Jan 28th, 2013 8:23 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
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Jan 24th, 2013 8:06 PM UTC
By ONE Deutschland
Es ist ein großer Tag für unsere ONE Kollegen in Vereinigten Königreich, denn dort startet heute die „Enough Food for Everyone IF“ Kampagne. Unser Kollege Adrian Lovett erklärt, worum es bei der Kampagne geht:
Heute fällt der Startschuss für eine große Kampagne an der sich ONE UK gemeinsam mit 100 anderen Organisationen beteiligt. Eine so große Anzahl an englischen Aktivisten und Wohltätigkeitsorganisationen hat sich zuletzt 2005 zusammen getan, als das Vereinigte Königreich zum letzten Mal Gastgeber des G8-Gipfels war. Doch die Zeiten haben sich seitdem Verändert: Vor acht Jahren war Facebook nur in den Wohnheimen von Harvard bekannt, und wer hätte damals vorhergesagt, dass wir heute Nachrichten mit 140 Zeichen über einen Nachrichtendienst zwitschern. Justin Bieber, der heute die meisten Follower aufzuweisen hat, war damals erst zehn Jahre alt und mit seinen Hausaufgaben beschäftigt.
Auch viele andere Dinge haben sich seither verändert, vor allem in Afrika: Die Anzahl jener Menschen, die in extremer Armut leben, ist um 9 Prozent gesunken und 21 Millionen mehr Kinder haben Zugang zur Grundschulbildung erhalten. Um ganze 17 Millionen ist die Zahl jener Menschen gesunken, die jedes Jahr an Malaria erkranken und 5,4 Millionen HIV-Infizierte haben Zugang zu lebensrettenden Medikamenten erhalten. Die Investitionen von internationalen Unternehmen sind um 79 Prozent gestiegen. Die Kindersterblichkeitsrate ist in einem Jahrzehnt in 14 Staaten Afrikas südlich der Sahara um unglaubliche 40 Prozent gesunken.
Diese Erfolge sind jedoch nicht zufällig passiert. Sie wurden durch Afrikas Bevölkerung und ihren Einfallsreichtum zusammen mit einem Paket aus umfangreicherer und besserer Entwicklungshilfe sowie dem in Gleneagles zugestimmten Schuldenerlass bewerkstelligt. Die Erfolge bedeuten, dass Leben gerettet und Zukunftschancen für Millionen Menschen eröffnet wurden. Sie bedeuten aber auch, dass wir erkannt haben, wie viel wir noch erreichen können. Zusagen, die im Jahr 2005 für viele noch allzu hochgegriffen schienen, sind nun möglicherweise in Reichweite. Die Beseitigung extremer Armut könnten wir in unserer Generation – vielleicht in den nächsten 20 Jahren – erreichen. Damit könnte auch der Hunger der Vergangenheit angehören.
Enough Food for Everyone IF hast sich genau das zum Ziel gemacht, und als internationales Mitglied der Kampagne teilen wir diese Vision. Wir produzieren weltweit genügend Nahrungsmittel, um alle Menschen zu ernähren – und trotzdem haben nicht alle genügend zu Essen. Zwei Millionen Kinder sterben jedes Jahr auf Grund von Unterernährung.
Um diesen Missstand zu beseitigen braucht es das Engagement von vielen. Die Unterstützer von ONE sind daher nicht nur in Afrika aktiv, sondern weltweit um ihre Politiker zur Verantwortung zu ziehen. Wir können afrikanische Bauern und Meinungsführer dabei unterstützen, den Landwirtschaftssektor und den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten zu transformieren. Dies kann über verstärkte und verantwortungsvolle Investitionen des privaten Sektors erreicht werden. Durch verstärkte, partnerschaftliche Hilfe. Indem afrikanische Regierungen Hilfe bei der Einnahme von Steuergeldern erhalten, sowie der Unterstützung afrikanischer Aktivisten.
