Die Themen des Tages:
Die Themen des Tages:
Die Themen des Tages:
Die Themen des Tages:
Die Themen des Tages:
Die Themen des Tages:
In der letzten Woche hatten wir in der Zeitungsschau von einem neuen Bericht von UNAIDS, WHO und Unicef berichtet, nach dem jetzt mehr als 5,25 Millionen Menschen in Ländern mit mittlerem und geringem Einkommen eine antiretrovirale Behandlung (ARVs) gegen den Ausbruch von Aids erhalten. Heute wirft unsere Kollegin Brooke Riley noch einmal einen genaueren Blick auf die Zahlen:
Die Themen heute:
Ihr habt bestimmt schon mitbekommen, dass wir mit unserer Kampagne rund um den UN-Entwicklungsgipfel gerade alles daran setzen, dass bis 2015 kein Kind mit HIV zur Welt kommt. Viele von euch wollten deshalb in den vergangenen Tagen genauer wissen, wie die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf ihr Kind verhindert werden kann. Unsere Kollegin Erin Hohlfelder gibt euch heute eine kurze Einführung: Weiterlesen
Ende August wurde in Ostafrika ein Fälscherring aufgedeckt und mehr als 10t gefälschter Medikamente wurden an über 300 Orten in Uganda, Burundi, Kenia, Ruanda, Tanzania und auf Sansibar sichergestellt. Laut Interpol waren darunter Medikamente gegen Malaria, Impfampullen und Antibiotika.
Medikamentenfälschung, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „beabsichtigte und betrügerische Falschauszeichnung in Bezug auf Identität und/oder Quelle“ jedweder Generika oder Markennamen definiert wird, ist in den Entwicklungsländern ein wachsendes Problem.
Die Themen heute:
In der letzten Woche kamen Gesundheitsfachleute aus 193 Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation WHO zur 63. Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly) in Genf zusammen. Dort blickten sie – wie in jedem Jahr – auf die Arbeit der WHO zurück, setzten sich neue Ziele und vergaben Aufgaben. Hier einige der Themen und Höhepunkte der Woche:
Die Themen heute:
Als Anfang dieses Jahrzehnts die internationale Reaktion auf die um sich greifende Aids-Epidemie in Afrika anlief, hatte auf dem gesamten Kontinent fast niemand Zugang zu einer Therapie. Heute erhalten mehr als drei Millionen Afrikaner lebensrettende Medikamente und noch weit mehr können sich mit Moskitonetzen vor Malaria schützen, sind gegen die führenden Todesursachen bei Kindern geimpft und werden auf Tuberkulose getestet und behandelt. Um diese schnellen Erfolge zu erreichen, haben Geber verschiedenste Initiativen finanziell unterstützt. Oftmals haben diese Initiativen aber untereinander nicht eng genug zusammengearbeitet.
Am 24. März, also nächsten Mittwoch, ist Welttuberkulosetag. Es gibt noch viel zu tun im Bereich der Gesundheitsversorgung in Afrika, besonders in den Ländern südlich der Sahara. Doch heute wollen wir euch zeigen, dass es dank intelligenter Hilfe auch Erfolge zu vermelden gibt:
Das Globale Tuberkulose Update der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bietet die aktuellsten Information zum weltweiten Status der Epidemie. Der 2009er Bericht zeigt, dass in den letzten 15 Jahren 36 Millionen Menschen von Tuberkulose geheilt wurden und weitere acht Millionen Fälle verhindert wurden. Dieser Erfolg bezeugt die Effektivität der von DOTS und der Stop TB-Strategie im Kampf gegen Tuberkulose.
Während des letzten 12-monatigen Berichtszeitraums wurden 2,3 Millionen infektiöse Patienten von der TB geheilt – mehr als jemals zuvor über einem solchen Zeitraum. Dennoch haben noch immer nicht genügend Menschen Zugang zu den Medikamenten, die sie benötigen. Und etwa 1,8 Millionen Menschen sind 2008 an Tuberkulose gestorben.
Es gab im Jahr 2007 geschätzte 9,27 Millionen TB-Fälle (15 % davon betrafen Personen, die auch HIV-positiv waren). Dies bedeutet einen leichten Anstieg gegenüber den 9,24 Millionen Fällen im Jahr 2006. Doch obwohl die absolute Anzahl der TB-Fälle aufgrund des Bevölkerungswachstums angestiegen ist, ist die Zahl der Pro-Kopf-Erkrankungen tatsächlich um ein Prozent zurückgegangen.
