Mach mit

EU

Glückwunsch, Europa!


Dec 10th, 2012 6:38 PM UTC
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alignnoneHeute wurde der Friedensnobelpreis an die Europäische Union verliehen. Dank der EU ist Europa seit Jahrzehnten ein Kontinent des Friedens. Aus Feinden sind Freunde geworden. Wir schlagen uns zwar mit der Eurokrise und anderen gemeinsamen Problemen herum, aber wir schlagen uns nicht mehr auf dem Schlachtfeld die Köpfe ein. Das ist Grund zur Freude. Deshalb gratulieren wir der Europäischen Union zum Friedensnobelpreis.

Wir dürfen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Es reicht nicht, dass wir innerhalb Europas in Frieden leben, solange außerhalb Europas Menschen unter extremer Armut leiden. Unser Blick und unsere Verantwortung enden nicht an den Grenzen der EU. Wenn wir dem Friedensnobelpreis gerecht werden wollen, müssen wir uns in Zukunft noch mehr anstrengen.

In den vergangenen Jahren hat die EU zu großen entwicklungspolitischen Fortschritten beigetragen. Kürzungen im Entwicklungshaushalt würden Millionen Menschenleben gefährden. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurden die Verhandlungen über den EU-Haushalt beim letzten Gipfel unterbrochen und auf Anfang 2013 vertagt. Wir werden den Druck auch im nächsten Jahr aufrechterhalten, um Kürzungen im EU-Entwicklungshaushalt zu verhindern. Und wir hoffen, ihr helft uns auch weiterhin dabei.

„Aus großer Macht folgt große Verantwortung.“ Das Zitat stammt nicht von einem großen Europäer, sondern aus „Spiderman“ – aber es passt zum Anlass. Denn der Nobelpreis ist nicht nur eine Ehrung für vergangene Leistungen, sondern erinnert auch an unsere Verantwortung für die Zukunft.

– Alicia Blázquez —

Afrika macht kaum Fortschritte im Kampf gegen Korruption. Die Top-Themen des Tages


Dec 6th, 2012 2:38 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Afrika macht kaum Fortschritte im Kampf gegen Korruption
  2. Deutschland sagt 3,6 Milliarden Euro für Klimaschutz zu
  3. Große Explosion in Kenia (more…)

Dialog zwischen Rebellen und Regierung in Mali. Die Top-Themen des Tages


Dec 5th, 2012 6:18 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Dialog zwischen Rebellen und Regierung in Mali
  2. Klimagipfel bisher erfolglos
  3. USA und Nato drohen syrischer Regierung (more…)

Niebel kommentiert Etatkürzungen. Die Top-Themen des Tages


Nov 30th, 2012 3:37 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Niebel kommentiert Etatkürzungen
  2. Finanztransaktionssteuer einen Schritt weiter
  3. Wachsende Gefahren in Mali (more…)

NGOs protestieren gegen Kürzungen. Die Top-Themen des Tages


Nov 21st, 2012 5:05 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. NGOs protestieren gegen Kürzungen
  2. Erfolge im Kampf gegen HIV
  3. Rebellen erobern Goma (more…)

NGOs fordern: Keine Kürzungen der lebensrettenden EU-Entwicklungsfinanzierung


Nov 20th, 2012 7:33 PM UTC
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In zwei Tagen, vom 22. bis zum 23. November verhandeln die europäischen Staats- und Regierungschefs auf einem Sondergipfel den EU-Etat für 2014-2020. Dabei entscheiden sie auch, wie der Kampf gegen extreme Armut in den nächsten sieben Jahren finanziell ausgestattet wird. Doch die lebensrettende EU-Entwicklungsfinanzierung ist in Gefahr: Der Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, hat massive Einsparungen bei den ärmsten Menschen der Welt angedroht. So soll der Europäische Entwicklungsfonds (EEF) überproportional um 11 Prozent gekürzt, und die Rubrik 4 „Globales Europa“ um 9 Prozent verringert werden. Beides sind unverhältnismäßige und überproportionale Kürzungen der lebensrettenden EU-Entwicklungsfinanzierung für die ärmsten Menschen der Welt.

ONE hat sich daher im Vorfeld des entscheidenden Gipfels zusammen mit Oxfam, World Vision, der Stiftung Weltbevölkerung und dem European Council on Foreign Relations in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin gewandt und Frau Merkel aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass nicht bei der lebensrettenden EU-Entwicklungsfinanzierung gekürzt wird:

 

Frau Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

 

EU-Sondergipfel | Bitte schützen Sie die EU-Entwicklungsfinanzierung

19.  November 2012

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

im Rahmen der laufenden Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) 2014-2020 hat der Präsident des Europäischen Rates massive Einsparungen bei der Unterstützung für die ärmsten Menschen der Welt veranschlagt – und in der aktualisierten Verhandlungsgrundlage die EU-Außenfinanzierung überdurchschnittlich um 9,6 Prozent gekürzt. Insbesondere der Europäische Entwicklungsfonds wurde mit 11 Prozent unverhältnismäßig stark gekürzt. Daher bitten wir Sie eindringlich: Bitte setzen Sie auf dem EU-Sondergipfel zum MFR ein klares Zeichen im Kampf gegen extreme Armut und für ein starkes Europa. Stellen Sie sicher, dass nicht bei den 51 Milliarden Euro der lebensrettenden EU-Entwicklungsfinanzierung gekürzt wird.

