Jun 12th, 2013 12:55 PM UTC
By ONE Deutschland
Der vergangene Samstag war ein Schlüsselmoment für die Enough Food for Everyone IF-Kampagne von ONE, als das „Big IF“ im Londoner Hyde Park für Wirbel sorgte und eine Woche vor dem G8-Gipfel von den Mächtigen der Welt Veränderungen verlangte.

Die Sonne strahlte, die Sonnencreme war aufgetragen und geschätzte 45.000 Menschen machten sich auf den Weg zum Big IF, um Großbritanniens Premierminister David Cameron dazu aufzurufen, einen neuen Weg zu beschreiten, Hunger und Mangelernährung in der Welt zu beenden.
Eine atemberaubende Petition kann zustande, als 250.000 Textilblumen ein Bild eines riesigen Topfes gefüllt mit Essen bildeten. Jede Blume hatte acht Blütenblätter, die jeweils zwei Millionen Kinderleben repräsentierten, die jährlich durch die Bereitstellung von mehr Geldmitteln im Kampf gegen Unterernährung gerettet werden konnten.
Dutzende Organisationen boten symbolische Steueroasen, Videoblog-Stationen und Workshops an. Am ONE-Stand fragten wir die Menschen nach ihrer Vision der Welt im Jahr 2030, welches unser Zieljahr für das Ende extremer Armut ist. Wir bekamen einige großartige Antworten, wie „Liebe und Frieden für jedermann“, „dass Individuen in den reicheren Ländern den Einfluss verstehen, den ihr Handeln auf Entwicklungsländer hat“ und einfach „eine Welt, in der niemand Hunger leidet“.

ONE-Mitarbeiter und Unterstützer beim Big IF
Wir wurden von Bill Gates, Danny Boyle, David Harewood, verschiedenen Religionsführern und Angelique Kidjo auf der Bühne bewundert. Sie alle wiederholten die Botschaft der IF-Kampagne, dass das Ende weltweiten Hungers in greifbarer Nähe ist. Aber dafür brauchen wir aktive Entscheider, die Geldmittel gegen Unterernährung erhöhen, die unnötige Unterentwicklung von Kindern in aller Welt verhindern und strukturelle Probleme im System der globalen Entwicklung angehen, das an permanenter Steuerhinterziehung, Landraub und fehlender Transparenz krankt.
Zur selben Zeit war David Cameron am anderen Ende Londons der Gastgeber des „Nutrition for Growth“-Events, bei dem eine beispiellos hohe Summe von 4,1 Milliarden US-Dollar zugesagt wurde, um Hunger und Unterernährung bis 2020 zu beenden. Dies verdoppelt das aktuelle jährliche Budget für diese Bereiche.
Diejenigen, die nicht persönlichen dabei sein konnten, folgten dem Event auf Twitter, wo mehr als 2.000 Menschen David Camerons Account getwittert haben und dutzende Länder nahmen in dieser Woche am Global Day of Action teil.

Der Blick von der Bühne beim Big IF
Die „Enough Food for Everyone IF“ ist eine Vereinigung von über 200 britischen Organisationen, die seit ihrer Gründung im Januar unheimlich erfolgreich Wohltätigkeitsorganisationen und Kampagnengruppen zusammen bringt. Der Event zeigte den Willen von Tausenden Menschen, die das Ende weltweiten Hungers und die Beendigung extremer Armut zu unseren Lebzeiten fordern.
Jetzt werden wir den G8-Gipfel gespannt verfolgen und unsere Machthaber beobachten.
Es ist nicht zu spät für unsere G8-Petition für Transparenz – unterzeichne jetzt!
Jun 7th, 2013 1:34 PM UTC
By Alicia Blázquez
Heute Morgen haben wir eure Stimmen gegen Mangelernährung an das Entwicklungsministerium in Berlin übergeben. In den vergangenen Monaten hatten über 268.000 ONE-Unterstützer eine Petition unterschrieben, die konkrete und messbare Zusagen im Kampf gegen Mangelernährung forderte. Jedes Jahr sterben drei Millionen Kinder an den Folgen von Mangelernährung – obwohl dies oft vermeidbar wäre, wie gestern unter anderem Spiegel Online in einem lesenswerten Artikel berichtete.

