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Krank durch Quecksilber. Die Top-Themen des Tages


Jan 11th, 2013 2:12 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Krank durch Quecksilber
  2. Afweyne will kein Pirat mehr sein
  3. Auma Obama unzufrieden mit Freiwilligen

1. Krank durch Quecksilber

Spiegel Online, Zeit Online und die taz berichteten gestern über den kürzlich veröffentlichten UNEP-Bericht über die große Gefahr durch Quecksilber. Vor allem bei der Goldgewinnung und Kohleverbrennung zur Stromerzeugung werde viel gefährliches Quecksilber freigesetzt, wovon vor allem Menschen in Afrika, Asien und Südamerika betroffen sind. Es könne zu tödlichen Vergiftungen kommen, wenn man Quecksilber über einen längeren Zeitraum aufnehme, so der Bericht. Besonders Kinder und schwangere Frauen seien am stärksten gefährdet. Quecksilber könne man über die Atemluft, verseuchtes Trinkwasser oder durch den Verzehr von Fisch aus verseuchten Gewässern aufnehmen, was das zentrale Nervensystems schädigen könne. Um die Emissionen einzudämmen,  wollen in den nächsten Tagen Vertreter von 147 Ländern eine weltweit verbindliche Quecksilber-Konvention aushandeln.

 

2. Afweyne will kein Pirat mehr sein

Mohammed Abdi Hassan, einer der berüchtigtsten Piratenführer Somalias, wolle kein Pirat mehr sein, berichteten die Süddeutsche Zeitung und n-tv. Der unter den Namen „Afweyne“ und „Großmaul“ bekannte Pirat habe sich entschieden auszusteigen und „nicht mehr in diese Bandenaktivität involviert“ zu sein, so die Medienberichte. Weshalb er aus der Piraterie aussteigen wolle, erklärte Mohammed Adbi Hassan allerding nicht.  Er war berühmt geworden, weil er über acht Jahre lang durch die Entführung von Schiffen Millionen erpresst hatte. Mohammed Abdi Hassan sagte den Medien, er habe bereits versucht, andere Piraten zum Aussteigen zu überzeugen. Allgemein war die Piraterie vor der Küste Somalias im vergangenen Jahr stark zurückgegangen.

3. Auma Obama unzufrieden mit Freiwilligen

Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtete, sei Auma Obama unzufrieden mit den jungen Freiwilligen in der Entwicklungshilfe. Die 52-jährige Halbschwester des US-Präsidenten Barack Obama engagiere sich mit dem Projekt SautiKuu („Starke Stimmen“) in Kenia in der Entwicklungszusammenarbeit. Damit wolle sie jungen Kenianern helfen, ihre eigene Situation zu verbessern.  Oftmals glaubten die Helfer allerdings, die Lösung für alle Probleme zu haben. Dies beurteilt sie als besonders schwierig:  „Man kann nicht mit Arroganz in ein fremdes Land kommen.“  Sie finde, man solle sich auf eine fremde Kultur und deren Menschen einlassen.

TAGS: Afrika, Allgemeines, EU, Gesundheit, Gesundheit von Müttern und Kindern, Kenia, ONE, Somalia, Was wir lesen

 

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