Auch für Deutschland gibt es gute Gründe für eine starke EU-Entwicklungsfinanzierung.

Sie haben ein Versprechen gegeben: Bis zum Jahr 2015 sollen 0,7 Prozent des deutschen Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Wie Sie in Ihrer Ansprache zum MFR vor dem Europäischen Parlament am 7. November betonten, ist es an der Zeit, national in den Mitgliedstaaten Verlässlichkeit zu schaffen und die gemachten Zusagen umzusetzen. Eine starke EU-Entwicklungsfinanzierung hilft Deutschland dabei, diese internationale Zusage einzuhalten. Da 10 Mitgliedsstaaten mehr als 50% ihrer Entwicklungsfinanzierung über EU-Institutionen abwickeln, sichert Deutschland durch seinen Beitrag zu höheren EU-Entwicklungsetats außerdem auch Fortschritte anderer EU-Mitgliedsstaaten – und mithin eine faire Lastenverteilung.

Zudem haben Sie betont, dass jeder investierte Euro auch Wachstum und Beschäftigung in Europa generieren müsse. Bis 2020 hätten sich die von der Kommission eingeplanten 51 Milliarden Euro Entwicklungsfinanzierung mehr als amortisiert und darüber hinaus zu einem Aufwuchs des europäischen BNEs von über 11 Milliarden Euro beigetragen, belegt eine aktuelle Studie. Wenn die Entwicklungsmittel wie geplant in Handelsförderung und soziale Infrastruktur investiert werden, begünstigt dies den Handel in Geber- und Empfängerländern gleichermaßen – was insbesondere bei einer Exportnation wie Deutschland zur Beschäftigungssicherung beiträgt.

Auch der Großteil der Europäerinnen und Europäer (85 Prozent) befürwortet trotz der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrisen eine starke EU-Entwicklungsfinanzierung, belegt eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage.

Als größter Nettobeitragszahler kann sich Deutschland für eine Beibehaltung der EU-Entwicklungsfinanzierung einsetzen und den entscheidenden Unterschied im Vergleich zu den veranschlagten Kürzungen bewirken: Zwischen 1 ½ Millionen Kinder, die zusätzlich die Grundschule besuchen können oder aber keine Bildung erhalten; 1 Million Kinder mehr oder weniger, die durch Impfungen vor den oft tödlich verlaufenden Masern geschützt werden können; 5 ½ Millionen Menschen mehr oder weniger, die Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.

Wir bitten Sie daher, jetzt ein klares Zeichen der Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen zu senden und sich gegen Kürzungen bei den ärmsten Menschen der Welt auszusprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Bähr, Geschäftsführerin Stiftung Weltbevölkerung

Olaf Böhnke, Geschäftsführer European Council on Foreign Relations Deutschland

Tobias Kahler, Deutschlanddirektor ONE

Jörn Kalinski, Leiter Lobby- und Kampagnenarbeit Oxfam Deutschland

Christoph Waffenschmidt, Vorstandvorsitzender World Vision e.V.

Fordere auch du die Bundeskanzlerin auf, keinesfalls bei lebensrettender EU-Hilfe für die ärmsten Menschen der Welt zu sparen und unterschreibe unsere Petition. Vielen Dank an alle #Lifesaver!

- Mareen Buschmann -

Bevölkerungswachstum in Afrika. Die Top-Themen des Tages


Nov 15th, 2012 2:05 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Bevölkerungswachstum in Afrika
  2. Afrikas Konsumrevolution
  3. Preisgeld des Friedensnobelpreises geht an Kinder (more…)

Premiere: Neues ONE-Video erklärt, wieso IHR Lifesaver seid


Nov 7th, 2012 2:32 PM UTC
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Trommelwirbel und Vorhang auf! Heute präsentieren wir unser neues Video zur Lifesaver-Kampagne. Für das Video haben wir Berliner und Berlinbesucher gefragt, was sie über die Entwicklungspolitik der Europäischen Union wissen und wie sie dazu stehen. Schaut euch hier das Video an und teilt es mit euren Freunden:

YouTube Preview Image

Und, wie findet ihr es? Hoffentlich gefällt es euch.

Mit der Lifesaver-Kampagne und mit diesem Video wollen wir die Erfolge der europäischen Entwicklungszusammenarbeit sichtbar machen. Unser Beitrag zu diesen Erfolgen ist Grund zur Freude – aber kein Grund, sich entspannt zurücklehnen! Aktuell verhandelt die EU nämlich über ihren Haushalt für die kommenden sieben Jahre. Viele EU-Mitgliedstaaten wollen den EU-Haushalt möglichst knapp halten und einige schrecken nicht davor zurück, auch bei den lebensrettenden Entwicklungsprogrammen der EU zu kürzen.

Um das zu verhindern, haben wir eine Petition ins Leben gerufen. Über 110.000 Menschen haben schon unterschrieben. Die Verhandlungen über den EU-Haushalt gehen jetzt in die entscheidende Phase. Der große EU-Gipfel dazu findet Ende November statt. An der Verhandlung und Entscheidung sind die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten beteiligt.

Wir halten euch dazu hier auf dem Laufenden. In der Zwischenzeit könnt ihr uns helfen, Druck zu machen und mehr Menschen zu informieren, indem ihr die Petition unterzeichnet und das Video mit euren Freunden teilt.