Wir übergaben eure Stimmen an Ministerialdirektor Dr. Friedrich Kitschelt, der die Bundesregierung morgen auf der internationalen Nutrition4Growth-Konferenz in London vertreten wird. Die Konferenz wird von Großbritannien gemeinsam mit Brasilien im Vorfeld des G8-Gipfels ausgerichtet. Sie knüpft an den “Hunger Summit” an, der vergangenes Jahr nach den Olympischen Spielen in London stattfand. Vielleicht erinnert ihr euch – ONE hatte schon damals mit der Kampagne “Wettrennen gegen den Hunger” die G8 zu mehr Einsatz gegen Hunger und Mangelernährung aufgefordert.
Dr. Kitschelt freute sich sehr über die Unterschriften und äußerte sich positiv über ONEs Forderung nach konkreten und messbaren Zielen. Er versteht eure Unterschriften als Ermutigung auf dem Weg nach London. Wir sind gespannt, welche Zusagen er für Deutschland vor Ort machen wird. Falls ihr die Konferenz selbst verfolgen wollt, könnt ihr den Livestream einschalten. Alternativ könnt ihr am Montag die wichtigsten Ergebnisse auf unserem Blog nachlesen. Fortsetzung folgt…
- Alicia Blázquez -
Apr 4th, 2013 6:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Feb 6th, 2013 7:54 PM UTC
By ONE Deutschland
Morgen treffen sich die EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel um den EU-Etat 2014-2020 –zu beschließen, inklusive der eingeplanten 51 Milliarden Euro EU-Entwicklungsfinanzierung für die ärmsten Menschen der Welt.
EU-Entwicklungsprogramme funktionieren: Allein zwischen 2004 und 2009 wurden dank der EU 9 Millionen Kinder eingeschult, 5,5 Millionen Kinder wurden gegen Masern geimpft und über 31 Millionen Menschen erhielten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Aber diese lebensrettende Arbeit ist jetzt bedroht. Beim letzten Treffen im vergangenen November wurde das geplante Entwicklungsbudget für die Ärmsten um 6,1 Millionen im Vergleich zum Kommissionsvorschlag drastisch und überproportional gekürzt und einige Politiker wollen noch weitreichendere Kürzungen durchsetzen: das hätte verheerenden Folgen.
ONE-Unterstützer sind bereits im Vorfeld des entscheidenden Treffens diese Woche aktiv geworden und haben die EU-Staats- und Regierungschefs aufgefordert, lebensrettende EU-Entwicklungshilfe wie von der Kommission vorgeschlagen zu schützen.

Im Rahmen unserer Lifesaver-Kampagne hat ONE ausgerechnet, dass es jeden EU-Bürger lediglich 3 Cent (oder 2 Pence) pro Woche kosten würde, um die geplanten Kürzungen der Mittel für die Ärmsten rückgängig zu machen. ONE-Unterstützer in ganz Europa haben daher entschieden, ihren Beitrag beizusteuern: Im Vereinigten Königreich haben über 2000 ONE-Unterstützer einen Brief angefordert und ihre 2 Pence beigesteuert - und Premierminister David Cameron aufgefordert, EU-Entwicklungshilfe zu bewahren. Auch in Deutschland haben ONE-Unterstützer Briefe mit 3 Cent Stücken an Kanzlerin Angela Merkel gesendet. In Brüssel schickten über 230 Menschen – einschließlich rund 60 Praktikanten und Young Professionals die wir zu einem Treffen eingeladen hatten – ihre 3 Cent an den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy. ONE Brüssel überreichte einige der Briefe sogar persönlich an Van Rompuy’s Mitarbeiter mit der Nachricht, dass die Europäer auf seine Hilfe zählen im Kampf gegen die extreme Armut. ONE hat auch den anderen europäischen Regierungen über deren Botschaften in Brüssel Postkarten überreicht.
