Alicia Blázquez

Es lebe der Sport

01.02.2012 12:22 Uhr
von Alicia Blázquez

alignnoneUnsere Blogserie zu Living Proof geht weiter mit einer Aktion von Christiane Schrade. Christiane hat sich ein kleines ONE-Team zusammengestellt, mit dem sie für ONE bei einem Volleyball-Turnier in Riethnordhausen angetreten ist. Sie berichtet: “In unserem Team haben mein Mann Benny Kind, Carsten Schlegel, Marcel Kapitschke und ich mitgespielt. Wir haben einen sehr guten 3. Platz erzielt – und außerdem erreicht, dass sich die anderen Teilnehmer und Besucher mit ONE und seinen Anliegen auseinander setzen.”

 

alignnoneSport ist super geeignet, um auch mal jene zu erreichen, die sich eher selten in einen Eine-Welt-Laden oder in eine Vorlesung über Entwicklungspolitik verlaufen. Viele Jugendbotschafter haben deshalb Sportsgeist gezeigt, um mehr Menschen für den Kampf gegen extreme Armut zu sensibilisieren – zum Beispiel Sascha Müller mit seinem Judo-Workshop oder Sandra Nordhaus mit ihrem Konzept “Yoga for ONE“. Sie haben damit viele Menschen erreicht, die sich vorher noch nicht großartig mit Entwicklungszusammenarbeit auseinandergesetzt hatten, die aber sehr interessiert waren.

 

alignnoneMan muss nicht Jugendbotschafter sein, um sich vielleicht in seinem Sportverein für ONE zu engagieren, wie das Beispiel von Simon zeigt. Er ist ein “ganz normaler” ONE-Unterstützer und wollte für ONE bei einem Basketball-Turnier antreten, und sich deshalb mit uns in Verbindung gesetzt. Wir haben ihn mit T-Shirts und Info-Material ausgestattet.

Vielleicht hast du dir ja fürs neue Jahr vorgenommen, mehr Sport zu machen und dich für eine gute Sache zu engagieren? Dann kombinier doch beides miteinander und meld dich bei uns unter mitmachen@one.org. Wir unterstützen dich gerne.

- Alicia Blázquez -

60.000 Unterschriften für Steuer gegen Armut übergeben – Kampagne geht weiter

30.01.2012 19:05 Uhr
von Alicia Blázquez

Vielen Dank an die fast 60.000 ONE-Unterstützer, die unsere Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicola Sarkozy unterzeichnet und “Merkozy” ermutigt haben, eine Steuer gegen Armut einzuführen und innerhalb Europas voranzutreiben.

alignnoneAm Freitagnachmittag übergaben unsere ONE-Unterstützerinnen – und derzeit Praktikantinnen – Anne und Katrin die lange Liste mit euren Unterschriften (auf CD gebrannt) an das Bundeskanzleramt und die FDP-Parteizentrale. Auf Facebook könnt ihr euch weitere Fotos ansehen.

Unsere Petition geht zwar weiter, aber wir wollten die Unterschriften dennoch vor dem heutigen EU-Gipfel übergeben – für den Fall der Fälle, dass dort über die Finanztransaktionssteuer beraten wird. Offiziell stand das Thema zwar nicht auf der Agenda, doch am Wochenende hatte sich in Punkto Finanztransaktionssteuer wieder einiges getan. Deshalb wird auf dem Gipfel bestimmt trotzdem darüber gesprochen.

Am Wochenende hatte  Präsident Nicolas Sarkozy  im französischen Fernsehen nämlich angekündigt, Frankreich werde ab August eine 0,1-prozentige Steuer auf Finanztransaktionen erheben. Sigmar Gabriel forderte daraufhin: “Wir müssen jetzt auch Taten sehen.” Doch laut einem Sprecher von Finanzminister Schäuble will die Bundesregierung dem Vorpreschen von Sarkozy erst einmal nicht folgen. Stattdessen soll zunächst der bestehende Vorschlag der Europäischen Kommission weiter geprüft werden. Dieser sei umfassender als die französische Variante. Tatsächlich soll die Finanztransaktionssteuer von Nicolas Sarkozy einige Ausnahmen zulassen, weshalb einige französische Nichtregierungsorganisationen sie als unzureichend bewerten.

Das heißt, sowohl unsere französischen Kollegen als auch wir in Deutschland müssen weiter Druck machen, damit eine Finanztransaktionssteuer gegen Armut kommt. Es geht weiter – wir halten euch auf dem Laufenden!

- Alicia Blázquez –

Betreff: “Steuer gegen Armut” – Brief von ONE & Cinema for Peace an alle Bundestagsabgeordneten

26.01.2012 17:02 Uhr
von Alicia Blázquez

Fast 60.000 ONE-Unterstützer haben bisher die Petition an “Merkozy” für eine Steuer gegen Armut unterzeichnet. Die Debatte darüber ist in vollem Gange. Heute haben ONE und die Cinema for Peace Stiftung einen Brief an alle Bundestagsabgeordneten geschrieben. Darin heißt es:

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“Leider spiegelte der Bundeshaushalt in den vergangenen Jahren nur ungenügendes Engagement zur Einhaltung der Millenniumsentwicklungsziele wider.

Um seine internationale Verpflichtung einhalten zu können, das heißt bis 2015 mindestens 0,7 % des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen, müssten die dafür vorgesehenen Finanzmittel von 2012 bis 2015 im Schnitt um 2,5 Milliarden Euro pro Haushaltsjahr erhöht werden.

Jedoch sieht auch der für das Jahr 2012 beschlossene Haushalt mit einer Erhöhung von 164 Millionen Euro für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unzureichende Schritte vor, obwohl eine klare Mehrheit der Bundestagsabgeordneten sich im entwicklungspolitischen Konsens für signifikante Aufwüchse stark gemacht hat.

Wir bitten Sie sicherzustellen, dass die Erlöse einer Finanztransaktionssteuer in wirksame Programme der Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe fließen, um die Zahl der extrem Armen und Hungernden zu reduzieren, Aids, Malaria und Tuberkulose einzudämmen, allen Kindern die Möglichkeit auf Bildung zu geben und somit auch langfristig die Einhaltung von Menschenrechten zu stärken.”

Hier findet ihr den vollständigen Brief.

- Alicia Blázquez –

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Anna Loos, Jan Josef Liefers, Bono und ONE in Ghana

09.01.2012 18:50 Uhr
von Alicia Blázquez

Einige von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: in diesen Tagen sind die deutschen ONE-Unterstützer Anna Loos und Jan Josef Liefers mit ONE in Ghana unterwegs. Beide haben sich in der Vergangenheit wiederholt für ONE eingesetzt, zuletzt haben sie zum Beispiel in der internationalen Version des Spots “The F-Word” mitgespielt.

