Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Der Aufbau einer freien Presse in Südsudan. Die Zeitungsschau

20.12.2011 12:56 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Der Aufbau einer freien Presse in Südsudan
  2. Refugees United als Facebook für Flüchtlinge
  3. GAVI möchte HPV-Impfung in Entwicklungsländern einführen
  4. DSW fordert besseren Zugang zu Verhütung für Frauen in Entwicklungsländern
  5. Mosambik vom Klimawandel bedroht
  6. Deutsche spenden weniger Weiterlesen

Wir sind sieben Milliarden Menschen

01.11.2011 16:41 Uhr
von Alicia Blázquez

Gestern wurde irgendwo auf der Welt der siebenmilliardste Mensch geboren. Aus diesem Grund sammelten wir auf unserer Facebook-Page Glückwünsche an alle Babys, die an diesem Tag zur Welt gekommen sind. Du kannst auch heute noch deine Glückwünsche loswerden. Und falls dich das Thema interessiert, lies unbedingt weiter, denn jetzt erklärt Jana Rassmann von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung den Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Entwicklung:

alignnone

Am Montag wurde nach Prognosen der Vereinten Nationen der siebenmilliardste Mensch geboren. Wo und unter welchen Umständen – das weiß keiner so genau. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, dass Erdenbürger Nummer 7 Milliarden in Indien auf die Welt gekommen ist.

Jährlich wächst die Weltbevölkerung um 80 Millionen Menschen – das entspricht der Einwohnerzahl Deutschlands. Jede Geburt ist zunächst einmal natürlich ein Grund zur Freude. Problematisch ist jedoch, dass ein Drittel des Bevölkerungswachstums auf ungewollte Schwangerschaften zurückgeht. Gerade dort, wo die Armut am größten ist, fehlt es häufig an Aufklärung und Zugang zu Verhütungsmitteln: 215 Millionen Frauen in den weniger entwickelten Regionen der Erde haben mangelnden Zugang zu sicheren und wirksamen Verhütungsmitteln. Folglich wächst die Bevölkerung dort auch am schnellsten.

In vielen armen Ländern zeigt sich deutlich, dass die weitere Entwicklung durch das hohe Bevölkerungswachstum stark behindert wird. Die Bevölkerung Nigerias beispielsweise wird sich, wenn die derzeitige Wachstumsrate anhält, von heute 162 Millionen Menschen auf 433 Millionen Menschen im Jahr 2050 mehr als verdoppeln. In diesem Zeitraum müssen also mehr als doppelt so viele Schulen und Krankenhäuser gebaut und mehr als doppelt so viele Lehrer und Ärzte ausgebildet werden, allein um das bestehende Versorgungsniveau zu halten.

Durch Investitionen in Gesundheit und Bildung, insbesondere durch einen verbesserten Zugang zu Familienplanung und Aufklärung, kann der Kreislauf von Armut und Bevölkerungswachstum durchbrochen werden. Alle Versuche, die Armut zu bekämpfen, werden sonst erheblich erschwert. Die Stiftung Weltbevölkerung macht darauf unter anderem mit ihrer Weltbevölkerungsuhr in Hannover aufmerksam, die letzte Woche von Bettina Wulff eingeweiht wurde. Die in Deutschland einzigartige Installation zählt, wie viele Menschen zurzeit auf der Erde leben. Pro Sekunde kommen 2,6 Menschen hinzu. Bei Facebook könnt ihr mit dem Tool “What’s Your Number?” herausfinden, der wievielte Erdenbürger ihr seid: http://on.fb.me/your-number

– Janna Rassmann, Stiftung Weltbevölkerung –

Siebenmilliardster Mensch wird dieser Tage in Afrika geboren. Die Zeitungsschau

27.10.2011 16:06 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Siebenmilliardster Mensch wird dieser Tage in Afrika geboren
  2. Hilfsorganisationen warnen vor Ausweitung der Hungersnot in Somalia
  3. Leitlinien zur Landnutzung kommen später
  4. Weltgesundheitsgipfel appelliert an die Kreativität Weiterlesen

Das Mutternachtsbündnis übersendet Handlungsempfehlungen ans Entwicklungsministerium

