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Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf Afrika
Dem Weltwirtschaftsausblick für 2010 des IWF zufolge hat die Wirtschaftskrise Afrika weit weniger getroffen als viele andere Regionen, berichtet die Financial Times Deutschland. Dies läge daran, dass sich die Rohstoffpreise nach einem schweren Einbruch Ende 2008 relativ schnell wieder erholt hätten, sagen Experten. Afrika profitiert weiterhin von dem zunehmenden Engagement Chinas sowie relativ stabilen Rücküberweisungen von Exilafrikanern und Entwicklungshilfezahlungen. Die Afrikanische Entwicklungsbank gibt jedoch zu bedenken, dass Länder, die vom Außenhandel oder Ressourcen abhängig sind, unter der Krise schwer litten. Es wird außerdem festgestellt, dass trotz der relativ schnellen Erholung der afrikanischen Wirtschaften, die Langzeitfolgen gravierender sein könnten als in den Industrieländern, da es meist keine privaten Rücklagen oder sozialen Sicherungsnetze gibt, auf die zurückgefallen werden könnte.
Internationale Hilfe für Haiti von teilweise unerwarteter Seite
Der Nachrichtenagentur epd zufolge forderte Ban Ki Moon 3.500 zusätzliche UN-Soldaten für Haiti, um die bereits stationierten 9.000 Soldaten und Polizisten zu unterstützen. Der haitianische Premierminister Jean Max Bellerive sagte, 72.000 Menschen seien bereits beerdigt worden und er erwarte etwa 150.000 bis 200.000 Todesopfer. Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernández, rief zur Schaffung eines Entwicklungsfonds über $10 Mrd. über die nächsten fünf Jahre und zum Erlassen aller haitianischen Schulden auf. Die Interamerikanische Entwicklungsbank hat angekündigt, die ausstehenden Schulden Haitis zu erlassen - gegenwärtig sind das $480 Mio. Weiterlesen
Niebels Idee erfolgreicher Entwicklungszusammenarbeit
In einem Interview mit der Deutschen Welle sagte Entwicklungsminister Niebel, das Wichtigste, das er in Afrika gelernt habe, sei, dass es ein Kontinent voller Potential, aber auch voller Probleme sei. Er sagt, er glaube, dass wirtschaftliche Entwicklung Grundlage für den Kampf gegen Armut sei, weshalb er eine Einbeziehung der deutschen Wirtschaft für sinnvoll erachte. Der deutsche Staat solle vor allem den Zugang zu Bildung verbessern, da Bildung die beste Absicherung gegen zukünftige Armut sei. Weiterlesen
Niebel in Afrika
Der Nachrichtenagentur dpa zufolge sagte Oldemiro Baloi, Außenminister von Mosambik, nach einem Treffen mit Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), dass sich der Dialog zwischen den Ländern normalisiert habe. Mosambik war von mehreren Geberländern im Vorfeld der Wahlen im letzten Oktober aufgrund von Unregelmäßigkeiten kritisiert worden und es war mit einer Kürzung der Budgethilfe gedroht worden. Baloi kritisierte, dass Budgethilfe als Druckmittel benutzt worden war, sagte aber auch, dass Mosambik gerne bereit sei, über gute Regierungsführung und Korruption zu sprechen. Nach einem Treffen mit Präsident Armando Guebuza begrüßte Niebel Mosambiks Bemühungen, die Kriterien zum Erhalt von Budgethilfe zu erfüllen, sagte die Nachrichtenagentur epd. Weiterlesen
Ein konkretes Beispiel, wie Mobiltelefone zur Verbesserung der Lebenssituation der Ärmsten eingesetzt werden, das auf einem ganz anderen Gebiet als die Arbeit von John Githongo angesiedelt ist, ist RapidSMS.
Unicef und die Columbia Universität nutzen RapidSMS unter anderem in Malawi, um Mangelernährung zu bekämpfen: Weiterlesen
Dirk Niebel in Afrika
Kurz vor seiner Abreise nach Afrika sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der Nachrichtenagentur AFP zufolge, dass er den Kontinent zu einem seiner Arbeitsschwerpunkte machen wolle.
Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit
Die Nachrichtenagentur epd berichtet von der Veröffentlichung eines Positionspapiers des Deutschen Instituts für Menschenrechte am Donnerstag. Weiterlesen
Niebel ist meist kritisierter Minister der neuen Regierung
Laut Hauke Friederichs in einem Artikel für Zeit Online ist Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der am meisten kritisierte Minister der neuen Regierung. Fast alle seiner Vorschläge seit seiner Ernennung wurden von den großen deutschen Hilfsorganisationen heftig kritisiert. Seit November hat er mehrfach erklärt, er wolle die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ändern – in eine Interessen basierte, effizientere, ökonomischere Politik, eingegliedert in die Außenpolitik und in größerer Kooperation mit der Bundeswehr. Besonders sein Vorstoß, Hilfsorganisationen enger mit der Bundeswehr zusammenarbeiten zu lassen, hat zu viel Widerspruch von Hilfsorganisationen und Entwicklungsexperten geführt, von denen ihm einige Inkompetenz vorwarfen. Als er Uganda mit einer Kürzung der Entwicklungshilfegelder drohte, sollte ein umstrittener, homophober Gesetzesentwurf verabschiedet werden, ließ er verlauten, dass seine Entwicklungspolitik nicht nur an Interessen sondern auch an Werten orientiert sei. Weiterlesen
Kritik am Haushalt 2010
Die Nachrichtenagentur epd berichtet, dass der Anstieg um lediglich 1,2% beim BMZ-Budget für 2010 gegenüber dem diesjährigen Haushalt auf heftige Kritik von Opposition und Entwicklungsorganisationen gestoßen ist. Sie werfen der Bundesregierung „Wortbruch“ vor.
Doch keine Entwicklungshilfe mehr an China
Obwohl die Bildzeitung gestern berichtete, dass das BMZ im nächsten Jahr €20 Mio. in Projekte in China investieren wolle, bestätigte laut epd Dirk Niebel (FDP) heute den Plan, alle bilaterale Entwicklungshilfe an China ab 2010 einzustellen – die €20 Mio. seien noch aus dem Haushalt von 2009.
Wie ihr wisst, begann am Montag in Kopenhagen der Klimagipfel. Am gleichen Tag hatte auch das Untergremium für wissenschaftlichen und technischen Rat (Subsidiary Body for Scientific and Technological Advice – SBSTA) seine erste Sitzung. Dieser ist eines der beiden ständigen Untergremien, die vor mehr als einem Jahrzehnt durch den Klimarahmenvertrag der Vereinten Nationen UNFCC eingesetzt wurden.
Der SBSTA, der dem Hauptgremium der UNFCC, der Konferenz der Vertragsstaaten, mit wissenschaftlichem, technischem und methodologischem Rat zur Seite stehen soll, beschäftigte sich vor allem mit dem REDD-Programm und mit der Notwendigkeit von qualitativ hochwertigen und genauen Beobachtungen des Klimawandels. Weiterlesen
Patente auf Aids-Medikamente
Die Zeit berichtet in ihrer Onlineausgabe über Patente auf lebensrettende Medikamente in Entwicklungsländern. Autorin Stephane de Sakutin zeigt, wie die herausragenden Erfolge in der Verringerung der durch HIV/Aids bedingten Todesfälle der letzten Jahre durch zwei Faktoren bedroht werden: Erstens beginnt der Virus Resistenzen zu entwickeln und zweitens sind die Nebenwirkungen der Medikamenteneinnahme manchmal nicht länger tragbar. Aufgrund bestehender Patente können neuere Medikamente häufig in Entwicklungsländern nicht verkauft werden, da sie schlicht zu teuer sind. Ärzte ohne Grenzen fordern deshalb die großen Pharmaunternehmen auf, ihre Patente an den „Patent Pool“ der UNITAID zu stiften.
Der komplette Beitrag auf zeit.online: Stephane de Sakutin, „Afrika braucht neue Medikamente“
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