May 22nd, 2013 6:28 PM UTC
By Rene Engel
Nachdem wir euch im April schon von unserer Kampagne „Ich schaue hin!“ berichtet haben, geht es im Mai direkt weiter:
Dass wir hinschauen, haben wir bereits durch unsere Unterschrift und unsere eigenen Augen klar gemacht (falls nicht, schnell hier nachholen). Jetzt wollen wir wissen, ob eure Umgebung das auch tut (und dies womöglich niemand so recht bemerkt!).

“Ich schaue hin!” Bahnhof Friedrichstraße, Berlin
Wo lassen sich in eurer Stadt Orte finden, die alles im Auge behalten? Auf dem Bild seht ihr die Brücke unter dem Bahnhof Friedrichstraße in Berlin, wo vorbeigehende Passanten genau beäugt werden. Kennt ihr auch solche (versteckten) Augenpaare? Dann macht ein Foto und schickt es uns an mitmachen@one.org! Die schönsten Fotos werden auf unserer Facebookseite gepostet.
Unter den Teilnehmenden verlosen wir ein exklusives ONE Paket inkl. ONE-Shirt, ONE-Tasche und ONE-Trinkflasche!
Teilnahmebedingungen:
Wir freuen uns auf eure Zusendungen! Vielen Dank im Voraus und an die Kameras, fertig, los!
- René Engel -
May 10th, 2013 6:39 PM UTC
By Rene Engel
Die ONE Jugendbotschafter können mit Fug und Recht als ONEs Cheflobbyisten bezeichnet werden: Seit April haben sie sich bereits mit mehr als zehn Politikern zu Gesprächen getroffen, ihnen kritische Fragen gestellt und sie zum Unterschreiben des Artikel ONE* aufgefordert. Dabei ging es aber nicht nur um Politik. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Peer Steinbrück gleich vier U2-Alben zu Hause hat? Aber seht selbst:

Jugendbotschafter Raphael mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Raphael nach dem Treffen: “Peer Steinbrück kennt und schätzt die Arbeit von ONE und hat auch Bono schon einmal getroffen”. Vor einigen Tagen traf Raphael zudem MdB Michael Hartmann (SPD), welcher den Artikel ONE unterschrieben hat.
Die Jugendbotschafterinnen Carolin und Alexandra konnten bei einer Wahlkampfveranstaltung gleich drei FDP-Politiker zum Unterzeichnen des Artikel ONE bewegen: Manfred Krönauer, Bundestagskandidat für München-Ost; Daniel Föst, Vorsitzender der FDP München sowie Dr. Wolfgang Heubisch, bayerischer Wissenschaftsminister.
Hamburger Jugendbotschafterinnen haben Bürgermeister Olaf Scholz und SPD-Bundestagskandidat Metin Hakverdi bei einem Wahltalk getroffen. Letzterer hat sogar seine Unterstützung beim Sammeln von Unterschriften angeboten.
Die Jugendbotschafter Tali und Arthur trafen Ulf Thiele, Generalsekretär der niedersächsischen CDU und überzeugten ihn, den Artikel ONE zu unterschreiben.
Beim Porzer Inselfest hat auch CDU-Bundestagskandidat Karsten Möring den Artikel ONE unterschrieben, auf dem Foto ist er mit den Jugendbotschafterinnen Kassandra und Miriam zu sehen.
Starke Lobbyarbeit auch von Jugendbotschafterin Jenny: MdB Sören Bartol sowie MdL Dr. Thomas Spieß (beide SPD) haben bei einer Kundgebung am 1. Mai den Artikel ONE unterschrieben.
Du möchtest auch aktiv werden? Dafür muss man kein Jugendbotschafter sein! Unterzeichne die Petition “Ich schaue hin!” und schreib uns eine E-Mail an mitmachen@one.org, wenn du mit einem Kandidaten für deinen Wahlkreis sprechen willst. Wir unterstützen dich gerne und geben dir Tipps, wie es am besten klappt!
*Der Artikel ONE lautet wie folgt: „Das Ende extremer Armut bis 2030 ist möglich – aber nur, wenn alle ihren Teil tun. Die nächste Bundesregierung muss Deutschlands Versprechen an die Ärmsten der Armen einhalten. Das deutsche Engagement, insbesondere für Gesundheit, Landwirtschaft, Transparenz und Energie, muss gestärkt werden.“
- René Engel -
TAGS: Artikel ONE, Botschafter, Deutschland, Ich schaue hin, Mitmachen, ONE
Apr 25th, 2013 12:15 PM UTC
By Jugendbotschafter
Hamburgs ONE Jugendbotschafter starten durch: Vergangene Woche besuchten sie gleich zwei Veranstaltungen, um Unterschriften zu sammeln und mit Menschen ins Gespräch zu kommen. ONE Jugendbotschafterin Patricia Wiesemann gibt uns einen Einblick:
“Am vergangenen Sonntag, den 21. April 2013, waren die Hamburger Jugendbotschafter zu Gast beim Willkommens-Fest der islamischen Gemeinde Al-Nour in Hamburg-Horn.
In der ehemaligen Kapernaum Kirche, die zukünftig als Moschee dienen wird, feierten etwa 400 Nachbarn und Anwohner den Umzug der Gemeinde. Unter dem Motto der bundesweiten Aktion „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ pflanzte die Gemeinde im Garten der zukünftigen Moschee einen Apfelbaum, lauschte der Musik des Mandolinenorchesters „Sol“ und genoss kulinarische Köstlichkeiten. Auch wir durften unseren Teil beitragen und kamen ins Gespräch mit zahlreichen Teilnehmern. Wir sammelten fleißig Unterschriften und wurden schon für weitere Feste und Termine vorgemerkt. Die Offenheit und das gegenseitige Interesse, das Gäste und Gastgeber einander entgegen brachten, machten diesen sonnigen Tag zu einem freudigen Erlebnis.
Zwei Tage später, am Dienstag, den 23. April, ging es für bereits uns weiter. Wir schauten beim Talk zur Wahl mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz auf den SPD-Bundestagskandidat Metin Hakverdi und befragten ihn zu seiner Haltung gegenüber zukünftiger Entwicklungszusammenarbeit. Auch der Bürgermeister richtete das Wort an uns und lobte unser Engagement.
Auf eine Unterschrift müssen wir zwar noch warten, doch sind wir guter Dinge und vertrauen auf baldige Verschriftlichung des Versprechens zur Unterschrift. Zusätzlich gab es noch direkt einen Tipp, wo und wie wir bald auf weitere Unterstützer treffen können. Die anderen Parteien erwarten uns hoffentlich schon sehnsüchtig! Halte dich bereit, Hamburg: Wir fangen gerade erst an!”
– Patricia Wiesemann –
TAGS: Botschafter, Deutschland, Ich schaue hin, Mitmachen, ONE
Apr 24th, 2013 2:01 PM UTC
By Alicia Blázquez
Im Januar starteten wir unsere ONE-Aktion des Monats. Jetzt ist der Frühling endlich da – und mit ihm eine neue Aufgabe für besonders engagierte ONE-Unterstützer.
Diesmal geht es um unsere Kampagne “Ich schaue hin!”, die wir Anfang des Monats anlässlich der Bundestagswahl gestartet haben. Ihr könnt uns helfen, den Politikern zu zeigen, dass ihr – ihre Wählerinnen und Wähler – auch im Wahljahr und darüber hinaus ein starkes deutsches Engagement für Entwicklung fordert.
So könnt ihr konkret mithelfen:
1 / Unterschreibt die Petition: Unterzeichnet unsere Petition und ladet im Anschluss eure Augen hoch. Damit zeigt ihr, dass auch ihr hinschaut. Und vergesst nicht, auch alle eure Freunde einzuladen, unsere Petition zu unterzeichnen.
