GAVI Alliance

Einladung: „Voodoo & Vaccines. Der wirksame Kampf gegen Kindersterblichkeit“

13.01.2012 19:49 Uhr
von ONE Deutschland

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Zum Auftakt des neuen Jahres laden ONE, die Globale Impfallianz GAVI und die Cinema for Peace Foundation Sie zu einer besonderen Veranstaltung ein,  am Montag, 16. Januar 2012 um 18:00 im Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum (Eingang Wasserseite, Am Zeughaus, 10117 Berlin).

Am Beispiel des Kampfs gegen Kindersterblichkeit diskutieren wir über moderne Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit für mehr Wirksamkeit: Welche Rolle spielt die Orientierung an Ergebnissen? Inwieweit berücksichtigen wir die Bedürfnisse der Partnerländer? Um Anmeldung per E-Mail an voodoo@one.org oder per Faxantwort an +49 (0) 30 319 891 571 wird gebeten.

PROGRAMM

Begrüßung
Dr. Seth Berkley, Geschäftsführer GAVI Alliance
Tobias Kahler, Direktor ONE Deutschland

Impulse
Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Katja Riemann, ONE-Unterstützerin und Schauspielerin

Filmvorführung  “Voodoo and Vaccines”
Die Kurzdokumentation zeigt in 20 Minuten, wie traditionelle Heiler und „westliche“ Mediziner zusammenarbeiten, damit Kinder Zugang zu lebensrettenden Impfstoffen erhalten.

Podiumsdiskussion mit
Dr. Seth Berkley, Geschäftsführer GAVI Alliance
SE Isidore Bio, Botschafter der Republik Benin
Dr. Günther Taube, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Moderation: Jan Lerch

Get together

95 Prozent der weltweiten Todesfälle durch Naturkatastrophen ereignen sich in Entwicklungsländern. Die Zeitungsschau

25.11.2011 12:44 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Klimawandel: 95 Prozent der weltweiten Todesfälle durch Naturkatastrophen ereignen sich in Entwicklungsländern
  2. Freiwillige Leitlinien gegen Landgrabbing nutzlos
  3. Impfung gegen Pneumokokken in Malawi enthusiastisch gefeiert Weiterlesen

Ruanda ist stolz auf seine Pionierarbeit bei Pneumokokken-Impfungen

11.11.2011 16:25 Uhr
von ONE Deutschland

Am morgigen Samstag, 12. November findet bereits zum dritten Mal der „Welttag zur Bekämpfung von Lungenentzündung“ statt, den ein weltweites Bündnis aus über 125 NGOs, wissenschaftliche Einrichtungen, staatliche Stellen und Stiftungen ins Leben gerufen hat. Denn was viele nicht wissen: Jedes Jahr sterben über eine Million Kinder an dieser Krankheit. Das sind 4300 Kinder jeden Tag – alle 20 Sekunden ein junges Leben. Lungenentzündung ist damit die Haupttodesursache bei Kindern unter fünf, vor allem in Entwicklungsländern. Aber es gibt auch gute Nachrichten: In 16 Entwicklungsländerm wurde inzwischen ein Impfstoff eingeführt, der vor Pneumokokken schützt, der Hauptursache von Lungenentzündung. Das erste dieser Länder war Ruanda. Hier berichtet euch die ruandische Gesundheitsministerin über ihre Erfahrungen bei der Bekämpfung dieser tödlichen Krankheit.

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Im April 2009 führte Ruanda als erstes Land mit niedrigem Einkommen den Pneumokokken-Impfstoff (PCV7) ein, emöglicht durch eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Wyeth. Dies war ein bedeutender Moment für uns, denn nachdem wir es geschafft hatten, die Fälle von Malaria drastisch zu senken, waren nun Pneumokokken-Erkrankungen die neue Hauptursache für Todesfälle bei Kindern in Ruanda. Die engagierte Arbeit unseres Partners, der GAVI Alliance, sorgte dafür,  dass der Pneumokokken-Impfstoff in unserem Land sowohl verfügbar als auch erschwinglich sein würde.

Lungenentzündung bleibt weltweit die Hauptursache von Todesfällen bei Kindern unter fünf Jahren. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an dieser vermeidbaren Krankheit.

Am 12. November 2011 wird Ruanda gemeinsam mit anderen Ländern den 3. Welttag zur Bekämpfung von Lungenentzündung (World Pneumonia Day) begehen – ein Tag, an dem wir feiern, dass Impfungen die Macht haben, Leben zu retten, wenn der Zugang zu ihnen gewährleistet ist.

