Die Themen des Tages:
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Diese Woche feiert ONE zehn Jahre lebensrettende Arbeit des Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Der Fonds ist innovativ, weil es einen so konstruierten Mechanismus vorher noch nie gab. Der Fonds ist transparent, weil er sich in beispielhafter Weise extern prüfen lässt und alle Prüfberichte sofort veröffentlicht. Und das Wichtigste: Er rettet Leben. Monat für Monat überleben mehr als 100 000 Menschen, dank des Globalen Fonds. Weiterlesen
Die Themen des Tages:
Diese Woche haben wir auf dem Blog über die Living Proof-Präsentation von Bill Gates im Europäischen Parlament berichtet. Treue Leser unseres Blogs kannten die Living Proof-Kampagne natürlich schon, denn im vergangenen Jahr haben wir hier immer wieder über die tolle Arbeit unserer Living Proof-Jugendbotschafter berichtet. Das Botschafterprogramm dauerte sechs Monate und endete im September. Doch auch danach blieben viele Jugendbotschafter engagiert. In den nächsten Tagen werden wir berichten, was seither geschah… und wie es 2012 weitergeht.
Den Anfang machen wir heute mit einem Bericht von unserer Botschafterin Lisa, die für ONE wieder zur Schule ist – aber diesmal als “Lehrerin”!
Im Herbst habe ich mich mal wieder auf altbekanntes Terrain begeben. In meiner ehemaligen Schule dem Friedrich- Schiller Gymnasium in Zeulenroda (Thüringen), habe ich dieses Mal jedoch ausnahmsweise die Rolle vor der Klasse übernommen. Ich hatte das Vergnügen, vor zwei zehnten Klassen die Arbeit von ONE vorzustellen und die Schüler für die Dimensionen der Entwicklungszusammenarbeit zu sensibilisieren.
Schon bei der Vorbereitung auf den Unterricht musste ich feststellen, dass es soviel gibt, über dass es sich zu reden lohnt – wofür jedoch leider die Zeit zu knapp sein würde. So entschied ich mich, die Schüler in den mir zur Verfügung stehenden 45 Minuten mit Fakten und Zahlen zu bombardieren. Ich wollte sie ins kalte Wasser werfen, denn bisher waren die Schüler – zumindest in der Schule – kaum mit diesen Dingen konfrontiert worden.
Während meines Vortrages sah ich viele erstaunte Gesichter und es waren zahlreiche “Ohs” und “Ahs” zu hören. Ich merkte, dass sich in den Köpfen der Jungen und Mädchen etwas bewegte. Ich ließ sie auch ein Quiz ausfüllen, bei dem sie sich über die Tragweite von von Hunger, Armut und Krankheit Gedanken machen sollten. Ich stellte fest, dass viele zum ersten Mal mit den Ausmaßen dieser Probleme in Berührung kamen.
Wir diskutierten auch über etwaige Vorurteile, die mit Entwicklungszusammenarbeit in Verbindung gebracht werden – so zum Beispiel die Befürchtung , dass die Entwicklungsgelder in die Hände korrupter Politiker gelangen. Hier lieferten die Schüler bereits sehr gut durchdachte Argumente, warum und wie Entwicklungshilfe trotzdem funktionieren kann. Und das war natürlich auch der wichtigste Teil der Stunde. Wir unterhielten uns über die Rolle von Schulen, Impfungen und Landwirtschaft im Kampg gegen Armut und überlegten, welche Faktoren noch zu einer besseren Entwicklungszusammenarbeit dazugehören. Sehr interessiert verfolgten die Schüler ein Video von Living Proof, welches eindrucksvoll bewies, dass für große Fortschritte meist schon kleine Veränderungen ausreichen. Veränderungen, die wir hier bei uns als selbstverständlich sehen, weil sie allgegenwärtig sind.
