May 23rd, 2013 6:07 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
May 13th, 2013 3:12 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
May 7th, 2013 3:02 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Apr 12th, 2013 3:56 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 22nd, 2013 10:30 AM UTC
By ONE Deutschland
Wenn du dir eine Organisation mit dem Namen Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria vorstellst, was siehst du da? Vielleicht Sex (da HIV durch ungeschützten Sex übertragen werden kann), vielleicht auch Drugs – Arzneimittel – (Malariatabletten die auf einer Reise in ein Gebiet mit Malariamücken eingenommen werden), aber ich vermute nicht Rock’n’Roll.
Jede Minute sterben drei Menschen an Tuberkulose (kurz TB) – das sind 1,4 Millionen Menschen jährlich. TB ist eine ansteckende Krankheit, die über die Luft übertragen wird und Rachen und Lungen infiziert. Ohne geeignete Medikamente, ist sie tödlich. TB trifft besonders die verwundbarsten: Die Armen. Sie trifft aber auch jene, die bereits schwach sind: Besonders Menschen, die HIV infiziert sind.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht jedes Jahr einen Welt-TB-Bericht. Der aktuellste Report zeigt, dass im Jahr 2011 1,1 Millionen Menschen mit HIV, zusätzlich auch an TB erkrankt sind (von insgesamt 8,7 Millionen Menschen mit Tuberkulose). Davon entfallen fast 80% auf Afrika südlich der Sahara. Der Report warnt, dass sich Afrika einer TB, HIV sowie einer kombinierten TB/HIV Epidemie gegenüber sieht, die sich auf Afrikas Kampf gegen Armut, sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents auswirkt.
Zum Glück gibt es eine Vielzahl von Organisationen und engagierten Menschen, die an der Beseitigung von TB arbeiten. Wie schon bei HIV/Aids und Malaria, scheint dank aktueller wissenschaftlicher Entwicklungen auch das Ende von Tuberkulose so nahe wie nie zu vor. Eine kombinierte Behandlung von TB und HIV/Aids ist möglich. Global gesehen sind die Neu- Infizierungsraten mit TB zwischen 2010 und 2011 um 2,2% gesunken. Die Welt ist auf dem Weg, das Millenniums-Entwicklungsziel (MDG) einer Reduktion um 50% bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Seit 2002 hat der Globale Fonds, in dem über 80% der internationalen Finanzmittel für TB gebündelt werden, die Behandlung von 9,7 Millionen Menschen gegen Tuberkulose ermöglicht.
Problematisch ist jedoch, dass der globale Erfolg die regionalen Unterschiede verschleiert. Afrika ist weit von der Erreichung der MDG Ziele entfernt, multiresistente Tuberkulose (MDR-TB) ist auf dem Vormarsch. Für den Kampf gegen TB besteht eine jährliche Finanzierungslücke von 3 Milliarden US- Dollar, dies trifft die ärmsten 35 Länder (von denen 25 in Afrika liegen) am härtesten.
Im Gegensatz zu HIV/Aids und Malaria, die auch für Menschen in den Industrieländern tödlich verlaufen können, ist TB, solange frühzeitig erkannt, behandelbar. TB muss nicht tödlich sein und Millionen Menschenleben können durch Organisationen wie den Globalen Fonds gerettet werden.
Der Globale Fond ist von der Geberfinanzierung abhängig und muss alle paar Jahre aufgestockt werden. Für die nächste Wiederauffüllungsrunde, Ende 2013, ziehen einige Staaten auf Grund der Finanzkriese Kürzungen in Betracht. Kürzungen für den Fonds bedeuten Kürzungen bei den Programmen und den Medikamenten für die Ärmsten der Armen. Rock’n’Roll oder nicht, es ist Zeit deiner Stimme Gehör zu verschaffen.
- Katri Kemppainen-Bertram -
Jan 18th, 2013 4:23 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Dec 7th, 2012 5:00 PM UTC
By ONE Deutschland

Als ich neulich an meinem neuen Buch arbeitete, kam meine sechsjährige Enkelin, und fragte mich, was ich dort tun würde. „Ich schreibe mein Buch“, sagte ich. Sie wollte wissen, worum es in dem Buch ginge. Ich antwortete: „In dem Buch geht es um das, was dein Opa für das wichtigste überhaupt hält. Weißt Du, was das ist?“ Da strahlte sie über das ganze Gesicht und antwortete: „Dass die Kinder leben dürfen!“
Damit hatte sie absolut Recht. Und das ist auch das gemeinsame Ziel, das hinter den Anstrengungen der Partner steht, die in der GAVI Alliance zusammenarbeiten: Dass die Kinder leben dürfen!