Außerdem verhindert der Impfstoff, den wir verwenden, sogenannte Pneumokokken-Meningitis, eine Form der Hirnhautentzündung, die durch Pneumokokken verursacht wird.  Diese Krankheit hinterlässt bei den Kindern, die sie überleben lebenslange geistige und körperliche Behinderungen.

Natürlich sind Impfungen nicht der einzige Weg, um Lungenentzündung zu verhindern. Das Stillen von Säuglingen, bessere Ernährung sowie die Senkung der Raumluftverschmutzung sind ebenso unerlässlich. Zudem müssen Kinder Zugang zu wirksamen Antibiotika haben, wenn sie doch erkranken. Aber durch Impfungen wird die Häufigkeit von Krankenhauseinweisungen und Behandlungen reduziert und damit das Gesundheitssystem entlastet. Zudem wird durch Impfungen die Zeit verringert, die Familien sonst mit der Pflege eines kranken Kindes verbringen müssten. Dies stellt in Ländern wie Ruanda einen wesentlichen wirtschaftlichen Vorteil dar, denn Eltern, die ihre Kinder pflegen, können nicht zur Arbeit gehen.

Damit Impfungen funktionieren, müssen sie vollständig in die Gesundheits- und Sozialversorgung integriert werden. Genau das haben wir in Ruanda gemacht.

Im letzten Jahr wurden die Impfungen gegen Pneumokokken auf 16 Länder ausgeweitet. GAVI erwartet, dass 58 Länder bis zum Jahr 2015 die neueste Generation von Pneumokokken-Impfungen landesweit eingeführt haben werden. Auf diese Weise werden weitere 90 Millionen Kinder erreicht.

Durch den beständigen Einsatz aller Partner, einschließlich GAVI-förderberechtigter Länder und Geberländer, können wir bemerkenswerte Fortschritte im Kampf gegen tödliche, vermeidbare Krankheiten bei Kindern erzielen. Die Anzahl der von GAVI geretteten Leben ist ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zum 4. Millenniums-Entwicklungsziel (Senkung der Kindersterblichkeit), aber wir dürfen nicht nachlassen.

In Ruanda haben heute über 80 Prozent der Kinder Zugang zur Pneumokokken-Impfung. Die Kinder, deren Leben durch unsere Zusammenarbeit mit GAVI gerettet wird, werden dabei helfen, aus Ruanda ein Land zu machen, in dem Gesundheit für alle kein Traum ist, sondern eines der Fundamente einer starken, friedlichen Nation.

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Die Autorin Dr. Agnes Binagwaho ist Kinderärztin und Gesundheitsministerin von Ruanda. Sie unterrichtet ausserdem „Global Health“ und Sozialmedizin and der medizinischen Fakultät der Harvard Universität (USA).

 

 


– Maike Bildhauer, GAVI Alliance –

 

Gastbeitrag von Raj Kumar: “Wenn wir die Kinderlähmung besiegen, ist das ein Erfolg für uns alle”

24.10.2011 13:52 Uhr
von Alicia Blázquez

Heute ist der Welttag der Bekämpfung der Kinderlähmung. Die Krankheit ist fast ausgerottet, es gibt also Grund zur Freude. Aus aktuellem Anlass erinnert sich heute Raj Kumar von der GAVI Alliance auf unserem Blog daran, wie er im Jahr 2003 in Indien mit der Kinderlähmung – auch genannt Polio – konfrontiert wurde:

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Ich arbeitete gerade im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh als Regierungsberater zur Einführung von Impfstoffen gegen Hepatitis B und Japanischer Enzephalitis (eine Virusinfektion des Gehirns, die in Asien vorkommt), als uns die Nachricht vom ersten Fall von Kinderlähmung (Polio) seit sieben Jahren erreichte. Polio trifft hauptsächlich Kinder unter fünf Jahren und kann bei etwa einer von 200 Infektionen zu lebenslangen Lähmungen führen. Die Krankheit kann tödlich sein, wenn die Lähmung die Atmung betrifft.

Wer in weniger entwickelten Ländern gelebt und gearbeitet habt, ist nur allzu vertraut mit den furchtbaren Behinderungen, die Kinderlähmung nach sich zieht. Aber Kinderlähmung ist, ebenso wie Pocken, eine der wenigen Krankheiten, die außerhalb des menschlichen Körpers nicht lange überleben kann. Und die endgültige Ausrottung dieser Krankheit ist tatsächlich möglich.

Wir haben bereits wirksame Impfstoffen, so dass das größte und einzige Hindernis bei der Ausrottung der Kinderlähmung die Funktionsfähigkeit der Impfsysteme ist. Wenn diese gegeben ist und Routineimpfungen die Kinder erreichen, kann sich Polio nicht ausbreiten. Während die betroffenen Eltern mit all ihrer Kraft das Überleben ihres Kindes herbeiwünschten und sich gleichzeitig auf die Möglichkeit einstellten, dass das Überleben auch eine bleibende Behinderung bedeuten würde, sorgte ich mich also um unser Impfsystem.

