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OECD

Entwicklungshilfe geschrumpft. Die Top-Themen des Tages


Apr 4th, 2013 6:30 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Entwicklungshilfe geschrumpft
  2. Sudanesischer Präsident entlässt Gefangene
  3. Grundeinkommen in Namibia möglich (more…)

Mali: Frieden in Sicht? Die Top-Themen des Tages


Jan 24th, 2013 6:11 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Mali: Frieden in Sicht?
  2. Vier-Tage-Woche für Gambia
  3. EurActiv veröffentlicht ODA-Quoten (more…)

BMZ veröffentlicht Plan zur Umsetzung von IATI


Jan 21st, 2013 11:30 AM UTC
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Anlässlich der Veröffentlichung des Plans zur Umsetzung von IATI in Deutschland, wollen wir euch heute einen spannenden Gastbeitrag von Claudia Schwegmann vorstellen. Sie ist die Gründerin der  Nichtregierungsorganisation OpenAid, die sich für mehr Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit einsetzt.

Endlich! Es ist soweit! Deutschland hat seinen Plan zur Umsetzung der International Aid Transparency Initiative (IATI) veröffentlicht. Im Februar 2011 hat diese internationale Initiative bilateraler und multilateraler Geldgeber einen gemeinsamen Datenstandard zur Erhöhung der Wirksamkeit der Entwicklungshilfe verabschiedet. Seitdem haben bereits viele Geldgeber ihre Daten im IATI Datenregister veröffentlicht und der Umsetzungsplan des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) war lange überfällig. Diese Verzögerung hat sich auch widergespiegelt in der negativen Bewertung des BMZs im internationalen Aid Transparency Index, der im November 2012 veröffentlicht wurde. Nur wenige Tage vor Weihnachten wurde der Plan dann veröffentlicht! Herzliche Glückwünsche dem BMZ und allen damit betrauten Mitarbeitern. Die Veröffentlichung des Umsetzungsplanes ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz der Entwicklungszusammenarbeit. Die Excel Tabelle mit dem Umsetzungsplan mag trocken und langweilig aussehen. Sie ist aber wichtig in zweierlei Hinsicht.

Claudia SchwegmannErstens ist die Veröffentlichung des Umsetzungsplanes ein Zeichen für den politischen Willen IATI voranzutreiben und die in Accra und Busan eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Dieses Zeichen sollte nicht unterschätzt werden. Politischer Wille ist die wichtigste Voraussetzung um die Transparenz zu erhöhen und die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern.Daher ist die Veröffentlichung des Umsetzungsplanes ein wichtiges, wenn auch wenig öffentlichkeitswirksames Zeichen, dass das BMZ IATI umsetzen wird. In der Vergangenheit haben  Vertreter der Bundesregierung und Minister Niebel selber Transparenz in der EZ zwar grundsätzlich unterstützt, jedoch auch Zweifel an IATI deutlich werden lassen. Erst im Juni 2012, bei der Veröffentlichung der neuen BMZ Antikorruptions-Strategie, hat Staatssekretär Beerfeltz IATI zum ersten Mal positiv hervorgehoben und die Initiative als einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Korruption bezeichnet. In der Vergangenheit gab es auch keine Informationen zu IATI auf der BMZ Webseite. Auch hier zeichnen sich Fortschritte ab. Seit wenigen Tagen verlinkt das BMZ zu seinem Umsetzungsplan und zur IATI Webseite und für Februar 2013 sind weitere Informationen angekündigt.

Zweitens ist der Umsetzungsplan sehr wichtig weil er die Grundlage für alle weiteren Diskussionen zur Transparenz der EZ mit dem BMZ sein wird. IATI stellt es jedem Geldgeber frei vorerst nur Teile des Datenstandards umzusetzen und einen eigenen Zeitplan für die Umsetzung aufzustellen.  Daher ist überhaupt ein Umsetzungsplan nötig, der detailliert beschreibt welche Daten zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form im IATI Standard veröffentlicht werden und warum einige Daten vorerst nicht zur Veröffentlichung vorgesehen sind. Der Umsetzungsplan enthält also unter anderem eine Listen von Datenfeldern, zu den Informationen veröffentlicht werden, beispielsweise den Titel und den Ort eines Projektes, das Projektbudget sowie Daten und Volumen einzelner Auszahlungen. Darüber beschreibt der Umsetzungsplan die Häufigkeit der Aktualisierung, die Zeitnähe der Veröffentlichung (beispielsweise nach einer Auszahlung), und die Vollständigkeit der Daten gemessen als prozentualer Anteil aller deutschen ODA Mittel. Schließlich soll der Umsetzungsplan auch die rechtliche Lizenz präzisieren, nach der die Daten veröffentlicht werden. Dieser Aspekt ist jedoch bisher nicht entschieden, da er von den weiteren Diskussionen zu Open Government in Deutschland insgesamt abhängt.

