Mar 14th, 2013 1:12 PM UTC
By ONE Deutschland
Frauen verdienen unsere Anerkennung und Liebe für ihre wirtschaftlichen, politischen und sozialen Leistungen und das nicht nur am Internationalen Frauentag. Wir haben daher eine Reihe von Fotos zusammengestellt, in denen die Schönheit und Kraft afrikanischer Frauen sichtbar wird.
Diese Frauen üben ganz unterschiedliche Berufe aus, von Bäuerinnen über Hebammen bis hin zu Politikerinnen. Auch außerhalb ihrer beruflichen Tätigkeiten erfüllen sie unterschiedliche Rollen: Sie sind Mütter, Ehefrauen und oft auch Ernährerinnen ihrer Familie. Unsere Serie lässt nur erahnen, welch wichtige Rolle Frauen für den sich ständig weiter entwickelnden Kontinent spielen. Wir haben uns jedoch viel zu sehr in die Fotos verliebt um sie nur für uns zu behalten.

Auf Besuch bei der Nyohini Women’s Group, einem Zentrum zur Weiterverarbeitung von Reis, finanziert durch die Millennium Challenge Corporation (MCC), während dem „listening and learning trip“ von ONE nach Ghana. Foto: Morgana Wingard
Mitglieder der Nyohini Women’s Group kultivieren den Reis, der im Rahmen des MCC Weiterverarbeitungszentrum von Reis angebaut wird. Dadurch können sie über die Subsistenzwirtschaft hinaus auch am ghanaischen Markt handeln. Foto: Morgana Wingard
Georg’s Pineapple Farm, finanziert durch die Millenium Challenge Corporationin Ghana. Hier arbeiten die Frauen in einem sicheren und geschützten Arbeitsumfeld in der Produktion und dem Export von Ananas. Foto: Morgana Wingard
Mitarbeiterinnen einer Klinik für die Gesundheit von Kindern und Müttern in Sierra Leone. Einige dieser Frauen sind Hebammen, die einen wichtigen Beitrag zum Leben unzähliger Frauen und Kinder in Sierra Leone leisten, indem sie eine sichere Geburt und die notwendige Gesundheitsversorgung ermöglichen. Foto: Morgana Wingard
Yvonne Chaka Chaka spricht hier auf dem Forum for African Women Educationalists (FAWE). FAWE hat es sich zu Aufgabe gemacht, sicher zu stellen, dass Mädchen den Zugang zu einer umfassenden und wohlverdienten Bildung erhalten. FAWE vertritt die Ansicht, dass Bildung ein grundlegendes Menschenrecht ist und arbeitet mit einem vier-gliedrigen Zugang daran, die Bildung für Mädchen zu revolutionieren und Gerechtigkeit und Gleichheit in Bezug auf Gender in der Bildung überall in Afrika zu erreichen. Foto: Morgana Wingard
Ein Treffen mit Ghanas First Lady, Ernestina Naadu Mills, die für ihr Engagement bei der Bekämpfung der Müttersterblichkeit bekannt wurde und sich in zahlreichen Initiativen wie ihrer Campaign Against Maternal Mortality engagierte. Foto: Morgana Wingard
Die Werkstatt von FashionABLE in Äthiopien hilft Frauen dabei, ein nachhaltiges Einkommen zu schaffen. Foto: FashionABLE
Mit der Hilfe von USAID wird in Tansania die Mädchenschule Kidoti Primary School finanziert. Die Mädchen einen guten Start in das Leben ermöglicht. Foto: ONE
Ich liebe dieses wunderschöne Foto. Es zeigt Mädchen bei der Mary Joy Development Association in Addis Ababa, Ethiopia. Foto: Karen Walrond
Frauen und Mädchen sind die Zukunft, am deutlichsten zeigt sich das in der Landwirtschaft. Hier verdeutlichen zwei unterschiedliche Generationen von Frauen auf der – von TechnoServe mit finanzierten – Okyereko Rice Cooperative, die Reichweite der Landwirtschaft. Foto: Morgana Wingard
Ein wunderschönes Portrait einer Bäuerin der Okyereko Rice Cooperative. Foto: Morgana Wingard
Noluyanda Mqutwana in Pose vor dem kleinen Haus ihrer Familie in Khayelitsha, dem größten schwarzen Township bei Kapstadt, Südafrika. Noluyanda ist eins von 200 benachteiligten Kindern, die im Rahmen des Programms „Dance For All“ das Balletttanzen lernen. Viele der Kinder sind talentiert und die Disziplin im Tanzunterricht hat vielen dabei geholfen ihre Konzentration in der Schule zu verbessern. Foto: Dance for All
Welches Foto hat dir am besten gefallen? Schreib uns einen Kommentar!
- Brittany Walters -
Mar 12th, 2013 5:22 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Mar 8th, 2013 10:23 AM UTC
By ONE Deutschland