Ich hoffe sehr, dass ich die Schüler dazu aufmuntern konnte, sich weiter Gedanken über das Thema der Entwicklungszusammenarbeit zu machen. Auf jeden Fall gab es bereits Anfragen aus anderen Klassen, ob wir Ähnliches nicht noch einmal machen könnten. Ideal wäre es, in einem Workshop die Thematik noch ausführlicher bearbeiten und mit den Schülern eine Aktion gegen Armut starten zu können.
– Lisa Ritschel –
Gestern konntet ihr live auf unserem Blog die Rede von Bill Gates vor dem Europäischen Parlament verfolgen und euch mit uns auf Twitter über den Hashtag #livingproof dazu austauschen. Heute veröffentlichen wir hier einen Gastbeitrag von Bill Gates, der seinen “Annual Letter” vorstellt. Dies ist eine Übersetzung des englischen Originals, das zuerst auf “Impatient Optimist”, dem Blog der Bill & Melinda Gates Stiftung, veröffentlicht wurde. Es gibt auch eine deutschen Fassung von Bill Gates’ Brief. Wir twittern dazu heute unter dem Hashtag #Billsletter – und freuen uns, wenn ihr mitmacht.
Mein Job ist es, mehr über globale Gesundheit und Entwicklung zu lernen – und in arme Länder zu reisen, um Bauern zu treffen, die nicht genug Lebensmittel anbauen können, Mütter, die ihre Kinder nicht gesund aufziehen können, und Helden vor Ort, die etwas gegen diese Notstände machen. Nur sehr wenige Menschen haben die Zeit, um sich mit diesen komplexen Probleme umfassend zu beschäftigen. Noch weniger Menschen haben die Chance, jene Menschen treffen, diese sich abmühen, diese Probleme zu bewältigen. Deswegen schreibe ich jedes Jahr einen Brief.
Ich möchte, dass die Leute über den unglaublichen Fortschritt Bescheid wissen, den wir gemacht haben. Ich möchte auch, dass sie wissen, wie viel Fortschritt noch nötig ist, damit wir in einer wirklich gerechten Welt leben.
Dieses Jahr möchte ich mich in meinem Brief auf Ernährung und Landwirtschaft konzentrieren (obwohl ich auch Updates über unsere Arbeit zu den Themen globale Gesundheit und amerikanisches Schulwesen geben werde). Als ich in der High School war, zeichnete ein beliebtes Buch namens „Die Bevölkerungsbombe“ ein albtraumhaftes Bild über massenhaftes Hungersterben auf einem Planeten, der seine Grenzen seiner Tragfähigkeit erreicht hat. Diese Vorhersage war falsch, vor allen Dingen weil Forscher produktivere Samen und andere Hilfsmittel entwickelten, die armen Bauern in vielen Teilen der Welt halfen, ihre Ernte zu vervielfachen. Als eine Folge davon konnte der Prozentsatz der Menschen in extremer Armut in meiner Lebenszeit halbiert werden. Das ist der Teil der Geschichte über den großartigen Fortschritt, der gemacht wurde, und nicht genug Menschen wissen das.
Aber da ist auch der Teil über den Fortschritt, der noch gemacht werden muss. Auch das müssen die Menschen wissen. Es immer leben über eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Sie sind vor allem in Südasien und Subsahara-Afrika zu finden und sie leben am Rande des Hungertods. Dies ist ironisch, denn die meisten von ihnen sind Bauern. Wir können dieser Milliarde helfen, sich selbst zu versorgen, genau wie wir den Milliarden zuvor geholfen haben – aber wir haben aufgehört, es zu versuchen. An einem bestimmten Punkt verschwand die Krisenstimmung zum Thema Ernährung. Der Teil der Entwicklungsinvestitionen, die der Landwirtschaft zu Gute kamen, sank von einem Fünftel auf weniger als ein Zwanzigstel.
Ich erhoffe mir von meinem jährlichen Brief, dass er die Menschen auf die Entscheidung aufmerksam macht, die wir alle treffen müssen. Relativ geringe Investitionen änderten die Zukunft für Hundert Millionen kleine Bauerfamilien. Jetzt müssen wir uns entscheiden: Setzen wir unsere Investitionen weiter fort, sodass die eine Milliarde Menschen, die immer noch arm sind, davon profitieren? Oder tolerieren wir eine Welt, in der ein Mensch von sieben unterernährt, unterentwickelt und vom Hungertod bedroht ist?