In Ghana ebenfalls mit dabei sind ONE-Mitbegründer und U2-Frontmann Bono. Auf ihrer Reise treffen sie auf Aktivisten,  die sich für mehr Transparenz im Rohstoffsektor einsetzen, sie besuchen ein vom Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria finanziertes Krankenhaus, sie reisen mit Jeffrey Sachs zu einem Millenniumsdorf und sprechen mit Vertretern der Organisation SEND Ghana, die sich für bessere Regierungsführung und die Gleichberechtigkeit von Frauen einsetzt. Ein spannendes Programm, über das Anna und Jan Josef auch über Facebook und Twitter berichten.

Vor ihrer Reise postete Anna Loos auf Facebook:

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Und Jan Josef Liefers nutzt Twitter, um seine Eindrücke mit uns zu teilen: alignnone

 

 

 

Wir werden in den nächsten Tagen Fotos und weitere Informationen über die Reise veröffentlichen. Also schaut bald mal wieder auf unserem Blog vorbei.

– Alicia Blázquez –

 

 

 

 

“Solidarität ist keine Einbahnstraße” – Video von ONE-Volunteers auf dem SPD-Parteitag

16.12.2011 16:34 Uhr
von Alicia Blázquez

Anfang Dezember waren die ONE-Volunteers Jessica und Jonas beim SPD-Parteitag in Berlin. Sie haben dort die Besucher über ONE informiert und nach ihrer Meinung zum Thema Entwicklungszusammenarbeit gefragt – und die Antworten gleich mal auf Video festgehalten. Hier sind einige der Statements. Was meinst du dazu? Und was hättest du geantwortet?

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– Alicia Blázquez —

Auf Tour mit Maroon 5

15.12.2011 17:38 Uhr
von Alicia Blázquez

Vor ein paar Wochen war ONE in Europa wieder mit Maroon 5 auf Tour. Die Band unterstützt ONE schon lange und hat uns deshalb eingeladen, sie auf ihrer Tour zu begleiten. Da haben wir natürlich sofort ja gesagt! Wir können zwar nicht singen, aber zum Glück waren wir ja auch nicht als musikalischer „Supporting Act“ dabei. Unsere ehrenvolle Aufgabe war es vielmehr, möglichst viele Fans über die Arbeit von ONE und den Kampf gegen extreme Armut zu informieren. Das hatten wir in der Vergangenheit schon mehrmals gemacht – etwa bei den Konzerten von U2 oder bei der Alive & Swingin‘-Tour mit Xavier Naidoo, Rea Garvey, Sascha und Michael Mittermeier. Und nun also bei Maroon 5.

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Schon Ende 2010 war ein Team von US-Kollegen und Volunteers auf den amerikanischen Konzerten der Band dabei gewesen. In Indianapolis durften die Volunteers Backstage sogar kurz die Band treffen!

Anfang 2011 kam Maroon 5 dann nach Europa, doch leider wurde die Tour vorzeitig abgebrochen, da Frontman Adam Levine in die Jury der US-Version von „The Voice“ berufen wurde. Die Band hatte damals nur ein Konzert in Köln gegeben. Aber sie versprach, bald wieder nach Europa zurück zu kommen – und sie hat Wort gehalten. In Deutschland traten sie Anfang Dezember in Hamburg, Berlin und München auf.

Für uns waren in allen drei Städten großartige ONE-Volunteers vor Ort, die die Besucher angesprochen und viele neue ONE-Unterstützer gewonnen haben. Hier könnt ihr euch ein paar Fotos dazu ansehen. Liebe ONE-Volunteers, ihr wart super! Wären wir bei ONE eine Musik-Kombo, würden wir euch zum Dank ein Lied widmen. Aber leider wir sind nicht so musikalisch… deshalb sagen wir ganz einfach und aufrichtig: Dankeschön!

– Alicia Blázquez –

75 Minuten Hoffnung in Cannes

04.11.2011 17:37 Uhr
von Alicia Blázquez

Nun ist der G20-Gipfel in Cannes fast schon wieder vorbei. Tobias Kahler, Direktor von ONE in Deutschland, ist für uns noch vor Ort und zieht eine gemischte Bilanz. Immerhin hat er 75 Minuten Hoffnung erlebt – nämlich als endlich auch mal über Entwicklungsthemen gesprochen wurde:

alignnone“Wichtige Themen wurden von der griechischen Schuldenlast zerquetscht. Es gab jedoch 75 Minuten Hoffnung, in denen über starke Ideen im Kampf gegen Armut diskutiert wurde. Diese 75 Minuten mögen den Gipfel gerettet haben. Die Vorschläge von Bill Gates zur Finanzierung von Entwicklungshilfe und zur Transparenz im Rohstoffbereich müssen nun rasch umgesetzt werden. Dafür muss sich Angela Merkel, die in der Euro-Krise eine starke Führungsrolle übernommen hat, einsetzen.“

Auch viele andere Nichtregierungsorganisationen, Experten und Beobachter die Vorschläge. In der deutschsprachigen Presse war dazu zu lesen:

  • “Für einen Hoffnungsschimmer sorgte zumindest der Multi-Milliardär Bill Gates. Ihn hatte Präsident Sarkozy gebeten, Vorschläge zu erarbeiten, wie Entwicklungshilfe in Zukunft finanziert werden kann. Die Empfehlungen hat Gates nun hier in Cannes den Staats- und Regierungschefs vorgestellt: Mit einer internationalen Tabaksteuer, der Besteuerung von Emissionen im Flug- und Schiffsverkehr und einer Finanzmarktsteuer – so schlägt Gates vor – könnte man genug Geld einnehmen, um die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen doch noch zu erreichen.“ — Deutsche Welle
  • “Der Microsoft-Gründer und Multimilliardär Bill Gates hat die in Cannes versammelten G-20-Staaten ermahnt, trotz der Krise den Kampf gegen die Armut nicht zu vernachlässigen. ‘Ich will die Bedeutung dieser Krise in keiner Weise herunterspielen, aber ich glaube, dass wir auch die ärmsten Länder im Blick behalten sollten’, sagte Gates am Donnerstag der  Nachrichtenagentur AFP in Cannes.“ — AFP
  • „Der Microsoft-Gründer legte Vorschläge vor, wie Entwicklungshilfe künftig finanziert werden könnte.  Um das Ziel zu erreichen, dass jedes Land 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungshilfe einsetzt, brachte Gates drei neue Steuern ins Spiel: auf Tabak, auf Finanztransaktionen und auf internationalen Verkehr.“ — Die Presse
  • Die Westdeutsche Zeitung zitiert Bill Gates: “‘Ich werde die Menschen daran erinnern, wie wichtig dieses Thema ist. Dass es dabei um mehr als Geld geht, es geht darum, das Leben von Kindern zu retten’, sagte Gates, dessen Stiftung Milliarden für Entwicklungshilfeprojekte ausgibt. Gates betonte, dass Entwicklung sowohl humanitäre als auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringe.