Das Vereinigte Königreich steht 2013 nicht nur wegen des G8 Vorsitzes im internationalen Rampenlicht. Es wird voraussichtlich sein Entwicklungsfinanzierungsziel von 0,7 Prozent in diesem Jahr erreichen. Es übernimmt auch den Vorsitz der Open Government Partnership und der Premierminister den Co-Vorsitz des UN High-Level Panel über die Zukunft der Entwicklungsziele nach 2015.
David Cameron hat also eine einmalige Chance und wir möchten, dass er sie ergreift und eine mutige Vorreiterposition übernimmt. Daher haben wir uns mit Comic Relief, Save the Children, Christian Aid, Oxfam, Unicef und anderen zusammengetan und hoffen, dass auch ihr uns unterstütz.
Die Kampagne möchte in einer Reihe von Kernbereichen Veränderungen erreichen:
ONE engagiert sich leidenschaftlich für landwirtschaftliche Themen, denn wir wissen, dass diesen eine zentrale Bedeutung bei der Beseitigung von Armut und Hunger zukommt. Unsere Kampagne „Zukunft säen“ hat sich für dieses Thema weltweit eingesetzt und bei einem Treffen im vergangenen Sommer unsere Unterstützer mit hochkarätigen Unterstützern wie Mo Farah, Pele und Haile Gebrselassie zusammengebracht um in Verbindung mit den olympischen Spielen in London 2012 Taten einzufordern.
Wir haben uns auch bereits mit Kampagnen für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit von Unternehmen und Regierungen eingesetzt, damit Bürger die nötigen Informationen zur Verfügung stehen, um ihre Rechte zu schützen und ihre Zukunft zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist unsere Kampagne zu mehr Transparenz im Rohstoffsektor durch die zusätzliche finanzielle Ressourcen für den Kampf gegen Armut nutzbar gemacht werden sollen.
Wenn du mehr über die Themen erfahren möchtest, die von den G8 in diesem Jahr angegangen werden sollen, dann klick hier.
Gib der IF Kampagne deine Stimme und unterschreibe hier. Wir halten dich dann auf dem Laufenden, denn du kannst etwas bewegen! ONE begleitet dich auf diesem Weg.
-Adrian Lovett-
Jan 3rd, 2013 2:17 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
TAGS: Afrika, Angola, Frauen, G8, GAVI Alliance, Gesundheit, ONE, Transparenz, Was wir lesen
Oct 17th, 2012 4:35 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Oct 11th, 2012 1:13 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Jun 25th, 2012 8:00 AM UTC
By Sergius Seebohm
Eines der wichtigsten Dinge, die wir hier bei ONE versuchen ist es, die reichen Länder an ihren Versprechen an die ärmsten Menschen der Welt zu messen. Wir erträumen uns keine utopischen Forderungen. Wir rechnen nach, ob die Regierungen das tun, wozu sie sich selbst verpflichtet haben. Jedes Jahr erstellen wir dazu einen umfangreichen Bericht — den DATA Bericht. (more…)
May 29th, 2012 3:21 PM UTC
By ONE Deutschland
Auf ihrem Gipfeltreffen haben die Staats- und Regierungschefs der G8 einen mutigen Plan vorgestellt, wie sie die Ursachen von Hunger und extremer Armut angehen wollen. Damit sind wir heute einen Schritt näher daran, dass sich 50 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus der Armut befreien können – dank des Engagements von ONE-Unterstützern wie dir.
Trotzdem muss noch mehr passieren. Klick hier, um dem britischen Premierminister David Cameron eine Nachricht über Twitter zu schicken und ihn aufzufordern, sich als Gastgeber des nächsten G8-Gipfels gegen Hunger und Armut einzusetzen.
Die vergangenen Wochen waren außergewöhnlich: Über 300.000 ONE-Unterstützer unterzeichneten unsere Petition „Zukunft säen“. Tausende trugen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Twitter-Nachrichten auf die Straßen von Washington und auf die Straßen hin zum G8-Gipfel in Camp David, damit uns die G8 nicht ignorieren können.
