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Die Frauen von Inego Africa

08.03.2010 19:18 Uhr
von ONE Deutschland

Dies ist ein Gästebeitrag Sarah Dunigan, Freiwillige bei Indego Africa. Für mehr Geschichten von Indego Africa könnt ihr auch ihren englischsprachigen Blog Social Enterprising besuchen:

Ich werde oft gefragt, was mich dazu bewegt als Freiwillige in Afrika zu arbeiten. Ich finde es nicht leicht, das in Worte zu fassen. Aber eine Geschichte zu erzählen hilft oft.

Während der letzten zwei Monate war es mir vergönnt, für Indego Africa zu arbeiten, ein nicht-gewinnorientiertes Unternehmen, das hunderte von Frauen in Ruanda befähigt, sich selbst aus der Armut zu helfen, indem sie ihre Handarbeiten verkaufen. 100 % der Profite werden in die Finanzierung von Trainingsmaßnahmen für Betriebsmanagement, Geschäftsführung und Mikrofinanzierung sowie Computerkurse und Alphabetisierung investiert. Weiterlesen

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Schlagworte: Favoriten, Handel, Ruanda

Zeitungsschau - 22. Februar 2010

22.02.2010 17:41 Uhr
von ONE Deutschland

Warum scheitert Entwicklungshilfe?

In einem Artikel in Neues Deutschland betrachtet Gerhard Grote die Diskussion um die Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit. Mangelnde Finanzierung, Bürgerkriege und Korruption sowie ein ungerechtes Handelssystem haben in der Vergangenheit zum Scheitern von Entwicklungshilfe geführt. Die Konsequenz dürfe aber nicht sein, ein völlige Streichung zu fordern, im Gegenteil: man müsse aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und sich für Entwicklungszusammenarbeit in größerem Umfang und mit höherer Wirksamkeit einsetzen, schlussfolgert Grote.

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Zeitungsschau - 16. Februar 2010

16.02.2010 14:51 Uhr
von ONE Deutschland

„Staatliche Hetze” gegen Homosexuelle in Uganda

In einem Artikel in der Financial Times Deutschland mit dem Titel „Staatliche Hetze gegen Schwule“ betrachtet Johannes Dieterich die Lage der Rechte von Homosexuellen in Afrika. Er konzentriert sich dabei auf den ugandischen Gesetzesentwurf gegen Homosexualität. Der ugandische Minister für Ethik und Integrität verteidigte das Gesetz und erklärte, die Menschenrechte hätten ihre Grenzen und etliche Parlamentarier argumentierten, Homosexualität in Afrika sei das Resultat ausländischen Einflusses. Der Sprecher der „Anti-Gay-Taskforce“ Stephen Langa wird mit den Worten zitiert: „Wir leben lieber in Grashütten mit unserer Moral, als in Wolkenkratzern mit Homosexuellen”. Ein internationaler Aufschrei und Kritik, sogar von US-Evangelikalen, die beschuldigt worden waren, das Gesetz überhaupt erst auf den Weg gebracht zu haben, haben dazu geführt, dass der Präsident ein wenig zurückruderte. Doch selbst wenn die Todesstrafe aus dem Gesetzesentwurf entfernt wird, so wie es einige Beobachter vermuten, bedeutet die Gesetzesverschärfung immer noch einen massiven Einschnitt in die Menschenrechte. Angeblich planen Ruanda und Nigeria ähnliche Gesetzesentwürfe.

Sowohl Außenminister Guido Westerwelle (FDP) als auch Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) haben verkündet, dass ein Inkrafttreten des Gesetzes eine Kürzung bzw. Streichung der Entwicklungshilfe zur Folge haben könnte.

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„As We Forgive“ in Berlin

11.02.2010 15:33 Uhr
von ONE Deutschland

Dieser Tage ist Berlin im Filmfieber: die 60. Berlinale hat Berliner und Besucher gleichermaßen in ihrem Bann. Seit 2002 widmet sich Cinema for Peace in den Berlinale-Wochen dem politischen Film. Am Montag findet wieder die große Gala statt, auf der Filmemacher geehrt werden, deren Arbeiten Frieden und Völkerverständigung fördern.