2 / Schaut und teilt das Video: Schaut euch unser tolles neues Kampagnenvideo mit der Stimme von Anna Loos an und teilt es auf Facebook etc. mit euren Freunden.
3 / Sammelt Unterschriften und erhaltet als Dankeschön ein ONE-Shirt: Ladet euch die Unterschriftenliste zur Petition als PDF zum Ausdrucken herunter, damit ihr bei euren Freunden und Bekannten Unterschriften sammeln könnt. Wer uns die Liste komplett ausgefüllt mit Namen, Postleitzahlen und E-Mail-Adressen zurückschickt, bekommt als Dankeschön von uns ein tolles ONE-T-Shirt. Schickt uns die ausgefüllte Liste entweder per Post an das Büro ONE-Deutschland oder eingescannt per E-Mail an mitmachen@one.org mit Angabe der Shirt-Größe und eurer Postanschrift – und dann könnt ihr im Wahlkampfsommer voller Stolz das ONE-Shirt tragen!
Vielen Dank im Voraus in Namen des ganzen ONE-Teams!
- Alicia Blázquez -
P.S. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr uns hinterher ein Foto von euch in eurem ONE-Shirt schicken, dann posten wir das auf Facebook, damit alle wissen, wer die Helden unserer Kampagne sind, nämlich IHR!
Apr 23rd, 2013 5:00 PM UTC
By Jugendbotschafter
Die Jugendbotschafter 2013 sind bereits voll in die Arbeit zur aktuellen ONE Kampagne „Ich schaue hin!“ eingestiegen. Nach dem Kampagnenstart am 8. April wurden fleißig Interviewtermine vereinbart, Veranstaltungen geplant und Artikel geschrieben.

Gleich einen ganzen Blog, in dem sie über ihre Erlebnisse und Impressionen berichtet, hat ONE Jugendbotschafterin Trang aufgesetzt. Der Blog ist in englischer Sprache geschrieben, für den ONE BLOG hat Trang einen Gastbeitrag auf Deutsch verfasst:
„Hallo, mein Name ist Trang und ich bin Jugendbotschafterin bei ONE. Vor etwa zwei Wochen fand das erste Jugendbotschaftertreffen in Berlin statt. Ich war wirklich sehr aufgeregt, da ich nicht genau wusste, was mich erwarten würde. Doch all meine anfänglichen Ängste und Unsicherheiten verflogen auf Anhieb, da alle sehr freundlich und aufgeschlossen waren. Obwohl unser Treffen in Berlin recht kurz war (zwei Tage), war die Zeit doch sehr intensiv und lehrreich. Am 8. April 2013 startete die Kampagne „Ich schaue hin!“ im Soho House Berlin mit U2 Sänger und ONE Mitbegründer Bono sowie der deutschen Schauspielerin Anna Loos und dem Musiker Rea Garvey. Ihre ermutigenden Worte motivierten uns Jugendbotschafter noch mehr und wir können es kaum erwarten, im Wahljahr kräftig mitzumischen um der extremen Armut den Kampf anzusagen. Nach einer interessanten Podiumsdiskussion, unter anderem mit Herbert Grönemeyer, Prof. Dr. Dr. hc Joachim von Braun und Dr. Sipho Mojo, ging es anschließend noch ins Kanzleramt zu Bundeskanzlerin Angela Merkel. Letztendlich kann ich sagen, dass es eine wunderbare Erfahrung war und ich mich nun auf spannende Monate freue, in welchem wir unserem Ziel immer näher rücken – dem Ende der extremen Armut.“
- Ta Thi Thu Trang -
TAGS: Botschafter, Deutschland, Ich schaue hin, Mitmachen, ONE
Apr 18th, 2013 5:27 PM UTC
By Alicia Blázquez
Vergangene Woche starteten wir in Berlin unsere Kampagne zur Bundestagswahl unter dem Motto „Ich schaue hin!“ Im Anschluss an den Kampagnenstart trafen ONE-Mitbegründer Bono, ONE Afrikadirektorin Dr. Sipho Moyo und die ONE Jugendbotschafter Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem persönlichen Gespräch und tauschten sich über die wichtige Rolle Deutschlands im Kampf gegen extreme Armut in Entwicklungsländern aus. Sie sprachen darüber, dass Deutschland diese Führungsrolle auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten weiterhin übernehmen muss, und über die Notwendigkeit, mehr gegen Korruption und für Transparenz zu unternehmen.

Die ONE Jugendbotschafter, Sipho Moyo und Bono trafen in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Im Anschluss an das Treffen mit Angela Merkel sagte Bono:
„Sie ist wohl die beschäftigste Frau der Welt. Es ist sehr beeindruckend, dass sie sich Zeit für ein Treffen mit unseren Jugendbotschaftern genommen hat, um mit ihnen in ihrer sachlichen Art über die Erfolge im Kampf gegen extreme Armut zu sprechen. Die Kanzlerin ist immer wieder für die sehr deutsche Auffassung eingetreten, dass gegebene Versprechen zu halten sind. Anschließend machte sie sehr deutlich, dass sich Deutschlands Bemühungen für Entwicklungsfinanzierung wieder verstärken müssen. Und sie hat versprochen, gemeinsam mit anderen für mehr Transparenz einzutreten, damit die Bürger in Afrika besser nachvollziehen können, was ihre Regierungen mit ihrem Geld machen, um sie in die Pflicht nehmen zu können. Außerdem sprach sie sich für mehr Transparenz bei der Entwicklungszusammenarbeit aus, damit auch die deutschen Steuerzahler besser verfolgen können, wofür ihre Entwicklungsgelder eingesetzt werden.“
Auf Facebook könnt ihr euch die Bilder vom Kampagnenstart ansehen und hier könnt ihr die Petition unterzeichen und mit euren eigenen Augen hinsehen.
– Alicia Blázquez –
Mar 12th, 2013 4:42 PM UTC
By Alicia Blázquez
Möchtest du dich im Wahljahr 2013 aktiv gegen extreme Armut einsetzen? Willst du andere engagierte junge Menschen und bekannte Persönlichkeiten treffen? Bist du zwischen 18 und 35 Jahre alt? Dann bewirb dich jetzt als Botschafterin oder Botschafter für ONE!
Bereits in vergangenen Jahren setzen sich ONE-Unterstützer wie du als Jugendbotschafter aktiv gegen extreme Armut ein. Sie trafen Persönlichkeiten wie Bill und Melinda Gates, ONE-Mitbegründer Bono und den Bundespräsidenten. Sie sprachen mit Politikern, gaben Interviews, informierten an Schulen, in Sportvereinen und auf Festivals. Sie organisierten Konzerte, sammelten Unterschriften, machten Fotoaktionen, drehten Videos und und und. Und das Beste: Sie lernten andere engagierte junge Menschen kennen, die auch etwas verändern wollen.
Eine Erfahrung fürs Leben. Und dieses Jahr wird das Botschafter-Programm noch spannender, denn es ist Wahljahr! Wir möchten, dass die Kandidaten vor der Wahl klar sagen, was sie gegen Armut machen, falls sie gewählt werden. Wir wollen dafür sorgen, dass der Kampf gegen extreme Armut im Wahlkampf sichtbar ist. Hilfst du uns dabei?
Du kannst dich bis zum 24. März bewerben. Los geht’s vom 7. bis 9. April. Dann laden wir alle Jugendbotschafter nach Berlin ein. Es bleibt nicht viel Zeit, also bewirb dich am besten jetzt gleich. Ich freue mich auf deine Bewerbung und stehe dir bei Fragen gerne unter mitmachen@one.org zur Verfügung.