27.06.2011 15:59 Uhr
von ONE Deutschland

Jedes Jahr sterben immer noch mehr als 350.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft oder Geburt – 99 Prozent von ihnen in Entwicklungsländern. Mädchen und junge Frauen sind besonders hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. So sterben Teenager etwa doppelt so oft bei der Geburt wie Frauen im Alter von über 20 Jahren.

alignnone

Bei der diesjährigen Mutternacht machte die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) gemeinsam mit neun weiteren entwicklungspolitischen Organisationen darauf aufmerksam, dass die Geber- und Entwicklungsländer die Situation von gefährdeten Mädchen und jungen Frauen – so genannter vulnerable girls – stärker in ihren Entwicklungsprogrammen berücksichtigen müssen. Dazu waren zivilgesellschaftliche Expertinnen und Experten aus Kenia und Nepal eingeladen, die Herausforderungen in diesem Bereich schilderten. Mit den parlamentarischen Gästen und weiteren Fachleuten aus dem Publikum entwickelten sie Lösungsansätze. Basierend darauf formulierte das Mutternachtsbündnis neun Handlungsempfehlungen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, die kürzlich in einem offenen Brief an die Parlamentarische Staatsekretärin im BMZ, Gudrun Kopp, übersandt wurden.

alignnone

Eine zentrale Forderung ist dabei, dass der enge Zusammen-
hang der Themenfelder Gesundheit und Bildung besser in die Programmansätze integriert wird. Im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bieten die BMZ-Bildungs-
strategie und die Initiative zur selbst bestimmter Familien-
planung und Müttergesundheit dafür konkrete Anknüpfungs-
punkte. Beide politischen Initiativen müssen die Lebensumstände von Mädchen stärker berücksichtigen und inhaltliche Verknüpfungen von Bildung und Gesundheit klarer herausarbeiten. Zudem empfiehlt das Mutternachtsbündnis, dass das Potential von Mädchen und jungen Frauen besser genutzt wird: So sollten die Mädchen selbst in die Planung und Umsetzung von Entwicklungsprogrammen einbezogen werden und zusätzlich durch Einkommen schaffende und berufsbildende Maßnahmen gestärkt werden.

Das Bündnis begrüßt die Unterstützung von Entwicklungsminister Niebel für die Einrichtung eines UN-Tages für Mädchen. Es bleibt zu hoffen, dass das BMZ die weiteren notwendigen Anstrengungen vornimmt, um Fortschritte im Bereich der Förderung von Mädchen und jungen Frauen zu erreichen.

- Janna Rassmann, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung -

Die Welt braucht einen AIDS-Impfstoff

23.06.2011 19:14 Uhr
von ONE Deutschland

Heute berichten unsere Kollegen von IAVI, das ist die “International Aids Vaccines Initiative”, über ihre Initiative und darüber, wo die Welt steht bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Aids. Sehr lesenswert…

Seit 30 Jahren schockt der HI-Virus die Welt. Der Immunologe Dr. Michael Gottlieb von der University of California in Los Angeles beschrieb im Juni 1981 im „Morbidity and Mortality Weekly Report“ der US-Gesundheitsbehörde erstmals die Symptome von AIDS. Seit jenem Zeitpunkt hat sich diese Krankheit von einer lokalen Epidemie in eine globale Pandemie verwandelt. Bisher haben sich mehr als 60 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert und mehr als 30 Millionen starben. Täglich infizieren sich noch immer mehr als 7.000 Menschen. 95% der HIV Infizierten lebt in Entwicklungsländern, mehr als die Hälfte davon sind Frauen. Laut der WHO ist HIV/AIDS die Haupttodesursache von Frauen im gebärfähigen Alter in Afrika südlich der Sahara.

HIV/AIDS gefährdet die Verwirklichung vieler Millenniumsentwicklungsziele. Dies gilt nicht nur für die Bekämpfung von HIV/AIDS, sondern auch für die Beseitigung extremer Armut oder für die Vermindering der Kindersterblichkeit. Außerdem entwickeln HIV-Infizierte in einem Jahr eine 50 mal größere Anfälligkeit an TB zu erkranken als nicht Infizierte, den bei einer von vier TB Todesfällen lag eine HIV Infektion vor.