Im Spiel
Bei ONE wissen wir, dass Frauen weltweit die Macht haben, den Teufelskreis extremer Armut zu beenden. Wir fühlen uns geehrt, diese Macht mit Games for Change, Half the Sky und einigen anderen NGOs im Half the Sky Movement zu feiern. Das Spiel startete vor Kurzem auf Facebook – und damit genau rechtzeitig zum heutigen Internationalen Frauentag.
Dieses Facebook-Spiel ist inspiriert von Nicholas Kristofs und Sheryl WuDunns Bestseller „Die Hälfte des Himmels: Wie Frauen weltweit für eine bessere Zukunft kämpfen“. Eine breitere Masse soll erreicht werden, indem wichtige, Frauen betreffende Informationen über Frauenhandel, HIV/AIDS oder Landwirtschaft in einer einfachen und aktivierenden Art verbreitet werden. Das Beste daran ist jedoch, dass es den Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit gibt, in der realen Welt etwas zu verändern.

Wir freuen uns sehr, eine der ersten sieben NGOs weltweit zu sein, die in Half the Sky Movement: The Game dargestellt werden. Das ist das erste Facebook-Spiel mit einer direkten Verbindung zwischen der virtuellen und der realen Welt.
Jedes Level beschäftigt sich mit einem bestimmten Thema und präsentiert eine Organisation, die sich auch in der realen Welt mit für dieses Anliegen einsetzt. Und jeder Gamer kann in den einzelnen Levels aktiv werden und an der Lösung mitarbeiten. Sie können zum Beispiel das Impfprogramm der Vereinten Nationen Stiftung mit einer Spende unterstützen oder für Heifer International eine Ziege kaufen.
Echte Veränderungen
Das Level, in welchem ONE vorgestellt wird, spielt in Kenia, wo Radhika mit einer HIV/AIDS-Epidemie konfrontiert wird. Die Spieler bekommen die Möglichkeit, mehr über ONEs HIV/AIDS-Kampagne zu erfahren und beim Kampf „Der Anfang vom Ende von AIDS bis 2015“ mitzumachen.
Also warum zocken wir heute nicht mal für eine gute Sache? Nimm dir ein paar Minuten Zeit und probier mal das Spiel auf Facebook aus. Lass uns wissen, was du darüber denkst!
Mar 6th, 2013 4:05 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
TAGS: Afrika, Allgemeines, Frauen, Kenia, ONE, Regierungsführung, Uganda, Was wir lesen
Feb 19th, 2013 4:56 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Jan 16th, 2013 3:41 PM UTC
By ONE Deutschland
Joe Mason ist ein freiwilliger ONE Regional Faith Organizer und freiberuflicher Fotograf/Videofilmer, der durch die Welt reist, um kirchliche Hilfs- und Entwicklungsorganisationen zu dokumentieren. Wir haben uns durch seine riesige Sammlung von Bildern gegraben, um unsere liebsten Aufnahmen von Männern, Frauen und Kindern seiner letzten Reisen nach Kenia und Äthiopien zu finden. Lasst ihre Gesichter ihre Geschichte erzählen – von ihren Freuden, ihrer Frustration, ihren Hoffnungen und ihren Ängsten. Viel Freude damit!

Ich liebe diesen Schnappschuss dieser Frau, die an ihrem Fenster lacht. Pure Freude!

