrikas quer über den Kontinent bis nach Senegals Westküste zieht und in dem die lebensbedrohliche Krankheit Hirnhautentzündung (Meningitis) seit über 100 Jahren immer wieder ausbricht. Betroffen sind vor allem Kinder und Heranwachsende. In den schlimmsten Fällen sterben die Patienten innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Von denjenigen, die überleben, behalten bis zu 20 Prozent eine dauerhafte Schädigung des Gehirns, Gehörverlust oder eine Lernbehinderung zurück. Verursacht wird die Krankheit durch Viren oder Bakterien. 1996 erkrankten in Burkina Faso 250.000 Menschen an Meningitis: 25.000 kostete die Epidemie das Leben, bei weiteren 50.000 führte sie zu dauerhaften Behinderungen.
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Dagfinn Høybråten, Vorstandsvorsitzender der GAVI Alliance, war in Äthiopien, wo er mit der engagierten jungen Dorfschwester Emebet Meshesha über Impfungen sprach. Hier könnt ihr lesen, was er erlebt hat.
„Impfstoffe sind das Herzstück unserer grundlegenden Gesundheitsversorgung”, erzählt mir die Krankenschwester Emebet Meshesha, als ich die Gesundheitsstation Adama Udie in Ormoia bei Addis Abeba besuche. Äthiopien hat beeindruckende Fortschritte im Bereich Impfungen gemacht. Die Impfrate für DTP3 (drei Dosen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten) ist von nur 56 Prozent im Jahr 2000 auf 79 Prozent im Jahr 2009 gestiegen. Äthiopien gehört zu den 20 Ländern mit der höchsten Geburtenrate weltweit. Deshalb ist Äthiopien für die GAVI Alliance ein wichtiges Land, denn hier können wir sehr viele Kinder erreichen.
Bill Gates hat bei seinen Besuchen in Paris, Straßburg und Berlin Politiker aufgefordert, mehr Geld in Impfprogramme zu investieren. Dabei fiel immer wieder der Name GAVI. Hier könnt ihr lesen, wie GAVI arbeitet. Und wenn ihr euch dafür einsetzten wollt, dass GAVI seine erfolgreiche Arbeit fortführen und ausbauen kann, unterzeichnet jetzt unsere Petition:
GAVI steht für „Global Alliance for Vaccines and Immunisation“, also „Weltweite Allianz für Impfstoffe und Immunisierung“. Die deutschen Medien sprechen oft einfach von der „Impfallianz“. GAVI wurde im Jahr 2000 gegründet. Das erklärte Ziel der Allianz ist es, die Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern wirksam und nachhaltig zu reduzieren – also das Millenniums-Entwicklungsziel Nr. 4 voran zu bringen. Hierzu unterstützt GAVI frühzeitige Impfungen von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt. Die Kinder können so vor vermeidbaren lebensbedrohlichen Krankheiten geschützt werden.
Die Themen des Tages:
Impfungen als Gesundheitsmaßnahme in Entwicklungsländern sind in aller Munde. Vor zwei Wochen kündigte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel an, das deutsche Engagement für Impfprogramme in den ärmsten Ländern der Welt zu verstärken. Hier könnt ihr nachlesen, warum Impfungen wichtig sind. Und wenn euch lesen nicht reicht und ihr aktiv werden wollt, unterzeichnet doch gleich unsere aktuelle Petition:
Viele von euch haben sicher schon mitbekommen, dass ONE eine globale Kampagne gestartet hat, damit auch Kinder in Entwicklungsländern Zugang zu lebensrettenden Impfungen erhalten. Mehr als 120.000 Menschen haben die Petition schon unterzeichnet – wirklich super! Der Anlass der Petition ist die Geberkonferenz der globalen Impfallianz “GAVI Alliance” am 13. Juni in London. GAVI setzt sich hocheffektiv dafür ein, dass Impfstoffe bei den Menschen ankommen, die sie am dringendsten benötigen. Bei der Geberkonferenz entscheiden hochranginge Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft über die Finanzierung von Impfprogrammen in Entwicklungsländern. Auch die Bundesregierung wird dort vertreten.
