Dec 21st, 2012 2:29 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top-Themen des Tages

1. UN schickt Friedensmission nach Mali
Focus online, Spiegel online und weitere Medien berichteten heute von der einstimmigen Entscheidung der Vereinigten Nationen, Friedenstruppen nach Mali zu schicken. Diese AFISMA-Mission solle „mit allen verfügbaren Mitteln“ die Regierung Malis unterstützen im Kampf gegen Terroristen und bewaffnete Rebellengruppen. Die Mission solle die Anstrengungen um eine politische Lösung ergänzen und sei zunächst für ein Jahr autorisiert. Der Schutz der Zivilisten solle im Vordergrund stehen. Die Organisation Human Rights Watch warnte davor, dass die Truppen das Leiden der Bevölkerung nicht vergrößern dürften. Zudem wolle die EU diese Mission mit einer militärischen Ausbildungstruppe – unter anderem bestehend aus deutschen Bundeswehrsoldaten – unterstützen.
2. Hollande erkennt Leiden der Algerier an
Die Welt, Spiegel online und andere Zeitungen berichteten heute, dass der französische Präsident Hollande bei einem Besuch in Algerien offiziell die Leiden, die die 130-jährige Kolonialisierung durch Frankreich hervorgerufen hatte, anerkannt hat. Allerdings wolle er sich nicht dafür entschuldigen. Dafür unterzeichneten Hollande und der algerische Präsident Bouteflika eine Freundschaftserklärung und acht weitere Abkommen, die die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Erziehung und Verteidigung regelten. Ein offizieller Freundschaftsvertrag kam jedoch nicht zustande. 50 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung Algeriens von Frankreich wolle man jetzt ein „neues Kapitel“ in den Beziehungen zwischen den Ländern aufschlagen.
3. Niebel warnt vor unbedachten Weihnachtseinkäufen
CIO online berichtete heute von Entwicklungsminister Dirk Niebels (FDP) Aufforderung an die Bevölkerung, auch beim Kauf der letzten Weihnachtsgeschenke auf deren Herkunft zu achten. Er sagte dazu: „Wer ein T-Shirt für 99 Cent kauft, muss wissen, dass von diesem Geld nicht viel beim Hersteller ankommen wird“. Zudem appellierte Niebel an die Hersteller, mehr Auskunft über die Produktionsbedingungen zu geben. Vor allem Gütesiegel und Zertifikate seien hilfreich, auch wenn sie keine hundertprozentige Sicherheit gäben. Es sei zum Beispiel besonders schwierig herauszufinden, ob bei elektronischen Geräten „Blut-Coltan“ enthalten sei – ein Erz, dass unter extrem schlechten Bedingungen in der Demokratischen Republik Kongo, Burundi, Ruanda oder Uganda abgebaut werde.
TAGS: Afrika, Burundi, Deutschland, Dirk Niebel, DR Kongo, EU, FDP, Frankreich, Handel, Mali, Regierungsführung, Ruanda, UNO, Was wir lesen
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