Vorher jedoch haben interessierte Kinogänger die Möglichkeit, die Preisträgerfilme zu sehen. Einer der Filme ist „As We Forgive“. Regisseurin Laura Waters Hinson illustriert darin sehr eindrucksvoll den oft schmerzhaften Versöhnungsprozess in Ruanda nach dem Genozid im Jahr 1994 und porträtiert zwei ruandische Frauen, Rosaria und Chantal, und deren Begegnung mit den Mördern ihrer Familien.

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Afrikanische Union stellt Weichen für 2010

05.02.2010 18:45 Uhr
von ONE Deutschland

In dieser Woche trafen sich die Staats-und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) zu ihrem 14. ordentlichen Treffen. Am Ende standen ein paar interessante Ergebnisse und eine Menge Stoff zum Nachdenken: Die WM im Juni und das Treffen der Vereinten Nationen im September zum Stand der Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele sind zwei wichtige Momente für die Begegnung Afrikas mit der internationalen Gemeinschaft. Dort können Grundsteine für den zukünftigen Entwicklungsfortschritt des Kontinents gelegt werden.

Afrikanische Union - 14. Treffen

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Zeitungsschau - 20. Januar 2010

20.01.2010 16:48 Uhr
von ONE Deutschland

Internationale Hilfe für Haiti von teilweise unerwarteter Seite

Der Nachrichtenagentur epd zufolge forderte Ban Ki Moon 3.500 zusätzliche UN-Soldaten für Haiti, um die bereits stationierten 9.000 Soldaten und Polizisten zu unterstützen. Der haitianische Premierminister Jean Max Bellerive sagte, 72.000 Menschen seien bereits beerdigt worden und er erwarte etwa 150.000 bis 200.000 Todesopfer. Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernández, rief zur Schaffung eines Entwicklungsfonds über $10 Mrd. über die nächsten fünf Jahre und zum Erlassen aller haitianischen Schulden auf. Die Interamerikanische Entwicklungsbank hat angekündigt, die ausstehenden Schulden Haitis zu erlassen - gegenwärtig sind das $480 Mio. Weiterlesen

Zeitungsschau - 14. Januar 2010

14.01.2010 17:25 Uhr
von ONE Deutschland

Positives Fazit zu Niebels Afrika-Reise?

Ruppert Mayr berichtet für die Nachrichtenagentur dpa, dass Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) nach seiner Afrika-Reise „nachdenklicher“ wirke als zuvor. Auf dem Weg nach Afrika hatte er noch einmal wiederholt, dass sich Entwicklungshilfe im besten Fall selbst unnötig mache und dass er sich stärker auf die Wirtschaft als auf Sozialtransfers konzentrieren möchte. Doch laut Mayr war dies nicht ganz einfach. Alle drei Staaten, die Niebel besuchte, haben unterschiedlich stark mit Problemen in der Regierungsführung und Korruption zu kämpfen. In Ruanda hat Niebel dann auch, laut Frankfurter Allgemeine, seine strikte Opposition zur Budgethilfe teilweise aufgegeben und in der DR Kongo musste er sehen, dass humanitäre Hilfe dringend nötig ist und wirtschaftliche Investitionen kaum möglich, so dpa. Niebel kritisierte die Situation von Menschenrechten und Bildung im Kongo, aber lobte die Erfolge im Umweltschutz. Er versicherte laut dpa weiterhin, dass er an dem Verhältnis 2:1 von bilateraler zu multilateraler Hilfe festhalten werde, jedoch einen größeren Einfluss Deutschlands bei der Vergabe multilateraler Mittel anstrebe. Dieter Ernst vom Bund der Deutschen Industrie (BDI) sagte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass die beste Unterstützung für Entwicklungsländer die Schaffung von Arbeitsplätzen sei. Weiterlesen