Wenn ihr euch selbst ein Bild machen wollt, könnt ihr hier den vollständigen Bericht und eine Zusammenfassung auf Englisch herunterladen.

Auch all jene, die unsere Petition gegen die Hungersnot unterzeichnet haben, dürfen sich zumindest ein bisschen freuen, wie Tobias Kahler vorhin erklärte: “Dies war zumindest der erste G20-Gipfel, auf dem die Regierungen ihre Zusagen zur Entwicklungszusammenarbeit anerkannten. Zudem wurden neue Zusagen zu Landwirtschaft und Ernährungssicherung gemacht, indem etwa schädliche Spekulationen eingegrenzt und Investitionen in landwirtschaftliche Produktivität ausgebaut werden sollen. Dies waren konkrete Forderungen von 400.000 ONE-Unterstützern, die in Cannes gehört wurden.” Auch das ist also Grund zur Hoffnung.

Wir werden nun die Ergebnisse des Gipfels und die offiziellen Dokumente ausführlicher unter die Lupe nehmen und euch Anfang nächster Woche eine abschließende Einschätzung geben. Bis dahin vielen Dank an alle, die mit ihrer Stimme, mit ihren Tweets und mit ihren E-Mails mit uns Druck gegen die Hungersnot gemacht haben.

– Alicia Blázquez –

Eure Stimmen wurden übergeben – in Paris, London, Berlin

02.11.2011 20:24 Uhr
von Alicia Blázquez

alignleftPuh, was für eine Woche! Am Montagabend machten unsere französischen Kollegen im Herzen von Paris eine großartige Aktion, um im Land des G20-Gastgebers Nicolas Sarkozy ein starkes Zeichen gegen die Hungersnot zu setzen. Am Dienstag übergaben unsere Kollegen in London eure 400.000 Unterschriften an die britische Regierung – und zwar ausgedruckt und verpackt in vielen schweren Kartons. Wahnsinn!

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Und heute hat das Team in Berlin die 400.000 Unterschriften zum Kanzleramt gebracht (allerdings gebrannt auf DVD, denn wir wollten keine 4897 Seiten ausdrucken). Wir gaben die Unterschriften bei einem sehr freundlichen Mitarbeiter der Poststelle ab, der versicherte, die DVD an die zuständigen Mitarbeiter der Bundeskanzlerin weiterzugeben. Auf Facebook könnt ihr euch weitere Fotos davon ansehen.

Aber damit nicht genug: Heute Mittag starteten wir noch eine Aktion, um die Bundeskanzlerin und ihr Team auf dem Weg zum Gipfel daran zu erinnern, dass die G20 in langfristige Lösungen gegen die Hungersnot investieren müssen. Die Bundesregierung trägt zur Bewältigung der aktuellen Hungerkrise am Horn von Afrika zwar ihren fairen Anteil bei. Allerdings sind mehr Anstrengungen nötig, um die Situation der Kleinbauern und die Landwirtschaft in Afrika nachhaltig zu stärken.

Damit diese Nachricht ankommt haben heute zahlreiche ONE-Unterstützer E-Mails ans Kanzleramt geschickt, Nachrichten auf der Website von Angela Merkel hinterlassen und den Regierungssprecher über Twitter angesprochen. Der hat auch auch prompt über Twitter geantwortet: “Die Themen Landwirtschaft, Nahrungsmittelpreise- und versorgung sind wichtiger Teil der G20-Tagesordnung.”

Das ist schon mal gut. Wir hoffen nun, dass dieser Tagesordnungspunkt starke und konkrete Ergebnisse hervorbringt. Dafür setzt sich vor Ort  in Cannes übrigens auch ein kleines internationales ONE-Team im Austausch mit Journalisten, Politikern und Vertretern anderer Organisationen ein. Wir hoffen, dass unsere Stimmen gehört werden und halten euch auf dem Laufenden.

- Alicia Blázquez –

 

 

Endspurt zum G20-Gipfel – jetzt nochmal Druck machen!

02.11.2011 14:08 Uhr
von Alicia Blázquez

Morgen beginnt der G20-Gipfel, jetzt wird es ernst! Alles spricht über Griechenland und den Euro. So beunruhigend das alles auch ist, dürfen wir darüber nicht die Menschen vergessen, die gerade unter einer unfassbaren und vermeidbaren (!) Hungersnot leiden.

Darauf machen wir mit unserer aktuellen Petition aufmerksam. Über 400.000 Menschen haben unsere Petition für ein endgültiges Ende der Hungersnot inzwischen unterzeichnet. Die Signale aus Frankreich sind ermutigend: Kürzlich erklärte der französische Präsident und Gastgeber des G20-Gipfels Nicolas Sarkozy, dass Politiker die Macht und Pflicht haben, sich gegen den Hunger einzusetzen. Er forderte, dass die G20 einen Aktionsplan für eine Stärkung der Landwirtschaft in armen Ländern verabschieden. Es sieht also nicht schlecht aus. Aber wir möchten sicherstellen, dass diesen Worten Taten folgen und dass unser Anliegen angesichts der Diskussion um den Euro beim G20-Gipfel nicht untergeht.

Du kannst uns helfen, indem du persönlich die Bundeskanzlerin und ihr Team wissen lässt, dass du ein Ende der Hungersnot forderst – ein für alle Mal. Du kannst verschiedene Sachen machen: Dem Regierungssprecher von Angela Merkel eine Nachricht über Twitter schicken, dem Team von Frau Merkel eine E-Mail schreiben oder eine Nachricht auf der Website der Bundeskanzlerin hinterlassen. Oder vielleicht hast du eine andere Idee? Hast du Lust? Dann klick hier für Aktionsideen und Tipps.

Du hast damit nicht nur die Chance, im Endspurt zum G20-Gipfel noch etwas zu bewegen. Du erhältst damit auch die Chance, ONEs Kampagnenarbeit mitzugestalten. Denn ONE plant in Kürze einen neuen Kampagnenbeirat einzurichten, in dem uns die engagiertesten ONE-Unterstützer beraten sollen. Je mehr du dich engagierst, desto besser sind deine Chancen, in diesen Beirat berufen zu werden. Vielleicht gehörst du ja bald dazu?

Also, werde aktiv und dokumentiere deine Aktion mit einem Kommentar unten. Lass uns die Zeit bis zum Gipfel so gut wie möglich nutzen!

