Jan 2nd, 2013 6:21 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top-Themen des Tages

1. Wilderei auf dem Höhepunkt
Wie RP online und Krone berichteten, habe es noch nie so viele Fälle von Wilderei in Afrika gegeben, wie im vergangenen Jahr 2012. Besonders Nashörner und Elefanten seien betroffen, meldet der Leiter des Bereichs Artenschutz des WWF Deutschland, Volker Homes. Doch auch Löwen und Gorillas stünden auf der Abschussliste. Dabei sei der Höhepunkt vermutlich noch gar nicht erreicht, man rechne mit weiterhin steigender Wilderei. Am schlimmsten betroffen seien die Länder Tansania, Kenia, Mosambik, Sudan, Kamerun, Südafrika und Simbabwe. Wilderei sei ein besonders lukratives Geschäft, da Hörner und Stoßzähne zu Höchstpreisen auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. Obwohl jährlich mehr und mehr Gelder in die Bekämpfung von Wilderei investiert werden, bleibe der Erfolg aus, da die Wilderer teils mit modernsten Waffen, Nachtsichtgeräten und Geländewagen auf der Jagd seien. Gefangen genommene Wilderer würden aufgrund von Korruption schnell wieder frei gelassen.
2. Sambia: Armut trotz Reichtum
Der Spiegel und die Berliner Zeitung berichteten in den vergangenen Tagen von der widersprüchlichen Wirtschaftslage Sambias. Reich an Kupfer, wurden in dem Land bereits mehrere Milliarden Euro erwirtschaftet, die trotz Präsident Michael Satas Versprechungen nicht dem Land zu Gute kamen. Vermutet werden die Milliarden außer Landes in Steuerparadiesen, wo es der sambischen Bevölkerung und Infrastruktur vorenthalten werde. Doch nicht nur der ausbleibende Wohlstand sei ein Problem für die sambische Gesellschaft, vor allem machten ihnen die gesundheitlichen Probleme zu schaffen. Sowohl im Trinkwasser als auch in der Luft befänden sich durch den Kupferabbau freigesetzte Giftstoffe, welche die Menschen zwangsläufig durch die Atemluft und ihre Nahrung aufnähmen. Die Konsequenz seien hustende Kinder und Erwachsene mit Nasenbluten und saurer Regen, der sogar Löcher in die Wellblechdächer fresse.
3. Niebel gibt die Hoffnung nicht auf
Obwohl mittlerweile abzusehen sei, dass Deutschland sein Versprechen – 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in Entwicklungshilfe zu investieren – nur sehr schwer einhalten könne, gibt sich Entwicklungsminister Niebel (FDP) kämpferisch. Wie n-tv und dpa berichteten, wolle Niebel verstärkt durch die Nutzung innovativer Finanzmittel für das Erreichen des Zieles kämpfen. Daher fordere er die Verwendung der Gewinne aus der Finanztransaktionssteuer für den Entwicklungshilfeetat, da dieser bereits an anderer Stelle gekürzt wurde. Er plädierte außerdem dafür, offen zuzugeben, dass die Zusage allein über zusätzliche Haushaltsgelder nicht mehr eingehalten werden könne.
TAGS: Afrika, Deutschland, Dirk Niebel, Entwicklungszusammenarbeit, FDP, Gesundheit, Handel, ONE, Rohstoffe, Sambia, Was wir lesen
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