Und falls du nicht in diese Altersgruppe fällst, sag es bitte weiter. Du kennst doch bestimmt jemanden, für den das spannend sein könnte – Geschwister, Freunde, Neffen, Nichten, Studierende… Du weißt ja: Sharing means caring. Also, bitte Weitersagen!
- Alicia Blázquez -
TAGS: Alicia Blázquez, Botschafter, Deutschland, Favoriten, Mitmachen, ONE
Feb 26th, 2013 7:07 PM UTC
By Alicia Blázquez
Im Januar starteten wir unsere ONE-Aktion des Monats. Anfang des Jahres baten wir euch, eine Postkarte mit 3 Cent an Angela Merkel zu schicken, um damit einen starken europäischen Entwicklungshaushalt zu fordern. Danke an alle, die dabei mitgemacht haben.
Auch im Februar haben wir eine Aktion des Monats, bei der wir dringend eure aktive Unterstützung brauchen.
In wenigen Tagen will Finanzminister Schäuble nämlich einen Haushaltsentwurf für 2014 vorlegen. Sein großes Ziel: Ein Haushalt ohne neue Schulden. Die schwarze Null.Wir haben erfahren, dass Schäuble dafür sogar bei der Entwicklungshilfe den Rotstift ansetzen würde.
Das letzte Wort beim Haushaltsentwurf hat allerdings nicht er, sondern die Bundeskanzlerin. Deshalb richten wir uns in den nächsten Tagen mit einer Telefonaktion ans Kanzleramt. Genauer gesagt an Prof. Dr. Lars-Hendrik Röller, die rechte Hand der Bundeskanzlerin wenn es um den Haushalt geht. Ihn müssen wir überzeugen.
Ihr könnt uns helfen, diese lebensbedrohlichen Kürzungen in Millionenhöhe zu verhindern, indem ihr im Kanzleramt anruft. Hier findet ihr alle Informationen, die ihr für euren Anruf braucht. Also, seid nicht schüchtern, sondern greift zum Hörer.
- Alicia Blázquez -
Feb 26th, 2013 10:47 AM UTC
By Alicia Blázquez
In wenigen Tagen will Finanzminister Schäuble einen Haushaltsentwurf für 2014 vorlegen. Sein großes Ziel: Ein Haushalt ohne neue Schulden. Die schwarze Null. Wir haben erfahren, dass Schäuble dafür sogar bei der Entwicklungshilfe den Rotstift ansetzen würde.
Finanzminister Schäuble hat beim Haushaltsentwurf nur das vorletzte Wort. Das letzte Wort spricht die Bundeskanzlerin. Angela Merkel wird bei den Haushaltsverhandlungen von ihren Mitarbeitern aus dem Kanzleramt vertreten. Besonders wichtig ist hierbei Prof. Dr. Lars-Hendrik Röller. Ihn müssen wir überzeugen.
Bitte helft uns, diese lebensbedrohlichen Kürzungen in Millionenhöhe zu verhindern und ruft im Kanzleramt an. Hier findet ihr alle Informationen, die ihr für euren Anruf braucht.
Falls ihr nicht wisst, was ihr sagen sollt, hier ein paar Tipps:
Es ist nicht wichtig, alles perfekt zu sagen. Wichtig ist nur, dass ihr überhaupt anruft – und zwar unbedingt vor Ende der Woche! Wir haben nur noch wenige Tage, die Kürzungen zu verhindern. Also greift am besten gleich zum Hörer.
– Alicia Blázquez –
Feb 14th, 2013 10:24 AM UTC
By Alicia Blázquez
Im Namen des gesamten ONE-Teams möchte ich mich am Valentinstag bei euch für eure Unterstützung bedanken.
Wahre Liebe zeigt sich nicht in schönen Blumen, in großen Worten oder verschnörkelten Pralinen - obwohl wir bei ONE grundsätzlich sehr für Blumen und Schokolade sind, vorausgesetzt sie sind aus fairem Handel.
Nein, wahre Liebe beweist sich durch Taten. Sie wird sichtbar, wenn jemand für einen anderen einsteht und sich für ihn oder sie einsetzt. Genau das macht ihr als ONE-Unterstützer – und dafür lieben wir euch!
Wen oder was liebt ihr? Was bereitet euch Herzklopfen? Fasst euch ein Herz und hinterlasst uns einen Kommentar!
– Alicia Blázquez –
TAGS: Alicia Blázquez, Favoriten, Mitmachen, ONE
Feb 13th, 2013 8:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Danke an alle, die bei unserer Lifesaver-Kampagne mitgemacht haben. ONE-Unterstützer haben in den vergangenen Monaten zu Tausenden unsere Petition für einen starken EU-Entwicklungshaushalt unterzeichnet. Viele von euch haben Tweets an Merkels Sprecher Steffen Seibert geschickt – und eine Antwort erhalten! Und kurz vor dem allesentscheidenden Gipfel haben viele von euch Postkarten mit 3 Cent an die Bundeskanzlerin geschickt.
Das alles mit einer wichtigen Botschaft an die Staats- und Regierungschefs der EU: „Sorgen Sie für einen starken EU-Entwicklungshaushalt!“ Unsere gemeinsame Botschaft wurde gehört – dank eurer Stimmen.
Als die Staats- und Regierungschefs vergangenen Donnerstag in Brüssel für die abschließenden Haushaltsverhandlungen ankamen, drohten der Entwicklungsfinanzierung tiefe Einschnitte. Doch nicht zuletzt dank des unermüdlichen Einsatzes von ONE-Unterstützern wie dir wurde die europäische Entwicklungshilfe vor Kürzungen bewahrt. Der Entwicklungshaushalt bleibt damit in etwa gleich hoch, während der EU-Haushalt insgesamt gekürzt wurde – zum ersten Mal in der Geschichte der EU.
Die EU hat noch einen langen Weg vor sich, um ihre Versprechen an die Ärmsten der Armen einzulösen. Aber immerhin konnten wir gemeinsam einen verheerenden Rückschritt verhindern. Doch der Kampf ist noch nicht komplett ausgestanden. Denn jetzt muss auch noch das Europäische Parlament dem Haushaltsentwurf zustimmen. Wir machen also weiter Druck, damit sich das Europäische Parlament ebenfalls hinter den Haushaltsentwurf stellt.
Wir hoffen, du unterstützt uns dabei und wir informieren dich, wenn es wieder was zu tun gibt. Bis dahin nochmals herzlichen Dank für deinen Einsatz. Nur dank Menschen wie dir können wir mit unseren Kampagnen etwas bewirken.
– Adrian Lovett, Europadirektor, ONE.org –
Jan 31st, 2013 1:22 PM UTC
By Alicia Blázquez
Heute früh kamen im Finanzministerium die Staatssekretäre aller Ministerien zusammen, um über den Haushalt 2014 zu beraten. Finanzminister Wolfgang Schäuble will aufgrund eines Koalitionsbeschlusses einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Wir fürchten Einschnitte im Entwicklungsbudget.
Nach den Kürzungen im Entwicklungshaushalt 2013 wären weitere Kürzungen bei den Ärmsten der Armen verantwortungslos und würden Deutschlands internationale Glaubwürdigkeit beschädigen. Darauf wollten wir vor dem Treffen heute hinweisen, also machten wir eine kleine Aktion vor dem Finanzministerium. Wir postierten uns vor dem Eingang und verteilten Postkarten mit der Botschaft “Setzen Sie den Rotstift nicht bei den Ärmsten der Armen an” und rote Kugelschreiber an die ankommenden Staatssekretäre und Mitarbeiter des Finanzministeriums.

Etwa die Hälfte der Staatssekretäre haben wir auf diese Weise heute früh persönlich erwischt, aber zur Sicherheit hatten wir die Postkarten und Stifte vorab mit der Post an alle Staatssekretäre geschickt.