Und unsere Stimmen wurden erhört. Wie der Chefunterhändler von Obama vor ein paar Tagen zu mir sagte: „Ich werde regelmäßig von meinen Freunden bei ONE daran erinnert, dass etwas zu versprechen schön und gut ist. Unsere Versprechen zu halten ist aber ebenso wichtig“.
In den nächsten Monaten müssen wir noch mehr tun. Damit sich 50 Millionen Menschen aus der Armut befreien können, müssen die Staats- und Regierungschefs der G8 gemeinsam mit ihren Partnern jene 30 Länder unterstützen, die schon Pläne für eine bessere Landwirtschaft vorgelegt haben. Wir müssen beides gleichzeitig angehen: die Landwirtschaft stärken und die Mangelernährung von Kindern stoppen. Nur so können wir den Teufelskreis aus Hunger und extremer Armut ein für alle Mal durchbrechen.
Also, vielen Dank für deine Unterstützung bis hierher. Aber wir dürfen jetzt nicht locker lassen. Bitte verschicke noch diesen einen Tweet – und dann klopf dir selbst ordentlich auf die Schulter.
Danke für deinen Einsatz!
P.S. Auch wenn du nicht auf Twitter bist, kannst du dem britischen Premier eine Nachricht schicken.
–Michael Elliott–
TAGS: Ernährung, G8, Großbritannien, Mitmachen, ONE
May 25th, 2012 6:35 PM UTC
By ONE Deutschland
Der G8-Gipfel in Camp David vergangenes Wochenende markierte das dritte Jubiläum der L’Aquila Initiative für Ernährungssicherheit (AFSI). Er befasste sich auch mit der Frage, wie es nach dem Auslaufen der aktuellen Finanzzusagen für Landwirtschaft Ende 2012 weiter gehen soll. Angesichts der schlimmsten Dürre in 60 Jahren am Horn von Afrika, von der 13 Millionen Menschen betroffen waren, und der aktuellen Dürre in der Sahel-Zone in Westafrika, die 12 Millionen Menschen bedroht, frage ich mich, ob genug getan wurde, um Ernährungssicherheit zu schaffen und die Verwundbarkeit von armen Menschen in Entwicklungsländern zu reduzieren?

Die G8 setzte sich selbst das ehrgeizige Ziel, innerhalb von 10 Jahren 50 Millionen Menschen zu helfen, sich aus der Armut zu befreien – genau wie wir mit eurer Unterstützung gefordert hatten. Umgesetzt werden soll der Plan durch steigende Investitionen der Privatwirtschaft in Kooperation mit interessierten afrikanischen Regierungen. Die „Neue Allianz für Ernährungssicherheit“ soll „verantwortungsvolle Investitionen des heimischen sowie ausländischen Privatsektors in die afrikanische Landwirtschaft erhöhen, Innovationen für eine produktivere Landwirtschaft hervorbringen und die Risiken von schwachen Volkswirtschaften und Gemeinden senken“. Äthiopien, Tansania und Ghana werden die ersten drei Länder sein, die von der Initiative profitieren. ; Burkina Faso, Mosambik und die Elfenbeinküste sollen in Kürze folgen. 45 nationale und internationale Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, über drei Jahre drei Milliarden US Dollar zu investieren.
Die G8-Geberländer versprachen, dass sie weitere drei Milliarden US Dollar aufbringen werden, um die Privatwirtschaft dabei zu unterstützen. Wer, wann und in welchem Umfang die Investitionen tätigen wird, ist jedoch nicht im Kommuniqué erwähnt. Auch bezweifeln wir, dass die Kooperationsverträge mit den jeweiligen Ländern einen Rahmen schaffen werden, um die Investitionen der Privatwirtschaft zu überprüfen.