Das knallige Orange seines Schals ist umwerfend. Kenia.

Toll diese Nahaufnahme. So nachdenklich. Kenia.

Drei Jungs in Äthiopien arbeiten hart – einer kann sich nicht verkneifen, den Fotografen anzuschauen.

Was für Augen – so klar!

Ich bin verrückt nach dem Dreh-Effekt in dem Bild. Sie sieht aus wie das ruhige Auges eines Hurrikans.

Was für eine großartige Aufnahme dieser beiden jungen Mädchen.

Die farbenfrohen Perlen sind unglaublich!

Was für ein süßes und ernstes Gesicht. Sie ist bereit fürs Lernen!

Ihr Lächeln ist ansteckend.
Welche Bild gefällt dir am besten? Verrate es uns in einem Kommentar. Wenn du Fotograf bist und möchtest, dass ONE deine Bilder in der „Bezauberndes Afrika“-Reihe zeigt, schreib uns an mgharib@one.org.
-Emily Walker-
Jan 3rd, 2013 2:17 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
TAGS: Afrika, Angola, Frauen, G8, GAVI Alliance, Gesundheit, ONE, Transparenz, Was wir lesen
Nov 6th, 2012 4:52 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages
Aug 29th, 2012 5:09 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top-Themen des Tages:
Jul 12th, 2012 3:57 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 10th, 2012 4:10 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jul 9th, 2012 6:39 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Top Nachrichten des Tages:
Jun 22nd, 2012 3:42 PM UTC
By ONE-Partner
Kürzlich veröffentlichte die internationale Kinderrechtsorganisation Save the Children zum 13. Mal den State of the World’s Mothers Report, der die Lebensumstände von Müttern in 165 Ländern vergleicht. Norwegen steht wie im Vorjahr an erster Stelle, Niger löst erstmals seit zwei Jahren Afghanistan als Schlusslicht ab. Deutschland findet sich auf Platz 12 wieder. Von den zehn Ländern am unteren Ende der Rangliste befinden sich sieben mitten in einer Nahrungsmittelkrise. Schlusslicht Niger erlebt derzeit eine sich stetig verschlimmernde Dürre, die das Leben von Hunderttausenden Kindern bedroht.
Der dreizehnte Mütter-Index von Save the Children vergleicht wichtige Lebensbedingung von Müttern und Kindern in 165 Ländern. Vergleicht man Spitzenreiter Norwegen mit Rangletztem Niger wird besonders der Unterschied in der Verfügbarkeit von medizinischer Grundversorgung deutlich. Die Bedingungen für Mütter und Kinder in den Ländern der unteren Rangliste sind katastrophal. Im Durchschnitt stirbt 1 von 30 Frauen durch schwangerschaftsbedingte Komplikationen. Jedes 7. Kind stirbt noch vor seinem 5. Geburtstag und mindestens jedes 3. Kind leidet unter Mangelernährung. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Der State oft the World’s Mothers Bericht analysiert aber nicht nur die Lage der Mütter weltweit, sondern zeigt mit welchen Maßnahmen und Mitteln Mangelernährung kostengünstig und effektiv bekämpft werden kann. Zu diesen gehören zum Beispiel das Stillen von Säuglingen und das Ausbilden und Einsetzen von Gesundheitspersonal in den Gemeinden der ärmsten Länder der Welt.
2,6 Millionen Kinder sterben aufgrund von Mangelernährung
Mangelernährung ist der Hauptgrund dafür, dass jährlich 2,6 Millionen Kinder sterben. 171 Millionen Kinder – 27 % aller Kinder weltweit – sind durch Mangelernährung in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung beeinträchtigt und tragen irreversible Schäden davon. Die ersten 1000 Tage im Leben sind die kritische Phase in der Entwicklung eines Kindes. Der Bericht zeigt, wie wichtig nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung genau in dieser Zeit ist. In einer alarmierenden Zahl von Ländern werden Kinder aber nicht ausreichend mit Nahrung versorgt –diese Mangelernährung kann die körperliche und geistige Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen und es kann zu lebenslangen Defiziten kommen. Von 73 Entwicklungsländern – die für insgesamt 95 % der Kindersterblichkeit verantwortlich sind – erhielten nur vier die Note „sehr gut“ für Maßnahmen zur Kleinkindernährung.