Wir hoffen, dass die Botschaft angekommen ist und sind gespannt, wie das Treffen heute verlaufen ist. Wenn wir Genaueres wissen, informieren wir euch hier darüber. In der Zwischenzeit könnt ihr euch auf Facebook alle Fotos von unserer kleinen “Drive In”-Aktion anschauen.
- Alicia Blázquez -
TAGS: Alicia Blázquez, Deutschland, Mitmachen
Jan 30th, 2013 7:55 PM UTC
By Alicia Blázquez
Wir erhalten oft Nachrichten von ONE-Unterstützern, die mehr machen wollen als Petitionen zu unterzeichnen. Gehörst du auch zu dieser Gruppe? Oder hast du dir fürs neue Jahr vielleicht vorgenommen, dich für eine gute Sache aktiv einzusetzen?
Dann haben wir was für dich. Denn wir starten ein neues Programm: “Die ONE-Aktion des Monats”.
Bei der ONE-Aktion des Monats werden wir euch jeden Monat eine Aktion vorschlagen, die sich – in der Regel – auf eine aktuelle ONE-Kampagne bezieht, aber über das reine Unterschreiben einer Petition hinausgeht. Damit jeder einfach mitmachen kann, werden wir euch mit Anleitungen und Tipps versorgen.
Die Infos über die aktuelle Aktion des Monats findet ihr auf dem ONE-Blog und auf der ONE Facebook-Page.
Los geht es im Januar mit der Aktion “3 Cent für Angela Merkel”, von der ihr vielleicht schon erfahren habt. Die gehört zu unserer “Lifesaver”-Kampagne, mit der wir uns für einen starken europäischen Entwicklungshaushalt einsetzen. Um mitzumachen braucht ihr nur 3 Minuten, 3 Cent und eine Briefmarke. Alles weitere und Vorlagen zum Download findet ihr hier.
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von euch bei unseren monatlichen Aktionen mitmachen – gerade, weil 2013 aufgrund der Bundestagswahl politisch ein besonders wichtiges Jahr sein wird. Und ihr wisst ja: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.”
- Alicia Blázquez -
TAGS: Alicia Blázquez, Deutschland, Favoriten, Mitmachen
Jan 25th, 2013 6:33 PM UTC
By Alicia Blázquez
Danke an alle, die 2012 unsere Petition für einen starken EU-Entwicklungshaushalt unterzeichnet haben. Wir haben eure Unterschrift vor dem vergangenen Gipfel ans Kanzleramt übergeben. Vielleicht erinnert ihr euch: Die Staats-und Regierungschefs konnten sich am Ende nicht einigen und brachen die Haushaltsgespräche ab. Wir waren erleichtert, denn damals drohten die Entwicklungsgelder, die im Haushaltsentwurf vorgesehen waren, gekürzt zu werden.
Am 7. Februar setzen die Staats- und Regierungschefs ihre Verhandlungen fort. Für uns ist das eine neue Chance, die lebensbedrohlichen Kürzungen abzuwenden. Doch dazu müssen wir die mächtigste Frau Europas von unserem Anliegen überzeugen. Dazu brauchen wir eure Hilfe. Seid ihr dabei? Es kostet jeden von euch nur 3 Minuten, 3 Cent und eine Briefmarke. 3 Cent – genauso viel würde es jeden von uns pro Woche kosten, die drohenden Kürzungen auszugleichen. Unsere Botschaft an Angela Merkel ist: Das sollte uns der Kampf gegen extreme Armut zusätzlich wert sein.
Damit die Botschaft ankommt, haben wir uns diesmal eine besonders schöne Aktion ausgedacht: Wir hoffen, dass möglichst viele ONE-Unterstützer einen Brief mit 3 Cent an die Kanzlerin schicken. Stellt euch mal vor, was das für einen Wirbel auslöst, wenn im Kanzleramt auf einmal hunderte von Briefen mit jeweils 3 Cent eingehen!
Also, habt ihr Lust, mit uns ein bisschen Wirbel im Kanzleramt machen? Um es euch möglichst einfach zu machen, haben wir eine Vorlage für eine Karte vorbereitet. Druckt euch hier die Vorlage im A4-Format aus und folgt den Anweisungen auf dem Blatt, um fix eure Karte an die Bundeskanzlerin zu basteln. Dann nur noch ausfüllen, unterschreiben, 3 Cent aufkleben und ab geht die Post an die Bundeskanzlerin!
Wir wollen mit der Aktion nicht das Gehalt der Kanzlerin aufbessern, sondern ein Zeichen für die EU-Entwicklungshilfe setzen. Deshalb schick deine Karte bitte so bald wie möglich ans Kanzleramt, damit unsere Botschaft rechtzeitig vor dem Gipfel am 7. Februar ankommt.
- Alicia Blázquez -
TAGS: Alicia Blázquez, Deutschland, EU, Mitmachen
Jan 24th, 2013 8:06 PM UTC
By ONE Deutschland
Es ist ein großer Tag für unsere ONE Kollegen in Vereinigten Königreich, denn dort startet heute die „Enough Food for Everyone IF“ Kampagne. Unser Kollege Adrian Lovett erklärt, worum es bei der Kampagne geht:
Heute fällt der Startschuss für eine große Kampagne an der sich ONE UK gemeinsam mit 100 anderen Organisationen beteiligt. Eine so große Anzahl an englischen Aktivisten und Wohltätigkeitsorganisationen hat sich zuletzt 2005 zusammen getan, als das Vereinigte Königreich zum letzten Mal Gastgeber des G8-Gipfels war. Doch die Zeiten haben sich seitdem Verändert: Vor acht Jahren war Facebook nur in den Wohnheimen von Harvard bekannt, und wer hätte damals vorhergesagt, dass wir heute Nachrichten mit 140 Zeichen über einen Nachrichtendienst zwitschern. Justin Bieber, der heute die meisten Follower aufzuweisen hat, war damals erst zehn Jahre alt und mit seinen Hausaufgaben beschäftigt.
Auch viele andere Dinge haben sich seither verändert, vor allem in Afrika: Die Anzahl jener Menschen, die in extremer Armut leben, ist um 9 Prozent gesunken und 21 Millionen mehr Kinder haben Zugang zur Grundschulbildung erhalten. Um ganze 17 Millionen ist die Zahl jener Menschen gesunken, die jedes Jahr an Malaria erkranken und 5,4 Millionen HIV-Infizierte haben Zugang zu lebensrettenden Medikamenten erhalten. Die Investitionen von internationalen Unternehmen sind um 79 Prozent gestiegen. Die Kindersterblichkeitsrate ist in einem Jahrzehnt in 14 Staaten Afrikas südlich der Sahara um unglaubliche 40 Prozent gesunken.
Diese Erfolge sind jedoch nicht zufällig passiert. Sie wurden durch Afrikas Bevölkerung und ihren Einfallsreichtum zusammen mit einem Paket aus umfangreicherer und besserer Entwicklungshilfe sowie dem in Gleneagles zugestimmten Schuldenerlass bewerkstelligt. Die Erfolge bedeuten, dass Leben gerettet und Zukunftschancen für Millionen Menschen eröffnet wurden. Sie bedeuten aber auch, dass wir erkannt haben, wie viel wir noch erreichen können. Zusagen, die im Jahr 2005 für viele noch allzu hochgegriffen schienen, sind nun möglicherweise in Reichweite. Die Beseitigung extremer Armut könnten wir in unserer Generation – vielleicht in den nächsten 20 Jahren – erreichen. Damit könnte auch der Hunger der Vergangenheit angehören.
Enough Food for Everyone IF hast sich genau das zum Ziel gemacht, und als internationales Mitglied der Kampagne teilen wir diese Vision. Wir produzieren weltweit genügend Nahrungsmittel, um alle Menschen zu ernähren – und trotzdem haben nicht alle genügend zu Essen. Zwei Millionen Kinder sterben jedes Jahr auf Grund von Unterernährung.