– Alicia Blázquez —

Prominente Unterstützer/innen fordern: Nicht bei den ärmsten Menschen der Welt sparen


Nov 7th, 2012 1:35 PM UTC
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Prominente ONE-Unterstützer/innen fordern in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel Einsatz für lebensrettende EU-Entwicklungsfinanzierung:

„Nur wenn Europa zusammensteht, können wir uns dafür einsetzen, dass Armut, Hunger und Krankheiten wie Aids in der Welt zurückgedrängt werden. Wir wollen Freiheit und Entwicklung in der Welt fördern.”
– Angela Merkel

Richtig, Frau Merkel. Nur mit einem außenpolitisch starken Europa können wir Armut und vermeidbare Krankheiten in der Welt besiegen. Europäische Entwicklungszusammenarbeit hat die Leben von Millionen von Menschen weltweit verbessert. Das hilft der Welt und Europa. Aber nicht ohne Ihre Unterstützung.

Die Europäische Union verhandelt jetzt über ihren Etat für 2014 – 2020. Bitte unterstützen Sie den Kommissionsvorschlag zu Entwicklungspolitik, damit die EU in den nächsten sieben Jahren Armut und Krankheiten in der Welt mit 51 Milliarden Euro bekämpft und die Erfolge fortsetzen kann.

Die kluge Gestaltung der Globalisierung von morgen braucht eine starke Entwicklungspolitik aus Deutschland und der Europäischen Union.

Anna Loos
Benno Fürmann
Birgit Fischer
Cherno Jobatey
Doris Dörrie
Dr. Johano Strasser
Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate
Frank Bsirske
Jan Josef Liefers
Katja Riemann
Lisa Fitz
Lutz van Dijk
Marie-Luise Marjan
Michael Mittermeier
Minh-Khai Phan-Thi
Prof. Alfred Biolek
Prof. Gesine Schwan
Prof. Dr. Axel Honneth
Robert Atzorn
Stefan Kretzschmar
Uwe-Karsten Heye

Dank der Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union konnten viele Fortschritte erreicht werden. +++ Zwischen 2004 und 2009 wurden 36.000 km Straßen gebaut +++ 58 Wahlen wurde beobachtet +++ Mehr als fünf Millionen Kinder wurden gegen Masern geimpft. +++ Mehr als 31 Millionen Menschen haben Zugang zu Trinkwasser erhalten. +++ EU-Institutionen fördern abgestimmt nachhaltiges Wirtschaftswachstum, mehr Demokratie und soziale Stabilität – das ist auch im Interesse Deutschlands +++ Deutschland und die EU haben ein Versprechen zu halten: 0,7 Prozent unserer Wirtschaftsleistung in erfolgreiche Armutsbekämpfung zu investieren.

7. November 2012

Diese Bitte ist wichtiger denn je, denn die EU-Entwicklungsfinanzierung ist in Gefahr. Vergangene Woche hat die zypriotische Ratspräsidentschaft massive Kürzungen bei den Mitteln für die ärmsten Menschen der Welt angekündigt. In der aktualisierten „Verhandlungsbox“ zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) 2014-2020 ordnet die EU-Ratspräsidentschaft den politischen Prioritäten erstmalig finanzielle Mittel zu – und hat dabei überdurchschnittliche Einsparungen bei der EU-Entwicklungsfinanzierung geplant.

Die EU-Kommission hat für den Kampf gegen extreme Armut 51 Milliarden Euro für die nächsten sieben Jahre veranschlagt. Diese Mittel sind notwendig, damit erfolgreiche Entwicklungsprogramme der EU auch in Zukunft fortgeführt werden können. Denn EU-Entwicklungsfinanzierung ist wirksam, und zeigt echte Resultate: Zum Beispiel wurden in 6 Jahren dank der EU 5,5 Millionen Kinder gegen die oft tödlich verlaufenden Masern geimpft. Nun plant die Ratspräsidentschaft, die Gelder für lebensrettende Entwicklungsfinanzierung überproportional um über 7 Prozent zu kürzen (zum Vergleich: der gesamte EU-Etat soll um 5 Prozent gekürzt werden), und andere EU-Mitgliedsstaaten fordern sogar noch weitergehende Kürzungen. Solche Einsparungen würden direkte negative Auswirkungen auf die Leben von Millionen von Menschen haben: durch die Einsparungen könnte fast eine Million Kinder weniger gegen Masern geimpft werden.

Benno Fürmann, Lisa Fitz, Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate, Jan Josef Liefers, Katja Riemann u.a. wissen – ein Zeichen der Bundesregierung als größter Nettogeber an die EU-Ratspräsidentschaft kann den Unterschied bedeuten: Zwischen 1 ½ Millionen Kinder, die zusätzlich die Grundschule besuchen können oder aber keine Bildung erhalten; 5 ½ Millionen Menschen mehr oder weniger, die Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.

Wir brauchen jetzt breite Unterstützung, damit die überproportionalen Kürzungen der lebensrettenden EU-Entwicklungshilfe rückgängig gemacht werden. Vom 22.-23. November verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs den EU-Etat und die Entwicklungsfinanzierung für die nächsten sieben Jahre. Werde jetzt aktiv – du kannst den Unterschied bewirken. Bitte gib der Bundeskanzlerin eine Botschaft mit auf den Weg und unterzeichne unsere Petition. Die Stimmen übergeben wir Frau Merkel vor dem entscheidenden Gipfel.

