Beth Adler

Maputos Weg zu sauberem Wasser

23.03.2010 19:00 Uhr
von Carola Bieniek

Vor wenigen Tagen kehrten wir von einer Reise unter dem Motto „Zuhören und lernen” zurück, die Mitglieder des Vorstandes von ONE sowie Mitarbeiter und Berater von ONE nach Senegal, Ghana, Mosambik und Kenia führte. Beth Adler schreibt dazu über einen Public Private Partnership (öffentlich-private Partnerschaft – PPP) im Bereich Wasser und sanitäre Versorgung in Mosambik:

Einen unserer Tage im heißen und grünen Mosambik verbrachten wir mit der ONE-Delegation bei einem Projekt im Bereich Wasser und sanitäre Versorgung. Die PPP, die das Projekt unterhält, nennt sich Water and Sanitation for the Poor (WSUP) und wird unter anderem von unserem langjährigen Netzwerkpartner CARE unterstützt.

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Welternährungsgipfel in Rom

17.11.2009 13:30 Uhr
von Carola Bieniek

Logo des WelternährungsgipfelsGestern begann der UN-Gipfel zur Nahrungssicherheit, der noch bis Mittwoch in Rom tagt. Weiterlesen

Kanadas Initiative zur Nahrungssicherheit

05.11.2009 18:00 Uhr
von Carola Bieniek

Im Oktober stellte Kanadas Ministerin für internationale Zusammenarbeit, Beverly Oda, die Nahrungssicherheitsstrategie der kanadischen Entwicklungsagentur CIDA vor. Dies ist ein wichtiger Schritt des Landes in Richtung der Erfüllung seiner Zusagen vom G8-Gipfel 2009. Kanada hat Nahrungssicherheit zu einer seiner Prioritäten gemacht. Die nun vorgestellte Strategie soll sowohl die nach wie vor spürbaren Folgen der Nahrungsmittelkrise als auch die Folgen der derzeitigen Wirtschaftskrise und des Klimawandels durch nachhaltige und wirkungsvolle Initiativen in Angriff nehmen. Weiterlesen

Weltentwicklungsbericht zum Thema Klimawandel und Entwicklung

23.09.2009 16:30 Uhr
von Carola Bieniek

In der letzten Woche veröffentlichte die Weltbank den Weltentwicklungsbericht 2010 mit dem Titel „Entwicklung und Klimawandel“. Das Thema ist vor allem deshalb so relevant, weil im Dezember die UN-Mitgliedsstaaten in Kopenhagen zusammenkommen werden. Ihr Ziel wird es sein, ein neues weltweites Klimaabkommen zu verabschieden. Dieses soll das Kyoto-Abkommen aus dem Jahr 1997 ersetzen.
Obwohl im Kampf gegen extreme Armut und für Entwicklung schon weitreichende Fortschritte gemacht wurden, bleibt noch eine Menge zu tun – und der Klimawandel macht das nur noch komplizierter. Wie der Bericht bestätigt, werden die Folgen des Klimawandels – die schon jetzt zu spüren sind – die Entwicklungsländer am schwersten treffen; mehr Menschen werden in die Armut gestoßen und Jahre erfolgreicher Armutsbekämpfung werden zunichte gemacht. Diesen Auswirkungen muss begegnet werden. Außerdem müssen zusätzliche Investitionen in Energieversorgung, Transport, urbane Systeme und landwirtschaftliche Produktion getätigt werden, um fortgesetzte Entwicklung sicherzustellen. Und diese Investitionen müssen „klimasicher“ sein. Weiterlesen

Kenia: Den Wind fangen

16.09.2009 16:30 Uhr
von Carola Bieniek

In Kenia wird derzeit an Plänen für den größten Windpark Afrikas gearbeitet. Ein Wüstengebiet im Norden des Landes rund um den Turkanasee soll bis 2012 Heimat für 365 Windturbinen werden. Wenn der Windpark fertig gestellt ist, sollen 300 Megawatt in das kenianische Stromnetz fließen – dies entspricht etwa einem Viertel der derzeitig bestehenden Kapazitäten. Unter anderem wird das Projekt von der Afrikanischen Entwicklungsbank gefördert. Weiterlesen

Intelligente Hilfe unterstützt äthiopische Bauern bei der Vermarktung ihrer Produkte