Die nächsten 30 Fälle zeigten Schwächen im System auf, aber eine gezielte Impfkampagne machte dem Krankheitsausbruch schließlich den Garaus. Hohe Polio-Impfraten weltweit (mit vier Dosen oralem Impfstoff für Kleinkinder) sind entscheidend, um das Ziel zu erreichen, Kinderlähmung überall auszurotten. Zwischen der Ausrottung der Kinderlähmung und Routineimpfungen bestehen große Synergien, denn Routineimpfungen sind nach wie vor die wirksamste und effektivste Art, Polioimpfungen dorthin zu bringen, wo sie am meisten gebraucht werden.

Hartnäckig andauernde Krankheitsübertragungen in Pakistan und massive Ausbrüche im Tschad und der Demokratischen Republik Kongo zeigen anhaltende Schwächen in den Impfsystemen auf. Mein eigenes Land, Indien, ist eines von vier Ländern der Welt, wo Kinderlähmung noch örtlich begrenzt auftritt. Seit Januar 2011 hat man dort jedoch nicht einen einzigen Fall beobachtet. Dies zeigt, dass es möglich ist, die Krankheit auszurotten.

Ein Ende der Kinderlähmung wird eindrucksvoll demonstrieren, welche Macht Impfungen haben, und es Ländern wie meinem eigenen ermöglichen, sich auf andere lebensrettende Impfungen zu konzentrieren. Wenn wir Kinderlähmung besiegen, wird dies ein Erfolg für uns alle sein.

– Dr. Raj Kumar, Senior Program Manager bei GAVI —

Madagascar!

17.10.2011 18:56 Uhr
von Sergius Seebohm

Jetzt mal ehrlich: wer hat bei diesem Titel erstmal an Trickfilme mit süßen Tieren gedacht? Madagaskar kann aber auch aus anderen Gründen gute Assoziationen wecken. Von 1990 bis 2009 hat man dort die Kindersterblichkeit um 60 Prozent reduziert. Vor allem durch den massiven Einsatz der so genannten Fünffachimpfung. Eine echte Erfolgsstory. Ed Harris von der Impfallianz GAVI war in Madagaskar. Er ist dieser Erfolgsgeschichte auf den Grund gegangen. Auf dem ONE Blog erzählt er in Wort und Bild, was er erlebt hat — und erklärt außerdem, was eine Fünffachimpfung ist. Weiterlesen

Bob Geldof sammelt für Private-Equity-Fonds. Die Zeitungsschau

28.09.2011 14:00 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Bob Geldof sammelt für Private-Equity-Fonds
  2. Machtwechsel  in Sambia: Oppositionsführer Sata übertrumpft Banda
  3. EU-Kommission will Einführung der Finanztransaktionssteuer für 2014
  4. Die GAVI-Allianz plant Ausweitung von Impfschutz in mehr als 30 Entwicklungsländern
  5. Hungerkrise in Somalia bleibt angespannt
  6. Namibische Opferverbänder fordern Entschuldigung für Völkermord
  7. UN-Experte: „Alle haben versagt“
  8. Fünf afrikanische Länder planen zusammen größten Nationalpark des Kontinents

Noch einmal: Impfen rettet Leben

29.08.2011 10:20 Uhr
von ONE Deutschland

Es ist nun schon ein paar Wochen her, dass wir hier geschrieben hatten, wie wichtig Impfungen für Kinder in Entwicklungsländern sind. Gerade auch dank der Hilfe von ONE-Unterstützern aus der ganzen Welt und nicht zuletzt aus Deutschland, konnten die Geber überzeugt werden, Impfungen nicht nur weiter stark zu unterstützen sondern auch die Einführung von zwei neuen Impfungen zu finanzieren: Mit den Impfungen gegen Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung werden Ärztinnen und Ärzte weltweit die beiden größten Kinderkiller in Entwicklungsländern weiter zurückdrängen können.

Auf der ersten Geberkonferenz der GAVI Alliance, die im Juni 2011 in London statt fand, sagten die Teilnehmer 4,3 Milliarden US-Dollar zu und überschritten damit das ursprüngliche Spendenziel von 3,7 Milliarden. Nun kommt es darauf an, dass die Versprechen umgesetzt werden. Wir müssen das Thema weiter wachsam verfolgen.

Wir zeigen Euch deshalb diesen Film aus Sierra Leone, der aus der Sicht der Impfallianz GAVI noch einmal die Bedeutung der Finanzierung von Impfkampagnen vor Augen führt. Freut Euch auf eindrucksvolle Bilder!

Auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg – mit den Impfpässen in der Hand

01.08.2011 17:55 Uhr
von ONE Deutschland

Foto: GAVI/11/Nilgun Aydogan

Anlässlich der Geberkonferenz für die Globale Impfallianz GAVI hatten wir uns über mehrere Wochen mit dem Thema Impfungen beschäftigt und Euch auch einen Dokumentarfilm über die Zusammenarbeit zwischen traditioneller und westlicher Medizin gezeigt. Bei aller aktiver Arbeit zum Horn von Afrika wollen wir nicht vernachlässigen, womit wir uns erst vor kurzem beschäftigt haben und freuen uns über diesen Gastbeitrag aus erster Hand über Impfungen in einem Land, das ebenfalls unter vielen Jahren Krieg zu leiden hat: Sri Lanka.

Ich komme gerade von einer Reise nach Sri Lanka zurück. 25 Jahre Bürgerkrieg haben den Inselstaat geprägt und das Land wird noch eine Weile brauchen, um sich davon zu erholen. Und dennoch: Trotz Bürgerkrieg und auch trotz des Tsunamis im Jahr 2004 hat man es auf der tropischen Insel geschafft, durchgehend eine Impfrate von nahezu 100 Prozent aufrecht zu erhalten. Weiterlesen

Eine unvergessene Begegnung: Das Mädchen mit der Lungenentzündung

17.07.2011 15:32 Uhr
von ONE Deutschland

Als ich vor etwa zehn Jahren in abgelegenen Dörfern in Ghana Kinder gegen Polio (Kinderlähmung) impfte, habe ich etwas erlebt, was mich bis heute nicht loslässt. Stundenlang waren wir schon mit dem Motorrad durch Kornfelder gefahren, als wir schließlich in einer kleinen Ortschaft ankamen, die nur aus drei Lehmhütten bestand.

Die Männer aßen gerade zu Mittag. Die Frauen waren losgezogen, um ihren „Haushaltspflichten“ nachzugehen.Nach der traditionellen Begrüßung baten wir darum, die Kinder unter fünf Jahren zu sehen.Aus dem Augenwinkel nahm ich ein kleines Mädchen wahr, etwa anderthalb Jahre alt, das auf einer Matte lag. Ich trat näher und schaute mir das Kind an. Die Kleine sah krank aus und ihre Atmung war schnell und flach. Ich berührte sie. Sie hatte Fieber. Ich brauchte kein Stethoskop, um eine Lungenentzündung zu diagnostizieren. Wir hatten keine Antibiotika dabei, die einzige wirksame Behandlung gegen eine Lungenentzündung. Ich sagte dem Vater daher, er solle das Kind in die nächste Klinik bringen.

Seine Körpersprache verriet, dass das nicht mein Ernst sein könne.  Er könne nur zum 20 Meilen entfernten Krankenhaus gelangen, wenn er sich den Traktor seines Nachbarn ausleihen würde. Und selbst dann müsste er noch Benzin besorgen, und bei der Ankunft wäre seine Tochter womöglich bereits tot. Er wendete sich ab, seine Augen voller Schmerz. Es war offenbar nicht das erste Mal, dass er eine solche Situation erlebte.  Wie angewurzelt stand ich da. Ich konnte das Kind doch nicht sterbend zurücklassen!

Heute, viele Jahre später, frage ich mich noch immer, was aus diesem Kind geworden ist. Mein Verstand weigert sich, das offensichtliche zu akzeptieren. Aber es ist diese Erfahrung, die mich motiviert, für die GAVI Alliance zu arbeiten. GAVI unterstützt jetzt Entwicklungsländer bei der Einführung der Pneumokokken-Impfung. Diese schützt Kinder vor Lungenentzündung – eine der beiden Haupttodesursachen bei Kindern unter fünf Jahren. Bei ausreichender Unterstützung durch die Geber könnte diese Impfung 7 Millionen Leben bis zum Jahr 2030 retten. Und ich müsste dann vielleicht nie wieder eine so tragische Szene erleben.

-Mercy Ahun, GAVI Alliance-

-Foto: WHO 2011-

Für weitere Informationen zur Thematik lohnt ein Besuch der offiziellen Seite der Gates Stiftung.