- Mareen Buschmann -

EU-Haushalt: ONE-Unterstützer schreiben Angela Merkel vor ihrer Reise nach Brüssel


Nov 6th, 2012 8:31 PM UTC
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Update vom 7. November 2012: Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Diese Aktion dauerte nur 24 Stunden und ist jetzt abgeschlossen. Wir haben gestern noch eine Antwort von Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert erhalten, in der er bekräftigte, dass das Thema Entwicklung für die Bundesregierung wichtig ist, aber zum EU-Haushalt wollte er sich nicht äußern.

Angela Merkel selbst sprach vor dem Europäischen Parlament eher grundsätzlich über die EU und Europas Weg aus der Krise. Auf einzelne Politikfelder, wie etwa Entwicklung, und deren Finanzierung ging sie nicht im Detail ein.Wir sind uns sicher, unsere Botschaft ist dennoch angekommen – dank eurer Tweets und E-Mails. Jetzt bleiben wir dran, damit die Botschaft auch umgesetzt wird! Danke an alle Lifesaver da draußen.

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Danke an alle, die unsere Petition für einen starken EU-Entwicklungshaushalt bereits unterschrieben haben. Über 110.000ONE-Unterstützer aus der EU sind schon dabei.

Wir brauchen in den nächsten 24 Stunden aber nochmal eure Hilfe. Denn jetzt gehen die Verhandlungen über den EU-Haushalt in die heiße Phase und morgen reist Angela Merkel nach Brüssel.

Wir wollen der Bundeskanzlerin eine Botschaft mit auf den Weg nach Brüssel geben: Als Europäer müssen wir zu unserer Verantwortung im Kampf gegen extreme Armut stehen. Kürzungen beim Entwicklungshaushalt kosten Menschenleben.

Helft ihr uns dabei? Ihr könnt zwei Sachen machen: Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert eine Nachricht über Twitter schicken oder eine E-Mail ans Bundeskanzleramt schreiben – oder auch beides!

Schickt einen Tweet
Schreibt eine E-Mail

Es wäre super, wenn ihr jetzt gleich mitmacht, denn Angela Merkel spricht schon morgen vor dem Europäischen Parlament und wird dort auch mit anderen EU-Entscheidern sprechen. Zentrales Thema: Der EU-Haushalt für die kommenden sieben Jahre. Angela Merkels Wort hat innerhalb der EU großes Gewicht. Wenn sie sich zu Europas Verantwortung im Kampf gegen extreme Armut bekennt, werden andere ihrem Vorbild folgen.

Bitte helft uns dabei, sie für unser Anliegen zu gewinnen. Es dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank!

– Alicia Blázquez, ONE.org —

Dank der EU kann mein Sohn die Schule besuchen


Nov 5th, 2012 5:40 PM UTC
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Die EU verhandelt gerade den EU-Etat für die nächsten sieben Jahre. Einige Staats- und Regierungschefs möchten die EU-Entwicklungsfinanzierung kürzen. Dies hätte verheerende Folgen für die Ärmsten der Armen, denn dank der EU konnten die Leben von Millionen von Menschen verbessert werden.

ONE hat in den letzten Monaten Menschen in afrikanischen Staaten interviewt, die in EU-finanzierte Entwicklungsprogramme involviert sind, im Rahmen der Implementierung oder als Empfänger. Auf unserem Blog erhalten sie eine Plattform, um über die Auswirkungen der EU-Entwicklungsfinanzierung zu berichten. So zum Beispiel auch Frau Mwende Tuvi aus der Kitui-Region in Kenia.
Über zwei Drittel der kenianischen Bevölkerung lebt von den Erträgen der Subsistenzwirtschaft. Aber Dürreperioden, die durch die Auswirkungen des Klimawandels immer häufiger auftreten, vernichten die Ernteerträge und bedrohen die Lebensgrundlage der Menschen, insbesondere in Trockengebieten. Mittlerweile werden schon über 80 Prozent der Landoberfläche Kenias als trocken oder halb-trocken klassifiziert.

Das EU-finanzierte „Farm Africa Trockenfeldbau Projekt“ soll die Nahrungsmittelversorgung von Familien in Trockengebieten verbessern. Zwischen 2005 und 2011 hat die Organisation Farm Africa daher zusammen mit kleinbäuerlichen Familien in den ostkenianischen Gebieten Kitui und Mwingi zusammengearbeitet. Dabei wurden verbesserte Techniken vermittelt, um auch in trockenen Gebieten Milchziegen aufzuziehen, Wasserkonservierungsmethoden zu verbessern und die landwirtschaftlichen Erträge zu steigern. Das Projekt wird zu 90 Prozent von der EU finanziert und kommt 7.000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zugute.

Frau Mwende Tuvi ist eine von ihnen. Sie beschreibt die Auswirkungen des Projekts auf ihr Leben: „Durch das Projekts habe ich spezielles Saatgut für Trockengebiete und verbesserte landwirtschaftliche Produktionsmittel erhalten. Ich bin sehr dankbar dafür, denn dank des dürreresistenten Saatguts reichen die Ernteerträge für unseren täglichen Bedarf. Das ist vorher nie passiert! Dadurch konnte ich auch meinem zweiten Sohn den Schulbesuch ermöglichen. Jetzt ist einfach alles möglich,“ scherzt Tuvi. „Zum Beispiel verkaufe ich manchmal Dünger, und kann so für den Schulbedarf für meinen Sohn aufkommen. Er geht auf eine Journalistenschule. Wer hätte das vor dem Projekt gedacht? Wenn er seinen Abschluss hat, wird mein Sohn über die große Veränderung schreiben, die das Projekt in unserem Leben bewirkt hat.“ Mwende Tuvi erzählte uns auch, dass ihr älterer Sohn nicht mehr länger Geld schicken muss um die Familie zu ernähren, da sie jetzt selbst genügend verdient.