Weiterlesen

Aktionsvorschläge von „Action for Global Health“ für das BMZ

04.06.2011 16:13 Uhr
von ONE Deutschland

„Action for Global Health“ mit Aktionsvorschlägen für das BMZ

Basierend auf den Ergebnissen der Action for Global Health Konferenz am 10. Mai 2011 hat das Netzwerk von globalen Gesundheitsexperten Empfehlungen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit formuliert, die an die parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Gudrun Kopp weitergeleitet wurden. Weiterlesen

Internationale Konferenz der Stiftung Weltbevölkerung: Mit öffentlich-privaten Partnerschaften globale Gesundheit fördern

10.05.2011 18:12 Uhr
von ONE Deutschland

Jeden Tag sterben weltweit mehr als 35.000 Menschen an Krankheiten, die an sich vermeidbar und behandelbar sind. Das betrifft hauptsächlich die ärmsten Länder der Welt, vor allem weil es bei vernachlässigten und armutsbedingten Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria oder HIV/Aids eine große Forschungslücke gibt. So haben die Menschen dort kaum Zugang zu Fortschritten bei Prävention, Diagnose und Behandlung.

alignnone

Ein innovativer und Erfolg versprechender Ansatz zur Verbesserung der Gesundheitssituation in Entwicklungsländern sind öffentlich-private Partnerschaften. Das wurde auf der hochrangig besetzten, internationalen Konferenz der Stiftung Weltbevölkerung gestern in Berlin deutlich. Bei öffentlich-privaten Partnerschaften handelt es sich um internationale Non-Profit-Organisationen, die akademische Institute, öffentliche Forschungseinrichtungen, Pharmafirmen und Nichtregierungsorganisationen zusammenbringen. Für ein privatwirtschaftliches Unternehmen alleine rentiert sich die Forschung und Entwicklung im Bereich vernachlässigter und armutsbedingter Krankheiten kaum, da sie mit hohen finanziellen Risiken verbunden ist. Wird allerdings im Rahmen einer Partnerschaft die Expertise des Privatsektors mit dem Engagement des öffentlichen Sektors für die Bereitstellung allgemeiner Gesundheitsdienstleistungen verbunden, eröffnen sich neue Perspektiven für die Menschen in Entwicklungsländern.

Weiterlesen

Hürdenlauf zur sicheren Geburt am Internationalen Hebammentag

05.05.2011 16:53 Uhr
von ONE Deutschland

Heute ist Internationaler Hebammentag. Das “Mutternacht”-Bündnis machte mit einer Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin darauf aufmerksam. Hier könnt ihr lesen und sehen, was genau passiert ist und was das Bündnis von der Bundesregierung fordert. Wir fanden die Aktion toll!

Hürden zur sicheren Geburt in armen Ländern
Jeden Tag sterben weltweit etwa 1.000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes. Insgesamt kommen mehr als 350.000 Schwangere im Jahr ums Leben – 99 Prozent von Ihnen in Entwicklungsländern. Die meisten dieser Todesfälle wären vermeidbar, etwa durch ein besseres Gesundheitssystem. Mit einem Hürdenlauf machte das „Mutternacht“-Bündnis aus zehn Entwicklungsorganisationen vor dem Brandenburger Tor in Berlin auf den dringenden Handlungsbedarf aufmerksam.

Fünf Sportlerinnen mit „falschem“ Schwangerschaftsbauch vertraten einige der Länder, in denen die Müttersterblichkeit besonders hoch ist: Tschad, Haiti, Sierra Leone, Laos und die Demokratische Republik Kongo. Die Frauen versuchten wiederholt die „Hürden zur sicheren Geburt“ zu überspringen, zum Beispiel zu wenige Ärzte und Hebammen, mangelnde Sexualaufklärung und kaum Zugang zu Verhütung.
Weiterlesen

Zeitungsschau 4. Mai 2011

04.05.2011 11:42 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Afrikas Löwenstaaten holen auf
  2. Merkel spricht mit Entwicklungsorganisationen über Agrarpreise
  3. Weltbevölkerung wächst schneller als erwartet

Weiterlesen

Living Proof startet mit Bill Gates in Berlin

07.04.2011 19:28 Uhr
von Alicia Blázquez

In den vergangenen Tagen war es stiller als sonst auf unserem Blog. Aber nicht etwa weil das ONE-Team gefaulenzt hätte, sondern weil wir – ganz im Gegenteil – alle Hände voll zu tun hatten. Denn gestern startete Living Proof, eine Kampagne von ONE und der Bill & Melinda Gates Foundation, in Deutschland!