Was braucht man, um in einem Land wie Haiti, das sich nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010 immer noch im Wiederaufbau befindet, Kinder mit nur einer Impfung gegen fünf verschiedene Krankheiten zu schützen? Oder um Impfstoffe gegen Lungenentzündung und schwere Durchfallkrankheiten, die beiden Haupttodesursachen bei Kindern in Entwicklungsländern, in Länder wie Pakistan und den Jemen zu bringen? Oder um in Afrikas „Meningitisgürtel“ innerhalb von nur zwei Jahren 100 Millionen Menschen im Zuge einer riesigen Impfaktion gegen Meningitis (Hirnhautentzündung) zu impfen?
Dazu sind Partnerschaften nötig – und der Glaube daran, dass wir, die alles dafür geben, um Leben zu retten und Gesundheit zu verbessern, zusammen mehr erreichen können als allein. Seit dem Jahr 2000 konnte GAVI mehr als 5 Millionen Leben retten. Jetzt arbeiten wir daran, bis 2015 vier Millionen weitere zu retten. Das ist möglich, weil wir als Allianz mit Partnern wie UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Weltbank, der Bill & Melinda Gates Stiftung, Regierungen und Pharmaunternehmen aus Industrie- und Entwicklungsländern, Forschungsinstituten sowie mit zivilgesellschaftlichen Organisationen wie ONE zusammenarbeiten.
Vom 5. bis 7. Dezember 2012 kommen in Daressalam, Tansania, mehr als 600 Experten aus dem Bereich Globale Gesundheit auf dem GAVI Partner Forum zusammen. Tansania ist genau der richtige Ort für diese Veranstaltung: Gestern wurden hier die Impfungen gegen Rotavirus und Pneumokokken eingeführt und in den Diskussionen ging es darum, wie der Zugang zu Impfstoffen noch verbessert werden kann. Im Jahr 2010 waren Lungenentzündungen für 15 Prozent der Kindersterblichkeit in Tansania verantwortlich, so das „Internationale Zentrum für Zugang zu Impfungen“ an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in den USA.
Und trotzdem: 2011 schätzten die WHO und UNICEF, dass Tansania bei den Impfraten gegen Pneumokokken bei Kindern die Zielmarken erreichen oder sogar übertreffen wird. Könnte man dies auf die ganze Welt übertragen, könnten zwei Drittel aller Todesfälle durch Lungenentzündung bei Kindern verhindert werden.
GAVIs Mission spiegelt sich in den Themen des Partner Forums wider: Ergebnisse, Innovation, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Im Englischen steht die Veranstaltung daher unter dem Motto RISE – Results, Innovation, Sustainability, Equity. Diejenigen, die nicht mit uns in Tansania sein können, haben die Möglichkeit, auf der GAVI Webseite z.B. per Livestream am Forum teilzunehmen. Über Twitter halten wir unter #GAVIpartners auf dem Laufenden.
Der Erfolg unsere Arbeit zeigt sich nicht nur in der Anzahl von geretteten Leben – oder in der Anzahl der Leben, die wir zu retten hoffen. Er zeigt sich darin, dass 370 Millionen Kinder in den ärmsten Ländern der Welt nun die Chance haben, gesund aufzuwachsen und einen Beitrag für die Zukunft ihrer Heimat zu leisten. Es sind insbesondere Innovationen, die Impfungen zu eine der kostengünstigsten Möglichkeiten machen, um Leben zu retten.
GAVI bedient sich verschiedener Finanzierungsmechanismen, um die Entwicklung und Lieferung von Impfstoffen anzukurbeln, damit diese für Entwicklungsländer erschwinglich sind. Auf diese Weise gestalten wir den Impfstoffmarkt aktiv mit und sorgen für niedrigere Preise. Somit können unsere Partnerländer ihr Engagement auch fortsetzen, wenn sie GAVIs Unterstützung nicht mehr benötigen. Selbst die ärmsten Länder der Welt sind stolz, einen Teil der Kosten für die Impfungen selber zu tragen.