Als ONE Frau Mwende Tuvi besucht hat, herrschte rege Aktivität im Betrieb – ihr Ehemann bereitete die Tierfütterung vor, Bauarbeiter bauten das Haus um, und Frau Tuvi hütete die Ziegen. Vor dem Projekt hatte die Familie Tuvi selten ausreichend Nahrung und es fehlten die Mittel, um das Haus in Stand zu halten. Die Kinder konnten nicht durchgängig die Schule besuchen.

Als wir ankamen, klingelte das Telefon – eine Kaufanfrage. Das Geschäft war schnell abgewickelt, zu einem Preis für umgerechnet 140 EUR verkaufte Tuvi eine Ziege. Mwende Tuvi berichtete, wie profitabel ihr Betrieb zurzeit sei. Nun könne sie eine ausgewachsene Milchziege für ca. 240 EUR verkaufen, und die Ziegen, die sie behalte, versorgen ihren Haushalt noch immer mit ausreichend nahrhafter Milch. Mit den Gewinnen könne sie zudem für alle anstehenden Ausgaben im Haus und Garten aufkommen.

Dank der EU-Entwicklungsfinanzierung hat das EU-Trockenlandprojekt gezeigt, dass der Schutz von Boden und Wasser, genauso wie die Verwendung dürreresistenten Saatguts, für kleinbäuerliche Familien eine Möglichkeit ist, sich selbst aus der Armut zu befreien.

Über Farm Africa

Farm Africa ist eine auf Trockenfeldbau spezialisierte Nichtregierungsorganisation, die mit kleinbäuerlichen Familien in Trockengebieten in Ostafrika zusammenarbeitet. Das primäre Ziel ist, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern innovative Methoden des Ressourcenmanagements und des landwirtschaftlichen Anbaus zu vermitteln, so dass sie sich selbst aus der Armut befreien können. Hier erfährt man mehr über Farm Africa (Seiten auf Englisch).

Europäisches Parlament fordert: Nicht bei den Ärmsten sparen!


Oct 25th, 2012 6:29 PM UTC
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Mit dieser bahnbrechenden Forderung hat das Europäische Parlament diese Woche seine Position in den laufenden EU-Haushaltsverhandlungen für die nächsten sieben Jahre festgelegt. Im Interim-Report, der am Dienstag von den Europa-Parlamentariern in Straßburg verabschiedet wurde, heißt es deutlich, dass die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Entwicklungsfinanzierung für die nächsten sieben Jahre „das absolute Minimum sei, damit Europa seiner Verantwortung in der Welt gerecht werden kann“.

alignnoneZurzeit befinden sich europäische Staats- und Regierungschefs in den kritischen Verhandlungen zum EU-Etat für 2014-2020, dem „Mehrjährigen Finanzrahmen“. Damit entscheidet sich auch, wie lebensrettende EU-Entwicklungsprogramme in den nächsten sieben Jahren fortgeführt werden. Denn dank der EU wurden die Leben von Millionen von Menschen verbessert, zum Beispiel konnten in fünf Jahren 9 Millionen Kinder zusätzlich die Grundschule besuchen. Damit diese Erfolge fortgeführt werden können, hat die Europäische Kommission in den nächsten sieben Jahren 51 Milliarden Euro für den Kampf gegen extreme Armut eingeplant. Die Entscheidung darüber liegt nun, zusammen mit dem Europäischen Parlament, bei den 27 Staats- und Regierungschefs der EU.

Mit dem Einsatz für den Kampf gegen extreme Armut hat das Europäische Parlament den EU-Staats- und Regierungschefs ein klares Signal gesendet: Mögliche Kürzungen des Gesamtetats dürfen nicht zu Lasten der ärmsten Menschen der Welt gehen. Das entspricht auch der Meinung der europäischen Bürgerinnen und Bürger, wie eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage belegt: 85 Prozent der Europäer/innen unterstützen trotz der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrisen eine starke EU-Entwicklungszusammenarbeit. Dennoch ist die EU-Entwicklungsfinanzierung in Gefahr, denn viele Mitgliedsstaaten wollen den Gesamthaushalt kürzen.

alignnoneONE fordert daher mit der aktuellen Lifesaver-Kampagne europäische Staats- und Regierungschefs auf, sich öffentlich für eine Priorisierung der EU-Entwicklungsfinanzierung auszusprechen. Denn jeder von uns ist – durch den Beitrag der EU zum Kampf gegen extreme Armut – schon heute ein „Lifesaver“ und kann es auch in Zukunft bleiben. Schon 105.000 Menschen haben unsere Petition unterzeichnet. Gib auch du uns deine Stimme, damit erfolgreiche EU-Entwicklungsprogramme fortgesetzt werden.

Am 22. und 23. November entscheidet der Europäische Rat auf einem Sondergipfel zum Mehrjährigen Finanzrahmen und zur finanziellen Ausstattung der einzelnen Politikprioritäten. ONE wird im Vorfeld des Gipfels eure Stimmen an die Bundeskanzlerin und die 26 anderen Staats- und Regierungschefs der EU übergeben.

