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Macht Entwicklungshilfe überhaupt Sinn?
Im Zuge der zahllosen Benefizveranstaltungen für Haiti fragen mehrere Zeitungen nach der Effektivität von Hilfe.
Im Tagesspiegel fragen Carsten Brönstrup und Jahel Mielke danach, warum sich einige Länder entwickeln und manche auf der Strecke bleiben. Sie argumentieren mit dem Ökonomen Paul Collier und führen Ressourcenreichtum und geographische Lage als mögliche Entwicklungshemmnisse an. Sie sagen weiterhin, dass Entwicklungshilfe keine Garantie für Entwicklung sein kann: sie kann keine positiven Bedingungen für Wachstum schaffen, sie kann lediglich bestehende verstärken – so ist letztlich gute Regierungsführung der Schlüssel zu Wachstum. Doch Wachstum ist nur mit Hilfe von Marktzugang möglich – ein Bereich, in dem Europa nicht gerade mit gutem Beispiel voran geht, schlussfolgern die Autoren. Weiterlesen
Zum Ende des G20-Treffens im letzten September in Pittsburgh verkündeten Kanadas Premierminister Stephen Harper und Südkoreas Präsident Lee Myung-bak, dass sie beide in diesem Jahr G20-Gipfel veranstalten würden. Hier bei ONE waren wir neugierig zu sehen, wie genau diese Ankündigung aussehen würde, da Südkorea bereits für den nächsten G20 vorgemerkt worden war und Kanada ja turnusmäßig eh den nächsten G8-Gipfel ausrichten würde.

So verkündete dann Premierminister Harper, dass Toronto, Kanada, den G20-Gipfel als Teil des G8-Gipfels am 26. und 27. Juni 2010 ausrichten wird. Präsident Myung-bak verkündete, dass Seoul, Südkorea, einen zweiten G20-Gipfel im November 2010 ausrichten wird.
Weltfinanzkrise und Klimakrise waren auch 2009 zwei bestimmende Krisen. Und so war es zu Beginn des Jahres unser vorrangigstes Ziel, dass die Industrienationen über ihre eigenen Problemen nicht die Ärmsten der Welt vergessen.
Niebel über Kopenhagen
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) schreibt im Hamburger Abendblatt, dass die Hilfe für Entwicklungsländer in unserem eigenen Interesse sei. In Anbetracht der Tatsache, dass arme Länder den „Traum von Wohlstand noch nicht verwirklichen konnten”, wäre ihre „scheinbar harte Verhandlungslinie [in Kopenhagen] nachvollziehbar und akzeptabel.“ Sie dabei zu unterstützen, ihren Entwicklungsweg mit weniger CO2-Ausstoss zu gehen, sei ebenfalls in unserem Interesse. Entsprechend müsse es zur Erreichung eines zufriedenstellenden Ergebnisses in Kopenhagen zusätzliche ODA-Mittel geben. Entwicklungsländer könnten ganz offensichtlich der Senkung ihrer Emissionen nur zustimmen, wenn sie von den Industriestaaten verlässliche und vorhersagbare Hilfen erhielten.
Kopenhagen
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird Barack Obama am Klimagipfel in Kopenhagen teilnehmen. Außerdem plane die USA, anders als erwartet, nun doch ein konkretes Angebot vorzulegen: Sie wollen vorschlagen, ihre Treibhausgas Emissionen bis 2020 um 17% und bis 2050 um 83% gegenüber dem Niveau von 2005 zu reduzieren. Die Süddeutsche Zeitung zeigt an anderer Stelle am Beispiel Sambias auf, wie sehr Kleinbauern in Entwicklungsländern bereits heute von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Deutsche Welle online beleuchtet den Klimawandel von einer sicherheitspolitischen Perspektive.
Der Artikel auf DW-online: “Wenn der Klimawandel zum Risikofaktor wird”
In Äthiopien leben mehr als 50 Millionen Menschen in Malariarisikogebieten. Zum Jahrtausendwechsel tötete die Krankheit noch jedes Jahr mehr als 29.000 Menschen. Das sind mehr als sechsmal so viele, wie letztes Jahr in Deutschland im Straßenverkehr starben. Im Jahr 2005 stellte die äthiopische Regierung eine ambitionierte Strategie vor, zusammen mit der Unterstützung von Gebern an jede gefährdete Familie zwei Moskitonetze auszugeben. Weiterlesen
Ach, diese UN-Wochen… Jedes Jahr wenn die Vollversammlung Vereinten Nationen zusammenkommt (und dieses Jahr haben ja die Clinton Global Initiative und die G20 auch noch ihre Köpfe zusammengesteckt), versuchen Fürsprecher der Ärmsten der Armen Impulse für die Erfüllung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) zu setzen. Der acht Ziele, deren Erreichung zur Reduktion von weltweiter Armut und Krankheit bis 2015 beitragen soll. In den vergangenen Jahren sind wir mit massiven Problemen, in die Diskussion eingestiegen. Aber dieses Jahr war etwas anders: Es gab große Fortschritte beim vierten MDG zu berichten - der Senkung der Kindersterblichkeit. Weiterlesen
Gestern begann der UN-Gipfel zur Nahrungssicherheit, der noch bis Mittwoch in Rom tagt. Weiterlesen
Jamie Drummond, Mitgründer und Vorstand von ONE, war auf einer sehr persönlichen Reise
Vor 25 Jahren fühlte ich, ich musste handeln. Wie viele meiner Generation wurde ich geradezu dazu aufgerufen. Durch Bilder von Dürre und Hunger – und von ein paar zotteligen irischen Rockstars (mit denen ich jetzt seit einem Jahrzehnt zusammen arbeite). Die Hungersnot in Äthiopien und die Reaktion der Welt darauf mit BandAid und LiveAid prägten das Bild Afrikas für eine ganze Generation und initiierten eine Reihe konzertierter Aktionen zum Kampf gegen extreme Armut. Weiterlesen
ONE übergibt über 6.300 Unterschriften und über 100 persönliche Botschaften an den neuen Entwicklungsminister
Heute Morgen haben wir die Unterschriften für den Artikel ONE an Dirk Niebel übergeben. Über 6.300 Menschen hatten ihren Namen unter den Artikel ONE gesetzt, darunter viele Abgeordnete aus dem neuen Bundestag, Künstler, Intellektuelle, Multiplikatoren, Sportler und – nicht zuletzt – tausende ONE-Unterstützer. Zusätzlich übergaben wir heute über 100 persönliche Nachrichten an den frisch gebackenen Minister. Weiterlesen
Im ONE Blog berichten wir über Hintergründe und Neuigkeiten rund um die Armutsbekämpfung weltweit. Die Beiträge stammen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ONE, aber auch von Unterstützerinnen und Unterstützern, Netzwerkpartnern, Freunden der Organisation und Entwicklungsexperten.
Der Inhalt der Beiträge und Kommentare spiegelt die Meinung der Autoren wider und entspricht nicht immer den Ansichten von ONE.
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Schlagworte: Angela Merkel, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, G20, Kenia, Politik Aktuell, Regierungsführung, Was wir lesen, Wirksamkeit