In Südamerika war Santiago de Chile erster Stop für U2 auf ihrer 360° Tour, und die ONE-Volunteers haben sich mächtig ins Zeug gelegt! 28 engagierte Volunteers – einige schon seit fünf Jahren bei ONE, andere seit drei Monaten – waren an diesem wunderschönen Spätsommertag hoch motiviert und voller Tatendrang für ONE im Einsatz. Die Anzahl der Unterschriften vom Konzert in Santiago zeugt eindeutig von der Begeisterung und Leidenschaft unserer Volunteers. Insgesamt haben es 28 Volunteers geschaft 7072 neue Unterstützer im Kampf gegen extreme Armut zu gewinnen. Unglaublich!
Wann immer ich ONE-Unterstützer auf der Tour treffe frage ich sie als erstes: „Warum setzt du dich für ONE ein?“ Ich frage mich oft, was so viele verschiedene Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, mit unterschiedlichem Arbeits- und Bildungshintergrund und mit unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten dazu bewegt, sich leidenschaftlich im Kampf gegen extreme Armut einzusetzen. Jeder nennt einen anderen Grund, aber eine Antwort kommt immer wieder: die Möglichkeit, mit seiner Stimme etwas zu verändern. Egal woher du kommst, wer du bist, was du machst: bei ONE hast DU mit DEINER Stimme die Macht, für die Ärmsten der Welt zu kämpfen. Deshalb erfüllt es mich immer wieder mit Stolz, Teil dieser Organisation zu sein, Teil von 2,2 Millionen Menschen, die gemeinsam – als ONE – den Stummen eine Stimme geben.
Drei ONE-Unterstützer aus Chile – Carla Herrera Cantera, Rodrigo Segura und Eduardo Javier Fernández Perez – erzählen warum sie sich für ONE engagieren…
Und warum unterstützt du ONE?
Heute ist Valentinstag. Viele von euch werden jetzt sicher sagen: „Pah, Valentinstag – den haben sich doch die Pralinenbäcker und Blumenhändler dieser Welt ausgedacht.“ Aber der eine oder andere Romantiker freut sich bestimmt über diese Gelegenheit, leckere Schokolade zu naschen und schöne Blumen zu verschenken. Und mal ehrlich: über Schokolade und Blumen freut man sich doch an jedem Tag, oder? Allerdings sollten wir uns dabei vor Augen führen, dass wir am Valentinstag – wie an den restlichen 364 Tagen des Jahres – mit unserem Verhalten das Leben von Millionen Menschen zum Positiven oder Negativen beeinflussen können. Hierzu ein paar Anregungen von unserem Kollegen David Cole:

