Diese Woche feiert ONE zehn Jahre lebensrettende Arbeit des Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Der Fonds ist innovativ, weil es einen so konstruierten Mechanismus vorher noch nie gab. Der Fonds ist transparent, weil er sich in beispielhafter Weise extern prüfen lässt und alle Prüfberichte sofort veröffentlicht. Und das Wichtigste: Er rettet Leben. Monat für Monat überleben mehr als 100 000 Menschen, dank des Globalen Fonds. Weiterlesen
Die Themen des Tages:
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Einige von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: in diesen Tagen sind die deutschen ONE-Unterstützer Anna Loos und Jan Josef Liefers mit ONE in Ghana unterwegs. Beide haben sich in der Vergangenheit wiederholt für ONE eingesetzt, zuletzt haben sie zum Beispiel in der internationalen Version des Spots “The F-Word” mitgespielt.
In Ghana ebenfalls mit dabei sind ONE-Mitbegründer und U2-Frontmann Bono. Auf ihrer Reise treffen sie auf Aktivisten, die sich für mehr Transparenz im Rohstoffsektor einsetzen, sie besuchen ein vom Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria finanziertes Krankenhaus, sie reisen mit Jeffrey Sachs zu einem Millenniumsdorf und sprechen mit Vertretern der Organisation SEND Ghana, die sich für bessere Regierungsführung und die Gleichberechtigkeit von Frauen einsetzt. Ein spannendes Programm, über das Anna und Jan Josef auch über Facebook und Twitter berichten.
Vor ihrer Reise postete Anna Loos auf Facebook:

Und Jan Josef Liefers nutzt Twitter, um seine Eindrücke mit uns zu teilen: 
Wir werden in den nächsten Tagen Fotos und weitere Informationen über die Reise veröffentlichen. Also schaut bald mal wieder auf unserem Blog vorbei.
– Alicia Blázquez –
Die Themen des Tages:
Diese Woche schauen wir nicht nur nach Afrika, sondern auch nach Frankreich. Dort findet diese Woche in Cannes der G20-Gipfel statt. Vor einigen Tagen war auch Bono in Frankreich, um vor Ort für ONEs Anliegen zu werben. Unsere Kollegin Sara aus dem ONE-Büro in Paris berichtet, was Bono zu sagen hatte.
Ach, und wo wir gerade beim Thema sind: Falls ihr zufällig gerade in Paris seid, schaut doch mal heute Abend ab 18.30 Uhr beim Hôtel de Ville vorbei und setzt gemeinsam mit ONE vor dem G20-Gipfel ein Zeichen gegen die Hungersnot. Dazu bald mehr, heute wird nicht mehr verraten.
Bono anerkannte das große Ausmaß der aktuellen Wirtschaftskrise. Er forderte jedoch zugleich, auch in schwierigen Zeiten in effektive Programme zu investieren, um Millionen Menschenleben zu retten – das sei nicht nur richtig, sondern in einer zunehmend globalisierten Welt auch ratsam.

Er betonte, dass die französische Regierung durch die Unterstützung wirksamer Programme im Kampf gegen extreme Armut und Krisen in Afrika, wie die derzeitige Hungerkrise in Somalia, einen bedeutenden Beitrag leiste. „Eine Hungersnot ist nicht normal… Wir sollten in der Lage sein zu verhindern, dass aus einer Dürre einen Hungersnot entsteht. “
Die Franzosen spielen durch ihre fortwährende Unterstützung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria eine Führungsrolle im Kampf gegen HIV/AIDS. Sie sind in einer einzigartigen Position, in Zukunft eine stärkere Beziehung mit Afrika als Handels- und Wirtschaftspartner entstehen zu lassen. Und diese Investitionen wirken: Vier Millionen Afrikaner haben seit 2002 von einer AIDS-Behandlung profitiert.
Auf die Frage nach seinem eigenen politischen Einfluss auf die Regierungschefs im Rahmen des Interviews mit der französischen TV-Show „Le Grand Journal“ von Canal+ verwies Bono auf die Macht seiner Fans, von denen viele wahlberechtigt und ONE-Unterstützer seien. „Die Politiker fürchten ja nicht mich, sondern das Publikum“, äußerte er sich und forderte die Menschen dazu auf, weiterhin Druck auf ihre Regierungen auszuüben, damit Menschen in den extremer Armut auch in diesen schwierigen Zeiten nicht vergessen werden.
