Die Themen des Tages:
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Heute ist der offizielle „Tag der internationalen Pressefreiheit“. Häufig hören wir, dass in Deutschland und auch in Europa die Pressefreiheit besonders ausgeprägt ist. In afrikanischen Ländern hingegen, heißt es oft, sei die Pressefreiheit besonders gering.
Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbands, erklärt im SWR Interview, dass es in Deutschland und Europa mit der 100%igen Pressefreiheit gar nicht so weit her ist, wie immer alle denken. Deutschland befindet sich im europäischen Vergleich schließlich nur um Mittelfeld. Hört euch selber an, was er über die Pressefreiheit in Deutschland und Europa zu sagen hat!
Auch beim Ranking von Reporter ohne Grenzen kommt Deutschland im internationalen Vergleich nur auf Platz 17. Und wer hätte das gedacht: Auf Platz 21 folgt schon Namibia als das beste afrikanische Land.
Die Themen des Tages:
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Ende Oktober veröffentlichte Transparency International seinen diesjährigen Korruptionswahrnehmungsindex (Curruption Perception Index, CPI). Zuvor hatten wir euch bereits von einem anderen Instrument zur Messung der Korruption, dem Ibrahim-Index, berichtet.
Auf der Grafik von Transparency International könnt ihr erkennen, als wie korrupt Länder wahrgenommen werden – je dunkler das Rot, desto korrupter.
Die Themen des Tages:
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In der letzten Woche hatten wir in der Zeitungsschau von einem neuen Bericht von UNAIDS, WHO und Unicef berichtet, nach dem jetzt mehr als 5,25 Millionen Menschen in Ländern mit mittlerem und geringem Einkommen eine antiretrovirale Behandlung (ARVs) gegen den Ausbruch von Aids erhalten. Heute wirft unsere Kollegin Brooke Riley noch einmal einen genaueren Blick auf die Zahlen:
Die Themen heute:
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Sichtbare, wirtschaftsnahe Entwicklungszusammenarbeit in Namibia
Regelmäßig betont Entwicklungsminister Niebel die Bedeutung einer guten Kooperation mit der Wirtschaft und dass deutsche Entwicklungshilfe als deutsch sichtbar sein soll. Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass er dementsprechend auf seiner Reise nach Namibia auch die erste Zementfabrik des Landes besichtigt, die mit €260 Mio. von der Ulmer Unternehmensgruppe Schwenk finanziert wurde. Die staatliche Entwicklungsgesellschaft DEG, die europäische Investitionsbank EIB und die südafrikanische Entwicklungsbank DBSA haben das Projekt mitfinanziert, das nun von Niebel als Paradebeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit präsentiert wird.
In diesem Zusammenhang: Die Regionalzeitung General-Anzeiger berichtet, dass die DEG zunehmend Projekte in Afrika finanziert.
Niebel in Namibia
Die Berliner Morgenpost berichtet über Niebels Trip nach Namibia, wo er erneut die Bedeutung von privaten Investitionen und Public-Private-Partnerships betont hatte.
Personalentscheidungen im BMZ
Der General-Anzeiger berichtet, dass sich im BMZ Unmut breit mache, da Minister Niebel Personalentscheidungen nach politischen Loyalitäten und nicht nach Kompetenz treffe.
Dem Focus zufolge soll Günter Nooke (CDU), jetziger Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, zum Afrika-Beauftragten ernannt werden, ein Posten, der im BMZ angesiedelt ist.
Die Finanztransaktionssteuer – Niebel gegen Merkel
In seiner heutigen Augabe schreibt der Spiegel über den Konflikt zwischen Minister Niebel und Kanzlerin Merkel über die finanztransaktionssteuer. Traditionell war das BMZ eigentlich immer ein Befürworter der Steuer und auch Merkel hatte sich beim letzten G20-Gipfel in Pittsburgh für die Idee ausgesprochen. Niebel hingegen hatte in Interviews immer wieder die Position seiner Partei betont, die gegen die Steuer ist.
Kopenhagen
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, konnten sich Schwellen- und Entwicklungsländer auf eine gemeinsame Position für Kopenhagen verständigen. Überraschenderweise trafen sich Russland, China, Indien, Brasilien und Rwanda, das derzeit den Vorsitz der G77 inne hat, am Wochenende zu inoffiziellen Gesprächen in Peking. Sie verständigten sich darauf, von den Industriestaaten verbindliche Emissionsreduktionsziele ab 2013 einzufordern. Es herrschte auch Einigkeit, dass der Westen finanzielle und technische Unterstützung für den Kampf gegen die globale Erwärmung insbesondere in Entwicklungsländern bereitstellen soll. Der Tagesspiegel berichtete über Schwierigkeiten, Regenwälder zu bewahren und präsentierte REED als eine Lösung. Das Blatt berichtete weiterhin, dass Indien seine Strategie für Kopenhagen überdenke. „China hat uns einen Weckruf gesandt”, erklärte der indische Umweltminister Jairam Ramesh gegenüber der Hindustian Times. „Wir müssen nochmals intensiv über unsere Klimastrategie nachdenken und uns um Flexibilität bemühen, um in Kopenhagen nicht isoliert zu werden.“
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Afrika, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit, Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), Malaria, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), Namibia, Nigeria, ONE, Rohstoffe, Was wir lesen, Weltgesundheitsorganisation (WHO)