Investitionen in die Infrastruktur sind von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und das Wachstum einer Gesellschaft. Infrastruktur lässt Gemeinden gedeihen, indem sie beispielsweise die Bauern mit lokalen und regionalen Märkten verbindet und Zugang zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen schafft. Ein Ende letzten Jahres von der Weltbank veröffentlichter Bericht, mit dem Titel Africa’s Infrastructure: A Time For Transition bezeugt, dass, obwohl Afrika bedeutende Fortschritte in der Entwicklung seiner Infrastruktur gemacht hat, zusätzliche Bemühungen noch immer notwendig sind.
Wie ihr wisst, begann am Montag in Kopenhagen der Klimagipfel. Am gleichen Tag hatte auch das Untergremium für wissenschaftlichen und technischen Rat (Subsidiary Body for Scientific and Technological Advice – SBSTA) seine erste Sitzung. Dieser ist eines der beiden ständigen Untergremien, die vor mehr als einem Jahrzehnt durch den Klimarahmenvertrag der Vereinten Nationen UNFCC eingesetzt wurden.
Der SBSTA, der dem Hauptgremium der UNFCC, der Konferenz der Vertragsstaaten, mit wissenschaftlichem, technischem und methodologischem Rat zur Seite stehen soll, beschäftigte sich vor allem mit dem REDD-Programm und mit der Notwendigkeit von qualitativ hochwertigen und genauen Beobachtungen des Klimawandels. Weiterlesen
Ende Oktober hat der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria gemeinsam mit dem nigerianischen Gesundheitsministerium die größte Einzelinitiative im Kampf gegen Malaria in der Geschichte des Fonds angekündigt. Weiterlesen
Am letzten Donnerstag veröffentlichte das Center for Global Development (CGD) den Commitment to Development Index (CDI) für 2009. Dieser listet reiche Staaten nach ihrer Politik zur Unterstützung von Entwicklungsländern. Der CDI wird seit 2003 veröffentlicht mit dem Gedanken, über die Messung von Hilfszahlungen hinaus herauszufinden, ob sich die Industriestaaten an ihre Versprechen in allen entwicklungspolitisch relevanten Bereichen halten. 22 reiche Nationen werden so nach den politischen Rahmenbedingungen und den tatsächlichen Handlungen eingeordnet, mit denen sie arme Nationen dabei unterstützen, bessere Lebensstandards, bessere Regierungen und mehr Sicherheit zu erlangen. Im Detail werden die Länder in sieben Kategorien beurteilt: Höhe und Qualität der Entwicklungshilfe, Handel, Investitionen, Migration, Umwelt, Sicherheit und Technologie. Weiterlesen
Die weltweite Wirtschaftskrise zeigt sowohl die Möglichkeit aber auch die Notwendigkeit für Veränderung in den ärmsten Ländern (least developed countries – LDCs) an, so die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in ihrem aktuellen LDC-Bericht. Der Bericht zeigt, dass Entwicklungsländer am stärksten von der Krise getroffen wurden und dass die Krise radikale Veränderungen in der Entwicklungszusammenarbeit notwendig gemacht hat. Besonders wichtig sei eine größere Konzentration auf Landwirtschaft, wirksamere Industriepolitik sowie eine Ausweitung der Rolle stärker involvierter, gut regierter Staaten. Weiterlesen
Letzten Mittwoch kündigte der International Währungsfonds (IWF) an, dass er arme Länder (low income countries) mit weiteren Darlehen unterstützen wird, um ihnen in der derzeitigen Wirtschaftskrise zu helfen. Es wird erwartet, dass der IWF diesen Ländern bis 2014 bis zu $17 Mrd. zur Verfügung stellen wird; davon $8 Mrd. über die nächsten zwei Jahre. Zusätzlich kündigte der IWF an, dass die Länder auf IWF-Darlehen bis 2011 keine Zinsen zu zahlen haben würden, auch nicht auf bestehende Darlehen. Weiterlesen
Es sind nur noch sechs Jahre bis 2015 – dem Jahr, bis zu dem die meisten der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) erreicht werden sollen. Doch der aktuelle Bericht der Vereinten Nationen zu den MDGs hat ermittelt, dass Fortschritte nicht schnell genug gemacht werden. Die weltweite Wirtschaftskrise und die Nahrungsmittelkrise zusammen mit den immer stärker sichtbaren Folgen des Klimawandels haben die Situation nicht nur erschwert, sie drohen auch bereits erreichte Erfolge zunichte zu machen. Weiterlesen
Am 18. Juli wurde Südafrikas früherer Präsident Nelson Mandela 91 Jahre alt. Und überall auf der Welt feierten die Menschen sein Leben und sein Vermächtnis am ersten „Mandela-Tag“. Die Nelson Mandela Stiftung hatte zusammen mit Mandelas anderen karikativen Einrichtungen und Initiativen vorgeschlagen, alljährlich an Mandelas Geburtstag seine Ideale und seine Vision zu feiern. Mandela und seine Anhänger hoffen, dass Mandela-Tag, den er selbst „nicht als Feiertag, sondern als Tag der Dienstleistung“ beschreibt, ein weltweiter Aufruf sein wird, zu zeigen, dass jede und jeder Einzelne die Macht hat, die Welt zu verändern. Weiterlesen
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