Um diesen Missstand zu beseitigen braucht es das Engagement von vielen. Die Unterstützer von ONE sind daher nicht nur in Afrika aktiv, sondern weltweit um ihre Politiker zur Verantwortung zu ziehen. Wir können afrikanische Bauern und Meinungsführer dabei unterstützen, den Landwirtschaftssektor und den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten zu transformieren. Dies kann über verstärkte und verantwortungsvolle Investitionen des privaten Sektors erreicht werden. Durch verstärkte, partnerschaftliche Hilfe. Indem afrikanische Regierungen Hilfe bei der Einnahme von Steuergeldern erhalten, sowie der Unterstützung afrikanischer Aktivisten.
Das Vereinigte Königreich steht 2013 nicht nur wegen des G8 Vorsitzes im internationalen Rampenlicht. Es wird voraussichtlich sein Entwicklungsfinanzierungsziel von 0,7 Prozent in diesem Jahr erreichen. Es übernimmt auch den Vorsitz der Open Government Partnership und der Premierminister den Co-Vorsitz des UN High-Level Panel über die Zukunft der Entwicklungsziele nach 2015.
David Cameron hat also eine einmalige Chance und wir möchten, dass er sie ergreift und eine mutige Vorreiterposition übernimmt. Daher haben wir uns mit Comic Relief, Save the Children, Christian Aid, Oxfam, Unicef und anderen zusammengetan und hoffen, dass auch ihr uns unterstütz.
Die Kampagne möchte in einer Reihe von Kernbereichen Veränderungen erreichen:
ONE engagiert sich leidenschaftlich für landwirtschaftliche Themen, denn wir wissen, dass diesen eine zentrale Bedeutung bei der Beseitigung von Armut und Hunger zukommt. Unsere Kampagne „Zukunft säen“ hat sich für dieses Thema weltweit eingesetzt und bei einem Treffen im vergangenen Sommer unsere Unterstützer mit hochkarätigen Unterstützern wie Mo Farah, Pele und Haile Gebrselassie zusammengebracht um in Verbindung mit den olympischen Spielen in London 2012 Taten einzufordern.
Wir haben uns auch bereits mit Kampagnen für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit von Unternehmen und Regierungen eingesetzt, damit Bürger die nötigen Informationen zur Verfügung stehen, um ihre Rechte zu schützen und ihre Zukunft zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist unsere Kampagne zu mehr Transparenz im Rohstoffsektor durch die zusätzliche finanzielle Ressourcen für den Kampf gegen Armut nutzbar gemacht werden sollen.
Wenn du mehr über die Themen erfahren möchtest, die von den G8 in diesem Jahr angegangen werden sollen, dann klick hier.
Gib der IF Kampagne deine Stimme und unterschreibe hier. Wir halten dich dann auf dem Laufenden, denn du kannst etwas bewegen! ONE begleitet dich auf diesem Weg.
-Adrian Lovett-
Dec 10th, 2012 6:38 PM UTC
By Alicia Blázquez
Heute wurde der Friedensnobelpreis an die Europäische Union verliehen. Dank der EU ist Europa seit Jahrzehnten ein Kontinent des Friedens. Aus Feinden sind Freunde geworden. Wir schlagen uns zwar mit der Eurokrise und anderen gemeinsamen Problemen herum, aber wir schlagen uns nicht mehr auf dem Schlachtfeld die Köpfe ein. Das ist Grund zur Freude. Deshalb gratulieren wir der Europäischen Union zum Friedensnobelpreis.
Wir dürfen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Es reicht nicht, dass wir innerhalb Europas in Frieden leben, solange außerhalb Europas Menschen unter extremer Armut leiden. Unser Blick und unsere Verantwortung enden nicht an den Grenzen der EU. Wenn wir dem Friedensnobelpreis gerecht werden wollen, müssen wir uns in Zukunft noch mehr anstrengen.
In den vergangenen Jahren hat die EU zu großen entwicklungspolitischen Fortschritten beigetragen. Kürzungen im Entwicklungshaushalt würden Millionen Menschenleben gefährden. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurden die Verhandlungen über den EU-Haushalt beim letzten Gipfel unterbrochen und auf Anfang 2013 vertagt. Wir werden den Druck auch im nächsten Jahr aufrechterhalten, um Kürzungen im EU-Entwicklungshaushalt zu verhindern. Und wir hoffen, ihr helft uns auch weiterhin dabei.
„Aus großer Macht folgt große Verantwortung.“ Das Zitat stammt nicht von einem großen Europäer, sondern aus „Spiderman“ – aber es passt zum Anlass. Denn der Nobelpreis ist nicht nur eine Ehrung für vergangene Leistungen, sondern erinnert auch an unsere Verantwortung für die Zukunft.
– Alicia Blázquez —
Nov 30th, 2012 8:07 PM UTC
By Gast-Blogger
In der Vergangenheit fühlte ich mich sehr hilflos, wenn ich meinen Patienten sagen musste, dass sie HIV-positiv sind. Ich konnte kaum etwas für sie tun. Wir hatten keine Medikamente, um sie zu behandeln. Viele erlebten die nächste Woche nicht. Es war eine Zeit der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung.
Als wir endlich Medikamente erhielten, unter anderem dank des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, schöpfte ich wieder Hoffnung. Meine Patienten würden den nächsten Tag erleben. Und den Tag darauf. Inzwischen ist das zehn Jahre her. Die meisten von ihnen leben noch.
Jede Mutter, jedes Kind, jeder Mensch verdient die Chance auf ein Morgen. Doch dazu müssen wir heute handeln. Deshalb bitte ich dich im Vorfeld des Weltaidstag am 1. Dezember ONEs Petition zu unterzeichnen.
Die Petition im Wortlaut:
Sehr geehrte Staats-und Regierungschefs,
bitte strengen Sie sich im Kampf gegen Aids mehr an. Erhöhen Sie Ihre Zusagen an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, damit wir 2015 den Anfang vom Ende von Aids erleben.
Wir stehen an einem entscheidenden Punkt im Kampf gegen Aids. Die Welt hat unglaubliche Fortschritte gemacht. Wir wissen heute viel mehr über HIV/Aids, und wie wir Aids vorbeugen und behandeln können. Wenn wir auf diesem Weg weitergehen, können wir den Anfang vom Ende von Aids erleben. Wir wissen, wie’s geht. Jetzt müssen wir es anpacken. Du kannst mithelfen. Bitte unterzeichne die Petition. Der Anfang vom Ende von Aids beginnt mit dir.
Vielen Dank!
Dr. Patricia Nkansah-Asamoah
Tema Clinic, Ghana & ONE-Unterstützerin
Nov 20th, 2012 7:33 PM UTC
By Mareen Buschmann
In zwei Tagen, vom 22. bis zum 23. November verhandeln die europäischen Staats- und Regierungschefs auf einem Sondergipfel den EU-Etat für 2014-2020. Dabei entscheiden sie auch, wie der Kampf gegen extreme Armut in den nächsten sieben Jahren finanziell ausgestattet wird. Doch die lebensrettende EU-Entwicklungsfinanzierung ist in Gefahr: Der Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, hat massive Einsparungen bei den ärmsten Menschen der Welt angedroht. So soll der Europäische Entwicklungsfonds (EEF) überproportional um 11 Prozent gekürzt, und die Rubrik 4 „Globales Europa“ um 9 Prozent verringert werden. Beides sind unverhältnismäßige und überproportionale Kürzungen der lebensrettenden EU-Entwicklungsfinanzierung für die ärmsten Menschen der Welt.