Zeitungsschau - 12. Januar 2010

12.01.2010 16:58 Uhr
von ONE Deutschland

Dirk Niebel in der Demokratischen Republik Kongo

Die Nachrichtenagentur dpa und mehrere nationale Zeitungen berichten über die Reise von Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) nach Ruanda und DR Kongo. In Ruanda bemerkte Niebel, so die Süddeutsche Zeitung, trotz allgemeiner Erfolge, ein „ungleiches Tempo in der wirtschaftlichen und in der demokratischen Entwicklung“. Menschenrechtsorganisationen hatten im Vorfeld der Wahlen die Unterdrückung von Oppositionellen und Journalisten kritisiert. In der Bedeutung der Privatwirtschaft für Entwicklung sei sich Niebel jedoch mit Präsident Kagame einig. Laut dem Tagesspiegel besuchte Niebel in der DR Kongo zunächst ein vom UNHCR geleitetes Flüchtlingslager und danach ein Hilfsproject für Vergewaltigungsopfer, das von Deutschland unterstützt wird. Nach dem Besuch versprach Niebel zusätzliche €850.000. Der Nachrichtenagentur epd zufolge sagte Niebel einem kongolesischen Fernsehsender, dass Präsident Joseph Kabila in der Pflicht sei, das Land zu befrieden, damit die Flüchtlinge zurück nach Hause kehren könnten. Er rief den Präsidenten weiterhin dazu auf, deutsche Hilfsgelder effizient und zielgerichtet zu verwenden und kritisierte die weit verbreitete Korruption. Weiterlesen

Zeitungsschau - 11. Januar 2010

11.01.2010 19:36 Uhr
von ONE Deutschland

Niebel in Ruanda

Den Nachrichtenagenturen AFP und epd zufolge hat der ruandische Präsident Paul Kagame nach einem Treffen mit Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) die guten Beziehungen zwischen Ruanda und Deutschland gelobt. Niebel sagte, der Kampf gegen Korruption und die Stärkung der Menschenrechte wären grundlegend für die wirtschaftliche Entwicklung Ruandas. Er nannte Transparenz den ersten Schritt zu guter Regierungsführung und sagte, das Ziel sei, Entwicklungshilfe langfristig unnötig zu machen. Er rief außerdem zu einer Stärkung der Zivilgesellschaft auf. Laut Katja Dombrowski im Tagesspiegel ist es wenig überraschend, dass Präsident Kagame mit ihm einer Meinung ist: er ist als Kritiker „klassischer“ Entwicklungshilfe für Afrika bekannt. Stattdessen fordert er faire Handelsbedingungen, Investitionen und eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Der Nachrichtenagentur epd zufolge hat Niebel sich skeptisch gegenüber der deutschen Budgethilfe für Ruanda geäußert, da sie die Steuerungsfähigkeit einschränke und ließ verlauten, dass sie zur Überprüfung stünde. Eine Bedingung für Budgethilfe wäre, dass man die komplette Kontrolle darüber habe, wo die Gelder hinfließen. Weiterlesen

Zeitungsschau - 7. Januar 2010

07.01.2010 18:02 Uhr
von ONE Deutschland

Vor Minister Niebels Reise nach Afrika

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) startet heute seine erste Auslandsreise seit seinem Amtsantritt, die ihn nach Ruanda, Kongo und Mosambik führt. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge soll der Besuch eines „Vorzeigelandes” und eines „Krisengebiets“ die verschiedenen Gebiete und Herausforderungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aufzeigen. Niebel sagte, dass Ruanda nach afrikanischen Standards auf dem Weg zu einem Wirtschaftsboom sei und als Paradebeispiel für Entwicklung dienen könne. Im Ostkongo will Niebel ein Flüchtlingslager besuchen und mit Vertretern der UN-Mission MONUS sprechen. Weiterlesen

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