Die G8 verpflichtete sich außerdem über drei Jahre 1,2 Milliarden US Dollar von neuen und alten Geberländern aufzubringen, um das Global Agriculture and Food Security Program (GAFSP) zu unterstützen. Das GAFSP folgt den Prinzipien von Rom (Eigenverantwortung der Empfängerländer, strategische Koordination und einen umfassenden Ansatz für kurz- und langfristige Lösungen der Ernährungsunsicherheit) und unterstützt nur Pläne, die von den Empfängerländern selber konzipiert wurden. Daher wird es manche der 30 Länder, die bereits nationale Landwirtschaftsstrategien vorgelegt haben, zumindest teilweise unterstützen.
Der Rechenschaftsbericht von Camp David zeigt, dass die AFSI-Geberländer 99 Prozent der versprochenen 22 Milliarden US Dollar zugesagt , aber bisher nur 58 Prozent davon tatsächlich ausgezahlt haben. Die G8 gab an, sie sei auf einem guten Wege, ihr Versprechen bis Ende 2012 einzuhalten, sagte jedoch nicht, wann die Gelder vor Ort ankommen werden. Vier der 13 AFSI-Länder (Kanada, Italien, die Niederlande und Großbritannien) haben die versprochenen Gelder bereits voll ausgezahlt. Der Bericht zeigt zudem, dass die G8-Staaten ihre Programme zu 90 Prozent den Plänen der Empfängerländer untergeordnet haben. Trotzdem fehlen den 30 Investitionsplänen immer noch 50 Prozent der benötigten finanziellen Mittel.
Insgesamt ist der diesjährige Rechenschaftsbericht von Camp David ein großer Schritt hin zu mehr Transparenz bei der G8. Die Erstellung von Ausgabentabellen, Programmbeschreibungen und Bewertungsindikatoren für die Umsetzung der Rom-Prinzipien kann positive Auswirkungen auf die Programmarbeit im Bereich der Ernährungssicherheit haben.
Leider hat die G8 sich nicht dazu entschlossen, sich an dem 5. Rom-Prinzip zu messen. Dieses besagt, dass die Geberländer dauerhafte finanzielle Verpflichtungen auf hohem Niveau eingehen sollen, um Ernährungsunsicherheit entgegenzuwirken. Das G8-Kommuniqué ist an dieser Stelle sehr vage. Es besagt zwar, dass die G8 „weiterhin derzeitige wie auch zukünftige Herausforderungen angehen“ werde, bekennt sich jedoch nicht zum L’Aquila-Versprechen von 22 Milliarden US Dollar als Mindestniveau.
Die G8 enttäuschte auch bei der Finanzierung der von Empfängerländern konzipierten Landwirtschaftspläne. Es gibt 30 fertiggestellte nationale Landwirtschaftsstrategien, 22 davon in Afrika. Sie wurden geprüft, durchgerechnet und für bezahlbar befunden. Die G8 fängt jedoch erst an, mit drei dieser Länder zusammenzuarbeiten, und plant dann eine Erweiterung um drei weitere Länder. Ein Erweiterungsplan um die genannten 30 Länder zu erreichen fehlt.
Außerdem gilt: 17 dieser Länder haben sich der Scaling Up Nutrition Initiative angeschlossen, deren Ziel es ist, den nötigen politischen Willen zu bilden und den Kampf gegen die Unterernährung von Kindern voranzubringen. Die G8 definierte allerdings kein Ziel zur Reduzierung von Unterentwicklung bei Kindern durch mangelhafte Ernährung. Hierbei können irreversible geistige und körperliche Schäden entstehen, die das Potential der betroffenen Kleinkinder lebenslang extrem beeinträchtigen.
Anhaltendes Engagement von ONE-Unterstützern und der internationalen Entwicklungsgemeinschaft ist notwendig, um erstens die restlichen Mittel für die länderspezifischen Investitionspläne aufzubringen und zweitens Druck auf die G8 auszuüben, transparente und rechenschaftspflichtige Versprechen einzugehen. Die G8 hat angefangen, den Weg zu bereiten für eine Zukunft ohne Hunger und Armut. Unsere Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass sie diesen Weg nicht verlässt.