Im Zentrum von Living Proof stehen die Erfolge von Entwicklungszusammenarbeit – denn obwohl wir meistens nur schlechte Nachrichten aus Afrika und anderen Entwicklungsländern hören, geht es im Kampf gegen extreme Armut wirklich voran. Dafür haben wir auf unserer neuen Living Proof-Website viel spannendes “Beweismaterial” für euch “sichergestellt”. Schaut euch die Seite doch mal an und sagt es weiter (falls ihr das überTwitter tut, gerne mit dem Hashtag #livingproof).

Wir möchten aber, dass diese Erfolgsgeschichten nicht nur auf unserer Website, sondern in ganz Deutschland bekannt gemacht werden. Deshalb haben wir unser Botschafterprogramm ins Leben gerufen. Unsere 20 Jugendbotschafter kommen aus ganz Deutschland, sind alle sehr engagiert und viele waren sogar selbst schon mal in Afrika. Alle haben Lust darauf, mit harten Fakten und spannenden Geschichten von den Erfolgen im Kampf gegen extreme Armut zu berichten. Die Schirmherrschaft über das Programm hat Bundespräsident Christian Wulff übernommen, der die Botschafter gestern in Schloss Bellevue gemeinsam mit seiner Frau und – last but not least – Bill Gates empfangen hat. Der Bundespräsident lobte das Engagement der Botschafter und die positive Perspektive von Living Proof. Bill Gates bat die Botschafter, möglichst vielen Menschen davon zu erzählen, dass intelligente Entwicklungshilfe funktioniert.

Direkt im Anschluss an den Termin beim Bundespräsidenten ging‘s für unsere Botschafter zum Fototermin mit Bill Gates am Brandenburger Tor. Unserer Botschafter waren bei den anwesenden Medien sehr gefragt und haben eine ganze Reihe Interviews gegeben, um die Menschen da draußen über Living Proof zu informieren. Ganz schön aufregend!

Es ging spannend weiter, nämlich zur Verleihung des Transatlantic Partnership Awards, mit welchem in diesem Jahr die Bill & Melinda Gates Foundation ausgezeichnet wurde. Bill Gates nahm den Award entgegen und hielt einen spannenden Vortrag, voller Fakten, Fakten, Fakten – und er erzählte die bewegende Geschichte einer afrikanischen Mutter, deren Kind an einer vermeidbaren Lungenentzündung gestorben ist. Seither setzt sich diese Mutter in ihrer Gemeinde dafür ein, dass Mütter ihre Babys rechtzeitig impfen lassen, damit ihnen ihr Schicksal erspart bleibt. Tatsächlich konnte zwischen 2000 und 2009 dank wirksamer Impfprogramme der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) der Tod von 5,4 Millionen Kindern verhindert werden – wirklich beeindruckend!

Am Nachmittag nahmen unsere Botschafter noch an einem Workshop teil, der sie auf ihre Aufgaben vorbereitete. Renate Bähr von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung referierte über Herausforderungen und Erfolge bei den Millennium-Entwicklungszielen, Bundestagsabgeordneter Thilo Hoppe erzählte voller Leidenschaft vom Entwicklungspolitischen Konsens, und anschließend trafen die Botschafter im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz. Dieser berichtete vom eben geschlossenen Kooperationsabkommen des Ministeriums und der Bill & Melinda Gates Foundation, welches sicherstellen soll, dass die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung in Zukunft mehr Mittel für ihre erfolgreiche Arbeit erhält. Last but not least trafen unsere Botschafter auf den Kampagnen-Experten Julius van de Laar, der ihnen Tipps mit auf den Weg gab, wie sie möglichst viele Menschen mit Living Proof erreichen können – online und offline.