Diese Eigenverantwortung verdeutlicht auch, dass sie gleichberechtigte Partner sind.
Um Gerechtigkeit geht es auch bei einem der Hauptziele unserer Arbeit: Wir wollen die zeitliche Diskrepanz zwischen der Einführung von Impfungen in reichen und in armen Ländern drastisch reduzieren. Noch vor nur 20 Jahren wäre dies unmöglich erschienen.
Ich freue mich darauf, Tansania nach Tagen voller Diskussionen und Debatten um viele Erfahrungen reicher wieder zu verlassen – und mit mehr Wissen darüber, wie wir als Partnerschaft noch mehr erreichen können.
Über den Autor: Dagfinn Høybråten ist der Vorstandsvorsitzende der GAVI Alliance. Er ist Vizepräsident des norwegischen Parlaments und ehemaliger Gesundheitsminister. Dem GAVI-Vorstand gehört Dagfinn Høybråten seit dem Jahr 2006 an. Er beteiligt sich aktiv an GAVIs Arbeit und ist sich der bedeutenden Rolle bewusst, die GAVI dabei spielt, wenn es darum geht, das Leben von Millionen von Menschen in Entwicklungsländern zu retten und ihre Gesundheit zu verbessern.
Nov 12th, 2012 7:45 PM UTC
By Gast-Blogger
Die Finanzierung von Programmen zur Bekämpfung von Lungenentzündung muss sicher sein – Lungenentzündung ist weltweit die Haupttodesursache bei Kindern.
Heute begeht die internationale Gemeinschaft den „Welttag zur Bekämpfung von Lungenentzündung“. Damit will sie auf diese weitgehend vermeidbare und behandelbare Krankheit aufmerksam machen, die Haupttodesursache von Kindern unter fünf Jahren. Etwa 1,3 Millionen Kinder sterben jedes Jahr an Lungenentzündung. Es gibt sichere, wirksame Impfstoffe, um Kinder vor den Haupterregern einer schweren Lungenentzündung zu schützen – aber viele der Kinder, die am meisten gefährdet sind, erreicht die Impfung noch nicht.

Für uns Ärzte ist es am Schlimmsten, wenn ein Kind im Gesundheitszentrum ankommt, für das jede Hilfe zu spät kommt. In Entwicklungsländern ist dies viel zu häufig bei jungen Patienten mit Lungenentzündung der Fall. Es bricht einem das Herz, die Kinder husten zu sehen, um Luft ringend, zitternd vor Fieber und Schmerzen in der Brust. Ärzte können Antibiotika und Sauerstoff verabreichen und diese Behandlungen retten vielen Kindern, die an bakterieller Lungenentzündung erkrankt sind, das Leben. Aber für viele andere Kinder kommen diese Behandlungen nicht rechtzeitig. Wir waren beide schon in der schrecklichen Situation, Babys an Lungenentzündung sterben zu sehen. Ebenso furchtbar ist es, die Trauer der Eltern mitzuerleben. Denn als Ärzte und Gesundheitsexperten wissen wir, dass es Mittel wie Impfungen gibt, die solche Tragödien verhindern können.
Zwar ist die medizinische Behandlung bei den häufigsten bakteriellen Lungenentzündungen erfolgreich. 99 Prozent der Todesfälle aufgrund von Lungenentzündung ereignen sich jedoch in Entwicklungsländern. Dort ist der Zugang zu medizinischer Versorgung eingeschränkt oder die Hilfe kommt zu spät. Gesundheitszentren sind oft weit weg, nicht zu erreichen oder nicht ausreichend ausgestattet, um die große Anzahl an Lungenentzündungsfällen zu bewältigen.
Uns ist bewusst, dass die Gesundheitssysteme insgesamt gestärkt werden müssen, damit alle Kinder Zugang zu Gesundheitsversorgung haben, sobald sie krank werden. Genauso deutlich wird aber auch, wie wichtig Prävention ist. Dazu gehören Impfungen – wie die gegen Pneumokokken und Haemophilus influenzae Typ b (Hib), aber auch gegen Keuchusten und Masern, denn sie verhindern, dass Kinder anfälliger für Lungenentzündung werden – genauso wie die Förderung von vollem Stillen und Händewaschen. Wenn wir Kinder vor Lungenentzündung schützen können, verhindern wir Todesfälle und viel Leid. Gleichzeitig senken wir die wirtschaftlichen und sozialen Kosten, die durch die Krankheit hervorgerufen werden.