Filmabend: Benin in Bremen

06.07.2011 14:55 Uhr
von Alicia Blázquez

Vor ein paar Tagen haben unsere Living Proof-Botschafter Luca Graf, Kathleen Pauleweit und Lisa Ritschel in Bremen einen Filmabend organisiert, bei dem der ONE-Kurzfilm “Vooodoo & Vaccines in Benin, Africa” gezeigt wurde. Hier der Bericht unserer Botschafter. Und falls ihr den Film auch ansehen wollt, könnt ihr das jederzeit online tun:

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Unser Filmabend im gemütlichen Kulturzentrum Paradox war gut besucht, vor allem Studenten hatten den Weg ins Bremer Szeneviertel gefunden, um sich über die medizinische Situation in dem kleinen westafrikanischen Land zu informieren. Der Film kam beim Publikum sehr gut an.

Im Anschluss wollten die sehr gut informierten Zuschauer noch vieles über die Arbeit von ONE und GAVI wissen. Wie erreichen wir unsere Ziele? Bringt das was? Gemeinsam kamen wir zu der Überzeugung, dass man mit den richtigen Strategien und viel Motivation einiges bewegen kann. Eigentlich sollte die Veranstaltung nicht so lange dauern. Aber Dank eines Gewitters saßen wir länger als erhofft zusammen und diskutierten bei leckerem Mate Tee und Bier.

Ganz besonders gefreut haben sich die vier Gewinner unseres Rätsels mit Fragen über Afrika und Entwicklungspolitik, die mit ONE-Shirts nach Hause gehen durften. Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend, an dem ONE zahlreiche neue Unterstützer gefunden hat.

Luca Graf, Kathleen Pauleweit und Lisa Ritschel –

Zeitungsschau 04. Juli 2011

04.07.2011 15:42 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Dirk Niebel gibt 100 Millionen für Global Aids-Fonds frei
  2. Bill Gates ist Mitglied des Ehrensenats der Lindauer Nobelpreis-Träger-Stiftung
  3. Afrikanische Union (AU) ruft auf, Haftbefehl gegen Gaddafi zu ignorieren
  4. Dirk Niebel sieht in Frauen Chance für Nordafrika
  5. Investoren strömen ins Afrika südlich der Sahara
  6. Gudrun Kopp fordert Weltverband der Bauern

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Was macht eigentlich Deutschland gegen Kindersterblichkeit?

03.07.2011 16:49 Uhr
von ONE Deutschland

In den letzten Wochen haben wir über die Arbeit der GAVI Alliance und ihren Beitrag zur Senkung der Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern berichtet. Hier erfahrt ihr nun, wie sich Deutschland im Bereich Impfungen engagiert – und was wir von der Bundesregierung erwarten. Weiterlesen

Ihr seid der Wahnsinn. Vielen Dank!

23.06.2011 11:50 Uhr
von ONE Deutschland

In den vergangenen Monaten haben wir ONE-Unterstützer in aller Welt um ihre Unterstützung für unsere Impfkampagne gebeten. Unser Ziel war es in den nächsten 5 Jahren 4 Millionen Kinder zu retten. Dafür haben wir gemeinsam mehr als 300.000 Unterschriften für unsere Petition gesammelt.

In Großbritannien schickten ONE-Unterstützer hunderte von Briefen an ihre Abgeordneten, in den USA haben wir das Weiße Haus mit Tweets überflutet, im Rahmen der U2-Tour in Südamerika haben sich uns tausende neuer ONE-Unterstützer angeschlossen und unsere Petition mitgetragen, in Australien sorgten unsere Unterstützer dafür, dass das Telefon des Außenministers nicht mehr still stand, und in Deutschland haben unsere engagierten Jugendbotschafter für die Petition getrommelt.

Dank eures Einsatzes und eures Könnens hat all die harte Arbeit Früchte getragen. Wir haben gewonnen! Vergangene Woche haben in London Regierungsvertreter und private Geldgeber bemerkenswerte 4,3 Milliarden US-Dollar für die nächsten 5 Jahren zur Verfügung gestellt. Das liegt weit über den 3,7 Milliarden, auf die wir gehofft hatten. Als Bill Gates angekündigt hat, dass er eine Milliarde beitragen will, erwähnte er in seiner Rede unsere Kampagne.

Das war wirklich eine historische Woche. Unser Executive Director Jamie Drummond hat eine Videobotschaft aufgenommen, um euch für euren Einsatz zu danken:

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Ich kann euch gar nicht sagen, wie stolz ich als Kampagnenmitarbeiter bei ONE auf jeden einzelnen von euch bin, und ihr solltet auch auf euch stolz sein.

Dieser schöne Erfolg zeigt, dass wir die Welt auf wunderbare Weise für immer verändern können, wenn wir unsere Stimmen vereinen. Also, klopft euch auf die Schulter und erzählt uns, wie ihr euch angesichts dieser tollen Neuigkeiten fühlt. Dank euch sieht die Zukunft von Millionen von Kindern weltweit besser aus!