In Frankreich haben ONE-Mitglieder, als Teil der französischen Lifesaver Kampagne “sauveteur du siècle”, über 500 Briefe an Präsident François Hollande geschickt, mit der Botschaft im Winterschlussverkauf keine Reduzierungen auf Kosten der Ärmsten zu machen.
ONE hat zudem berechnet, wie viel es die einzelnen Regierungen jährlich kosten würde die Kürzungen der EU-Entwicklungshilfe – im Vergleich zu den von der Kommission vorgeschlagenen 51 Mrd. EUR Entwicklungsfinanzierung – umzukehren. Für Deutschland wären es 174 Millionen, für das Vereinigte Königreich 113 Millionen und für Frankreich 154 Millionen Euro – Peanuts verglichen mit den gesamten jährlichen Staatsausgaben.
Neben der 3 Cent-Aktion hat ONE auch einen Tumblr (auf Französisch, Deutsch und Englisch) veröffentlicht, der einen humorvollen Blick auf das ernste Leben eines Lifesaver-Aktivisten in seinem täglichen Kampf für das Budget zu lebensrettender EU-Entwicklungsfinanzierung wirft.

Zu guter Letzt haben wir mit einer Infographik verdeutlicht, welche verheerenden Auswirkungen die vorgeschlagenen Kürzungen auf die Leben von Millionen von Menschen hätten. Die Zahlen sind eindeutig: Wenn die Kürzungen nicht zurückgenommen werden, könnten 1,9 Millionen Schüler weniger die Grundschule besuchen. Sollten noch weitreichendere Kürzungen beschlossen werden, hätte dies noch weit gravierendere Auswirkungen. Die Infographik ist auch auf Französisch und Englisch verfügbar.
Hilf auch du mit, lebensrettende Mittel für die ärmsten Menschen der Welt zu bewahren! Unterzeichne unsere Petition und fordere Bundeskanzlerin Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs der EU auf, nicht bei den ärmsten Menschen zu sparen. Um mehr über die Auswirkungen der EU-Entwicklungszahlungen zu erfahren, findest du hier eine exemplarische Erfolgsgeschichte zu erfolgreichen EU-finanzierten Projekten in Afrika.
Diese Woche ist entscheidend für den Kampf gegen extreme Armut. Wir halten dich auf dem Laufenden und hoffen auf mutige Taten der EU-Staats- und Regierungschefs, dass sie morgen die richtigen Entscheidungen treffen und die lebensrettende EU-Entwicklungsfinanzierung für die ärmsten Menschen der Welt bewahren.
Jan 18th, 2013 4:23 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Sep 5th, 2012 1:44 PM UTC
By Alicia Blázquez
Die Olympischen Spiele liegen nun schon eine Weile zurück. Vielen Dank, dass du uns beim Wettrennen gegen den Hunger unterstützt hast. Wir sind noch lange nicht am Ziel, aber mit deiner Hilfe haben wir haben schon eine Menge erreicht:
Tausende Tweets an Premierminister David Cameron: Erinnerst du dich? Monate vor den Olympischen Spielen hatten ONE-Unterstützer mit unzähligen Tweets an den britischen Premierminister David Cameron gefordert, dass er während der Olympischen Spiele einen Hunger-Gipfel ausrichtet. Mit Erfolg! Der Gipfel fand am letzten Tag der Olympischen Spiele statt. Dazu gleich mehr.
Über 600.000 Unterschriften übergeben: Zum Abschluss der Olympischen Spiele übergab das ONE-Team in London, gemeinsam mit Aktivisten anderer Organisationen, über 600.000 Unterschriften an David Cameron, damit er eine Führungsrolle im Kampf gegen Unterernährung übernimmt. Deine Stimme war auch dabei!