Sag‘s durch die Blume…
Was gibt es romantischeres als einen Strauß roter Rosen für deine Liebste? Besonders romantisch sind Blumen dann, wenn sie nicht nur deinen Partner, sondern auch andere Menschen erfreuen. Hierzu empfehlen sich Blumen mit dem Fairtrade-Siegel. Bei Blumen aus fairem Handel erhalten die Produzenten, die oftmals in armen Ländern leben, einen gerechten Anteil am Gewinn. Sie und ihre Familien erzielen somit ein besseres Einkommen und können sich selbst so aus der Armut befreien.
Oder doch lieber Schokolade?
Der Hauptbestandteil von Schokolade ist Kakao. Schätzungsweise 14 Millionen Menschen in Entwicklungsländern sind von der Kakaoproduktion abhängig, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Kakao ist eine unglaublich wichtige natürliche Ressource. In einigen Ländern, wie etwa in Ghana und der Elfenbeinküste, beziehen 90 Prozent der Landwirte den Hauptteil ihres Einkommens aus dem Kakaoanbau. Durch den Kauf von Fairtrade-Schokolade kann jeder von uns dazu beitragen, dass es diesen Menschen gelingt, von ihrer harten Arbeit anständig zu leben. Da schmeckt die Schokolade doch gleich viel besser.
– David Cole –
Nach einem aufregenden Monat ist die Fußball-WM nun vorbei und der Alltag – mehr oder minder – wieder eingekehrt. Ganz gleich welche Mannschaft ihr unterstützt habt, Afrika ist als Gewinner dieser Weltmeisterschaft hervorgegangen. Die WM setzte Afrika in Szene und trug dazu bei, die negative Wahrnehmung, die dem Kontinent oft entgegenschlägt, positiv zu verändern. 
Aber es ging nicht nur auf dem Fußballfeld spannend zu, denn diese Woche trafen sich Staats- und Regierungschefs in Johannesburg zu einem Bildungsgipfel. Mehr als hundert Delegierte und Staatsoberhäupter aus Kenia, Mosambik und Botswana sowie FIFA-Präsident Sepp Blatter und Desmond Tutu, Erzbischof und Co-Vorsitzender von 1GOAL , folgten der Einladung des südafrikanischen Präsidenten Jakob Zuma.
Dorothy Ngoma ist Vorsitzende der Nationalen Organisation der Krankenschwestern und Hebammen von Malawi und sie fordert Entscheider und Entscheiderinnen weltweit auf, sich für die Ärmsten einzusetzen.
Dorothy ist auch ein Mitglied der W8, einer Gruppe von acht außergewöhnlichen Frauen aus allen Teilen der Welt, die sich aktiv für Gesundheit und Bildung für alle einsetzen.

Dorothy Ngoma © Oxfam
Am Montagabend zeigte ONE in London noch vor dem offiziellen Start in Europa ausgewählten Gästen Clint Eatswoods neuen Film „Invictus – Unbezwungen“.
Invictus erzählt davon, wie der damalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela (gespielt von Morgan Freemann) und der Kapitän der südafrikanischen Rugby-Nationalmannschaft, Francois Pienaar (Matt Damon), sich zusammentun, um ihr Land zu vereinen. Mandela glaubte, dass der Sport die Menschen verbinden kann. Und als das südafrikanische Team in der Rugby-Weltmeisterschaft 1995 unerwartet das Finale erreichte, besuchte er – ebenso unerwartet – das Endspiel, um sein Team anzufeuern.
Nachdem die Staats- und Regierungschefs aus Kopenhagen abgeflogen sind, könnte die Vereinbarung einiger Gipfelteilnehmer unterm Strich nichts bringen, wenn nicht deutlich gemacht wird, dass die angebotene Klimafinanzierung für Entwicklungsländer zusätzlich zu bereits versprochenen Hilfszahlungen fließt.
Die Vereinbarung, die von 25 Staaten, darunter die USA, China, Südafrika, Indien und Deutschland, ausgehandelt wurde, beinhaltet unter anderem eine $10 Mrd.-„Schnellfinanzierung“ jährlich über die nächsten drei Jahre und $100 Mrd. pro Jahr ab 2020, die ärmere Länder bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen sollen. Nach derzeitigem Stand werden diese Mittel allerdings zum größten Teil in versprochene Zahlungen einfließen, die den gleichen Ländern bei der Bewältigung extremer Armut helfen sollten.

Foto © SEYLLOU/AFP/Getty Images
Seit sie Ende 2008 die Macht in Guinea ergriffen haben, unterdrücken Dadis Camara und seine Militärjunta das Land mit mehr und mehr Gewalt. Am 28. September endete eine Demonstration gegen das Regime damit, dass das Militär 157 Zivilisten tötete und weitere 1.200 verletzte. Durch die Gewalt und das Chaos ist das Geschäftsleben zum Stillstand gekommen und Schulen wurden geschlossen. Camaras Handlungen untergraben aktiv die zerbrechlichen Entwicklungsfortschritte der vergangenen Jahre und versprechen für Guineas Zukunft nichts Gutes. Weiterlesen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
Schlagworte: Bono, David Cole, U2 360° Tour 2010