- Nadeem Javaid –

Zeitungsschau 16. Juni 2011

16.06.2011 15:51 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Neues Afrika-Konzept der Bundesregierung
  2. Niebel verteidigt GIZ-Ausgaben
  3. „Es geht nicht ums Brunnenbohren“
  4. Südsudan: Anerkennung des Kabinetts, Westerwelle-Reise abgesagt
  5. Weltweit fehlen 2,6 Milliarden Toiletten
  6. Geiz tötet
  7. UNICEF ruft zur Unterstützung für die Kinder Afrikas auf

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Zeitungsschau 14. Juni 2011

14.06.2011 17:13 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Gipfel sammelt 4,3 Milliarden US-Dollar für Impfungen
  2. Alle Aids-Kranken in Entwicklungsländern sollen bis 2015 Medikamente bekommen
  3. Afrika unterstützt Christine Lagarde als IWF-Chefin
  4. Freier Handel von Kairo bis Kapstadt
  5. Entwicklungshelfer reisen First Class
  6. Geheimbund Rohstoffindustrie
  7. Westerwelle besucht Sudan

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GAVI-Konferenz in London hat Erwartungen übertroffen. Mehr als vier Millionen Kinderleben können jetzt gerettet werden.

14.06.2011 13:56 Uhr
von ONE Deutschland

In unserem Impfblog haben wir euch in den vergangenen Wochen immer wieder über GAVI und ihre Arbeit und Erfolge informiert. Gestern war nun der große Tag der Konferenz, und es gibt Grund, richtig zu feiern. Die Geber haben insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar für GAVI zugesagt – das ist viel mehr, als wir gehofft hatten.

Gestern konnten wir von ONE dank eurer Hilfe einen super Kampagnenerfolg zusammen mit unseren Partnern verbuchen. Die Staats- und Regierungschef und andere Geber haben insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar bis 2015 für GAVI zugesagt. Das heißt, dass GAVI jetzt nicht nur in der Lage ist, die Nachfrage nach neuen Impfungen gegen Durchfallerkrankungen und Lungenentzündungen zu stillen. GAVI kann jetzt schon anfangen, die nächsten Prioritäten zu setzen und seine Anstrengungen verdoppeln, um auch die ärmsten Kinder in den entlegensten Gegenden dieser Erde mit Impfungen zu versorgen.

Mehr als 300 000 ONE Unterstützer haben uns bei dieser wichtigen Kampagne unterstützt und unsere Petition unterzeichnet. Dies ist ein echter Sieg für Mütter und Kinder auf dieser Welt. Den Erfolg dieser Konferenz kann man tatsächlich an den Millionen von Leben messen, die sie gerettet hat.

David Cameron, Andrew Mitchell, Bill Gates and Ellen Johnson-Sirleaf, together with members of the GAVI board
Der britische Premierminister David Cameron und Bill Gates können auf ihre moralische Führung stolz sein. Die USA, Norwegen, Australien und viele andere haben sich ihrer Verantwortung gestellt und die Zukunft von Millionen Kindern gesichert. Auch Deutschland hat seinen Beitrag zu GAVI deutlich erhöht, was wir sehr begrüßen. Wir hoffen jetzt, dass sich dieses Engagement verstetigt.

300.000 Unterschriften für Dirk Niebel

10.06.2011 17:31 Uhr
von Alicia Blázquez

In den vergangenen Wochen haben wir mit einer globalen Kampagne gefordert, dass Regierungen weltweit mehr in den Impfschutz von Kindern investieren. Über 300.000 Unterschriften haben wir für unsere Petition zusammen bekommen. Diese Unterschriften haben wir gestern und heute an drei wichtige Regierungen übergeben.

Gestern übergaben unsere Kollegen in Paris die Unterschriften an ihre Regierung, heute früh haben unsere Kollegen in London der Regierung in Downing Street No. 10 einen Besuch abgestattet – und heute Mittag übergaben wir eure Unterschriften schließlich an Entwicklungsminister Dirk Niebel. Eine ONE-Delegation bestehend aus ONE-Direktor Tobias Kahler uns unseren Living Proof Botschafterinnen Zari, Johanna und Jenny durfte im Entwicklungsministerium ONEs Forderungen vortragen.

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Hintergrund der Kampagne ist die Geberkonferenz der Globalen Impfallianz GAVI, die nächsten Montag in London stattfindet. Ganz konkret fordert ONE mit Hinblick auf diese Konferenz mehr Mittel für Impfprogramme gegen Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen – denn so banal diese Krankheiten für uns an auch klingen mögen: daran sterben tatsächlich mehr Kinder als etwa an AIDS oder an Malaria. Das müsste aber nicht sein. Inzwischen gibt es nämlich zwei neue und erfolgreich getestete Impfstoffe, mit denen GAVI in den kommenden fünf Jahren vier Millionen Kinder retten könnte.