Ihr könnt euch vorstellen, am Ende des Tages waren die Botschafter (und das ONE-Team) ganz schön geschafft, aber zugleich hochmotiviert. Das war für uns alle eine toller, spannender Tag – und das war erst der Anfang!

– Alicia Blázquez –

Zeitungsschau 29. Dezember 2010

29.12.2010 14:11 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Bald 7 Milliarden Menschen auf der Erde
  2. Angriff auf Blauhelme während Vermittlung in Elfenbeinküste

Weiterlesen

173.788 haben Hoffnung

16.12.2010 16:43 Uhr
von Alicia Blázquez

Vielen Dank an alle, die unsere Petition gegen die HIV-Übertragung von Mutter zu Kind unterzeichnet und uns beim Weitersagen geholfen haben. Inzwischen haben sagenhafte 173.788 Menschen unsere Petition unterschrieben. Sie alle teilen mit uns die Hoffnung auf eine Welt, in der im Jahr 2015 kein Kind mehr mit HIV geboren wird. Wir werden die bald an die Politik übergeben und über die Reaktion berichten. Heute sagen wir aber erst mal Dankeschön und blicken auf die bisherigen Stationen unserer Kampagne zurück:
Weiterlesen

Weltaidstag 2010 – Ein Tag für Gedenken, aber auch für Optimismus

01.12.2010 16:09 Uhr
von ONE Deutschland

"No Child Born with HIV" New York City Event

Fortunata, die HIV-positiv ist, und ihre HIV-negative Tochter Florida

Jedes Jahr am 1. Dezember gedenkt die Welt der globalen HIV-Epidemie. In diesem Jahr sehen wir Möglichkeiten, die uns sehr optimistisch stimmen, dass die Epidemie bald Vergangenheit sein könnte. Gleichzeitig sehen wir aber auch eine ähnlich lange Liste mit Herausforderungen, die wir auf diesem Weg zu überwinden haben.

Weiterlesen

DSW: Präventionsprogramme gegen HIV/Aids zahlen sich aus

24.11.2010 16:01 Uhr
von Netzwerkpartner

Gestern stellte UNAIDS seine aktuellsten Zahlen vor. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, die sich seit jeher für Aids-Prävention stark macht, kommentiert für uns den Bericht:

Es gibt eine Trendwende bei der Aids-Epidemie, wie die gestern veröffentlichten Zahlen von UNAIDS zeigen. So ist die Zahl der Neuinfizierten in den vergangenen zehn Jahren um fast 20 Prozent auf weltweit 2,6 Millionen Menschen jährlich gesunken. Dieser Erfolg ist vor allem auf Präventionsmaßnahmen wie den Gebrauch von Kondomen zurückzuführen. Auch in Afrika südlich der Sahara, der Region mit den weltweit höchsten Aids-Raten, stecken sich immer weniger Menschen mit dem tödlichen Virus an.

“Diese Entwicklung ist äußerst erfreulich”, erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW). “Die neuen Zahlen bestätigen: Investitionen in Präventionsprogramme zahlen sich aus. Mit Aufklärung und Verhütung lässt sich die Aids-Epidemie eindämmen und Leben können gerettet werden.” Weiterlesen

UNFPA: Frauen stärker in Friedensprozess einbeziehen

20.10.2010 18:16 Uhr
von Netzwerkpartner

Anlässlich der Vorstellung des Weltbevölkerungsberichts 2010 bringen wir euch heute Hintergrundinformationen zum Thema von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung:

In bewaffneten Konflikten wird geschlechtsspezifische Gewalt einschließlich Vergewaltigung immer häufiger als Instrument der Kriegsführung eingesetzt. Diese Form der Gewalt steht im Mittelpunkt des diesjährigen UNFPA-Weltbevölkerungsberichts „Krise, Frieden, Wiederaufbau: Gesellschaften im Wandel“. Anlass für den Themenschwerpunkt ist der zehnte Jahrestag der UN-Resolution 1325. Mit der Resolution hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im Jahr 2000 erstmals alle Parteien bewaffneter Konflikte aufgefordert, Frauen und Mädchen vor sexueller Gewalt besser zu schützen und sie stärker bei Friedensvereinbarungen mit einzubeziehen. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) stellte den Bericht heute gemeinsam mit UNFPA, dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin vor.