Als Geschäftsführer von GAVI, einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die Impfungen in Entwicklungsländer fördert, und als GAVI-Partner und Forscher an der Johns Hopkins Universität, der sich mit Zugang zu Impfungen in unterversorgten Gemeinden beschäftigt, kennen wir beide das Potenzial von Impfungen: Sie reduzieren Krankheitsfälle und verhindern Leid und Tod. Aus diesem Grund haben wir uns dem Ziel verschrieben, den Zugang zu diesen Impfungen für alle Kinder zu ermöglichen.
Seit GAVI mit ihrer Arbeit im Jahr 2000 begonnen hat, sind wir weit gekommen. Damals lag eine Verzögerung von 10 bis 20 Jahren zwischen der Einführung eines Impfstoffs in Industrieländern und in Entwicklungsländern. Dieses Problem sind wir mit der Hib-Impfung im Rahmen der Hib-Initiative angegangen.
Wir haben viel erreicht: Nach nur drei Jahren hatten 50 Prozent aller GAVI-Länder die Hib-Impfung eingeführt. Inzwischen sind es fast alle Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO wird dies über 600 000 Todesfälle verhindern. Und sogar in Ländern, die die Hib-Impfung nicht in ihr Standard-Impfprogramm aufgenommen haben, sind wir voran gekommen. So hat zum Beispiel Indien letztes Jahr in zwei Bundesstaaten begonnen, Kinder als Teil einer Kombinationsimpfung gegen Hib zu impfen.
Dank GAVIs innovativer Finanzierungsmechanismen konnten wir mit der Pneumokokken-Impfung sogar noch schnellere Fortschritte machen. Im Jahr 2010 war Nicaragua das erste Entwicklungsland, das einen neuen Impfstoff gegen Pneumokokken eingeführt hat – nur ein Jahr nach den Industrieländern.
Bis heute hat die Pneumokokken-Impfung 21 GAVI-Länder erreicht, zuletzt Pakistan, Kongo und Madagaskar. Wir sind auf dem Weg, unser Ziel zu erreichen, dass 50 Länder bis zum Jahr 2015 die Pneumokokken-Impfung in ihr Routine-Impfprogramm aufnehmen.
Wir sind unseren Gebern überall auf der Welt dankbar, dass sie GAVIs Bemühungen unterstützen. Und wir sind sehr zufrieden mit unseren Partnerländern, dass sie für die erfolgreiche Einführung neuer Impfstoffe sorgen. Auch wenn diese Erfolge der internationalen Gemeinschaft und den Partnern in Entwicklungsländern Grund zu Anerkennung und Freude sind, können wir noch nicht zufrieden sein.
Gleichberechtigter Zugang zu lebensrettenden Impfstoffen ist ein Ziel der GAVI Alliance und wir wissen, dass noch immer Millionen Kinder nicht erreicht werden. Dies trifft nicht nur auf Impfstoffe zu, sondern ebenso auf andere Schutzmaßnahmen und lebensrettende Behandlungen. Wir haben die Mittel, um Lungenentzündungen zu verhindern und wir haben uns verpflichtet, alle Kinder erreichen.
Am heutigen Welttag zur Bekämpfung von Lungenentzündung erneuern wir unser Versprechen, die Impfraten zu steigern. In Industrieländern, wo die meisten Kinder Zugang zu Impfungen und Gesundheitsversorgung haben, ist nicht immer erkennbar, was für eine schwere Krankheit Lungenentzündung ist. Doch Lungenentzündungen können schwere Krankheiten und Tod mit sich bringen. Wir müssen dies als Ansporn verstehen, uns weiter dafür stark zu machen, den Schutz der Gesundheit von Kindern Kinder überall auf der Welt zu verbessern.
– By Dr. Seth Berkley und Dr. Mathuram Santosham —
Dr. Seth Berkley ist der Geschäftsführer der GAVI Alliance sowie Gründer, früherer Präsident und Geschäftsführer der Internationalen AIDS-Impfstoff-Initiative (IAVI). Sein Medizinstudium absolvierte er an der Brown University sowie an der Harvard University.