08.09.2009 16:30 Uhr
von Carola Bieniek

Die im Januar 2008 eröffnete äthiopische Warenbörse (Ethiopian Commodity Exchange, ECX) ist eine kostengünstige und risikoarme Möglichkeit für äthiopische Bauern, ihre Produkte zu verkaufen – und zwar zu einem fairen Preis. An der Börse wird mit Kaffee, Sesam, Bohnen, Hirse, Weizen und Mais gehandelt. Sie stellt nicht nur die Qualität der Produkte sicher, sondern organisiert durch Lager- und Bezahlungssysteme auch Lieferung und Entlohnung. Für die von der Landwirtschaft abhängigen Kleinbauern – 85 % der äthiopischen Bevölkerung – bedeutet das einen enormen Fortschritt: Jahrelang hatten sie kaum die Möglichkeit, ihre Erzeugnisse zu guten Bedingungen abzusetzen, da die Käufer letztendlich über die Preise bestimmten. Bei guten Ernten gingen die Lebensmittelpreise in den Keller. Nach jahrelangen Hungersnöten und Marktreformen, die nicht gerade dazu beitrugen, diese Not zu lindern, haben sie nun viel bessere Chancen, ein angemessenes Einkommen zu erzielen.

Die Idee für die Warenbörse wurde von Wissenschaftlern des Ethiopian Development Research Institute und des International Food Policy Research Institute (IFPRI) entwickelt. Das IFPRI ist eines von 15 landwirtschaftlichen Forschungszentren, die von einem Bündnis aus Regierungen, privaten Stiftungen sowie internationalen und regionalen Organisationen unterstützt werden.

– Beth Adler –

Intelligente Hilfe und private Partnerschaften helfen Tansania Bettnetze für Afrika herzustellen

11.08.2009 16:30 Uhr
von Carola Bieniek

Intelligente Entwicklungshilfe - Malaria in Tansania bekämpfen

Die Firma A to Z Textile Mills in Arusha, Tansania, ist ein Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn Entwicklungszusammenarbeit Hand in Hand mit dem Privatsektor arbeitet, um Industriestruktur und Arbeitsplätze zu schaffen – und wenn afrikanische Staaten ihr Geschäftsklima reformieren, um Investoren anzulocken. A to Z ist das bisher einzige afrikanische Unternehmen, das langlebige, mit Insektizid behandelte Moskitonetze herstellt, um Familien vor Malaria zu schützen – nach wie vor die für Kinder gefährlichste Krankheit auf dem Kontinent. Als Joint-Venture mit einer der japanischen Firma Sumitomo Chemical produziert A to Z die Netze in honorarfreier Lizenz. Die größten Kunden sind das tansanische Gesundheitsministerium, Geberorganisationen und NGOs, darunter UNICEF und Populations Services International (PSI). Für seine Kapazität von 10 Millionen Netzen pro Jahr beschäftigt A to Z 4.600 Tansanier, darunter viele Frauen. Noch für dieses Jahr ist in Äthiopien eine Näherei geplant und in Nigeria soll demnächst auch eine Fabrik entstehen.

– Beth Adler –

Wie steht es um die wirtschaftlichen Aussichten der Länder südlich der Sahara?

11.07.2009 10:00 Uhr
von Carola Bieniek

Im April legte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine regionale Wirtschaftsprognose für Sub-Sahara Afrika vor, die Statistiken und Analysen der Wirtschaft dieser Region im Jahr 2008 zusammenfasst und darüber hinaus einige Vorhersagen für 2009 bietet. Die zentrale Aussage lautet, dass die betroffenen Staaten jetzt aktiv werden müssen, um die Auswirkungen der Finanzkrise einzudämmen und noch zu verhindern, dass das in den letzten Jahren erreichte Wachstum zu Nichte gemacht wird. Der IWF rät den Staaten in diesem Zusammenhang davon ab, den Folgen der Krise mit protektionistischen Maßnahmen entgegentreten zu wollen. Weiterlesen

Worum wir die G8 außerdem bitten: Landwirtschaft

08.07.2009 11:22 Uhr
von Carola Bieniek

Sie haben vielleicht bereits unseren Beitrag darüber gelesen, dass für uns Rechenschaftspflicht ein großes Thema auf dem G8-Gipfel diese Woche sein sollte. ONE verlangt von den G8-Staaten eindeutige Zeitpläne, wie sie die Rückstände in der Erfüllung ihrer Versprechen an die Entwicklungsländer aufholen wollen, und die Diskussion einer Strategie für die Zeit nach Auslaufen der Versprechen von Gleneagles. Außerdem drängt ONE aber auch auf belastbare finanzielle Investitionen in die Landwirtschaft von Entwicklungsländern. Weiterlesen

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.