– Alicia Blázquez —

 

Der Stunt vor dem Hôtel de Ville

01.11.2011 20:56 Uhr
von Alicia Blázquez

Was ist besser als der berühmte Kuss vor dem Hôtel de Ville? Ganz klar: Der Stunt vor dem Hôtel de Ville!

Das Hôtel de Ville ist das Rathaus von Paris. Dort hat ONE mit Unterstützung der Stadt Paris am Montagabend, wenige Tage vor dem G20-Gipfel, ein Zeichen gegen Hungersnot gesetzt. Am Abend löschte das Rathaus die Lichter, und die Fassade des Gebäudes verwandelte sich in eine Leinwand, auf die unsere Videos “The F-Word” und “Eine Zukunft ohne Hungersnot” projiziert wurden. Unsere Forderungen an die G20 wurden auf Französisch, Deutsch und Englisch auf das Hôtel de Ville gestrahlt, ebenso wie die Namen der Unterzeichner unserer Petition.

Dabei waren neben dem Pariser Team von ONE zahlreiche französische ONE-Volunteers, Journalisten und prominente Unterstützer aus Frankreich. Chapeau – eine großartige Aktion! Ich wäre zu gerne dabei gewesen. Für alle, die ebenfalls nicht dabei sein konnten, gibt es zumindest dieses Video von der Aktion.

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– Alicia Blázquez —

Interview mit Christian Kreutz auf der Open Aid Data Conference

30.09.2011 12:05 Uhr
von Alicia Blázquez

Am 28. und 29. September fand in Berlin die Open Aid Data Conference statt. Netzaktivisten, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitarbeiter von Entwicklungsorganisationen diskutierten, wie mehr Offenheit und Transparenz im Entwicklungssektor hergestellt werden können.

Organisiert wurde die Open Aid Data Conference von der Heinrich Böll Stifutung, der Open Knowledge Foundation, OpenAid und Transparency International. ONE gehörte zu den Unterstützern der Konferenz. Wir fanden sie sehr gelungen und freuten uns über das große Interesse. Das war offenbar nicht immer so: Mitveranstalter Christian Kreutz von der Open Knowledge Foundation erzählte mir am Rande der Konferenz, er habe vor Jahren einmal auf der re:publica auf einem Diskussionspanel über Offene Daten in der Entwicklungszusammenarbeit gesessen. Damals jedoch fast ohne Zuschauer, im Publikum wären kaum mehr Menschen gewesen als auf der Bühne. Heute wird die Diskussion um Offene Daten im Entwicklungssektor erfreulicherweise viel breiter geführt.

Nun mag das alles für viele ein bisschen technisch und abstrakt klingen. Ist es aber gar nicht, wie Christian Kreutz in unserem Video erklärt. Ich durfte ihm nach der Konferenz ein paar „Einsteigerfragen“ zu Open Data stellen. Worum geht es bei Offenen Daten? Welche Daten sollen wie geöffnet werden und wozu? Was hat diese auf den ersten Blick sehr technische Diskussion mit Entwicklungspolitik zu tun? Und wie weit ist Deutschland und das BMZ auf diesem Gebiet? Er beantwortet diese Fragen auf verständliche Weise:

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Falls ihr mehr erfahren wollt, schaut in den nächsten Tagen auf der Website zur Konferenz vorbei, dort werden die Präsentationen der Konferenz dokumentiert. Auf Twitter könnt ihr die Diskussion der vergangenen Tage unter dem Hashtag #OADC nachvollziehen. Und die Reden der Referenten findet ihr auf dem Vimeo-Kanal der Open Knowledge Foundation. Alles schön transparent, wie könnte es anders sein.

- Alicia Blázquez –

Erfolg gegen Hunger – Dank deiner Stimme!

27.09.2011 18:25 Uhr
von Alicia Blázquez

ONE-Unterstützer aus aller Welt haben mit ihren Stimmen dazu beigetragen, dass die Regierungen der Welt endlich etwas gegen die Hungersnot am Horn von Afrika unternehmen. Über 223,ooo Unterstützer haben unsere Petition unterzeichnet und darauf gedrängt, dass die internationale Gemeinschaft ihren Anteil zur Krisenbewältigung beiträgt. Seit Beginn unserer Kampagne vor zwei Monaten wurden 700 Millionen US-Dollar im Kampf gegen die Hungersnot eingesetzt, und weitere 970 Millionen US-Dollar wurden zugesagt. Auch die Bundesregierung, die anfangs viel zu langsam reagiert hatte, will jetzt Dank des öffentlichen Drucks ihren fairen Anteil beitragen.

Vergangenen Samstag sprach unser Geschäftsführer beim Sondertreffen der Vereinten Nationen und übergab die Petition mit deiner Unterschrift. „Dürre mag unvermeidbar sein, aber Hungersnöte sind es nicht. Über 200.000 ONE-Unterstützer fordern mit ihrer Stimmen die internationalen Staats- und Regierungschefs auf, jetzt zu handeln“, erkläre er vor den Delegierten.

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Jetzt heißt es: Dranbleiben! ONE wird sich weiterhin für dieses lebenswichtige Thema einsetzen. Wir werden den Druck auf die Staats- und Regierungschefs der G20 vor ihrem nächsten Gipfeltreffen weiter erhöhen. Wir erwarten, dass sie ihre Versprechen halten, um dem Hunger langfristig ein Ende zu setzen. Unsere Kampagne geht jetzt also in die nächste Runde – und viele interessante und prominente Personen werden uns dabei unterstützen, also halten Augen und Ohren offen. Wir machen weiter – und wir zählen weiterhin auf eure Unterstützung. Vielen Dank für euer Engagement!

- Alicia Blázquez –

ONE übergibt eure Unterschriften für den Papst an den Nuntius

21.09.2011 17:44 Uhr
von Alicia Blázquez

Morgen kommt der Papst nach Deutschland. Er hat ein strammes Programm – darunter ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und seine Rede vor dem Bundestag. Wir haben aus diesem Anlass eine Petition gestartet und innerhalb einer Woche fast 13.000 Unterschriften dafür gesammelt. Die Unterzeichner fordern den Papst auf, bei seinen politischen Terminen das Thema Armutsbekämpfung anzusprechen und die Bundesregierungen zu mehr Anstrengungen im Kampf gegen Armut aufzufordern.

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Heute war ONE Deutschland-Direktor Tobias Kahler in aller Herrgottsfrüh unterwegs (sorry, aber diese Wortspiel musste sein), um die Unterschriften beim Apostolischen Nuntius zu übergeben. Der Nuntius ist quasi der Botschafter vom Vatikan in Deutschland. Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen konnte Tobias eure Unterschriften leider nicht persönlich übergeben, aber wir haben die Unterschriften an die Nuntiatur gemailt und in einem netten Telefonat mit einer Mitarbeiterin noch einmal unser Anliegen vorgebracht. Jetzt heißt es also Daumen drücken oder Hände falten – je nach Façon.

