Burundi

Merkel und Sarkozy einigen sich beim Thema Finanztransaktionssteuer. Die Zeitungsschau

09.01.2012 19:39 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Merkel und Sarkozy wollen Finanztransaktionssteuer
  2. Jan Josef Liefers und Anna Loos mit ONE in Ghana
  3. Ärzte ohne Grenzen kehren zurück
  4. Die Anschlagsreihe in Nigeria bricht nicht ab
  5. Die Afrikanische Union will äthiopische Truppen in Somalia ersetzen
  6. Bonn gewinnt neue Jobs in der Entwicklungspolitik Weiterlesen

Bono, Obama & Co. verkünden „den Beginn des Endes von Aids“. Die Zeitungsschau

05.12.2011 17:54 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Bono, Obama & Co. verkünden „den Beginn des Endes von Aids“
  2. Aigner will Agrarexportsubventionen abschaffen
  3. Minister Niebel besucht „Armenhaus Afrikas“
  4. Merkel dämpft Erwartungen an Klimagipfel Weiterlesen

Sträflich vernachlässigt

18.10.2011 17:01 Uhr
von Alicia Blázquez

In wenigen Tagen findet in Berlin der von der Charité und den Medical 8 organisierte World Health Summit statt. Im Vorfeld dieses Gipfels veröffentlichen wir heute einen Gastbeitrag von Dr. Neeraj Mistry, dem Geschäftsführer des Global Network for Neglected Tropical Diseases. Dieses Netzwerk widmet sich der Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten und wird auf dem World Health Summit in Berlin vor Ort sein.

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In den entlegensten Gebieten von Burundis Provinz Rutana mit einer Landschaft, die vor üppiger Agrikultur hätten sprühen können, ging vor zwei Jahren ein Jubel durch die lokale Gemeinschaft. Die dortige Bevölkerung wurde von einer Flussblindheit geplagt, einer stark beeinträchtigenden Krankheit, deren Folge eine Erblindung ist und die durch den Biss einer Kriebelmücke übertragen wird. Die Mücken kommen von den das Land bewässernden Bächen und Flüssen, womit das Wasser zugleich Segen und Fluch ist. Burundis Gesundheitsministerium fand jedoch 2009 diese weit abgelegene Gemeinde und konnte anhand der Hilfe globaler Partner aus dem Gesundheitswesen genug Albendazol liefern, um jeden in diesem Gebiet zu behandeln. Leonard Medina, der 37-jährige Vorsteher des Volkes, berichtete, dass die Menschen nun wieder ihre Arbeit aufnehmen können, die Kinder wieder zur Schule gehen und die durch Völkermord, Bürgerkrieg und Krankheiten zerrüttete Bevölkerung endlich die Möglichkeit zum Wiederaufbau erhält. Ohne die schwere Last der Krankheit ist es sowohl dem Land als auch den Menschen möglich, wieder zu florieren.

Die Flussblindheit gehört zu einer Krankheitsgruppe mit dem Namen Vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, NTDs). Weltweit sind über eine Milliarde Menschen von NTDs betroffen, die meisten von ihnen leben von weniger als EUR 0,90 am Tag. Eine von sechs Personen auf der ganzen Welt leidet unter mindestens einer der sieben häufigsten NTDs. Das bedeutet, dass eine halbe Milliarde Kinder jeden Tag aufgrund einer weit verbreiteten Parasiteninfektion, die zu Blutverlust und Anämie führt, dazu gezwungen sind, müde und unterernährt zur Schule zu gehen. Millionen Menschen verlieren durch eine Infektion, durch die sich ihre Wimpern nach innen biegen und dadurch ihre Augenhornhaut bei jedem Blinzeln gekratzt wird, langsam ihr Augenlicht. Weitere Millionen Menschen entwickeln durch einen anderen sehr häufig vorkommenden Parasiten Behinderungen oder werden entstellt, da dieser für das Anschwellen von Gliedmaßen und Genitalien verantwortlich ist. Diese Krankheiten stigmatisieren, behindern und hindern Menschen daran, für sich selbst oder ihre Familien sorgen zu können – und fördern dadurch die Armut.