Vor diesem Hintergrund möchten wir euch in den nächsten Wochen mit einer Blog-Serie über Impfungen informieren. Wieso sind Impfungen sinnvoll? Wie genau arbeitet GAVI? Und was trägt Deutschland bei? Diese und andere Aspekte rund ums Thema Impfen möchten wir in den kommenden Wochen beleuchten. Falls euch bestimmte Fragen zum Thema unter den Nägeln brennen, schickt uns bitte eine Email an mitmachen@one.org. Wir werden die wichtigsten und häufigsten Fragen sammeln, und diese auf unserer Blogserie nach und nach beantworten.
- Alicia Blázquez –
Gute Nachrichten: Wir können in den nächsten 5 Jahren 4 Millionen Kinderleben retten. Wie? Mit zwei neuen Impfungen, welche die Kindertode an Durchfall und Lungenentzündung massiv senken könnten—denn daran sterben in Entwicklungsländern die meisten Kinder. Die Impfstoffe dagegen gibt es schon. Jetzt müssen wir aber dafür sorgen, dass die Impfungen dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. Und hier kommst du ins Spiel!
Im Juni entscheiden hochranginge Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft auf einer Konferenz, wie viel sie in den Impfschutz von Kindern in Entwicklungsländern investieren wollen. Wir fordern mehr Unterstützung für Impfprogramme, um Kinder ein Leben lang vor diesen Krankheiten zu schützen. Du kannst mithelfen, indem du unsere Petition unterzeichnest.
So lautet die Petition im Wortlaut:
Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs, Kinderimpfungen sind einer der kostengünstigsten Wege, Leben zu retten und lebenslangen Schutz vor Krankheiten sicherzustellen. Bitte finanzieren Sie zwei getestete und zugelassene neue Impfungen gegen Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen—die zwei häufigsten Todesursachen bei Kindern in armen Ländern.
Impfstoffe gelten als die “Schnäppchen” des öffentlichen Gesundheitswesens. Sie sind günstig, sie schützen ein Leben lang und können Millionen Menschen retten. Die Zahlen sprechen für sich: Zwischen dem Jahr 2000 und 2009 konnte dank Impfstoffen der Tod von 5,4 Millionen Kindern verhindert werden. Lass uns gemeinsam Druck machen, damit diese Erfolge ausgebaut werden.
Jedes Kind verdient einen gesunden Start ins Leben. Mach dich jetzt mit deinem Namen dafür stark, dass auch Kinder in Entwicklungsländern diese Chance erhalten.
- Stuart McWilliam –
Die Themen des Tages:
In den vergangenen Tagen war es stiller als sonst auf unserem Blog. Aber nicht etwa weil das ONE-Team gefaulenzt hätte, sondern weil wir – ganz im Gegenteil – alle Hände voll zu tun hatten. Denn gestern startete Living Proof, eine Kampagne von ONE und der Bill & Melinda Gates Foundation, in Deutschland!
Im Zentrum von Living Proof stehen die Erfolge von Entwicklungszusammenarbeit – denn obwohl wir meistens nur schlechte Nachrichten aus Afrika und anderen Entwicklungsländern hören, geht es im Kampf gegen extreme Armut wirklich voran. Dafür haben wir auf unserer neuen Living Proof-Website viel spannendes “Beweismaterial” für euch “sichergestellt”. Schaut euch die Seite doch mal an und sagt es weiter (falls ihr das überTwitter tut, gerne mit dem Hashtag #livingproof).

Wir möchten aber, dass diese Erfolgsgeschichten nicht nur auf unserer Website, sondern in ganz Deutschland bekannt gemacht werden. Deshalb haben wir unser Botschafterprogramm ins Leben gerufen. Unsere 20 Jugendbotschafter kommen aus ganz Deutschland, sind alle sehr engagiert und viele waren sogar selbst schon mal in Afrika. Alle haben Lust darauf, mit harten Fakten und spannenden Geschichten von den Erfolgen im Kampf gegen extreme Armut zu berichten. Die Schirmherrschaft über das Programm hat Bundespräsident Christian Wulff übernommen, der die Botschafter gestern in Schloss Bellevue gemeinsam mit seiner Frau und – last but not least – Bill Gates empfangen hat. Der Bundespräsident lobte das Engagement der Botschafter und die positive Perspektive von Living Proof. Bill Gates bat die Botschafter, möglichst vielen Menschen davon zu erzählen, dass intelligente Entwicklungshilfe funktioniert.