Während es vielen Ländern gelingt, Fortschritte in der Reduzierung kindlicher Mangelernährung zu erzielen, nimmt die Häufigkeit von Entwicklungsstörungen in mindestens 14 Ländern Afrikas – die meisten davon südlich der Sahara gelegen – zu. Wenn die derzeitigen Trends anhalten, kann es gut sein, dass Afrika Asien als die am stärksten durch kindliche Mangelernährung belastete Region überholt.
Stillen kann das Leben von 1 Millionen Kindern pro Jahr retten
Stillen ist die effektivste Ernährungsintervention zur Rettung von Leben. Bei optimaler Anwendung könnte es den Tod von 1 Million Kindern pro Jahr verhindern. Doch weniger als 40% aller Säuglinge in Entwicklungsländern werden voll gestillt. In den meisten dieser Länder existieren keine Hilfsprogramme, die Mütter über die wichtigen Vorteile des Stillens informieren.
Save the Children hat sechs kostengünstige Maßnahmen mit dem größten Potenzial erarbeitet, um das Leben von Kindern in den ersten 1.000 Tagen und darüber hinaus zu retten. Die flächendeckende Verbreitung dieser „lebensrettenden sechs“ Lösungen auf globaler Ebene könnte den Tod von mehr als 2 Millionen Müttern und Kindern pro Jahr verhindern. Die lebensrettenden Sechs sind: Eisen-Folsäure, Stillen, Ergänzungsnahrung, Vitamin A, Zink und Hygiene. Das gesamte lebensrettende Paket kann zu einem Preis von weniger als 20 US-Dollar pro Kind für die ersten 1.000 Tage bereitgestellt werden. Tragischerweise hat die Hälfte der Kinder dieser Welt keinen Zugang dazu.
- Welella Negussie, Programmes & Advocacy, Save the Children –
May 4th, 2012 3:29 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Apr 26th, 2012 1:03 PM UTC
By Verena von Derschau
Am 6. September 2000 haben 189 Staats- und Regierungschefs unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen die acht ehrgeizigen Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) unterzeichnet: deutliche Reduzierung weltweiter Armut, des Hungers, vermeidbarer Krankheiten wie AIDS und Malaria, Analphabetismus, der Diskriminierung von Frauen, der Kindersterblichkeit, aber auch Verbesserung der Gesundheit von Kindern und Müttern und der Solidarität Nord-Süd.
Um auf diese Ziele hinzuweisen haben acht berühmte Filmregisseure (Jane Campion, Mira Nair, Wim Wenders, Gus Van Sant, Gaspard Noé, Jan Kounen, Abderhamane Sissako und Gael Garcia Bernal) freie Hand gehabt und jeder einen Kurzfilm zu ihrer Weltsicht gedreht, die ihr euch auf www.letempspresse.org anschauen könnt. Diese Kurzfilme wurden unter dem Namen “8” in einem Film zusammengefasst.
Dieser Film ist der Ursprung des Abenteuers von „Le temps presse – Die Zeit drängt“, einem Festival für Kurzfilme, bei dem junge Talente ihren eigenen Blick auf die Welt frei darstellen können. Im Jahr 2011 wurden über 300 Filme eingesendet, von denen 20 in die engere Wahl kamen und sechs prämiert wurden. Die Gewinner erhielten für ihre Arbeit praktische Preise, etwa Profikameras und Unterstützung bei der Produktion einer Reportage.
Hier könnt ihr euch einen Film über die Regisseurin und Gewinnerin von “Le temps presse”, Fatou Diarra, ansehen, in dem sie erklärt, wieso die Zeit drängt:
Jetzt geht das Filmfestival in die zweite Runde. Junge Regisseure und solche, die es werden wollen, sind aufgefordert, ihre Kurzfilme einzureichen. Also, wie seht ihr die Welt von heute? Zeigt es uns mit euren Kurzfilmen. Bis zum 4. Mai habt ihr Zeit, uns eure Filme von drei bis zehn Minuten Länge zu einem der acht Themen zuzusenden: Armut, Bildung, Gleichberechtigung, Kindersterblichkeit, Gesundheit von Müttern, HIV oder Malaria, Umwelt und Solidarität Nord-Süd. Alle Filme, die zwischen Januar 2000 und heute realisiert worden sind, dürfen eingereicht werden.
Wir suchen Preisträger in sechs Kategorien: Le Temps presse/ Die Zeit drängt, Kino, Publikum, Umwelt, Kinder und Frauen. Die Preisträger werden von einer renommierten Jury ausgewählt. Die Preisübergabe findet am 7. Juni 2012 im Rathaus von Paris statt. Als Gewinne winken Profi-Kameras (Canon 5D/7D), Verträge über Reportagen und die Garantie, dass der prämierte Film über ein Partnernetzwerk verteilt wird.
Klingt spannend? Dann macht jetzt mit. Alle Infos dazu findet ihr auf www.letempspresse.org.
- Verena von Derschau –
Apr 10th, 2012 6:05 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Bill und Melinda Gates Stiftung, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, EU, FDP, Frankreich, Frauen, Gesundheit, Gesundheit von Kindern, Gesundheit von Müttern und Kindern, Malawi, Mali, Nigeria, Politik Aktuell, Senegal, Was wir lesen
Mar 8th, 2012 7:47 PM UTC
By ONE Deutschland
Wir hatten euch auf Facebook gefragt, welche ganz alltäglichen Frauen euch inspirieren und euch ein Vorbild sind, und ihr habt uns viele tolle Kommentare hinterlassen. Hier sind unsere ganz subjektiven Top 5:
Caro L.: Mütter.. Ganz im allgemeinen Mütter, die sich täglich aufopfern für die Kinder… Frauen, die alles unter einen Hut bringen, die arbeiten gehen und trotzdem liebevoll mit ihren Kindern umgehen!
Annette A.: Die Grundschullehrerinnen meines Sohnes, die noch mit Leib und Seele Lehrerin sind. Sie schauen nicht auf die Uhr, wenn man eine Frage nach Schulschluss hat. Sie kämpfen – alle zusammen – um den Erhalt unserer kleinen Schule. Sie entwickeln neue Lösungen, um einem Kind zu helfen, dass Probleme hat. Sie können noch lächeln, obwohl ihr Job bestimmt nicht immer leicht ist.
Filiz Ö.: Schwester Raphaela Händler: sie setzt sich seit so vielen Jahren für Kinder in Afrika ein. Eine wirklich bemerkenswerte Frau, die mir zeigt, dass es wichtig ist, nicht nur an sich selbst zu denken.
Martina S.: Meine Töchter. Sie sind einfach wunderbar. Meine Töchter inspirieren mich, weil sie warmherzig, mutig, neugierig, intelligent und zielstrebig sind. Sie trauen sich vieles, wozu mir allzu oft der Mut gefehlt hat. Durch meine Töchter habe ich eine ganz neue Sicht auf die Welt bekommen. Und ich habe nun Lust, Dinge auszuprobieren, die ich noch nicht gemacht habe bisher. ♥
Gülcin D.: Ich hab ganz viele tolle Frauen um mich herum, die mir jeden Tag Kraft und Mut geben, das Leben nicht nur irgendwie zu meistern, sondern es auch zu genießen und alles mitzunehmen, was nur geht! Sie tun vielleicht nichts überaus bewegendes, wie die Welt retten, Bestseller schreiben usw., aber sie geben jeden Tag ihr bestes und versprühen dabei noch soviel Lebensfreude, Kampfgeist und Mut, auch in sehr schwierigen Situation .. dass ich hoffe und bete eines Tages genauso stark zu sein wie sie.
Wir sind beeindruckt, so viele tolle Frauen! Welche Frau hat dich inspiriert? Hinterlass uns einen Kommentar und verrat es uns.
TAGS: Frauen
Mar 8th, 2012 6:58 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Mar 8th, 2012 4:26 PM UTC
By ONE Deutschland
Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages veröffentlichen wir hier ein Gastbeitrag der Generalsekretärin der Groupe de réflexion et d’action Femme, Démocratie and Développement (GF2D), Léontine Ayawovi Gbadégbégnon. Die togolesische Frauengruppe gewann 2011 den ONE Africa Award für ihr herausragendes Engagement für die Frauenrechte.