Wir sind jedenfalls sehr gespannt, ob der Papst morgen dieses wichtige Thema anspricht. So oder so: Vielen Dank an alle, die unsere Petition an den Papst unterstützt haben. Wir werden die Rede morgen Nachmittag im Fernsehen verfolgen und gleichzeitig auf Twitter darüber berichten.

– Alicia Blázquez –

ONE in der Lindenstraße

09.09.2011 14:34 Uhr
von Alicia Blázquez

Erinnert ihr euch noch an unseren ONE-Baby Protest? Bei dieser Kampagne machten stinkige Babys ihrem Ärger darüber Luft, dass noch immer Kinder mit HIV zur Welt kommen. Jetzt ist der Baby-Protest in der Lindenstraße angekommen. Vergangenen Sonntag tauchte das Poster zur Kampagne in der aktuellen Folge der Erfolgsserie auf. In Minute 25 ist unser Protest-Baby mehrere Sekunden lang zu sehen. Da hat’s uns vor Freude direkt vom Sofa gehauen! Klick auf das Bild und schau dir die Folge vom 4. September an.

alignnoneAber von Anfang an: Unsere Kampagne kritisierte, dass immer noch Kinder mit HIV geboren werden, obwohl es doch längst Medikamente und Verfahren gibt, um zu verhindern, dass HIV-positive Schwangere das Virus auf ihr Baby übertragen. Mit unserer Kampagne forderten wir Staats- und Regierungschefs weltweit auf, sich in diesem Bereich mehr anzustrengen, damit bis 2015 kein Kind mehr mit HIV auf die Welt kommt.

ONE-Unterstützer aus Deutschland konnten im Vorfeld des Weltaidstages bei uns Poster zum Baby-Protest bestellen, um diese in ihrer Stadt aufzuhängen und Unterschriften zu sammeln. Aber auch online sammelten wir Unterschriften. Viele Prominente – darunter zum Beispiel Lady Gaga und Alicia Keys – und Tausende ONE-Unterstützer wie du und ich haben uns bei dieser Kampagne unterstützt. Fast 270.000 Unterschriften aus aller Welt kamen so zusammen. Diese haben wir natürlich in eurem Namen an mehrere Regierungen übergeben. Unsere politischen Experten beobachten, was sich seither in dem Bereich getan hat. Wir werden bald hier darüber berichten. Eins steht in jedem Fall fest: Zum Weltaidstag am 1. Dezember werden wir wieder öffentlichen Druck im Kampf gegen HIV/Aids aufbauen – und wir zählen auch diesmal wieder auf deine Hilfe. Zur Einstimmung seht ihr hier nochmal ausgewählte Fotos vom ONE Baby-Protest 2010.

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— Alicia Blázquez —

 

Die Hungersnot am Horn von Afrika stoppen – und ihre Ursachen

20.07.2011 18:16 Uhr
von Alicia Blázquez

alignnoneTeile von Somalia, Kenia und Äthiopien leiden unter der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren und 10 Millionen Menschen fehlt es an Nahrung, Wasser und den einfachsten sanitären Einrichtungen.

Angesichts dieser Hungersnot müssen wir zusammenstehen und unsere Stimmen erheben, um Druck auf die Staats- und Regierungschefs zu machen. Jetzt kommt es wirklich darauf an, schnell zu handeln – ohne dabei wieder  einmal die langfristigen Lösungen zu vergessen.

Leider reagieren die meisten Länder aber viel zu langsam. Gerade  Deutschland strengt sich viel zu wenig an. Deshalb machen wir mit unserer aktuellen Petition Druck – und wir hoffen, du unterstützt uns dabei mit deinem Namen.

Das ist die Petition im Wortlaut:

Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs, bitte stellen Sie umgehend in vollem Umfang die Unterstützung zur Verfügung, die laut der UN benötigt wird, um den Menschen am Horn von Afrika zu helfen. Bitte halten Sie auch Ihr Versprechen, langfristige Lösungen zu unterstützen, um Krisen wie diese in Zukunft zu verhindern.

Bitte unterschreibe jetzt unsere Petition.

Deutschland hat bisher gerade einmal sechs Millionen Euro Soforthilfe für die 10 Millionen hungernden Menschen in Aussicht gestellt. Zum Vergleich: Die Briten haben über das Wochenende 60 Millionen Euro gegeben. Deutschland muss dringend mehr tun.

Angesichts der schlimmen Bilder fragt sich manch einer vielleicht: Was bringt das Engagement überhaupt, wenn nun doch wieder Menschen verhungern? Geht es überhaupt voran? Die Antwort ist – trotz allem – ein deutliches Ja. Denn Dank der internationalen Unterstützung und des Einsatzes der Menschen in Afrika sehen wir große Fortschritte.  Zum Beispiel haben heute 87 Prozent der Menschen genug zu essen, um gesund zu sein. 1970 waren es nur 76 Prozent.

Es geht also voran. Aber das reicht natürlich nicht. Wir können mehr tun. Erstens müssen wir jetzt im Rahmen der Soforthilfe unseren Beitrag leisten, um den Hungertod von Millionen Menschen zu verhindern. Zweitens müssen die Staats- und Regierungschefs in langfristige Lösungen investieren. Nur dann können sich die Menschen in dieser Region in Zukunft selbst ernähren, anstatt auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen zu sein.

Danke, dass du mit uns auf die Regierungen der Welt Druck machst, um Millionen Menschen vor dem Hungertod zu bewahren – jetzt und in Zukunft.

– Alicia Blázquez –

Lobby-Tag für Jugendbotschafter

14.07.2011 17:09 Uhr
von Alicia Blázquez

Anfang April starteten wir im Beisein von Bill Gates und unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff unser Living Proof Botschafterprogramm. Seither ist viel passiert. Regelmäßige Leser unseres Blogs wissen, dass die Botschafter in ihren Heimatstädten auf unterschiedlichste Weise aktiv geworden sind, um möglichst viele Menschen über Herausforderungen und Erfolge im Kampf gegen Armut zu informieren: Sie sind gerannt, sie haben mit Politikern gesprochen, sie haben Infostände gemacht. Sie haben Partys organisiert, sie sind in Schulen gegangen, haben Yoga gemacht, Judo auch. Sie haben Vorträge gehalten, Interviews gegeben, Filmabende veranstaltet, Wasser balanciert, sie standen für Living Proof im strömenden Regen und in der prallen Sonne – das volle Programm!