Der Umsetzungsplan ist ein allererster und sehr positiver Schritt und das BMZ sieht die  Verbesserung der Berichterstattung zu einem späteren Zeitpunkt vor. Das IATI Sekretariat betont diesen graduellen Charakter der IATI Umsetzung und empfiehlt Geldgeber lieber so schnell wie möglich zu veröffentlichen und den Umfang und die Qualität der Daten graduell zu verbessern. Vor diesem Hintergrund begrüßt OpenAid die geplante erste Veröffentlichung bis März 2013 ausdrücklich. Gleichzeitig möchten wir auf die Bereiche hinweisen, die aus unserer Sicht bei einer späteren Verbesserung Priorität genießen sollten.

Vollständigkeit der Daten: Der jetzige Umsetzungsplan sieht eine Veröffentlichung von Projektdaten im IATI Standard vor, die weniger als 30% aller deutschen ODA Flüsse abdeckt. Sowohl für die GIZ als auch für die KFW wird nur ein Teil der Projekte von der ersten Veröffentlichung abgedeckt. Andere Geldgeber veröffentlichen bereits jetzt einen weitaus größeren Anteil ihre ODA Mittel im IATI Standard. So kommt die EC auf 75 % und die Niederlande auf 72% mit dem Ziel 100% zu erreichen. In Schweden und Finnland berichten alle betroffen Ministerien im IATI Standard und  erreichen eine Abdeckung von 100%. In Großbritannien beteiligen sich noch nicht alle Akteure, allerdings liegen für das Department for International Development (DFID) 100% aller Projektdaten im IATI Standard vor. Laut den Zahlen von 2010 werden 17% der deutschen ODA Mittel von anderen Ministerien verwaltet und 11 % von den Landesregierungen. Der BMZ Umsetzungsplan gibt keine Informationen darüber, ob und wann diese Finanzflüsse vom IATI Standard abgedeckt werden sollen und ob Verhandlungen darüber mit den betroffenen Institutionen geführt werden. Andererseits ist positiv hervorzuheben, dass das BMZ plant in Zukunft die Beiträge an deutsche nicht-staatliche Organisationen in die IATI Veröffentlichung einzubeziehen. Allerdings gibt es dazu bisher noch keinen Dialog mit dem Netzwerk der deutschen nicht-staatlichen Organisationen VENRO. Darüber hinaus ist nicht klar, ob auch Zahlungen an kirchliche Organisationen und politische Stiftungen nach dem internationalen Standard veröffentlicht werden sollen. Diese beiden Empfängergruppen repräsentieren zusammen etwa 7% der deutschen ODA Mittel während die übrigen nicht-staatlichen Organisationen nur 1% der gesamten ODA erhalten.

Häufigkeit der Berichterstattung: Ein Ziel standardisierter und offener Daten der EZ ist es, Planung und Koordination der Hilfe zu erleichtern. Um dieses Ziel zu erreichen müssen die Informationen so aktuell wie möglich sein und möglichst jeden Monat aktualisiert werden. Gegenwärtig sieht der Umsetzungsplan eine Aktualisierung alle sechs Monate vor mit dem Ziel mittelfristig jedes Vierteljahr aktuelle Daten zu liefern. Aktualisierungen alle sechs Monate stellen bereits eine bedeutende Verbesserung im Vergleich zu der aktuellen Situation dar, in der die ODA Flüsse mit einer Verzögerung von 12 bis 24 Monaten veröffentlicht werden. Dennoch sollte das BMZ eine vierteljährliche Aktualisierung so schnell wie möglich anstreben und mittelfristig auf eine monatliche Aktualisierung hinarbeiten.