Der Internationale Frauentag wurde ins Leben gerufen, um die Lage von Frauen aller sozialen Schichten auf der ganzen Welt hervorzuheben. Milliarden gewöhnlicher Frauen werben für ihr Anliegen – zusammen mit der US-amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton, der Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde und der liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf.
Auch die Frauen in dem westafrikanischen Land Togo machen gute Fortschritte. Frauen haben schon immer eine tragende Rolle in der togolesischen Gesellschaft gespielt. Die berühmten „Nana Benz“ (Benz Mädchen), die nach der Wahl ihrer Autos benannt sind, haben Spuren in der Wirtschaft hinterlassen. Sie wurden mit dem raffinierten Design von Wachskleidern reich, die nur sie in den 50er Jahren entwarfen. Sie machten nicht nur schöne Kleider, sondern sie waren Schlüsselfiguren in der Unabhängigkeitsbewegung des Landes.
Gleichberechtigung in Entscheidungsgremien war aber immer noch undenkbar, als dreißig Frauen verschiedener Berufsgruppen 1992 die Organisation GF2D gründeten. Das Land wurde lange Zeit von nur einer Partei regiert, was das soziale und das politische Leben sehr einschränkte. Trotzdem erzielten die GF2D-Gründerinnen, die mit Mut und die Entschlossenheit für die Anerkennung von Frauen in der sich entwickelnden Demokratie kämpften, zahllose Erfolge, welche die rechtliche und politische Stellung von Frauen verbesserten.
GF2D trägt mit Rechtsberatung dazu bei, Frauen zu stärken. Rechtsassistenten werden dazu ausgebildet, Frauen bei der Einforderung ihrer Rechte zu unterstützen, besonders was das Gesetz über die Familie und über Individuen (CPF) und die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) betrifft.
Die Rechtsassistenten sind engagierte Frauen und Männer, denen ihre Gemeinden und die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen am Herzen liegen. Seit 1994 wurden mehr als 700 Rechtsassistenten im gesamten Land ausgebildet und sechs Zentren für Rechtsbeistand gegründet. Von hier aus schlichten und beseitigen sie Probleme, bei denen Gewalt aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, einer Ehe und einer Scheidung ausgeübt wird. Sie treten auch bei Radio Nana auf, einem landesweit ausgestrahlten Radiosender, der von und für Frauen betrieben wird, und der nach den Nana Benz benannt ist. Die meisten der Rechtsassistenten sind gewöhnliche Frauen, Bäuerinnen, Händlerinnen, Schneiderinnen, Künstlerinnen, Mütter, Lehrerinnen und Stammesälteste, die ausgebildet werden, und sich dann für Frauenrechte und Gleichberechtigung in einem demokratischen System einsetzen.
Mawussi Toublou, eine Schneiderin aus Lomé, ist Rechtsassistentin bei GF2D. Sie stellt bunte Kleidung mit einer manuellen Nähmaschine in einer kleinen Werkstatt her. Damit verdient sie gerade genug, um davon zu leben und um Benzin zu kaufen, so dass sie durch die Stadt und in die Vororte fahren kann, um dort als Rechtsassistentin zu arbeiten. Diese engagierte Frau ist auch Gewerkschafterin und informiert ihre Mitmenschen – Männer wie Frauen – über ihre Rechte und Pflichten als Bürger. Ama Kemeh, die aus einer polygamen Familie stammt, wuchs in einem Dorf auf, in dem Frauen stark benachteiligt wurden. Die Diskriminierungen und die Demütigungen, denen Frauen ausgesetzt waren und die sie als Kind erfahren hat, haben sie sehr verbittert, nachtragend und rebellisch gemacht. Sie weckten in ihr das brennende Verlangen, Dinge zu verändern. Nur wusste sie lange nicht wie. Sie gewann an Vertrauen und Hoffnung, nachdem die GF2D sie 1994 zur Rechtsassistentin ausbildete. Die Ausbildung öffnete ihr die Augen, und sie schloss ihr Studium mit Mut und Entschlossenheit ab. Nach weniger als sieben Jahren stieg sie zur höheren Staatsbeamtin auf, und in den vergangenen vier Jahren arbeitete sie für die UN in Togo.