Danke an alle #lifesaver !

- Mareen Buschmann -

Regierungschefs: Tut nichts!


Oct 16th, 2012 6:29 PM UTC
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„Was wollen wir? Nichts!“

“Wann wollen wir es? Jetzt!”

NichtsDas ist wahrscheinlich der merkwürdigste Kampagnen-Ausruf, den du je gehört hast. Doch genau das ist die Nachricht, die wir heute laut und stolz gerufen haben in einer großen Zeitungsanzeige, die überall in Europa auf den Financial Times erschienen ist.

Warum? In nur einem Monat werden sich Europas Regierungschefs treffen, um Vorschläge für den EU-Entwicklungshaushalt der nächsten sieben Jahre zu diskutieren. Es steht viel auf dem Spiel. Die EU-Entwicklungshilfe hat wunderbare, lebensrettende Ergebnisse für Millionen von Menschen in den ärmsten Ländern der Welt erzielt.

Zum Beispiel hat sie im Zeitraum von 2004 bis 2009 bei Folgendem  geholfen:

  • 9 Millionen Kinder wurden eingeschult
  • 5,5 Millionen Kinder wurden gegen die oft tödlich verlaufenden Masern geimpft
  • 31 Millionen Menschen erhielten Zugang zu sauberem Trinkwasser

Und das sind nur drei Beispiele für die großartigen Fortschritte im Kampf gegen extreme Armut, die wir der Arbeit der EU verdanken.  Für dich als EU-Bürger heißt das, du bist ein Lebensretter. Fühlt sich ziemlich gut an, oder?

Es gibt sogar noch bessere Nachrichten: Der Haushaltsvorschlag,  der letztes Jahr gemacht wurde, könnte dafür sorgen, dass durch die EU in den nächsten sieben Jahren sogar noch mehr im Kampf gegen extreme Armut erreicht wird. Doch dieser ist jetzt in Gefahr, da Stimmen laut werden, die den EU-Haushalt kürzen wollen. Das darf nicht geschehen. Wenn sich also die Regierungschefs im nächsten Monat treffen um den Vorschlag zu diskutieren, wollen wir, dass sie „nichts“ tun – indem sie den Forderungen nach Kürzungen nicht nachgeben.

Du kannst deinen Teil dazu beitragen, um sicher zu gehen, dass Vorschlag zur Entwicklungshilfe genauso bleibt, wie er ist. Bitte unterschreibe unsere Petition, welche wir an die Regierungschefs vor ihrem Gipfel schicken, und gib diese Information weiter über E-Mail, Facebook oder Twitter.

- Stuart McWilliam –

Finanztransaktionsteuer wird in elf Ländern eingeführt. Die Top-Themen des Tages


Oct 11th, 2012 1:13 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Finanztransaktionsteuer wird in elf Ländern eingeführt
  2. Lebensmittelindustrie ist schuld an Hunger
  3. Milleniumsziel könnte erreicht werden (more…)

Lifesaver-Kampagnenaktion am Berliner Hauptbahnhof


Oct 9th, 2012 7:03 PM UTC
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Berlin ist immer eine Reise wert. Morgen gilt das noch mehr als sonst, denn morgen machen wir am Berliner Hauptbahnhof eine Kampagnenaktion, um die lebensrettende EU-Entwicklungshilfe vor Kürzungen zu bewahren. Falls du also zufällig in der Stadt bist, schau doch ab 9 Uhr am Washington Platz am Hauptbahnhof vorbei und mach mit.

Hintergrund unserer Kampagne: Zwischen 2004 und 2009 hat die Europäische Union geholfen, mehr als neun Millionen Kinder einzuschulen, über 5 Millionen Kinder gegen Masern zu impfen und mehr als 31 Millionen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu geben – und all das mit nur einem winzigen Teil des EU-Haushalts!

Doch jetzt ist die Entwicklungspolitik der EU in Gefahr. Denn die Regierungschefs verhandeln aktuell den EU-Haushalt für die kommenden sieben Jahre – und einige Regierungschefs haben vorgeschlagen, die lebensrettenden Entwicklungsgelder zu kürzen. Das wollen wir verhindern.

Die EU-Entwicklungshilfe kostet jeden EU-Bürger durchschnittlich 15 Euro pro Jahr – sehr wenig Geld mit dem unglaublich viel bewirkt werden kann. Deshalb bitten wir dich um deine Unterstützung. Hilf uns, den EU-Entwicklungshaushalt zu verteidigen und Millionen von Menschen weltweit die Chance zu geben, der Armut zu entkommen. Unterschreibe unsere Petition und lass so die EU-Regierungschefs wissen, dass du weiterhin ein #Lifesaver sein willst. Um mitzumachen kannst du bald auf one.org/wirsindlifesaver unserer Petition unterzeichnen.

Aber wir wollen dieses wichtige Anliege auch auf die Straßen und Plätze unserer Hauptstädte tragen. Morgen ist der große Tag. Um 9 Uhr geht es los. Wir werden die Gesichter vieler #Lifesaver in Berlin, Paris und London auf große Bildschirme projizieren,  um gegen Armut Gesicht zu zeigen. In Berlin werden wir unser Aktion am Washington Platz am Hauptbahnhof  machen. Falls du in Frankreich bist, schau beim Place de l’Hôtel de Ville vorbei und sag unseren französischen Kollegen Salut. Und falls du zufällig in London sein solltest, drop by and say hello at Victoria Station. Egal wo du bist, sei dabei!