Der Bericht zeigt außerdem die Fortschritte im Kampf gegen die tödliche Kombination von TB und HIV. TB bleibt die häufigste Todesursache bei HIV-positiven Patientinnen und Patienten. Doch da TB-Patienten zunehmend auch auf HIV getestet werden, erhalten diese auch häufiger die notwendigen Medikamente.
Allerdings stellt der Bericht stellt weiterhin fest, dass nur wenig Erfolg darin erzielt wurde, die mehrfach arzneimittelresistente Tuberkulose (MDR-TB) und die umfangreich arzneimittelresistente TB (XDR-TB) – eine noch gefährlichere und behandlungsresistentere Form der TB – zu stoppen.
– Rena Pacheco-Theard –
Die Themen heute:
Über den Plan, AIDS binnen fünf Jahren auszurotten
Im Tagesspiegel berichtet Kai Kupferschmidt über den südafrikanischen Wissenschaftler Brian Williams und seinen Plan, um HIV/AIDS auszurotten. Williams schlägt vor, jedem Menschen mit HIV antiretrovirale Medikamente zu verschreiben, wodurch AIDS in fünf Jahren ausrottet werden könne.
Denn eine reduzierte Viruslast hilft nicht nur dem Patienten, sie verringert auch die Übertragungsgefahr. Kürzlich warb er auf der jährlichen Tagung des amerikanischen Wissenschaftsverbands AAAS in San Diego für seinen Plan: ab einem Alter von 15 Jahren sollte ein jährlicher HIV-Test verpflichtend sein; positiv Getestete wären verpflichtet, sich umgehend therapieren zu lassen. Die WHO empfiehlt eine Therapie erst, wenn die T-Helferzellen auf unter 350 pro Mikroliter Blut sinken, doch Williams sagt auf diese Weise nutzten wir die Medikamente nur um Leben zu retten, nicht um eine Verbreitung zu verhindern. Weiterlesen
Haushaltsentwurf
Wie die Financial Times Deutschland berichtet, sieht der Haushaltsentwurf der neuen Bundesregierung lediglich eine Anhebung um 1,2% für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vor. Dies ist weit niedriger als erwartet und bedeutet, dass Deutschland sein Versprechen die Entwicklungshilfezahlungen bis 2010 auf 0,51% des BNE anzuheben verfehlen wird – dies werde von der Opposition und ONE kritisiert.
Weiterlesen
Wenige Tage vor dem morgigen 21. Weltaidstag haben UNAIDS und WHO neue Statistiken zum Stand der HIV/Aids-Epidemie veröffentlicht. Der Bericht mit dem Titel AIDS Epidemic Update 2009 gibt an, dass, obwohl sich die Zahl der Menschen, die mit HIV infiziert sind, im Jahr 2008 auf 33,4 Millionen (gegenüber 33 Millionen im Jahr zuvor) erhöht hat, ein Teil dieser Erhöhung auf ein Sinken der Sterblichkeitsrate unter HIV-Infizierten zurückzuführen ist. Laut dem Bericht hat der verbesserte Zugang zu antiretroviralen Medikamenten dazu beigetragen, die Zahl der Todesfälle durch das HI-Virus in den letzten fünf Jahren um 10 % zu senken. Weiterlesen
Wirtschaftliche Renaissance in Afrika
Das Handelsblatt schreibt, dass Afrika eine nachhaltige wirtschaftliche Renaissance erlebt. Alastair Newton, ehemaliger Berater von Tony Blair und heutiger Politanalyst bei Nomura Research ist überzeugt: Das nächste Jahrzehnt gehört Afrika. Nach Jahren der Unruhen und des Chaos würden die afrikanischen Staaten ihren eigenen Weg zu politischer und ökonomischer Integration und zu mehr Wohlstand finden, so das Handelsblatt. Länder wie Nigeria, Ghana und Kenia aber auch Tansania, Uganda und Sambia seien viel versprechende Märkte, sagt Marion Mühlheim, Analystin bei der Deutschen Bank.