In Zeiten knapper Staatskassen müssen wir Prioritäten setzen. Natürlich besteht die Gefahr, dass wir in diesen besonderen Zeiten entscheiden, dass die Hilfe für die Ärmsten nicht zu unseren Prioritäten zählt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Menschen darauf bestehen würden mehr in Entwicklung zu investieren, und nicht weniger – wenn sie verstehen, was ihre Hilfe bereits vollbracht hat und was sie noch bewirken könnte. Deswegen habe ich meinen Brief geschrieben. Ich hoffe, dass ihr euch die Zeit nehmt, ih
Ich habe Schüler auf der ganzen Welt dazu eingeladen, ihre eigenen Briefe zu schreiben. Du kannst deinen Brief oder Fragen, die du an mich hast, an annualletter@gatesfoundation.org schicken. Ich werde darauf antworten und über die Ideen in deinem Brief in einem Live-Webcast am 2. Februar auf meiner Facebook-Seite sprechen.
- Bill Gates –
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Anfang April starteten wir im Beisein von Bill Gates und unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff unser Living Proof Botschafterprogramm. Seither ist viel passiert. Regelmäßige Leser unseres Blogs wissen, dass die Botschafter in ihren Heimatstädten auf unterschiedlichste Weise aktiv geworden sind, um möglichst viele Menschen über Herausforderungen und Erfolge im Kampf gegen Armut zu informieren: Sie sind gerannt, sie haben mit Politikern gesprochen, sie haben Infostände gemacht. Sie haben Partys organisiert, sie sind in Schulen gegangen, haben Yoga gemacht, Judo auch. Sie haben Vorträge gehalten, Interviews gegeben, Filmabende veranstaltet, Wasser balanciert, sie standen für Living Proof im strömenden Regen und in der prallen Sonne – das volle Programm!
Einige Botschafter haben gemeinsam Aktionen durchgeführt, aber die meisten mussten alleine arbeiten, da es in ihrer Region keine weiteren Botschafter gibt. Zum Glück konnten einige Botschafter fleißige Volunteers vor Ort rekrutieren. Gemeinsam kann man mehr erreichen und es macht vor allem mehr Spaß. Deshalb haben wir auch vergangene Woche unsere Botschafter wieder nach Berlin geholt, um weitere Aktionen zu planen. Außerdem hatten unsere Botschafter in Berlin eine Menge interessante politische Termine.
Das erste Treffen war mit Georg Schmidt und Annette Kaiser, Mitarbeiter von Bundespräsident Wulff und die Afrikaexperten im Bundespräsidialamt. Sie wollten von unseren Botschaftern wissen, welche Aktionen sie bisher gemacht hatten, was gut funktioniert hat und wie die Menschen reagiert haben. Sie interessierten sich sehr dafür, wie man auch jene Menschen erreicht, die sich nicht so sehr für Entwicklungspolitik interessieren. Es war eine sehr spannende Diskussion! Anderthalb Stunden waren veranschlagt, am Ende diskutierten wir fast zwei Stunden über die aktuelle Entwicklungspolitik, über den Beitrag, den die Wirtschaft zur Entwicklung Afrikas leisten kann, und über die Einbeziehung unserer Mitbürger aus der afrikanischen Diaspora. Das Team vom Bundespräsidenten gab den Botschaftern das Gefühl, dass sie sich aufrichtig für ihre Arbeit interessieren – für unsere Botschafter natürlich eine große Motivation! Wir hätten noch lange weitersprechen können, doch auf die Botschafter warteten wichtige Lobby-Termine mit vier Bundestagsabgeordneten.