ONE hat sich daher im Vorfeld des entscheidenden Gipfels zusammen mit Oxfam, World Vision, der Stiftung Weltbevölkerung und dem European Council on Foreign Relations in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin gewandt und Frau Merkel aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass nicht bei der lebensrettenden EU-Entwicklungsfinanzierung gekürzt wird:
Frau Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
EU-Sondergipfel | Bitte schützen Sie die EU-Entwicklungsfinanzierung 19. November 2012 Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, im Rahmen der laufenden Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) 2014-2020 hat der Präsident des Europäischen Rates massive Einsparungen bei der Unterstützung für die ärmsten Menschen der Welt veranschlagt – und in der aktualisierten Verhandlungsgrundlage die EU-Außenfinanzierung überdurchschnittlich um 9,6 Prozent gekürzt. Insbesondere der Europäische Entwicklungsfonds wurde mit 11 Prozent unverhältnismäßig stark gekürzt. Daher bitten wir Sie eindringlich: Bitte setzen Sie auf dem EU-Sondergipfel zum MFR ein klares Zeichen im Kampf gegen extreme Armut und für ein starkes Europa. Stellen Sie sicher, dass nicht bei den 51 Milliarden Euro der lebensrettenden EU-Entwicklungsfinanzierung gekürzt wird. Auch für Deutschland gibt es gute Gründe für eine starke EU-Entwicklungsfinanzierung. Sie haben ein Versprechen gegeben: Bis zum Jahr 2015 sollen 0,7 Prozent des deutschen Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Wie Sie in Ihrer Ansprache zum MFR vor dem Europäischen Parlament am 7. November betonten, ist es an der Zeit, national in den Mitgliedstaaten Verlässlichkeit zu schaffen und die gemachten Zusagen umzusetzen. Eine starke EU-Entwicklungsfinanzierung hilft Deutschland dabei, diese internationale Zusage einzuhalten. Da 10 Mitgliedsstaaten mehr als 50% ihrer Entwicklungsfinanzierung über EU-Institutionen abwickeln, sichert Deutschland durch seinen Beitrag zu höheren EU-Entwicklungsetats außerdem auch Fortschritte anderer EU-Mitgliedsstaaten – und mithin eine faire Lastenverteilung. Zudem haben Sie betont, dass jeder investierte Euro auch Wachstum und Beschäftigung in Europa generieren müsse. Bis 2020 hätten sich die von der Kommission eingeplanten 51 Milliarden Euro Entwicklungsfinanzierung mehr als amortisiert und darüber hinaus zu einem Aufwuchs des europäischen BNEs von über 11 Milliarden Euro beigetragen, belegt eine aktuelle Studie. Wenn die Entwicklungsmittel wie geplant in Handelsförderung und soziale Infrastruktur investiert werden, begünstigt dies den Handel in Geber- und Empfängerländern gleichermaßen – was insbesondere bei einer Exportnation wie Deutschland zur Beschäftigungssicherung beiträgt. Auch der Großteil der Europäerinnen und Europäer (85 Prozent) befürwortet trotz der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrisen eine starke EU-Entwicklungsfinanzierung, belegt eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage. Als größter Nettobeitragszahler kann sich Deutschland für eine Beibehaltung der EU-Entwicklungsfinanzierung einsetzen und den entscheidenden Unterschied im Vergleich zu den veranschlagten Kürzungen bewirken: Zwischen 1 ½ Millionen Kinder, die zusätzlich die Grundschule besuchen können oder aber keine Bildung erhalten; 1 Million Kinder mehr oder weniger, die durch Impfungen vor den oft tödlich verlaufenden Masern geschützt werden können; 5 ½ Millionen Menschen mehr oder weniger, die Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Wir bitten Sie daher, jetzt ein klares Zeichen der Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen zu senden und sich gegen Kürzungen bei den ärmsten Menschen der Welt auszusprechen. Mit freundlichen Grüßen Renate Bähr, Geschäftsführerin Stiftung Weltbevölkerung Olaf Böhnke, Geschäftsführer European Council on Foreign Relations Deutschland Tobias Kahler, Deutschlanddirektor ONE Jörn Kalinski, Leiter Lobby- und Kampagnenarbeit Oxfam Deutschland Christoph Waffenschmidt, Vorstandvorsitzender World Vision e.V. |
Fordere auch du die Bundeskanzlerin auf, keinesfalls bei lebensrettender EU-Hilfe für die ärmsten Menschen der Welt zu sparen und unterschreibe unsere Petition. Vielen Dank an alle #Lifesaver!
- Mareen Buschmann -
Nov 7th, 2012 2:32 PM UTC
By Alicia Blázquez
Trommelwirbel und Vorhang auf! Heute präsentieren wir unser neues Video zur Lifesaver-Kampagne. Für das Video haben wir Berliner und Berlinbesucher gefragt, was sie über die Entwicklungspolitik der Europäischen Union wissen und wie sie dazu stehen. Schaut euch hier das Video an und teilt es mit euren Freunden:
Und, wie findet ihr es? Hoffentlich gefällt es euch.
Mit der Lifesaver-Kampagne und mit diesem Video wollen wir die Erfolge der europäischen Entwicklungszusammenarbeit sichtbar machen. Unser Beitrag zu diesen Erfolgen ist Grund zur Freude – aber kein Grund, sich entspannt zurücklehnen! Aktuell verhandelt die EU nämlich über ihren Haushalt für die kommenden sieben Jahre. Viele EU-Mitgliedstaaten wollen den EU-Haushalt möglichst knapp halten und einige schrecken nicht davor zurück, auch bei den lebensrettenden Entwicklungsprogrammen der EU zu kürzen.
Um das zu verhindern, haben wir eine Petition ins Leben gerufen. Über 110.000 Menschen haben schon unterschrieben. Die Verhandlungen über den EU-Haushalt gehen jetzt in die entscheidende Phase. Der große EU-Gipfel dazu findet Ende November statt. An der Verhandlung und Entscheidung sind die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten beteiligt.
Wir halten euch dazu hier auf dem Laufenden. In der Zwischenzeit könnt ihr uns helfen, Druck zu machen und mehr Menschen zu informieren, indem ihr die Petition unterzeichnet und das Video mit euren Freunden teilt.
– Alicia Blázquez —
Nov 7th, 2012 1:35 PM UTC
By Mareen Buschmann
Prominente ONE-Unterstützer/innen fordern in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel Einsatz für lebensrettende EU-Entwicklungsfinanzierung:
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„Nur wenn Europa zusammensteht, können wir uns dafür einsetzen, dass Armut, Hunger und Krankheiten wie Aids in der Welt zurückgedrängt werden. Wir wollen Freiheit und Entwicklung in der Welt fördern.” Richtig, Frau Merkel. Nur mit einem außenpolitisch starken Europa können wir Armut und vermeidbare Krankheiten in der Welt besiegen. Europäische Entwicklungszusammenarbeit hat die Leben von Millionen von Menschen weltweit verbessert. Das hilft der Welt und Europa. Aber nicht ohne Ihre Unterstützung. Die Europäische Union verhandelt jetzt über ihren Etat für 2014 – 2020. Bitte unterstützen Sie den Kommissionsvorschlag zu Entwicklungspolitik, damit die EU in den nächsten sieben Jahren Armut und Krankheiten in der Welt mit 51 Milliarden Euro bekämpft und die Erfolge fortsetzen kann. Die kluge Gestaltung der Globalisierung von morgen braucht eine starke Entwicklungspolitik aus Deutschland und der Europäischen Union. Anna Loos Dank der Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union konnten viele Fortschritte erreicht werden. +++ Zwischen 2004 und 2009 wurden 36.000 km Straßen gebaut +++ 58 Wahlen wurde beobachtet +++ Mehr als fünf Millionen Kinder wurden gegen Masern geimpft. +++ Mehr als 31 Millionen Menschen haben Zugang zu Trinkwasser erhalten. +++ EU-Institutionen fördern abgestimmt nachhaltiges Wirtschaftswachstum, mehr Demokratie und soziale Stabilität – das ist auch im Interesse Deutschlands +++ Deutschland und die EU haben ein Versprechen zu halten: 0,7 Prozent unserer Wirtschaftsleistung in erfolgreiche Armutsbekämpfung zu investieren. 7. November 2012 |
Diese Bitte ist wichtiger denn je, denn die EU-Entwicklungsfinanzierung ist in Gefahr. Vergangene Woche hat die zypriotische Ratspräsidentschaft massive Kürzungen bei den Mitteln für die ärmsten Menschen der Welt angekündigt. In der aktualisierten „Verhandlungsbox“ zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) 2014-2020 ordnet die EU-Ratspräsidentschaft den politischen Prioritäten erstmalig finanzielle Mittel zu – und hat dabei überdurchschnittliche Einsparungen bei der EU-Entwicklungsfinanzierung geplant.