Gipfeltreffen in London: Am letzten Tag der Olympischen Spiele fand der u.a. von ONE-Unterstützern geforderte internationale Gipfel zu Hunger und Unterernährung statt. Es kamen Politiker, Experten und Aktivisten aus aller Welt. Dank des ONE-Teams in London kamen sogar Sportgrößen wie der britische Doppel-Olympiasieger Mo Farah und Fußball-Legende Pelé, um für dieses wichtige Thema zu trommeln. Adrian Lovett, Direktor von ONE in Europa, war auch dabei und berichtet:
„Auf dem Gipfel gab es viele starke Zusagen. Die Europäische Kommission sagte zu, sieben Millionen Kinder vor Mangelernährung zu bewahren. Irland versprach, Hunger und Unterernährung zu einer Priorität seiner EU-Präsidentschaft kommendes Jahr zu machen. Indien kündigte an, künftig doppelt so viel wie jetzt in Ernährung zu investieren. Und David Cameron versicherte, seine G8-Präsidentschaft 2013 zu nutzen, um dieses lebenswichtige Thema voranzubringen.”
Konkrete Zusagen für 2016: „Zum Abschluss erklärten alle, bis zur Olympiade in 2016 signifikante Fortschritte anzustreben. Das war eine unserer Kernforderungen gewesen. Wenn die Politiker ihre Zusagen einhalten, könnten sie bis zu den Olympischen Spielen in Rio 25 Millionen Kinder vor Mangelernährung bewahren. Und das wäre erst der Anfang. Das sind echte Fortschritte im Wettrennen gegen den Hunger.“ Also, gute Nachrichten! Du hast mit deiner Stimme mitgeholfen, diese Etappenziele zu erreichen. Vielen Dank!
Jetzt geht es weiter! Wenn du dich weitergehend zum Thema Mangelernährung informieren und aktiv werden willst, schau dir doch mal unsere brandneue Aktionsanleitung an. Für die Aktion darfst du runter vom Sofa, raus ins Freie, und mit deinen Freunden aktiv werden. Wir haben uns bei der Aktion vom Geist der Olympischen Spiele inspirieren lassen, aber keine Angst, olympische Höchstleistungen sind nicht erforderlich. Hier gibt’s alle weiteren Details inklusive vieler praktischer Tipps und Vorlagen.
Das Wettrennen gegen den Hunger ist ein Langstreckenlauf. Ich hoffe, du bist weiter dabei!
- Alicia Blázquez -
Aug 15th, 2012 4:45 PM UTC
By Gast-Blogger
Heute posten wir in gekürzter Form einen Gastbeitrag von unserer ONE-Unterstützerin Emma Cobbold aus England. Sie überreichte am vergangenen Freitag dem britischen Premier Minister David Cameron, gemeinsam mit Aktivisten anderer Organisationen, unsere Petition für mehr Tempo im „Wettrennen gegen den Hunger“. Emmas vollständigen Bericht über ihr Treffen mit David Cameron könnt ihr auf unserem englischen Blog nachlesen, und auf Facebook haben wir für euch Beweisfotos der Petitionsübergabe zusammengestellt:
Aug 2nd, 2012 4:30 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 27th, 2012 2:56 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 12th, 2012 3:57 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jun 25th, 2012 8:00 AM UTC
By Sergius Seebohm
Eines der wichtigsten Dinge, die wir hier bei ONE versuchen ist es, die reichen Länder an ihren Versprechen an die ärmsten Menschen der Welt zu messen. Wir erträumen uns keine utopischen Forderungen. Wir rechnen nach, ob die Regierungen das tun, wozu sie sich selbst verpflichtet haben. Jedes Jahr erstellen wir dazu einen umfangreichen Bericht — den DATA Bericht. (more…)
Jun 19th, 2012 2:41 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
TAGS: Angela Merkel, BRIC-Staaten, Deutschland, Dirk Niebel, FDP, Frankreich, G20, Großbritannien, Indien, Oxfam, Russland, Südafrika, USA, Was wir lesen
May 29th, 2012 3:21 PM UTC
By ONE Deutschland
Auf ihrem Gipfeltreffen haben die Staats- und Regierungschefs der G8 einen mutigen Plan vorgestellt, wie sie die Ursachen von Hunger und extremer Armut angehen wollen. Damit sind wir heute einen Schritt näher daran, dass sich 50 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus der Armut befreien können – dank des Engagements von ONE-Unterstützern wie dir.
Trotzdem muss noch mehr passieren. Klick hier, um dem britischen Premierminister David Cameron eine Nachricht über Twitter zu schicken und ihn aufzufordern, sich als Gastgeber des nächsten G8-Gipfels gegen Hunger und Armut einzusetzen.