May 21st, 2012 5:57 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 18th, 2012 5:56 PM UTC
By ONE Deutschland
ONE und ONE-Mitgründer Bono arbeiten auf Hochtouren rund um den G8-Gipfel an diesem Wochenende. Bono nahm an der ONE Street Tweeter-Aktion teil (du kannst seine Botschaft auf dem Foto oben sehen) hielt einen Kurzvortrag über globale Landwirtschaft und Ernährungssicherheit auf dem Chicago Council Symposium und schrieb einen Beitrag im TIME Magazine. Darin ruft er die G8 und afrikanische Staats- und Regierungschefs auf zusammen zu arbeiten, um die Erlöse aus den afrikanischen Öl-, Gas- und Mineralressourcen allen Afrikanern zukommen zu lassen und nicht nur einigen wenigen. (more…)
May 18th, 2012 12:55 PM UTC
By ONE Deutschland
Endlich ist es so weit: der Street Tweeter ist in Aktion! Vorgestern fuhren wir nach Maryland um die erste Ladung unserer Botschaften rund um die dortigen landwirtschaftlichen Forschungseinrichtungen zu drucken. Bislang sind bei uns Tweets aus über 34 Länder für unseren ONE Street Tweeter Bemühungen eingegangen. Gestern Abend haben wir weiter in Thurmont, Maryland gedruckt und direkt vor dem Weißen Haus auf der Pennsylvania Avenue in Washington, D.C. (more…)
May 16th, 2012 4:48 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Angela Merkel, Äthiopien, Barack Obama, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FAO, G8, Landwirtschaft, Niederlande, ONE, UNO, USA, Was wir lesen
May 14th, 2012 2:59 PM UTC
By Roxane Philson
Es ist immer wieder eine echte Herausforderung, die Stärke und Motivation unserer großartigen Unterstützer angemessen sichtbar zu machen – nicht zuletzt um damit die Wirkung eurer vereinten Stimmen zu verstärken.
Beim diesjährigen G8-Gipfel wird es besonders schwierig, mit unserer Botschaft durchzudringen, da sich viele andere Themen in den Vordergrund drängen. Deshalb mussten wir uns diesmal etwas wirklich Besonderes einfallen lassen: Wir twittern… auf die Straße!
Wir haben mit ein paar befreundeten Technik-Checkern den ONE Street Tweeter gebaut, einen cleveren Roboter, der kurze Twitternachrichten (bis zu 40 Zeichen) auf Asphalt drucken kann. Richtig – wir bringen eure Botschaft auf die Straße! Und es wird noch besser: Wenn eure Nachricht gedruckt wird, schicken wird euch ein Foto davon, damit ihr es mit euren Freunden teilen könnt.
Also, worauf wartet ihr noch? Ihr seid doch hundertmal kreativer als diese ganzen Mad Men-Typen. Textet gleich jetzt los.
Schreibt in euren eigenen Worten (40 Zeichen inkl. Leerzeichen, bitte ohne Sonderzeichen), warum die G8 jetzt was gegen Hunger und Armut machen müssen. Twittert eure Botschaften an @ONEStreetTweet oder, falls Twitter nicht so euer Ding ist, hinterlasst eure Nachricht in dem Kasten hier unten.
Lasst uns auf die Straße gehen und uns Gehör verschaffen!