Direkt im Anschluss an den Termin beim Bundespräsidenten ging‘s für unsere Botschafter zum Fototermin mit Bill Gates am Brandenburger Tor. Unserer Botschafter waren bei den anwesenden Medien sehr gefragt und haben eine ganze Reihe Interviews gegeben, um die Menschen da draußen über Living Proof zu informieren. Ganz schön aufregend!
Es ging spannend weiter, nämlich zur Verleihung des Transatlantic Partnership Awards, mit welchem in diesem Jahr die Bill & Melinda Gates Foundation ausgezeichnet wurde. Bill Gates nahm den Award entgegen und hielt einen spannenden Vortrag, voller Fakten, Fakten, Fakten – und er erzählte die bewegende Geschichte einer afrikanischen Mutter, deren Kind an einer vermeidbaren Lungenentzündung gestorben ist. Seither setzt sich diese Mutter in ihrer Gemeinde dafür ein, dass Mütter ihre Babys rechtzeitig impfen lassen, damit ihnen ihr Schicksal erspart bleibt. Tatsächlich konnte zwischen 2000 und 2009 dank wirksamer Impfprogramme der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) der Tod von 5,4 Millionen Kindern verhindert werden – wirklich beeindruckend!

Am Nachmittag nahmen unsere Botschafter noch an einem Workshop teil, der sie auf ihre Aufgaben vorbereitete. Renate Bähr von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung referierte über Herausforderungen und Erfolge bei den Millennium-Entwicklungszielen, Bundestagsabgeordneter Thilo Hoppe erzählte voller Leidenschaft vom Entwicklungspolitischen Konsens, und anschließend trafen die Botschafter im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz. Dieser berichtete vom eben geschlossenen Kooperationsabkommen des Ministeriums und der Bill & Melinda Gates Foundation, welches sicherstellen soll, dass die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung in Zukunft mehr Mittel für ihre erfolgreiche Arbeit erhält. Last but not least trafen unsere Botschafter auf den Kampagnen-Experten Julius van de Laar, der ihnen Tipps mit auf den Weg gab, wie sie möglichst viele Menschen mit Living Proof erreichen können – online und offline.
Ihr könnt euch vorstellen, am Ende des Tages waren die Botschafter (und das ONE-Team) ganz schön geschafft, aber zugleich hochmotiviert. Das war für uns alle eine toller, spannender Tag – und das war erst der Anfang!
– Alicia Blázquez –
Die Themen des Tages:
Die Themen des Tages:
ONE hat Fortschritte im Kampf gegen vermeidbare Krankheiten und der damit oft verbundenen Kindersterblichkeit zu verkünden. Letzte Woche wurde in Kenia ein Pneumokokken-Impfstoff eingeführt. Pneumokokken sind einer der Hauptauslöser von Lungenentzündung.
Im Rahmen einer Initiative von GAVI (Global Alliance for Vaccines and Immunisation) wurden hunderte kenianische Babys erstmals gegen die gefährliche Krankheit geimpft. Nach Kenia wird der Pneumokokken-Impfstoff auch in Kamerun, Sierra Leone, Nikaragua, Guyana, und dem Jemen eingeführt. Bis 2015 soll der Impfstoff in mehr als 40 Ländern zur Verfügung stehen.
Die Berichterstattung über die GAVI Initiative zur Immunisierung gegen Pneumokokken in den Medien spiegelt das Interesse an wirksamen und effizienten Mitteln im Kampf gegen die Kindersterblichkeit wieder.
Hon. Njingum Musa Mbutoh, Mitglied des Finanzausschusses im kamerunischen Parlament, ruft Aktivisten auf der ganzen Welt auf, sich über den neuen, lebensrettenden Pneumokokken-Impfstoff zu freuen.