Dr. Mathuram Santosham ist Professor für Kinderheilkunde und Internationale Gesundheit an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, Maryland, USA. Er leitet das Zentrum für Amerikanisch-Indianische Gesundheit (Center for American Indian Health) und das Internationale Zentrum für Mütter- und Neugeborenengesundheit (International Center for Maternal and Neonatal Health). Er ist zudem als Chefberater am Internationalen Zentrum für den Zugang zu Impfungen (International Vaccine Access Center, IVAC) an der Johns Hopkins Universität.
Oct 12th, 2012 3:08 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Oct 5th, 2012 3:12 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Jul 30th, 2012 3:23 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 27th, 2012 2:56 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 4th, 2012 4:02 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jun 13th, 2012 4:24 PM UTC
By ONE Deutschland
Heute vor einem Jahr, am 13. Juni 2011, hat die GAVI Alliance mit ihren Partnern einen großen Schritt gemacht, um das Leben von Millionen Menschen in den ärmsten Regionen der Welt zu retten. Bei der großen Geberkonferenz in London hatten die Partner von GAVI insgesamt 4,3 Milliarden US-Dollar mobilisiert, um bis 2015 vier Millionen weitere Menschenleben zu retten. Dank der Unterstützung unserer Geber konnten wir bereits im vergangenen Jahrzehnt 325 Millionen Kinder zusätzlich gegen eine Reihe von Krankheiten impfen und so über fünf Millionen wertvolle Leben retten.
Wir handeln aus Sorge um die Schwächsten auf dieser Welt, und wir glauben an Gerechtigkeit. Denn alle Kinder haben das Recht auf einen gesunden Start ins Leben. Auch Deutschland hat mit den zugesagten 30 Millionen Euro für das Jahr 2012 dazu beigetragen, diesem Ziel näher zu kommen.
Was haben wir heute, ein Jahr nach der Geberkonferenz, erreicht? Die Antwort ist: Wir haben Millionen Kinder geschützt. Wir haben neue Impfstoffe gegen die Hauptursachen von Kindersterblichkeit eingeführt. Und wir haben die Kosten für Impfstoffe
reduziert, um unser Budget optimal zu nutzen.
Für Menschen, die in Industriestaaten wie Deutschland leben, ist es selbstverständlich, dass Impfungen Krankheiten verhindern und so Leben retten. Als Arzt habe ich jedoch in vielen armen Ländern gesehen, wie verzweifelte Mütter viele Kilometer laufen müssen, um ihre schwer an Durchfall oder Lungenentzündung erkrankten Kinder behandeln zu lassen. An diesen Krankheiten sterben jedes Jahr immer noch mehr als eine Million Kinder. Doch jetzt haben wir auch dort Impfungen, um die vielen unnötigen Todesfälle zu verhindern.
Die Nichtregierungsorganisation Save the Children schätzt, dass die 1,1 Milliarden US-Dollar, die seit der Konferenz bereits ausgeschüttet wurden, eine Million zusätzliche Leben retten wird. Damit sind wir auf einem guten Weg, GAVIs Ziel, bis 2015 vier Millionen frühzeitige Todesfälle zu verhindern, zu erreichen. In den vergangenen zwölf Monaten haben durch GAVI diverse Hersteller ihre Impfstoffpreise für die ärmsten Länder gesenkt. Anfang des Jahres stimmte ein wichtiger Zulieferer zu, den Preis für den Impfstoff gegen den Rotavirus (einem Erreger schwerer Durchfallerkrankungen), um bis zu zwei Drittel zu
senken.
Dies hilft, den zeitlichen Abstand bei der Einführung von Impfstoffen in reichen und armen Ländern – der einst 15 Jahre betrug – weiter zu verringern. Der Impfstoff gegen Pneumokokken, der gegen Lungenentzündung schützt, wurde bereits zwei Jahre nach der Einführung in Europa in 15 afrikanischen Ländern eingeführt.
Doch es gibt noch mehr zu tun. Dieses Jahr werden noch immer 1,7, Millionen Kinder an Krankheiten sterben, für die wir Impfstoffe haben. Es müssen Gesundheitssysteme aufgebaut werden, die Entwicklungsländer in die Lage versetzen, wirkungsvolle Impf- und Gesundheitsprogramme durchführen zu können. Außerdem müssen wir alles daran setzen, die Vorteile, die GAVI durch seine Abnahmemengen bei den Herstellern hat, noch stärker zu nutzen, um die Impfstoffpreise weiter zu senken. Wir sind bereits auf einem sehr guten Weg.