Einige Botschafter haben gemeinsam Aktionen durchgeführt, aber die meisten mussten alleine arbeiten, da es in ihrer Region keine weiteren Botschafter gibt. Zum Glück konnten einige Botschafter fleißige Volunteers vor Ort rekrutieren. Gemeinsam kann man mehr erreichen und es macht vor allem mehr Spaß. Deshalb haben wir auch vergangene Woche unsere Botschafter wieder nach Berlin geholt, um weitere Aktionen zu planen. Außerdem hatten unsere Botschafter in Berlin eine Menge interessante politische Termine.

Das erste Treffen war mit Georg Schmidt und Annette Kaiser, Mitarbeiter von Bundespräsident Wulff und die Afrikaexperten im Bundespräsidialamt. Sie wollten von unseren Botschaftern wissen, welche Aktionen sie bisher gemacht hatten, was gut funktioniert hat und wie die Menschen reagiert haben. Sie interessierten sich sehr dafür, wie man auch jene Menschen erreicht, die sich nicht so sehr für Entwicklungspolitik interessieren. Es war eine sehr spannende Diskussion! Anderthalb Stunden waren veranschlagt, am Ende diskutierten wir fast zwei Stunden über die aktuelle Entwicklungspolitik, über den Beitrag, den die Wirtschaft zur Entwicklung Afrikas leisten kann, und über die Einbeziehung unserer Mitbürger aus der afrikanischen Diaspora. Das Team vom Bundespräsidenten gab den Botschaftern das Gefühl, dass sie sich aufrichtig für ihre Arbeit interessieren – für unsere Botschafter natürlich eine große Motivation! Wir hätten noch lange weitersprechen können, doch auf die Botschafter warteten wichtige Lobby-Termine mit vier Bundestagsabgeordneten.

alignnoneUm die ganzen Termine bewältigen zu können, teilten sich die Botschafter in Gruppen auf. Die erste Gruppe traf sich mit Lothar Binding von der SPD. Der Abgeordnete hat seinen Wahlkreis in Heidelberg, wo er direkt gewählt wurde. Für ONE ist Lothar Binding ein wichtiger Abgeordneter, da er in zwei entscheidenden Bundestagsausschüssen vertreten ist: zum einem als ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss und zum anderen als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung (im politischen Berlin gerne auch mal „AWZ“ abgekürzt). Unsere Botschafterin Lisa berichtet vom Treffen: „Das Gespräch mit Herrn Binding von der SPD war sehr spannend, hinterher hatten wir vier Botschafter auf jeden Fall etwas dazugelernt. Nachdem uns der Abgeordnete alle auf einen Kaffee in die Bundestagscafeteria eingeladen hatte, präsentierten wir ihm unsere Projekte und Aktionen. Herr Binding zeigte sich sehr interessiert und hatte viel Verständnis für unsere Arbeit, erklärte uns aber auch, warum das 0,7-Prozent-Ziel kein einfaches Unterfangen sei. 0,7 Prozent des BNP höre sich nicht nach viel Geld an, aber man müsse bedenken, dass viele Gelder des Haushalts bereits vergeben sind, etwa für Ausgaben wie Renten. Deshalb bleibe nicht mehr viel übrig. Wir stimmten aber darin überein, dass dies keine ausreichende Begründung für das Versagen der Bundesregierung sein könne. Neue Steuermittel müssten her. Herr Binding setzt sich deshalb im Bundestag dafür ein, dass vor allem durch das Schließen von Steuerschlupflöchern neue Mittel für den Haushalt zur Verfügung gestellt werden könnten. Diese könnten dann ebenfalls sinnvollen Investitionen in die Entwicklungspolitik dienen.“

Die zweite Gruppe hatte einen Termin der Abgeordneten Heike Hänsel von der Partei die LINKE. Sie ist Mitglied im Entwicklungsausschuss und vertritt in Berlin den Wahlkreis Tübingen. Unser Botschafter Samuel dazu: „Das Gespräch mit MdB Heike Hänsel von der Partei die LINKE war sehr freundschaftlich. Interessiert hörte man uns zu und wir konnten ONE und Living Proof mit einer kleinen Präsentation gut vorstellen. Im anschließenden Gespräch sagte man uns, dass Armut und Hunger in der Welt vor allem systemische Ursachen hätten und die Partei die LINKE sich für einen globalen Systemwechsel stark machen wolle. Entwicklungshilfe könnte – so ein Mitarbeiter von Frau Hänsel – nur partiell etwas ändern, das eigentliche Feuer aber nicht löschen. Wir konnten durch unsere Präsentation zeigen, dass das ‚bisschen Entwicklungshilfe‘ sehr wohl einiges in den letzten Jahren erreicht hat! Als Living Proof-Botschafter waren wir hier genau richtig – und konnten Mut machen, sich auch weiterhin für eine Aufstockung der Entwicklungshilfe stark zu machen.“

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Währenddessen war eine weitere Gruppe bei MdB Harald Leibrecht, der für die FDP im Entwicklungsausschuss  sitzt und bisher entwicklungspolitischer Sprecher der Liberalen im Bundestag war. Der Abgeordnete hat seinen Wahlkreis in der Region Neckar-Zaber. Er wurde kürzlich zum Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit ernannt, versicherte den Botschaftern aber, dass er sich auch weiterhin für Entwicklung engagieren will. Julia Broska war beim Treffen dabei: „Meine Gruppe war bei Herrn Leibrecht, der gemeinsam mit anderen Abgeordneten den Entwicklungspolitischen Konsens ins Leben gerufen hat. Zunächst haben wir ein interessantes Gespräch über unsere Erfahrungen als Botschafter mit seiner Mitarbeiterin Frau Fernando geführt. Anschließend hatte Herr Leibrecht auch noch persönlich Zeit für uns und hat über seine Arbeit im Entwicklungsausschuss und als Initiator des Entwicklungspolitischen Konsenses und die Bedeutung des 0,7 Prozent-Ziels gesprochen.“

Die vierte Gruppe traf sich mit MdB Sascha Raabe von der SPD, der ebenfalls im Entwicklungsausschuss sitzt und seinen Wahlkreis bei Frankfurt hat. Jenny hat lange Zeit in Frankfurt gelebt und freute sich über die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen: „Wir haben ihn über unser Botschafterprogramm und unsere Aktionen informiert und stimmten mit ihm darin überein, dass die deutsche Regierung mehr Engagement im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zeigen muss. Außerdem setzt sich Raabe dafür ein, dass Deutschland seinen Verpflichtungen bezüglich der Millenniumentwicklungsziele nachkommt, auch wenn deren Erreichung bis 2015 sehr schwierig wird.“Auch Micha war dabei: „So ein Termin macht Freude. Sascha Rabe, ein engagierter Entwicklungspolitiker der SPD, empfing am Freitag Jenny und mich in unserer Funktion als Living Proof-Botschafter. Es war die letzte Woche vor der Sommerpause und trotz ständiger Abstimmungsaufforderungen nahm sich der Abgeordnete Zeit mit ONE und den Botschaftern zu sprechen. Wir waren erfreut über sein Engagement für Entwicklungspolitik, und er versprach uns Unterstützung bei unserer Arbeit. Insgesamt ein Treffen von Kämpfern für die gleiche Sache. Das tut einem bei der vielen harten Politik auch gut!“