Die Bundesregierung hatte vergangene Woche angekündigt, ihre finanzielle Unterstützung für GAVI im Jahr 2012 auf 30 Millionen Euro zu erhöhen. Wir bei ONE finden das super. Gleichzeitig hoffen wir, dass Deutschland seinen Beitrag auf 50 Millionen Euro jährlich erhöht, denn gemessen an der Wirtschaftskraft Deutschlands wäre das der im internationalen Vergleich angemessene Beitrag. Außerdem hätten wir uns eine verbindliche Zusage bis 2015 gewünscht. Doch bereits die von Deutschland bisher zugesagten Mittel werden wirken: 20 Millionen Euro für GAVI aus dem Jahr 2011 und 30 Millionen Euro für 2012 ermöglichen zusammen 4,3 Millionen Kinderimpfungen, was circa 70.000 Kinderleben retten wird.

Mit Blick auf die GAVI-Konferenz sagte Tobias Kahler bei dem Treffen: „Montag sind die Geber am Zug. Sie müssen in London Farbe bekennen und großzügige Zusagen machen. GAVI benötigt noch immer 3,7 Milliarden US-Dollar zusätzlich, um die Nachfrage nach Impfstoffen in armen Ländern decken zu können. Die angekündigten Preisnachlässe einiger Pharmaunternehmen verleihen GAVI neuen Schwung, allerdings ist das Ziel, vier Millionen Leben in den nächsten fünf Jahren zu retten, nur durch die Unterstützung der Geberländer erreichbar.“

Wir werden nächste Woche berichten, wie die Konferenz in London gelaufen ist. Klar ist: Wir sind nicht am Ziel, aber das war ein guter erster Schritt. Euch allen vielen Dank für eure tolle Unterstützung bei der Kampagne. Wir halten euch auf dem Laufenden.

- Alicia Blázquez –

Barack Obama und David Cameron unterstützen GAVI

08.06.2011 16:17 Uhr
von ONE Deutschland

alignnone Vor einigen Wochen hat sich der amerikanische Präsident Barack Obama in London mit dem britischen Premierminister David Cameron getroffen. Die beiden haben sich laut einer öffentlichen Erklärung und ganz zu unserer Freude auch über Impfungen unterhalten. Deswegen ist das was für unseren Impfblog. Und wenn ihr Obama und Cameron zustimmt, unterzeichnet unsere aktuelle Petition, um vier Millionen Kinderleben in fünf Jahren zu retten.

Obama und Cameron haben bei ihrem Treffen beschlossen, GAVI die benötigten Mittel zur Verfügung zu stellen, damit die Allianz weiterhin in der Lage ist, seine Arbeit – Kindersterblichkeit zu vermeiden – auszuführen. Hier findet ihr die offizielle Erklärung:

Die heutigen technischen Entwicklungen und Innovationen helfen, unsere Entwicklungsziele zu erreichen. Wir werden zukünftig zusammen arbeiten, nicht nur auf der GAVI Geberkonferenz im Juni, und sicherstellen, dass GAVI die Mittel zur Verfügung gestellt bekommt, die sie benötigt, um ihrer Arbeit nachzugehen. Mit der Einführung neuer und ungenutzter Impfstoffe können weitere 250 Millionen Kinder geimpft werden und fünf Millionen Todesfälle bei Kindern bis 2015 verhindert werden. Wir wollen die Versorgung schwangerer Mütter und Neugeborener verbessern und werden daher die globale Strategie für Frauen-und Kindergesundheit der Vereinten Nationen unterstützen. Unser Bündnis mit Australien und der Gates Stiftung verfolgt das Ziel, dass zusätzlich 100 Millionen Frauen bis 2015 ein Recht auf moderne Familienplanung haben.

Zeitungsschau 8. Juni 2011

08.06.2011 13:01 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Gesundheitspolitik in Afrika: Erfolge und Sorgen
  2. 95 Prozent Rabatt
  3. G20 informieren über Agrarrohstoffe
  4. LEITI-Initiative gegen Korruption
  5. Zur UN-Konferenz in New York Forderung nach mehr Einsatz im Kampf gegen Aids
  6. Die Rettung

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Das Leben von 4 Millionen Kindern ist in Gefahr

07.06.2011 16:15 Uhr
von ONE Deutschland

Vergangene Woche hat der Senegalesische Gesundheitsminister Modou Diagne Fada einen Gastbeitrag in der französischen Le Monde verfasst. Wir haben ihn für unsere Impfserie im Blog auf Deutsch übersetzt, denn wir finden es sehr interessant, was er kurz vor der GAVI Geberkonferenz am 13. Juni zu berichten hat. Wenn auch ihr euch dafür einsetzen wollt, dass in den kommenden fünf Jahren vier Millionen Kinder gerettet werden, dann unterschreibt unsere Petition!