GAVI wurde gegründet, um durch Impfungen Leben zu retten und diese allen Menschen zugänglich zu machen, ganz gleich, wo auf der Welt sie leben. Nur als öffentlich-private Partnerschaft von internationalen Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation, UNICEF und der Weltbank, den Regierungen der Entwicklungs- und Industrieländer, Impfstoffherstellern und philanthropischen Stiftungen wie etwa der Bill und Melinda Gates Foundation, kann GAVI dies erreichen.
Ich bin selber Vater, und meine Kinder hatten das Glück in einem Land aufzuwachsen, in dem sie automatisch den Schutz von Impfungen erhalten. Alle Kinder, ganz gleich wo sie leben, verdienen einen gesunden Start ins Leben.

Seth Berkley ist CEO der Impfstoffallianz GAVI
May 30th, 2012 3:06 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Apr 24th, 2012 2:47 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Apr 12th, 2012 4:49 PM UTC
By ONE-Partner
Heute bloggt für uns aus Anlass der Weltimpfwoche Dan Thomas von der GAVI Alliance. GAVI ist eine öffentlich-private Partnerschaft mit dem Ziel, das Leben von Kindern zu retten und die Gesundheit der Menschen zu verbessern – durch vereinfachten Zugang zu Impfungen in den ärmsten Ländern der Welt.
Ist es dir schon einmal passiert, dass du im Kino einen Trailer für einen Film gesehen hast, der dich vorher überhaupt nicht interessiert hat, und plötzlich dachtest: “Den muss ich sehen?”
Diese Idee steckt hinter GAVIs neuester Produktion: Ein dreiminütiger Film von einem begabten amerikanischen Filmemacher namens Ryan Youngblood, der mir eines Tages in Ruanda’s Hauptstadt Kigali über den Weg gelaufen ist. Ich finde, er und Produzentin Doune Porter haben ihre Arbeit richtig gut gemacht.
Am 26. April, während der Weltimpfwoche der Weltgesundheitsorganisation WHO, wird das westafrikanische Land Ghana nicht nur einen, sondern gleich zwei neue Impfstoffe in sein staatliches Impfprogramm aufnehmen. Die Impfstoffe gegen Rotavirus-Durchfall und Pneumokokken-Infektionen sollen Babys gegen die beiden Krankheiten schützen, an denen die meisten Kinder in Ghana und überall in Entwicklungsländern sterben: Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung.
Die GAVI Alliance und ihre Partner UNICEF und WHO planen am 26. April zusammen mit Ghanas Gesundheitsministerium eine festliche Großveranstaltung in der Hauptstadt Accra, bei der die ersten Kleinkinder geimpft werden sollen. Am selben Tag – aber auf der anderen Seite des Globus – starten unsere Freunde der UN-Stiftung in Atlanta, Georgia, die shot@Life campaign (wörtlich: Schuss fürs Leben – da im Englischen Impfungen oft kurz als “Schuss” bezeichnet werden). Die Kampagne soll die amerikanische Öffentlichkeit anregen, sich für Impfungen als eine der wirksamsten Maßnahmen einzusetzen, um Kinderleben auf der ganzen Welt zu retten.
Dies sind spannende Zeiten für alle, die international im Gesundheitsbereich arbeiten. Mehr und mehr einflussreiche Persönlichkeiten erkennen, wie wichtig es ist, in die Gesundheit der Menschen zu investieren, so dass wir beinahe täglich überall auf der Welt Fortschritte sehen.
Du kannst dir vorstellen, dass unsere Kollegen in Ghana diese Erwartungshaltung spüren. Unser Film hat auf brilliante Weise eingefangen, was für ein umsichtiger, methodischer Planungsprozess mit der Einführung eines Impfstoffs in ein staatliches Impfprogramm einhergeht. Der Film zeigt auch die Fähigkeiten, den Verstand und die Energie, die Ghanas Gesundspersonal in diese außergewöhnliche Initiative steckt.
-Dan Thomas-
Mar 27th, 2012 5:34 PM UTC
By ONE Deutschland
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Mar 26th, 2012 6:35 PM UTC
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Mar 7th, 2012 5:53 PM UTC
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Feb 16th, 2012 6:35 PM UTC
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Feb 6th, 2012 8:06 PM UTC
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Feb 3rd, 2012 4:58 PM UTC
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Jan 31st, 2012 7:01 PM UTC
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