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Die Themen heute:
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Deutschland hält an Agrarsubventionen fest
Die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) rief zu einer Fortsetzung der EU-Agrarsubventionen auch nach 2013 auf berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Die ersten 100 Tage der schwarz-gelben Koalition
Fast 100 Tage nach Antritt der schwarz-gelben Regierung schneiden deren Minister bei der Bevölkerung eher schlecht ab. Laut einer Umfrage von Emnid, von Bild am Sonntag in Auftrag gegeben, schneiden Weiterlesen
Während die Helfer in Haiti weiter unermüdlich Nothilfe leisten, gerät die Frage nach Haitis Zukunft zunehmend in den Fokus.
Koordinierung der Hilfe in Montreal
Im kanadischen Montreal berieten am Montag zahlreiche Außenminister und Vertreter internationaler Organisationen über Haitis Wiederaufbau. Ergebnis der Konferenz: Die internationale Gemeinschaft will Haiti auch über die Nothilfe hinaus in den nächsten zehn Jahren unterstützen. Konsens bestand außerdem darin, dass Haiti selbst die Richtung und Strategie des Wiederaufbaus bestimmen soll. Dies hatte der haitianische Ministerpräsident Jean-Max Bellerive in Montreal gefordert. US-Außenministerin Hillary Clinton stimmte dem ausdrücklich zu und lud die Konferenzteilnehmer für März nach New York ein. Dort soll auf einer Geberkonferenz bei den Vereinten Nationen die langfristige Unterstützung für Haiti weiter konkretisiert werden.
Kompletter Schuldenerlass für Haiti?
Klaus Ehringfeld erklärt in der Frankfurter Rundschau, dass zwei Wochen nach dem Erdbeben in Haiti Staaten und internationale Organisationen zunehmend bereit seien, Haiti seine Schulden zu erlassen. Am Montag verzichtete Venezuela, Haitis größter bilateraler Geldgeber, komplett auf noch ausstehende Zahlungen von $295 Mio. und der Pariser Club will einen bereits im Juli beschlossenen Schuldenerlass von $215 Mio. beschleunigen. Die größten verbleibenden Gläubiger sind nun die Interamerikanische Entwicklungsbank mit $440 Mio. und Taiwan mit $90 Mio. Die US-amerikanische Außenministerin Hilary Clinton rief zu einem kompletten Schuldenerlass auf. Weiterlesen
Die Bilder und Nachrichten aus Haiti sind bestürzend. Obwohl wir durch unsere Arbeit jeden Tag mit Statistiken und Schicksalen von Menschen in Armut konfrontiert sind, erschüttert uns das Ausmaß dieser Tragödie bis ins Mark. In Zeiten wie diesen müssen wir zusammenstehen. Wir alle können und müssen unseren Teil beitragen, um den Menschen in Haiti zu helfen.
Unser Ziel bei ONE: 890 Millionen US-Dollar für Haiti. Soviel schuldet Haiti dem Internationalen Währungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank und einer Handvoll weiteren Gläubigern. Weiterlesen
In den letzten Wochen erhielten Vorschläge für eine geringe Steuer auf internationale Finanztransaktionen wie z.B. den Devisenhandel Unterstützung von europäischen Politikern. Die Idee, auch als Tobin-Steuer bekannt, kam ursprünglich vom Wirtschaftsnobelpreisträger James Tobin, der 1971 eine Steuer auf Devisentransfers vorschlug. Diese sollte Spekulanten Einhalt gebieten, die gefährliche Schwankungen der Wechselkurse verursachten. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Kampagnen, Einkommen aus solch einer Steuer dazu zu nutzen, globale öffentliche Güter zu finanzieren. Vorschläge reichten von der Nutzung der Gelder zur Unterstützung der UNO über die Abdeckung einiger der Kosten für die Anpassung an den Klimawandel bis hin zur Finanzierung von Gesundheitsausgaben in Entwicklungsländern. Weiterlesen
Insgesamt scheinen auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh in der letzten Woche einige Fortschritte in Richtung Neuorganisation der globalen Machstrukturen, damit diese repräsentativer werden, gelungen zu sein. Doch es muss noch eine Menge mehr geschehen, bevor die G20 ein wirklich die Interessen aller repräsentierendes Entscheidungsforum wird. Weiterlesen
Letzten Mittwoch kündigte der International Währungsfonds (IWF) an, dass er arme Länder (low income countries) mit weiteren Darlehen unterstützen wird, um ihnen in der derzeitigen Wirtschaftskrise zu helfen. Es wird erwartet, dass der IWF diesen Ländern bis 2014 bis zu $17 Mrd. zur Verfügung stellen wird; davon $8 Mrd. über die nächsten zwei Jahre. Zusätzlich kündigte der IWF an, dass die Länder auf IWF-Darlehen bis 2011 keine Zinsen zu zahlen haben würden, auch nicht auf bestehende Darlehen. Weiterlesen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
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Schlagworte: Bildung, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit von Müttern und Kindern, Internationaler Währungsfonds (IWF), Kenia, Malaria, Malawi, Nigeria, Politik Aktuell, Regierungsführung, Simbabwe, Was wir lesen, Wirksamkeit