Gestern Morgen war ich bei der spannenden Vorstellung eines Projektes, an dem mein Land, Kamerun, später dieses Jahr teilnehmen wird. Ich habe den kenianischen Präsidenten und andere Staatsführer bei der Feier zur Einführung des neuen Impfstoffes gegen die Hauptursache von Lungenentzündung begleitet.
Gestern hat in Kenia mit der Einführung des Pneumokokken-Impfstoffes eine große Bewegung begonnen. Beinahe 1000 Menschen haben sich versammelt um die Erstanwendung des neuen Impfstoffes zu feiern. Wir hoffen in Kamerun sogar noch mehr Menschen zusammen zu bringen. Ich kann es nicht erwarten zu sehen, wie kamerunische Kinder den Impfstoff bekommen und so lebenslang vor einer Krankheit, die über eine Million Menschen jedes Jahr tötet, geschützt sind.
In beiden Ländern, Kenia und Kamerun, liefern Lungenentzündungen den traurigen Hauptbeitrag zur Kindersterblichkeit. Weltweit ist Lungenentzündung die Hauptursache warum Kinder unter fünf Jahren sterben. Nur wenige Menschen wissen dies. Es mangelt an Bewußtsein und Wissen über die enormen Auswirkungen der Lungenentzündung unter jungen Kindern in Afrika. Dies müssen wir ändern.

Die Themen des Tages:
Die Themen des Tages:
Im Plenum des Bundestages dreht sich alles um die Entwicklungszusammenarbeit. Den Eindruck haben zumindest die Reichstagsbesucher gewinnen müssen, die am Mittwoch, den 24. November 2010 in den Abendstunden das Parlament betreten haben. Denn zu der Zeit wurde der Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verhandelt, der einen Großteil der deutschen Entwicklungsfinanzierung ausmacht. Die Abgeordneten hatten über die Schwerpunktsetzung der deutschen Entwicklungspolitik und das Haushaltsvolumen von €6,22 Mrd. zu entscheiden. Dies ist zwar der bisher höchste Entwicklungshaushalt, er bleibt allerdings stark hinter dem Volumen zurück, das notwendig gewesen wäre, um das bereits 2010 fällige Versprechen zu erfüllen, 0,51 % des Bruttonationaleinkommens für die Zusammenarbeit mit den ärmsten Ländern aufzuwenden. Somit ist er im positivsten Fall eine schwache Zwischenmarke für das 2015 fällige 0,7 %-Ziel.
Im Rahmen des diesjährigen Aktionstages gegen die Lungenentzündung berichtete uns seine Exzellenz Edward Turay vom Kampf seines Heimatlandes Sierra Leone gegen die Krankheit, die weltweit die meisten Kinderleben fordert.
Leith Greenslade, Leiterin des Vorstandes der GAVI-Kampagne Immunize Every Child plädiert für wirksame Vorbeugung und Behandlung von Lungenentzündungen, weil diese uns mit großen Schritten der Erfüllung von Millennium-Entwicklungsziel 4 entgegenbringen können.
Wie haben wir uns gefreut, als wir die Neuigkeit vernahmen, dass nun 3,7 Millionen weniger Kinder vor ihrem fünften Geburtstag sterben! Die Wirklichkeit sieht aber ein wenig anders aus: Um bis 2015 Millennium-Entwicklungsziel 4 zu erreichen, ist das nicht annähernd genug.
Die Themen des Tages:
Im Rahmen der gestrigen New Yorker Konferenz der GAVI Alliance „Saving children’s lives – a call for action and resources for the GAVI Alliance” hat Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Arbeit der GAVI Alliance als „Schlüsselelement” der globalen Gesundheitsstrategie der Vereinten Nationen bezeichnet. Mit deutlichen Worten forderte der UN-Generalsekretär die internationalen Geldgeber zu höheren Zusagen an die Allianz auf.
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Bill und Melinda Gates Stiftung, Bob Geldof, Bono, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, G8, GAVI Alliance, Gesundheit von Kindern, Gesundheit von Müttern und Kindern, Gudrun Kopp, Impfungen, Politik Aktuell, UNO, Was wir lesen