Die Themen des Tages:
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Zum Wochenende haben wir heute einen etwas längeren Beitrag für euch: Im letzten Teil unserer losen Reihe über die Zentralafrikanische Republik schreiben Les Roberts, Alina Potts und Kathleen Myer über die Hindernisse für ein besseres und längeres Leben in den ärmsten Ländern.
Für die Menschheit insgesamt hat sich seit 1960 die Gesundheit so sehr verbessert wie nie zuvor. In den letzten 50 Jahren ist die Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren um zwei Drittel gefallen – ein Rückgang in dem Ausmaß hätte vor 1960 wahrscheinlich 500 Jahre gebraucht. Im Kern sind die Millenniumziele ein Versuch, den Ländern die Möglichkeit zu geben aufzuholen, in denen in den letzten 50 Jahren derartige Verbesserungen noch nicht stattgefunden haben. Die Zentralafrikanische Republik ist ein Paradebeispiel für ein Land, das viel nachzuholen hat.
Die Themen heute
Die Themen heute:
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Alina Potts schreibt diesen Beitrag als Teil unserer fortlaufenden Serie über die Zentralafrikanische Republik:
In den zwei Monaten, die wir in der Zentralafrikanischen Republik geforscht haben, sahen wir sehr wenig Verkehr. Die weißen Fahrzeuge und blauen Fahnen der UN boten uns zwar sehr großen Schutz, Sicherheit und Geschwindigkeit, aber auf den Straßen gab es keinerlei Verkehr oder Fußgänger, auch in den konfliktfreien Gebieten nicht. Aus unseren Fenstern heraus beobachteten wir kleine Dörfer, eher Ansammlungen von Lehmhäusern – vielleicht 15 oder 20 – entlang der Straße, oft mit breiten Streifen Wald, die sich zwischen ihnen erstreckten. Der typische Anblick, den wir mit Reisen in Afrika verbinden, den von überfüllten Buschtaxis, von Frauen, die ihre Marktutensilien auf dem Kopf tragen und von Kindern, die voll beladene Lastentiere zu einem geschäftigen Markt führen, war in der Zentralafrikanischen Republik nicht anzutreffen.
Les Roberts, unter anderem Dozent an der Mailman School for Public Health der Columbia Universität, hat ausgedehnt in verschiedensten Ländern von Simbabwe bis zur Demokratischen Republik Kongo gearbeitet. Dies ist der dritte Beitrag unserer losen Serie über die Situation in der Zentralafrikanischen Republik:
Les Roberts, unter anderem Dozent an der Mailman School for Public Health der Columbia Universität, hat ausgedehnt in verschiedensten Ländern von Simbabwe bis zur Demokratischen Republik Kongo gearbeitet. Dies ist der zweite Beitrag unserer losen Serie über die Situation in der Zentralafrikanischen Republik:
Les Roberts, unter anderem Dozent an der Mailman School for Public Health der Columbia Universität, hat ausgedehnt in verschiedensten Ländern von Simbabwe bis zur Demokratischen Republik Kongo gearbeitet. Heute schreibt er über ein unbekannteres Land: die Zentralafrikanische Republik.
Die Zentralafrikanische Republik (ZAR) ist eine wenig bekannte Nation mit vier Millionen Menschen in der Mitte Afrikas. Das Land stand vorübergehend im Mittelpunkt öffentlichen Interesses für seine von Charles de Gaulle genutzten Jagdgründe und die schamlos extravagante Krönungsveranstaltung von Jean-Bedele Bokassa, die durch Werner Herzogs Dokumentation „Echos aus einem düsteren Reich“ berühmt wurde. Weiterlesen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
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Schlagworte: DR Kongo, Gesundheit, Malaria, Oxfam, Politik Aktuell, Sudan, UNO, Was wir lesen, Weltgesundheitsorganisation (WHO), Zentralafrikanische Republik