Die vergangenen Wochen waren außergewöhnlich: Über 300.000 ONE-Unterstützer unterzeichneten unsere Petition „Zukunft säen“. Tausende trugen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Twitter-Nachrichten auf die Straßen von Washington und auf die Straßen hin zum G8-Gipfel in Camp David, damit uns die G8 nicht ignorieren können.
Und unsere Stimmen wurden erhört. Wie der Chefunterhändler von Obama vor ein paar Tagen zu mir sagte: „Ich werde regelmäßig von meinen Freunden bei ONE daran erinnert, dass etwas zu versprechen schön und gut ist. Unsere Versprechen zu halten ist aber ebenso wichtig“.
In den nächsten Monaten müssen wir noch mehr tun. Damit sich 50 Millionen Menschen aus der Armut befreien können, müssen die Staats- und Regierungschefs der G8 gemeinsam mit ihren Partnern jene 30 Länder unterstützen, die schon Pläne für eine bessere Landwirtschaft vorgelegt haben. Wir müssen beides gleichzeitig angehen: die Landwirtschaft stärken und die Mangelernährung von Kindern stoppen. Nur so können wir den Teufelskreis aus Hunger und extremer Armut ein für alle Mal durchbrechen.
Also, vielen Dank für deine Unterstützung bis hierher. Aber wir dürfen jetzt nicht locker lassen. Bitte verschicke noch diesen einen Tweet – und dann klopf dir selbst ordentlich auf die Schulter.
Danke für deinen Einsatz!
P.S. Auch wenn du nicht auf Twitter bist, kannst du dem britischen Premier eine Nachricht schicken.
–Michael Elliott–
TAGS: Ernährung, G8, Großbritannien, Mitmachen, ONE
Apr 27th, 2012 3:48 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Afrikanische Union, CDU/CSU, China, Deutschland, Dirk Niebel, Elfenbeinküste, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, FDP, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Großbritannien, Japan, Landwirtschaft, Liberia, Niederlande, ONE, Oxfam, Schweden, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, USA, Was wir lesen
Apr 10th, 2012 4:43 PM UTC
By ONE Deutschland
Zum Auftakt unserer neuen Landwirtschaftskampagne haben unsere Living Proof-Jugendbotschafter vor dem Brandenburger Tor posiert und Samen gesät. Wie ihr wisst, wollen wir gemeinsam die G8 dazu bewegen, den Teufelskreis aus Hunger und Armut zu durchbrechen. ONE Unterstützer in Berlin haben dazu erste Samen des Wandels gesät. Die Früchte ihrer Arbeit sollen der Bundeskanzlerin zum G8-Gipfel am 18. und 19. Mai in den USA übergeben werden, damit sie auch nicht vergisst, sich für mehr Investitionen in die Landwirtschaft einzusetzen.
Aber nicht nur in Berlin wurde gegärtnert, sondern auch in Paris und London. Hier könnt ihr die Fotos der verschiedenen Aktionen sehen. Auch ihr könnt Samen des Wandels säen. Unterzeichnet unsere Petition und lest dann hier, was ihr noch tun könnt.
Mar 21st, 2012 7:38 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Mar 13th, 2012 5:10 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
(more…)
Feb 29th, 2012 12:14 PM UTC
By ONE Deutschland
Hier eine Übersicht über unsere europaweiten Aktivitäten im Rahmen unserer Kampagne für mehr Transparenz im Rohstoffsektor. Wir haben Petitionen übergeben, mit Politikern gesprochen und sogar Grüße zum Valentinstag überbracht – alles nur, damit die EU dafür sorgt, dass die Rohstoff-Multis ihre Geschäfte in Entwicklungsländern transparenter machen müssen. Wer sich für die Kampagne interessiert und auch was gegen schmutzige Geschäfte im Rohstoffsektor machen will, kann hier unsere Petition unterschreiben.