– Alicia Blázquez —

 

Bono zu Besuch beim Bundespräsidenten. Die Top-Themen des Tages


Oct 9th, 2012 3:07 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Bono zu Besuch beim Bundespräsidenten
  2. Schon sieben Länder für Finanztransaktionssteuer
  3. Mehr Wohlstand in Afrika (more…)

Klima-Flüchtlinge sollen anerkannt werden. Die Top-Themen des Tages


Oct 5th, 2012 3:12 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Klima-Flüchtlinge sollen anerkannt werden
  2. Erfolge bei der Bekämpfung von Tropenkrankheiten
  3. Landgrabbing ist Schuld an Armut und Hunger (more…)

Lifesaver-Kampagne geht auf Tour


Oct 5th, 2012 2:22 PM UTC
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alingnnone

Wir gehen auf Tour! In den kommenden Wochen sind wir mit einem ONE-Stand bei mehreren Veranstaltungen der Jugendorganisationen der Parteien vertreten. Dort informieren wir über ONEs Arbeit und insbesondere über unsere große EU-Kampagne unter dem Motto “Lifesaver des Jahrhunderts.”

Wir möchten mit unserer kleinen Tour erreichen, dass mehr junge, engagierte Menschen erfahren, welche enormen Fortschritte Dank der EU bereits im Kampf gegen extreme Armut erreicht wurden. Außerdem sammeln wir an unserem Stand Unterschriften für unserer Petition für einen starken künftigen EU-Entwicklungshaushalt. Aktuell verhandeln die EU-Regierungschefs nämlich den EU-Haushalt der kommenden sieben Jahre – die nächsten Wochen und Monate sind also eine wichtige Weichenstellung für eine lange Zeit.

Die Petition zur Tour könnt ihr ab nächster Woche auch online unterschreiben. Außerdem planen wir für Mittwoch in Berlin eine ziemlich coole Aktion. Mehr wird noch nicht verraten… nur soviel: Esst auf, damit die Sonne scheint! Weitere Infos folgen in Kürze. In der Zwischenzeit könnt ihr ja schon mal eure Kalender rausholen und euch diese Daten vormerken:

  • Junge Union Deutschlandtag: Samstag, 6.10 – Sonntag, 7.10.2012 in Rostock
  • Jusos in der SPD: Freitag 16.11. ab 9h – Sonntag, 18.11.2012 in Magdeburg
  • Junge Liberale JuLis: Samstag, 13.10. – Sonntag, 14.10.2012 in Halle/Saale
  • Grüne Jugend: Freitag, 26.10. – Sonntag, 28.10. in Gelsenkirchen
  • Junge Piraten: Mittwoch, 31.10. in Berlin
  • Linksjugend: Freitag, 2.11. – Sonntag, 4.11.2012 in Bessunger Forst bei Darmstadt

Seid ihr bei einer dieser Veranstaltungen vor Ort? Dann schaut an unserem Stand vorbei und hinterlasst uns doch unten als Kommentar einen kleinen Gruß vorab, damit wir uns auf euch vorfreuen können.

- Alicia Blázquez -

Jan Josef Liefers und Anna Loos kämpfen für mehr Rohstoff-Transparenz


Sep 29th, 2012 6:24 PM UTC
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Besuch beim Bundesjustizministerium: Gestern übergaben Jan Josef Liefers und Anna Loos Staatssekretärin Dr. Birgit Grundmann über 160.000 Unterschriften von ONE-Unterstützern aus ganz Europa. Sie alle fordern die EU und ihre Mitgliedstaaten auf,  sich für mehr Transparenz im Rohstoffsektor einzusetzen.


Übergabe der UnterschriftenMomentan wird sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene über mögliche strengere Transparenzgesetze für den Rohstoffsektor diskutiert. Das EU-Parlament hat sich schon dafür ausgesprochen. Jetzt verhandeln die Europäische Kommission, das EU-Parlament und der Rat – als Vertretung der Regierungen der Mitgliedstaaten – über ein neues Transparenzgesetz.  In Deutschland koordiniert das Justizministerium die Position der Bundesregierung.

Nach der Übergabe der Unterschriften nahm sich die Staatssekretärin Zeit, mit Liefers und Loos über die Forderung der ONE-Unterstützer zu sprechen. Hier betonte Grundmann, dass Deutschland grundsätzlich Transparenz und Korruptionsbekämpfung befürworte.

Daraufhin argumentierten Loos und Liefers, die Bundesregierung müsse sich dann aber konsequenterweise auch für eine projektgenaue Berichtspflicht einsetzen, und zwar ohne Ausnahmen. Auf keinen Fall dürfe es ein „Tyrannenveto“ geben – also eine Ausnahme für solche Länder, in denen die Offenlegung von Rohstoffzahlungen verboten wird. Anna Loos sagte im Gespräch: “Wir müssen verhindern, dass Geld in dunklen Kanälen verschwindet.” Sie hatte im Januar zusammen mit Jan Josef Liefers an einer ONE-Reise nach Ghana teilgenommen und dort unter anderem mit Transparenz-Aktivisten gesprochen. Diese hatten eindringlich geschildert, wie sehr ihnen strengere Transparenzregeln helfen würden.