Es gibt dennoch gute Neuigkeiten: Wir können diese sieben Krankheiten für ca. EUR 0,36 pro Person und Jahr behandeln und verhindern. Kinder, die eine Behandlung gegen Würmer erhalten, die vom Erdboden übertragen werden, können normal aufwachsen und beim Lernen ihr volles Potenzial entfalten. Jede Behandlung gegen Flussblindheit und Bindehautentzündung bringt uns der Beseitigung von zwei der weltweit häufigsten Ursachen für vermeidbare Blindheit ein Stück näher. Die Vorteile der Behandlung und Kontrolle von NTDs gehen über die Verbesserung der Gesundheit einer Gemeinschaft hinaus. Eine kontrollierte NTD kann sich in hohem Maße positiv auf die Erwerbsbevölkerung und die wirtschaftliche Produktivität von Gemeinden auswirken, und die Behandlung von mit NTD infizierten Kindern in allen Entwicklungsländern gehört zu den wichtigsten Strategien zur Sicherung eines universellen Zugangs zu Bildungsmöglichkeiten.

Leider erhalten NTDs weiterhin nur wenig Aufmerksamkeit von der Völkergemeinschaft, obschon die globale Krankheitslast durch vernachlässigte Tropenkrankheiten mit mindestens der Hälfte der global durch die Kombination von HIV/AIDS, TBC und Malaria entstehenden Last gleichzusetzen ist. Ab diesem Jahr hoffen wir jedoch, NTDs an die Spitze der globalen Gesundheitsagenda setzen zu können. Am Ende des Monats befasst sich der Weltgesundheitsgipfel in Berlin mit NTDs. Dort können Sie mit mir und meinen Kollegen darüber diskutieren, wie die Kombination einer Kontrolle von NTD mit der Kontrolle von AIDS, TBC und Malaria die Gesundheitssysteme stärken, die wirtschaftliche Entwicklung unterstützen und Ernährungs- und Bildungsprogramme für die mehr als eine Milliarde Menschen, die in Entwicklungsländern in Armut leben, optimieren kann.

– Dr. Neeraj Mistry, Geschäftsführer Global Network for Neglected Tropical Diseases —

Niebel: Die Entwicklungspolitik im Kontext der vernetzten Sicherheit. Die Zeitungsschau

12.10.2011 12:27 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Niebel: Die Entwicklungspolitik im Kontext der vernetzten Sicherheit
  2. Welthungerindex beurteilt Lage in 26 Ländern als ernst oder gravierend
  3. Afrikaner bauen Autos in Handarbeit
  4. WHO ermittelt Zusammenhang von Masernausbrüchen in Europa, Afrika und Amerika. Weiterlesen

Neuer MDG-Bericht: Viele Erfolge aber die Ärmsten bleiben zurück

07.07.2011 15:38 Uhr
von ONE Deutschland

MDG-Logo2000 haben sich die Staaten der Welt ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Die Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015. Gemssen wird der Fortschritt an acht Zielen, den so genannten Millennium-Entwicklungszielen (MDGs). Und es gab erhebliche Fortschritte. Dennoch wird es schwierig bleiben, alle Ziele bis 2015 zu erreichen, weil die ärmsten Menschen zurückbleiben. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Berichts, den UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon heute vorstellte. Weiterlesen

Zeitungsschau 29. April 2011

29.04.2011 12:04 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. Unesco bescheinigt Afrika enorme Bildungsfortschritte
  2. China unterstützt Afrika: Wunderreis ohne Gentechnik
  3. Fast 40 Tote bei Kämpfen in Somalia
  4. Twittern für die Armen der Welt

Weiterlesen

Ultra Rice – Sieht aus wie dein Lieblingsreis, kann aber viel mehr

15.12.2010 15:34 Uhr
von ONE Deutschland

PATH konzentriert seine Arbeit darauf, Grundnahrungsmittel wie Reis mit lebenswichtigen Nährstoffen anzureichern – damit Mädchen wie sie gesund aufwachsen und zu starken Frauen werden.