Der Kampf gegen Aids
Berliner Morgenpost und Die Welt berichten über jüngste Erfolge im Kampf gegen Aids. Erweiterter Zugang zu antiretroviralen Medikamenten hat geholfen, die Todesrate von HIV Infizierten in den letzten fünf Jahren um zehn Prozent zu senken. WHO und UNAIDS erklärten, dass auch die Zahl der HIV Infektionen einen signifikanten Rückgang zeige: Ungefähr 2,7 Millionen Menschen haben sich in dem letzten Jahr mit dem Virus infiziert, 2001 waren es noch 3,3 Mio. Infektionen. Allerdings muss bei einem direkten Vergleich die Abänderung des Erfassungsverfahrens berücksichtigt werden. Die größten Erfolge konnten in Afrika südlich der Sahara verzeichnet werden: 400 000 weniger Neuinfektionen wurden gemeldet, auch wenn die Region noch immer 67% aller Neuinfizierten beheimatet. Ca. 33,4 Millionen Menschen waren im Jahr 2008 weltweit als HIV positiv gemeldet, was einem schwachen Anstieg gegenüber 33 Millionen im Vorjahr entspricht. Dieser Zuwachs kann größtenteils dadurch erklärt werden, dass mit verbesserter Verfügbarkeit von antiretroviralen Medikamenten die durchschnittliche Lebensdauer der Infizierten stieg.
Klimawandel und Bürgerkriege
Ein Temperaturanstieg von über einem Grad erhöht laut einer Studie die Gefahr von Bürgerkriegen in Afrika südlich der Sahara um 50 Prozent, berichten dpa und Berliner Morgenpost. Die Agrarökonomen der Universität von Kalifornien in Berkeley begründen den Zusammenhang damit, dass in Afrika sehr viele Menschen von der Landwirtschaft leben und Missernten daher die Unzufriedenheit in großen Teilen der Bevölkerung schüren. Analysen des Zeitraums von 1980 bis 2002 ergaben, dass vermehrt Bürgerkriege in überdurchschnittlich warmen Jahren auftraten. Wie die Forscher um Marshall Burke schreiben, erhöhte ein Temperaturanstieg um ein Grad dieses Risiko um fast 50 Prozent.
Zum Weiterlesen: “Focus.de: Klimawandel fördert Bürgerkriege”
Wie wir schon letzte Woche berichteten, ist die Lungenentzündung weltweit bei Kindern die Todesursache Nummer 1. Und dennoch hat die Krankheit bisher nur einen Bruchteil der Finanzmittel und Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für sich einnehmen können, die andere weltweite Gesundheitsthemen erhalten haben. Gestern hat ONE in New York einen Gipfel zum ersten Welttag gegen die Lungenentzündung mit organisiert. Ziel war es, diesen Trend umzukehren und verschiedenste Interessenvertreter für ein Ziel zu mobilisieren: bis 2015 fünf Millionen Kinderleben zu retten. Dazu sollen die Menschen in den am stärksten betroffenen Ländern Zugang zu medizinischen Behandlungen bekommen, die in vielen anderen Ländern bereits weiträumig angewendet werden. Weiterlesen
Obwohl weltweit mehr Kinder geimpft werden, erhalten noch immer fast 24 Millionen Kinder keine lebensrettenden Impfungen. Das gaben UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Weltbank in dieser Woche bekannt. Diese oftmals stark gefährdeten Kinder zu erreichen würde geschätzte $1 Mrd. pro Jahr kosten.
Diese neuen Daten stammen aus dem von den drei Organisationen verfassten Bericht The State of the World’s Vaccines and Immunization. Demnach wurden 2008 so viele Kinder wie noch nie zuvor – 106 Millionen – geimpft. Dabei kam der GAVI Alliance eine entscheidende Rolle zu. Die Partnerschaft von öffentlichen und privaten Gebern, die sich für den Zugang zu neuartigen und nicht genutzten Impfstoffen einsetzt, hat seit ihrer Gründung im Jahr 2000 die Impfung von 200 Millionen Kindern ermöglicht und somit 3,4 Millionen unnötige Todesfälle vermieden. Weiterlesen
Die Expertenkommission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Thema Impfschutz verlangte diesen Monat, alle Kinder durch eine Impfung vor einem schweren Magen-Darm-Infekt, der durch Rotaviren ausgelöst wird, zu schützen.
Jedes Jahr sterben weltweit 600.000 Kinder an der gefährlichen Durchfallerkrankung. Obwohl die weitaus meisten Todesfälle in Entwicklungsländern auftreten, können Kinder in den Industrieländern genauso an dem Virus erkranken. So werden in den USA jährlich 55.000 Kinder mit einem Rotavirus-Infekt ins Krankenhaus eingeliefert. Weiterlesen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Afrika, Äthiopien, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Gesundheit, Gesundheit von Kindern, Guido Westerwelle, Impfungen, Intelligente Hilfe, Internationaler Währungsfonds (IWF), Interviews, Kenia, Nigeria, ONE, Politik Aktuell, Simbabwe, Somalia, Südafrika, UNO, Was wir lesen, Weltgesundheitsorganisation (WHO)