Als sich die europäischen Entscheidungsträger vergangene Woche trafen, um über das neue Antikorruptionsgesetz zu diskutieren, wurden sie von fast 50.000 Stimmen dazu aufgefordert, sich den Industrielobbyisten entgegenzustellen – dank eures Einsatzes!
Öl-, Gas- und Bergbauunternehmen versuchen, einen EU-Gesetzesvorschlag zu verwässern, der afrikanischen Bürgern helfen soll, Korruption aufzudecken. Bereits in nur einer Woche unterzeichneten 46.500 ONE-Unterstützer unsere Petition gegen die Lobby-Versuche der Ölmultis. Ein tolles Ergebnis!
Eure Stimmen hallten in London, Paris, Berlin und Kopenhagen wider.
Kopenhagen: Tania, eine ONE-Unterstützerin in Kopenhagen, wurde mit begeisteter Unterstützung von der dänischen Regierung begrüßt – als Inhaber der EU-Ratspräsidentschaft ist die dänische Position bei dem Thema besonders einflussreich.
Paris: In Frankreich wurden die Namen der 46.500 Unterstützer, die innerhalb einer Woche gesammelt wurden, an den Elysée-Palast geschickt, während eine Gruppe von ONE-Aktivisten vor dem Sitz des Präsident Präsidenten ihre Unterstützung für die Petition öffentlich zeigte.
London: In Großbritannien nutzten unsere Unterstützer den Valentinstag, um die Petition an den britischen Wirtschaftsminister zu übergeben – zusammen mit einem riesigen Herz als Valentinstagsgeschenk!
Berlin: Unterdessen traf Bob Geldof bei der Cinema for Peace Gala in Berlin u.a. die Justizminsiterin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und den Berater der Kanzlerin Herrn Heussgen, um mit ihnen über unsere Petition zu sprechen und um ihre Unterstützung für die EU-Gesetzesinitiative zu werben.
All diese Anstrengungen trugen dazu bei, eine klare Botschaft an die europäischen Entscheidungsträger zu senden: dass wir von ihnen erwarten, dass sie sich im Interesse der Armen dieser Welt den Industrielobbyisten entgegenstellen. Das erste Feedback ist ermutigend – die Minister waren im Allgemeinen für das Transparenzgesetz, obwohl sich manche Länder für dringend benötigte Details noch nicht entschieden haben.
Als Antwort auf das Treffen in der vergangenen Woche sagte unser Europa-Direktor Adrian Lovett: „Die Minister haben einen wichtigen Schritt gemacht, um den geheimen Zahlungen von Öl-, Gas- und Bergbauunternehmen an Regierungen auf der ganzen Welt ein Ende zu bereiten. Aber es ist entscheidend, dass die Richtlinie auch in den Details stimmt. Andernfalls vergeben wir eine unglaubliche Chance, Millionen von Menschen aus der Armut zu befreien.“
Jetzt geht es also darum, diese Details richtig hinzubekommen. Da manche Firmen alles daran setzen, ihre Zahlungen geheim zu halten, müssen wir euch nochmal um eure Unterstützung bitten. Das Treffen in der vergangenen Woche war das erste in einer Reihe von vielen, die in den nächsten Monaten stattfinden werden. Damit das Gesetz durchkommt, müssen sich die EU-Mitgliedsländer und das Europäische Parlament, das zur Zeit seine eigene Position erarbeitet, einigen.
ONE wird weiterhin mutige afrikanische Bürger unterstützen, die gegen Korruption kämpfen. Regierungen erhalten Billionenzahlungen durch Rohstoffexporte. Diese sollten nicht von korrupten Regierungsbeamten verschwendet, sondern für sinnvolle Zwecke genutzt werden – wie dem Bau von Krankenhäusern, Straßen und Schulen. Bitte ladet eure Freunde ein, mitzumachen und uns dabei zu helfen, dem Industrielobbyismus entgegenzutreten, indem sie unsere Petition an europäische Entscheidungsträger unterzeichnen.
Dank euch haben wir einen fantastischen Start in die Kampagne gemacht, um den Billionen Euro Skandal zu stoppen. Vielen Dank und weiter so!
