Jan 4th, 2013 4:42 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top-Themen des Tages

1. Wettervorhersagen retten Leben
Besonders für Menschen in Entwicklungsländern seien unvorhergesehene Flutkatastrophen und Dürreperioden oftmals tödlich , berichtete heute die Frankfurter Rundschau. Dabei existiere ausreichend Wissen, um geeignete Vorhersagen zu treffen, so dass die Betroffenen sich ausreichend vorbereiten und schützen könnten. Vor Fluten könne bereits bis zu zwei Wochen vorher gewarnt werden, drohende Dürreperioden kündigten sich sogar viele Wochen vor ihrem Beginn an, In Europa entwickelten Forscher derzeit das Global Flood Awareness System. Für Afrika bedeute dies, dass bei drohender Dürre entsprechend dürreresistente Feldfrüchte angebaut werden können. Frühwarnsysteme seien nicht teuer und würden, verglichen mit den angerichteten Schäden, nur einen Bruchteil kosten: Ein Flutwarnsystem in Bangladesch hätte laut einer Analyse der Weltbank pro investiertem Dollar etwa 40 Dollar an Schäden eingespart.
2. Neue Grenzen für afrikanische Staaten?
Dass viele afrikanische Staatsgrenzen durch feindliche Angriffe von Rebellengruppen aus dem Nachbarland immer mehr in Frage gestellt würden, konnte man heute in der Jungen Welt lesen. Der von der Organisation der Afrikanischen Einheit (OAU) und der Nachfolgerin Afrikanischen Union (AU) beschlossene Grundsatz der Unantastbarkeit der Grenzen „zerbröselt in rasantem Tempo“. Wie zuletzt bei der Abspaltung des Südsudans vom Sudan müsse man die Änderung und Verlegung der bisherigen Staatsgrenzen mancher Länder in Betracht ziehen. Vor allem bei Konfliktstaaten wie Mali, Demokratische Republik Kongo, Côte d’Ivoire und Nigeria seien die Staatsgrenzen oft problematisch und führten zur Eskalation von ethnischen Konflikten oder Krieg um Bodenschätze.
3. Kongo und Mali – warten auf den Frieden
Wie Der Neue Tag heute berichtete, gebe die Situation in Nordmali und der Demokratischen Republik Kongo weiter Grund zur Sorge. In Mali, wo sich Islamistengruppen den Norden zu Eigen gemacht haben, herrsche Chaos und Unsicherheit. Ein Angriff auf die Rebellen könne jedoch zur Folge haben, dass sich die Islamisten weiter ins schwer erreichbare Wüstengebiet zurückziehen. Erst im Dezember seien Mausoleen des Unesco-Weltkulturerbes zerstört worden. Auch in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik verhinderten Rebellengruppen Frieden und Stabilität im Land. Selbst UN-Friedenstruppen seien nicht in der Lage, die Situationen unter Kontrolle zu bringen, da Korruption und Selbstjustiz das Handeln erschwerten.
TAGS: Afrika, Afrikanische Union, Allgemeines, DR Kongo, Intelligente Hilfe, Landwirtschaft, Mali, Nigeria, ONE, Rohstoffe, Sudan, Südsudan, Technologie, Was wir lesen
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