Mo Ibrahim Stiftung

Wikileaks gefährdet Informanten in Simbabwe. Die Zeitungsschau

11.10.2011 13:08 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Wikileaks gefährdet Informanten in Simbabwe
  2. Mo-Ibrahim-Preis geht an die Kap Verden
  3. Unfriedliche Aussichten für Nobelpreisträgerinnen
  4. Preishausse bei Nahrungsmitteln: UN fordert Absicherung gegen weltweite Hungerkrise
  5. Entwicklungsminister Niebel beruft Beirat für neue Ideen Weiterlesen

Wenn Durchschaubarkeit zum Vorteil wird

09.11.2010 18:35 Uhr
von ONE Deutschland

Ende Oktober veröffentlichte Transparency International seinen diesjährigen Korruptionswahrnehmungsindex (Curruption Perception Index, CPI). Zuvor hatten wir euch bereits von einem anderen Instrument zur Messung der Korruption, dem Ibrahim-Index, berichtet.

Auf der Grafik von Transparency International könnt ihr erkennen, als wie korrupt Länder wahrgenommen werden – je dunkler das Rot, desto korrupter.

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Nachhaltige Entwicklungsergebnisse können durch gute Regierungsführung und Transparenz gesichert werden

03.11.2010 17:38 Uhr
von ONE Deutschland

Dr. Sipho Moyo, ONEs Afrikadirektorin, schrieb den folgenden Beitrag im Original für den Blog von Transparency International. Darin beleuchtet sie, wie Korruption im öffentlichen Dienst Entwicklung nachhaltig beeinflusst.

Wir bei ONE leisten noch bessere Lobby- und Kampagnenarbeit, wenn wir den Themen Regierungsführung und Transparenz besondere Aufmerksamkeit schenken. Beide spielen eine Schlüsselrolle dabei, nachhaltige Entwicklungserfolge zu erzielen. Nachhaltige Entwicklungserfolge zeichnen sich durch bessere staatliche Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung genauso aus wie durch eine bessere Verwaltung der Einnahmen aus natürlichen Ressourcen eines Landes und effizientere Investitionen in die Infrastruktur, die für ein Wachstum unabdingbar ist: Strom, Wasser, Straßen….

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Zeitungsschau 27. Oktober 2010

27.10.2010 18:41 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Wissenschaftler setzen im Kampf gegen Hunger auf Gentechnik –
  2. Katastrophale humanitäre Lage in der Zentralafrikanischen Republik –
  3. Tansanischem Präsidenten droht bei kommenden Wahlen eine Niederlage –
  4. Nigerias Antikorruptionsbehörde will Dutzende Politiker von Wahlen ausschließen lassen –

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Mo Ibrahim: „Die Leute sind zu zurückhaltend, wenn es um Afrika geht.“

08.07.2010 16:11 Uhr
von Carola Bieniek

Loge der Mo Ibrahim-Stiftung

Im Mai waren Bono und Bob Geldof einen Tag lang Chefredakteure der renommierten kanadischen Zeitung Globe and Mail. Darin erschien auch ein Interview mit Dr. Mo Ibrahim, dem Gründer der Mo Ibrahim-Stiftung, aus dem wir euch heute noch einmal ein paar Ausschnitte präsentieren wollen. Im Interview geht es vor allem um Entwicklungszusammenarbeit, Wirtschaft und gute Regierungsführung in Afrika.
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Wieder kein Mo Ibrahim-Preis…

15.06.2010 19:12 Uhr
von Carola Bieniek

…trotz besserer Regierungsführung in Afrika

Mo IbrahimAuch in diesem Jahr wurde der Mo Ibrahim-Preis nicht vergeben. Der Preis wurde 2007 eingerichtet und soll an ehemalige afrikanische Staatsoberhäupter gehen, die – durch demokratische Wahl ins Amt gekommen – nach Ablauf der konstitutionell festgelegten Höchstamtszeit, den Regierungsvorsitz auch wieder aufgeben und während ihrer Amtszeit demokratisch und erfolgreich im Sinne ihres Landes regierten. Die Preisträger der ersten beiden Jahre waren der ehemalige mosambikanische Präsident Joaquim Chissano und der ehemalige botswanische Präsident Festus Mogae.

Das Preisgeld beträgt $5 Mio. über zehn Jahre und danach $200.000 jährlich bis ans Lebensende des Preisträgers. Zusätzlich werden zehn Jahre lang $200.000 jährlich an einen guten Zweck der Wahl des Preisträgers übergeben.

Wie auch schon im letzten Jahr entschied das Preisverleihungskomitee, dass es 2010 keinen Gewinner geben kann. Dazu der Stifter, Mo Ibrahim: „Ob es einen Gewinner gibt, oder nicht – die Aufgabe der Stiftung ist es, in Afrika und dem Rest der Welt eine Debatte darüber anzustoßen, was Exzellenz in der Staatsführung ausmacht. Die Standards, an denen wir mögliche Preisträger messen, sind sehr hoch und die Zahl der jährlichen Kandidaten ist klein. Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Jahre gibt, in denen kein Preis vergeben wird, groß.“

Positiv zu vermelden bleibt, dass der Ibrahim-Index, der afrikanische Länder nach 80 Kriterien in der Regierungsführung listet, auch in diesem Jahr vermelden konnte, dass sich Regierungsführung in Afrika insgesamt verbessert.

– Carola Bieniek –

Nachrichtenschau – 20. Oktober 2009

20.10.2009 15:40 Uhr
von Carola Bieniek

Mo Ibrahim Preis

Sowohl Der Tagesspiegel als auch die Süddeutsche Zeitung berichten heute auf ihren Titelseiten über die Entscheidung der Ibrahim Stiftung, dieses Jahr den Mo Ibrahim Preis nicht zu verleihen. Die Süddeutsche Zeitung titelt: „Kontinent ohne Vorbild” und fordert mehr Mandela und weniger Mobutu für den afrikanischen Kontinent. Die Juroren hatten einige Kandidaten in der engeren Auswahl, darunter die ehemaligen Präsidenten J.A. Kufour, Thabo Mbeki, Tejan Kabah und Olusegun Obsanjo. Allerdings konnte das Komitee sich bei genauer Betrachtung auf keinen Gewinner verständigen. Jedoch lobte das Komitee Erfolge Guter Regierungsführung (Good Governance) auf Mauritius, den Seychellen und Kap Verde, wie Der Tagesspiegel schreibt.

AFP Meldung zum Thema: „Hochdotierter Mo-Ibrahim-Preis dieses Jahr nicht vergeben”

Parlamentswahlen in Niger Weiterlesen

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

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