Auf dem bevorstehenden G20-Gipfel in Cannes wird ONE die globalen Regierungschefs auffordern, innovative Finanzierungsmechanismen für Entwicklung zu unterstützen, um zukünftige Nahrungsmittelkrisen durch intelligente Investitionen in Landwirtschaft zu verhindern. Zudem sollen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in Afrika unternommen werden. Bitte unterstütze unserer Petition mit deiner Stimme, damit wir die Hungersnot ein für alle Mal besiegen.
– Sara Kianpour –
Heute veröffentlichen wir einen Blogbeitrag von ONE-Mitbegründer Bono. Das Original erschien am 4. Oktober 2011 auf Englisch bei The Huffington Post.
Ich bin bekannt dafür, gelegentlich mit einem Schimpfwort um mich zu werfen. Das anstößigste Wort ist für mich jedoch nicht “f***” sondern Famine – zu Deutsch Hungersnot. Am anstößigsten finde ich die Hungersnot in Somalia.
Dürre, Gewalt und politische Instabilität haben den Tod auf den Plan gerufen, wie seit zwanzig Jahren nicht mehr… Mehr als 30.000 Kinder sind in nur drei Monaten gestorben. Die Bilder von Daddab sehen aus wie einen Albtraum aus einem vergangenen Jahrhundert. Und doch schreiben wir das 21. Jahrhundert, die Bilder sind real, bleiben jedoch zum großen Teil ungesehen. Die Nahrungsmittelkrise am Horn von Afrika ist nichts weniger als eine humanitäre Katastrophe, erhält aber weniger Aufmerksamkeit als der aktuellste Promi-Klatsch aus Hollywood.
ONEs neuer Film „The F-Word“ ist nicht gerade der typische emotionale Aufruf zur Nothilfe. Es geht darum, die Medienaufmerksamkeit auf die sich abspielende Tragödie zu richten. Es geht darum, weltweit politische Unterstützung zu mobilisieren, um die akute Not der Menschen zu stoppen und den Teufelskreislauf der Hungersnöte auch für die Zukunft zu durchbrechen. Vor allem geht es darum, zu handeln – denn die Hungersnot ist vom Menschen gemacht.
Natürlich ist die Lage komplex und die Lösung ist schwierig, gerade in Somalia, wo es seit zwanzig Jahren keine richtige Regierung gibt. Aber das ist keine Ausrede für die Welt, um wegzusehen. Die meisten von uns haben (glücklicherweise) keine Vorstellung davon, was es heißt, zu verhungern. Aber die meisten von uns wissen wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren. Jedes dieser 30.000 Kinder war jemandes Tochter oder Sohn, jemandes Schwester oder Bruder. Vom Horn von Afrika erreichen uns Berichte von Müttern, die entscheiden müssen, welches Kind sie füttern und welches sie sterben lassen; von Frauen, die wochenlang unterwegs sind, auf der Suche nach Essen und Wasser, und die dabei die toten Körper ihrer Kinder am Wegrand zurücklassen müssen, um für die noch lebenden Kinder weiterzusuchen.
Die Geschichte zeigt, dass es Möglichkeiten gibt, damit aus einer Dürre keine Hungersnot entsteht, auch wenn es kompliziert ist. Also seht euch den Film an und unterschreibt ONEs Petition an die Staats- und Regierungschefs, damit diese ihre eigenen Versprechen umsetzen und in Dinge investieren, die nachweislich funktionieren: Frühwarn- und Bewässerungssysteme, dürre-resistentes Saatgut… und, natürlich, Frieden und Sicherheit. Auf ONE.org findest du weitere Erklärungen und Informationen. Auch wenn ONE selbst keine Spenden sammelt, findest du dort auch Links anderer Organisationen, die am Horn von Afrika Nothilfe leisten und die jede Unterstützung brauchen können.