Nach den Treffen mit den Abgeordneten kamen alle Botschafter noch einmal zusammen. Sie waren alle sichtlich motiviert, weiterhin bei Bürgerinnen und Bürgern und verstärkt bei ihren Abgeordneten für wirksame Entwicklungspolitik einzutreten. Wir sind gespannt, was sie in ihrer Zeit als Botschafter noch Tolles anstellen. Stellvertretend für das gesamte ONE-Team und unsere großartigen Botschafter möchte ich mich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben – insbesondere bei der Bill & Melinda Gates Stiftung und Bill Gates, der die Kampagne in Deutschland im April offiziell eröffnet hatte, beim unglaublich hilfsbereiten Team des Bundespräsidenten und nicht zuletzt bei Bundespräsident Christian Wulff, der uns als Schirmherr von Anfang an unterstützt hat.

Doch das war nicht das Ende, wir ziehen nur Zwischenbilanz und unsere Botschafter hecken schon wieder neue Ideen aus. Wir freuen uns auf weitere spannende Living Proof-Aktionen. Stay tuned…

Kinotipp: Vorführungen von “Blood in the Mobile” in Berlin und Hamburg

04.07.2011 14:46 Uhr
von Alicia Blázquez

Heute haben wir einen Veranstaltungshinweis von Cinema for Peace für euch, denn heute Abend findet um 19.15 Uhr im Central-Kino Berlin eine Vorführung des Films “Blood in the Mobile” statt. Und auch die Hamburger können sich freuen, denn dort wird der Film nächste Woche gezeigt. Die Vorführung ist kostenlos, aber um vorherige Anmeldung wird gebeten. Hier die Infos zum Film von Cinema for Peace. Falls ihr Zeit habt, schaut doch vorbei und lasst uns hinterher wissen, wie ihr den Film fandet:

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Zum ersten Mal auf dem Karneval der Kulturen

17.06.2011 14:29 Uhr
von Alicia Blázquez

Am Pfingstwochenende waren die Living Proof-Botschafter beim Berliner Karneval der Kulturen mit einem eigenen Stand vertreten. Ihr Ziel: Möglichst viele Besucher auf die Erfolge in der Entwicklungspolitik aufmerksam zu machen und als Unterstützer im Kampf gegen extreme Armut zu aktivieren. Ihre Waffen: Harte Fakten, bunte Flyer, diverse Quiz-Aktionen, hunderte Tombola-Lose, viele viele ONE-Bändchen, zahlreiche Unterschriftenlisten, zwei Computer. Ihre Helfer: Wunderbare ONE-Volunteers, vor denen wir uns an dieser Stelle nochmal in Dankbarkeit verbeugen: Monika, Leif, Mirja, Hannes, Thierry, Thorsten, Viviana, Daniela, Peter, Gebeyehu, Katharina, Madeleine, Jasmin und Anna – ihr wart Spitze! Last but not least gilt unser Dank natürlich den Living Proof Botschaftern, die diese Aktion so toll durchgeführt haben: Andreas, Christian, Jenny, Jo und Zarife! Wir ziehen den Hut vor ihrem Einsatz und erteilen ihnen das  Wort:

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300.000 Unterschriften für Dirk Niebel

10.06.2011 17:31 Uhr
von Alicia Blázquez

In den vergangenen Wochen haben wir mit einer globalen Kampagne gefordert, dass Regierungen weltweit mehr in den Impfschutz von Kindern investieren. Über 300.000 Unterschriften haben wir für unsere Petition zusammen bekommen. Diese Unterschriften haben wir gestern und heute an drei wichtige Regierungen übergeben.

Gestern übergaben unsere Kollegen in Paris die Unterschriften an ihre Regierung, heute früh haben unsere Kollegen in London der Regierung in Downing Street No. 10 einen Besuch abgestattet – und heute Mittag übergaben wir eure Unterschriften schließlich an Entwicklungsminister Dirk Niebel. Eine ONE-Delegation bestehend aus ONE-Direktor Tobias Kahler uns unseren Living Proof Botschafterinnen Zari, Johanna und Jenny durfte im Entwicklungsministerium ONEs Forderungen vortragen.

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Hintergrund der Kampagne ist die Geberkonferenz der Globalen Impfallianz GAVI, die nächsten Montag in London stattfindet. Ganz konkret fordert ONE mit Hinblick auf diese Konferenz mehr Mittel für Impfprogramme gegen Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen – denn so banal diese Krankheiten für uns an auch klingen mögen: daran sterben tatsächlich mehr Kinder als etwa an AIDS oder an Malaria. Das müsste aber nicht sein. Inzwischen gibt es nämlich zwei neue und erfolgreich getestete Impfstoffe, mit denen GAVI in den kommenden fünf Jahren vier Millionen Kinder retten könnte.

Die Bundesregierung hatte vergangene Woche angekündigt, ihre finanzielle Unterstützung für GAVI im Jahr 2012 auf 30 Millionen Euro zu erhöhen. Wir bei ONE finden das super. Gleichzeitig hoffen wir, dass Deutschland seinen Beitrag auf 50 Millionen Euro jährlich erhöht, denn gemessen an der Wirtschaftskraft Deutschlands wäre das der im internationalen Vergleich angemessene Beitrag. Außerdem hätten wir uns eine verbindliche Zusage bis 2015 gewünscht. Doch bereits die von Deutschland bisher zugesagten Mittel werden wirken: 20 Millionen Euro für GAVI aus dem Jahr 2011 und 30 Millionen Euro für 2012 ermöglichen zusammen 4,3 Millionen Kinderimpfungen, was circa 70.000 Kinderleben retten wird.

Mit Blick auf die GAVI-Konferenz sagte Tobias Kahler bei dem Treffen: „Montag sind die Geber am Zug. Sie müssen in London Farbe bekennen und großzügige Zusagen machen. GAVI benötigt noch immer 3,7 Milliarden US-Dollar zusätzlich, um die Nachfrage nach Impfstoffen in armen Ländern decken zu können. Die angekündigten Preisnachlässe einiger Pharmaunternehmen verleihen GAVI neuen Schwung, allerdings ist das Ziel, vier Millionen Leben in den nächsten fünf Jahren zu retten, nur durch die Unterstützung der Geberländer erreichbar.“

Wir werden nächste Woche berichten, wie die Konferenz in London gelaufen ist. Klar ist: Wir sind nicht am Ziel, aber das war ein guter erster Schritt. Euch allen vielen Dank für eure tolle Unterstützung bei der Kampagne. Wir halten euch auf dem Laufenden.