Um die ganzen Termine bewältigen zu können, teilten sich die Botschafter in Gruppen auf. Die erste Gruppe traf sich mit Lothar Binding von der SPD. Der Abgeordnete hat seinen Wahlkreis in Heidelberg, wo er direkt gewählt wurde. Für ONE ist Lothar Binding ein wichtiger Abgeordneter, da er in zwei entscheidenden Bundestagsausschüssen vertreten ist: zum einem als ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss und zum anderen als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung (im politischen Berlin gerne auch mal „AWZ“ abgekürzt). Unsere Botschafterin Lisa berichtet vom Treffen: „Das Gespräch mit Herrn Binding von der SPD war sehr spannend, hinterher hatten wir vier Botschafter auf jeden Fall etwas dazugelernt. Nachdem uns der Abgeordnete alle auf einen Kaffee in die Bundestagscafeteria eingeladen hatte, präsentierten wir ihm unsere Projekte und Aktionen. Herr Binding zeigte sich sehr interessiert und hatte viel Verständnis für unsere Arbeit, erklärte uns aber auch, warum das 0,7-Prozent-Ziel kein einfaches Unterfangen sei. 0,7 Prozent des BNP höre sich nicht nach viel Geld an, aber man müsse bedenken, dass viele Gelder des Haushalts bereits vergeben sind, etwa für Ausgaben wie Renten. Deshalb bleibe nicht mehr viel übrig. Wir stimmten aber darin überein, dass dies keine ausreichende Begründung für das Versagen der Bundesregierung sein könne. Neue Steuermittel müssten her. Herr Binding setzt sich deshalb im Bundestag dafür ein, dass vor allem durch das Schließen von Steuerschlupflöchern neue Mittel für den Haushalt zur Verfügung gestellt werden könnten. Diese könnten dann ebenfalls sinnvollen Investitionen in die Entwicklungspolitik dienen.“
Die zweite Gruppe hatte einen Termin der Abgeordneten Heike Hänsel von der Partei die LINKE. Sie ist Mitglied im Entwicklungsausschuss und vertritt in Berlin den Wahlkreis Tübingen. Unser Botschafter Samuel dazu: „Das Gespräch mit MdB Heike Hänsel von der Partei die LINKE war sehr freundschaftlich. Interessiert hörte man uns zu und wir konnten ONE und Living Proof mit einer kleinen Präsentation gut vorstellen. Im anschließenden Gespräch sagte man uns, dass Armut und Hunger in der Welt vor allem systemische Ursachen hätten und die Partei die LINKE sich für einen globalen Systemwechsel stark machen wolle. Entwicklungshilfe könnte – so ein Mitarbeiter von Frau Hänsel – nur partiell etwas ändern, das eigentliche Feuer aber nicht löschen. Wir konnten durch unsere Präsentation zeigen, dass das ‚bisschen Entwicklungshilfe‘ sehr wohl einiges in den letzten Jahren erreicht hat! Als Living Proof-Botschafter waren wir hier genau richtig – und konnten Mut machen, sich auch weiterhin für eine Aufstockung der Entwicklungshilfe stark zu machen.“

Währenddessen war eine weitere Gruppe bei MdB Harald Leibrecht, der für die FDP im Entwicklungsausschuss sitzt und bisher entwicklungspolitischer Sprecher der Liberalen im Bundestag war. Der Abgeordnete hat seinen Wahlkreis in der Region Neckar-Zaber. Er wurde kürzlich zum Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit ernannt, versicherte den Botschaftern aber, dass er sich auch weiterhin für Entwicklung engagieren will. Julia Broska war beim Treffen dabei: „Meine Gruppe war bei Herrn Leibrecht, der gemeinsam mit anderen Abgeordneten den Entwicklungspolitischen Konsens ins Leben gerufen hat. Zunächst haben wir ein interessantes Gespräch über unsere Erfahrungen als Botschafter mit seiner Mitarbeiterin Frau Fernando geführt. Anschließend hatte Herr Leibrecht auch noch persönlich Zeit für uns und hat über seine Arbeit im Entwicklungsausschuss und als Initiator des Entwicklungspolitischen Konsenses und die Bedeutung des 0,7 Prozent-Ziels gesprochen.“