– Bono –
Die Themen des Tages:
Heute geschieht etwas besonderes. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass es eine panafrikanische Zivilgesellschaft gibt, die zunehmend stärker wird und sich zunehmend einmischt: Ein Zusammenschluss von über 50 afrikanischen Persönlichkeiten aus Musik, Schauspiel und Wirtschaft hat die Regierenden in Afrika und der Welt heute mit Blick auf die UN-Generalversammlung an diesem Samstag in New York aufgerufen, dem Leiden und Sterben am Horn von Afrika ein Ende zu bereiten. Nichtafrikanischer Mitunterstützer (als “backing vocal”, wie er sagt) ist ONEs Mitgründer Bono. Weiterlesen
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Angesichts einer der schwersten Hungersnöte in der jüngeren Geschichte der Menschheit haben sich U2-Sänger und ONE-Mitbegründer Bono und der somalisch-stämmige Musiker K’naan den Fragen von Anderson Cooper bei CNN gestellt. Bereits vor zwei Wochen hatten sich Bono und K’naan mit Vertretern der somalischen Diaspora in den USA getroffen, um die Situation und mögliche Unterstützung zu diskutieren.
Im Interview mit CNN erläutert K’naan Gefühle vieler Somalis angesichts der Katastrophe und einer möglichen Müdigkeit der Welt, Somalia nach zwanzig Jahren Bürgerkrieg nun noch zu helfen. Bono nimmt Stellung zu möglichen Gegenstrategien und weist darauf hin, dass diese Krise – trotz aller anderen Herausforderungen der Welt – die Aufmerksamkeit der Welt benötigt. Bono lobt ausdrücklich die Großzügigkeit der Deutschen, die privat bereits fast 100 Millionen Euro gespendet haben und sagt, er erhofft sich eine ähnliche Summe von der deutschen Regierung. Die Krise sei so schwer, dass man jeden nur dringen aufrufen könne, sich mit voller Kraft zu engagieren.
Das ganze Interview auf Englisch seht Ihr mit einem Klick auf das Bild unten.
Die Themen des Tages:
Es ist mittlerweile eine Tradition: Vor jedem G8-Gipfel bitten wir zusammen mit Bono und Bob Geldof eine große Tageszeitung des Gastgeberlandes darum, dem Thema Armutsbekämpfung eine Sonderausgabe zu widmen. Damit wollen wir Jahr für Jahr sicherstellen, dass die Ärmsten nicht von der Agenda G8 gestrichen werden. Nach der Bild-Zeitung 2007, Asahi-Shimbun 2008, La Stampa 2009 und The Globe and Mail 2010 folgt dieses Jahr, voilà — Libération. Weiterlesen
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In Südamerika war Santiago de Chile erster Stop für U2 auf ihrer 360° Tour, und die ONE-Volunteers haben sich mächtig ins Zeug gelegt! 28 engagierte Volunteers – einige schon seit fünf Jahren bei ONE, andere seit drei Monaten – waren an diesem wunderschönen Spätsommertag hoch motiviert und voller Tatendrang für ONE im Einsatz. Die Anzahl der Unterschriften vom Konzert in Santiago zeugt eindeutig von der Begeisterung und Leidenschaft unserer Volunteers. Insgesamt haben es 28 Volunteers geschaft 7072 neue Unterstützer im Kampf gegen extreme Armut zu gewinnen. Unglaublich!
Wann immer ich ONE-Unterstützer auf der Tour treffe frage ich sie als erstes: „Warum setzt du dich für ONE ein?“ Ich frage mich oft, was so viele verschiedene Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, mit unterschiedlichem Arbeits- und Bildungshintergrund und mit unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten dazu bewegt, sich leidenschaftlich im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Jeder nennt einen anderen Grund, aber eine Antwort kommt immer wieder: die Möglichkeit, mit seiner Stimme etwas zu verändern. Egal woher du kommst, wer du bist, was du machst: bei ONE hast DU mit DEINER Stimme die Macht, für die Ärmsten der Welt zu kämpfen. Deshalb erfüllt es mich immer wieder mit Stolz, Teil dieser Organisation zu sein, Teil von 2,2 Millionen Menschen, die gemeinsam – als ONE – den Stummen eine Stimme geben.
Drei ONE-Unterstützer aus Chile – Carla Herrera Cantera, Rodrigo Segura und Eduardo Javier Fernández Perez – erzählen warum sie sich für ONE engagieren…
Und warum unterstützt du ONE?
