ZURÜCK ZUR BLOG HAUPTSEITE // Archiv für ‘Joe Powell’

Afrika verliert, wenn Klimafinanzierung nicht zusätzlich ist

27.01.2010 18:57 Uhr
von ONE Deutschland

Overseas Development Institute - LogoAfrika wird als Verlierer dastehen, wenn die Gelder, die von den reichen Staaten im letzten Dezember beim Klimagipfel in Kopenhagen zugesagt wurden, nicht zusätzlich zu bereits bestehenden Hilfszusagen sind. Das ist das Ergebnis eines Forschungspapiers, welches ONE bei der führenden Denkfabrik in Sachen Entwicklung, dem Overseas Development Institute (ODI) in Auftrag gegeben hat.

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Was verbirgt sich hinter dem CDM?

16.12.2009 18:00 Uhr
von ONE Deutschland

Im letzten Teil unserer Serie zu den Themen in Kopenhagen, erklärt Joe Powell den CDM:

Der Clean Development Mechanism (CDM) - auf Deutsch etwa „Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung” - war eines der Ergebnisse des Kyotoprotokolls. Sein Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Reduzierung von Emissionen so kosteneffizient wie möglich umgesetzt wird.

Die Idee, die CDM zugrunde liegt, ist, dass oftmals Emissionssenkungen in Entwicklungsländern viel weniger kosten als in Industriestaaten. Privatunternehmen sollen also in Projekte in Entwicklungsländern investieren, die in geringeren Treibhausgasausstößen resultieren. Unabhängige Stellen prüfen dann, wie viele Emissionen damit vermieden wurden und die Unternehmen erhalten Zertifikate über das eingesparte CO2, die Certified Emission Reductions (CER). Weiterlesen

Zusätzlichkeit

16.12.2009 17:39 Uhr
von ONE Deutschland

Im diesem Teil seines kleinen Kopenhagen-Klimalexikons wirft Jo Powell einen Blick auf die Frage der Zusätzlichkeit….

Von all den komplexen Klimathemen, die in Kopenhagen besprochen werden, ist „Zusätzlichkeit” (addinionality) wohl der Begriff, den die Verhandlungsführer der Entwicklungsstaaten am häufigsten benutzen. Ihre Sorge ist, dass Mittel, die bereits zur Erreichung der Millenniumentwicklungsziele (MDGs) versprochen wurden, nun zur Bekämpfung der Folgen des Klimawandels umgewidmet werden. Der äthiopische Premierminister Meles Zenawi benutzte den Begriff „Falschgeld” - „phoney money” -, um Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass hinter verschlossenen Türen Mittel doppelt gezählt werden und das Engagement für die, die – ohne eigenes Zutun – bereits am meisten unter den Schäden durch den Klimawandel leiden, scheinbar nur halbherzig ist.
Deshalb setzt sich ONE im Rahmen der Verhandlungen von Kopenhagen so für Zusätzlichkeit ein. Wir fordern die Aufnahme des folgenden Satzes in die Vereinbarung: Weiterlesen

Was ist REDD und warum unterstützen wir es?

15.12.2009 18:00 Uhr
von ONE Deutschland

Die Abkürzung REDD mag euch vielleicht auf den ersten Anhieb nicht viel sagen, doch sie bezeichnet einen wichtigen Teil des in Kopenhagen angestrebten Klimaabkommens. REDD steht für Reducing Emissions from Deforestation and Degradation, auf Deutsch: die Reduzierung von Emissionen aus Abholzung und der Schädigung von Wäldern. Die Idee, die dahinter steckt, ist, dass die Menschen in ärmeren Ländern, die vom Wald abhängen, ein Einkommen basierend auf der Kapazität ihrer Wälder, CO2 zu speichern, erhalten. Dadurch soll die Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre gesenkt werden. Das Einkommen, welches die Menschen erhalten, hängt wiederum von Wiederaufforstungsmaßnahmen und nachhaltiger Bewirtschaftung der Wälder ab. So sollen wirtschaftliche, ökologische und soziale Vorteile zusammenkommen. Weiterlesen

Was wollen wir in Kopenhagen?

13.11.2009 13:06 Uhr
von ONE Deutschland

Zu den Verhandlungen zwischen Staaten aus aller Welt vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen werden bei ONE alle ihr Möglichstes tun, um das denkbar günstigste Ergebnis für die Ärmsten der Welt sicherzustellen – insbesondere für die Menschen in Afrika. Weiterlesen

Wachsende Unterstützung für die „Tobin-Steuer”

21.10.2009 18:10 Uhr
von ONE Deutschland

In den letzten Wochen erhielten Vorschläge für eine geringe Steuer auf internationale Finanztransaktionen wie z.B. den Devisenhandel Unterstützung von europäischen Politikern. Die Idee, auch als Tobin-Steuer bekannt, kam ursprünglich vom Wirtschaftsnobelpreisträger James Tobin, der 1971 eine Steuer auf Devisentransfers vorschlug. Diese sollte Spekulanten Einhalt gebieten, die gefährliche Schwankungen der Wechselkurse verursachten. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Kampagnen, Einkommen aus solch einer Steuer dazu zu nutzen, globale öffentliche Güter zu finanzieren. Vorschläge reichten von der Nutzung der Gelder zur Unterstützung der UNO über die Abdeckung einiger der Kosten für die Anpassung an den Klimawandel bis hin zur Finanzierung von Gesundheitsausgaben in Entwicklungsländern. Weiterlesen

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