Die vierte Gruppe traf sich mit MdB Sascha Raabe von der SPD, der ebenfalls im Entwicklungsausschuss sitzt und seinen Wahlkreis bei Frankfurt hat. Jenny hat lange Zeit in Frankfurt gelebt und freute sich über die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen: „Wir haben ihn über unser Botschafterprogramm und unsere Aktionen informiert und stimmten mit ihm darin überein, dass die deutsche Regierung mehr Engagement im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zeigen muss. Außerdem setzt sich Raabe dafür ein, dass Deutschland seinen Verpflichtungen bezüglich der Millenniumentwicklungsziele nachkommt, auch wenn deren Erreichung bis 2015 sehr schwierig wird.“Auch Micha war dabei: „So ein Termin macht Freude. Sascha Rabe, ein engagierter Entwicklungspolitiker der SPD, empfing am Freitag Jenny und mich in unserer Funktion als Living Proof-Botschafter. Es war die letzte Woche vor der Sommerpause und trotz ständiger Abstimmungsaufforderungen nahm sich der Abgeordnete Zeit mit ONE und den Botschaftern zu sprechen. Wir waren erfreut über sein Engagement für Entwicklungspolitik, und er versprach uns Unterstützung bei unserer Arbeit. Insgesamt ein Treffen von Kämpfern für die gleiche Sache. Das tut einem bei der vielen harten Politik auch gut!“
Nach den Treffen mit den Abgeordneten kamen alle Botschafter noch einmal zusammen. Sie waren alle sichtlich motiviert, weiterhin bei Bürgerinnen und Bürgern und verstärkt bei ihren Abgeordneten für wirksame Entwicklungspolitik einzutreten. Wir sind gespannt, was sie in ihrer Zeit als Botschafter noch Tolles anstellen. Stellvertretend für das gesamte ONE-Team und unsere großartigen Botschafter möchte ich mich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben – insbesondere bei der Bill & Melinda Gates Stiftung und Bill Gates, der die Kampagne in Deutschland im April offiziell eröffnet hatte, beim unglaublich hilfsbereiten Team des Bundespräsidenten und nicht zuletzt bei Bundespräsident Christian Wulff, der uns als Schirmherr von Anfang an unterstützt hat.
Doch das war nicht das Ende, wir ziehen nur Zwischenbilanz und unsere Botschafter hecken schon wieder neue Ideen aus. Wir freuen uns auf weitere spannende Living Proof-Aktionen. Stay tuned…
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Bill Gates hat bei seinen Besuchen in Paris, Straßburg und Berlin Politiker aufgefordert, mehr Geld in Impfprogramme zu investieren. Dabei fiel immer wieder der Name GAVI. Hier könnt ihr lesen, wie GAVI arbeitet. Und wenn ihr euch dafür einsetzten wollt, dass GAVI seine erfolgreiche Arbeit fortführen und ausbauen kann, unterzeichnet jetzt unsere Petition:
GAVI steht für „Global Alliance for Vaccines and Immunisation“, also „Weltweite Allianz für Impfstoffe und Immunisierung“. Die deutschen Medien sprechen oft einfach von der „Impfallianz“. GAVI wurde im Jahr 2000 gegründet. Das erklärte Ziel der Allianz ist es, die Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern wirksam und nachhaltig zu reduzieren – also das Millenniums-Entwicklungsziel Nr. 4 voran zu bringen. Hierzu unterstützt GAVI frühzeitige Impfungen von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt. Die Kinder können so vor vermeidbaren lebensbedrohlichen Krankheiten geschützt werden.
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Afrika, Afrikanische Union, Ärzte ohne Grenzen, Äthiopien, Bill Gates, Bill und Melinda Gates Stiftung, CDU/CSU, China, Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, EU, FDP, Frankreich, Gesundheit, Großbritannien, Impfungen, Nicolas Sarkozy, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, SPD, Südafrika, Sudan, Südsudan, Transparenz, USA, Vernachlässigte Tropenkrankheiten, Was wir lesen, Weltbank, Weltgesundheitsorganisation (WHO)