Die EU-Kommission hat für den Kampf gegen extreme Armut 51 Milliarden Euro für die nächsten sieben Jahre veranschlagt. Diese Mittel sind notwendig, damit erfolgreiche Entwicklungsprogramme der EU auch in Zukunft fortgeführt werden können. Denn EU-Entwicklungsfinanzierung ist wirksam, und zeigt echte Resultate: Zum Beispiel wurden in 6 Jahren dank der EU 5,5 Millionen Kinder gegen die oft tödlich verlaufenden Masern geimpft. Nun plant die Ratspräsidentschaft, die Gelder für lebensrettende Entwicklungsfinanzierung überproportional um über 7 Prozent zu kürzen (zum Vergleich: der gesamte EU-Etat soll um 5 Prozent gekürzt werden), und andere EU-Mitgliedsstaaten fordern sogar noch weitergehende Kürzungen. Solche Einsparungen würden direkte negative Auswirkungen auf die Leben von Millionen von Menschen haben: durch die Einsparungen könnte fast eine Million Kinder weniger gegen Masern geimpft werden.

Benno Fürmann, Lisa Fitz, Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate, Jan Josef Liefers, Katja Riemann u.a. wissen – ein Zeichen der Bundesregierung als größter Nettogeber an die EU-Ratspräsidentschaft kann den Unterschied bedeuten: Zwischen 1 ½ Millionen Kinder, die zusätzlich die Grundschule besuchen können oder aber keine Bildung erhalten; 5 ½ Millionen Menschen mehr oder weniger, die Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.
Wir brauchen jetzt breite Unterstützung, damit die überproportionalen Kürzungen der lebensrettenden EU-Entwicklungshilfe rückgängig gemacht werden. Vom 22.-23. November verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs den EU-Etat und die Entwicklungsfinanzierung für die nächsten sieben Jahre. Werde jetzt aktiv – du kannst den Unterschied bewirken. Bitte gib der Bundeskanzlerin eine Botschaft mit auf den Weg und unterzeichne unsere Petition. Die Stimmen übergeben wir Frau Merkel vor dem entscheidenden Gipfel.
- Mareen Buschmann -
TAGS: Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, EU, Gesundheit, Mitmachen, ONE
Nov 6th, 2012 8:31 PM UTC
By Alicia Blázquez
Update vom 7. November 2012: Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Diese Aktion dauerte nur 24 Stunden und ist jetzt abgeschlossen. Wir haben gestern noch eine Antwort von Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert erhalten, in der er bekräftigte, dass das Thema Entwicklung für die Bundesregierung wichtig ist, aber zum EU-Haushalt wollte er sich nicht äußern.
Angela Merkel selbst sprach vor dem Europäischen Parlament eher grundsätzlich über die EU und Europas Weg aus der Krise. Auf einzelne Politikfelder, wie etwa Entwicklung, und deren Finanzierung ging sie nicht im Detail ein.Wir sind uns sicher, unsere Botschaft ist dennoch angekommen – dank eurer Tweets und E-Mails. Jetzt bleiben wir dran, damit die Botschaft auch umgesetzt wird! Danke an alle Lifesaver da draußen.
Danke an alle, die unsere Petition für einen starken EU-Entwicklungshaushalt bereits unterschrieben haben. Über 110.000ONE-Unterstützer aus der EU sind schon dabei.
Wir brauchen in den nächsten 24 Stunden aber nochmal eure Hilfe. Denn jetzt gehen die Verhandlungen über den EU-Haushalt in die heiße Phase und morgen reist Angela Merkel nach Brüssel.
Wir wollen der Bundeskanzlerin eine Botschaft mit auf den Weg nach Brüssel geben: Als Europäer müssen wir zu unserer Verantwortung im Kampf gegen extreme Armut stehen. Kürzungen beim Entwicklungshaushalt kosten Menschenleben.
Helft ihr uns dabei? Ihr könnt zwei Sachen machen: Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert eine Nachricht über Twitter schicken oder eine E-Mail ans Bundeskanzleramt schreiben – oder auch beides!
Schickt einen Tweet
Schreibt eine E-Mail
Es wäre super, wenn ihr jetzt gleich mitmacht, denn Angela Merkel spricht schon morgen vor dem Europäischen Parlament und wird dort auch mit anderen EU-Entscheidern sprechen. Zentrales Thema: Der EU-Haushalt für die kommenden sieben Jahre. Angela Merkels Wort hat innerhalb der EU großes Gewicht. Wenn sie sich zu Europas Verantwortung im Kampf gegen extreme Armut bekennt, werden andere ihrem Vorbild folgen.
Bitte helft uns dabei, sie für unser Anliegen zu gewinnen. Es dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank!
– Alicia Blázquez, ONE.org —
TAGS: Alicia Blázquez, Angela Merkel, EU, Mitmachen
Oct 25th, 2012 6:32 PM UTC
By Gast-Blogger
Ich heiße Agnes Kalya und bin Bäuerin im Bezirk Mukono in Uganda. Viele Jahre lang hatte ich große Schwierigkeiten, genug Essen anzubauen, um meine Familie zu ernähren. Doch eines Tages erfuhr ich von der orangefarbenen Süßkartoffel, die speziell für den Anbau in Afrika gezüchtet wurde – in einem natürlichen, traditionellen Zuchtverfahren. Diese orangefarbene Süßkartoffel ist voller Nährstoffe, wie etwa Vitamin A, das insbesondere für die Entwicklung von kleinen Kindern sehr wichtig ist.
Ich wurde im Süßkartoffelanbau geschult, und das hat mein Leben komplett verändert. Seitdem kann ich meine Familie ernähren und außerdem meine Süßkartoffeln auf dem Markt verkaufen. Ich verdiene jetzt ausreichend Geld, um meine Kinder in die Schule zu schicken. Als Mutter macht mich das unglaublich stolz.
Innovationen wie die vitaminreiche Süßkartoffel können im Kampf gegen den Hunger eine Menge ausrichten. Aber wir Bauern brauchen die Unterstützung der internationalen Staats- und Regierungschefs, um die Süßkartoffel und andere gesunde Nahrungsmittel weiter zu verbreiten.
Ich arbeite hart daran, mich aus der Armut zu befreien und gebe mein neues Wissen an die Menschen in meinem Umfeld weiter. Gemeinsam nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand. Mit etwas Unterstützung können wir gemeinsam eine bessere Zukunft aufbauen.
– Agnes Kalya, Bäuerin und ONE-Unterstützerin —
Oct 25th, 2012 6:29 PM UTC
By Mareen Buschmann
Mit dieser bahnbrechenden Forderung hat das Europäische Parlament diese Woche seine Position in den laufenden EU-Haushaltsverhandlungen für die nächsten sieben Jahre festgelegt. Im Interim-Report, der am Dienstag von den Europa-Parlamentariern in Straßburg verabschiedet wurde, heißt es deutlich, dass die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Entwicklungsfinanzierung für die nächsten sieben Jahre „das absolute Minimum sei, damit Europa seiner Verantwortung in der Welt gerecht werden kann“.