Detail: Viele der Daten, die idealerweise zu den Projekten veröffentlicht werden sollten, sind zum ersten Stichtag bis Ende März noch nicht zur Veröffentlichung vorgesehen. Laut Umsetzungsplan sollen einige dieser noch fehlenden Daten zu einem späteren Zeitpunkt im IATI Standard vorliegen, so zum Beispiel sub-nationale geographische Daten, der Name beteiligter Organisationen, eine Projektbeschreibung, Ergebnisdaten und eine Projektcodierung (Identifier). Leider sieht das BMZ bisher nur vor, die Projektcodierung der OECD zu verwenden, nicht aber die Projektcodierung von IATI. Da es Organisationen gibt, die keine OECD Projektcodierungen verwenden (Süd-Süd Geldgeber, nichtstaatliche Organisationen, Stiftungen und lokale Partnerorganisationen) wäre eine Nutzung der IATI Codierung nötig, um mittelfristig eine Nachverfolgung von Projektmitteln durch das gesamte System zu erlauben.

Es gibt eine Reihe von Informationsfeldern, die im gegenwärtigen Umsetzungsplan nicht enthalten sind und für die es noch keine Pläne für zukünftige Berücksichtigung gibt. Zu diesen bisher nicht vorgesehenen Informationen zählt der Status eines Projektes im Hinblick auf Lieferbindungen und anderen Geberkonditionen sowie Details zu Rückflüssen (Kreditrückzahlungen, Zinszahlungen, etc.). Laut Umsetzungsplan liegen diese Informationen teilweise auch im BMZ bisher nicht vor, allerdings müssten sie bei den Durchführungsorganisationen GIZ und KFW verfügbar sein. Es wäre nicht nachzuvollziehen wenn das BMZ außerstande wäre darüber zu berichten, ob eine Projektzusage an bestimmte Bedingungen geknüpft ist oder nicht.

Wie wird es mit IATI weitergehen? Selbstverständlich wird der nächste wichtige Schritt die erste Veröffentlichung von IATI Daten bis zum März 2013 sein. Danach sollte das BMZ ambitionierte Verbesserungen in den drei Bereiche planen. Vor allem sollte das BMZ Gespräche mit anderen wichtigen Akteuren aufnehmen, den Landesregierungen, anderen Ministerien und nicht-staatlichen Organisationen um die Vollständigkeit der im IATI Standard veröffentlichten Daten so bald wie möglich zu erhöhen. 2015 ist nicht mehr weit. Voraussichtlich wird es noch erhebliche Anstrengungen erfordern, um alle Akteure an Bord zu bekommen und sicher zu stellen, dass die deutsche EZ 2015 100% transparent ist.

-Claudia Schwegmann-

Bundesregierung fordert: Achtet auf die Herkunft von Kleidung. Die Top-Themen des Tages


Nov 28th, 2012 6:29 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Bundesregierung fordert: Achtet auf die Herkunft von Kleidung
  2. Hilfe am Horn von Afrika
  3. Hohe Erwartungen an den Globalen Süden (more…)

Bono zu Besuch beim Bundespräsidenten. Die Top-Themen des Tages


Oct 9th, 2012 3:07 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Bono zu Besuch beim Bundespräsidenten
  2. Schon sieben Länder für Finanztransaktionssteuer
  3. Mehr Wohlstand in Afrika (more…)

Rückgang der Entwicklungsgelder in 2011. Die Zeitungsschau


May 3rd, 2012 3:55 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Rückgang der Entwicklungsgelder in 2011
  2. Erneute Warnung vor Hungersnot in Westafrika
  3. 75 Prozent der sterbenden Frühchen könnten Überleben, so eine Studie
  4. Weiter Kämpfe in Mali (more…)

OECD: „Trend zur Aufstockung der Entwicklungsgelder gebrochen“. Die Zeitungsschau


Apr 5th, 2012 3:32 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. OECD: „Trend zur Aufstockung der Entwicklungsgelder gebrochen“
  2. Die Zukunft der Weltbank in den Händen Afrikas?
  3. Südafrika bewirbt sich um die ersten Olympischen Sommerspiele in Afrika
  4. „Kampf gegen islamistischen Terror rückt nach Afrika“
  5. Melinda Gates hofft in Berlin die Welt zum Guten zu verändern (more…)

