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Mali: Hilfe aus Deutschland?. Die Top-Themen des Tages


Jan 10th, 2013 7:35 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Mali: Hilfe aus Deutschland?
  2. Geldregen  für Ägypten
  3. Finanztransaktionssteuer kommt

1. Mali: Hilfe aus Deutschland?

Aus dem krisengeplagten Mali erreiche Deutschland die dringende Bitte um Unterstützung, berichteten heute Spiegel Online und die taz. Die Konflikte in Mali seien ohne ausländische Hilfe nicht zu lösen, sagte der malische Außenminister Tieman Coulibaly. Besonders notwendig sei die westliche Unterstützung bei der Ausbildung  des malischen Militärs. Coulibaly sagte, jeder Tag ohne Hilfe aus dem Westen sei „ein verlorener Tag“.  Weiterhin brauche Mali Fahrzeuge, Waffen und Hubschrauber. Yayi Boni, Präsident Benins und Vorsitzender der Afrikanischen Union (AU) forderte indes eine NATO-Intervention in Mali, um die Islamisten zu bekämpfen. Obwohl der UN-Sicherheitsrat bereits im Dezember vergangenen Jahres einer Intervention zugestimmt hatte, schätzen Beobachter, dass die UN-Truppen nicht vor September dieses Jahres eingreifen werden.

 

2. Geldregen  für Ägypten

Ein unverhoffter Geldregen sei auf Ägypten gefallen und rette das Land vor dem Staatsbankrott, berichteten heute die Süddeutsche Zeitung und die Tagesschau. Bei Verhandlungen über eine mögliche wirtschaftliche Zusammenarbeit habe der Premierminister Katars, Scheich Hamad al-Thani, Kredite in Höhe von vier Millionen US-Dollar zugesagt. Damit sei die ägyptische Zentralbank zunächst davor gerettet worden, keine Devisen mehr zu besitzen. Dennoch sei das ägyptische Pfund auf ein neues Rekordtief gefallen, ein Dollar sei momentan 6,51 Pfund wert. Auch auf eine Investition Katars bei zwei Großprojekten an der Mittelmeerküste und in Port Said konnte man sich einigen. Besonders die ausbleibenden Touristen nach der Machtübernahme von Präsident Mursi und die fehlenden ausländischen Investitionen in Ägypten machten aktuell der Wirtschaft zu schaffen.

 

3. Finanztransaktionssteuer kommt

Wie das Handelsblatt und der Stern heute berichteten, sei die Finanztransaktionssteuer in verschiedenen EU-Ländern in greifbarer Nähe. Die EU-Finanzminister treffen sich am 12. Februar, wo die Finanztransaktionssteuer beschlossen werden solle, so die Medien. Das ursprüngliche Treffen am 22. Januar sei von Deutschland und Frankreich verschoben worden, da Finanzminister Schäuble (CDU) und der französische Minister Moscovici an den Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum des Élysée-Vertrages teilnehmen. Die Finanztransaktionssteuer sei vor allem von Deutschland und Frankreich voran getrieben worden, daher sei die Anwesenheit der Minister wichtig. So wolle man auch sicherstellen, dass keiner der Unterstützer einen Rückzieher macht. Die Steuer soll nur in denjenigen Ländern eingeführt werden, die dem auch zustimmen – Großbritannien und Schweden hatten sich vehement gegen die Börsensteuer ausgesprochen. Bisher seien es elf Länder, die sich für die Finanztransaktionssteuer ausgesprochen haben. Sollten sich die elf Länder auf eine Einführung einigen, könne es jedoch noch bis 2016 dauern, bis die Steuer in Kraft tritt.

TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Allgemeines, EU, Mali, ONE, Was wir lesen

 

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