Die Themen des Tages:
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Vor einigen Wochen hat sich der amerikanische Präsident Barack Obama in London mit dem britischen Premierminister David Cameron getroffen. Die beiden haben sich laut einer öffentlichen Erklärung und ganz zu unserer Freude auch über Impfungen unterhalten. Deswegen ist das was für unseren Impfblog. Und wenn ihr Obama und Cameron zustimmt, unterzeichnet unsere aktuelle Petition, um vier Millionen Kinderleben in fünf Jahren zu retten.
Obama und Cameron haben bei ihrem Treffen beschlossen, GAVI die benötigten Mittel zur Verfügung zu stellen, damit die Allianz weiterhin in der Lage ist, seine Arbeit – Kindersterblichkeit zu vermeiden – auszuführen. Hier findet ihr die offizielle Erklärung:
Die heutigen technischen Entwicklungen und Innovationen helfen, unsere Entwicklungsziele zu erreichen. Wir werden zukünftig zusammen arbeiten, nicht nur auf der GAVI Geberkonferenz im Juni, und sicherstellen, dass GAVI die Mittel zur Verfügung gestellt bekommt, die sie benötigt, um ihrer Arbeit nachzugehen. Mit der Einführung neuer und ungenutzter Impfstoffe können weitere 250 Millionen Kinder geimpft werden und fünf Millionen Todesfälle bei Kindern bis 2015 verhindert werden. Wir wollen die Versorgung schwangerer Mütter und Neugeborener verbessern und werden daher die globale Strategie für Frauen-und Kindergesundheit der Vereinten Nationen unterstützen. Unser Bündnis mit Australien und der Gates Stiftung verfolgt das Ziel, dass zusätzlich 100 Millionen Frauen bis 2015 ein Recht auf moderne Familienplanung haben.
Seit Sonntag stimmen die Menschen im Südsudan darüber ab, ob sie künftig in einem unabhängigen Staat leben wollen. Der Tagesspiegel veröffentlichte heute einen Kommentar des US-Präsidenten Barack Obama, in dem er sich zu diesem historischen Referendum äußert:
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Es war ein hektisches Wochenende, aber jetzt, da wir das Endprodukt in den Händen halten, absolut lohnenswert: Für die Montagsausgabe der renommierten kanadischen Zeitung Globe and Mail übernahmen Bono und Bob Geldof gemeinsam mit ONE die Chefredaktion. Kanada bereitet sich gerade darauf vor, auf den G8- und G20-Gipfeln im Juni die Staats- und Regierungschefs der Welt zu willkommen zu heißen. Höchste Zeit für uns, die Aufmerksamkeit im Land auf Afrika zu richten.
Am letzten Freitag traf ONEs Mitbegründer Bono US-Präsident Obama und Mitglieder seines Teams für nationale Sicherheit, um die Entwicklungsstrategie der US-Regierung vor den kommenden G8- und G20-Gipfeln in Kanada und dem UN-Gipfel zu den Millennium-Entwicklungszielen zu diskutieren. Sie sprachen über die Reise nach Senegal, Ghana, Mosambik, Kenia und Südafrika, die Bono kürzlich unternommen hat, aber auch darüber, wie gute Regierungsführung sowie mehr Handel und höhere Investitionen entscheidend zu wirtschaftlichem Wachstum auf dem afrikanischen Kontinent beitragen können.
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Über den Plan, AIDS binnen fünf Jahren auszurotten
Im Tagesspiegel berichtet Kai Kupferschmidt über den südafrikanischen Wissenschaftler Brian Williams und seinen Plan, um HIV/AIDS auszurotten. Williams schlägt vor, jedem Menschen mit HIV antiretrovirale Medikamente zu verschreiben, wodurch AIDS in fünf Jahren ausrottet werden könne.
Denn eine reduzierte Viruslast hilft nicht nur dem Patienten, sie verringert auch die Übertragungsgefahr. Kürzlich warb er auf der jährlichen Tagung des amerikanischen Wissenschaftsverbands AAAS in San Diego für seinen Plan: ab einem Alter von 15 Jahren sollte ein jährlicher HIV-Test verpflichtend sein; positiv Getestete wären verpflichtet, sich umgehend therapieren zu lassen. Die WHO empfiehlt eine Therapie erst, wenn die T-Helferzellen auf unter 350 pro Mikroliter Blut sinken, doch Williams sagt auf diese Weise nutzten wir die Medikamente nur um Leben zu retten, nicht um eine Verbreitung zu verhindern. Weiterlesen
In der letzten Woche hat US-Präsident Obama seinen Haushaltsentwurf für 2011 im Kongress eingereicht. Die Leiterin unseres US-Policy-Teams, Erin Thornton, fasst zusammen, ob und inwieweit auch Kernforderungen von ONE ihren Niederschlag finden:
Eva Joly über Korruption in Afrika und die Rolle großer Unternehmen
Die tageszeitung (taz) druckt heute ein Interview mit Eva Joly mit dem Titel: „Afrika wird geschmiert, wir schmieren“. In dem Interview spricht Joly, ehemalige Untersuchungsrichterin mit Schwerpunkt Korruption und für die französischen Grünen im Europaparlament, über Korruption in Afrika. Joly kritisiert, multinationale Unternehmen, darunter etwa das Transport und Logistikunternehmen Bolloré, seien mit unverantwortlichen Geschäftstaktiken für die anhaltende Korruption in vielen afrikanischen Ländern mit verantwortlich. Der Chef von Bolloré, Vincent Bolloré, sei darüber hinaus ein enger Freund des französischen Premiers Nicolas Sarkozy. In ihrer jetzigen Funktion als Vorsitzende des Ausschusses für Entwicklungszusammenarbeit des Europäischen Parlaments betont sie, dass arme Länder stark unter der Finanzkrise zu leiden hatten und deshalb größere Unterstützung der EU benötigten. Sie zeigt sich besorgt darüber, dass die EU keine Mittel habe, um Entwicklungsländer ausreichend in ihrem Kampf gegen extreme Armut und die Folgen von Finanzkrise und Klimawandel zu unterstützen. Deshalb unterstützt sie auch die Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen, um das europäische Budget für Entwicklungszusammenarbeit dadurch erhöhen zu können.
Nach dem Besuch von US-Präsident Obama in Ghana beschrieb Thomas Awiapo, Mitarbeiter beim US-amerikanischen Catholic Relief Service (CRS) aus dem östlichen Ghana, seine Eindrücke dieses ganz besonderen Besuchs im Blog des CRS. Unser US- Kollege Mark Brinkmoeller kennt Thomas Awiapo schon seit über zehn Jahren und hat mehrfach mit ihm zusammengearbeitet. Weiterlesen
Wieder einmal ist ein G8-Gipfel vorbei. Eine Menge ist passiert. Aber was genau wurde erreicht? Weiterlesen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
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