Sheryl Sandberg, die leitende Geschäftsführerin von Facebook, traf sich kürzlich mit ONE-Mitbegründer Bono. Sie redeten über die Arbeit von ONE, über die Fortschritte im Kampf gegen extreme Armut und darüber, wie Bono zu seinem Engagement gegen Ungerechtigkeit gekommen ist. In dem Interview betont Bono auch die Bedeutung von Korruptionsbekämpfung für Entwicklung; Korruption sei eine Krankheit, Transparenz der beste Impfstoff dagegen.
Schaut euch das Video an:
- Alicia Blázquez –
Die Themen des Tages:
Am Montag beginnt in New York die Wiederauffüllungskonferenz für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, mit der die Arbeit des GFATM für die Jahre 2011 bis 2013 finanziert werden soll.
Im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte der Globale Fonds einen Kurzfilm mit hochkarätiger Besetzung, um seine herausragenden Erfolge im Bereich Gesundheitsfinanzierung, Hilfe und Behandlung darzustellen. In diesem Film fragt der Fonds: „Was braucht man zum Leben? Nahrung? Ein Heim? Arbeit? Deine Familie? Liebe? Und Gesundheit?”
Die Themen heute:
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Während U2 durch Europa tourt und in ausverkauften Fußballstadien zehntausende Menschen begeistert, vergisst ONE-Mitgründer Bono dennoch nicht, dass die Erde sich weiter dreht und die Situation von Millionen Menschen in Armut weiter verbessert werden muss. Kurz vor seinem Auftritt in Hannover traf sich Bono mit Bundespräsident Christian Wulff und seiner Frau Bettina zu einem kurzen, privaten Treffen bei dem es natürlich auch um Afrika ging.
Die Themen heute:

Gestern berichteten wir über die Ergebnisse des G8-Gipfels und warum wir darüber enttäuscht sind. Auch ONE-Mitbegründer Bono findet, dass der Plan zur Reduzierung der Müttersterblichkeit ein guter Anfang ist, aber spätestens beim UN-Millenniumgipfel diesen Herbst noch viel mehr passieren muss. Hier sein Kommentar zum Gipfel in Kanada:
„Der Plan von Premierminister Harper zur Müttersterblichkeit allein reicht nicht aus, um der moralischen Provokation zu begegnen, welche der Tod von Millionen schwangeren Frauen darstellt. Mit diesem Plan wurde die Arbeit begonnen. Nun muss sie von den Staats- und Regierungschefs beim Gipfel der Vereinten Nationen zu den Millennium-Entwicklungszielen im September beendet werden. Bei den MDGs liegt insbesondere Afrika weit zurück. Aber die Millionen von engagierten Menschen überall auf der Welt, die für sie geworben haben, lassen sich nicht so schnell entmutigen – und das sollten die politisch Verantwortlichen, deren Länder die Millennium-Entwicklungsziele unterzeichnet haben, genau so wenig. Präsident Obama versprach einen konkreten globalen Aktionsplan bei den Vereinte Nationen vorzulegen, der die Millennium-Entwicklungsziele „eine Realität“ machen würde. Die Millennium-Entwicklungsziele müssen im Zentrum der Arbeit der G8, G20 und der Vereinten Nationen bleiben, bis ein konkreter Plan steht, wie diese erreicht werden können. Die Uhr tickt.“
Ja, die Zeit ist wirklich schon um. Bis 2010 wollte die G8 ihre Versprechen eingelöst haben, die sie Afrika mit großer Geste 2005 im schottischen Gleneagles gegeben hatte. Vorangegangen war etwas, das manche sogar die größte soziale Bewegung aller Zeiten nennen: 24 Millionen Menschen hatten unterschrieben. Über drei Milliarden Fernsehzuschauer verfolgten, was auf den Live8-Konzerten rund um den Globus verlangt wurde. Ein Ende unnötiger Armut und vermeidbarer Krankheiten.
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Bill Gates, Bill und Melinda Gates Stiftung, Bono, Gesundheit von Müttern und Kindern, Ghana-Reise, Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), HIV/Aids, Innovative Finanzierungsmechanismen, Intelligente Hilfe, Malaria, Videos