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Zeitungsschau 05. November

05.11.2010 17:54 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen des Tages:

  1. UN-Entwicklungsprogramm: Wirtschaftliches Wachstum ohne sozialen Fortschritt –
  2. Zwei Drittel Benins stehen unter Wasser –
  3. Namibischer Bischof plant Projekt zum Grundeinkommen auszubauen –
  4. Experten halten erneute Nahrungsmittelkrise für wahrscheinlich –

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Gefälschte Medikamente schaden im Kampf gegen HIV und Malaria mehr als sie nutzen

06.09.2010 18:40 Uhr
von Carola Bieniek

Ende August wurde in Ostafrika ein Fälscherring aufgedeckt und mehr als 10t gefälschter Medikamente wurden an über 300 Orten in Uganda, Burundi, Kenia, Ruanda, Tanzania und auf Sansibar sichergestellt. Laut Interpol waren darunter Medikamente gegen Malaria, Impfampullen und Antibiotika.

Eine legitime Medikamentenfabrik: ONE 2009 bei Generikahersteller Tanzania Pharmaceuticals nahe ArushaMedikamentenfälschung, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „beabsichtigte und betrügerische Falschauszeichnung in Bezug auf Identität und/oder Quelle“ jedweder Generika oder Markennamen definiert wird, ist in den Entwicklungsländern ein wachsendes Problem.

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Zeitungsschau – 29.06.2010

29.06.2010 14:53 Uhr
von Carola Bieniek

Die Themen heute:

  1. Ein teurer Gipfel –
  2. Nichtregierungsorganisationen unterstützen Namibia –
  3. Diffizile Zertifizierung -
  4. Wahlen in Burundi –

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Zeitungsschau – 1. Juni 2010

01.06.2010 15:35 Uhr
von ONE Deutschland

Die Themen heute:

  1. „Mann des Volkes geht“, aber wo bleibt jetzt Afrika? –
  2. „Besteure dies, besteure das“ oder „Was hat die Finanzmarktsteuer mit CO2 zu tun“? –
  3. Geht die Entwicklungspolitik in der EU-Außenpolitik unter? –
  4. Veto oder kein Veto – DAS ist hier die Frage –
  5. Klimakonferenz in Bonn –
  6. „Riskante Wahlserie in Mittelafrika” –

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Zeitungsschau – 16. April 2010

16.04.2010 16:40 Uhr
von Carola Bieniek

Die Themen heute:

  1. 3×3=6? Entwicklungsorganisationen klagen Trickserei an –
  2. Südafrika „allerbestens vorbereitet“ –
  3. Wahlen rund um die Großen Seen –

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Zeitungsschau – 31. März 2010

31.03.2010 14:14 Uhr
von Carola Bieniek

Die Themen heute:

  1. Bankenabgabe ja, aber wie? –
  2. Geberkonferenz in New York: Aufbau soll in den Händen der Haitianer liegen –
  3. Wird es eng für die Todesstrafe? –

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Afrikanische Union stellt Weichen für 2010

05.02.2010 18:45 Uhr
von Carola Bieniek

In dieser Woche trafen sich die Staats-und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) zu ihrem 14. ordentlichen Treffen. Am Ende standen ein paar interessante Ergebnisse und eine Menge Stoff zum Nachdenken: Die WM im Juni und das Treffen der Vereinten Nationen im September zum Stand der Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele sind zwei wichtige Momente für die Begegnung Afrikas mit der internationalen Gemeinschaft. Dort können Grundsteine für den zukünftigen Entwicklungsfortschritt des Kontinents gelegt werden.

Afrikanische Union - 14. Treffen

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Frauen mehr Macht geben

12.01.2010 18:30 Uhr
von Carola Bieniek

International Rescue Committee (IRC) Provinz Makamba, Burundi. Für Céline Mpitabakana und ihren Mann Jean war es immer ein schöner, aber weit entfernter Traum, genug Geld zu sparen, um ein kleines Stück Land zu kaufen. 1993 wurde das Paar gezwungen, aus seinem Heim in der Provinz Makamba im südlichen Burundi zu fliehen, als der Bürgerkrieg das Land überrollte.

Nachdem sie 14 Jahre als Flüchtlinge im benachbarten Tansania gelebt hatten, kehrten Celine, Jean und ihre sechs Kinder 2007 nach Hause zurück und ließen sich in einem der Fischerdörfer, die sich ans Ufer des Tanganyika Sees schmiegen, nieder. So wie überall in Burundi waren die Erinnerungen an Krise und Aufruhr noch frisch. Alles in allem wurden während des 16-jährigen Konflikts in Burundi, der offiziell erst im letzten Jahr endete, über 200.000 Menschen getötet und eine Million weitere vertrieben.

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Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

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