- Roxanne Philson –
May 4th, 2012 3:29 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Jan 25th, 2012 6:51 PM UTC
By ONE Deutschland
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Jul 11th, 2011 6:10 PM UTC
By ONE Deutschland
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TAGS: Angela Merkel, Äthiopien, Ban Ki-Moon, China, Christine Lagarde, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, G8, Gesundheit, Globaler Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM), Guido Westerwelle, Handel, Haushaltsverhandlungen, Infrastruktur, Internationaler Währungsfonds (IWF), Kenia, Landwirtschaft, Nigeria, ONE, Politik Aktuell, Regierungsführung, Rohstoffe, Rotes Kreuz / Roter Halbmond, Südsudan, USA, Was wir lesen
Jun 23rd, 2011 12:28 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Landwirtschaftsminister der G20 trafen sich gestern und heute (22-23 Juni) in Paris. Ihr Thema: die Zukunft der Kleinbauern in all den 180 Staaten, die nicht mit am Tisch saßen. (more…)
TAGS: Ernährung, Frankreich, G20, G8, Landwirtschaft, ONE-Team
May 30th, 2011 4:37 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 27th, 2011 3:22 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 27th, 2011 11:23 AM UTC
By ONE Deutschland
Am Mittwoch hatten wir euch berichtet, dass ONE in der französischen Zeitung Libération zum G8-Gipfel die Armutsbekämpfung thematisiert. Heute erzählt euch unsere Kollegin Verena aus dem Pariser Büro von ONE in Frankreich noch ein wenig mehr über die einizelnen Beiträge…
Das Programm des G8-Gipfels in Deauville ist vollgestopft. Doch Afrika soll darin einen besonderen Platz einnehmen, mit der Präsenz der neugewählten Präsidenten der Elfenbeinküste, Nigers und Guineas als Sondergäste, Seite an Seite mit den Staatschefs der Nepad-Gründerländern, Algerien, Ägypten, Äthiopien, Nigeria, Senegal und Südafrika.
Aber angesichts der Nachrichten der letzten Wochen von den arabischen Revolten zur DSK-Affäre, über Erdbeben und Atomkatastrophen in Japan, läuft Afrika die Gefahr, wieder mal auf den zweiten Platzt verwiesen zu werden. Und die Versprechen könnten die Bürger Afrikas noch einmal enttäuschen. Um sicher zu gehen, dass Afrika im Herzen der Debatte stehen wird, haben ONE und Bob Geldof elf renommierte Persönlichkeiten mobilisiert, die in der französischen Zeitung Libération ihren Standpunkt zur Frage Afrika vertreten. Eine Doppelseite ist am 24. Mai erschienen, eine dritte Seite am 25.
“Wenn wir das Leben eines kranken Kindes in einem Land retten können, müssen wir es in allen Ländern tun”, schreibt Bill Gates, der die G8 Leader an dieses Gleichheitsgesetz erinnert. Er bedient sich des Beispiels der Impfungen “die ein unglaubliches Kosten-Effizienzverhältniss haben”, um Leben zu retten.
“Nur durch Erziehung, Handel und verantwortliche Staatsführung kann Afrika sich verändern”, unterstreicht der Präsident der europäischen Kommission, José Manuel Barroso, der sich für mehr Transparenz im Rohstoffsektor engagieren will.
“Der einzige Reichtum der meisten Afrikaner, ob Land oder Stadtbewohner, ist das natürliche, wiederverwendbare Kapital, Wasser, Wälder, Energiequellen und Agrarland. Der G8-Gipfel kann entscheiden, afrikanische Initiativen zu unterstützen, die sich für dieses Naturkapital einsetzten, ein echter Reichtum der auch die Schönheit dieses Kontinents ausmacht”, sagen Yann Arthus-Bertrand und Denis Loyer von der GoodPlanet Stiftung.
Das ehemahlige Topmodel, Christy Turlington-Burns, spricht über ihren Film, der ihren Kampf gegen Müttersterblichkeit illustriert, der Wirtschaftsexperte François Bourguignon empört sich über die nicht gehaltenen Versprechen an Afrika, und der Präsident des panafrikanischen Parlaments, Idriss Ndélé, unterstreicht, dass Afrikas Zukunft weiblich ist.
„Innovativ sein, heisst auch die internationalen Handelsregeln zu verändern, die meistens im Norden zu Gunsten der Industrien aus dem Norden getroffen werden“, schreibt Philippe Douste-Blazy, der Präsident von Unitaid. Michel Kazatchkine, der Direktor vom Global Fund, ruft seinerseits die G8 Staatschefs dazu auf, die Gesundheitsfragen weiter intensiv zu unterstützen.
