Dec 18th, 2012 5:53 PM UTC
By ONE Deutschland
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Die Top-Themen des Tages
1. Piraterie am Horn von Afrika sinkt
Der Spiegel, die WAZ und andere Zeitungen berichteten heute über den Rückgang der Piraterie am Horn von Afrika. Ein NATO-Sprecher sagte am Montag, dass in der zweiten Jahreshälfte 2012 kein einziges Schiff entführt worden sei. Allerdings seien immer noch fünf Schiffe und rund 136 Geiseln, die in früheren Jahren verschleppt wurden, in der Gewalt von somalischen Piraten. Die Verbesserung läge vor allem an den Bemühungen einer internationalen Flotte, sowie besseren Sicherheitsmaßnahmen von Handelsschiffen. Derzeit patrouillierten rund 20 Schiffe von NATO, EU, USA und anderen Ländern entlang der Küste Somalias, einem Gebiet von etwa vier Millionen Quadratkilometern.
2. Anschlag auf ANC Parteitag verhindert
Die Welt, die taz und andere Medien berichteten heute von dem aktuellen Chaos beim ANC Parteitag in Südafrika. Im Vorfeld der Wahlen des Parteichefs und damit vermutlich des nächsten Präsidenten Südafrikas, wurden bereits am Sonntag vier weiße Rechtsextremisten verhaftet, die wahrscheinlich das Versammlungszelt mit einer Bombe in die Luft jagen wollten. Gegen die Verdächtigen sei schon seit Wochen ermittelt worden, zwei von ihnen gehörten zur Federal Freedom Party (FFP), die die Abspaltung eines Teils von Südafrika unter der Kontrolle von Weißen wollten. Die Sicherheitsvorkehrungen bei dem Parteitag seien schärfer denn je, so mussten zum Beispiel alle 4.500 Delegierten zunächst durch einen Metalldetektor laufen.
3. Algerien strikt gegen EU Einsatz in Mali
Die Süddeutsche berichtete heute, dass Algerien gegen eine Internationalisierung des Konflikts in Mali sei. Der algerische Außenminister befürchte eine „Afghanisierung der Sahel-Zone“ durch eine schlecht vorbereitete Militäraktion. Präsident Bouteflika und Geheimdienstchef General Mohamed Mediène stützten die negative Haltung des Außenministers. Kenner der Region wiesen derweil darauf hin, dass Algerien einen großen Teil der Probleme lösen könne, indem sie die Benzinzufuhr für den Norden Malis von Schmugglern aus Algerien abschneide. Auch Burkina Faso und Mauretanien wollten keine militärische Intervention. Der UN-Beauftragte für die Sahelzone, Romano Prodi, befürchte, dass Frankreich sich mit seiner schnellen Entscheidung zum Eingriff wie „ein Elefant im Porzellanladen aufführen wollte.“
TAGS: Afrika, EU, Mali, Regierungsführung, Somalia, Südafrika
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