„Vorbeugen ist besser als behandeln. Last uns gemeinsam aktiv werden bevor es zu spät ist“

Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an einer durch Impfungen vermeidbaren Krankheit vor seinem fünften Geburtstag. Das heißt: 2 Millionen Kinder sterben jedes Jahr einen vermeidbaren Tod. Die Gründe dafür sind Gesundheitsspezialisten sowie meinen Mitbürgern bestens bekannt. Folgeschäden von Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung sind die zwei häufigsten Todesursachen bei Kindern in armen, oder einkommensschwachen Ländern.

Diese Todesfälle sind nicht einfach gewöhnliche Todesfälle. Sie können verhindert werden!

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Zeitungsschau 6./7. Juni

07.06.2011 14:10 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Billigere Impfstoffe für arme Länder
  2. OECD Bericht: Trotz Afrikas Wirtschaftswachstum ungenügende Armutsbekämpfung
  3. Afrika droht schwächeres Wachstum
  4. Tank statt Teller
  5. De Maizière für Verknüpfung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik
  6. China – Segen oder Fluch für Afrika?
  7. Viele Infizierte – zu wenig Geld
  8. Menschenrechtsverletzungen in Darfur nehmen zu
  9. Uganda droht mit Truppenrückzug aus Somalia
  10. Wie ein ruandischer Kriegsverbrecher jahrelang unbehelligt in Deutschland leben konnte

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Zeitungsschau 27. Mai 2011

27.05.2011 15:22 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Der Gipfel der mächtigen Acht
  2. Deutschland erhöht Beitrag für Impfstoff-Allianz
  3. Niebel setzt auf Output
  4. Verkehr ist ein Hauptproblem der Entwicklungsländer
  5. Ein Kontinent im Aufbruch
  6. Staatsdiener verabschiedet sich vom Dienst

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Wie war das genau bei Herrn Koschyk?

24.05.2011 11:40 Uhr
von Alicia Blázquez

alignnoneVergangene Woche haben wir schon kurz berichtet, dass unser Botschafter Alex Bechtel es geschafft hat Hartmut Koschyk, den Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär im Finanzministerium, zur Unterschrift für den Entwicklungspolitischen Konsens zu bewegen. Inzwischen hat Alex auf seinem Living Proof-Blog ausführlicher geschildert, wie das Treffen abgelaufen ist und worüber die beiden im Detail gesprochen haben. Und weil wir dachten, das findet ihr bestimmt auch spannend, veröffentlichen wir seinen Beitrag auch auf unserem Blog: Weiterlesen

Erinnerungen an Ghana – und Meningitis

23.05.2011 15:57 Uhr
von ONE Deutschland

In unserer Blog-Serie zu Impfungen könnt ihr diesmal an Hand der  Erfahrungen  der Ärztin Mercy Ahun in Ghana lesen, wie wichtig die Impfung gegen Meningitis A in Afrika ist (den original Text könnt ihr hier lesen).  Damit die Arbeit von GAVI ausgeweitet werden kann, unterzeichnet jetzt unsere Petition.

Wenn man wie ich in einem Dorf an der ghanaischen Küste aufwächst, verbindet man die trockenen und staubigen Passatwinde, die aus der Sahara herüberwehen, mit Advent, Weihnachten und Fröhlichkeit. Seit ich wegen meiner Arbeit ins Inland gezogen bin, sind diese Winde auch mit Meningitis A verbunden. Meningitis ist die häufigste Form von Hirnhautentzündung hier in Ghana, die alle acht bis zwölf Jahre für schwere Epidemien sorgt.

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Optimistisch in Afghanistan

13.05.2011 14:17 Uhr
von ONE Deutschland

In unserer Block-Serie zu Impfungen, erzählt heute Raj Kumar von GAVI, warum es bei der Gesundheit von Kindern in Afghanistan Fortschritte gibt. Und wenn ihr euch dafür einsetzten wollt, dass Dank der Arbeit von GAVI die Kindersterblichkeit in Afghanistan weiter reduziert wird, unterzeichnet jetzt unsere Petition:

Mein letzter Besuch in Afghanistan war eine der besten Reisen, die ich je für GAVI unternommen habe. Die Sicherheitslage ist nach wie vor angespannt, aber man kann den Optimismus spüren. Wir unterstützen Impfungen in Afganistan und arbeiten vor Ort mit unseren Partnern zusammen, die voll Tatendrang sind. Weiterlesen

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.