Weiterlesen

Zeitungsschau – 6. Mai 2010

06.05.2010 13:58 Uhr
von Carola Bieniek

Die Themen heute:

  1. KfW plant mehr Engagement in Afrika –
  2. Mehr Schutz für Mütter –
  3. Bundesregierung unterstützt härtere Bankenabgabe –
  4. Der Petersberg aus äthiopischer Sicht –

Weiterlesen

Texte zur Weltbevölkerung gewinnen

22.03.2010 19:15 Uhr
von Sergius Seebohm

Preisträgerinnen des DSW-Journalistenpreises 2010 
 
 
 
 
 
Die Preisträgerinnen v.l.n.r.:
Constanze von Bullion (2. Preis)
Angelika Gardiner (1. Preis)
Andrea Künzig (1. Preis)
Marina Zapf (3. Preis)

„Familienplanung ist eine wirksame Form der Armutsbekämpfung. Es ist außerdem das individuelle Entscheidungsrecht einer jeden Frau, wann und wie viele Kinder sie haben will“. Mit diesen Worten hatte Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz auf den Punkt gebracht, worum es ging.

Weiterlesen

Zeitungsschau – 8. Dezember 2009

08.12.2009 14:45 Uhr
von Carola Bieniek

Finanzmarkttransaktionssteuer

Kanzlerin Merkel möchte sich weiterhin die Option einer Finanzmarkttransaktionssteuer offen halten. Regierungssprecher Wilhelm erklärte nach Entwicklungsminister Niebels Ablehnung einer solchen Steuer, dass es zu diesem Zeitpunkt zu früh sei, eine endgültige Aussage zu dem Thema zu treffen. Seit Bestehen der schwarz-gelben Koalition war dies das erste Mal, dass die Kanzlerin öffentlich die Aussage eines ihrer Minister korrigierte.

Jedoch fachte auch die FDP die Diskussion weiter an. Weiterlesen

Zeitungsschau – 19. November 2009

19.11.2009 18:28 Uhr
von Carola Bieniek

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur epd hat Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der Erhöhung des Entwicklungsetats nach dem EU-Stufenplan auf 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2010 eine Absage erteilt. Der EU-Stufenplan beschreibe eine Willensbekundung, aber keine völkerrechtliche Verpflichtung. In einem Jahr von 0,38 auf 0,51 Prozent zu kommen, sei „in der derzeitigen Situation nicht darstellbar“, so der Minister. Dennoch möchte er sich für eine Erhöhung des Etats einsetzen und benennt 0,7 Prozent im Jahr 2015 als übergeordnetes Ziel. Die Oppositionsparteien kritisierten ihn für diesen Bruch mit dem Stufenplan scharf. Hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung der deutschen EZ betonte er erneut die Wichtigkeit von klimawandelrelevanten Projekten und verkündete, dass er gemeinsame Projekte mit Israel in Afrika initiieren möchte. Auch eine deutsch-chinesische Zusammenarbeit fände er sehr interessant. Darüber hinaus möchte er, soweit dies möglich ist, Guido Westerwelles Forderung umsetzen, Ländern, die Frauen und Homosexuelle schwer diskriminieren, die Unterstützung zu verweigern.

Weiterlesen

Bevölkerungswachstum: Afrika überspringt die Milliarden-Marke

25.08.2009 16:30 Uhr
von Carola Bieniek

DSW-JahresdatenreportIm August hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ihren Jahresdatenreport veröffentlicht. Dieser liefert Daten und Fakten zu sozialen und demographischen Entwicklungen in über 180 Ländern. Bei den Datenerhebungen in den vergangenen zwölf Monaten entdeckte die DSW, dass in Afrika nun über eine Milliarde Menschen leben. Am schnellsten wächst die Bevölkerung dabei im Afrika südlich der Sahara: Dort werden laut DSW im Jahr 2050 allein 1,8 Milliarden Menschen leben. Weiterlesen

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.