Der Text des Schriftstellers und Holocaustüberlebenden, Stéphane Hessel, ist eine harsche Kritik an all denen, die Afrikas Landwirtschaft durch Chemieprodukte und genetisch veränderte Samen ankurberln wollen. „Die Lösung heisst Agrar-Ökologie, sie respektiert die Gesundheit der Umwelt, der Landwirte, der Verbraucher und garantiert eine dauerhafte Tragbarkeit der Böden“, schreibt Hessel der alle „Philantropen, die gegen Hunger in der Welt kämpfen“ dazu aufruft, sich dafür einzusetzten.
Für den Präsident der afrikanischen Entwicklungsbank, Donald Kaberuka, “ist der Zeitpunkt gekommen, Afrikas inneres Potential zu befreien”, wie es die arabischen Revolten – die er vom Sitz der Bank in Tunis aus erster Hand miterlebt hat – gezeigt haben. “Nach dem arabischen Frühling wird der Sommer vielleicht afrikanisch”, hoffen die Präsidenten der französischen NGO’s Nathalie Péré-Marzano (AMPC) et Jean-Louis Viélajus (Coordination Sud).
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass die G8 Staatschefs auf die Bühne treten, und uns zu beweisen, dass sie die Wünsche und Bestrebungen des afrikanischen Kontinents gehört haben.
Alle Texte sind auf Französisch unter http://www.liberation.fr/debats zu lesen.
– Verena von Derschau –
May 26th, 2011 6:54 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 25th, 2011 9:35 AM UTC
By Sergius Seebohm
Es ist mittlerweile eine Tradition: Vor jedem G8-Gipfel bitten wir zusammen mit Bono und Bob Geldof eine große Tageszeitung des Gastgeberlandes darum, dem Thema Armutsbekämpfung eine Sonderausgabe zu widmen. Damit wollen wir Jahr für Jahr sicherstellen, dass die Ärmsten nicht von der Agenda G8 gestrichen werden. Nach der Bild-Zeitung 2007, Asahi-Shimbun 2008, La Stampa 2009 und The Globe and Mail 2010 folgt dieses Jahr, voilà — Libération. (more…)
May 24th, 2011 4:48 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 19th, 2011 5:31 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
May 16th, 2011 5:12 PM UTC
By ONE Deutschland
Heute haben wir den neuen DATA Bericht veröffentlicht. Das Ergebnis ist nicht überraschend, aber deswegen nicht weniger schlimm: Die deutsche Entwicklungspolitik vernachlässigt Sub-Sahara-Afrika, die ärmste Region der Welt! Deutschland hat seit dem historischen G8-Gipfel von Gleneagles im Jahr 2005 nur 18 Prozent der seitdem zusätzlich eingesetzten Mittel Sub-Sahara-Afrika zukommen lassen. Dabei war damals mindestens die Hälfte zugesagt worden. Diese Neuigkeiten haben auch die deutschen Medien nicht kalt gelassen. Viele haben darüber berichtet, unter anderem Spiegel Online und die Frankfurter Rundschau. Wenn ihr euch die Zahlen und unsere animierten Grafiken nicht entgehen lassen wollt, dann geht zu unserer DATA Bericht Seite.
