Die Themen des Tages:
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Die Hyazinthe – könnt ihr euch vorstellen, dass sie zu den eindringlichen Arten gehört?
Vor 20 Jahren wurde die Hyazinthe, ein hübsches lilafarbenes Wassergewächs, in Afrikas größtes Gewässer, den Viktoriasee, eingebracht. Dank eines Wachstumszyklus, der den Bestand alle 15 Tage verdoppelt, wurde die Hyazinthe schnell zur eindringlichen Art. Die Pflanze gedieh Dank der Verschmutzung des Sees und wuchs so stark, dass sie begann, den lokalen Fischern den Zugang zum Wasser abzuschneiden. Überdies begann die Viktoriabarschpopulation zu schwinden.
Leith Greenslade, Leiterin des Vorstandes der GAVI-Kampagne Immunize Every Child plädiert für wirksame Vorbeugung und Behandlung von Lungenentzündungen, weil diese uns mit großen Schritten der Erfüllung von Millennium-Entwicklungsziel 4 entgegenbringen können.
Wie haben wir uns gefreut, als wir die Neuigkeit vernahmen, dass nun 3,7 Millionen weniger Kinder vor ihrem fünften Geburtstag sterben! Die Wirklichkeit sieht aber ein wenig anders aus: Um bis 2015 Millennium-Entwicklungsziel 4 zu erreichen, ist das nicht annähernd genug.
In kaum mehr als einem Monat beginnt in Cancún, Mexiko, die nächste UN-Klimakonferenz. Einem globalen Abkommen zur Vermeidung des Klimawandels und der Bekämpfung seiner Folgen ist die Welt seit dem letzten Jahr noch nicht näher gekommen. Mugaaju Asman, Bauer aus Uganda, ist einer der Klimazeugen, die uns daran erinnern, warum wir in dem Bemühren darum nicht nachlassen dürfen.
Mein Name ist Mugaaju Asman. Ich bin 50 Jahre alt und lebe im Dorf Chayanja. Ich baue entlang des Semliki Basin Mais, Bohnen und Sorghum [eine Art Hirse] an. Das Semlike Basin führt zum Lake Edward in Uganda. Dort gehe ich auch fischen. Meine Familie arbeitet mit mir gemeinsam auf der Farm.
Anlässlich der Vorstellung des Weltbevölkerungsberichts 2010 bringen wir euch heute Hintergrundinformationen zum Thema von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung:
In bewaffneten Konflikten wird geschlechtsspezifische Gewalt einschließlich Vergewaltigung immer häufiger als Instrument der Kriegsführung eingesetzt. Diese Form der Gewalt steht im Mittelpunkt des diesjährigen UNFPA-Weltbevölkerungsberichts „Krise, Frieden, Wiederaufbau: Gesellschaften im Wandel“. Anlass für den Themenschwerpunkt ist der zehnte Jahrestag der UN-Resolution 1325. Mit der Resolution hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im Jahr 2000 erstmals alle Parteien bewaffneter Konflikte aufgefordert, Frauen und Mädchen vor sexueller Gewalt besser zu schützen und sie stärker bei Friedensvereinbarungen mit einzubeziehen. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) stellte den Bericht heute gemeinsam mit UNFPA, dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin vor.
Vielleicht habt ihr im September von den Unruhen in Mosambik nach einer Erhöhung des staatlich kontrollierten Weizenpreises um 20 % gehört. Nach den Protesten musste die Regierung die Erhöhung zurücknehmen. Besonders interessant für uns war aber zu sehen, welche Rolle Handys in dem Konflikt spielten: Es kamen Gerüchte auf, nach denen die Regierung den Mobilfunkunternehmen befohlen habe, das Verschicken von SMS zu unterbinden, da diese genutzt wurden, um die teils gewalttätigen Demonstrationen zu organisieren. Auch wenn sich nicht genau sagen läßt, was an diesen Gerüchten dran ist, zeigt der Vorfall doch den Einfluss, den die Mobilfunktechnologie inzwischen in Afrika hat. Während das Internet vielerorts noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hat, werden besonders SMS genutzt, um sich zu vernetzten und Entwicklung zu organisieren.
Ende August wurde in Ostafrika ein Fälscherring aufgedeckt und mehr als 10t gefälschter Medikamente wurden an über 300 Orten in Uganda, Burundi, Kenia, Ruanda, Tanzania und auf Sansibar sichergestellt. Laut Interpol waren darunter Medikamente gegen Malaria, Impfampullen und Antibiotika.
Medikamentenfälschung, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „beabsichtigte und betrügerische Falschauszeichnung in Bezug auf Identität und/oder Quelle“ jedweder Generika oder Markennamen definiert wird, ist in den Entwicklungsländern ein wachsendes Problem.
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Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
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Schlagworte: Bildung, Dirk Niebel, DR Kongo, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, FAO, Handel, Landwirtschaft, Politik Aktuell, Rohstoffe, Transparenz, Uganda, Was wir lesen