- James Fisher -
TAGS: Afrika, Bob Geldof, Deutschland, EU, Frankreich, Großbritannien, Mitmachen, Rohstoffe, Transparenz
Feb 27th, 2012 5:12 PM UTC
By ONE Deutschland
Viele von euch haben sich im vergangengen Jahr mit ihrer Stimme für ein Ende der Hungersnot am Horn von Afrika eingesetzt. Unsere Kollegin Emily Alpert ist Expertin für Landwirtschaft. Sie erklärt euch, wie sich die Situation seither entwickelt hat.
Am 3. Februar wurde die Hungersnot in Somalia für beendet erklärt. Dies ist aber kaum ein Grund zum Feiern. Wenn man darüber nachdenkt, besagt die technische Definition einer Hungersnot lediglich, dass mehr als 2 Menschen oder 4 Kinder unter 5 Jahren auf 10.000 täglich wegen fehlender Lebensmittel und fehlendem Wasser sterben. Das heißt also nicht, das keine Menschen mehr sterben – sondern nur, dass weniger Menschen betroffen sind. Auch wenn die Hungersnot offiziell für beendet erklärt wurde, heißt das nicht, dass es keine Ernährungskrise gibt. Wir sind nicht aus dem Schneider.
Zum einen laufen immer noch viele Menschen in Somalia und in der gesamten Region um das Horn von Afrika Gefahr, zu verhungern, obwohl sich die Situation in Äthiopien und Kenia stabilisiert. In der gesamten Region gibt es 10,4 Millionen Menschen, die hilfsbedürftig sind. In Somalia sind 2,3 Millionen gefährdet, und 1,4 Millionen benötigen dringend Hilfe. Um diesen Somaliern zu helfen, gibt es einen neuen UN-Finanzierungsaufruf für das Jahr 2012 (den “2012 UN Consolidated Appeal Process“). Wenngleich er mehrere Male überarbeitet wurde, ist er doch schon seit September 2011 in Kraft. Obwohl die UN festgestellt hat, dass über 1,4 Milliarden Dollar benötigt werden, sind fünf Monate später lediglich sieben Prozent der Summe nach Somalia geflossen und nur 16 Prozent in die gesamte Region. Haben wir unsere auf harte Weise erlernte Lektion wirlich schon vergessen?
Es gibt keinen Zweifel, dass eine Hungersnot hätte verhindert werden können, wenn die Geberländer schneller reagiert hätten. ONEs Landwirtschaftskampagne hat hervorgehoben, dass Dürren unvermeidbar sind, Hungersnöte aber schon. Wir haben Frühwarnsysteme, die Warnungen wurden herausgegeben, aber es wurde wieder einmal zu langsam gehandelt.
Wir brauchen mehr Dynamik und Druck in dieser Diskussion. Denn zusätzlich zu der anhaltenden Krise in Somalia und am Horn von Afrika, läuft auch die Westküste Afrikas Gefahr, in eine Hungerkrise zu geraten. Bisher ist die Situation noch nicht eskaliert, aber wollen wir wirklich so lange warten, bis es wieder so weit ist? Laut TIME ist ein Drittel der Bevölkerung in der Sahel-Zone (eine hauptsächlich semiaride Region, die sich über ganz Westafrika erstreckt) gefährdet, Hunger zu leiden.
Aber das ist keine Neuigkeit. Hunger ist für viele Menschen in Westafrika chronisch und kommt jedes Jahr zur „Hungersaison“ wieder. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von langfristigen Investitionen in die Landwirtschaft – wie sie bereits von Geberländern 2008 beim L’Aquila-Gipfel sowie von afrikanischen Regierungen versprochen wurden.
ONE wird weiterhin Geber an ihre Versprechen erinnern, mehr in Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Nahrung zu investieren. Indem wir frühzeitig auf Meldungen der Frühwarnungssysteme reagieren und in langfristige Lösungen investieren, können wir den Armutskreislauf durchbrechen.