ONE setzt sich für mehr Transparenz im Rohstoffsektor ein, weil dies die Voraussetzung dafür ist, dass Vertreter der Zivilgesellschaft in rohstoffreichen Ländern die Einnahmen ihrer Regierung kennen. Nur wenn das der Fall ist, können sie eine Verwendung der Gelder im Sinne der Allgemeinheit einfordern können.

Nach dem Treffen sagten Anna Loos und Jan Josef Liefers: “Es geht hier nicht um uns. Wir überbringen eine Botschaft von über 160.000 Menschen.“ Wir hoffen, dass die Botschaft angekommen ist und danken den beiden für ihre Unterstützung bei der Unterschriftenübergabe – und jedem Einzelnen der 160.000 Unterzeichner fürs Mitmachen.

Wir halten euch über die Ergebnisse der Verhandlungen hier auf dem Laufenden.

Du möchtest dabei helfen die Armut zu bekämpfen? Unterschreibe die Petition

Liefers, Loos und 160.000 ONE-Unterstützer für mehr Rohstofftransparenz. Die Top-Themen des Tages


Sep 28th, 2012 4:08 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Liefers, Loos und 160.000 ONE-Unterstützer für mehr Rohstofftransparenz
  2. Finanztransaktionssteuer auf der Kippe
  3. Todesurteile in Gambia (more…)

Ende eines Alptraums. Die Top-Themen des Tages


Sep 25th, 2012 1:45 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Ende eines Alptraums
  2. Klimawandel in Afrika
  3. Gegen den Rohstofffluch (more…)

Verwässern die EU-Mitgliedstaaten das Transparenzgesetz? Die Top-Themen des Tages


Sep 24th, 2012 5:57 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Verwässern die EU-Mitgliedstaaten das Transparenzgesetz?
  2. Afrika bietet Chancen
  3. Deutschlands Unterstützung am Horn von Afrika (more…)

Die gute Nachricht der Woche: EU-Parlament stimmt für Transparenz im Rohstoffsektor


Sep 21st, 2012 2:57 PM UTC
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Super Neuigkeiten: Dank des Drucks von ONE-Unterstützern und anderen Transparenz-Aktivisten ist ein historischer Durchbruch im Kampf gegen Korruption und Armut zum Greifen nah!

alignnoneAm Dienstag stimmten sechs zentrale Abgeordnete über ein neues EU-Transparenzgesetz ab. Diese „Supersechs“ waren deshalb besonders wichtig, weil sie die Aufgabe hatten, für ihre jeweiligen Fraktionskollegen eine Empfehlung abzugeben, ob sie für oder gegen das Gesetz stimmen sollten.

Deshalb haben wir das Abstimmungsverhalten dieser „Supersechs“ besonders genau beobachtet – und das im Vorfeld auch angekündigt. Über 8.000 ONE-Unterstützer haben uns dabei geholfen, indem sie den „Supersechs“ Postkarten geschrieben haben. Darin baten sie die EU-Parlamentarier, für ein starkes Transparenzgesetz zu stimmen.

Unser Kollegen Stuart hat sich rechtzeitig vor der Abstimmung in sein schönstes Postboten-Outfit geworfen und hat die Postkarten an die Abgeordneten übergeben. Hier könnt ihr euch ein paar Beweisfotos ansehen.

Und es hat sich gelohnt! Die Abgeordneten haben reagiert und mit einer Mehrheit für starke Transparenzgesetzte gestimmt.Hier seht ihr, wie die EU-Parlamentarier abgestimmt haben.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Was hat dieses Transparenzgesetz denn mit dem Kampf gegen Armut zu tun? Nun, eine ganze Menge! Denn sobald das Gesetz in Kraft tritt, sind Öl-, Gas- und Bergbau Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Zahlungen an ausländische Regierungen zu veröffentlichen.

Schon jetzt erhalten Regierungen in Entwicklungsländern im Rahmen von Rohstoffgeschäften Billionenzahlungen. Allerdings müssen internationale Rohstoffunternehmen heute nicht offenlegen, wer wofür wie viel Geld von ihnen erhält. Da kann die eine oder andere Million schon mal verschwinden – ohne dass es die Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Landes erfahren.

Wenn die Unternehmen dagegen verpflichtet sind, ihre Zahlungen offen darzulegen, kann die Zivilgesellschaft vor Ort nachvollziehen, ob alles mit rechten Dingen zugeht oder nicht. Mehr Transparenz gibt ihnen die Möglichkeit, Korruption aufzudecken und einzufordern, dass die Rohstoffgelder im Sinne der Allgemeinheit eingesetzt werden, etwa für Schulen, Straßen und Krankenhäuser.

Durch die Entscheidung dieser Woche sind wir dem Transparenzgesetzt einen großen Schritt näher gekommen. Das Gesetz ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Jetzt müssen in weiteren Verhandlungen die Mitgliedstaaten der EU – also auch die deutsche Regierung – vom Gesetzesentwurf überzeugt werden. Unsere Kampagne wird weiter Druck machen, damit das Gesetz jetzt nicht verwässert wird.

Wir werden in den kommenden Monaten wieder eure Unterstützung brauchen. Es bleibt spannend! Herzlichen Dank an alle, die uns schon unterstützt haben. Wir zählen weiterhin auf euch!

- Alicia Blázquez –

 

Die Europäische Union gegen Korruption. Die Top-Themen des Tages


Sep 19th, 2012 5:49 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages:

  1. Die Europäische Union gegen Korruption
  2. Warten auf die Finanztransaktionssteuer
  3. Die Faire Woche (more…)

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.