Die zwei Frauen sind nicht die einzigen, die Diskriminierungen und Demütigungen überwunden und ihren Platz als vollwertige Bürger in ihren Familien und Gemeinden eingenommen haben. Andere Rechtsassistentinnen und Frauen, die den Rechtsbeistand in Anspruch genommen haben, spielen heute tragende Rollen in ihren Gemeinden. Die Rechtsassistentin Djomba Somtoua bekämpft Gewalt gegen Frauen in dem Bezirk, den sie derzeit verwaltet. Besonders häufig hat sie es mit Ehemännern zu tun, die ihre Frauen aus dem Haus jagen. Andere Rechtsassistentinnen beraten ihre Schwestern bei finanziellen, wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten, um besser an Mikrokredite zu kommen. Manche haben auch ihre eigenen Vereinigungen gegründet, um ihre Ziele wirkungsvoller zu erreichen, wie z.B. Anne Kpedji, die ihre eigene Frauenliteraturgruppe gründete. Akuavi Odah, eine Rechtsassistentin in Atakpame, gründete und leitet heute eine Spar- und Kreditgenossenschaft mit Tausenden Mitgliedern.
Neben Rechtsassistenten wurden auch 190 Frauen aus dem ländlichen Bereich zu Gemeindevorstehern ausgebildet, die dabei helfen, Entwicklungskomitees in Dörfern und Nachbarschaften zu leiten. GF2D bietet auch zivile und politische Bildungsmöglichkeiten für Frauen an, die sich in der kommunalen oder der nationalen Politik engagieren möchten. Über 100 Frauen kandidierten bei der letzten Parlamentswahl, und noch mehr bereiten sich gerade darauf vor, bei den diesjährigen Kommunalwahlen anzutreten. Heute sind dank der Anstrengungen des GF2D mehr gut ausgebildete Frauen in den Entscheidungsgremien des Landes vertreten und Togo hat neun weibliche Abgeordnete (gegenüber ursprünglichen vier) und sieben weibliche Minister (gegenüber ursprünglichen fünf). GF2D versucht weiterhin, mehr Frauen für das soziale und das politische Leben zu interessieren. Eine Frau, Kafui Brigitte Adjamagbo-Johnson, trat 2010 als Präsidentschaftskandidatin an – ein historisches Ereignis in einer immer noch schwierigen sozialen und politischen Lage und in einem immer noch von Männern dominierten Land. Sie ist ein Vorbild für alle afrikanischen Frauen.
Wir hoffen, dass der 8. März für alle Gemeinden, Dörfer, Regierungen und Menschen eine Gelegenheit ist, diese Frauen anzuerkennen und sie zu ehren.
-Léontine Ayawovi Gbadégbégnon-
TAGS: Afrika, Frauen, ONE, ONE Africa Award, Togo
Feb 22nd, 2012 6:29 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Feb 16th, 2012 6:35 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Feb 10th, 2012 7:37 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Feb 6th, 2012 8:06 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
TAGS: Afrika, BRIC-Staaten, Burkina Faso, CDU/CSU, China, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, EU, FDP, Frankreich, Frauen, Gesundheit, Großbritannien, Guinea-Bissau, Indien, Interviews, Kenia, Mali, Nicolas Sarkozy, Niger, Politik Aktuell, Rohstoffe, Somalia, Südafrika, Tschad, UNO, Was wir lesen, Weltbank, Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Feb 1st, 2012 4:41 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Jan 3rd, 2012 6:28 PM UTC
By ONE Deutschland
Die Themen des Tages:
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.

TAGS: Afrika, Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung, Frauen, Gesundheit, Landwirtschaft, ONE