-Emily Alpert-
Feb 15th, 2012 11:47 AM UTC
By ONE Deutschland
Dies ist ein Beitrag unserer britischen Kollegin Claire Hazelgrove. Das britische ONE-Team hat sich zum Valentinstag ordentlich ins Zeug gelegt, damit Großbritannien die EU-Gesetzesinitiative zur Rohstofftransparenz unterstützt. Wir hoffen, dass sich auch die Bundesregierung auf Ebene der Europäischen Union für mehr Transparenz im Rohstoffsektor stark macht. Bist du auch dafür, dass die Rohstoff-Multis ihre Zahlungen an Entwicklungsländer transparent machen müssen? Dann unterschreibe jetzt die Petition und sag es weiter!
Gestern hat ONE gemeinsam mit Tearfund und CAFOD als Teil der Publish What You Pay-Koalition vor dem UK Department for Business, Innovation and Skills, dem britischen Wirtschaftsministerium, eine Aktion anlässlich des Valentinstags gestartet.
Aktivisten, die unter anderem als Minenarbeiter verkleidet waren, mit Stirnlampen und allem drum und dran, hielten ein riesiges Herz hoch, um Minister Norman Lamb ihre Unterstützung zu zeigen. Lambs nimmt als Vertreter der britischen Regierung an den entscheidenden Verhandlungen über die Gesetzesinitiative zur Rohstofftransparenz nächste Woche in Brüssel teil. Wenn das Gesetz durchkommt, kann es Millionen von Menschen helfen, sich aus der Armut zu befreien.
In weniger als einer Stunde verteilten wir 200 Flyer zum Valentinstag. Wir sprachen mit vielen Passanten über Rohstofftransparenz und sammelten Unterschriften für unsere Petition.
Staatssekretär Martin Donnelly kam zu uns heraus, und lobte uns dafür, dass wir ein Auge auf die Angelegenheit haben. Wir sprachen darüber, dass die Lobbyisten einiger großer Unternehmen hinter den Kulissen versuchen, das Gesetzesvorhaben zu verwässern. Wir übergaben ihm einen Brief, der die bisherigen mehr als 39.000 ONE-Unterstützer erfasst, die unsere Petition für mehr Transparenz unterzeichnet haben – in nur 5 Tagen!
Vielen Dank noch einmal an alle ONE-Freiwilligen, die unserem Aufruf gefolgt sind und dass sie geholfen haben, die Aktion zu einem Erfolg zu machen.
- Claire Hazelgrove –
TAGS: Großbritannien, Mitmachen, ONE, Rohstoffe, Transparenz
Feb 7th, 2012 11:20 AM UTC
By Paul Collier
Der so genannte ,Ressourcen-Fluch‘ ist einer der langlebigsten Widersprüche in der globalen Entwicklung. Seit Jahrzehnten werden die natürlichen Ressourcen armer Länder geplündert: Einige wenige eignen sich an, was vielen zugutekommen sollte, und die heutige Generation verprasst das, wovon auch zukünftige Generationen zehren sollten. Dies zu verhindern, ist eines der dringlichsten Anliegen im Kampf gegen weltweite Armut. Glücklicherweise bietet sich momentan eine große Chance. Ob sie genutzt wird, hängt auch von deutscher Unterstützung ab. (more…)
Feb 6th, 2012 8:06 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, BRIC-Staaten, Burkina Faso, CDU/CSU, China, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FDP, Frankreich, Frauen, Gesundheit, Großbritannien, Guinea-Bissau, Indien, Interviews, Kenia, Mali, Nicolas Sarkozy, Niger, Politik Aktuell, Rohstoffe, Somalia, Südafrika, Tschad, UNO, Was wir lesen, Weltbank, Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Feb 2nd, 2012 5:25 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Feb 1st, 2012 4:41 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Jan 31st, 2012 7:01 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Ärzte ohne Grenzen, Äthiopien, Bill Gates, Bill und Melinda Gates Stiftung, CDU/CSU, China, Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, EU, FDP, Frankreich, Gesundheit, Großbritannien, Impfungen, Nicolas Sarkozy, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, SPD, Südafrika, Sudan, Südsudan, Transparenz, USA, Vernachlässigte Tropenkrankheiten, Was wir lesen, Weltbank, Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

TAGS: Ernährung, Großbritannien, Landwirtschaft, ONE, Veranstaltungen