0,7 Prozent mehr für Entwicklung: Niebel zeigt sich zuversichtlich. Die Zeitungsschau


Apr 4th, 2012 7:30 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. 0,7 Prozent mehr für Entwicklung: Niebel zeigt sich zuversichtlich
  2. Hungersnot im Sahel für Mai erwartet
  3. Zehnjähriges Friedensjubiläum: Angolas Bevölkerung lebt in Armut
  4. SPD kündigt Nein zur Ausweitung der Atalanta-Mission an
  5. Mali droht entwicklunsgpolitischer Rückschritt (more…)

Im Interview: Niebel über die Zukunft des Entwicklungsministeriums. Die Zeitungsschau


Apr 3rd, 2012 6:29 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Im Interview: Niebel über die Zukunft des Entwicklungsministeriums
  2. Reich an Rohstoffen, arm an Bildung?
  3. Niebel: Sanktionen entsprechend demokratischer Fortschritte aufheben
  4. Demokratisch gewählter Präsident Sall im Amt vereidigt
  5. ECOWAS zu militärischem Eingriff in Mali bereit (more…)

Afrika zieht ausländische Investoren an. Die Zeitungsschau


Mar 30th, 2012 6:59 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Afrika zieht ausländische Investoren an
  2. „Paradoxien der Entwicklungshilfe“
  3. Kampf um Chefposten bei der Weltbank spitzt sich zu
  4. „Multilaterales Chaos“
  5. Finanztransaktionssteuer im Bundestag (more…)

Klimaschutz günstiger als gedacht. Die Zeitungsschau


Jan 25th, 2012 6:51 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Klimaschutz günstiger als gedacht
  2. Bill Gates im Entwicklungsausschuss des EU-Parlaments
  3. Weltsozialforum in Porto Alegre
  4. Islamisten: Ernste Gefahr in Afrika (more…)

Auf zu besserer Hilfe: Der Weg nach Busan


Nov 28th, 2011 4:24 PM UTC
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Bei ONE bemühen wir unter anderem uns sehr darum, dass die Bürgerinnen und Bürger in den Entwicklungsländern die Mittel an die Hand bekommen, die brauchen, um extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu bekämpfen. Wir versuchen, reiche Regierungen an ihren Versprechen zu messen, die sie über höhere Entwicklungszahlungen gegeben haben und wenden uns gegen Kürzungen des Entwicklungsetats . Er macht in Ländern wie Deutschland oder den USA weniger als ein Prozent der gesamtstaatlichen Ausgaben aus. Aber es geht nicht um Geld allein. Aber wie macht man Hilfe besser?

(more…)

Weitere 100 Mio. für globalen Aids-Fonds frei. Die Zeitungsschau


Nov 24th, 2011 2:27 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Weitere 100 Mio. für globalen Aids-Fonds frei. MSF sorgt sich um Aids-Behandlung
  2. In Busan die Entwicklungszusammenarbeit transparenter machen
  3. Pessimistischer Ausblick auf den Klimagipfel in Durban (more…)

Mindestens 65 Tote bei Anschlag in Somalia. Die Zeitungsschau


Oct 5th, 2011 4:52 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Mindestens 65 Tote bei Anschlag in Somalia
  2. Bob Geldof feiert 60. Geburtstag
  3. UNICEF fürchtet Massensterben von Kindern am Horn von Afrika
  4. Humanitäre Hilfe sucht Nähe zu Privatwirtschaft
  5. Verhütungsmittel begünstigt HIV-Infektion
  6. C&A bezieht Baumwolle von afrikanischen Kleinbauern
  7. Klassisches Nord-Süd-Konzept der Entwicklungszusammenarbeit weicht Süd-Süd-Kooperationen (more…)

Zeitungsschau 15. bis 19. August


Aug 22nd, 2011 6:29 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Horn von Afrika: Deutsche Mittel werden erhöht
  2. Horn von Afrika: Kritik an schleppender Hilfe
  3. Horn von Afrika: Islamische Staaten sagen Hilfe für Somalia zu
  4. Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) reist nach Kenia
  5. Bärbel Diekmann fordert Katastrophen-Frühwarnsystem
  6. Dirk Niebel (FDP) plant Servicestelle zur Organisation der Entwicklungszusammenarbeit
  7. Welt Online korrigiert Darstellung der Kritik Geldofs an Deutschland
  8. Dapd: Forscher entdecken potente Antikörper gegen Aids
  9. „Young Africa Live“ soll kenianische Jugendliche über Gesundheit aufklären
  10. BMZ auf Facebook und Twitter