Dass Deutschland die in Gleneagles zugesagte Gesamtsumme um mehr als drei Viertel verfehlt hat, war bereits längere Zeit bekannt. Zusammen mit Frankreich und ‑ zu einem noch erheblicheren Ausmaß ‑ Italien trägt Deutschland damit die Hauptverantwortung dafür, dass die G7 als Gruppe ihr Versprechen an Afrika nur zu 61 Prozent erfüllt haben. „Dass das zusätzliche Geld in fünf Jahren zu einem so geringen Teil nach Afrika ging, hat uns bei der Analyse der Zahlen selbst überrascht. Denn das steht im Gegensatz zu der von der Bundesregierung häufig beteuerten Schwerpunktsetzung auf die ärmste Region der Welt“, kommentierte unser Deutschlandchef Tobias Kahler. Er begrüßte jedoch Signale des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, dass die Zusagen für Afrika in den kommenden Jahren zu verstärkten Aufwüchsen führen sollen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Nordafrika befürchten wir dass Sub-Sahara-Afrika weiter aus dem Fokus Deutschlands rücken könnte, obwohl diese Region trotz starken Wirtschaftswachstums nach wie vor am massivsten von Armut und Klimawandel betroffen ist.
Deutschland führend im Bereich innovativer Finanzierungsinstrumente
Es gibt aber auch positive Nachrichten in unserer diesjährigen Bewertung der deutschen Entwicklungspolitik: Die Fusion der deutschen Entwicklungsorganisationen zur Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) war nämlich ein wichtiger Schritt zu mehr Wirksamkeit der deutschen Armutsbekämpfung. Deutschland ist zudem international führend darin, innovative Finanzierungsformen für Entwicklungsarbeit zu erschließen.
Positive Entwicklungen in Sub-Sahara-Afrika
Die G7/G8 wollten ihre Versprechen an Afrika bis zum Ende des Jahres 2010 einhalten. Dieser Zeitraum ist nun abgelaufen. Obwohl nur 61 Prozent der zugesagten Erhöhungen tatsächlich geflossen sind, zieht ONE ein vorsichtig optimistisches Fazit der fünf Jahre nach dem Gipfel von Gleneagles. Mehr als zwei Drittel zusätzlicher Entwicklungsfinanzierung des letzten Jahrzehnts (68 Prozent oder 10,68 Mrd. US-Dollar) zu Gunsten der Region entfiel auf den Zeitraum 2005 bis 2010.
Ein Großteil dieser Gelder floss in intelligente Programme, die in Sub-Sahara-Afrika dazu beitrugen, dass der Malariatod von 750.000 Kindern verhindert wurde. 46,5 Millionen Kinder konnten in den letzten zehn Jahren zusätzlich eingeschult werden. Die landwirtschaftliche Produktivität stieg in 17 Ländern der Region um 50 Prozent.
Das sind tolle Erfolge. Und auch die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents ist ebenfalls positiv. Sie hat nach der Krise schnell wieder angezogen und wird bald wieder bei einem Wachstum von durchschnittlich 6 Prozent liegen. Die Mobilisierung nationaler Ressourcen in Sub-Sahara-Afrika zieht ebenfalls deutlich an: Sie verdoppelte sich zwischen 2004 und 2010 und liegt damit auf dem siebenfachen dessen, was die Region an Entwicklungsfinanzierung erhält.
Infos auf einen Blick (in konstanten Preisen von 2010):
Höhe der G7-Zahlungen an Sub-Sahara-Afrika (SSA) 2004: 17,479 Mrd. US-Dollar
Versprochene Höhe der G7-Zahlungen an SSA für 2010: 35,7 Mrd. US-Dollar
Tatsächliche Höhe der G7-Zahlungen an SSA 2010: 28,676 Mrd. US-Dollar
Höhe Zahlungen Deutschlands an SSA 2004: 2,45 Mrd. US-Dollar
Versprochene Höhe der Zahlungen Deutschlands an SSA für 2010: 6,72 Mrd. US-Dollar
Tatsächliche Höhe der Zahlungen Deutschlands an SSA 2010: 3,43 Mrd. US-Dollar
Deutschland und Italien sind gemeinsam für rund 7,1 Milliarden US-Dollar des Ausfalls des G7-Versprechens verantwortlich.
- ONE Deutschland –
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Bill Gates, Deutschland, Entwicklungszusammenarbeit, Frankreich, G8, Mali, Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), ONE, Politik Aktuell, SPD, Was wir lesen