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Lebenswichtige Impfstoffe für Frauen in Afrika. Die Top-Themen des Tages


Jan 3rd, 2013 2:17 PM UTC
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Die Top-Themen des Tages

  1. Lebenswichtige Impfstoffe für Frauen in Afrika
  2. G8: Mehr Transparenz in Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern
  3. Angola: Luanda, die rettende Stadt?

1. Lebenswichtige Impfstoffe für Frauen in Afrika

Weltweit sterbe alle zwei Minuten eine Frau an Gebärmutterhalskrebs, der häufigsten Tumorerkrankung bei Frauen, berichtete heute die Schweizer Zeitung Bund. Das mache 275.000 Todesopfer pro Jahr, davon 85 Prozent auf dem afrikanischen Kontinent. Grund dafür seien vor allem die fehlenden Vorsorgeuntersuchungen durch die allgemein schlechte medizinische Versorgung und die Preise für die Impfdosen, die sich die meisten Menschen nicht leisten könnten. Daher habe die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI) mit dem Pharmakonzern Merck einen reduzierten Preis ausgehandelt; eine Impfdosis koste jetzt nur noch fünf statt der vorherigen knapp 15 US-Dollar. In Ruanda und Uganda starteten bereits Pilotprojekte, um Mädchen im Schulalter zu impfen.

 

2. G8: Mehr Transparenz in Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Wie der Tagesspiegel heute berichtete, hat der G8-Vorsitzende und britische Premierminister David Cameron die Industrienationen dazu aufgerufen, das weltweite Wirtschaftswachstum mit geeigneten Maßnahmen anzukurbeln. Obwohl die Welt 2013 mit wirtschaftlicher Unsicherheit konfrontiert werden würde, müssten die Regierungen zusammenarbeiten, um den weltweiten Wohlstand zu fördern. Dabei habe er die Ausweitung des Freihandels und den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Korruption im Blick. Außerdem müsse man der „Transparenz, Verantwortung und offenen Regierungsführung“ in den Beziehungen zu Entwicklungs- und Schwellenländern mehr Aufmerksamkeit schenken. Man wolle langfristige Veränderungen für diese Beziehungen erreichen.

 

3. Angola: Luanda, die rettende Stadt?

Dass Luanda die boomendste Stadt auf dem afrikanischen Kontinent sei, konnte man heute in der Süddeutschen Zeitung lesen. Dabei sei die Stadt voller Widersprüche: überschäumender Luxus und verhungernde Menschen, aus Portugal importiertes Trinkwasser und einheimische Ananas, Hotelzimmer für 265 US-Dollar pro Nacht und Wellblechhütten. Immer mehr Portugiesen flüchteten vor der Euro-Krise in die ehemalige Kolonie und hofften dort auf Reichtum und ein sicheres Leben. Während die Menschen früher von Angola nach Portugal ausgewandert seien, sei es jetzt anders herum, berichte ein Exil-Portugiese. Mittlerweile gäbe es jedoch so viele gut ausgebildete Portugiesen in Luanda, dass die Löhne aufgrund des Überangebots an Fachkräften sinken würden – der erhoffte wirtschaftliche Erfolg bliebe aus. Wirklich reich sei in Angola nur die Präsidentenfamilie, berichtet der ausgewanderte Portugiese.

TAGS: Afrika, Angola, Frauen, G8, GAVI Alliance, Gesundheit, ONE, Transparenz, Was wir lesen

 

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