Den Hunger stoppen – Vorreiter und Nachzügler im engagierten Kampf gegen die Katastrophe am Horn von Afrika


Aug 11th, 2011 3:07 PM UTC
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Die entwicklungspolitische Organisation ONE hat errechnet, welchen Teil der Verantwortung welches Mitglied des Entwicklungsausschusses (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) an der Antwort auf die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika tragen sollte. Wir haben außerdem eine Gesamtschau dazu erstellt, wie viel welches Land zum jetzigen Zeitpunkt bereits beigetragen hat. Zudem blicken wir auf Beiträge der so genannten Neuen Geber und Länder der Region. Dies ist eine Zusammenfassung der Analyse und eine Erläuterung dazu, wie sie erstellt wurde.

Hintergrund

Am Horn von Afrika erleben 12,4 Millionen Menschen derzeit die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. Es handelt sich hauptsächlich um Nomaden und Kleinbauern des südlichen Somalias, aus dem nördlichen Kenia und dem Südosten Äthiopiens. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Äthiopien 4,8 Millionen Menschen vom Hunger betroffen, in Kenia 3,7 Millionen, 165.000 in Dschibuti und 3,7 Millionen in Somalia, davon 2,8 Millionen aus dem südlichen Teil des Landes.

Die Vereinten Nationen haben einen Finanzbedarf von 2,48 Milliarden US-Dollar aufgerufen, um auf die Krise zu reagieren und Millionen vor dem Tod zu bewahren. Derzeit (Stand: 9. August) besteht allerdings noch eine Finanzierungslücke von 1,01 Milliarden US-Dollar. Diese Lücke muss umgehend geschlossen werden, um die Arbeit der Helfer in höchstmöglichem Tempo in Gang zu halten – um Leben zu retten und weitere Katastrophen abzuwenden.

Zusammenfassung der Berechnungen zum angemessenen Beitrag (“fair share”)

ONEs Analyse hat ergeben, dass die traditionellen Geber (damit meinen wir die 24 Mitglieder des OECD DAC) gemeinsam 2,11 Milliarden US-Dollar (entspricht 81,1 Prozent) des Finanzbedarfs tragen sollten.

Unsere Berechnungen zeigen, dass Akteure wie Großbritannien, die Niederlande, Schweden, Australien und die EU-Kommission bisher eine internationale Führungsrolle in der Antwort auf die Krise an den Tag legen und substantielle Beiträge zu dem Aufruf geleistet haben. Allerdings haben unter anderem Deutschland, Frankreich und Italien bislang erwartbare Beiträge vermissen lassen, um unnötiges Leid am Horn von Afrika zu vermeiden. Dies ist unentschuldbar und ONE ruft diese Staaten auf, sich ihrer Verantwortung bei der Hilfe für ihre globalen Mitbürger zu stellen, indem sie nunmehr umgehend ihren angemessenen Anteil zur Antwort auf die Krise beitragen. ONE ruft zudem die Europäische Kommission auf, ihre positive Rolle in dieser Angelegenheit fortzusetzen, auch indem sie die 27 Mitgliedstaaten dazu ermutigt, dass die EU insgesamt deutlich mehr tut, um diese Finanzierungslücke zu stopfen.

Dies ist eine enorme Krise, die Millionen von Menschen betrifft. Sie erfordert demnach eine internationale Reaktion. Die traditionellen Geber haben bislang immer den überwiegenden Großteil des Finanzbedarfs humanitärer Krisen getragen. Mittlerweile sind Neue Geber und Länder der Region allerdings zunehmend in der Lage in Notfällen wie diesen ebenfalls zu helfen. Dies konnte man etwa bereits 2004 in der Reaktion auf die Tsunami-Katastrophe in Südost-Asien beobachten als diese Akteure etwa fünf Prozent der Finanzierung zusagten.