- Alicia Blázquez –

Benin in Bremen: Filmabend “Voodoo & Vaccines”

08.06.2011 10:35 Uhr
von Alicia Blázquez

Schau dir am 23. Juni gemeinsam mit den Bremer Living Proof-Botschaftern Luca Graf, Kathleen Pauleweit und Lisa Ritschel die neue Doku von ONE und VBS „Vodoo and Vaccines in Benin, Africa“ an. Der Filmabend findet im Paradox in Bremen statt. Der Eintritt ist frei.

Die Doku führt in das afrikanische Land Benin und zeigt, wie traditionelle Heiler und moderne Mediziner zusammenarbeiten, damit Kinder Zugang lebensrettenden Impfstoffen erhalten. Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit unseren Botschaftern, die Besucher können sich informieren und selbst aktiv werden. Hier kannst du dir zur Einstimmung schon mal den Trailer ansehen.

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Um über die Veranstaltung auf dem Laufenden zu bleiben, melde dich über Facebook an und lade auch deine Freunde ein.

– Alicia Blázquez –

Coming soon… Living Proof in Elmshorn

07.06.2011 11:46 Uhr
von Alicia Blázquez

alignnone Eine kleine Terminankündigung für alle ONE-Freunde im hohen Norden. Am Donnerstag, den 16. Juni stellen unsere Living Proof-Botschafter Kathleen Pauleweit und Luca Graf die Kampagne im Weltladen TOP 21 in Elmshorn vor.

Was ist Living Proof? Welche Erfolge gibt es schon im Kampf gegen extreme Armut? Was muss geschehen, um die extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu besiegen? Und wie kann ich dazu beitragen? – Wenn dir diese Fragen unter den Nägeln brennen und du aus der Emsregion kommst, schau vorbei und mach dich schlau. Der Eintritt ist frei. Du kannst dich gerne auch über das Facebook-Event anmelden und so auf dem Laufenden bleiben.

- Alicia Blázquez –

Berlin braucht dich!

06.06.2011 19:36 Uhr
von Alicia Blázquez

Immer nur klicken reicht dir nicht? Du möchtest gemeinsam mit anderen Menschen gegen extreme Armut aktiv werden? Und du kommst aus Berlin? Dann komm doch dieses Wochenende mit ONE zum Karneval der Kulturen! Das ist das wahrscheinlich schönste, bunteste und vielseitigste Straßenfestival Deutschlands. ONE ist mit einem Info-Stand auf dem Karneval der Kulturen dabei—und wir suchen noch Freiwillige. Oder anders gesagt: Wir suchen dich!

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Neue ONE-Doku: “Voodoo & Vaccines in Benin, Africa”

02.06.2011 19:44 Uhr
von Alicia Blázquez

Hast du die Premiere unseres Films “Voodoo & Vaccines in Benin, Africa” verpasst? Macht nichts, du kannst dir den Film ab sofort auch hier ansehen. Wie findest du ihn? Hinterlass uns einen Kommentar, zeig den Film deinen Freunden und  unterzeichne unsere Petition, damit wir in den nächsten 5 Jahren 4 Millionen Kindern das Leben retten können.

- Alicia Blázquez –

Kommst du zur Premiere?

02.06.2011 11:50 Uhr
von Alicia Blázquez

Heute Abend noch nichts vor? Dann haben wir für dich einen Vorschlag: Heute um 20 Uhr findet auf Facebook die große internationale Premiere unserer Kurzdoku “Voodoo and Vaccines in Benin, Africa statt – und du bist eingeladen!

ONE hat bei dieser Produktion mit dem Online-Sender VBS zusammengearbeitet, der übrigens von Regisseur Spike Jonze geleitet wird. Die Doku führt uns in das afrikanische Land Benin und zeigt, wie traditionelle Heiler und moderne Mediziner zusammenarbeiten, damit Kinder Zugang lebensrettenden Impfstoffen erhalten. Schamanen und Schulmediziner ziehen an einem Strang, um gemeinsam Kinderleben zu retten.

Meld dich jetzt zur Premiere an.

Die Doku dauert 22 Minuten und wird direkt auf Facebook gezeigt, du kannst dir den Film also bequem von deinem Computer aus ansehen. Meld dich einfach bei Facebook Live an und warte, bis der Film startet. Während des Films kannst du mit anderen ONE-Unterstützern aus aller Welt live chatten, und auch ONE-Mitarbeiter und Experten werden dabei sein, um deine Fragen zu beantworten.

Der Film ist Teil von ONEs aktueller globalen Impfstoff-Kampagne. Wir möchten, dass auch Kinder in armen Ländern Zugang zu lebensrettenden Impfungen erhalten, denn so könnten wir in den nächsten 5 Jahren sage und schreibe 4 Millionen Kinderleben retten. 300.000 ONE-Unterstützer haben die Petition schon unterzeichnet. Bitte unterstütze auch du die Petition mit deinem Namen.

- Alicia Blázquez –

Staatssekretär Koschyk unterzeichnet Entwicklungspolitischen Konsens

19.05.2011 18:53 Uhr
von Alicia Blázquez

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Heute hat Alex Bechtel in seiner Funktion als Living Proof-Botschafter Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, getroffen. Alex studiert in Bayreuth, dem Wahlkreis von Staatssekretär Koschyk – und hat sich mit seinem Anliegen direkt an seinen Abgeordneten gewandt.

Alex wird bald auf unserem Blog ausführlicher erzählen, wie das Gespräch gelaufen ist, aber ein bisschen was verraten wir schon vorab: Im Zentrum des Gesprächs standen die großen Erfolge im Kampf gegen extreme Armut. Anhand vieler Beispiele und Fakten erläuterte Alex, wieso es richtig ist, wirksame Entwicklungsprogramme zu unterstützen. Es wurde aber nicht nur geredet, sondern Hartmut Koschyk unterzeichnete beim Treffen auch den überparteilichen Entwicklungspolitischen Konsens. Dieser Aufruf fordert, dass Deutschland seine Versprechen einhält und bis zum Jahr 2015 die zugesagten 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens in Entwicklung investiert. Insgesamt haben bis jetzt 348 Bundestagsabgeordnete den Entwicklungspolitischen Konsens unterzeichnet. Dank Alex ist heute wieder einer dazu gekommen. Wir hoffen, es werden noch viele mehr – und dass Harmut Koschyk auch seine Kollegen im Finanzministerium überzeugen kann.

- Alicia Blázquez –

Der ONE Blog

Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.

Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.