Zurzeit befinden sich europäische Staats- und Regierungschefs in den kritischen Verhandlungen zum EU-Etat für 2014-2020, dem „Mehrjährigen Finanzrahmen“. Damit entscheidet sich auch, wie lebensrettende EU-Entwicklungsprogramme in den nächsten sieben Jahren fortgeführt werden. Denn dank der EU wurden die Leben von Millionen von Menschen verbessert, zum Beispiel konnten in fünf Jahren 9 Millionen Kinder zusätzlich die Grundschule besuchen. Damit diese Erfolge fortgeführt werden können, hat die Europäische Kommission in den nächsten sieben Jahren 51 Milliarden Euro für den Kampf gegen extreme Armut eingeplant. Die Entscheidung darüber liegt nun, zusammen mit dem Europäischen Parlament, bei den 27 Staats- und Regierungschefs der EU.
Mit dem Einsatz für den Kampf gegen extreme Armut hat das Europäische Parlament den EU-Staats- und Regierungschefs ein klares Signal gesendet: Mögliche Kürzungen des Gesamtetats dürfen nicht zu Lasten der ärmsten Menschen der Welt gehen. Das entspricht auch der Meinung der europäischen Bürgerinnen und Bürger, wie eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage belegt: 85 Prozent der Europäer/innen unterstützen trotz der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrisen eine starke EU-Entwicklungszusammenarbeit. Dennoch ist die EU-Entwicklungsfinanzierung in Gefahr, denn viele Mitgliedsstaaten wollen den Gesamthaushalt kürzen.
ONE fordert daher mit der aktuellen Lifesaver-Kampagne europäische Staats- und Regierungschefs auf, sich öffentlich für eine Priorisierung der EU-Entwicklungsfinanzierung auszusprechen. Denn jeder von uns ist – durch den Beitrag der EU zum Kampf gegen extreme Armut – schon heute ein „Lifesaver“ und kann es auch in Zukunft bleiben. Schon 105.000 Menschen haben unsere Petition unterzeichnet. Gib auch du uns deine Stimme, damit erfolgreiche EU-Entwicklungsprogramme fortgesetzt werden.
Am 22. und 23. November entscheidet der Europäische Rat auf einem Sondergipfel zum Mehrjährigen Finanzrahmen und zur finanziellen Ausstattung der einzelnen Politikprioritäten. ONE wird im Vorfeld des Gipfels eure Stimmen an die Bundeskanzlerin und die 26 anderen Staats- und Regierungschefs der EU übergeben.
Danke an alle #lifesaver !
- Mareen Buschmann -
TAGS: Entwicklungszusammenarbeit, EU, Mitmachen, ONE
Oct 16th, 2012 2:43 PM UTC
By Alicia Blázquez
Heute ist Welternährungstag! Für alle Hobbyköche unter euch starten wir heute gemeinsam mit unseren Freunden vom World Food Programme eine tolle Aktion, bei der ihr zwanzig Exemplare dieses wunderbaren Kochbuchs „Köche für Afrika“ gewinnen könnt. Unter anderem haben Tim Mälzer und Alfons Schubeck schmackhafte Rezepte für das Kochbuch beigesteuert.
Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Postet euer Lieblingsrezept mit Süßkartoffeln auf die Pinnwand unserer deutschen Facebook-Seite. Als Text, mit Foto oder sogar als Video – alles ist erlaubt. Hier ein Video zur Inspiration.
Einzige Bedingung: In eurem Rezept sollten Süßkartoffeln drin sein.Warum? Weil die Süßkartoffel aufgrund ihrer Wahnsinnsnährwerte der Star unserer Kampagne gegen Mangelernährung ist. Mit der Kampagne wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Kinder nur dann ihr volles Potential entwickeln können, wenn sie in jungen Jahren die richtigen Nährstoffe erhalten. Wir hoffen, ihr helft uns dabei. Also, kocht was Leckeres und Nahrhaftes und teilt eure Rezept mit uns.
Die Aktion dauert einen Monat, ihr habt bis zum 16. November Zeit, eure Rezepte zu posten. Die 20 Rezepte mit den meisten „Gefällt mirs“ gewinnen – es schadet also nicht, wenn ihr auch eure Freunde aktiviert. Die Gewinner werden nach Abschluss der Aktion auf unserer Facebook-Seite bekanntgegeben und von uns benachrichtigt.
Auf die Töpfe, fertig, los!
P.S. Kein Freund von Facebook? Kein Problem! Du kannst trotzdem mitmachen, indem du dein Rezept hier als Kommentar postest oder an mitmachen@one.org per E-Mail einschickst. Unter den Beiträgen, die nicht über Facebook eingehen, vergeben wir bis zu zehn weitere Kochbücher. In diesem Fall bestimmt eine Jury von ONE Deutschland und dem World Food Programme die Gewinner.
Oct 9th, 2012 7:03 PM UTC
By Alicia Blázquez
Berlin ist immer eine Reise wert. Morgen gilt das noch mehr als sonst, denn morgen machen wir am Berliner Hauptbahnhof eine Kampagnenaktion, um die lebensrettende EU-Entwicklungshilfe vor Kürzungen zu bewahren. Falls du also zufällig in der Stadt bist, schau doch ab 9 Uhr am Washington Platz am Hauptbahnhof vorbei und mach mit.
Hintergrund unserer Kampagne: Zwischen 2004 und 2009 hat die Europäische Union geholfen, mehr als neun Millionen Kinder einzuschulen, über 5 Millionen Kinder gegen Masern zu impfen und mehr als 31 Millionen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu geben – und all das mit nur einem winzigen Teil des EU-Haushalts!
Doch jetzt ist die Entwicklungspolitik der EU in Gefahr. Denn die Regierungschefs verhandeln aktuell den EU-Haushalt für die kommenden sieben Jahre – und einige Regierungschefs haben vorgeschlagen, die lebensrettenden Entwicklungsgelder zu kürzen. Das wollen wir verhindern.
Die EU-Entwicklungshilfe kostet jeden EU-Bürger durchschnittlich 15 Euro pro Jahr – sehr wenig Geld mit dem unglaublich viel bewirkt werden kann. Deshalb bitten wir dich um deine Unterstützung. Hilf uns, den EU-Entwicklungshaushalt zu verteidigen und Millionen von Menschen weltweit die Chance zu geben, der Armut zu entkommen. Unterschreibe unsere Petition und lass so die EU-Regierungschefs wissen, dass du weiterhin ein #Lifesaver sein willst. Um mitzumachen kannst du bald auf one.org/wirsindlifesaver unserer Petition unterzeichnen.
Aber wir wollen dieses wichtige Anliege auch auf die Straßen und Plätze unserer Hauptstädte tragen. Morgen ist der große Tag. Um 9 Uhr geht es los. Wir werden die Gesichter vieler #Lifesaver in Berlin, Paris und London auf große Bildschirme projizieren, um gegen Armut Gesicht zu zeigen. In Berlin werden wir unser Aktion am Washington Platz am Hauptbahnhof machen. Falls du in Frankreich bist, schau beim Place de l’Hôtel de Ville vorbei und sag unseren französischen Kollegen Salut. Und falls du zufällig in London sein solltest, drop by and say hello at Victoria Station. Egal wo du bist, sei dabei!
– Alicia Blázquez —
TAGS: Alicia Blázquez, EU, Mitmachen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

TAGS: Botschafter, Deutschland, Ich schaue hin, Mitmachen, ONE