Unter Beachtung dieses Umstands zeigt unsere Analyse, dass Neue Geber und regionale Partner 470 Millionen US-Dollar (18,9 Prozent) zur Krisenreaktion am Horn von Afrika beitragen sollten. Obwohl ein Großteil dieses Betrags bereits zugesagt wurde – hauptsächlich Dank der erheblichen Beiträge von Ländern wie Saudi-Arabien, Brasilien und multilateralen Fonds – waren die Beiträge der Golf- und anderer BRIC-Staaten bisher sehr gering. Mit Ausnahme von Saudi-Arabien haben die Golfstaaten vernachlässigbare Beträge aufgebracht. Die Kassen dieser Länder sind angesichts des hohen Ölpreises voll. Es ist von diesen Ländern leist- und erwartbar, dass sie sich Hilfe für Menschen leisten können, die praktisch direkt vor ihrer Haustür in größter Not sind. Dieser Ausfall steht in deutlichem Kontrast zu der Antwort afrikanischer Länder und Institutionen, einschließlich Sudan, der Afrikanischen Union und Kenia, die alle eine deutliche Reaktion zeigen und ihren Nachbarn mit Finanzierung und anderen Beiträgen zur Seite stehen.

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Zeitungsschau 22. Juli 2011


Jul 22nd, 2011 2:28 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Luftbrücke nach Mogadischu soll Nahrungsmittel für somalische Kinder bringen
  2. Klimawandel wird zu weltweitem Sicherheitsrisiko erklärt
  3. Unruhen in Malawi – Bundesregierung reagiert
  4. Chinas Rohstoffhandel mit Afrika

Zeitungsschau 23. Juni 2011


Jun 23rd, 2011 11:25 AM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Sarkozy: Märkte regulieren, weltweite Ernährung sichern
  2. Nahrung auf dem Prüfstand der G20-Agrarminister
  3. Westerwelle besucht Sudan
  4. Dirk Niebel beendet Südasienreise in Dhaka

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Zeitungsschau 6./7. Juni


Jun 7th, 2011 2:10 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Billigere Impfstoffe für arme Länder
  2. OECD Bericht: Trotz Afrikas Wirtschaftswachstum ungenügende Armutsbekämpfung
  3. Afrika droht schwächeres Wachstum
  4. Tank statt Teller
  5. De Maizière für Verknüpfung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik
  6. China – Segen oder Fluch für Afrika?
  7. Viele Infizierte – zu wenig Geld
  8. Menschenrechtsverletzungen in Darfur nehmen zu
  9. Uganda droht mit Truppenrückzug aus Somalia
  10. Wie ein ruandischer Kriegsverbrecher jahrelang unbehelligt in Deutschland leben konnte

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Zeitungsschau 19. Mai 2011


May 19th, 2011 5:31 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. G8-Staaten sehen sich bei Armutsbekämpfung auf gutem Weg
  2. Entwicklungsminister Niebel besucht Liberia
  3. Bill Gates will die Welt impfen

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Zeitungsschau 12. April 2011


Apr 12th, 2011 5:16 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Machtkampf in der Elfenbeinküste entschieden –
  2. Ansturm auf Afrikas Äcker –
  3. Weltbank fordert Umdenken –
  4. Über eine Billion Euro für Rüstung –
  5. Gegenlobby zur Bankenbranche –

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Zeitungsschau 24. März 2011


Mar 24th, 2011 6:14 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Transaktionssteuer zugunsten der Armen –
  2. Evangelischer Entwicklungsdienst kritisiert Fleischexporte nach Afrika –
  3. Politischer Protest südlich der Sahara wird von den Medien nur gering aufgegriffen –
  4. OECD: Deutschland soll Korruption bekämpfen –
  5. Europas neue Insel –
  6. „Man sollte wissen, wie man Einsätze beendet“ –

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Zeitungsschau 06. Dezember 2010


Dec 6th, 2010 6:43 PM UTC
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Die Themen des Tages:

  1. Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste? –
  2. Afrikanische Staaten fordern konkrete Unterstützung zur Anpassung an Klimawandel –
  3. Staatssekretärin Kopp: Klima ist Schlüssel für Entwicklung –
  4. Zweitgrößter Bierkonzern der Welt bringt afrikanische Staaten um ihr Geld –

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Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.